Sammelstrang: Amokläufe in den USA

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Teeernte
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Teeernte » Sa 24. Feb 2018, 09:57

Zinnamon hat geschrieben:(24 Feb 2018, 09:54)

Wenn du mir dutzende Amokläufe mit jeweils hochstelligen Opferzahlen in Bezug auf Kartoffelschälmesser nennen kannst, wäre eine gewisse Einschränkungen in Bezug auf die Tatwaffe möglicherweise bedenkenswert. Sofort im Gespräch wären sicher auch potentere Kartoffelschälmesser für Lehrer, Hotelpersonal, Konzertbesucher usw..


Versuch doch - so ein Messer mit in den Flieger zu nehmen.....

Wenn die - wie Du sagst so "ungefährlich"/unbedeutend SIND - müsste man die ja mitnehmen können.... :D

Nicht mal ein Fingernagelset.....
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Zinnamon
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Zinnamon » Sa 24. Feb 2018, 10:03

Teeernte hat geschrieben:(24 Feb 2018, 09:57)

Versuch doch - so ein Messer mit in den Flieger zu nehmen.....

Wenn die - wie Du sagst so "ungefährlich"/unbedeutend SIND - müsste man die ja mitnehmen können.... :D

Nicht mal ein Fingernagelset.....


Alles, was den sicheren Flug eines Flugzeugs mit Dutzenden Insassen stören könnte, ist brandgefährlich. *Erklärbär
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Cat with a whip
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cat with a whip » Sa 24. Feb 2018, 21:42

"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Cat with a whip
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cat with a whip » Mo 26. Feb 2018, 18:30

Mehr als zwei Drittel der US-Bürger für mehr Einschränkungen beim Waffenrecht.

https://www.washingtonpost.com/blogs/pl ... 37e4ed6224
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon KarlRanseier » Mo 26. Feb 2018, 18:45

Cat with a whip hat geschrieben:(26 Feb 2018, 18:30)

Mehr als zwei Drittel der US-Bürger für mehr Einschränkungen beim Waffenrecht.

https://www.washingtonpost.com/blogs/pl ... 37e4ed6224



Na und? In einer Demokratie ist es vollkommen egal, was eine Mehrheit will. Zwar hat der Pöbel ein Stimmrecht, es gibt aber wenige Relevante, deren Stimme gewichtiger ist als alle anderen zusammen. In den USA gehört die Waffenlobby dazu.

Da kann der Pöbel machen, was er will, auch unter Obama wurden keine schärferen Waffengesetze eingeführt.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Sorgenking » Mo 26. Feb 2018, 19:01

KarlRanseier hat geschrieben:(26 Feb 2018, 18:45)

Na und? In einer Demokratie ist es vollkommen egal, was eine Mehrheit will. Zwar hat der Pöbel ein Stimmrecht, es gibt aber wenige Relevante, deren Stimme gewichtiger ist als alle anderen zusammen. In den USA gehört die Waffenlobby dazu.

Da kann der Pöbel machen, was er will, auch unter Obama wurden keine schärferen Waffengesetze eingeführt.


Ich glaube diese Herrschaftsform nennt sich Plutokratie:)
Deshalb finde ich es immer wieder lustig, wenn die USA als die Demokratie schlechthin angesehen wird.
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Adam Smith
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Adam Smith » Mo 26. Feb 2018, 19:11

Sorgenking hat geschrieben:(26 Feb 2018, 19:01)

Ich glaube diese Herrschaftsform nennt sich Plutokratie:)
Deshalb finde ich es immer wieder lustig, wenn die USA als die Demokratie schlechthin angesehen wird.


Wobei jeder wählen darf. Und im Kapitalismus entscheidet jeder Bürger frei was er kauft oder womit er sich in seiner Freizeit beschäftigt. Wobei das wiederum vom Geld abhängt.

Die drei „guten“ Verfassungen, die alle auf das Wohl der Allgemeinheit bzw. des Staates ausgerichtet sind (Monarchie, Aristokratie[7] und Politie), werden den drei „entarteten“ Verfassungen gegenübergestellt, die nur dem Wohl der Herrschenden, ihrem Eigennutz, dienen (Tyrannis, Oligarchie und Demokratie). Die Demokratie gilt ihm dabei als Herrschaft der vielen Freien und Armen im Staate, die zu Lasten der Tüchtigen und zum Schaden der Wohlhabenden erfolgt. Auch ist es für Aristoteles nicht zulässig, dass die Armen mächtiger als die Reichen sind. Da sie zahlreicher sind und in der Demokratie die Mehrheit maßgeblich ist, bewirke die Demokratie eine Dominanz der Armen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Politik_(Aristoteles)#Staatsformenlehre

Gefährlich sind in so einem Staat Menschen mit einem ausgesprochenen Hang zur Gewalt. Wobei ein bisschen Bildung ausreicht, damit die Menschen nicht auf solche Gewalttäter reinfallen. Diese Menschen rufen übrigens immer zur Gewalt auf. Gegner ist egal. Und sie erfreuen sich an gewalttätigen Exzessen.

Nachdem im Mai 1967 bei einem Brand im Brüsseler Kaufhaus À l’innovation 323 Menschen ums Leben gekommen waren, feierte die Kommune 1 in mehreren Flugblättern diese Katastrophe als antiimperialistisches Fanal („Brüssel wird Hanoi“) und fragte: „Wann brennen in Berlin die Kaufhäuser?“[16] Baader und Ensslin entschlossen sich daraufhin, es nicht bei verbalen Provokationen zu belassen, sondern auch in der Bundesrepublik ein Kaufhaus anzuzünden. Nach den Erinnerungen von Bommi Baumann spielte bei dem Entschluss die Rivalität zwischen Baader und den Männern der Kommune 1 eine zentrale Rolle: „Die Brandstiftung ist natürlich auch eine Konkurrenzgeschichte […] Wer die knallhärtesten Taten bringt, der gibt die Richtung an“.[17]


https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Baader

Und manche sind dann leichte Opfer für dieser Demagogen.

Der 21-jährige Iraker trat 2013 dem IS bei und beteiligte sich an nicht weniger an 500 Morden und 200 Vergewaltigungen. "Das war normal", erklärt er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Nach seiner Festnahme durch kurdische Peschmerga im Vorjahr sitzt Hussein in einem Gefängnis im Nordirak und wartet auf seinen Prozess.


http://www.krone.at/554861
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon KarlRanseier » Mo 26. Feb 2018, 22:55

Adam Smith hat geschrieben:(26 Feb 2018, 19:11)

Wobei jeder wählen darf. Und im Kapitalismus entscheidet jeder Bürger frei was er kauft oder womit er sich in seiner Freizeit beschäftigt. Wobei das wiederum vom Geld abhängt.



https://de.wikipedia.org/wiki/Politik_(Aristoteles)#Staatsformenlehre

Gefährlich sind in so einem Staat Menschen mit einem ausgesprochenen Hang zur Gewalt. Wobei ein bisschen Bildung ausreicht, damit die Menschen nicht auf solche Gewalttäter reinfallen. Diese Menschen rufen übrigens immer zur Gewalt auf. Gegner ist egal. Und sie erfreuen sich an gewalttätigen Exzessen.



https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Baader

Und manche sind dann leichte Opfer für dieser Demagogen.



http://www.krone.at/554861



Natürlich darf man in einer Demokratie wählen, aber man darf eben nicht mitbestimmen. Die Waffengesetze in den USA werden nicht verschärft, egal wer die Wahl gewinnt.

In Deutschland wird die Deutsche Bank immer so tief in die Staatskasse greifen können, wie es ihr beliebt. Auch das ist von Wahlergebnissen gänzlich unabhängig. Auch die Autoindustrie macht die sie betreffenden Gesetze selbst. Gleiches gilt für die Energiebranche.

Das wird übrigens noch spannend. Ich meine, bei den Energieriesen fällt es nicht so sehr auf. Die Langzeitkosten für die Atomenergie oder auch den Kohlebergbau trägt im Wesentlichen der Steuerzahler. Das tut Niemandem wirklich weh.

Aber bei der Autoindustrie sieht es etwas anders aus. Wenn sich die betrogenen Käufer von Diesel-PKW über Fahrverbote freuen dürfen, und zwar als Strafe dafür, dass sie betrogen worden sind, werden sie sich ärgern. Das ist allerdings kein Demokratie-, sondern ein Rechtsstaatsdefizit.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Marmelada » Di 27. Feb 2018, 07:24

Adam Smith hat geschrieben:(26 Feb 2018, 19:11)

Wobei jeder wählen darf. ...
Das ist nicht ausschlaggebend, wenn Gesetze käuflich sind.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 95108.html
Es ist kein Zufall, dass Trump LaPierres Lobbytruppe bauchpinselt. Die NRA mit ihren fünf Millionen Mitgliedern hat früh seine Nähe gesucht. Dabei war Trump ursprünglich gar kein Waffenhardliner, er hatte sich früher sogar gegen Sturmgewehre ausgesprochen. Dann unterstützte die NRA Trumps Kampagne mit über 30 Millionen Dollar. Der Republikaner versprach im Wahlkampf eine waffenfreundliche Politik - und er erfüllte den wichtigsten Wunsch der NRA: Er machte mit Neil Gorsuch einen rechten Hardliner zum Obersten Richter. Damit sorgte er dafür, dass sich die NRA auch künftig auf die tendenziell waffenfreundliche Haltung des Supreme Courts verlassen kann.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cat with a whip » Di 27. Feb 2018, 14:49

Marmelada hat geschrieben:(27 Feb 2018, 07:24)

Das ist nicht ausschlaggebend, wenn Gesetze käuflich sind.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 95108.html


"Drain the Swamp". :D
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon tabernakel » Do 1. Mär 2018, 00:15

Sorry, aber das ist dann doch ein sehr einseitiger Spiegel-Artikel aus meiner Sicht. Die NRA als die Bösen in den USA darzustellen ist einfach, nur schießt das komplett an der Realität vorbei. Die NRA könnte nichts blockieren und nichts bewirken ohne einen weitreichenden Support in der amerikanischen Gesellschaft, weit über ihre aktuelle Mitgliedzahl hinaus gehend. Und da sind die USA nun mal fundamental anders gestrickt als wir.

Und nicht nur wir, selbst in Israel sind die Waffen-Verhältnisse deutlich ähnlicher zu uns als zu den USA: Comparing America to Israel on gun laws is dishonest – and revealing. Und der fundamentale Unterschied zum Rest der Welt ist dass in den USA der Glaube vorherrscht die Waffen seien primär dazu da die Individuen vor dem Staat zu verteidigen. Dass selbst die Idee von zivilem Widerstand absurd wird wenn das Militär in naher Zukunft über die Fähigkeit verfügt Angriffe mit Schwärmen von tausenden Drohnen statt einem Platoon Soldaten durchzuführen, ist dabei für die Gefühlslage nicht von belang.

Ein großer Teil der Amerikaner ist nach wie vor davon überzeugt dass nur Bewaffnung ihre Rechte garantiert. Für dieselben ist der Holocaust nur eine Folge von zu geringen Machtmitteln auf jüdischer Seite. Und für sie ist die Machtübernahme der Nazis eine Folge von zu wenig Waffen auf Seite der Demokraten damals - oder schlimmer, die Folge von Entwaffnung der Demokraten im Angesicht des damaligen Terrors von ultra-rechts und ultra-links. Und solange dieser Glaube vorherrscht werden die Amis die Massenschießereien ähnlich behandeln wie wir Verkehrstote. Traurig, aber für große Teile der Amerikaner auch kein Grund den Verkehr einzustellen. Maximal drüber zu reden ob man vielleicht ein Detail ändern kann, und extrem empfindlich was Versuche betrifft bei der Gelegenheit mit dem kleinen Finger die ganze Hand abzureissen.

Die NRA ist nur Ausdruck davon, nicht Ursache. Genauso wie bei uns der ADAC Folge von Freiheitsdenken bei den Autofahrern ist, nicht Ursache. Und wenn Du mal erleben willst dass es hierzulande vergleichbar zugeht wie in den USA, dann versuch mal ein allgemeines Tempolimit durchzudrücken. Am Besten noch nicht mal demokratisch legitimiert, sondern ähnlich wie in der Vergangenheit in den USA über Aktivismus beim Verfassungsgericht, so a'la "die Würde des Menschen ist unantastbar und das impliziere ein Tempolimit von 100km/h auf allen Autobahnen". Viel Spaß beim Shitstorm der dann folgt. Tip: Den gab's schon mal.

Die für- und gegen-Argumentationstaktiken und Strategien von damals sind durchaus ähnlich zu dem was im Streit um die Schusswaffen in den USA vorgebracht wird. "Die Wahrheit" kann da keiner für sich pachten, und das Misstrauen zwischen beiden Seiten ist fast unüberbrückbar. WENN man dafür schon einen Schuldigen sucht, dann am ehesten die AKTIVISTEN jeder Coleur die eine vertrauensvolle Diskussion unmöglich machen. Die NRA ist da nur eine Seite, die andere ist genauso schuldig am Stand der Dinge.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Provokateur » Do 1. Mär 2018, 06:14

Waffen können zum Suizid genutzt werden. Auch bei bewaffneten Lehrern. Hat jetzt wohl einer versucht.

Es geht auch ohne, wenn sich einer wirklich verabschieden will. Ist dann auch weniger Sauerei.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cat with a whip » Do 1. Mär 2018, 17:04

Als die Bibeltexte entstanden gabs schon eiserne Schußwaffen. Der Waffenwahn meets Religioten.

The Bible "tells us that God will shepherd His children with the rod of iron

https://edition.cnn.com/2018/03/01/us/p ... index.html
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Do 1. Mär 2018, 19:10

Provokateur hat geschrieben:(23 Feb 2018, 10:07)

Schwierig. Die Lehrer stellen sich nicht in einer Reihe auf und so ein Schuss ist nicht gerade leise. Man darf nicht nur einen Lehrer bewaffnen und die Waffenträger müssen die Waffen verdeckt tragen. Wenn das Gefecht durch den Angreifer eröffnet ist, muss das Augenmerk auf der Sicherung der Schüler liegen. Erst, wenn eine grundsätzliche Sicherheit hergestellt ist, müssen die ertüchtigten Kräfte das Gefecht aufnehmen und den Angreifer bekämpfen. Bei Gegenwehr, und so viel ist auch bekannt, brechen die allermeisten Angreifer ab! Die suchen Opfer und keine Gegner.

Problematisch ist die fehlende Kennzeichnung. Anrückende Polizeikräfte sind nur über einen "active shooter" informiert. Sie müssten also die bewaffneten Lehrer kennen. Andernfalls werden diese nämlich auch kurzerhand über den Haufen geschossen, gerade Amerikaner kennen da wenig Pardon..."let god sort them out".

Du zeigst hier auf, WARUM genau diese Schnapsidee mit den "bewaffneten Lehrern" schlicht genau das ist, eine Schnapsidee.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nomen Nescio » Do 1. Mär 2018, 19:12

Cat with a whip hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:04)

Als die Bibeltexte entstanden gabs schon eiserne Schußwaffen. Der Waffenwahn meets Religioten.


https://edition.cnn.com/2018/03/01/us/p ... index.html

es gab schwerter. n.m.m. kannten damals sogar die chinesen noch nicht das pulver.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Do 1. Mär 2018, 19:14

Quatschki hat geschrieben:(23 Feb 2018, 20:58)

Ein Krankheitssymptom des Westens
Aber durch Stickoxide sterben tausendmal mehr Menschen!

Noch mehr sterben am Tod, nämlich alle. Trotzdem muß man nicht den Unfug, der da abläuft unter dem Schutz eines Verfassungsparagraphen, der in eine Jahrhunderte zurückliegende Ära gehört, auch noch befürworten.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Do 8. Mär 2018, 13:13

Und täglich grüßt das Murmeltier.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018 ... le-alabama
Licht und Dunkel

Artikel 13, Save the Internet Petition: https://www.change.org/p/stoppt-die-zen ... loadfilter
Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Do 8. Mär 2018, 13:17

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Mar 2018, 13:13)

Und täglich grüßt das Murmeltier.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018 ... le-alabama

Klingt nach Placebomaßnahmen, was hier als "Verschärfung" verkauft werden soll.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon relativ » Do 8. Mär 2018, 13:21

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Mar 2018, 13:13)

Und täglich grüßt das Murmeltier.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018 ... le-alabama

Also wenn die Lage und die öffentliche Erregung über die laschen Waffengesetze anhalten, könnte es tatsächlich knapp werden für die waffenlobby und eine neue Ära in den USA auslösen, zu wünschen wäre es den Menschen und vor allen den Cops dort drüben.
Ich befürchte aber, daß die Waffenindustrie ein paar sehr gut Argumente aufweisen wird können. Denn der wirtschaftliche Faktor von Waffenverkäufen, nebst Arbeitsplätzen , ist natürlich schon ein harter politischer Brocken, den man zur Seite räumen muss.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Do 8. Mär 2018, 15:55

relativ hat geschrieben:(08 Mar 2018, 13:21)

Also wenn die Lage und die öffentliche Erregung über die laschen Waffengesetze anhalten, könnte es tatsächlich knapp werden für die waffenlobby und eine neue Ära in den USA auslösen, zu wünschen wäre es den Menschen und vor allen den Cops dort drüben.
Ich befürchte aber, daß die Waffenindustrie ein paar sehr gut Argumente aufweisen wird können. Denn der wirtschaftliche Faktor von Waffenverkäufen, nebst Arbeitsplätzen , ist natürlich schon ein harter politischer Brocken, den man zur Seite räumen muss.

Ich sehe das Problem eher in der Einstellung vieler US-Bürger, für die Waffenbesitz so etwas ist wie Freiheit. Die juckt es nicht, wenn es in irgendwelchen Schulen Leute gibt, die viele Schüler oder Lehrer umbringen. Sind ja nicht ihre Waffen. Bei strengeren Waffengesetzen müßten sie aber wohl diese ihre eigenen Waffen vielleicht sogar abgeben. Das kratzt am Stolz.

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