amerikanische demokratie

Moderator: Moderatoren Forum 3

Charles
Beiträge: 955
Registriert: Fr 17. Apr 2015, 18:29

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Mo 1. Jan 2018, 18:40

odiug hat geschrieben:(01 Jan 2018, 09:19)
Es sind die illegalen Einwanderer, die ausgeraubt, vergewaltigt und ausgebeutet werden in den USA ... unter anderem auch deshalb, weil sie eben nicht zur Polizei können.


Warum wandern sie dann illegal ein und halten sich nicht an die Gesetze wie alle legalen Einwanderer auch? :rolleyes:
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 45708
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 19:03

Charles hat geschrieben:(01 Jan 2018, 18:40)

Warum wandern sie dann illegal ein und halten sich nicht an die Gesetze wie alle legalen Einwanderer auch? :rolleyes:

Legale Einwanderung ist im "Land of the free" kaum noch möglich. Da stellt sich die Frage nach "Einhaltung der Gesetze" kaum noch. Not kennt kein Gebot.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Alpha Centauri
Beiträge: 1576
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 1. Jan 2018, 21:21

zollagent hat geschrieben:(01 Jan 2018, 19:03)

Legale Einwanderung ist im "Land of the free" kaum noch möglich. Da stellt sich die Frage nach "Einhaltung der Gesetze" kaum noch. Not kennt kein Gebot.



Richtig, immer sich hinzustellen und über illegale Einwanderung sich schimpfend auszulassen, bei gleichzeitiger Einschränkung und Beschneidung der legalen Möglichkeiten der Einwanderung( beiderseits des Atlantiks) ist ziemliche Heuchelei.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 29857
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 1. Jan 2018, 22:14

Seit wann gibt es denn für Staaten eine Pflicht, Einwanderung von Hinz und Kunz zuzulassen?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Sextus Ironicus
Beiträge: 737
Registriert: Mo 13. Nov 2017, 14:04
Benutzertitel: Normativer Minimalismus
Wohnort: Südwest

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 1. Jan 2018, 23:22

zollagent hat geschrieben:(01 Jan 2018, 19:03)

Legale Einwanderung ist im "Land of the free" kaum noch möglich. Da stellt sich die Frage nach "Einhaltung der Gesetze" kaum noch. Not kennt kein Gebot.


Du meinst das Prinzip, nach dem Nordamerika schon einmal besiedelt wurde? Das würde man dann Landnahme nennen.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9110
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » Mo 1. Jan 2018, 23:25

Sextus Ironicus hat geschrieben:(01 Jan 2018, 23:22)

Du meinst das Prinzip, nach dem Nordamerika schon einmal besiedelt wurde? Das würde man dann Landnahme nennen.

Na ja ... vor 10-15 Jahren sprach man in Mexiko auch von reconquista :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Charles
Beiträge: 955
Registriert: Fr 17. Apr 2015, 18:29

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Di 2. Jan 2018, 07:57

zollagent hat geschrieben:(01 Jan 2018, 19:03)
Legale Einwanderung ist im "Land of the free" kaum noch möglich. Da stellt sich die Frage nach "Einhaltung der Gesetze" kaum noch. Not kennt kein Gebot.


Natürlich kann man legal in die USA einwandern. Viele Menschen tun dies jedes Jahr.

Illegal einzuwandern ist natürlich einfacher, weil man dazu nichts leisten und sich an keine Regeln halten muss.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 45708
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Di 2. Jan 2018, 11:02

Charles hat geschrieben:(02 Jan 2018, 07:57)

Natürlich kann man legal in die USA einwandern. Viele Menschen tun dies jedes Jahr.

Illegal einzuwandern ist natürlich einfacher, weil man dazu nichts leisten und sich an keine Regeln halten muss.

Man konnte auch legal aus der DDR ausreisen. Nur eben nicht alle. :p
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Odin1506
Beiträge: 1793
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 20:45
Benutzertitel: Mensch
Wohnort: Auf dieser Welt

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Odin1506 » Di 2. Jan 2018, 11:14

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 11:02)

Man konnte auch legal aus der DDR ausreisen. Nur eben nicht alle. :p


Und was hat es jetzt damit zu tun?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 45708
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Di 2. Jan 2018, 19:26

Odin1506 hat geschrieben:(02 Jan 2018, 11:14)

Und was hat es jetzt damit zu tun?

Google mal nach der Definition des Begriffs "Analogie". Vielleicht merkst du dann was.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Alpha Centauri
Beiträge: 1576
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Alpha Centauri » Di 2. Jan 2018, 21:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Jan 2018, 22:14)

Seit wann gibt es denn für Staaten eine Pflicht, Einwanderung von Hinz und Kunz zuzulassen?



Bei immer weiterer Einschränkung und Beschneidung der legalen Möglichkeiten der Einwanderung fördert man eben illegale Einwanderung und nimmt damit auch indirekt in Kauf das sich Menschen.gezwungen.sehen gefährliche Routen ( siehe Millionengrab Mittelmeer) zu nehmen.

So viel.zu humanen europäischen Werten, davon jst man sich längst verabschiedet.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 29857
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 2. Jan 2018, 22:13

Also ist es okay, einfach mal die Gesetze zu brechen, man muss nur Humanismus und Moral vorschieben :rolleyes:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Charles
Beiträge: 955
Registriert: Fr 17. Apr 2015, 18:29

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Mi 3. Jan 2018, 09:37

Ich finde es schon kurios, wie illegale Einwanderer und Gesetzesbrecher zu Opfern stilisiert werden, während die Menschen, die sich an Regeln und Gesetze halten und durch Leistung und Anstrengung etwas auf legalem Weg schaffen, die Dummen sind. :rolleyes:
Benutzeravatar
Unité 1
Beiträge: 3368
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 20:18
Benutzertitel: fsociety

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Unité 1 » Mi 3. Jan 2018, 12:33

Charles hat geschrieben:(31 Dec 2017, 18:51)

Ganz einfach. Die Hollywood-Stars sind so reich, dass sie privat Mauern bauen und sich somit selbst schützen können. Die normalen Bürger haben weder das Geld noch die Mittel sich privat Mauern zu ihrem Schutz zu bauen. Darum sind sie im Gegensatz zum Hollywood-Star weit mehr darauf angewiesen, dass der Staat durch einen Schutz seiner Grenze für mehr Sicherheit sorgt.
"When Mexico sends its people, they're not sending their best. ... They're sending people that have lots of problems, and they're bringing those problems with us. They're bringing drugs. They're bringing crime. They're rapists. And some, I assume, are good people." Schon klar. :rolleyes:

Du bist also der Meinung, dass reiche Menschen sich nicht Gedanken zu Problemen machen dürfen, die sie angeblich nicht beträfen. Gilt das dann auch für arme Menschen? Gilt das dann auch für die ganzen Unterstützer Trumps, die in ihrem Leben noch keinen Mexikaner gesehen haben?
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Moderator
Beiträge: 10536
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Nomen Nescio » Di 9. Jan 2018, 07:22

schau mal an
Special counsel Robert S. Mueller III has told President Trump’s legal team that his office is likely to seek an interview with the president, triggering a discussion among his attorneys about how to avoid a sit-down encounter or set limits on such a session, according to two people familiar with the talks.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9110
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » Di 9. Jan 2018, 08:14

Charles hat geschrieben:(02 Jan 2018, 07:57)

Natürlich kann man legal in die USA einwandern. Viele Menschen tun dies jedes Jahr.

Illegal einzuwandern ist natürlich einfacher, weil man dazu nichts leisten und sich an keine Regeln halten muss.

Als illegaler Einwanderer in den USA muß man viel mehr leisten, als es von einem legalen Einwanderer je gefordert werden kann.
Er hat keine Rechte, kaum Schutz und muß sich darüber hinaus permanent verstecken.
Illegale Einwanderung in die USA ist ein scheiß Job, den ich niemanden gönne.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 29857
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 12:00

odiug hat geschrieben:(09 Jan 2018, 08:14)

Illegale Einwanderung in die USA ist ein scheiß Job, den ich niemanden gönne.

Es wird niemand gezwungen illegal in ein Land einzureisen und sich der Rechtlosigkeit auszusetzen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9110
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » Di 9. Jan 2018, 12:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 12:00)

Es wird niemand gezwungen illegal in ein Land einzureisen und sich der Rechtlosigkeit auszusetzen.

Kommt darauf an.
Also die Rechtlosigkeit der Illegalität in den USA ist der Rechtlosigkeit, der zB Kleinbauern in Latein Amerika ausgesetzt sind, zerrieben zwischen Großgrundbesitzern, Drogenkartellen, Todesschwadronen, Linksrebellen und Contras, in deren Augen ein zu vernachlässigendes Problem.
Not kennt keine Grenzen ... auch keine Mauern, keine Zäune und selbst kein Meer.
Illegaler in den USA ist dennoch ein Scheißjob und bei weitem nicht leicht, gemessen an dem Job eines Legalen.
Und ich weiß von was ich rede ... zumindest was den Prozess zur Green Card betrifft.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 29857
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 13:35

odiug hat geschrieben:(09 Jan 2018, 12:08)

Kommt darauf an.

Ja, es kommt auf den Willen an, das eigene Land vorwärts bringen zu wollen. Das ist auch in Mittel- und Südamerika möglich, man muss sich aber seine Führung gut auswählen, wer Sozialismus wie in Venezuela wählt, der darf sich nicht beschweren.

Illegaler in den USA ist dennoch ein Scheißjob und bei weitem nicht leicht, gemessen an dem Job eines Legalen.

Das lässt sich eben leicht vermeiden: einfach nicht illegal in die USA einreisen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 14629
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon H2O » Di 9. Jan 2018, 13:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 13:35)

...es kommt auf den Willen an, das eigene Land vorwärts bringen zu wollen. Das ist auch in Mittel- und Südamerika möglich, man muss sich aber seine Führung gut auswählen,...

...


Dieser Wille scheint mir aber weltweit sehr unterschiedlich verteilt zu sein.

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste