amerikanische demokratie

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 08:06

Charles hat geschrieben:(31 Dec 2017, 07:53)

Dabei war doch die gesamte Unterhaltungsbranche in den USA gegen Trump. Hillary hatte ganz Hollywood hinter sich, alle Stars aus dem Musikbusiness standen auf ihrer Seite, kaum jemand aus dem TV- und Entertainmentbereich, der nicht für Hillary und gegen Trump war. Von den grossen Zeitungen und TV-Sendern ganz zu schweigen, die offen Partei für Hillary ergriffen haben.

Das Wahlergebnis in den USA haben gerade nicht die einflussreichen Meinungsmacher entschieden, sondern die Bürger, die vom abgehobenen Estalishment in Medien und Politik die Nase gestrichen voll haben.

Das ist doch Teil des Spektakels ... widerspricht dem doch in keinster Weise.
In Holly Wood nennt man sowas Film Noir ... da gewinnt eben ab und zu auch mal der Bösewicht :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Charles
Beiträge: 1124
Registriert: Fr 17. Apr 2015, 18:29

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » So 31. Dez 2017, 08:19

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 08:06)
In Holly Wood nennt man sowas Film Noir ... da gewinnt eben ab und zu auch mal der Bösewicht :p


In Hollywood verschanzen sich die Stars mit Security hinter hohen Mauern in ihren dicken Nobelvillen, damit sie vom Pöbel und dem realen Leben der normalen Menschen nicht belästigt werden. Gleichzeitig empören sie sich über Trumos Pläne einer Grenzmauer zu Mexiko. Das ist schon was von Satire. :D
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 08:23

Trump verschanzt sich halt lieber in seinem Turm Barad-dûr an der 5th Avenue ... oder auf einem Golfplatz hinter hohen Zäunen :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Sextus Ironicus
Beiträge: 737
Registriert: Mo 13. Nov 2017, 14:04
Benutzertitel: Normativer Minimalismus
Wohnort: Südwest

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Sextus Ironicus » So 31. Dez 2017, 09:41

Charles hat geschrieben:(31 Dec 2017, 08:19)

In Hollywood verschanzen sich die Stars mit Security hinter hohen Mauern in ihren dicken Nobelvillen, damit sie vom Pöbel und dem realen Leben der normalen Menschen nicht belästigt werden. Gleichzeitig empören sie sich über Trumos Pläne einer Grenzmauer zu Mexiko. Das ist schon was von Satire. :D


:thumbup:

Gut auf den Punkt gebracht. Und wenn sie ihre Go-High-Burgen zwischendurch verlassen, dann reisen sie in der Sänfte mit vorgezogenen Vorhängen. Und gerade bei diesem Personenkreis ist der Dünkel exemplarisch, denn die sind ungefähr so intellektuell wie eine Hauskatze schwimmfreudig. An kaum einem anderen Personenkreis auf dieser Seite des politischen Spektrums lässt sich so deutlich zeigen, wie asozial Identity Politics daherkommt.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 10:40

Ich finde es eher lustig, daß hier ein Livestyle als heuchlerisch kritisiert wird, mit dem Trump als Realator sein Geld verdiente und den er selbst "pflegt" :eek:
Und daß, wo er doch der Held des einfachen ... eher simpel gestrickten ... Mann ist :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Sextus Ironicus
Beiträge: 737
Registriert: Mo 13. Nov 2017, 14:04
Benutzertitel: Normativer Minimalismus
Wohnort: Südwest

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Sextus Ironicus » So 31. Dez 2017, 11:26

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 10:40)

Ich finde es eher lustig, daß hier ein Livestyle als heuchlerisch kritisiert wird, mit dem Trump als Realator sein Geld verdiente und den er selbst "pflegt" :eek:
Und daß, wo er doch der Held des einfachen ... eher simpel gestrickten ... Mann ist :p

Das hat nun keiner behauptet. Im Asozialen treffen sie sich ja mit den Trumpschen Miiliardären. Und was sie an vermeintlichem Engagement bieten, dient ja höchstens sekundär den Objekten ihrer Wertevorstellungen, bedient aber primär den eigenen emotionalen Bereich.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 11:59

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 11:26)

Das hat nun keiner behauptet. Im Asozialen treffen sie sich ja mit den Trumpschen Miiliardären. Und was sie an vermeintlichem Engagement bieten, dient ja höchstens sekundär den Objekten ihrer Wertevorstellungen, bedient aber primär den eigenen emotionalen Bereich.

Und Trump scheint deinen zu bedienen ... oder ist dir wieder Trumps Heuchelei und die seiner Fanboys völlig egal, es geht dir ja nur um das Prinzip :?:
Wobei das schon eine Frechheit ist, daß ausgerechnet die radical left Hollywood Elite sich mit ihrem Reichtum gegen einen Präsidenten stellt, der doch nur die Interessen des einfachen Mann im Sinn hat ... mit seiner Tax Reform, die die Erbschaftssteuer abschafft für den armen Farmer , der eigentlich gar nicht unter die Erbschaftssteuer fällt, im Gegensatz zu seinen Kindern, mit seiner Sabotage gegen den affordable Car Act, der ja nur armen die Möglichkeit einer Krankenversicherung bietet und die Gewinne von Wallstreet und seiner Buddys aus seinem Golfclub beschneidet, mit der "Rückgabe" von Naturschutzgebieten an das amerikanische Volk, damit Chevron und Mobile dort fracken kann.
Also bitte ... :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Sextus Ironicus
Beiträge: 737
Registriert: Mo 13. Nov 2017, 14:04
Benutzertitel: Normativer Minimalismus
Wohnort: Südwest

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Sextus Ironicus » So 31. Dez 2017, 12:15

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 11:59)

Und Trump scheint deinen zu bedienen ... oder ist dir wieder Trumps Heuchelei und die seiner Fanboys völlig egal, es geht dir ja nur um das Prinzip :?:
Wobei das schon eine Frechheit ist, daß ausgerechnet die radical left Hollywood Elite sich mit ihrem Reichtum gegen einen Präsidenten stellt, der doch nur die Interessen des einfachen Mann im Sinn hat ... mit seiner Tax Reform, die die Erbschaftssteuer abschafft für den armen Farmer , der eigentlich gar nicht unter die Erbschaftssteuer fällt, im Gegensatz zu seinen Kindern, mit seiner Sabotage gegen den affordable Car Act, der ja nur armen die Möglichkeit einer Krankenversicherung bietet und die Gewinne von Wallstreet und seiner Buddys aus seinem Golfclub beschneidet, mit der "Rückgabe" von Naturschutzgebieten an das amerikanische Volk, damit Chevron und Mobile dort fracken kann.
Also bitte ... :p


Was ist denn so spannend am emotionalen Bereich von Diskutanten bzw. diese Spekulation darüber? Was mir egal ist oder nicht ist doch sekundär, primär geht es doch darum, was man sieht und dann interpretiert loszuwerden und im Diskurs zur Prüfung vorzulegen. Und von Frechheit war keine Rede, der Versuch, Kritik an den Herrschaften als Zustimmung zu Trump zu nehmen und der Rest ist dann ein reines Strohmannargument.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 12:30

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 12:15)

Was ist denn so spannend am emotionalen Bereich von Diskutanten bzw. diese Spekulation darüber? Was mir egal ist oder nicht ist doch sekundär, primär geht es doch darum, was man sieht und dann interpretiert loszuwerden und im Diskurs zur Prüfung vorzulegen. Und von Frechheit war keine Rede, der Versuch, Kritik an den Herrschaften als Zustimmung zu Trump zu nehmen und der Rest ist dann ein reines Strohmannargument.

Ach mein Gott ... glaubst du, daß der 0815 Ami nicht weiß, wer Meryl Streep ist und für was sie steht, wenn sie sich politisch äussert :?:
Frag mal Tom Cruise und seine Buddys von Scientology ,wie Jhon Travolta, was die über die radical left Hollywood Elite denken ... privat natürlich, off the record ... weil die wollen sich ja nicht ihre Karriere versauen :p
Aber ich gebe dir schon recht ... oft erscheint das, als ob man den Lothar Matthäus wieder ausgräbt und ihn unzensiert zu aktuellen Themen befragt und das auch noch ungeschnitten veröffentlicht :eek:
Aber warum glaubst du, dem 0815 Ami geht es mit seinen Celebrities anders als uns mit Till Schweiger und warum denkst du, deren Gebrabbel geht denen nicht auch da vorbei, wie uns der Bumm Bumm oder Loddar, wenn man die zu aktuellen Themen befragt :?:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » So 31. Dez 2017, 12:42

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 10:40)

Ich finde es eher lustig, daß hier ein Livestyle als heuchlerisch kritisiert wird, mit dem Trump als Realator sein Geld verdiente und den er selbst "pflegt"

Weil Trump keinen Hehl daraus macht, die Grenze nach Mexico absichern zu wollen. Die Hollywood-Heuchler kritisieren ihn dafür, leben aber selber hinter meterhohen Mauern.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Unité 1
Beiträge: 3628
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 20:18
Benutzertitel: fsociety

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Unité 1 » So 31. Dez 2017, 12:47

Sextus Ironicus hat geschrieben:(31 Dec 2017, 09:41)

:thumbup:

Gut auf den Punkt gebracht. Und wenn sie ihre Go-High-Burgen zwischendurch verlassen, dann reisen sie in der Sänfte mit vorgezogenen Vorhängen. Und gerade bei diesem Personenkreis ist der Dünkel exemplarisch, denn die sind ungefähr so intellektuell wie eine Hauskatze schwimmfreudig. An kaum einem anderen Personenkreis auf dieser Seite des politischen Spektrums lässt sich so deutlich zeigen, wie asozial Identity Politics daherkommt.

Sie leben ein anderes Leben als das der "Normalbevölkerung". Daraus abzuleiten, sie könnten keine linken bzw. liberalen Positionen einnehmen, entlarvt keine Heuchelei, sondern stellt die eigene bloß.
Ferdinand Lassalle, Karl Marx und all die Führer der Arbeiterbewegung waren selber keine. Macht das ihr Wirken asozial?
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 12:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Dec 2017, 12:42)

Weil Trump keinen Hehl daraus macht, die Grenze nach Mexico absichern zu wollen. Die Hollywood-Heuchler kritisieren ihn dafür, leben aber selber hinter meterhohen Mauern.

Ja und :?:
It is a free country.
Ich kann verstehen, wenn man auf seinem Privatgrundstück eine Mauer baut, um sich gegen Paparazzi zu schützen.
Was ich nicht verstehe ist, wozu braucht es Paparazzi :?:
Weil Will Smith an seinem Pool, einen Cocktail schlürfend, interessiert mich nicht.
Aber scheinbar gibt es genug Leute, die das interessiert.
Soviel mal zur Motivation, der Notwendigkeit von meterhohen Mauern um die Häuser von Celebreties in Hollywood.
Das was du den radical Left Celebreties aus Hollywood unterstellst, dazu müsste man eine Mauer um Beverly Hills bauen ... die gibt es aber nicht.
Also was hat das jetzt mit der Mauer zu Mexiko und dem Lügen des großen Twitterers zu tun :?:
Zuletzt geändert von odiug am So 31. Dez 2017, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » So 31. Dez 2017, 13:09

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 12:57)

Soviel mal zur Motivation, der Notwendigkeit von meterhohen Mauern um die Häuser von Celebreties in Hollywood.

Yo, right, das ist alles nur wegen der Paparazzi :D

Jetzt erklär mir bitte, was das aber mit der Mauer zu Mexiko [..] zu tun hat

Die US-Amerikaner wollen halt nicht noch mehr mexikanische Paparazzi die sie beim Cocktailschlürfen knipsen :cool:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 13:12

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:09)

Yo, right, das ist alles nur wegen der Paparazzi :D


Die US-Amerikaner wollen halt nicht noch mehr mexikanische Paparazzi die sie beim Cocktailschlürfen knipsen :cool:

Deine Unterstellung würde sich ja nur dann bewahrheiten, wenn man eine Mauer um Beverly Hills baut, um sich vom armen Pöbel abzuschotten.
Diese Mauer gibt es aber nicht.
Ist auch nicht nötig, da die Grundstückspreise den Pöbel eh fern ab halten und der dort nur als Tourist auftritt ... meist aus Deutschland oder anderen Ländern :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » So 31. Dez 2017, 13:16

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:12)

Diese Mauer gibt es aber nicht.

Sind ja schon genügend andere Mauern da und "gated communities" gibt es auch reichlich. Alles natürlich nur wegen der Paparazzi, obwohl gegen die eigentlich schon ein Sichtschutz ausreichen würde.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Unité 1
Beiträge: 3628
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 20:18
Benutzertitel: fsociety

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Unité 1 » So 31. Dez 2017, 13:18

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:12)

Deine Unterstellung würde sich ja nur dann bewahrheiten, wenn man eine Mauer um Beverly Hills baut, um sich vom armen Pöbel abzuschotten.
Diese Mauer gibt es aber nicht.

Ich frage mich, wie man allen Ernstes mit der Gleichsetzung von Mauern auf Privatgrundstücken und Mauern, die Staaten eingrenzen, argumentieren kann. Das eine betrifft die Privatsphäre, die andere ist Symbol bzw. Ausdruck staatlichen Handelns, betrifft also die öffentliche Sphäre. Das liest sich für mich wie eine Variation der "klugen" Forderung, wer will, kann ja gerne sein Haus für Flüchtlinge zur Verfügung stellen, der Staat aber bitte nicht. So wenig, wie privates Engagement staatliches Handeln ersetzen kann, so wenig kann privates Handeln mit staatlichem gleichgesetzt werden.

Mag ja sein, dass ein Teil der Hollywoodszene heuchelt und sich einen Scheiß für die Wirklichkeit interessiert. Dieser Schluss kann aber nicht durch die Existenz von Grundstückgrenzen ( :rolleyes: ) gezogen werden.
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 13:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:16)

Sind ja schon genügend andere Mauern da und "gated communities" gibt es auch reichlich. Alles natürlich nur wegen der Paparazzi, obwohl gegen die eigentlich schon ein Sichtschutz ausreichen würde.

Beverly Hills ist aber keine gated community.
Da kannst du rein, ohne daß dich ein privat security Sheriff anspricht.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » So 31. Dez 2017, 13:20

Unité 1 hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:18)

Ich frage mich, wie man allen Ernstes mit der Gleichsetzung von Mauern auf Privatgrundstücken und Mauern, die Staaten eingrenzen, argumentieren kann.

Es geht nicht um die "Gleichsetzung", sondern um die Heuchelei. Der Staat hat das Recht, seine Grenzen zu schützen, so wie jeder Grundstückseigentümer dieses Recht bei seinen Grundstücksgrenzen auch hat.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » So 31. Dez 2017, 13:21

odiug hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:20)

Beverly Hills ist aber keine gated community.

Weiß ich.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 9987
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » So 31. Dez 2017, 13:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Dec 2017, 13:20)

Es geht nicht um die "Gleichsetzung", sondern um die Heuchelei. Der Staat hat das Recht, seine Grenzen zu schützen, so wie jeder Grundstückseigentümer dieses Recht bei seinen Grundstücksgrenzen auch hat.

Wieso ... ist die Grenze zu Mexiko in Gefahr :?:
Wenn wir mal über Fakten reden wollen, dann ist die Migration aus Mexiko seit über einem Jahrzehnt rückläufig.
Es wandern also mehr Mexikaner aus den USA ab, als neue einwandern ... inklusive der Schätzungen der illegalen Einwanderer.
Aber das nur neben bei ... so als fun fakt :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste