Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Do 26. Jan 2017, 11:06

Goldman Sachs schickt für lumpige 285 Mio. einen Mann als Wirtschaftsberater zum Businessman Trump. Exxon machte das auch schon.

Goldman Sachs verabschiedet Gary Cohn

Trumps Top-Berater kassiert 285 Millionen Dollar

Gary Cohn, Vizechef der US-Großbank Goldman Sachs, wechselt als Wirtschaftsberater in die Regierung von Donald Trump. Von der Bank erhält er ein gigantisches Abschiedspaket.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 31767.html


Also, wenn das nicht Kampf gegen den Filz ist, dann weiß ich auch nicht. Das hat es ja noch nie gegeben, ganz was neues... Endlich mal kein Klientelwirtschaften und Lobbytum. Weiter so, Donald! :thumbup:
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Do 26. Jan 2017, 17:28

Wie bereits vermutet. Es gibt nur einen Platzhirsch. Und das ist el presidente!

Plötzlich stellt sich Trump gegen Putin

Donald Trump will eine Flugverbotszone in Syrien einrichten. Der Plan könnte Leben retten, birgt aber unkalkulierbare Risiken. Denn plötzlich geht der US-Präsident auf Konfrontationskurs mit Russland.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 31819.html


Putin wird Trump nicht so schnell wegbügeln können wie Erdogan. Gerade konnte Moskau die Türkei in Friedensgesprächen "einbinden". Jetzt kommt Trump. Mal gucken was die beiden sich zu sagen haben. Es war/ist nur eine Frage der Zeit, daß sein bewundertes Idol - also Putin - Trump als Präsident der USA im Weg steht.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
Ger9374
Beiträge: 1925
Registriert: Sa 19. Nov 2016, 05:39
Benutzertitel: Einigkeit,Recht und Freiheit!!

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Ger9374 » Do 26. Jan 2017, 17:57

Es ist taktisch aber nicht klug sich mit zu vielen
auf einmal anzulegen. Trump sollte auf alle Fälle
China nicht unterschätzen. Die militärische Stärke ist auch mit der wirtschaftlichen nicht gleich zu setzen.Auch ist der Zeitraum in dem die Chinesen Traditionell planen oft auf Jahrzehnte angelegt.
Ich könnte mir auch vorstellen das die Chinesen einfach das was aus den USA kommt ignorieren.
Die Abhängigkeit gegenseitig ist ja auch vorhanden. Vielleicht sind es auch die enormen
Schulden die die USA bei den Chinesen haben die Trump so agieren lässt.Über 1 Billion $
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Do 26. Jan 2017, 19:47

Ger9374 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 17:57)

Es ist taktisch aber nicht klug sich mit zu vielen
auf einmal anzulegen. Trump sollte auf alle Fälle
China nicht unterschätzen. Die militärische Stärke ist auch mit der wirtschaftlichen nicht gleich zu setzen.Auch ist der Zeitraum in dem die Chinesen Traditionell planen oft auf Jahrzehnte angelegt.
Ich könnte mir auch vorstellen das die Chinesen einfach das was aus den USA kommt ignorieren.
Die Abhängigkeit gegenseitig ist ja auch vorhanden. Vielleicht sind es auch die enormen
Schulden die die USA bei den Chinesen haben die Trump so agieren lässt.Über 1 Billion $


In den 2000er Jahren gab es mal eine Untersuchung, ob die USA zwei full scale wars gleichzeitig führen könnten. Am Beispiel Iran und Nordkorea. Natürlich könnten sie es, wenn es für sie existentiell wichtig wäre. Da würden die Späne fliegen. Aber da müßte schon die Luft brennen. So mal eben, wäre völlig unverhältnismäßig und sehr belastend für die USA. Und das war noch in einer Zeit unter Bush, als man dachte die USA wäre zu einer Hypermacht mutiert. Diese Annahme war auch ein Fehler der Neocons, die Bush geraten haben sich u.a. in Nahost massiv reinzuknien. Das Resultat ist bekannt. Sie konnten es. Späne flogen. Aber die USA sind schwer lädiert aus der Sache herausgekommen. Überdrehter Motor. Motorschaden. Obama mußte in die Werkstatt. Was ihm als "Weicheigehabe" vorgeworfen wurde. Nur, sollte er mit dem Unfallwagen vom vorigen Fahrzeugbesitzer noch mal richtig ins Gelände?

Ich habe mal eine Studie gelesen, wie sich die Waffentechnik vom Irakkrieg 1991 zu 2003 verändert hat. Z.B. wieviele Bomber und Bomben, welche Waffensysteme man 1991 zur Zerstörung eine Panzerbrigade, Bunkern uvm. brauchte und was 2003 eingesetzt wurde. Zu vielen Kampfszenarien. Man sah deutlich, wie der Materialeinsatz sank. Dennoch, war/wäre dieser und der Personaleinsatz immer noch hoch gegen mehrere "starke" Gegner. Die Kosten im Gegensatz zum Materialeinsatz sind allerdings explodiert. Was ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist. Politisch, diplomatisch hat die USA auch nicht mehr die Überzeugungskraft und Motivation ihrer Bevölkerung gegenüber früherer Jahrzehnte.

Kurzum, natürlich kann sich die USA keine Konfrontation mit China und Russland in verschärfter (politischer) Form leisten. Sprichwörtlich. Und auch nicht mit Iran und Russland. Noch nicht mal mit dem Iran alleine. Das ging schon unter Bush nicht mehr (so einfach). Wie ein General unter Bush einst meinte, man muß auf den Schirm haben, daß wenn man sich in verschärfter Form mit einem politischen Gegner einlässt, man die Sache auch zu Ende denken muß.

Trump mag meinen, daß er die meisten Jubelperser aller Präsidentenvereinigungen aller Zeiten zusammenbekommen hat. Durch alternative Fakten, wie seine Sprecher meinen. Auch mag die USA unter Trump greater than ever und again sein. Aber seine Generäle und Nachrichtendienste werden ihn hoffentlich noch mal deutlich machen nicht mehr im Dschungelcamp oder einer Sitcom zu sitzen, oder mit welchen Formaten er mit seinen flotten Sprüchen im US-TV punkten konnnte. Das ist for real.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 22501
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Do 26. Jan 2017, 20:34

King Kong 2006 hat geschrieben:(26 Jan 2017, 19:47)

Ich habe mal eine Studie gelesen, wie sich die Waffentechnik vom Irakkrieg 1991 zu 2003 verändert hat. Z.B. wieviele Bomber und Bomben, welche Waffensysteme man 1991 zur Zerstörung eine Panzerbrigade, Bunkern uvm. brauchte und was 2003 eingesetzt wurde.


Entscheidend dürfte aber die Entwicklung seit dem Jahr 2008 sein.

https://www.thebureauinvestigates.com/w ... trikes.jpg

Seit diesem Jahr setzen die USA verstärkt Drohnen ein. Es wird zwar Obama vorgeworfen, dass er weitaus mehr Einsätze befohlen hat als Bush, aber schon im Jahr 2008 hat auch Bush sehr viele Drohnen Einsätze genehmigt.

https://www.thebureauinvestigates.com/w ... kistan.jpg
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Do 26. Jan 2017, 20:55

Adam Smith hat geschrieben:(26 Jan 2017, 20:34)

Entscheidend dürfte aber die Entwicklung seit dem Jahr 2008 sein.

https://www.thebureauinvestigates.com/w ... trikes.jpg

Seit diesem Jahr setzen die USA verstärkt Drohnen ein. Es wird zwar Obama vorgeworfen, dass er weitaus mehr Einsätze befohlen hat als Bush, aber schon im Jahr 2008 hat auch Bush sehr viele Drohnen Einsätze genehmigt.

https://www.thebureauinvestigates.com/w ... kistan.jpg


Ja, Obama ist sozusagen ein "Killer". Also, das wird ihm von seinen Kritikern vorgeworfen. Man kann es nie allen recht machen. Die einen sagen, daß er zu weich wäre, weil er nicht mehrere Kriege wie Bush anzettelte. Naja, sagen wir eher aktiv daran teilnahm... Syrien und Libyen waren so eine Sache. Die anderen hielten ihm vor, daß er mehr Tötungen veranlasste als selbst Bush. Obama war der König der Tötungen durch UAVs. Und natürlich Friedensnobelpreisträger. So wie Rabin und Arafat.

Allerdings muß man auch sagen, daß Obama deshalb so viele Tötungen durch Drohnen durchführen konnte, weil diese Technik natürlich in seinen Legislaturperioden wesentlich weiter entwickelt war, als unter Bush.

Den Status einer Supermacht zu halten, die Bedürfnisse einer Supermacht zu befriedigen, müssen alle Präsidenten irgendwie Rechnung tragen. Ob es der geistig bescheidene Bush mit Ratschlägen der Brachial-Neocons machte, mit dem Vorschlaghammer oder Obama mit eleganteren "chirugischen" Schlägen und Sanktionen.

Auch Trump wird merken, daß er seine sitcom-Sprüche nicht in der großen Politik umsetzen kann. Er braucht die US-Nachrichtendienste. Es muß mit Russland kollidieren. Er kann nicht so einfach Nachbarn vergräzen. Oder China, oder Atomabkommen mit dem Iran aufkündigen. Letztendlich ist die USA jetzt noch handlungsohnmächtiger als unter Obama oder gar Bush. Deshalb wird es spannend, wie gerade ein Machtmensch wie Trump das gerade kompensieren will. Am besten durch weitere blöden Sprüche und aktionistischem mauern und mörteln im Süden der USA. Was will er sonst noch machen? Nix. Das nennt man dann auch eleganter Protektionismus und America first. Oder macht euren Mist alleine, sprich die EU und NATO.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 27. Jan 2017, 07:39

Same procedure as every year bzw. century. Was haben wir denn der Welt für Blöcke anzubieten?

Die beschworene anglo-amerikanische Führung.

Donald Trump empfängt Theresa May am Freitag als erste ausländische Regierungschefin. In einer Rede vor Republikanern beschwor die Britin vorab den gemeinsamen Führungsanspruch der USA und Großbritanniens.

"Die USA wie auch Großbritannien haben die Verantwortung, der Welt Führung anzubieten", sagte May weiter. "Wenn andere nach vorne treten, während wir zurückstehen, dann ist das schlecht für Amerika, Großbritannien und die Welt." Trump empfängt May als erste ausländische Regierungschefin am Freitag.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 31931.html


Diese Aussicht dürfte in der Welt wahre Begeisterungsstürme auslösen. Allen voran in China und Iran, die daran in der Vergangenheit teilhaben durften. Wer war noch die EU? Die Führung der Welt soll in Washington bzw. Greenwich (Great Britain) liegen. Great again. ;)

Zur Erinnerung:

Britische Kolonialverbrechen

Staubige Gräueltaten

Jahrzehntelang lagerten sie im Keller eines Londoner Regierungsgebäudes: Akten, die beweisen sollen, dass Großbritannien während der Kolonialzeit in Kenia 90.000 Menschen gefoltert, verstümmelt oder ermordert hat. Und nicht nur da.


Ein Brite immerhin hat die Notwendigkeit erkannt, sich auch den unangenehmen Teilen der eigenen Vergangenheit zu stellen: Bei einem Pakistan-Besuch entschuldigte sich Premierminister David Cameron für Fehler während der Kolonialzeit. Britannien, so sagte er, sei schuld an vielen Problemen, welche die Welt noch heute plagten.

http://www.sueddeutsche.de/politik/brit ... -1.1082881


Das könnte für die "neue EU" die Chance sein, eine Alternative anzubieten. Aber auch für Russland, oder für China. Oder in Verbund mit anderen Staaten, wie Indien, dem Iran, oder der Türkei.

Den russisch-iranisch-chinesischen Block nimmt man in den USA bereits schon länger wahr.

TRUMP WILL TRY TO SMASH THE CHINA-RUSSIA-IRAN TRIANGLE ... HERE’S WHY HE WILL FAIL

http://www.scmp.com/week-asia/opinion/a ... hy-he-will


Wird es neben USA-GB und Russia-Iran-China noch Platz für die "New EU" als Alternative für die Welt geben? Erstmal wird an die glorreichen Tage von Greenwich erinnert.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
Welfenprinz
Beiträge: 8424
Registriert: So 6. Jul 2008, 18:55
Benutzertitel: Nec aspera terrent
Wohnort: wo eigentlich die marienburg stehen sollte

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Welfenprinz » Fr 27. Jan 2017, 08:36

Naja,je mehr Leute durchdrehen desto grösser ist die Chance der Vernünftigen.
Die EU kann jetzt mit dem richtigen Kurs durchaus punkten.
Da zählt nicht nur allein die Grösse.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » So 29. Jan 2017, 08:43

Trump und die hohe Kunst der Betriebsführung eines Staates.

Gericht bremst Trumps radikalen Einreise-Erlass

Weder das Außenministerium noch das Heimatschutzministerium seien in die Formulierung der Anordnung eingeweiht gewesen, hieß es. "Keiner hat hier eine Ahnung, was gerade vor sich geht", zitierte der Sender "NBC" einen hochrangigen Beamten.


Trump: Maßnahmen funktionieren "sehr schön"

Die Debatte dürfte das ohnehin gespaltene Land noch weiter auseinandertreiben. Das Einwanderungsthema berührt die Frage der Identität des Landes. Bemerkenswert ist, wie tief die Proteste gegen Trumps Dekret gehen. Mehr als 4000 Wissenschaftler veröffentlichten eine Protestnote gegen den Einreisestopp. Auch in der Wirtschaft sorgte Trumps Schritt für massive Unruhe. Offenbar aufgrund der Befürchtung, dass etliche eigene Mitarbeiter von der Regelung betroffen sein könnten, kritisierten große Tech-Firmen den Schritt des Präsidenten. "Ich teile Ihre Sorgen", schrieb Apple-Chef Tim Cook in einer Email an seine Mitarbeiter. "Das ist keine Politik, die wir unterstützen". Tesla-Chef Elon Musk stellte sich ebenfalls gegen den Präsidenten. Google rief seine Angestellten dazu auf, rasch in die USA zurückzureisen, Mitgründer Sergey Brin nahm an den Protesten am Flughafen in San Francisco teil.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32193.html


So etwas hat nicht mal Bush gebracht.

Freuen sich deshalb Hardliner aus bestimmten Staaten über seine Wahl?
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » So 29. Jan 2017, 12:21

"Unamerikanisch, bösartig": Silicon Valley stellt sich gegen Trump

derstandard.at/2000051697210-3596/Unamerikanisch-boesartig-Silicon-Valley-stellt-sich-gegen-Trump


Wenn das jetzt kein Schuß ins Knie war. Die großen Tech-Firmen stellen sich dagegen. In der eigenen Bevölkerung organisiert sich Widerstand. Und Merkel ist auch dagegen.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
Welfenprinz
Beiträge: 8424
Registriert: So 6. Jul 2008, 18:55
Benutzertitel: Nec aspera terrent
Wohnort: wo eigentlich die marienburg stehen sollte

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Welfenprinz » So 29. Jan 2017, 15:49

Es wird bald eine Erklärung geben,in der er erklärt dass alle Einwohner dieser 7Staaten ganz wunderbare Menschen sind. :D
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » So 29. Jan 2017, 19:59

Während Demokraten und Republikaner planen Trumps meisterhafte Schachzüge zu sabotieren, hat er bereits neue geniale Ideen im Köcher.

Widerstand im Senat

Der Nachrichtensender CNN berichtet, dass das Weiße Haus weitere Maßnahmen für Menschen plane, die in die USA einreisen. So könnten alle Reisenden aufgefordert werden, offenzulegen, welche Webseiten und Sozialen Netzwerke sie nutzen und ihre Kontakte in ihren Mobiltelefonen preiszugeben. Ein entsprechender Plan werde derzeit im Präsidialamt in Washington debattiert.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32241.html


Trump will einfach alles wissen. Also das ist jetzt nicht mehr so ganz anglo-amerikanische Tradition. Hoffe, daß Merkel, Putin, König Hussein, DJ Bobo, der Chef von VW und Co. schon mal dahingehend Dokumente anlegen. Sonst wirds schwierig mit der Einreise.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 30. Jan 2017, 19:55

Isolation/Protektionismus oder die bisherige Außenpolitik weiter betreiben. Auf jedenfall Aufstand im Außenministerium.

Aufstand im US-Außenministerium: Beamte stellen sich gegen Trumps Einreisestopp

Mehrere US-Beamte und Diplomaten wehren sich gegen Donald Trumps Dekret zur Einreise aus muslimisch geprägten Ländern.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 32311.html


Erinnert an wehrkraftzersetzende Aktionen von hoher Militärs und Politikern gegenüber Bush. Der war immerhin einer der intelligentesten US-Präsidenten, die es gab. Präsident Tump kann das noch toppen. Seinerzeit stellte sich z.B. Admiral Fallon in militärischen Gesichtspunkten gegen den US-Präsidenten G.W.Bush. Solches Verhalten sehen wir jetzt bei Donald. Ist das ein besonderes Kriterium, die Befehlsverweigerung, einer fruchtbaren "Demokratie"? Oder die einzige Möglichkeit bei furchtbaren US-Führern? ;)
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Di 31. Jan 2017, 08:21

Nachdem die US-Justizministerin festgestellt hat, daß Trumps Dekret zur Einreise nicht rechtens ist, schmeißt Donald sie raus. Und erklärt es für Recht. Sein gefühltes offenbar.

Weil sie Trumps Einreiseverbot für unrechtmäßig erklärt hat, muss die kommissarische Justizministerin Yates ihren Posten vorzeitig räumen. Der US-Präsident kollidiert immer mehr mit seiner Regierung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32423.html


Wenn das nicht die Etablierung des Trump Establishment ist, daß nur noch gut findet, was er gut findet...

Derweil üben die Briten den Widerstand gegen Trump.

England, Schottland, Wales gegen Trump

Briten üben Widerstand

London, Edinburgh, Cardiff: In vielen britischen Städten sind am Abend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen US-Präsident Donald Trump zu demonstrieren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32417.html


Schon über eine Million Stimmen sind in einer Petition zusammengekommen, die verhindern wollen, daß die alte Queen mit Donald essen muß.

Ist die Transatlantik in Gefahr? Also, die anglo-amerikanische wohlgemerkt. Die andere ist bereits futsch. Viele Briten wollten gar nicht raus aus der EU. Ungefähr die Hälfte. Nun sind sie es und bekommen dafür den tollen Trump. Das könnte das Thema noch mal so richtig einheizen. Putin muß begeistert sind. ;)
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Di 31. Jan 2017, 20:35

Es gibt auch Befürworter der Politik von Donald Trump.

Der IS bejubelt Trumps "gesegneten Bann"

Der von Donald Trump verhängte Einreisestopp findet auch Unterstützer: Der "Islamische Staat", al-Qaida und andere Dschihadisten feiern den Erlass des US-Präsidenten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32504.html


Normalerweise müsste das einen Trump zu denken geben. Normalerweise. Aber der (polnische!) EU-Ratspräsident Tusk vergleicht die Politik Trumps auch mit dem IS. Von daher kein Wunder, daß der IS und Co. wohlmeinend dem zustimmen. :?:
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 3. Feb 2017, 16:36

Na also. Es kann nur einen Platzhirschen geben. Putin und Trump werden noch viel Freude aneinander haben.

Trump enttäuscht den Kreml

In der Ostukraine eskalieren die Kämpfe. Doch wer ist schuld? Die neue US-Regierung stellte sich auf Kiews Seite. Moskau hatte sich eine andere Reaktion erhofft.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 33028.html


Dennoch kann Putin hoffen, daß Trump wie eine Atombombenexplosion für den Westen wirkt. Somit wird Putin schon wissen, was er an Trump hat.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 4. Feb 2017, 10:16

Trump hat ja bereits eine von seinen Militärs schwer kritisierte Absegnung eines Angriffs auf ein Ziel im Jemen gegeben. Dabei gab es einen toten Navy-Seal, viele verwundete davon und viele tote Zivilisten, Frauen und Kinder, wie kaputtes US-High Tech, das bei der Zurücklassung zerstört werden mußte. Zur Erinnerung, wozu Trump dann emotional leider gezwungen ist.

Trump kündigte Angriffe auf Familien von Terroristen an

Dieser erste Kommandoeinsatz unter Oberbefehlshaber Trump könnte einen Ausblick auf zukünftige Missionen geben. Im Wahlkampf hatte der jetzige Präsident mehrfach angekündigt, die Angehörigen von mutmaßlichen Terroristen gezielt zu töten. "Wenn dir diese Terroristen in die Hände fallen, musst du ihre Familien ausschalten", forderte er. Oder auch: "Wir müssen die Terroristen und ihre Familien in die Hölle bomben."

Gleich beim ersten gezielten Einsatz gegen einen Terrorstützpunkt ist nun genau das passiert. Das ist nicht nur rechtlich äußerst fragwürdig, sondern birgt auch Gefahren für die US-Soldaten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 32884.html


Diese Politik, die Don Trump da skizziert nennt man Sippenhaft mit Todesurteil. Nicht neu, aber daß die älteste Demokratie (die versucht neben Trump zu existieren) zu so etwas von einem US-Präsidenten gezwungen wird, ist neu.

Nun kontert Donald damit wie erfolgreich das war. Mit "alternative Fakten". Brandneu.

Vermeintliches Beweismaterial

Pentagon präsentiert nach Jemen-Einsatz altes Terror-Video

Die US-Regierung verteidigt den Jemen-Einsatz mit der Sicherung von "sensiblen Material". Das Pentagon präsentiert ein beschlagnahmtes Terror-Video. Doch das ist laut Experten schon zehn Jahre alt.

Der von Extremisten stammende Film sei wieder von der Webseite genommen, weil man nicht den Eindruck erwecken wolle, dass man alte Aufnahmen für neue ausgebe, sagte ein Sprecher. Das Video wurde nach Militärangaben bei dem jüngsten Einsatz im Süden des Jemens entdeckt. Experten schätzen, dass die Aufnahmen zehn Jahre alt sind. Ein Sprecher sagte, die Aufnahmen hätten dennoch einen Wert. Sie zeigten, wer al-Qaida sei und welche Ziele die Extremistenorganisation verfolge.

Bei dem Einsatz kam ein US-Soldat ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Zudem starben mehrere Zivilisten, darunter auch Kinder. Ranghohe Mitarbeiter des US-Militärs hatten nach dem Einsatz scharfe Kritik geäußert: Sie warfen Donald Trump vor, er habe der Operation zugestimmt, obwohl die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen waren.

Es war dererste Einsatz eines US-Spezialkommandos, den Donald Trump als US-Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Auftrag gab.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/j ... 33157.html


Das macht alles noch einen schlimmeren Eindruck als die Leistungen von Bush. Das muß man erstmal unterbieten.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 10. Feb 2017, 09:19

Da kippt wieder ein Haltung Trumps.

Trump akzeptiert Ein-China-Politik

Donald Trump hat Peking mit Handelskrieg gedroht und Taiwan umgarnt. Doch im ersten Gespräch mit Chinas Staatschef Xi bemühte sich der US-Präsident nun offenbar darum, Irritationen aus dem Weg zu räumen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 33936.html
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 10. Feb 2017, 09:19

Da kippt wieder ein Haltung Trumps.

Trump akzeptiert Ein-China-Politik

Donald Trump hat Peking mit Handelskrieg gedroht und Taiwan umgarnt. Doch im ersten Gespräch mit Chinas Staatschef Xi bemühte sich der US-Präsident nun offenbar darum, Irritationen aus dem Weg zu räumen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 33936.html
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 3818
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 11. Feb 2017, 07:58

Trumps bisherige Bilanz

BIG LOSER! SO SAD!

In den ersten Wochen seiner Amtszeit hat Donald Trump Angst und Schrecken verbreitet. Tatsächlich ist er bisher mit praktisch all seinen Vorstößen gescheitert. Es wird Zeit, neu auf den US-Präsidenten zu blicken.

m.spiegel.de/politik/ausland/a-1134016.html


Irgendwie war die Performance des TV-Stars und seiner Comedy-Truppe nicht wirklich anders zu erwarten. Viel heiße Luft. Desaströs ist selbst das allemal.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast