Drohnenkrieg

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Uriel

Drohnenkrieg

Beitragvon Uriel » Di 29. Dez 2015, 04:20

Angeregt durch den Guantánamostrang habe ich mich entschlossen einen Drohnenkriegstrang zu eröffnen.

Ich habe versucht nach einem solchen Strang zu suchen, habe aber keine gefunden..

Was erstaunlich genug ist.

Die Frage ist ob das Töten von dejure Unschuldigen rechtlich statthaft ist, bzw auf welche Gesetze sich die USA dabei berufen.

Ich gehe in meiner Annahme davon aus, daß es sich beim Drohnenkrieg um Verbrechen handelt und ich Frage mich warum das dann keine rechtlichen Konsequenzen für die US Regierung hat. Das fängt schon mit der Verletzung des Luftraums fremder Länder an und endet letztlich mit dem Töten Unschuldiger.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 58209.html

Laut diesem Artikel wird der Drohnenkrieg der nichts anderes ist als staatlicher Terror, auch von deutschem Boden aus geführt. Das bedeutet natürlich das auch wir beteiligt sind. Denn wer Terror und Mord unterstützt macht sich strafbar.

Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit das alle Verantwortlich in nahe oder ferner Zukunft zur Verantwortung gezogen werden?
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USA TOMORROW
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon USA TOMORROW » Di 29. Dez 2015, 04:27

Uriel » 29. Dez 2015, 04:20 hat geschrieben:Die Frage ist ob das Töten von dejure Unschuldigen rechtlich statthaft ist, bzw auf welche Gesetze sich die USA dabei berufen.

Da frage ich mich zunächst, auf welche Drohnentötungen du dich beziehst.
John 3:16
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Uriel » Di 29. Dez 2015, 04:34

USA TOMORROW » Di 29. Dez 2015, 04:27 hat geschrieben:Da frage ich mich zunächst, auf welche Drohnentötungen du dich beziehst.



Ich beziehe mich auf die Menschen die durch die US Drohnen weltweit ermordet werden.

Also die angepeilten "Ziele" + die Menschen die daneben stehen.

Eine Untersuchung des Drohnenkriegs des "Bureau Of Investigative Journalism" (BIJ) stützt Zenkos Darstellung. Die dazu veröffentlichte, interaktive Grafik "Out of sight, out of mind" ("Aus den Augen, aus dem Sinn") zählt Stand März dieses Jahres 3105 Tote durch Drohnenangriffe in Pakistan seit 2004. Darunter sind demnach 535 Zivilisten und 175 Kinder.
http://www.sueddeutsche.de/politik/analyse-von-geheimdokumenten-us-journalisten-ueben-heftige-kritik-am-drohnenkrieg-in-pakistan-1.1647725
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USA TOMORROW
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon USA TOMORROW » Di 29. Dez 2015, 04:37

Uriel » 29. Dez 2015, 04:34 hat geschrieben:Ich beziehe mich auf die Menschen die durch die US Drohnen weltweit ermordet werden.

Auf die Terroristen oder auf die Unschuldigen, die gezielt durch US-Drohnen getötet werden?
John 3:16
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Uriel » Di 29. Dez 2015, 04:41

USA TOMORROW » Di 29. Dez 2015, 04:37 hat geschrieben:Auf die Terroristen oder auf die Unschuldigen, die gezielt durch US-Drohnen getötet werden?


Die Menschen die Sie als Terroristen bezeichnen sind höchstens "mutmaßliche Terroristen".

Denn diese Menschen sind nicht als Terroristen angeklagt geschweige verurteilt.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cobra9 » Di 29. Dez 2015, 06:17

Uriel » Di 29. Dez 2015, 05:20 hat geschrieben:Angeregt durch den Guantánamostrang habe ich mich entschlossen einen Drohnenkriegstrang zu eröffnen.

Ich habe versucht nach einem solchen Strang zu suchen, habe aber keine gefunden..

Was erstaunlich genug ist.

Die Frage ist ob das Töten von dejure Unschuldigen rechtlich statthaft ist, bzw auf welche Gesetze sich die USA dabei berufen.

Ich gehe in meiner Annahme davon aus, daß es sich beim Drohnenkrieg um Verbrechen handelt und ich Frage mich warum das dann keine rechtlichen Konsequenzen für die US Regierung hat. Das fängt schon mit der Verletzung des Luftraums fremder Länder an und endet letztlich mit dem Töten Unschuldiger.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 58209.html

Laut diesem Artikel wird der Drohnenkrieg der nichts anderes ist als staatlicher Terror, auch von deutschem Boden aus geführt. Das bedeutet natürlich das auch wir beteiligt sind. Denn wer Terror und Mord unterstützt macht sich strafbar.

Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit das alle Verantwortlich in nahe oder ferner Zukunft zur Verantwortung gezogen werden?


Das ist falsch werter Herr. Die Bundesrepublik kann nicht verantwortlich gemacht werden für die Handlungen die von US Basen aus begangen werden. Africom, Dagger Complex .....alles reine US Einrichtungen und rechtlich nicht unser Hoheitsgebiet. Somit ergibt sich aber auch Du kannst den USA die Nutzung der Einrichtung nicht untersagen. Diese Gebiete sind deutsches Staatsgebiet aber genau wie auch Botschaften exterritorales Gebiet mit besondern Befugnissen, auf die die deutsche Rechtsprechung keinen Zugriff hat.
Es wurde schon vor Gerichten probiert dagegen vorzugehen. Keine Chance rechtlich. Stuttgart, Dagger Komplex usw. sind nicht dem deutschen Recht einfach unterworfen.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cobra9 » Di 29. Dez 2015, 06:20

Uriel » Di 29. Dez 2015, 05:41 hat geschrieben:
Die Menschen die Sie als Terroristen bezeichnen sind höchstens "mutmaßliche Terroristen".

Denn diese Menschen sind nicht als Terroristen angeklagt geschweige verurteilt.


Sind den Opfer bei russ. Luftangriffen in Syrien alle verurteilte Straftäter ? Die Frage drängt sich auf ingesamt. Drohnenangriffe sind Luftangriffe. Ob die Bombe oder Rakete von einem bem. Jet oder einer Drohne abgeworfen wird ist kein Unterschied. Das Problem ist das Staaten, hier die USA bei den Drohnen, sich das Recht zugestehen auf fremdem Staatsgebiet jeweils nach Bedarf auch Luftangriffe durchzuführen. Das lehne ich eigentlich ab. Nur ab wann sollte man das Risiko eingehen jemand gewähren zu lassen wie einen Terroristen ?
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cat with a whip » Di 29. Dez 2015, 13:36

Wenn deutsche Soldaten und deutsche Geheimdienste Informationen liefern, die Basis für Tötungen sind, sind sie mitverantwortlich.
Deutschland ist in der Lage den USA die Nutzung der Stützpunkte in Deutschland für ihren Drohnenkrieg zu unterbinden. Dies ist jedoch politisch nicht gewollt.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon zollagent » Di 29. Dez 2015, 13:53

Uriel » Di 29. Dez 2015, 04:41 hat geschrieben:
Die Menschen die Sie als Terroristen bezeichnen sind höchstens "mutmaßliche Terroristen".

Denn diese Menschen sind nicht als Terroristen angeklagt geschweige verurteilt.

Brauchen sie auch nicht, wenn sie als Kombattanten eines Kollektivs auftreten.
Zuletzt geändert von zollagent am Di 29. Dez 2015, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cobra9 » Di 29. Dez 2015, 14:03

Cat with a whip » Di 29. Dez 2015, 14:36 hat geschrieben:Wenn deutsche Soldaten und deutsche Geheimdienste Informationen liefern, die Basis für Tötungen sind, sind sie mitverantwortlich.
Deutschland ist in der Lage den USA die Nutzung der Stützpunkte in Deutschland für ihren Drohnenkrieg zu unterbinden. Dies ist jedoch politisch nicht gewollt.


Deutsche Soldaten sind an gar nichts schuld. Wenn die Regierung als Dienstherr was angibt hat man das zu tun und solange Befehle gem. Recht gültig sind kann ein Soldat keinen Befehl verweigern. Wieso auch ? Weil es Dir nicht passt ist kein Argument das ein Gericht akzeptieren würde. Dann erklär mal wie Du die USA zwingen willst rein rechtlich ihre Handlungen von ihren Basen in Deutschland zu unterlassen. In Stuttgart unterlagen wir von der Anti Africom Bewegung sehr deutlich vor Gericht. Bist Du besser als Anwälte :?: Dann schiess mal los. Die Demos sind alles was machbar ist


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... fbd2d.html
Zuletzt geändert von Cobra9 am Di 29. Dez 2015, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Fadamo » Di 29. Dez 2015, 16:27

Uriel » Di 29. Dez 2015, 04:20 hat geschrieben:Angeregt durch den Guantánamostrang habe ich mich entschlossen einen Drohnenkriegstrang zu eröffnen.

Ich habe versucht nach einem solchen Strang zu suchen, habe aber keine gefunden..

Was erstaunlich genug ist.

Die Frage ist ob das Töten von dejure Unschuldigen rechtlich statthaft ist, bzw auf welche Gesetze sich die USA dabei berufen.

Ich gehe in meiner Annahme davon aus, daß es sich beim Drohnenkrieg um Verbrechen handelt und ich Frage mich warum das dann keine rechtlichen Konsequenzen für die US Regierung hat. Das fängt schon mit der Verletzung des Luftraums fremder Länder an und endet letztlich mit dem Töten Unschuldiger.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 58209.html

Laut diesem Artikel wird der Drohnenkrieg der nichts anderes ist als staatlicher Terror, auch von deutschem Boden aus geführt. Das bedeutet natürlich das auch wir beteiligt sind. Denn wer Terror und Mord unterstützt macht sich strafbar.

Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit das alle Verantwortlich in nahe oder ferner Zukunft zur Verantwortung gezogen werden?



Das Unschuldige ermordet werden, dass interessiert doch den Kriegsparteien nicht.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Provokateur » Di 29. Dez 2015, 16:30

Cobra9 » Di 29. Dez 2015, 14:03 hat geschrieben:Recht gültig sind kann ein Soldat keinen Befehl verweigern. Wieso auch ?


Das ist nicht ganz richtig. Es gibt rechtswidrige Befehle, die verweigert werden müssen, z.B. "Brennen sie das Dorf nieder und töten sie alles, was zu entkommen versucht!" oder "Gefangene werden nicht gemacht, Pardon wird nicht gegeben!"
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cobra9 » Di 29. Dez 2015, 17:38

Provokateur » Di 29. Dez 2015, 17:30 hat geschrieben:
Das ist nicht ganz richtig. Es gibt rechtswidrige Befehle, die verweigert werden müssen, z.B. "Brennen sie das Dorf nieder und töten sie alles, was zu entkommen versucht!" oder "Gefangene werden nicht gemacht, Pardon wird nicht gegeben!"


Deshalb nach gültigem Recht als Zusatz ;)
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon H2O » Di 29. Dez 2015, 17:59

Provokateur » 2015-12-29, 16:30 hat geschrieben:
Das ist nicht ganz richtig. Es gibt rechtswidrige Befehle, die verweigert werden müssen, z.B. "Brennen sie das Dorf nieder und töten sie alles, was zu entkommen versucht!" oder "Gefangene werden nicht gemacht, Pardon wird nicht gegeben!"


Diese Befehle beziehen sich auf "liebevolle Handarbeit",
um Menschen ausnahmslos um zu bringen. Was ist aber
mit einem Flächenbombardement auf eine bewohnte
Siedlung in Feindeshand, etwa durch die hier mehrfach
schon erwähnten "aerosol-Bomben", die angeblich einen
Streifen von 400 m X 1000 m "abräumen" (das war so zu
lesen mit der Beschreibung eines russischen Raketen-
werfers)? Da wird doch alles niedergebrannt, und niemand
kann dieser Feuerhölle entkommen.

Hier unterhalten wir uns offenbar fachkundigst über
den verwerflichen Einsatz von Drohnen, die gezielt gegen
feindliche Stellungen und Fahrzeuge eingesetzt werden,
wobei es immer wieder Fehlschüsse und unbeteiligte Opfer
gibt. Und wir reden von Unschuldsvermutung im Fall von
durch Terror bekannt gewordenen Terroristen.

Kommt mir insgesamt reichlich spitzfindig vor bei der gesamten
Schlächterei! Solche Krokodilstränen wurden schon schon
anläßlich der Vernichtung Bin Ladens durch ein US-Kommando
vergossen, ohne Verlesung einer Anklageschrift und einen
Pflichtverteidiger... ganz unerhört!
Uriel

Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Uriel » Mi 30. Dez 2015, 03:31

H2O » Di 29. Dez 2015, 17:59 hat geschrieben:
Diese Befehle beziehen sich auf "liebevolle Handarbeit",
um Menschen ausnahmslos um zu bringen. Was ist aber
mit einem Flächenbombardement auf eine bewohnte
Siedlung in Feindeshand, etwa durch die hier mehrfach
schon erwähnten "aerosol-Bomben", die angeblich einen
Streifen von 400 m X 1000 m "abräumen" (das war so zu
lesen mit der Beschreibung eines russischen Raketen-
werfers)? Da wird doch alles niedergebrannt, und niemand
kann dieser Feuerhölle entkommen.

Hier unterhalten wir uns offenbar fachkundigst über
den verwerflichen Einsatz von Drohnen, die gezielt gegen
feindliche Stellungen und Fahrzeuge eingesetzt werden,
wobei es immer wieder Fehlschüsse und unbeteiligte Opfer
gibt. Und wir reden von Unschuldsvermutung im Fall von
durch Terror bekannt gewordenen Terroristen.

Kommt mir insgesamt reichlich spitzfindig vor bei der gesamten
Schlächterei!
Solche Krokodilstränen wurden schon schon
anläßlich der Vernichtung Bin Ladens durch ein US-Kommando
vergossen, ohne Verlesung einer Anklageschrift und einen
Pflichtverteidiger... ganz unerhört!


Es sind Spitzfindigkeiten. Es kommt mir z.b. recht spitzfindig vor mit welchen Recht die USA Jemen mit Drohen bombardieren.

Es gibt da noch einige andere Länder mit denen sich die USA nach meiner Information nicht im Kriege befinden. Man stelle sich vor Frankreich würde Belgien bombardieren weil sie dort Terroristen vermuten.
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Teeernte » Mi 30. Dez 2015, 03:46

Uriel » Mi 30. Dez 2015, 04:31 hat geschrieben:
Es sind Spitzfindigkeiten. Es kommt mir z.b. recht spitzfindig vor mit welchen Recht die USA Jemen mit Drohen bombardieren.

Es gibt da noch einige andere Länder mit denen sich die USA nach meiner Information nicht im Kriege befinden. Man stelle sich vor Frankreich würde Belgien bombardieren weil sie dort Terroristen vermuten.


Es scheint nach alter überlieferten Sitte - das Recht des Siegers zu herrschen....??

Shoot first, ask questions later.
Uriel

Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Uriel » Mi 30. Dez 2015, 05:38

Teeernte » Mi 30. Dez 2015, 03:46 hat geschrieben:
Es scheint nach alter überlieferten Sitte - das Recht des Siegers zu herrschen....??

Shoot first, ask questions later.



Wann haben die USA sich in einem Kriege das letzte mal Sieger nennen dürfen?

In einer Staatengemeinschaft müssen, sollten sich alle an die gleichen Regeln halten müssen...
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon zollagent » Mi 30. Dez 2015, 11:06

Uriel » Mi 30. Dez 2015, 05:38 hat geschrieben:

Wann haben die USA sich in einem Kriege das letzte mal Sieger nennen dürfen?

In einer Staatengemeinschaft müssen, sollten sich alle an die gleichen Regeln halten müssen...

Eben. Und im Moment tut es Einer nicht. ;)
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Cobra9 » Mi 30. Dez 2015, 11:27

Uriel » Mi 30. Dez 2015, 06:38 hat geschrieben:

Wann haben die USA sich in einem Kriege das letzte mal Sieger nennen dürfen?

In einer Staatengemeinschaft müssen, sollten sich alle an die gleichen Regeln halten müssen...



Der war gut ;) Du stellst die USA an den Pranger wegen der Drohnen. Okay die Drohnenangriffe in der aktuellen Form lehne ich auch ab. Aber was so andere Länder sind die USA nicht schlimmer im Vergleich. Oh ich vergesse wenn die USA ihre Interessen durchsetzen ist das schlimmer. Warum?
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Re: Drohnenkrieg

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 30. Dez 2015, 11:46

Uriel » Mi 30. Dez 2015, 05:38 hat geschrieben:Wann haben die USA sich in einem Kriege das letzte mal Sieger nennen dürfen?

In einer Staatengemeinschaft müssen, sollten sich alle an die gleichen Regeln halten müssen...

hat die SU/rußland denn siegreich afghanistan verlassen? aber ja, rußland folgt natürlich gewissenhaft alle regeln. besonders wenn sie auf verträge gestützt sind.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«

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