Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

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Trump-Berater mutiert zum Politiker

Beitragvon King Kong 2006 » Do 17. Aug 2017, 16:00

Steve Bannon, der sich selbst ähnlich wie Lenin als Staatszerstoerer sieht, schaltet entweder im Lernprozess auf Realpolitik oder auf Ueberlebensmodus. Für Bannon sind Ethnonationalisten "Clowns" bzw. "Verlierer". :D

Vielleicht rettet dem Wendehals das seinen Hals. Oder der Mann hat sich wirklich verändert....

Trump-Berater Steve Bannon distanziert sich von Rassisten

http://mobil.derstandard.at/20000627601 ... -Rassisten


Die ganzen Schlauberger, die es diesem "Establishment" zeigen wollten, werden selbst dazu. Die Welt kann man sich nicht wie Pippi Langstrumpf so zusammen setzen, wie man lustig ist. Oder dahinter steckt diese verfluchte NWO...
Zuletzt geändert von King Kong 2006 am Fr 18. Aug 2017, 06:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Trump gestaltet Außenpolitik mit Twitter - Republikaner langsam bedient?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 18. Aug 2017, 06:50

TV-Star Donald äußert sich wieder nicht über das Außenministerium, er verbreitet eine auf Lügen basierende Geschichte als Lösung im Falle des Anschlagesvon Barcelona. Alternative Fakten -> Trumpismus.

Empörung über Trump-Tweet zu Barcelona

Der - nie bewiesenen - Legende nach ließ Pershing auf den Philippinen 50 muslimische Gefangene mit Projektilen exekutieren, die er zuvor in Schweineblut hatte tauchen lassen. Mit dem Blut der für gläubige Muslime unreinen Tiere sei ihnen der Weg ins Paradies versperrt gewesen. Trump schrieb nun auf Twitter: "Danach gab es 35 Jahre keinen islamistischen Terror mehr!"


In zahlreichen Reaktionen auf Trumps Tweet hieß es in US-Medien: Während die Welt noch um die Toten trauere, verweise der Präsident der Vereinigten Staaten auf eine Lüge, mit der die Exekution Gefangener glorifiziert werde.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 63408.html


Findet langsam eine Absetzbewegung der Republikaner statt?

Republikanischer Senator spricht Trump Kompetenz ab, Präsident zu sein

"Nicht fähig", mangelnde Kompetenz, keine Stabilität: Das Urteil des prominenten Republikaners Bob Corker über Donald Trump ist vernichtend. Medien deuten es bereits als Absetzbewegung der Partei von ihrem Präsidenten

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 62239.html


Bei Trump könnte dies entweder wie beim Wendehals Steve Bannon entweder dazu führen, das er Kreide frisst, oder er wird noch unberechenbarer. Außenpolitisch ist die USA bereits eine lame duck. Dank Donald T.
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Erneute Kehrtwende - Diesmal Clausewitz

Beitragvon King Kong 2006 » Di 22. Aug 2017, 06:50

"Wir werden angreifen"

Auslandseinsätze des US-Militärs wollte Donald Trump eigentlich schnell beenden. "Amerika zuerst" - das war sein Wahlversprechen. Nun will er als Präsident den Krieg in Afghanistan verschärfen.


Die Auffassungen des gelernten TV-Stars in der Internationalen Politik haben keine hohe Halbwertszeit.

Welche Position Trump bisher vertrat

Trumps neue Strategie ist für ihn eine erstaunliche Kehrtwende. "America First" - "Amerika zuerst", das war eigentlich sein großes Versprechen im Wahlkampf. Alte Allianzen wie die Nato nannte er "obsolet", den Auslandseinsatz der US-Armee in Afghanistan hielt er für unsinnig. "Wir sollten dort schnell abziehen", forderte er. "Warum verplempern wir unser Geld?" Die Milliarden von Dollar für das Militär seien Daheim doch viel besser angelegt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 63876.html


Donald scheint es zu dämmern, das "America first" nicht als persönliches kindisches Verhalten im Sandkasten zu verstehen ist, wie er es gewohnt ist. Es bedeutet den Versuch den Status einer großen Macht aufrecht zu erhalten. Das kann man nur, wenn man sich überall einmischt und dem nicht den Rücken zukehrt.
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Trump gegen seinen eigenen Think Tank?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 22. Aug 2017, 18:50

Wendehals Steve Bannon war genötigt seine Fanboys als "Verlierer" und "Clowns" zu bezeichnen. Gemeint waren die Hooligans, die in Charlotteville randalierten und u.a. eine Frau gezielt totfuhren. Genau diese US-Patrioten musste Bannon als "Clowns" und "Verlierer" bezeichnen. Kann sein, daß er seine Fanboys wirklich so sieht. Vermutlich war es eher ein Wendehals, um seinen Hals zu retten. Das hat nix genützt. Trump, dessen zweiter Name Illoyalität ist hat ihn in "your are fired!" Manier aus dem Weissen Haus gefeuert. Seinen ideologischen Chefstrategen.

Bannon, der sich nach eigenem Bekunden wie Lenin als Staatszerstörer sieht kündigt daraufhin noch ergeben loyal an, nun die Opposition mit mehr Freiheiten "zermalmen" zu können. Jetzt dies:

Nach Rückkehr von Bannon

Breitbart bläst zur Attacke gegen Trump

Stephen Bannon ist zurück bei Breitbart: Nachdem Trumps Chefstratege das Weiße Haus verlassen musste, schloss er sich erneut dem ultrarechten Portal an. Plötzlich hagelt es dort Kritik an Trump. Zufall?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 64053.html


Ist der Staatenzerstörer und Wendehals Bannon etwas eingeschnappt und enttäuscht vom TV-Star Trump? Wenn sein eigener Chefideologe sich gegen ihn stellt? Oder ist Trump doch professioneller Politiker geworden? Und lässt die Jugendsünden hinter sich?

Die Kritik von Breitbart macht sich jetzt an außenpolitischen Haltungen fest. Dem erneuten "Angriff" auf Afghanistan.
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Mauerbau zu Mexiko!

Beitragvon King Kong 2006 » Do 24. Aug 2017, 06:55

Nachdem Trump - bis auf das Kündigen des Pariser Klimagipfels - nichts von seinem angekündigten Großprojekten umsetzen konnte, sich teilweise sogar diametral dazu verhält, siehe noch größeres Engagement in Afghanistan, versucht er sich daran die Mauer zu bauen. Er hatte ja behauptet, daß Mexiko die sogar letztendlich selbst finanzieren würde.

Und die Sache wird nicht besser. Trump, ein Präsident, der bislang praktisch keine Erfolge vorzuweisen hat, und um den es nach seinen verharmlosenden Äußerungen zu den Neonazi-Aufmärschen in Charlottesville politisch immer einsamer wird, will nun in den kommenden Wochen auf Biegen und Brechen den Bau der von ihm versprochenen Grenzmauer zu Mexiko durchsetzen. Offenbar hat ihn der Frust über seine bisher reichlich maue Bilanz so zornig gemacht, dass er seinen Anhängern nun unbedingt beweisen will, dass er wirklich etwas bewegen kann.

Um maximalen Druck auf Republikaner und Demokraten im Kongress auszuüben, verlangt Trump ultimativ die Bereitstellung von Mitteln für die Mauer im neuen Haushalt. Insgesamt soll das Projekt wohl 21 Milliarden Dollar kosten. Eigentlich hatte Trump auch versprochen, dass Mexiko für die Mauer bezahlen soll, doch davon ist schon keine Rede mehr.


Da der Mexikaner für irgendwelche Mega US-Bauprojekte merkwürdigerweise viele Milliarden nicht bezahlen will (hat Businessprofi Trump wohl angenommen) droht der Polit-Profi Trump notfalls Washington lahm zu legen. Wenn keiner mit ihm spielt, dann schließt er eben seinen Kindergeburtstag!

Den Hebel, den Trump nun benutzen will, um das Geld für die Mauer vom Kongress zu erhalten, ist der sogenannte government shutdown - zu Deutsch: Regierungsstillstand. "Und wenn wir die Regierung schließen müssen - wir werden diese Mauer bauen", polterte Trump vor seinen treusten Anhängern in Phoenix.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 64293.html


Für seine kindischen Zielen und seinen Ehrgeiz würde er soweit gehen?

Der Mann ist für die Gegner der USA Gold wert. Ganz ohne Atomraketen oder asymmetrischer Kriegsführung.
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Re: Mauerbau zu Mexiko!

Beitragvon sünnerklaas » Do 24. Aug 2017, 07:02

King Kong 2006 hat geschrieben:(24 Aug 2017, 07:55)

Nachdem Trump - bis auf das Kündigen des Pariser Klimagipfels - nichts von seinem angekündigten Großprojekten umsetzen konnte, sich teilweise sogar diametral dazu verhält, siehe noch größeres Engagement in Afghanistan, versucht er sich daran die Mauer zu bauen. Er hatte ja behauptet, daß Mexiko die sogar letztendlich selbst finanzieren würde.



Da der Mexikaner für irgendwelche Mega US-Bauprojekte merkwürdigerweise viele Milliarden nicht bezahlen will (hat Businessprofi Trump wohl angenommen) droht der Polit-Profi Trump notfalls Washington lahm zu legen. Wenn keiner mit ihm spielt, dann schließt er eben seinen Kindergeburtstag!



Für seine kindischen Zielen und seinen Ehrgeiz würde er soweit gehen?

Der Mann ist für die Gegner der USA Gold wert. Ganz ohne Atomraketen oder asymmetrischer Kriegsführung.


Damit bedient er seine allerletzten ihm noch verbliebenen Fans. Und die ticken nun einmal so, wie Trump.
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Wer sollte seinen Status halten? Die USA oder Trump und sein Establishment?

Beitragvon King Kong 2006 » So 27. Aug 2017, 10:19

Die Aufgabe eines US-Präsidenten ist - unter anderem - die Position seines Landes, in der Gegenwart die einer sehr großen Macht, zu halten oder gar zu vergrößern.

Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab. G.W.Bush hatte bereits zu einer Zeit dieses Amt, als es nicht mehr so klar war, daß die USA unangefochten sein kann. Er versuchte noch mit Brachialgewalt dagegen zu steuern. Mit z.T. gegensätzlichen Ergebnissen. Obama versuchte nach ihm mit den Mitteln, die ihm als Präsident dieses Landes zur Verfügung standen, mit einer ruhigeren Kugel alles zu managen. TV-Star Trump eiert nun mit einer Attitude herum, die die USA für ihn nicht mehr bedienen können. Für den kleinen Sonnenschein oder Sonnenkönig. Das zeigt gefährliche Diskrepanzen zwischen Reden und Handeln dieser großen Macht auf. Trump ist sehr nach innen gekehrt. Das kann er als Präsident der Vereinigten Staaten nicht machen. Denn auch das innere Gefüge baut auf die äußeren Handlungen der USA auf. Zumal nach innen gekehrt nicht bedeutet, daß er zuhause alles klar Schiff macht und dem Volk dient. Er macht viel kaputt. Und er versteht wohl Innenpolitik eher dahingehend, daß er sich, seine Familie und sein Establishment bedient.

Das war am selben Tag, da Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde. Arpaio war einer seiner treuesten Unterstützer gewesen und hatte auch Trumps rassistische Lüge propagiert, Barack Obama sei kein Amerikaner.

Trump revanchierte sich jetzt, indem er den 85-Jährigen begnadigte. Der Aufschrei war parteiübergreifend. Die Demokraten sprachen von Machtmissbrauch, selbst Republikaner distanzierten sich. "Niemand steht über dem Gesetz", schimpfte Senator John McCain.

Rechtsstaat außer Kraft

Denn hinter Trumps erstem Gnadenakt steckt mehr als nur Dank. Er ist eine unmissverständliche Botschaft, nicht nur an seine konservative Basis und alle Ordnungshüter, die das Recht selbst gerne mal dehnen - sondern auch an alle Vasallen, die ins Visier der Russland-Ermittlungen geraten sind: Keine Sorge, steht auf diesem Blankoscheck, ihr habt nichts zu befürchten, so lange ihr auf meiner Seite steht.

Trump hat seinen größten Joker gezückt, mit dem er den Rechtsstaat außer Kraft setzen und sich selbst zugleich aus der Russland-Schlinge befreien könnte. Experten sind schockiert: Anwalt Andy Semotiuk spricht im Magazin "Forbes" von einem "gefährlichen Schritt in Richtung Verfassungskrise".

Begnadigungen sind die einzigen Akte, die US-Präsidenten uneingeschränkte Macht geben. Keiner kann sie verhindern oder rückgängig machen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 64759.html


Dieser Donald kämpft nicht für sein Land, er kämpft dafür weder nach Innen, noch nach Außen. Er kämpft wie ein dicker Bully-Bube nur um sich. Danach um sich, danach auch, dann für seine Familiendynastie und sein Establishment. Das ist nicht nicht Aufgabe eines Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das ist el Presidente einer Bananenrepublik.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon H2O » So 27. Aug 2017, 10:29

Die Haltung der Bundesregierung zur Entwicklung in den USA ist doch hinreichend klar ausgedrückt worden: Kein Verlaß auf diesen ehemals weltbeherrschenden Partner. Aufbau europäischer Sicherheitssysteme mit Frankreich, Italien und Spanien. Besinnung auf die eigenen Kräfte allgemein.
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US-Außenminister durch Trump-Familienmitglied ersetzen?

Beitragvon King Kong 2006 » So 27. Aug 2017, 21:17

US-Außenminister distanziert sich von Trump

Donald Trump gerät wegen seiner Reaktion auf die rassistische Eskalation in Charlottesville immer stärker in die Defensive. Jetzt versagt ihm sogar schon sein Außenminister den Rückhalt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 64819.html


Trump kann sicher auf seine Familie setzen. Sein Sohn Schwiegersöhnen Jared wird von ihm auch schon auf Nahost-Missionen geschickt. In komplexe Verhältnisse, bei denen schon alte Polit-Hasen es nicht leicht hatten.

Wäre er ein Kandidat für das Außenministerium? Er sitzt ja noch auf dem extra für den Trumpschwiegersohn erfunden Sitz des "Amtes für Innovationen". :?
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Soll Trump jetzt geschützt werden?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 29. Aug 2017, 18:48

Nicht-Politiker Trump, gelernter TV-Star, darf jetzt bestimmte Leute nicht mehr sehen. So der "Falke" John Bolton. John ist ein erklärter Feind der Regionalmacht Iran. Er hat einen exklusiven Plan entwickelt, wie man das Abkommen abwickeln kann. Das Problem ist, man lässt ihn damit - sprichwörtlich - nicht mehr durchkommen. Zu Donald T. ins Weisse Haus.

Bolton says he's no longer allowed to see Trump

Washington (CNN)A hawkish ally of Donald Trump claims he cannot see the President due to "staff changes" at the White House.

John Bolton, a former US ambassador to the UN who at one point was a candidate to lead the State Department, claimed in a National Review op-ed published Monday that his plan for the US to exit the Iran nuclear deal had to be presented publicly, because staff changes at the White House have made "presenting it to President Trump impossible."
CNN has reached out to the White House for comment.


In a memo drawn up after a July directive from Steve Bannon, the recently ousted White House chief strategist, Bolton pushes for selling the idea of leaving the Iran deal to the public in a "white paper" and lays out a strategy for the "campaign" and its "execution."

http://edition.cnn.com/2017/08/29/polit ... index.html


Mr Bolton fiel mit Kommentaren, wie das es bedauernswert wäre, daß die USA die Fähigkeit verloren hätten Regierungen zu stürzen auf (z.B. den demokratisch gewählten iranischen Premier Mossadegh). Offenbar hat "man" vor Trumps Gehirn vor allzu für die USA schädlichen Ideen zu schützen. Und lässt Bolton gar nicht mehr heran. Große Macht hatten immer die, die im Vorzimmer der Mächtigen saßen. Sie bestimmten, was diese zu hören bekamen und was nicht. Man hat offenbar nicht vor auch noch in einen massiven Konflikt mit dem Iran zu stürzen.

Genauer gesagt, sollen die Interessen der USA geschützt werden. Nicht Trump.
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Re: Soll Trump jetzt geschützt werden?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 29. Aug 2017, 20:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Aug 2017, 19:48)

Mr Bolton fiel mit Kommentaren, wie das es bedauernswert wäre, daß die USA die Fähigkeit verloren hätten Regierungen zu stürzen auf (z.B. den demokratisch gewählten iranischen Premier Mossadegh).

dieser kerl ist lebensgefährlich. war das nicht unter eisenhower? diese pyjamatragende heulsuse...
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Re: Soll Trump jetzt geschützt werden?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 29. Aug 2017, 20:32

Nomen Nescio hat geschrieben:(29 Aug 2017, 21:18)

dieser kerl ist lebensgefährlich. war das nicht unter eisenhower? diese pyjamatragende heulsuse...


Mossadegh war auf dem Titelbild des Time Magazines als Mann des Jahres 1952.
Eisenhower war auf dem Titelbild des Time Magazines als Mann des Jahres 1960.

John Bolton war das meines Wissens noch nicht.
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Re: Soll Trump jetzt geschützt werden?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 29. Aug 2017, 20:41

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Aug 2017, 21:32)

Mossadegh war auf dem Titelbild des Time Magazines als Mann des Jahres 1952.
Eisenhower war auf dem Titelbild des Time Magazines als Mann des Jahres 1960.

John Bolton war das meines Wissens noch nicht.

nee, ich meine war eisenhower nicht damals präsident. nicht mehr truman.

wenn du ein photo von mossadegh bei google suchst, siehst du auf einer abbildung ihn in pyjama. und er wurde »berüchtigt« wegen seines weinens.
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Re: Soll Trump jetzt geschützt werden?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 29. Aug 2017, 21:11

Nomen Nescio hat geschrieben:(29 Aug 2017, 21:41)

nee, ich meine war eisenhower nicht damals präsident. nicht mehr truman.

wenn du ein photo von mossadegh bei google suchst, siehst du auf einer abbildung ihn in pyjama. und er wurde »berüchtigt« wegen seines weinens.


Das er jetzt berüchtigt wegen seines Weinens war, ist für mich jetzt nicht so präsent. Das war jetzt auch nicht der Grund, weshalb er weg mußte. :D

Bolton "weint" eben dieser Fähigkeit der USA nach.
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Lektion für Trump

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 1. Sep 2017, 06:42

TV-Star Trump dämmert es langsam, es geht nicht darum, was er will, seine Interessen und die seiner Familie und seines Establishments, sondern in seiner neuen, bisher schwersten Rolle (sagt er selbst), als US-Präsident, geht es darum die Befindlichkeiten einer Supermacht zu bedienen.

Konflikt zwischen USA und Russland

Trump gibt den Kalten Krieger

Allerdings muss er nun als Präsident erkennen, dass es etliche Felder gibt, auf denen Russen und Amerikaner grundsätzlich andere Interessen verfolgen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 65596.html


Er kann wie ein kleiner Sonnenkönig seinen Privathaushalt und seinen Tower regieren, aber keinen Staat. Der Staat ist nicht Donald. Und Donald ist nicht der Staat. Er kann die lästige Justiz, Presse und Mitbürger nicht niederschreien und witzeln, wie im TV. Wendehals Trump.
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Bully-Taktik: Bei Überforderung auf Kleineren herumtreten

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 8. Sep 2017, 13:21

TV-Star Trump ist maßlos überfordert. Er selbst gab zu, daß "Präsident-Sein" echt anstrengender ist, als er sich gedacht hat. Und er überfordert seine Mitarbeiter, die für die USA retten wollen, was zu retten ist. Ja, er sabotiert sie.


Trump demontiert seinen Außenminister - und die US-Diplomatie

Seit seinem Amtsantritt am 1. Februar schlägt sich der ehemalige Öl-Manager mit einem US-Präsidenten Donald Trump herum, der ihn immer wieder demütigt, ihm Kompetenzen entziehen und das Budget kürzen will. Und der Tillerson in der Welt herumreisen lässt, um auf diplomatische Art für die Positionen der USA zu werben. Während Trump im Weißen Haus ein ums andere Mal die Bemühungen Tillersons niedertwittert.


Während Tillerson professioneller, ähnlich wie Clinton, ja selbst Bush, oder Obama mit Nordkorea umgehen will, schreit Trump etwas von "Wut und Feuer". Aber auch hier traut sich big mouth nicht in den militärischen Austausch mit Nordkorea, wird sogar von Kim mit weiteren Tests bloßgestellt und gedemütigt. Das werden anderen zu spüren bekommen...

Für Tillerson wird es in so einem Umfeld immer schwerer, seinen Job zu machen. Aus dem Weißen Haus bekommt er kaum Unterstützung. Vom Rechtsausleger und Präsidentenberater Sebastian Gorka muss er sich via BBC anhören, die Welt solle nicht auf Tillerson hören in der Nordkorea-Frage, sondern auf den Präsidenten. Tillerson sei lediglich für die US-Diplomatie zuständig. Nicht fürs Militärische. Was für eine Zurückweisung.

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-a ... -1.3626231


Russland und China stellen sich gegen Trump

WASHINGTON. Nach den neuen Drohungen der USA mit einem Militärschlag gegen Nordkorea dringen Russland und China auf eine diplomatische Lösung des Konflikts

http://www.nachrichten.at/nachrichten/p ... 91,2668451


Wie Trumps Scheitern in Nahost seine Gegner stärkt

Ägypten

In Kairo freute man sich, als Trump sein Amt antrat. Schließlich lautete dessen zentrale Botschaft, der Kampf gegen Terror sei wichtiger als Demokratisierung. Trump wollte sich nicht mehr in innere Angelegenheiten anderer Staaten einmischen. Er bezeichnete Ägyptens Präsidenten gar als „fantastischen Kerl“ und erklärte, er stehe „vollkommen hinter“ ihm.

Dass dieser den ersten demokratisch gewählten Präsidenten in der Geschichte Ägyptens gestürzt hatte und seither Medien drangsaliert und Oppositionelle verfolgt, spielte dabei keine Rolle. Sisi nahm das zum Anlass, um noch härter durchzugreifen. Im Mai erließ er ein Gesetz, das 47.000 lokale und 100 vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) der Kontrolle der Geheimdienste unterwirft.

Nun war Kairo konsterniert, als US-Außenminister Rex Tillerson den Geldfluss aus Washington just an dem Tag stoppte, an dem Kushner anreiste. Ägyptens Außenminister Sameh Schukri sagte ein geplantes Treffen mit Kushner ab, wohnte dem Gipfel mit Sisi aber bei. Es dürfte nicht fehlende Demokratisierung sein, die Tillerson ärgert. Wahrscheinlicher ist, dass er Sisi zwingen will, die Kooperation mit Nordkorea einzustellen: Strohfirmen im Hafen von Port Said helfen angeblich nordkoreanischen Firmen, Waffen zu exportieren. Kairo soll zudem Nordkoreas Raketenprogramm unterstützt haben.

Sisi verringert fortwährend seine Abhängigkeit von den USA. Inzwischen kommt ein Drittel des Weizens aus Russland, nebst vielen Waffen. Zudem investieren russische Energiekonzerne Milliarden am Nil. Auch China will die USA aus Ägypten verdrängen. Im vergangenen Jahr investierte Peking dort mehr als zehn Milliarden US-Dollar und stellte Sisi Investitionen im Gesamtwert von 40 Milliarden in Aussicht. Kein Staat außer Israel erhält mehr Auslandshilfe von den USA als Ägypten, dennoch schrumpft Washingtons Einfluss beständig.


Jüngst hat der ehrliche Makler und Businessman Trump von den al-Sauds Geschenke in Höhe von einer halben Million Dollar angenommen. Ein US-Präsident darf nur 390 Dollar annehmen. So am Rande.

Katar

Trump nennt immer wieder den Iran als eine der Hauptursachen für Terror und Chaos in der Region. Das ermutigte Saudi-Arabien zu dem Versuch, sich das eigenwillige Katar hörig zu machen.


Trump stellte sich hinter Riad und beschuldigte Katar in einem Tweet Anfang Juni, es finanziere „radikale Ideologien“. Auch hier steuerte Tillerson sofort gegen und versuchte im Konflikt zu vermitteln – bislang erfolglos.

Katar ließ sich nicht in die Knie zwingen, sondern reagierte trotzig. Es ließ das Ultimatum der Saudis unbeantwortet verstreichen und intensivierte die militärische Kooperation mit der Türkei, eine andere Schutzmacht der Muslimbrüder in Nahost und aus saudischer Sicht ein sunnitischer Rivale um Riads regionalen Führungsanspruch. Nun scheint Doha ins iranische Lager überzulaufen: Am Donnerstag nahm Katar volle diplomatische Beziehungen zum Iran auf, um „die bilateralen Beziehungen mit der Islamischen Republik auf allen Gebieten zu stärken“. Trumps Schuss gegen den Iran ging nach hinten los.


Syrien

Trump hatte anfangs erklärt, keinen Regimewechsel in Damaskus anzustreben. Stattdessen wollte er mit Russland kooperieren, um gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat zu besiegen. Deshalb stellten die USA die Militärhilfe für manche syrische Rebellengruppen ein. Dennoch kann von Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington keine Rede sein.


So nimmt Russlands Einfluss im östlichen Mittelmeerraum enorm zu. Zugleich lässt ein zwischen den USA und Moskau vereinbartes Waffenstillstandsabkommen für Südsyrien die Interessen von Amerikas engsten Verbündeten Israel und Jordanien scheinbar völlig außer Acht. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu warnt, der Iran nutze den Rückzug des IS, um in Syrien direkt an der Grenze zu seinem Land Fuß zu fassen – und droht notfalls mit Präventivschlägen.


Irak

Die sunnitischen Regime in Nahost wollen vor allem eines verhindern: einen Landkorridor von Teheran bis ans Mittelmeer, der den Iran zum regionalen Hegemon machen würde. Doch die Mullahs kommen diesem Ziel immer näher – dank ihres enormen Einflusses im Irak. Wohl nirgends haben die USA mehr Blut gelassen als dort: Mehr als 4500 GIs fielen seit der Invasion, mehr als eine Billion US-Dollar wurden investiert, um ein prowestliches, demokratisches Regime aufzubauen. Das Ergebnis: „Die Amerikaner haben das Regime gestürzt und das Land dann den Iranern geschenkt“, sagte ein Lokalpolitiker unlängst der „New York Times“.

Tatsächlich ist der Einfluss der Mullahs in ihrem Nachbarland gewaltig: Von Teheran gesteuerte Parlamentarier in Bagdad legalisierten bewaffnete schiitische Milizen, die zwar mit irakischen Steuergeldern finanziert, aber von den iranischen Revolutionsgarden gesteuert werden.

Iraks Wirtschaft befindet sich fest in iranischer Hand: vom Joghurt im Supermarkt, über den Zement der Bauindustrie bis zum Fernsehprogramm – alles stammt aus dem Iran. Der beschäftigt irakische Bauarbeiter damit, die Straßen in Richtung Syrien auszubauen, um die Landverbindung zum Mittelmeer zu vollenden. Auf denen sollen später schiitische Freiwillige aus dem Südirak fahren, die heute im Iran ausgebildet werden, um in Syrien aufseiten des Assad-Regimes zu kämpfen – und eines Tages vielleicht auch gegen Israel.


Da sollte man fairerweise sagen, das geht aufs Konto des Rep-Kollegen G.W.Bush ähnliches Meistergehirn wie TV-Star Trump.

Israel

Hier hatte man sich wohl mehr als irgendwo anders über Trumps Wahlsieg gefreut. Netanjahu hoffte auf grünes Licht für einen unbegrenzten Siedlungsbau. Doch jetzt bereitet Trumps Nahost-Politik Jerusalem Sorgen, und nicht erst, seitdem der US-Präsident sich nach den Unruhen in Charlottesville weigerte, Neonazis in klaren Worten zu verurteilen. Trump gab klare Anweisung, die Siedlungen nicht intensiv auszubauen.

In Ramallah staubt man deshalb wieder alte Pläne zur Internationalisierung des Konflikts ab, während Netanjahu öffentlich scharfe Kritik an der amerikanischen Politik in Syrien übt.


Jemen

Zum wohl dramatischsten Konflikt in Nahost meldet Trump sich indes kaum zu Wort. In zwei Jahren Bürgerkrieg starben zwar bislang „nur“ 10.000 Menschen – weitaus weniger als in Syrien. Doch der ärmste Staat der arabischen Welt liegt seit dem Beginn saudischer Bombenangriffe in Trümmern.

Die UN bezeichnen die Lage im Jemen als „größte humanitäre Krise der Welt“: Rund sieben der 27 Millionen Einwohner droht der Hungertod, zugleich bedroht ein „beispielloser Ausbruch der Cholera“ mehr als 500.000 Menschen. Rund 80 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, zehn Millionen Menschen brauchen diese sofort.

Doch eine Wende zum Besseren ist nicht in Sicht: Hilfsorganisationen fehlen dieses Jahr mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar, um eine Katastrophe zu verhindern. Bricht der Jemen endgültig zusammen, könnte das alle Nachbarstaaten destabilisieren.

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... aerkt.html


Den Menschen im Jemen will Trump wohl nicht helfen. Denn das würde seinen Gönnerhaften Saudis nicht schmecken. Von denen bekommt er ja schöne Geschenke. Die al-Sauds gehören zum Establishment? Trump hat noch andere.

Trump-Deal scheiterte an "Mafia-Verbindungen"

Vor 30 Jahren wollte der heutige US-Präsident ein Kasino in Sydney eröffnen. Jetzt zeigen erstmals veröffentlichte Unterlagen: Die Behörden stoppten die Investition wegen "Mafia-Verbindungen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 66617.html


Das muß alles unheimlich frustrierend für einen Menschen wie Trump sein. Er sieht sich ja als Kämpfer! Zudem berichten auch noch die Medien über diese Dinge. Die Pressefreiheit massiv zu stören ist ihm bis dato noch nicht gelungen. Auch wenn er nur noch bestimmte Hofberichtserstatter zu den Pressekonferenzen zulassen will.

Was macht so ein Mann wie Trump, wenn ihm anderen Staaten, wie China, Iran, Russland, Nordkorea, Venezuela usw. nicht die Bälle zuspielen, wie es ihm als Sohn reicher Eltern gewohnt ist? Er trampelt auf Schwächere herum. Das bewies er schon gegenüber Minderheiten. Ethnischer Natur, aber auch Behinderten. Mit dabei Tochter Ivanka, die Fake-Feministin, die aus nicht geklärten Umständen ein Büro im Weissen Haus bekommen hat. Vorraussetzung offenbar erfolglose Schmuckdesignerin = Gleich Job im Weissen Haus. Ähnlich bizarr ihr Mann Jared, der erfolglos in Nahost herumreist und Vorsitzender abstruser erfundener Abteilungen, wie dem "Am für Innovationen" wurde. Trump-Establishment?

Ivanka Trump unterstützt ihren Vater bei Rücknahme eines Gleichstellungsgesetzes

Ivanka Trump wirbt rund um den Globus damit, sich für Frauen und Gleichberechtigung einzusetzen. Ihre Taten widersprechen ihren Worten

Washington/Wien – Wenn Ivanka Trump morgens in den Spiegel schaut, sieht sie eine Feministin. Eine Verfechterin der Frauenrechte. Eine Unterstützerin der Gleichberechtigung. Eine Stimme für die Arbeiterinnen. Wenn Ivanka Trump redet, klingt sie meistens auch wie eine. Doch wenn Ivanka Trump handelt – das ist eine andere Geschichte.

derstandard.at/2000063636022/Ivanka-Trump-unterstuetzt-ihren-Vater-bei-Ruecknahme-eines-Gleichstellungsgesetzes


Wenn er schon andere Staaten nicht "verprügeln" kann, dann kann er seinen Fans zeigen, daß er immer noch Leute drangsalieren kann! ;)

Außenpolitisch ist Trump sicherlich ein Glücksfall für Russland, Türkei, China und Iran. Und noch einigen mehr.

Es ist schwer in einer sich veränderten Welt die Position zu halten. Hier der USA. Aber Trump scheint da eher kontraproduktiv.
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Truppenstärke alternativ gezählt

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 9. Sep 2017, 20:19

Deutlich mehr US-Soldaten in Afghanistan als bisher bekannt

Laut Pentagon beläuft sich die Zahl derzeit auf rund 11.000. Bisher war von 8.400 die Rede gewesen

Washington – Die USA haben deutlich mehr Soldaten in Kriegsländern wie Afghanistan als bisher zugegeben. Das US-Verteidigungsministerium teilte am Mittwochabend mit, statt 8.400 seien in Afghanistan 11.000 Soldaten im Einsatz. Für Syrien und den Irak würden die bisherigen Zahlenangaben ebenfalls überprüft.

Es gebe keine Aufstockung der Anzahl der Soldaten am Hindukusch, sondern lediglich eine andere öffentliche Zählweise, erklärte der Direktor des Generalstabs, Generalleutnant Kenneth F. McKenzie, am Mittwoch in Washington

derstandard.at/2000063389677/Deutlich-mehr-US-Soldaten-in-Afghanistan-als-bisher-bekannt


Diese alternativen Fakten könnten damit zusammenhängen, daß Anti-Politiker Trump anders als Politiker die US-Boys eigentlich verstärkt wieder heim holen wollte.
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Ausbildungsberuf Politiker

Beitragvon King Kong 2006 » Di 12. Sep 2017, 07:00

Trump schreitet in seiner Ausbildung zum Politiker voran. Lehrmeister Peking und Moskau.

Sanktionen gegen Nordkorea

Lehrstunde für Donald Trump

Die neuen Uno-Sanktionen gegen Nordkorea sind ein Erfolg für China und Russland - sie zeigen dem US-Präsidenten die Grenzen seiner Macht auf.

"Feuer und Zorn" hatte Donald Trump Nordkorea angedroht. Die "härtesten" Sanktionen wollte seine Uno-Chefdiplomatin Nikki Haley dem Regime nach den letzten Bombentests aufzwingen. Starke Sprüche können sie im Hause Trump, das war es dann aber auch schon. So richtig viel erreicht haben sie mit dieser Polterei bislang nicht.

China und Russland haben erfolgreich verhandelt, sie zeigen Trump seine Grenzen auf. Härtere Maßnahmen hätten sie mit ihrer Vetomacht verhindert. Trump musste das notgedrungen akzeptieren, um eine vollständige Blamage im Sicherheitsrat zu umgehen.

So ist dies auch eine Lehrstunde für ihn: Wenn er einen großen Krieg vermeiden will, wird er in diesem Konflikt nur mit China und Russland zu Ergebnissen kommen, nicht gegen sie. Da helfen auch keine starken Sprüche.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 67197.html
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Re: Ausbildungsberuf Politiker

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Sep 2017, 17:26

King Kong 2006 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 08:00)

Trump schreitet in seiner Ausbildung zum Politiker voran. Lehrmeister Peking und Moskau.


Die ersten Atombombentests gab es unter Obama.

Fast zwei Wochen später, am 12. Juni 2009, verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat aufgrund des Kernwaffentests und der Raketenstarts einstimmig die Resolution 1874. Diese sieht härtere Sanktionen gegen das Land vor; dazu zählen ein verschärftes Waffenembargo und erhöhte Auflagen für Finanzgeschäfte. Die USA gaben bekannt, Schiffe mit Schmuggelware, die mutmaßlich für Nordkorea bestimmt ist, stoppen zu wollen. Die nordkoreanische Regierung reagierte einen Tag später mit der Ankündigung, erneut Uran anzureichern, und drohte mit einer militärischen Aktion. Zudem würde alles zur Verfügung stehende Plutonium für die Waffenproduktion verwendet werden.[22] Am 16. Juni 2009 bekräftigten US-Präsident Barack Obama und sein südkoreanischer Amtskollege Lee Myung-bak eine harte Haltung gegen Nordkorea. Obama bezeichnete das Kernwaffenprogramm als „schwere Bedrohung für die Welt“ und rief das Land zu Verhandlungen auf.[23] Am selben Tag verhängte Japan ein vollständiges Exportembargo gegen Nordkorea.[24]


https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkorea ... ntest_2006

Und hier ist auch nichts anders passiert. Auch In Syrien führt Trump die Politik von Obama fort. Hier setzt Trump Assad klare Grenzen. Die Kurden dürfen z.B. nicht angegriffen werden. In Bezug auf Iran gab es bisher auch keine Änderung. In Bezug auf Afghanistan bleiben die USA in Afghanistan, obwohl hier Trump vorher gesagt hat, dass die Truppen abziehen werden. Hier hat er sich Hillary Clinton angenähert. Bisher gab es unter Trump noch keinerlei Änderungen in Bezug auf andere Staaten. Auch nicht in Bezug auf Mexiko.
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Was ist das genau für eine Taktik, Donald?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 15. Sep 2017, 07:18

Nordkorea feuert erneut Rakete über Japan hinweg

http://www.spiegel.de/politik/ausland/a ... 67757.html


Die Wut des TV-Stars, die über Nordkorea hereinbrechen wollte, ist jetzt genau wo und was?

Donalds Fanbase scheint verwirrt.

Trumps Parteibasis in Aufruhr

Wut, Frust, Enttäuschung

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 67761.html


Donald T. warb stets damit, das er eben kein Politiker wäre (also er warb explizit mit fehlenden Berufskenntnissen, die Praxis zeigte es auch...), er warb damit "das Establishment" zu zerstören (und es mit seinem eigenen - uneigennützig - zu ersetzen). Konnte er diese Wahlversprechen einlösen? Was konnte er außenpolitisch mit diesen bahnbrechenden Verhaltensmustern verändern? Im Falle Nordkoreas z.B. den Test der bisher stärksten Kernwaffe erzeugen und immer weniger Sorgen NKs Raketen durch die Gegend zu schiessen.
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