Weißer Terror in Charleston ...

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schelm
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon schelm » Fr 19. Jun 2015, 15:33

Milady de Winter » Fr 19. Jun 2015, 15:20 hat geschrieben:"Weiß" ist aber per se nicht negativ behaftet, ebenso wenig wie "schwarz", "asiatisch", "blond" etc.

Bei "islamistisch" würde ich das etwas anders sehen... bei "rassistisch" auch. In den Begriffen ist für mich nichts Gutes enthalten.

Eben deswegen wäre ein präzises Kürzel imho sinnvoll. Bei " Islam " verweist man ja auch auf eine nicht per se negativ Konnotation, deswegen ja " islamistisch ", um sich damit von radikalen Strömungen abzugrenzen.

Und nur " rassistischer Terror " wäre nicht präzise, weil seine Ausrichtung, wer gegen wen, unbenannt bliebe.
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Milady de Winter
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Milady de Winter » Fr 19. Jun 2015, 16:01

schelm » Fr 19. Jun 2015, 16:33 hat geschrieben:Eben deswegen wäre ein präzises Kürzel imho sinnvoll. Bei " Islam " verweist man ja auch auf eine nicht per se negativ Konnotation, deswegen ja " islamistisch ", um sich damit von radikalen Strömungen abzugrenzen.

Und nur " rassistischer Terror " wäre nicht präzise, weil seine Ausrichtung, wer gegen wen, unbenannt bliebe.

Durchaus. Es ging mir auch nicht zwingend darum, ein Adjektiv zu finden (wie rassistisch). Ich wollte lediglich den für mich bestehenden Unterschied zwischen einem Adjektiv wie "schwarz", "weiß", "blond" vs. "islamistisch" und "rassistisch" verdeutlichen.
Zuletzt geändert von Milady de Winter am Fr 19. Jun 2015, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.
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frems
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon frems » Fr 19. Jun 2015, 16:31

Nach dem Angriff auf eine von Afroamerikanern besuchte Kirche in Charleston mit neun Todesopfern werden in den USA die Rufe nach harten Konsequenzen immer lauter. Gouverneurin Nikki Haley forderte im Fernsehen die Todesstrafe für den mutmaßlichen Schützen.

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/ ... r-Dylann-R

Das werden natürlich die Gerichte entscheiden, aber unwahrscheinlich dürfte ein solches Urteil nicht sein. Er geschnappte Täter hat offenbar auch schon gestanden.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Charles » Fr 19. Jun 2015, 21:00

In South Carolina gibt es auch noch den elektrischen Stuhl als Option. :thumbup:
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John Galt
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon John Galt » Fr 19. Jun 2015, 22:29

Ich finde man macht es sich sehr einfach wenn man diese Tat rein rassistisch betrachten will.

Ob Columbine, Tim K., Sandy Hook, evtl. auch der Batmankiller oder auch diese Tat, es sind einfach nur junge Männer mit Anpassungsstörungen. Pubertät, Schule, Ausbildung, Job. Die Entwicklungsstufen werden einfach verfehlt. Das verursacht dann pyschische Macken die nicht behandelt werden, weil die psychiatrische Behandlung für junge Menschen sowohl in den USA als auch in Deutschland katastrophal ist.

Das sind die Ursachen.

Dinge in die Wahl der Opfer zu interpretieren, ob das nun Kinder, Mädchen/Frauen, Schwarze, Weiße, Asiaten oder sonstwas sind ist ungefähr so sinnvoll wie zu versuchen den Inhalt von Psychosen zu verstehen.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon frems » Sa 20. Jun 2015, 00:52

Bemerkenswert. Ich verstoß mal gegen die Nutzungsbedingungen und sag nichts weiter dazu:

Schwarzen-Massaker von Charleston: Hinterbliebene vergeben dem Angeklagten

Es war eigentlich ein Routinetermin: Dylann R., der mutmaßliche Todesschütze von Charleston, wurde dem Haftrichter vorgeführt. Doch die Anhörung wurde zu einem emotionalen Moment der Vergebung.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 39852.html
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon bakunicus » Sa 20. Jun 2015, 14:15

frems » Sa 20. Jun 2015, 01:52 hat geschrieben:Bemerkenswert. Ich verstoß mal gegen die Nutzungsbedingungen und sag nichts weiter dazu:


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 39852.html


danke für den beitrag frems.
das ist in der tat ein bemerkenswerter akt ...
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Boraiel » Sa 20. Jun 2015, 19:15

frems » Sa 20. Jun 2015, 01:52 hat geschrieben:Bemerkenswert. Ich verstoß mal gegen die Nutzungsbedingungen und sag nichts weiter dazu:


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 39852.html

Das finde ich zum jetztigen Zeitpunkt sehr komisch. Natürlich ist das das gute Recht der Angehörigen, allerdings finde ich dies arg früh (keine Anzeichen von Reue) und ich selber könnte das nicht. Bemerkenswert fande ich übrigens auch, dass der Täter gesagt hat, dass er die Tat fast noch abgeblasen hätte, weil die Leute dort nett zu ihm waren. Hätte er es in anderen Zeiten, in denen man durch eine solche Tat nicht "weltberühmt" wird, nach einer solchen Erfahrung sein gelassen?
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon frems » So 21. Jun 2015, 00:36

Boraiel » Sa 20. Jun 2015, 20:15 hat geschrieben:Das finde ich zum jetztigen Zeitpunkt sehr komisch. Natürlich ist das das gute Recht der Angehörigen, allerdings finde ich dies arg früh (keine Anzeichen von Reue) und ich selber könnte das nicht. Bemerkenswert fande ich übrigens auch, dass der Täter gesagt hat, dass er die Tat fast noch abgeblasen hätte, weil die Leute dort nett zu ihm waren. Hätte er es in anderen Zeiten, in denen man durch eine solche Tat nicht "weltberühmt" wird, nach einer solchen Erfahrung sein gelassen?

Ich hab mir jetzt mal sein "Manifest" durchgelesen. Die Reichweite digitaler Medien scheint da weniger das Problem zu sein. Er ist ein überzeugter Rassist, wonach Farbige minderwertige Menschen sind, denen es am besten ginge, wenn sie Sklaven wären. Gleichzeitig lehnt er weiße "gated communities" oder separatistische Bewegungen wie "Northwest Front" ab, weil es für ihn Feigheit ist und er in seinem Staat ein Zeichen setzen wollte -- in der Hoffnung, daß viele dort folgen, weil er glaubt, daß in der Gegend die wenigen Weißen nur darauf gewartet haben, daß jemand den ersten Schritt macht und "Mut" zeigt.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon John Galt » So 21. Jun 2015, 01:28

frems » So 21. Jun 2015, 00:36 hat geschrieben:Ich hab mir jetzt mal sein "Manifest" durchgelesen. Die Reichweite digitaler Medien scheint da weniger das Problem zu sein. Er ist ein überzeugter Rassist, wonach Farbige minderwertige Menschen sind, denen es am besten ginge, wenn sie Sklaven wären. Gleichzeitig lehnt er weiße "gated communities" oder separatistische Bewegungen wie "Northwest Front" ab, weil es für ihn Feigheit ist und er in seinem Staat ein Zeichen setzen wollte -- in der Hoffnung, daß viele dort folgen, weil er glaubt, daß in der Gegend die wenigen Weißen nur darauf gewartet haben, daß jemand den ersten Schritt macht und "Mut" zeigt.


Auch wenn die Gutmenschen es nicht hören wollen, eine archetypische Xenophobie hat jeder Mensch. Unter anderem auch in seinem Unterbewusstsein.

Wenn er als junger Mensch so eine Macke abbekommen hat, verstärkt sich das dann zu nicht mehr gesellschaftsfähigen Vorstellungen.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon bakunicus » So 21. Jun 2015, 11:22

John Galt » So 21. Jun 2015, 02:28 hat geschrieben:
Auch wenn die Gutmenschen es nicht hören wollen, eine archetypische Xenophobie hat jeder Mensch. Unter anderem auch in seinem Unterbewusstsein.

Wenn er als junger Mensch so eine Macke abbekommen hat, verstärkt sich das dann zu nicht mehr gesellschaftsfähigen Vorstellungen.


wie man es schafft vor dem hintergrund so einer tat, und so einem manifest, dann doch den "gutmenschen" etwas schlechtes an den hals zu dichten, das werde ich wohl niemals begreifen.

mal abgesehen davon dass nun die zeit sein muß die reihen der zivilgesellschaft zu schließen, damit daraus nicht weitere unruhen mit noch sehr viel mehr toten, gewalt und hass enstehen ...

was müßen die menschen mit gutem willen denn begreifen ?
dass der multi-ethnische staat nicht funktionieren kann ?
und wenn ja, welche konsequenzen forderst du aus dieser erkenntnis john galt ?
oder sollen wir mitgefühl für dylann r. entwickeln ?

unfassbar ...
Zuletzt geändert von bakunicus am So 21. Jun 2015, 12:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Nathan » So 21. Jun 2015, 11:57

John Galt » So 21. Jun 2015, 02:28 hat geschrieben:
Auch wenn die Gutmenschen es nicht hören wollen, eine archetypische Xenophobie hat jeder Mensch. Unter anderem auch in seinem Unterbewusstsein.

Wenn er als junger Mensch so eine Macke abbekommen hat, verstärkt sich das dann zu nicht mehr gesellschaftsfähigen Vorstellungen.

Völliger Unsinn und klassischer Fall von zu wenig Bildung. Lies einfach nur reiseberichte. Reiseberichte findcen bei Laien, also Menschen, die sich nicht wissenschaftlich mit Literatur beschäftigen, oft wenig Beabachtung. Dabei sind sie in der Menge ausgesprochen aussagefähig und noch dazu sehr anschaulich und leicht zu lesen und zu erfassen. So decken sich z.B. seit Cook die Reiseberichte über Polynesien bis ins 20. Jahrhundert, was die spezielle Art der dortigen Menschen angeht, mit Fremden umzugehen. Das ist nichts von "Xenophobie", ganz im Gegenteil.

Oder fahr mal selbst nach Kreta, weg von der Küste, ins Hinterland. Dort begegnest du alten Menschen, die Deutsche nur als vom Himmel fallende feuerspuckende Ungeheuer erlebt haben und dennoch weicht ihr anfängliches Misstrauen ganz schnell einer natürlichen Herzlichkeit. "Xenophobie" ist ein von Rechtsradikalen ausgedachter rassistischer Schwachsinn, deren einziges Opfer sie selbst geworden sind.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Nathan » So 21. Jun 2015, 12:01

bakunicus » So 21. Jun 2015, 12:22 hat geschrieben:
wie man es schafft vor dem hintergrund so einer tat, und so einem manifest, dann doch den "gutmenschen" etwas schlechtes an den hals zu dichten, das werde ich wohl niemals begreifen.

...

unfassbar ...

Rechtsextremismus ist für mich tatsächlich auch schwer zu begreifen. Ich habe mich jahrelang diesem Thema angenähert und viel gelernt und sehe einige Erklärungsansätze, aber ein echtes "Verständnis" konnte ich noch nicht entwickeln. Dazu muss man wahrscheinlich Psychiater sein und die Thematik eines verwirrten Geistes wirklich studiert haben.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon bakunicus » So 21. Jun 2015, 12:02

Nathan » So 21. Jun 2015, 12:57 hat geschrieben:Völliger Unsinn und klassischer Fall von zu wenig Bildung. Lies einfach nur reiseberichte. Reiseberichte findcen bei Laien, also Menschen, die sich nicht wissenschaftlich mit Literatur beschäftigen, oft wenig Beabachtung. Dabei sind sie in der Menge ausgesprochen aussagefähig und noch dazu sehr anschaulich und leicht zu lesen und zu erfassen. So decken sich z.B. seit Cook die Reiseberichte über Polynesien bis ins 20. Jahrhundert, was die spezielle Art der dortigen Menschen angeht, mit Fremden umzugehen. Das ist nichts von "Xenophobie", ganz im Gegenteil.

Oder fahr mal selbst nach Kreta, weg von der Küste, ins Hinterland. Dort begegnest du alten Menschen, die Deutsche nur als vom Himmel fallende feuerspuckende Ungeheuer erlebt haben und dennoch weicht ihr anfängliches Misstrauen ganz schnell einer natürlichen Herzlichkeit. "Xenophobie" ist ein von Rechtsradikalen ausgedachter rassistischer Schwachsinn, deren einziges Opfer sie selbst geworden sind.


sehr richtig ...
rassismus ist nicht angeboren, sondern anerzogen.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Nathan » So 21. Jun 2015, 12:03

schelm » Fr 19. Jun 2015, 16:33 hat geschrieben:Eben deswegen wäre ein präzises Kürzel imho sinnvoll. Bei " Islam " verweist man ja auch auf eine nicht per se negativ Konnotation, deswegen ja " islamistisch ", um sich damit von radikalen Strömungen abzugrenzen.

Und nur " rassistischer Terror " wäre nicht präzise, weil seine Ausrichtung, wer gegen wen, unbenannt bliebe.

Na, du kannst ja auch sinnvoll...Respekt.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon John Galt » So 21. Jun 2015, 13:13

Nathan » So 21. Jun 2015, 11:57 hat geschrieben:Völliger Unsinn und klassischer Fall von zu wenig Bildung. Lies einfach nur reiseberichte. Reiseberichte findcen bei Laien, also Menschen, die sich nicht wissenschaftlich mit Literatur beschäftigen, oft wenig Beabachtung. Dabei sind sie in der Menge ausgesprochen aussagefähig und noch dazu sehr anschaulich und leicht zu lesen und zu erfassen. So decken sich z.B. seit Cook die Reiseberichte über Polynesien bis ins 20. Jahrhundert, was die spezielle Art der dortigen Menschen angeht, mit Fremden umzugehen. Das ist nichts von "Xenophobie", ganz im Gegenteil.

Oder fahr mal selbst nach Kreta, weg von der Küste, ins Hinterland. Dort begegnest du alten Menschen, die Deutsche nur als vom Himmel fallende feuerspuckende Ungeheuer erlebt haben und dennoch weicht ihr anfängliches Misstrauen ganz schnell einer natürlichen Herzlichkeit. "Xenophobie" ist ein von Rechtsradikalen ausgedachter rassistischer Schwachsinn, deren einziges Opfer sie selbst geworden sind.


Bitte was? Ein paar Leute von der HMS Adventure wurden aufgefressen und Cook selber wurde ebenfalls von Einheimischen niedergemetzelt.

Vielleicht solltet ihr Gutmenschen einfach mal das LSD weglassen. Xenophobie ist ein urmenschlicher Archetypus und prinzipiell ist jeder Mensch zumindest latent rassistisch. Niemand will es sich eingestehen, aber niemand möchte auch in ein Problemviertel voller Ausländer ziehen. Warum nicht, wenn doch alle Menschen so nett und freundlich sind?

Würde man die Diskussion ehrlicher führen und nicht die Realität mit Propaganda und Bigotterie negieren, dann würden vielleicht weniger Rechtsknaller durchknallen.

Es gelingt nun mal nicht allen ihr Unterbewusstsein im Rahmen der Gesellschaftsfähigkeit bezüglich des latenten Rassismus zu halten. Die Fälle wo es nicht gelingt, landen dann eben in den Nachrichten.
Zuletzt geändert von John Galt am So 21. Jun 2015, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon bakunicus » So 21. Jun 2015, 13:20

John Galt » So 21. Jun 2015, 14:13 hat geschrieben:
Bitte was? Ein paar Leute von der HMS Adventure wurden aufgefressen und Cook selber wurde ebenfalls von Einheimischen niedergemetzelt.

Vielleicht solltet ihr Gutmenschen einfach mal das LSD weglassen. Xenophobie ist ein urmenschlicher Archetypus und prinzipiell ist jeder Mensch zumindest latent rassistisch. Niemand will es sich eingestehen, aber niemand möchte auch in ein Problemviertel voller Ausländer ziehen. Warum nicht, wenn doch alle Menschen so nett und freundlich sind?

Würde man die Diskussion ehrlicher führen und nicht die Realität mit Propaganda und Bigotterie negieren, dann würden vielleicht weniger Rechtsknaller durchknallen.

Es gelingt nun mal nicht allen ihr Unterbewusstsein im Rahmen der Gesellschaftsfähigkeit bezüglich des latenten Rassismus zu halten. Die Fälle wo es nicht gelingt, landen dann eben in den Nachrichten.


na dann butter bei die fische john ...
was soll denn in den USA geschehen ?

sollen die gutmenschen gefälligst akzeptieren dass man alle farbigen, hispanics und juden des landes verweisen muß um den sozialen frieden herzustellen ?
oder sollen die apartheids-gesetze und sklaverei wieder eingeführt werden um den neonasos und white-supremacy anhängern den bauch zu pinseln ?

worauf willst du eigentlich hinaus ?
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon Wasteland » So 21. Jun 2015, 13:45

Es gibt Forscher die behaupten das Rassismus eine angeborene Eigenschaft ist. Die meisten Psychologen und Wissenschaftler allerdings gehen davon aus das es erlerntes Verhalten ist.
Es gibt sogar einige die Rassismus als psychische Störung betrachten.
Das es erlernt ist macht auch am meisten Sinn.
Kein Kind weiss welche rassistischen Vorurteile es über welche Ethnie gibt oder hat bereits diese Assoziationen. Sie werden ihm beigebracht.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon bakunicus » So 21. Jun 2015, 13:55

Wasteland » So 21. Jun 2015, 14:45 hat geschrieben:Es gibt Forscher die behaupten das Rassismus eine angeborene Eigenschaft ist. Die meisten Psychologen und Wissenschaftler allerdings gehen davon aus das es erlerntes Verhalten ist.
Es gibt sogar einige die Rassismus als psychische Störung betrachten.
Das es erlernt ist macht auch am meisten Sinn.
Kein Kind weiss welche rassistischen Vorurteile es über welche Ethnie gibt oder hat bereits diese Assoziationen. Sie werden ihm beigebracht.


es ist auch völlig abwegig die territorialen konflikte zu zeiten eines james cook der auf polynesische völker trifft so zu interpretieren, dass es eine jedem menschen eigene angeborene xenophobie gibt, die zwangsläufig zu rassistischen konflikten führt.
die situation in einem multi-ethnischen staat wie den USA, oder auch in europa, die ist völlig anders gelagert.
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Re: Weißer Terror in Charleston ...

Beitragvon John Galt » So 21. Jun 2015, 14:16

bakunicus » So 21. Jun 2015, 13:55 hat geschrieben:
es ist auch völlig abwegig die territorialen konflikte zu zeiten eines james cook der auf polynesische völker trifft so zu interpretieren, dass es eine jedem menschen eigene angeborene xenophobie gibt, die zwangsläufig zu rassistischen konflikten führt.
die situation in einem multi-ethnischen staat wie den USA, oder auch in europa, die ist völlig anders gelagert.


Angeboren ist meines Erachtens nach der falsche Begriff.

Wiki hierzu:
Archetypen beruhen aus biologischer Sicht auf einer Instinktgrundlage. „Trotz oder gerade wegen der Verwandtschaft mit dem Instinkte stellt der Archetypus das eigentliche Element des Geistes dar“.[27] In der von Jung metaphorisch als Farbspektrum dargestellten Bandbreite des Psychischen sei die Triebdynamik sozusagen am infraroten Ende, die archetypischen Bilder und ihre Dynamik am ultravioletten Ende, und diese Gegensätze berührten sich in den typischen, instinktiven Verhaltensmustern des Menschen.[28] In ihrem biologischen Aspekt verstanden, haben sich Archetyp, Trieb und Instinkt evolutionär entwickelt als "Niederschlag alles menschlichen Erlebens", welches auch die Kultur und Bewusstseinsentwicklung des Menschen prägte.[29] Beispiele für ein solches instinktgeprägtes Verhalten sind verschiedene Lebensphasen wie Kindheit und Jugend oder zwischenmenschliche Beziehungen wie das Mutter-Kind-Verhältnis oder die Partnerwahl, jedoch auch das Erforschen der Umwelt, Erlernen der Sprache, Teilnahme am wirtschaftlichen Leben, Verhältnis zur Religion und die Übernahme sozialer Verantwortlichkeit.


https://de.wikipedia.org/wiki/Archetyp_ ... hologie%29

Den groben Archetypus könnte man hierbei als "Der Fremde oder das Fremde" klassifizieren.

Die meisten Leute leben dieses instinktgeprägte Verhalten als zivilisierte Menschen eben durch Abschirmung und Ignoranz aus. Ist eben nicht so, dass jeder Deutsche Mitglied im Afrikaverein ist oder mit Absicht nebens Asylantenheim zieht.

Das und unzählige weitere Verhaltensweisen im Alltag beruhen alle darauf.

Wenn man dann allerdings Fragen stellt wie z.B. wie viel Flüchtlinge kosten dürfen und wie viel man aufnehmen will, kommt gleich die Gutmenschenpolizei angerannt. In den USA ist halt das Problem dann die Kriminalität der Schwarzen. In der Öffentlichkeit ein komplettes Tabuthema wo man nur falsches dazu sagen kann.

In dem Manifest findet sich viel Arschkram. Aber was z.B. einigermaßen stimmt ist, dass Asiaten sehr rassistisch sind. Das sind halt ebenso zivilisierte Rassisten, die sich nicht an die Gurgel rennen, aber Japaner mögen keine Chinesen, Koreaner usw.

Wenn die Leute nicht gerade eine Psychose haben kann mit seinem leichten Rassimus/Xenophobie auch problemlos zivilisiert leben. Das Gutmenschengedöns ist einfach realitätsfern.
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