Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Trump - Die Deutschen sind böse

Beitragvon King Kong 2006 » Do 25. Mai 2017, 21:44

Enas Yorl hat geschrieben:(25 May 2017, 17:04)

Der Besuch im Vatikan dient dazu den Präsidenten etwas Netter erscheinen zu lassen, da passt man sich halt an. In Saudi-Arabien kann man sich das schenken, dafür sind die USA ein viel zu wichtiger und starker Partner. Klar wird hier in gewisser Weise mit unterschiedlichen Maßstäben gehandelt. Aber das ist im außenpolitischen Alltag ganz normal, und das saudische Königshaus ist lange genug im Geschäft um das auch zu wissen.


Sicher. Denen ist das ziemlich egal. Ohne die USA sind sie leichte Beute in der Region. Da könnte Melania sogar im Badeanzug notfalls einfliegen. Jeder Staat hat seine Staatsräson. Die Saudi-Arabiens ist die Beziehung zur USA nicht zu riskieren. Dennoch fand ich es bemerkenswert, daß Melania meint so in Riad auftreten zu können. Wenn sie das auch im Vatikan so getan hätte, dann hätte das ein starkes Zeichen einer starken Frau sein können. So nicht.

Dafür kann sich Saudi-Arabien auch Dinge leisten, für die andere Staaten auf die Liste des Bösen kommen. Ich meine diesmal nicht zu aller erst den Iran.

Trump derweil hat wieder diplomatisches Geschick bewiesen. "Die Deutschen" sind "böse". Die merkt man wieder seine Professionalität an.

"Die Deutschen sind böse, sehr böse"

Beim Treffen mit der EU-Spitze hat Donald Trump massive Kritik an Deutschland geübt. Der SPIEGEL erfuhr aus Teilnehmerkreisen den genauen Wortlaut.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 49282.html


Insgesamt fühlt sich Trump wohl auch bei den Saudis wohler.

Er will alles, und er will es jetzt

Das erste Nato-Treffen mit Donald Trump sollte Einigkeit demonstrieren. Herausgekommen ist das Gegenteil: Der US-Präsident brüskiert seine Partner vor laufender Kamera.

Lieber Saudi-Arabien als Europa

Stattdessen scheint klar: Trump bleibt Trump, und mit einem gewissen Grausen muss sich die politische Klasse des alten Kontinents eingestehen, dass sich der neue Mann im Weißen Haus in Saudi-Arabien wohler fühlt als bei seinen alten europäischen Verbündeten.

Ausgerechnet vor dem Trümmerdenkmal des World Trade Center singt Trump das hohe Lied auf die Bereitschaft der Saudis, den Terroristen nun die Gelder zu entziehen. Den saudischen König Salman ibn Abd al-Aziz - aus dessen religiöser Diktatur die meisten Attentäter von 9/11 stammten - preist er als "weisen Mann". Für Merkel und Co. muss es sich wie Hohn anhören.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 49283.html


Insgesamt, Proll bleibt Proll.

Twitter-User lästern über Trumps rüden Körpereinsatz

Eine Szene, wie man sie eher vom Schulhof kennt: Donald Trump schiebt Montenegros Premier beim Nato-Gipfel unsanft zur Seite. Der Ärger im Netz ist groß - auch wegen Trumps Gesichtsausdruck.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 49277.html


Das vor laufender Kamera, da merkt man schon, daß er "Probleme" hat. ;)
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Wenns dem Anderen auch gut geht, kann etwas nicht stimmen

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 26. Mai 2017, 08:43

Trump hatte diese Lebensweisheit schon ab und zu dargestellt. Sie könnte erklären, warum man mit ihm kaum auf Augenhöhe kooperieren kann.

Der Milliardär hat aus seinem Leben die Lehre gezogen, dass Geschäfte und Abmachungen aller Art ein Nullsummenspiel sind: Was der eine gewinnt, verliert der andere.

Die schlichte Formel vom "Zero-sum game" mag bei Immobiliendeals zutreffen: Ein höherer Preis verschafft dem Verkäufer mehr Profit, bedeutet für den Käufer jedoch eine höhere Rechnung, die er bezahlen muss. Aber im globalen Handel und erst recht in internationalen Beziehungen geht es um Win-win-Situationen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 49304.html


Das macht es selbst für sogenannte befreundete Staaten schwierig mit so jemanden umzugehen. Denn dieser kann nur immer gewinnen wollen. Sollte der Geschäftspartner auch dabei mit etwas weg kommen, könne dies ja irgendwo nicht stimmen. Dieser Mensch kennt keine Kompromisse oder win-win Situationen. So kann man vielleicht als Scheißchef und Heuschrecke seine Firma führen. Auf der internationalen Bühne ist das schwierig. Da muß man mit Kompromissen arbeiten. Das kann für "authentische" Menschen wie ein schmieriges "Berufs-Politikerdasein" aussehen, aber so funktioniert es eben. Der selbsternannte Anti-Politiker Trump, der Establishment-Terminator, hat ja das mit auf die Agenda gesetzt. Nur, er macht es natürlich nicht anders. Setzt seine Familienmitglieder dynastisch in wichtige Positionen. Bevorzugt die Schwerreichen. Sein Establishment. Er regiert wie ein kleines Kind. Er kennt nur sich selbst und seine engsten Familienangehörigen. Vermutlich auch nur deshalb, weil er noch ihnen am ehesten trauen kann. Nach dem Motto "Mitgehangen - Mitgefangen". Sie würden mit ihm untergehen. Das sichert Loyalität in diesem feindlichen Dolchstoß-Establishment mit dieser staatsfeindlichen Presse und bösen Deutschen, Chinesen, Iranern u.a. hinter dem Horizont.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Schwiegersohn Kushner und die geheimen Kanäle

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 27. Mai 2017, 08:01

Klüngelkram, würdig dem kritisierten Politikerklüngelestablishment - oder einem Patenfilm. Jared Kushner, der von Donald T. das extra erfundene Amt für Innovationen übertragen bekommen hat, soll maßgeblich in dieser Affäre verstrickt sein.

Trumps Schwiegersohn

Kushner soll geheimen Gesprächskanal zum Kreml sondiert haben

Bei den Ermittlungen zu Russland-Kontakten des Trump-Teams rückt dessen Schwiegersohn und Berater immer mehr in den Fokus: Jared Kushner soll intensivere Kontakte nach Moskau gehabt haben als bislang bekannt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 49485.html


Die freundliche Haltung von Trump zu Putin erscheint in diesem Kontext in einem logischen Licht. Zudem Donald, es wäre interessant jetzt mal deine Steuererklärung zu veröffentlichen. Auch in diesem Kontext. Könnte Vertrauensbildend sein. :cool:

Was hat "die Firma" oder "la familia" sonst noch zu bieten im Feld der Internationalen Politik? TV-Star und Businesman Trump verwechselt doch nicht das Amt eines Politikers, eines US-Präsidenten mit der Situation Manager der Firma USA zu sein?
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Führungsmacht ade?

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 29. Mai 2017, 20:11

Herr Gabriel ist sicher nicht das Maß aller Dinge, aber tendenziös hat er sicher nicht gänzlich unrecht.

Gabriel sieht USA nicht länger als Führungsmacht

Deutliche Worte, zweiter Teil: Sigmar Gabriel schaltet sich in die Trump-Debatte ein, spricht von einem "Ausfall der Vereinigten Staaten als wichtige Nation" - und auch Kanzlerin Merkel legt noch einmal nach.


"Das ist leider ein Signal für die Veränderung im Kräfteverhältnis der Welt", sagte Gabriel. "Der Westen wird gerade etwas kleiner."


Jupp.

Bush Junior hat - bzw. die schlauen Neoconköpfe hinter ihm - noch mal Anfang 2000 versucht eine für die USA günstige Ausgangslage zu konstruieren. Viel dabei riskiert, z.B. völkerrechtswidriger Krieg im Irak. Das hat den Abgang der USA ironischerweise noch deutlich beschleunigt. Trump ist sicher ein Idiot. Aber letztendlich auch nur ein Symptom dieser Entwicklung.

Ein bißchen Wahlkampf gehört natürlich dazu.

Die Generalsekretärin der Sozialdemokraten, Katarina Barley, warf der Kanzlerin vor, die direkte Konfrontation mit Trump zu scheuen. "Es ist keine Kunst, im Bierzelt über Donald Trump zu schimpfen", sagte sie. Haltung zeige sich im direkten Aufeinandertreffen, so Barley. "Und genau da knickt Merkel vor Trump ein." Sie habe erst dann den Mut, deutliche Worte zu finden, wenn der US-Präsident wieder weg sei.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 49741.html


Wenn allerdings eine Merkel sowas sagt, wie, daß man sich eben nicht mehr so ganz auf einige verlassen kann, ist das schon heftig. Wenn man das in Bierzeltdeutsch übersetzt.

Die USA führen auch eine protektionistische Politik, symbolisiert durch Trump, weil sie offenbar jetzt "Kernräume" bei sich selbst schützen müssen. Ob das in der Form, wie es Trump tut für die USA und für den Rest der Welt gut ist, ist die Frage.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
ebi80
Beiträge: 944
Registriert: Mo 7. Nov 2016, 21:06

Re: Führungsmacht ade?

Beitragvon ebi80 » Di 30. Mai 2017, 05:07

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 May 2017, 21:11)

Herr Gabriel ist sicher nicht das Maß aller Dinge, aber tendenziös hat er sicher nicht gänzlich unrecht.





Jupp.

Bush Junior hat - bzw. die schlauen Neoconköpfe hinter ihm - noch mal Anfang 2000 versucht eine für die USA günstige Ausgangslage zu konstruieren. Viel dabei riskiert, z.B. völkerrechtswidriger Krieg im Irak. Das hat den Abgang der USA ironischerweise noch deutlich beschleunigt. Trump ist sicher ein Idiot. Aber letztendlich auch nur ein Symptom dieser Entwicklung.

Ein bißchen Wahlkampf gehört natürlich dazu.



Wenn allerdings eine Merkel sowas sagt, wie, daß man sich eben nicht mehr so ganz auf einige verlassen kann, ist das schon heftig. Wenn man das in Bierzeltdeutsch übersetzt.

Die USA führen auch eine protektionistische Politik, symbolisiert durch Trump, weil sie offenbar jetzt "Kernräume" bei sich selbst schützen müssen. Ob das in der Form, wie es Trump tut für die USA und für den Rest der Welt gut ist, ist die Frage.

Europa hilft es. Man muss auch das positive sehen. Eventl. steht Europa in 4 Jahren so geschlossen wie noch nie zusammen. So hat Orangeboy auch was gutes.
In guten 3,5 Jahren ist er wieder weg und dann mal sehen wer danach kommt.
Fight for a living Planet!
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Die Retroallianz: Trump und Assad sehen keinen Sinn im Klimaschutz

Beitragvon King Kong 2006 » Do 1. Jun 2017, 23:23

Trump kündigt Klimavertrag

Was der Ausstieg der USA für die Welt bedeutet

"Pittsburgh, nicht Paris": Mit dem Ausstieg aus dem Klimavertrag stellen sich die USA gegen die ganze Welt. Außer Syrien und Nicaragua haben alle Länder der Erde dem Werk zugestimmt. Die Kündigung hat Folgen für alle - auch für Amerika.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 50356.html


Immerhin sind die USA nicht alleine. Eine neue Koalition der Willigen bestehend aus Syrien und Nicaragua sehen auch erheblichen Modifizierungsbedarf am Klimaabkommen.

Die USA führen nicht mehr an.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Protektionismus vor Globaler Stellung

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 2. Jun 2017, 07:40

Donald Trump führt die Supermacht USA in eine noch nie dagewesene Isolation

Der US-Präsident zieht sich immer tiefer in seinen Bunker zurück


Trumps Entscheidung sagt viel über den Zustand der Präsidentschaft und über seine eigene Befindlichkeit aus. Er sieht sich von Feinden umringt und zweifelt an seiner eigenen Mannschaft. Die Signale der Mäßigung in den letzten Wochen haben ihm in den Medien und den Umfragen nichts gebracht. Und kommende Woche droht Trump durch die Aussagen von Ex-FBI-Chef James Comey vor einem Kongressausschuss massives politisches und rechtliches Ungemach.

Nun zieht sich der Mann, den die US-Präsidentschaft von Tag zu Tag mehr überfordert, immer tiefer in seinen Bunker zurück, von wo er per Twitter gegen die Welt wütet. Er zieht wieder jene nationalistische Karte, die schon bei seiner Angelobungsrede für weltweites Entsetzen gesorgt hat.

Diese Politik führt die Supermacht in eine noch nie dagewesene Isolation. Den Preis dafür zahlen all jene in der Welt, die jetzt schon unter den Folgen des Klimawandels leiden, sowie die Staaten, die bisher auf den Bündnispartner USA gesetzt haben. Den größten Schaden aber richtet Trump in seinem eigenen Land an.

derstandard.at/2000058630210/Vom-Klimapakt-in-den-Bunker


Also, die Tendenz geht eindeutig in Richtung Protektionismus. Rette, was noch zu retten ist (in den USA).
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Putin springt wieder Trump bei

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 3. Jun 2017, 08:59

Putin zu Trumps Klimawende

"Macht euch keine Sorgen, seid froh"

Weltweit herrscht Entsetzen über den US-Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen - nur einer bleibt demonstrativ gelassen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... m-outbrain


Wladimir kann sich ein Lachen wohl schwer verkneifen, wenn ausgerechnet er Trump jedesmal "zur Hilfe eilt". Mal bietet er die Protokolle der Unterhaltungen mit dem russischen Botschafter und Trump an, um "Mißverständnisse" auszuräumen, jetzt das. Ich bin mir nicht sicher, ob Trump merkt, daß diese Unterstützung weiter das Mißtrauen gegen ihn schürt.

Ex-CIA und NSA-Direktor Hayden: Trump ist Putins nützlicher Idiot

http://www.huffingtonpost.de/2017/05/21 ... 35972.html


Zum Beweis sollte man sich Saturday Night Live anschauen. Dort wird es evident.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
CaptainJack
Beiträge: 11080
Registriert: Do 6. Aug 2015, 18:56

Re: Protektionismus vor Globaler Stellung

Beitragvon CaptainJack » Sa 3. Jun 2017, 09:45

King Kong 2006 hat geschrieben:(02 Jun 2017, 08:40)

Donald Trump führt die Supermacht USA in eine noch nie dagewesene Isolation


Also, die Tendenz geht eindeutig in Richtung Protektionismus. Rette, was noch zu retten ist (in den USA).

Die USA ist die Bestimmerin und bestimmt auch, wer sich isoliert und wer nicht.
Grundsätzlich ist der Mensch viel zu klein, um das Klima signifikant zu verändern. Etwa die Hälfte aller Wissenschaftler stehen auf diesem Standpunkt, nur werden die hier nicht publiziert.
Benutzeravatar
Ger9374
Beiträge: 2013
Registriert: Sa 19. Nov 2016, 05:39
Benutzertitel: Einigkeit,Recht und Freiheit!!

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Ger9374 » Sa 3. Jun 2017, 12:02

Die USA bzw. Trump sehen teilweise ihre Schwerpunkte zukünftig in den USA und Umland.
America First halt. Der entstehende Freiraum
wird sich füllen.Das diese Ausrichtung auf Dauer
besteht wird sich zeigen. Das die USA auf ihren Vorteil aus ist ist normal, sehe China ect.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Gute Ratschläge von Twitter-König Trump - Habt Angst

Beitragvon King Kong 2006 » So 4. Jun 2017, 21:50

Twitter-Star Trump twittert in hoher Kunst der diplomatischen Note wieder als US-Präsident (!) über Twitter etwas zum Anschlag.

Trump twittert gegen Londons Bürgermeister

Sieht so Solidarität nach einem Anschlag aus? US-Präsident Donald Trump regt sich bei Twitter über den Londoner Bürgermeister auf. Der reagiert gelassen.


In einer weiteren Kurznachricht kritisiert er den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan: "Mindestens sieben Tote und 48 Verletzte nach einem Terroranschlag und Londons Bürgermeister sagt, es gebe keinen Grund, Angst zu haben!", so Trump.

Tatsächlich hatte Khan in einem Fernsehinterview die Londoner Bürger darauf hingewiesen, es gäbe keinen Grund sich zu fürchten oder alarmiert zu sein - womit er sich darauf bezog, dass man sich keine Sorge über die weiterhin hohe Polizeipräsenz machen solle. "Was die Polizei und alle von uns nun tun müssten, ist dafür zu sorgen, dass wir so sicher sind wie möglich", sagte Khan.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 50673.html


Trump meint, man solle Angst haben. Ich würde die Aussage von Ex-CIA und NSA-Chef Hayden im Kontext von Putin noch um den IS erweitern. Der IS ist sicher auch der Meinung, daß man sehr viel Angst haben sollte in London. Und darüberhinaus. Angst ist ein guter Ratgeber. Empfohlen vom IS und Trump.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Mega

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Mega » Mi 7. Jun 2017, 22:00

Ger9374 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 13:02)

Die USA bzw. Trump sehen teilweise ihre Schwerpunkte zukünftig in den USA und Umland.
America First halt. Der entstehende Freiraum
wird sich füllen.Das diese Ausrichtung auf Dauer
besteht wird sich zeigen. Das die USA auf ihren Vorteil aus ist ist normal, sehe China ect.


Mit was wird es sich füllen? Erläutere es uns. Welchen Konzerne die sich dem Globalismus verschrieben haben werden "zugunsten" ihrer jeweiligen "Bevölkerung" :D das Vakuum füllen?
Merkt ihr eigentlich nicht, das jene Politik die Trump betreibt im "Sinne" eine freieren und offeneren Gesellschaft ist?
Ihr als Freiheitsfanatiker müßtet das doch eigentlich bemerken, oder? :D
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Trump protected sich selbst

Beitragvon King Kong 2006 » So 11. Jun 2017, 20:44

Normalerweise gilt der Prophet im eigenen Lande nichts. Bei Trump ist es anders. Sogar beim engsten Verbündeten der USA in Europa, den Angelsachsen von der Insel.

Angst vor Massenprotesten

Traut sich Trump nicht nach London?

Er will offenbar erst kommen, wenn die Öffentlichkeit seine Reise befürwortet: Laut "Guardian" hat US-Präsident Trump einen geplanten Staatsbesuch in London verschoben. Die britische Regierung dementiert.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 51624.html


Dazu kommt bei TV-Star und Twitter-König Trump noch dazu, daß er sich in eine miserable Kommentierung bei den Attentaten in GB verstiegen hat.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Trump auf russischen Auge blind? Wird Gründe haben

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 12. Jun 2017, 17:52

Die Außenpolitik des TV-Stars und Twitter-Königs Trump, gerade im Kontext zu Russland, gibt Rätsel auf.

Der anhaltende Wirbel um die Konfrontation zwischen Donald Trump und Ex-FBI-Chef Comey verdeckt den wahren Skandal: Russland versucht, die US-Demokratie zu sabotieren - und der Präsident guckt weg. Warum?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 51657.html


Interessiert das Donald T. in keinster Weise? Immerhin ächzt er ja, wie aaaanstrengend der Job im Oval Office wäre. Ja, da hätte er eben die Stellenbeschreibung besser lesen sollen. Das ist nicht eine Reality-Show. Ist er doch erpressbar mit dubiosen Geschäften, die er mit Russland gemacht hat und/oder Prostituierten in Moskau?

Für die Gegner der USA ist Trump eine große Freude. Das gilt aber nicht für die europäische Rechte. Die vergessen, daß im Kontext zu anderen Größen auf dem Globus nur die EU ein "Mitspracherecht" hat. Die Einzelstaaten haben keine Chance. Nicht mal Deutschland.

Moskau, Teheran und Co. bedingt auch Peking, finden Trumps meisterhaftes Wirken sicherlich marvelous.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Hübscher Anblick geht vor Außenpolitik - US-Presse Feind wie Nordkorea?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 30. Jun 2017, 07:25

Trump hat immer noch nicht begriffen, daß er den Beruf eines Politikers ausübt. Und mutmaßlich US-Präsident ist und große Verantwortung trägt. Er meint offenbar immer noch, er wäre TV-Rüpel. Und könnte sich wie ein bully auf dem Schulhof verhalten, der auf Schwächere herumtreten kann.

Attacken, Affronts, Drohungen

Trump eskaliert seinen Krieg gegen die Medien

Mit kritischen Journalisten konnte US-Präsident Donald Trump nie umgehen. Jetzt hat er seine Kampagne drastisch verschärft - samt vulgären Ausfällen.


Die vulgäre Attacke erinnert an Trumps Blut-Tirade gegen eine andere TV-Lady: Megyn Kelly. Diesmal aber verurteilten selbst Parteifreunde den Ausfall als "würdelos".


Sie war vor allem eine Salve in Trumps eskalierendem Krieg gegen die Wahrheit und die kritischen Journalisten - dem einzigen von der US-Verfassung geschützten Berufsstand.

Immer mehr Propaganda. Immer weniger Transparenz. Beschimpfungen, Drohungen, Angriffe: Dahinter, sagt John Bussey vom "Wall Street Journal", stecke "der Wunsch, eine Mauer ums Weiße Haus zu ziehen". Sprich: die vierte Gewalt kaltzustellen.


Aber was jetzt passiert, ist perfider. Er hat Journalisten - bis auf seine Kumpels beim TV-Sender Fox News und der Webseite Breitbart - zu "Feinden des amerikanischen Volkes" erklärt.


Trump erklärt allerdings nicht alle zu "Feinde des Volkes" (der Staat, das Volk ist offenbar er selbst). Wenn eine Frau sexuell interessant ist, qualifiziert das ausreichend. :D
Dafür lässt er sogar einen ausländischen Premier stehen. Warum auch nicht, er ist kein Politiker. Was interessiert die Außenpolitik, wenn er was hübsches sieht. Erinnert an Homer Simpson, der sich bei wichtigen Aktivitäten mal eben von einem lustigen Eichhörnchen ablenken lässt. Hm, Homer als Präsident einer Supermacht. So kommt einen das vor. Unheimlich.

Wobei Trump ja nicht alle Reporter hasst. Am Dienstag unterbrach er ein Telefonat mit dem irischen Premier Leo Varadkar, um mit der Journalistin Caitriona Perry, die dabei stand, zu flirten und ihr ein Kompliment zu machen - für ihr "schönes Lächeln". Die kommentierte nur hilflos: "Bizarr."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 55174.html


Der Mann ist Gold wert für die Gegner der USA und für Anti-Amerikanisten. Kein Wunder, daß Putin den gesponsert haben soll.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Message: Schlagt der Presse in die Fresse!

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Jul 2017, 08:08

TV-Star und Twitter-König Trump sendet wieder außenpolitische Zeichen. Ganz einem mutmaßlichen US-Präsident würdig sendet er wieder über Twitter einen Tweet. Message an die Welt: Haut der Presse eines in die Fresse.

Warum sollten das nicht anderer Staatsführer genauso machen? In Ungarn, in Russland, in China, in Venezuela... Immerhin macht es ein US-Präsident vor. Dann kann das doch nicht so falsch sein? Trump, der offensichtlich so seine Probleme hat, versteht immer noch nicht, daß er eine Vorbildfunktion hat. Er versteht den Job offenbar nicht. Es geht nicht nur um Vorteilnahme seines Establishments und Geschäfte.

Prügelvideo

Medienorganisationen besorgt nach Trumps Twitter-Ausraster

Journalisten-Vertreter haben sich nach Donald Trumps jüngster Twitterattacke schockiert und bestürzt gezeigt. Der US-Präsident untergrabe die Medien und ermutige Autokraten auf der gesamten Welt.

Verschiedene Medienorganisationen zeigten sich schockiert und besorgt angesichts der Botschaft, die das Video transportiere. Für Bruce Brown, Vorsitzender der Organisation Reporters Committee for Freedom of the Press, wird Journalisten in dem Clip physische Gewalt angedroht. "Das ist unter der Würde seines Amtes", so Brown.

Der Direktor der Organisation Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) sagte, dass die aufgeladene Online-Rhetorik des Weißen Hauses "die Medien in den USA untergräbt und Autokraten auf der ganzen Welt ermutigt". Außerdem schaffe Trump ein Umfeld, in der weitere Schikane oder sogar Gewalt als akzeptabel erachtet würden.

CNN teilte mit, es sei ein trauriger Tag, wenn der US-Präsident zu "Gewalt gegen Reporter ermuntere". Statt sich den komplexen politischen Fragen im In- und Ausland zu widmen, verhalte er sich "kindisch".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 55634.html


Die Politik von Business-Experte Trump bringt erste Früchte.

"America First"

Trump schreckt ausländische Investoren ab

Ausländische Unternehmen scheuen offenbar neue Investitionen in den USA: Seit Amtsantritt von Präsident Trump sind die Direktinvestitionen einem Bericht zufolge um 40 Prozent eingebrochen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/donald ... 55456.html
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Trump setzt Akzente in Europa

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 7. Jul 2017, 11:02

Twitter-König Trump hält ja nicht viel von der Position und dem Verhalten Deutschlands ("die Deutschen sind böse") oder diesem Euro-Fanatiker Macron. Die Briten sind ja sprichwörtlich ausgenockt.

Jetzt hat er Polen bei seinem Besuch als "Herz Europas" bezeichnet. Und als ein Symbol des Wiederstandes der westlichen Zivilisation. Er meinte wohl gegen Nazi-Deutschland, der Sowjetunion und den Türken vor Wien.

Dreifacher Angriff auf Deutschland

Trumps Polen-Besuch ist gleich dreifach eine Attacke auf Deutschland: Er will eine andere EU, höhere deutsche Beiträge für die Nato und geht vor allem auch die deutsch-russische Energiekooperation an.

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 28084.html


Polen will auch Flüssiggas aus den USA, kein russisches Erdgas.

Polens Geschichte darf auch nicht außer Acht gelassen oder geschmälert werden. Polen ist seit Jahrhunderten zwischen Preussen, den Habsburgern und Russen drangsaliert worden. Später vom Deutschen Reich und der Sowjetunion. Es ist völlig verständlich, daß Warschau als Rückversicherung, NATO und EU hin oder her, z.B. die USA immer auf der Rechnung hat. Die Frage, aus EU-Sicht ist eher, sieht Trump/die USA hier eine Möglichkeit eines Hebels für US-Interessen? Der "US-Trojaner" (Charles de Gaulle) GB ist ja praktisch raus. Wer kann der Nachfolger sein?

Es erinnert an die Begrifflichkeiten der Neocons "altes und neues Europa" als es um die Frage der "Koaliton der Willigen" ging um US-Interessen in Nahost durch kriegerische Interventionen zu vertreten. Er erscheint in dieser Nachfolge.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
CaptainJack
Beiträge: 11080
Registriert: Do 6. Aug 2015, 18:56

Re: Trump setzt Akzente in Europa

Beitragvon CaptainJack » Fr 7. Jul 2017, 12:19

King Kong 2006 hat geschrieben:(07 Jul 2017, 12:02)

Twitter-König Trump hält ja nicht viel von der Position und dem Verhalten Deutschlands ("die Deutschen sind böse") oder diesem Euro-Fanatiker Macron. Die Briten sind ja sprichwörtlich ausgenockt.

Jetzt hat er Polen bei seinem Besuch als "Herz Europas" bezeichnet. Und als ein Symbol des Wiederstandes der westlichen Zivilisation. Er meinte wohl gegen Nazi-Deutschland, der Sowjetunion und den Türken vor Wien.


Nein, er meinte meiner Meinung nach die Unterwanderung durch den Islam ... so wie ich ihn einschätze! sozusagen die letzte Bastion der westlichen Welt auf dem Kontinent!
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
Hamed Abdel-Samad
Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 2326
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: Trump setzt Akzente in Europa

Beitragvon Europa2050 » Fr 7. Jul 2017, 14:09

King Kong 2006 hat geschrieben:(07 Jul 2017, 12:02)

Twitter-König Trump hält ja nicht viel von der Position und dem Verhalten Deutschlands ("die Deutschen sind böse") oder diesem Euro-Fanatiker Macron. Die Briten sind ja sprichwörtlich ausgenockt.

Jetzt hat er Polen bei seinem Besuch als "Herz Europas" bezeichnet. Und als ein Symbol des Wiederstandes der westlichen Zivilisation. Er meinte wohl gegen Nazi-Deutschland, der Sowjetunion und den Türken vor Wien.



Polen will auch Flüssiggas aus den USA, kein russisches Erdgas.

Polens Geschichte darf auch nicht außer Acht gelassen oder geschmälert werden. Polen ist seit Jahrhunderten zwischen Preussen, den Habsburgern und Russen drangsaliert worden. Später vom Deutschen Reich und der Sowjetunion. Es ist völlig verständlich, daß Warschau als Rückversicherung, NATO und EU hin oder her, z.B. die USA immer auf der Rechnung hat. Die Frage, aus EU-Sicht ist eher, sieht Trump/die USA hier eine Möglichkeit eines Hebels für US-Interessen? Der "US-Trojaner" (Charles de Gaulle) GB ist ja praktisch raus. Wer kann der Nachfolger sein?

Es erinnert an die Begrifflichkeiten der Neocons "altes und neues Europa" als es um die Frage der "Koaliton der Willigen" ging um US-Interessen in Nahost durch kriegerische Interventionen zu vertreten. Er erscheint in dieser Nachfolge.


Dazu zwei Anmerkungen:

Bist Du sicher, daß Trump die drei historischen Ereignisse kennt :?:

Die Geschichte lehrt die Polen aber eben neben Misstrauen zu Preußen/Deutschland und Russland/UdSSR eben auch, dass man sich auf entfernte Verbündete nicht verlassen kann, sei es Frankreich, Grossbrittanien oder eben die USA.

Interessant auch zu diesem Thema: Giedroyc und die ULB-Doktrin (Paris, '60 er Jahre)
- Russland fernhalten,
- Litauen, Belarus und Ukraine als Partner und nicht Gegner sehen
- Mit Deutschland einen fairen Ausgleich finden
- entfernten Verbündeten nicht blind vertrauen.

Ist in Polen seit 1989 "Common Sense" auch die PiS hält sich mit Abstrichen daran.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

Mist, hab ich einige Leute doch tatsächlich überfordert. :s
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3983
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 7. Jul 2017, 15:20

Zum Thema Polen als Bollwerk. Meine, das Trump direkt auf Nazi-Deutschland und die Sowjetunion in seiner Rede Bezug genommen hat. Genauer gesagt seine Redeschreiber. ;)
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste