Präsidentschaftswahl USA 2016

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Wer wird Präsident?

Hillary Clinton
48
39%
Donald Trump
57
47%
anderer Kandidat
17
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 122
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Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Do 10. Mär 2016, 16:31

Servus,

dieser Thread wird eröffnet, sobald die Kandidaten der großen beiden Parteien feststehen. Zeitgleich werden die ganzen Vorwahlthreads geschloßen.

Bis dahin - frohe Diskussion
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Mi 8. Jun 2016, 11:19

So, nachdem jetzt endgültig feststeht, welche beiden Kandidaten antreten ist der Thread nun zur Diskussion freigegeben.
Die anderen mache ich dann wie angekündigt zu.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon frems » Mi 8. Jun 2016, 11:29

Trump wäre wohl das geringe Übel trotz seiner linken Wirtschaftspolitik. Ich vermute aber, dass sich Banken, Rüstungsindustrie und Medien durchsetzen werden, sodass wir ein paar Jahre der globalen Furcht erleben werden.

(wobei man nochmal die Kür am Ende sowie die Ermittlungen abwarten könnte, bevor man sich definitiv darauf verständigt, dass es diese beiden Kandidaten werden)
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Mi 8. Jun 2016, 11:32

Donald wird aber viel Arbeit in der Partei leisten müssen und damit wieder die Anti-Establishmentler verschrecken.
Nein, ein Rubio oder ein Ryan - ja, aber bei Trump dann doch die Hillary.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Emin » Mi 8. Jun 2016, 11:50

Party Unity in der republikanischen Partei ist am bröckeln:

http://edition.cnn.com/2016/06/07/polit ... index.html

Es sind noch etwa 5 Monate bis zur Wahl. Zeit genug für die republikanische Basis zu erkennen, dass Trump keiner von ihnen ist. Und wie schon in einem anderen Thread erwähnt ist Gary Johnson von der Libertarian Partei (die Partei von Ron Paul) momentan in den Umfragen bei über 10%. Wenn er auf über 15% kommt und bei den Fernsehdebatten dabei ist, dann wird Trump Schwierigkeiten haben überhaupt irgendeinen Staat zu gewinnen, geschweige denn die Präsidentschaft.

Ich würde auch noch abwarten, was Trump als Kandidaten anbelangt. Man darf nicht vergessen: Trotz der Tatsache, dass Trump schon seit ca. einem Monat ohne Gegenkandidat dasteht, haben über die gesamten Primaries betrachtet mehr Leute gegen ihn gestimmt, als für ihn. Trump ist bei der Basis nicht beliebt, und beim establishment verhasst. Je nachdem wie sich die Sache v.a. im Hinblick noch auf die Libertarian Party entwickelt, kann ich mir auch vorstellen, dass die GOP in den vollen "damage control"-Modus geht und Trump als Kandidat einfach wieder kickt. Es steht für die Partei momentan sehr viel mehr auf dem Spiel, als eine popelige Amtszeit für einen Präsidenten. Trump könnte die GOP wahrhaft zerstören, und dauerhaft aus der politischen Landschaft der USA tilgen.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Adam Smith » Mi 8. Jun 2016, 11:56

Emin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:50)

Party Unity in der republikanischen Partei ist am bröckeln:

http://edition.cnn.com/2016/06/07/polit ... index.html

Es sind noch etwa 5 Monate bis zur Wahl. Zeit genug für die republikanische Basis zu erkennen, dass Trump keiner von ihnen ist. Und wie schon in einem anderen Thread erwähnt ist Gary Johnson von der Libertarian Partei (die Partei von Ron Paul) momentan in den Umfragen bei über 10%. Wenn er auf über 15% kommt und bei den Fernsehdebatten dabei ist, dann wird Trump Schwierigkeiten haben überhaupt irgendeinen Staat zu gewinnen, geschweige denn die Präsidentschaft.

Die Umfrageergebnisse bestätigen dieses? Trumps Wähler sind unter anderem gegen TTIP und gegen neue Zuwanderer. Gary Johnson ist das auch?
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 8. Jun 2016, 11:56

Emin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:50)

Party Unity in der republikanischen Partei ist am bröckeln:

http://edition.cnn.com/2016/06/07/polit ... index.html

Es sind noch etwa 5 Monate bis zur Wahl. Zeit genug für die republikanische Basis zu erkennen, dass Trump keiner von ihnen ist. Und wie schon in einem anderen Thread erwähnt ist Gary Johnson von der Libertarian Partei (die Partei von Ron Paul) momentan in den Umfragen bei über 10%. Wenn er auf über 15% kommt und bei den Fernsehdebatten dabei ist, dann wird Trump Schwierigkeiten haben überhaupt irgendeinen Staat zu gewinnen, geschweige denn die Präsidentschaft.

dasselbe kann aber auch für hillary und bernie gelten. eine wiederholung der wahlen mit ralph nader?
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 8. Jun 2016, 11:58

Adam Smith hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:56)

Die Umfrageergebnisse bestätigen dieses? Trumps Wähler sind unter anderem gegen TTIP

ich bin auch gegen TTIP. weil wir damit für die US die möglichkeit öffnen IHRE regeln in der EU gültig zu machen.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Emin » Mi 8. Jun 2016, 12:00

Nomen Nescio hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:56)

dasselbe kann aber auch für hillary und bernie gelten. eine wiederholung der wahlen mit ralph nader?


Clinton hat mit ca. 13% Abstand gewonnen. Sie hat sich relativ früh als Gewinnerin herauskristallisiert. Ich denke soetwas wie Sanders wird es im Zeitalter des Internets regelmäßig geben. Er konnte dank crowdfunding weitermachen, obwohl schon seit März klar war, dass er verlieren wird. Früher war es so, dass die Spendengeber eines Kandidaten zu so einem Zeitpunkt abspringen, um nicht Geld zu verschwenden, und der Kandidat dann gezwungenermaßen aufgibt. Dank crowdfunding werden wir aber noch öfter Kampagnen sehen, die schon lange keine Chance mehr haben. Das finde ich im Übrigen auch nicht schlimm, solange die Anhänger nicht so drauf sind wie die "berniebros".
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Emin » Mi 8. Jun 2016, 12:02

Adam Smith hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:56)

Die Umfrageergebnisse bestätigen dieses? Trumps Wähler sind unter anderem gegen TTIP und gegen neue Zuwanderer. Gary Johnson ist das auch?


Trumps Wähler vielleicht, die sind aber die Minderheit innerhalb der republikanischen Partei.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon frems » Mi 8. Jun 2016, 12:14

Alexyessin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:32)

Donald wird aber viel Arbeit in der Partei leisten müssen und damit wieder die Anti-Establishmentler verschrecken.
Nein, ein Rubio oder ein Ryan - ja, aber bei Trump dann doch die Hillary.

Nehmen wir mal an, Shillary wird's nun, das Establishment schützt sie und der Rechtsstaat versagt: was meinst Du, wie sie sich verbiegen muss, um ihre hinterlassenen Scherben mit ihren primitiven Attacken halbwegs beiseite zu räumen? Sie verkörpert so ziemlich alles, was Sanders-Unterstützer verachten. Mit "Hauptsache nicht Trump, weil er ein Mann ist" kann man ein paar Stimmen gewinnen, aber ein Selbstläufer ist das nicht.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon frems » Mi 8. Jun 2016, 12:16

Nomen Nescio hat geschrieben:(08 Jun 2016, 12:58)

ich bin auch gegen TTIP. weil wir damit für die US die möglichkeit öffnen IHRE regeln in der EU gültig zu machen.

Witzigerweise nehmen glauben das (umgekehrt) auch nicht wenige US-Amerikaner. Beliebt ist das Abkommen auch nicht.

The survey, conducted by YouGov for the Bertelsmann Foundation, showed that only 17 percent of Germans believe the Transatlantic Trade and Investment Partnership is a good thing, down from 55 percent two years ago.

In the United States, only 18 percent support the deal compared to 53 percent in 2014. Nearly half of U.S. respondents said they did not know enough about the agreement to voice an opinion.

http://www.reuters.com/article/us-europ ... SKCN0XI0AT
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Mi 8. Jun 2016, 12:20

frems hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:14)

Nehmen wir mal an, Shillary wird's nun, das Establishment schützt sie und der Rechtsstaat versagt: was meinst Du, wie sie sich verbiegen muss, um ihre hinterlassenen Scherben mit ihren primitiven Attacken halbwegs beiseite zu räumen? Sie verkörpert so ziemlich alles, was Sanders-Unterstützer verachten. Mit "Hauptsache nicht Trump, weil er ein Mann ist" kann man ein paar Stimmen gewinnen, aber ein Selbstläufer ist das nicht.


Lass doch mal diese FBI Geschichte stecken.
Es werden ein paar Femmies kommen und es werden auch die kommen, die keinen Republikaner wollen. Reagan hat damals ja ganze Arbeit geleistet.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon frems » Mi 8. Jun 2016, 12:24

Alexyessin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:20)

Lass doch mal diese FBI Geschichte stecken.
Es werden ein paar Femmies kommen und es werden auch die kommen, die keinen Republikaner wollen. Reagan hat damals ja ganze Arbeit geleistet.

Femmies sind doch schon bei Shillary, weil sie sich ein paar Unterstützerinnen aus dem Lager eingekauft hat. Eine selbstbewusste junge Frau kann mit "Frauen, die Frauen nicht wählen, werden in der Hölle schmoren" doch nichts anfangen, wenn die Kandidatin nur die Interessen der Banken vertritt und nicht ihre eigenen. So bescheuert sind sie nun auch nicht. Im Optimalfall wandern sie ins Nichtwählerlager ab. Dann hat die Kriegsfürstin dank ihrer einflussreichen Unterstützer ganz gute Karten.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Emin » Mi 8. Jun 2016, 12:27

frems hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:14)

Nehmen wir mal an, Shillary wird's nun, das Establishment schützt sie und der Rechtsstaat versagt: was meinst Du, wie sie sich verbiegen muss, um ihre hinterlassenen Scherben mit ihren primitiven Attacken halbwegs beiseite zu räumen? Sie verkörpert so ziemlich alles, was Sanders-Unterstützer verachten. Mit "Hauptsache nicht Trump, weil er ein Mann ist" kann man ein paar Stimmen gewinnen, aber ein Selbstläufer ist das nicht.

ad personam - so nicht!

Clinton hat übrigens, im Gegensatz zu Trump, Erfahrung als Politikerin, man könnte sogar sagen niemand momentan ist so erfahren wie sie. Aber Trump hat witzige tweets und ulkige Spitznamen, das ist ja auch was :)
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Mi 8. Jun 2016, 12:29

frems hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:24)

Femmies sind doch schon bei Shillary, weil sie sich ein paar Unterstützerinnen aus dem Lager eingekauft hat. Eine selbstbewusste junge Frau kann mit "Frauen, die Frauen nicht wählen, werden in der Hölle schmoren" doch nichts anfangen, wenn die Kandidatin nur die Interessen der Banken vertritt und nicht ihre eigenen. So bescheuert sind sie nun auch nicht. Im Optimalfall wandern sie ins Nichtwählerlager ab. Dann hat die Kriegsfürstin dank ihrer einflussreichen Unterstützer ganz gute Karten.


Trump dürfte auch nicht weit weg von "den Banken" sein. Ansonsten finde ich das mit der Kriegsfürstin etwas weit hergeholt. Klar, sie ist der größere Falkner als Obama, aber das ist keine Schwierigkeit.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon frems » Mi 8. Jun 2016, 12:34

Alexyessin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:29)

Trump dürfte auch nicht weit weg von "den Banken" sein. Ansonsten finde ich das mit der Kriegsfürstin etwas weit hergeholt. Klar, sie ist der größere Falkner als Obama, aber das ist keine Schwierigkeit.

Doch, ist er -- und zwar so weit, dass es extrem grenzwertig wird. Ich kann persönlich mit seiner protektionistischen Kackscheiße ja nichts anfangen. Und weit hergeholt ist es keineswegs. Frag doch den bekannten Forscher Jeffrey Sachs (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Sachs) von der Columbia University:

There’s no doubt that Hillary is the candidate of Wall Street. Even more dangerous, though, is that she is the candidate of the military-industrial complex. The idea that she is bad on the corporate issues but good on national security has it wrong. Her so-called foreign policy “experience” has been to support every war demanded by the US deep security state run by the military and the CIA. [...]

Hillary has been much attacked for the deaths of US diplomats in Benghazi, but her tireless promotion of the overthrow Muammar Qaddafi by NATO bombing is the far graver disaster. Hillary strongly promoted NATO-led regime change in Libya, not only in violation of international law but counter to the most basic good judgment. After the NATO bombing, Libya descended into civil war while the paramilitaries and unsecured arms stashes in Libya quickly spread west across the African Sahel and east to Syria. The Libyan disaster has spawned war in Mali, fed weapons to Boko Haram in Nigeria, and fueled ISIS in Syria and Iraq. In the meantime, Hillary found it hilarious to declare of Qaddafi: “We came, we saw, he died.”

Perhaps the crowning disaster of this long list of disasters has been Hillary’s relentless promotion of CIA-led regime change in Syria. Once again Hillary bought into the CIA propaganda that regime change to remove Bashir al-Assad would be quick, costless, and surely successful.

http://www.huffingtonpost.com/jeffrey-s ... 68938.html

Glaub kaum, dass die Sanders-Anhänger darüber begeistert sind, wenn eine Kandidatin der Rüstungslobby jeden vermeintlichen Konflikt mit Bomben und Panzern lösen möchte. Kann mich aber natürlich auch irren.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Emin » Mi 8. Jun 2016, 12:35

Alexyessin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:29)

Trump dürfte auch nicht weit weg von "den Banken" sein. Ansonsten finde ich das mit der Kriegsfürstin etwas weit hergeholt. Klar, sie ist der größere Falkner als Obama, aber das ist keine Schwierigkeit.

Clinton ist genau so pragmatisch wie Obama, was Außenpolitik anbelangt. Das hat sie während ihrer Zeit als Außenpolitikerin gezeigt. Hier scheint es wohl manchen hier einfach buchstäblich auf den Sack zu gehen, dass eine Frau bald die mächtigste Person der Welt ist ;)
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 8. Jun 2016, 12:39

Da Trump eine Katastrophe ist, wird es wohl Hillary werden, was nicht minder katastrophal ist.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Präsidentschaftswahl USA 2016

Beitragvon Alexyessin » Mi 8. Jun 2016, 12:40

Emin hat geschrieben:(08 Jun 2016, 13:35)

Clinton ist genau so pragmatisch wie Obama, was Außenpolitik anbelangt. Das hat sie während ihrer Zeit als Außenpolitikerin gezeigt. Hier scheint es wohl manchen hier einfach buchstäblich auf den Sack zu gehen, dass eine Frau bald die mächtigste Person der Welt ist ;)


Reiß dich ein wenig zusammen bei deiner Wortwahl.
In den Worten von Fischer zu sprechen, es gibt keine Außenpolitik der Parteien sondern immer das des Landes.
Im Vergleich will aber Trump eine wesentlich härtere Schiene fahren - und das ist für mich das Hauptkriterium neben den ganzen Ideologen von Rechtsaußen die dann wieder mit Posten und Einfluß versehen werden.
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