amerikanische demokratie

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Nomen Nescio
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » So 25. Nov 2018, 13:53

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 13:04)

Das stimmt. Es ist ein komplett anderes Wahlsystem als unseres, mit dem Ziel, ein Zweiparteiensystem zu schaffen/erhalten. Im (personalisiertem) Verhältniswahlrecht ist ein Zweiparteiensystem ziemlich unwahrscheinlich.

wie bei uns. immer mehr ist rede von versplitterung. jetzt gibt es eine koalition von 4 parteien. vllt zählt die nächste 5 parteien.
der unterschied mit ländern wie italien oder frankreich prae-»de gaulle« ist das bei uns normalerweise nicht innerhalb eines jahres eine regierung nach hause geschickt wird.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Liberty » So 25. Nov 2018, 15:04

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 13:04)
Das stimmt. Es ist ein komplett anderes Wahlsystem als unseres, mit dem Ziel, ein Zweiparteiensystem zu schaffen/erhalten. Im (personalisiertem) Verhältniswahlrecht ist ein Zweiparteiensystem ziemlich unwahrscheinlich.


Man stelle sich mal das System der USA übertragen auf Deutschland vor.

Alle 2 Jahre Bundestagswahl.
Der Bundestag besteht aus 299 Abgeordneten, die alle direkt in ihren Wahlkreisen gewählt wurden.
Der Bundesrat besteht aus 32 direkt gewählten Abgeordneten, je 2 aus jedem Bundesland.
Der Bundeskanzler ist gleichzeitig Staatsoberhaupt und wird alle 4 Jahre direkt vom Volk gewählt, maximal 8 Amtsjahre
Alle Kandidaten für politische Mandate und Kanzlerkandidaten müssen sich erstmal bei Primaries der eigenen Parteibasis stellen gegen Mitbewerber in einem innerparteilichen Wahlkampf durchsetzen.

Finde ich insgesamt deutlich lebendiger und demokratischer als das System in der Bundesrepublik.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon streicher » So 25. Nov 2018, 17:04

Liberty hat geschrieben:(25 Nov 2018, 15:04)

Man stelle sich mal das System der USA übertragen auf Deutschland vor.

Alle 2 Jahre Bundestagswahl.
Der Bundestag besteht aus 299 Abgeordneten, die alle direkt in ihren Wahlkreisen gewählt wurden.
Der Bundesrat besteht aus 32 direkt gewählten Abgeordneten, je 2 aus jedem Bundesland.
Der Bundeskanzler ist gleichzeitig Staatsoberhaupt und wird alle 4 Jahre direkt vom Volk gewählt, maximal 8 Amtsjahre
Alle Kandidaten für politische Mandate und Kanzlerkandidaten müssen sich erstmal bei Primaries der eigenen Parteibasis stellen gegen Mitbewerber in einem innerparteilichen Wahlkampf durchsetzen.

Finde ich insgesamt deutlich lebendiger und demokratischer als das System in der Bundesrepublik.
Ja und nein. Eine neue Partei hat es dort überhaupt nicht einfach, sich politisch zu etablieren. Man nehme die Grünen: die gibt es in den USA auch, aber man muss sie mit der Lupe suchen.
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon van Kessel » So 25. Nov 2018, 17:23

Ich wüsste nicht, dass ich je einen Bundeskanzler gewählt habe? In einer Parteiendemokratie eine etwas ausweglose Möglichkeit, 'uns Angelas' loszuwerden, deucht mich. Der 'Besatz' unserer Abgeordneten beträgt 709, danach ist die BRD nach China das wohl größte Volk dieses Planeten (USA 550, Russland 450).
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Liberty » So 25. Nov 2018, 19:16

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 17:04)
Ja und nein. Eine neue Partei hat es dort überhaupt nicht einfach, sich politisch zu etablieren. Man nehme die Grünen: die gibt es in den USA auch, aber man muss sie mit der Lupe suchen.


In den USA spielen Parteien eine geringere Rolle. Es werden nur Personen gewählt, keine Parteien. Und innerhalb der Parteien gibt es Politiker verschiedener Strömungen.

Grob gesagt gibt es bei den Republikanern alles von der Mitte bis zum äusseren rechten Rand und bei den Demokraten alles von der Mitte bis zum äusseren linken Rand.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon streicher » So 25. Nov 2018, 19:39

Liberty hat geschrieben:(25 Nov 2018, 19:16)

In den USA spielen Parteien eine geringere Rolle. Es werden nur Personen gewählt, keine Parteien. Und innerhalb der Parteien gibt es Politiker verschiedener Strömungen.

Grob gesagt gibt es bei den Republikanern alles von der Mitte bis zum äusseren rechten Rand und bei den Demokraten alles von der Mitte bis zum äusseren linken Rand.
Das heißt also, dass in beiden großen Parteien auch Vertreter sind, die sich sehr für die Umwelt einsetzen, der sogenannte Umweltflügel?
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Liberty » So 25. Nov 2018, 20:07

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 19:39)
Das heißt also, dass in beiden großen Parteien auch Vertreter sind, die sich sehr für die Umwelt einsetzen, der sogenannte Umweltflügel?


Ja, im Prinzip findest du alles, was die Grünen so wollen auch bei Politikern der Demokraten. Bernie Sanders will z.B. Fracking verbieten, eine strenge Klimaschutzpolitik etc.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Cat with a whip » So 25. Nov 2018, 23:29

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 19:39)

Das heißt also, dass in beiden großen Parteien auch Vertreter sind, die sich sehr für die Umwelt einsetzen, der sogenannte Umweltflügel?


Herauszuheben sind eigentlich nur Einzelpersonen wie Al Gore oder Schwarzenegger. Aber diese Feigenblätter zu bemühen wäre Täuschung, weil sie nur den Blick auf das Ganze verstellen.

Die "ConservAmerica" in der GOP sind irrelevant und ohne Macht. Bei den Demokraten sind vielleicht noch im Progressive Wing Leute die mit den Greens verbandelt sind.

In dieser Frage gehts eher darum WIE die Parteien ihren behaupteten Natur- und Umweltschutz aus ihrem Grundverständnis heraus verstehen.
http://www.ontheissues.org/Celeb/Green_ ... onment.htm
http://www.ontheissues.org/Celeb/Democr ... onment.htm
http://www.ontheissues.org/Celeb/Republ ... onment.htm
http://www.ontheissues.org/Celeb/Libert ... onment.htm

Bei der GOP steht Privatbesitz klar vor öffentlichen Umweltschutz und der Glaube der Markt sei der beste Weg die Umwelt zu schützen. Die alte Propagandaleier die nichts als reine vorgeschützte Lügen sind. Die DEM versuchen Umweltschutz eher in die öffentliche Hand zu geben und auch die Infrastruktur die mit der Energiewende kommen muss staatlich zu lenken.

Letztlich muss man leider sehen dass die Umweltpolitik sich in den großen Parteien nicht behaupten kann, daher haben die USA seit Bill Clinton, über G.W. Bush, Obama und Trump bis heute nicht das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Selbst Obama hat seine Wähler mit seinem "Change" beschissen, obwohl man es ihm noch am ehesten zutraute. Als Obama Präsident wurde, wars vorbei mit Kyoto. ;)

Umwelt- und Naturschutz im Sinne einer ökologischen Agenda wie es etwa die Green Party in den USA möchte gibts ÜBERHAUPT nicht bei den großen Parteien. Tendenziell gibt es bei den Demokraten Bereitschaft die Balance zwischen Umweltschutz und Unternehmerinteressen etwas mehr Richtung Umweltschutz zu verschieben. Bei der GOP ist dies fast gleich null. In der GOP ist "Umweltschutz" mehr oder weniger nur das was hinter Unternehmerinteressen und ökonomischen Erwägungen übrigbleibt.

Das sieht man immer recht eindrucksvoll bei den letzten Naturkatastrophen, wenn wieder Siedlungsgebiete oder Baugründe für riskante Fabriken ausgewiesen werden wo diese eigentlich nichts zu suchen haben. Das sind keine Tragödien, sondern die logische Folge einer fehlenden bzw. wirkungslosen Umweltpolitik.

Was es weiterhin gibt sind Versuche der Wirtschaft konservative Lobbyisten bei der Green Party zu installieren, die vorher nachweislich für die GOP tätig waren mit dem taktischen Ziel dort Stimmen für die Green Party aufzusaugen, die dann den Demokraten für die Mehrheit fehlen.
https://www.thedailybeast.com/fake-gree ... ongressman
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Liberty » Mo 26. Nov 2018, 00:23

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Nov 2018, 23:29)
Umwelt- und Naturschutz im Sinne einer ökologischen Agenda wie es etwa die Green Party in den USA möchte gibts ÜBERHAUPT nicht bei den großen Parteien.


Natürlich gibt es das. Ich kann zwischen Bernie Sanders und Jill Stein keine grossen Unterschiede erkennen.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 26. Nov 2018, 17:08

with donald trump never a dull moment.

Donald Trump’s personal aide departing after less than a year on the job
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 26. Nov 2018, 17:32

und wieder für mehrere menschen eine hiobsmitteilung... für andere dagegen...
Trump’s acting AG can protect Don Jr from Mueller indictment: MSNBC legal analyst

The acting attorney general installed by President Donald Trump can upend the special counsel probe in one significant — and overlooked — way, according to an MSNBC legal analyst.
...
Whitaker has the ultimate authority. Anything Mueller wants to do, if Whitaker vetoes it he has that power.”
Whitaker can serve up to 210 days as interim attorney general before Trump has to replace him, and legal analyst Maya Wiley told “Morning Joe” he could protect the president, his family and his associates.
“One thing that’s important for us all to note here is, if Robert Mueller has an indictment that he’s ready to drop, Whitaker absolutely has the power to stop him,” Wiley said.

fast würde man mitleid mit trump bekommen, denn
Trump complains that Mueller hasn’t questioned campaign staffers who didn’t collude with Russia

ja, ich weiß daß sie nicht mit den russen unter einer decke lagen, aber dennoch... fragen hätte doch immer gekönnt.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon streicher » Mo 26. Nov 2018, 18:20

Liberty hat geschrieben:(25 Nov 2018, 20:07)

Ja, im Prinzip findest du alles, was die Grünen so wollen auch bei Politikern der Demokraten. Bernie Sanders will z.B. Fracking verbieten, eine strenge Klimaschutzpolitik etc.
Allerdings ist Bernie Sanders mittlerweile parteilos. Das wird verschiedene Gründe haben, vielleicht aber nebenbei auch den Grund, dass die Demokraten im Großen und Ganzen eher der Wirtschaft zuspielen als der Umwelt. Vielleicht denken die jungen Demokraten wieder anders - eher wie Sanders.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon streicher » Mo 26. Nov 2018, 18:28

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Nov 2018, 23:29)

Letztlich muss man leider sehen dass die Umweltpolitik sich in den großen Parteien nicht behaupten kann, daher haben die USA seit Bill Clinton, über G.W. Bush, Obama und Trump bis heute nicht das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Selbst Obama hat seine Wähler mit seinem "Change" beschissen, obwohl man es ihm noch am ehesten zutraute. Als Obama Präsident wurde, wars vorbei mit Kyoto. ;)

Umwelt- und Naturschutz im Sinne einer ökologischen Agenda wie es etwa die Green Party in den USA möchte gibts ÜBERHAUPT nicht bei den großen Parteien. Tendenziell gibt es bei den Demokraten Bereitschaft die Balance zwischen Umweltschutz und Unternehmerinteressen etwas mehr Richtung Umweltschutz zu verschieben. Bei der GOP ist dies fast gleich null. In der GOP ist "Umweltschutz" mehr oder weniger nur das was hinter Unternehmerinteressen und ökonomischen Erwägungen übrigbleibt.

Das sieht man immer recht eindrucksvoll bei den letzten Naturkatastrophen, wenn wieder Siedlungsgebiete oder Baugründe für riskante Fabriken ausgewiesen werden wo diese eigentlich nichts zu suchen haben. Das sind keine Tragödien, sondern die logische Folge einer fehlenden bzw. wirkungslosen Umweltpolitik.

Was es weiterhin gibt sind Versuche der Wirtschaft konservative Lobbyisten bei der Green Party zu installieren, die vorher nachweislich für die GOP tätig waren mit dem taktischen Ziel dort Stimmen für die Green Party aufzusaugen, die dann den Demokraten für die Mehrheit fehlen.
https://www.thedailybeast.com/fake-gree ... ongressman
Eben - das zeigt sich in der nationalen und internationalen Agenda der US-amerikanischen Politik. Eine Green Party wird es schwer haben, weitreichende Erfolge zu erziehlen, nur vereinzelte, muss sogar befürchten, dass sie durch "feindliche Übernahme" den Boden unter den Füßen verliert. Wenn allerdings eine grüne Partei so schlechte politische Omen hat, dann bleibt ja nur der Weg, dass wohl die Demokraten einen grünen Anstrich bekommen und Umweltpolitik + Nachhaltigkeit immer mehr betonen, oder eine Graswurzelbewegung, die eigentlich auch ohne die beiden großen Parteien auskommt und einfach über urbane Gärten und Genossenschaften und sonstige Initiativen ihren Lauf nimmt.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Do 29. Nov 2018, 16:38

na na, ich müßte mich sehr irren wenn dies nicht eine verbindung ist von trump, rußland und die wahlen.
Cohen’s new guilty plea is the latest development in a wide-ranging investigation by special counsel Robert S. Mueller III into Russian interference in the 2016 election. Mueller also is examining whether any of Trump’s associates conspired with Moscow to influence the election’s outcome.
...
Trump has repeatedly said that he had no business dealings in Russia, tweeting in July 2016 “For the record, I have ZERO investments in Russia” and telling reporters in January 2017 that he had no deals there because he had “stayed away.”

Such statements would be undermined if Cohen is now asserting conversations about the project continued past January 2016.

wer hat das bekannt gemacht und warum jetzt. ist dies ein versuch trump mürbe zu machen? denn dann reagiert er noch kramphafter als normalerweise.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Do 29. Nov 2018, 21:53

der senat wird versuchen amerikas beistand in jemen zu beenden. das wird trump auch nicht gefallen.
US-Senat stellt Unterstützung für Saudi-Arabien infrage

Die US-Senatoren wollen über ein Ende der Hilfe für saudische Bombardements im Jemen debattieren. Die US-Regierung verteidigt dagegen Kronprinz Mohammed bin Salman.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 30. Nov 2018, 21:37

wirklich, was jetzt in den states passiert hat alle aspekte von einer tragikomödie.
Coming days and weeks will see more political tumult as Robert Mueller continues to tighten his grip on Trump and his inner circle.
What happens next? As I suggested earlier this year, once Donald Trump is fully exposed and the extent of his treasonous behavior is made publicly known, he will say, “I did it to save America from Hillary Clinton and the Democrats. I am a patriot. I dare you to do anything about it!”

das ist wohl sehr stark ausgedrückt. und dennoch gebe ich den verfasser recht. vermutlich aber wegen anderen gründe. ich sage einfach »trump stellt sich selbst auf platz 1. dann kommt die familie. und erst dann das land«.

denk aber nicht daß trump so aufgibt. oh nein, der wird bis zum ende kämpfen. so ist nun mal seine natur.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 1. Dez 2018, 20:23

die demokraten haben laut und deutlich gesagt daß das erste was sie tun werden feststeht.
House Democrats on Friday unveiled more details of their first bill for the new Congress, a good-government package that would limit big money in politics, make it easier for citizens to vote and require presidents to disclose their tax returns.

The legislation, called H.R. 1, sets the tone for Democrats as they take the majority in January, though prospects for passage are murky. Republicans will still be in charge of the Senate and the White House, and it's unlikely they'll sign off on some of the proposals, which are still in the works.

ja, sie wissen daß vermutlich der senat nein sagt. und sonst das weiße haus. sie sagen es nicht, aber werden ohne zweifel das die reps. dauernd für die füße werfen.

und was betrifft obamacare, dafür wird garantiert nach einer besseren lösung gesucht.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 3. Dez 2018, 13:14

es gehört auch zur amerikanischen demokratie zu versuchen den präsident zu töten. aber trump?? der ist die kugel nicht wert.
daß ich das aber ausgerechnet bei sputnik lese... :D
Ein Einwohner des US-Bundesstaates North Dakota hat laut der Zeitung „The Hill“ gestanden, einen Anschlag auf den US-Präsidenten Donald Trump geplant zu haben.

Der 42-jährige Gregory Lee Leingang bekannte sich demnach am Freitag schuldig und gab zu, im September vergangenen Jahres versucht zu haben, Trumps Präsidentenlimousine mit einem Gabelstapler anzugreifen.
Zuletzt geändert von Nomen Nescio am Mo 3. Dez 2018, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 3. Dez 2018, 13:33

das verspricht was. ich erinnere mich auch etwas derartiges vor 2 oder 4 jahren gelesen zu haben.
nicht das landsbelang zählt, sondern das parteibelang.
Republicans in Wisconsin and Michigan are trying to undo election losses by stripping power from Democrats

das sind gute voraussetzungen für die kommenden jahren, denn solche handlungen bleiben jahrelang ihre nachwirkungen haben.
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DieBananeGrillt
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 3. Dez 2018, 18:28

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Nov 2018, 21:37)

wirklich, was jetzt in den states passiert hat alle aspekte von einer tragikomödie.

das ist wohl sehr stark ausgedrückt. und dennoch gebe ich den verfasser recht. vermutlich aber wegen anderen gründe. ich sage einfach »trump stellt sich selbst auf platz 1. dann kommt die familie. und erst dann das land«.

denk aber nicht daß trump so aufgibt. oh nein, der wird bis zum ende kämpfen. so ist nun mal seine natur.


Natur ??
Wer mit arisch- deutschen Hitler - Genen ausgestattet ist, kann eben nicht anders !
Das ist das Problem !
Es gibt ein genetisches Problem in den USA....
Das darüber niemand sprechen will versteht sich von selbst.
Die Gesellschaft spaltet sich nun darüber auf.
Südamerikaner sind nun Menschen zweiter Klasse geworden.
Machen wir uns doch nichts vor, das dies der Grundgedanke in den USA geworden ist. Man kann viel vertuschen und nicht wahrhaben wollen , aber die Entwicklung zeigt etwas Anderes. Erst kommen die Gene, dann die Familie und das Land , aber auch nur für die, die gleich sind !

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