Sammelstrang: Amokläufe in den USA

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USA TOMORROW
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 20:35

Provokateur » 4. Okt 2015, 19:11 hat geschrieben:Buschfunk. Würde ich nix drauf geben.

In one classroom, he appeared to single out Christian students for killing, according to witness Anastasia Boylan.

“He said, ‘Good, because you’re a Christian, you’re going to see God in just about one second,'” Boylan’s father, Stacy, told CNN, relaying his daughter’s account while she underwent surgery to treat a gunshot to her spine.

“And then he shot and killed them.”

Another account came from Autumn Vicari, who described to NBC News what her brother J.J. witnessed in the room where the shootings occurred. According to NBC: “Vicari said at one point the shooter told people to stand up before asking whether they were Christian or not. Vicari’s brother told her that anyone who responded ‘yes’ was shot in the head. If they said ‘other’ or didn’t answer, they were shot elsewhere in the body, usually the leg.”

http://www.washingtonpost.com/news/morn ... cowardice/

Als ein weißer Rassist gezielt Schwarze ermordete, waren der weiße Rassist (und die Südstaatenflagge) Schuld.

Wenn ein Schwarzer gezielt Christen hinrichtet, sind natürlich mal wieder die Waffen und nicht der Täter schuld.
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von Grimm
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon von Grimm » Do 8. Okt 2015, 20:41

USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:35 hat geschrieben:
http://www.washingtonpost.com/news/morn ... cowardice/

Als ein weißer Rassist gezielt Schwarze ermordete, waren der weiße Rassist (und die Südstaatenflagge) Schuld.

Wenn ein Schwarzer gezielt Christen hinrichtet, sind natürlich mal wieder die Waffen und nicht der Täter schuld.


Es sind Mörder. :rolleyes:
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Wasteland » Do 8. Okt 2015, 20:48

USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:35 hat geschrieben:
http://www.washingtonpost.com/news/morn ... cowardice/

Als ein weißer Rassist gezielt Schwarze ermordete, waren der weiße Rassist (und die Südstaatenflagge) Schuld.

Wenn ein Schwarzer gezielt Christen hinrichtet, sind natürlich mal wieder die Waffen und nicht der Täter schuld.


Was für eine hohle Argumentation. In beiden Fällen sind es dieselben Gründe. Irre Freaks kommen zu leicht an Waffen.
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USA TOMORROW
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 20:52

Wasteland » 8. Okt 2015, 21:48 hat geschrieben:Was für eine hohle Argumentation. In beiden Fällen sind es dieselben Gründe. Irre Freaks kommen zu leicht an Waffen.

Wieso hat der Amoklauf in der Kirche in SC deiner Meinung nach nicht zu einer Diskussion über böse Waffen, sondern über die böse Südstaatenflagge geführt?

Und wieso scheint niemanden zu interessieren, dass hier ein Schwarzer christenhassender Sympathisant von Rassisten, gezielt Christen erschoss?

Aber du kannst mir sicher sagen, welches Waffengesetz die Tat in Oregon hätte verhindern können, oder?

Gun free zones waren es schon einmal nicht. Im Gegenteil.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Wasteland » Do 8. Okt 2015, 20:58

USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:52 hat geschrieben:Wieso hat der Amoklauf in der Kirche in SC deiner Meinung nach nicht zu einer Diskussion über böse Waffen, sondern über die böse Südstaatenflagge geführt?

Und wieso scheint niemanden zu interessieren, dass hier ein Schwarzer christenhassender Sympathisant von Rassisten, gezielt Christen erschoss?

Aber du kannst mir sicher sagen, welches Waffengesetz die Tat in Oregon hätte verhindern können, oder?

Gun free zones waren es schon einmal nicht. Im Gegenteil.


Das dir irgendwas zu erklären ist, von der Illusion habe ich mich schon vor Jahren verabschiedet. Wer sich gezielt dumm stellt will nichts verstehen.

Versteif dich ruhig darauf das der arme weisse Rassist diskriminiert wurde und der schwarze bevorteilt wird.

Wegen Menschen wie dir ist die Südstaatenflagge verrufen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:11

Wasteland » 8. Okt 2015, 21:58 hat geschrieben:Das dir irgendwas zu erklären ist, von der Illusion habe ich mich schon vor Jahren verabschiedet. Wer sich gezielt dumm stellt will nichts verstehen.

Das bedeutet wohl, dass du kein Gesetz benennen kannst, welches diesen Amoklauf hätte verhindern können.

Wer dennoch nach strengeren Waffengesetzen schreit, zeigt, dass es ihm eher um die Durchsetzung seiner Ideologie als um die Lösung eines Problems geht.

Wasteland » 8. Okt 2015, 21:58 hat geschrieben:Versteif dich ruhig darauf das der arme weisse Rassist diskriminiert wurde und der schwarze bevorteilt wird.

Der Täter in diesem Fall war offensichtlich ein schwarzer Rassist und Christenhasser.

Kannst du mir meine Frage beantworten, wieso die Motive des Täters manchen Fällen wichtiger zu sein scheinen als in anderen?

Wasteland » 8. Okt 2015, 21:58 hat geschrieben:Wegen Menschen wie dir ist die Südstaatenflagge verrufen.

Was soll ich mit der Südstaatenflagge am Hut haben? Und inwiefern sollte ich sie in Verruf bringen können?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Provokateur » Do 8. Okt 2015, 22:56

USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:35 hat geschrieben:
http://www.washingtonpost.com/news/morn ... cowardice/

Als ein weißer Rassist gezielt Schwarze ermordete, waren der weiße Rassist (und die Südstaatenflagge) Schuld.

Wenn ein Schwarzer gezielt Christen hinrichtet, sind natürlich mal wieder die Waffen und nicht der Täter schuld.


"Buschfunk" bezog sich darauf, dass der Täter angeblich Moslem gewesen sein soll.
Das halte ich für weit hergeholt und es steht so auch in keiner ernstzunehmenden Quelle.

Und diese Christenfrage haben die Littleton-Attentäter auch gestellt. Ich halte das für eine Nachahmung.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nichtwähler » Fr 9. Okt 2015, 11:06

Wasteland » 08.10.2015, 21:58 hat geschrieben:

Wegen Menschen wie dir ist die Südstaatenflagge verrufen.


Hast du eine Beziehung zur Südstaatenflagge oder warum verteidigst du diese?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Okt 2015, 13:14

Nichtwähler » Do 8. Okt 2015, 14:46 hat geschrieben:Schon etwas her, aber war das auch ein Amoklauf?

http://edition.cnn.com/2015/08/29/us...ion/index.html


Geht denn Amok mit nur einem Opfer?

Ein Bericht über den Vorfall hat es nicht mal in die Doitschen Medien geschafft.


Doch, kam auf B5.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Okt 2015, 13:15

Nichtwähler » Mi 7. Okt 2015, 19:11 hat geschrieben:Der Täter hat seine Tat minutiös geplant, exakt in einer Waffenfreien Zone, wo er sicher sein konnte nicht auf Gegenwehr zu stossen. Anders Brejvik lässt grüßen.

Anders sieht es in Staaten aus, die Waffen auf dem Campus nicht verbieten. Darum machen solche Mörder - die nicht im entferntesten etwas mit Amokläufen zu tun haben - um diese Schulen einen großen Bogen.

Schon ziemlich denkwürdig, wie lernresistent die US Amerikaner gerade in solchen Fällen sind.

In allen Staaten der USA, in denen die Waffengesetze liberalisiert wurden, geht die K-Rate erheblich zurück. Eine Lehre daraus ziehen die Amerikaner aber nicht.

Natürlich sind Waffen nicht gut, wenn sie in den falschen Händen sind. Das wissen alle, oder behaupten das zumindest. Allen Untersuchungen in diesen Fällen wird - genau wie hier in Doitschland - einfach keinen Glauben geschenkt.
Nein, man weiss es ja besser.

Inzwischen gibt es eine Menge Beispiele, das bewaffnete Bürger/Studenten/Lehrer einen "Amoklauf/Massenmord aufgrund ihrer Bewaffnung verhindert haben. Nur schaffen es diese Vorfälle in den seltensten Fällen, die Öffentlichkeit zu erreichen und somit kann man sie auch hervorragend totschweigen.

Wieviel Unschuldige müssen noch sterben, bevor diese Lernresistenten Menschen - ich persönlich halte sie für Unmenschen - endlich begreifen?


Warum gibt es dann in Deutschland so wenig Amokläufe wo doch alles Gun-Free ist?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cobra9 » Mo 12. Okt 2015, 13:32

Alexyessin » Mo 12. Okt 2015, 14:15 hat geschrieben:
Warum gibt es dann in Deutschland so wenig Amokläufe wo doch alles Gun-Free ist?


Pass auf....ich tippe jetzt kommt wir haben viel bessere soziale Rahmengrundlagen, mehr Perspektiven usw. usw.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Okt 2015, 13:59

Was ich auch geil finde ist die Kriminalitätsrate. Klar, wenn es kein Verbrechen mehr ist mit der Knarre rumzulaufen, dann wird das wohl nicht mehr einfliessen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon relativ » Mo 12. Okt 2015, 14:08

USA TOMORROW » Do 8. Okt 2015, 21:11 hat geschrieben:Das bedeutet wohl, dass du kein Gesetz benennen kannst, welches diesen Amoklauf hätte verhindern können.

Wer dennoch nach strengeren Waffengesetzen schreit, zeigt, dass es ihm eher um die Durchsetzung seiner Ideologie als um die Lösung eines Problems geht.


Der Täter in diesem Fall war offensichtlich ein schwarzer Rassist und Christenhasser.

Kannst du mir meine Frage beantworten, wieso die Motive des Täters manchen Fällen wichtiger zu sein scheinen als in anderen?


Was soll ich mit der Südstaatenflagge am Hut haben? Und inwiefern sollte ich sie in Verruf bringen können?

Es gibt dafür keine Lösung bei laschen Waffengesetzen und dies ist auch völlig Logisch,
Du wirst auch mit schärferen Waffengesetzen die Irren nicht ausmerzen richtig. Aber jetzt kommt es:
1. Die Irren kommen schneller und leichter an Waffen
2. Die Irren verüben so mehr irre Taten
3. der Staat kann die Bevölkerung vor den vermehrten irren Taten nicht ausreichend schützen
4. der Bürger sucht nach Selbstschutz . Der eine findet lasche Waffengesetze auf einmal total Sexy und/oder notwendig um sich selber zu schützen. Der Andere meint sich in einer trügerischen Sicherheit, weil er ein Cold trägt und manch einer schießst schon, wenn ne Fliege nen Wurz abgibt.

Sorry sowas schaukelt sich gefährlich hoch, gerade wenn die Zahl der Irren mal wieder zunimmt. Das Gewaltmonopol ist beim Staat gut aufgehoben, sollte er denn Demokratisch sein. Womit sich natürlich wieder ein anderes Problem eröffnet, wenn er es nicht ist, oder droht es zu verlieren.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nichtwähler » Mo 12. Okt 2015, 15:07

relativ » 12.10.2015, 15:08 hat geschrieben:Es gibt dafür keine Lösung bei laschen Waffengesetzen und dies ist auch völlig Logisch,
Du wirst auch mit schärferen Waffengesetzen die Irren nicht ausmerzen richtig. Aber jetzt kommt es:
1. Die Irren kommen schneller und leichter an Waffen
2. Die Irren verüben so mehr irre Taten
3. der Staat kann die Bevölkerung vor den vermehrten irren Taten nicht ausreichend schützen
4. der Bürger sucht nach Selbstschutz . Der eine findet lasche Waffengesetze auf einmal total Sexy und/oder notwendig um sich selber zu schützen. Der Andere meint sich in einer trügerischen Sicherheit, weil er ein Cold trägt und manch einer schießst schon, wenn ne Fliege nen Wurz abgibt.

Sorry sowas schaukelt sich gefährlich hoch, gerade wenn die Zahl der Irren mal wieder zunimmt. Das Gewaltmonopol ist beim Staat gut aufgehoben, sollte er denn Demokratisch sein. Womit sich natürlich wieder ein anderes Problem eröffnet, wenn er es nicht ist, oder droht es zu verlieren.


Du rechnest damit, das die Zahl der Irren in unserem Lande zunimmt? Ja, das könnte passieren und ganz nebenbei, was heute in den USA geschieht, schwappt in 4 - 5 Jahren auch über den großen Teich und wird hier gern kopiert bzw. nach gemacht.

Aber warum solche fehlgeleitete Irre entstehen, darüber denkt man nicht oder kaum nach. Die Ursachenforschung kommt immer hinterher und nach einiger Zeit - wenn der Vorfall nicht mehr die Medien beherrscht - wird der Deckel drauf gemacht und die Akte landet im Keller.

In einigen Fällen in den USA wurden solche "Amokläufe" durch bewaffnete Menschen verhindert. Mit großem Erfolg gibt es das bereits seit langen Jahren in Israel.

Einem klar denkenden Menschen kann man nicht weismachen, das man mit einem Waffenverbot für alle einen solchen Massenmord verhindern kann. Immerhin ist Mord verboten, aber die Irren halten sich nicht daran. Ob die ein scharfes Waffengesetz dann abschrecken würde möchte ich bezweifeln.

Wer solche Massenmorde verhindern will, sollte den Massenmördern nicht die "Waffenfreien Zonen" auf dem Präsentierteller hinreichen.

Muss man warten bis das Gewaltmonopol am Tatort erscheint und dafür unmengen unschuldiger Menschen opfern?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nichtwähler » Mo 12. Okt 2015, 15:12

Alexyessin » 12.10.2015, 14:15 hat geschrieben:
Warum gibt es dann in Deutschland so wenig Amokläufe wo doch alles Gun-Free ist?


Warum gibt es in anderen Ländern nicht reihenweise Massenmorde, obwohl diese Länder ein liberales Waffenrecht haben?

Alle diese getöteten Kinder, Männer und Frauen haben sich an das Gestzt gehalten und keine Waffen getragen. Dafür sind sie ausgelöscht worden, aber sie haben sich an geltende Gesetze gehalten und auf das Gewaltmonopol gewartet.


Was ich auch geil finde ist die Kriminalitätsrate. Klar, wenn es kein Verbrechen mehr ist mit der Knarre rumzulaufen, dann wird das wohl nicht mehr einfliessen.


Es muss doch keiner mit einer Waffe rumlaufen, oder wird, nach deiner Meinung - falls das Waff.-ges. mal liberalisiert wird - dann jeder mit ner Knarre rumlaufen?

Das kann und will ich einfach nicht glauben.
Zuletzt geändert von Nichtwähler am Mo 12. Okt 2015, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Okt 2015, 07:58

Nichtwähler » Mo 12. Okt 2015, 16:12 hat geschrieben:
Es muss doch keiner mit einer Waffe rumlaufen, oder wird, nach deiner Meinung - falls das Waff.-ges. mal liberalisiert wird - dann jeder mit ner Knarre rumlaufen?

Das kann und will ich einfach nicht glauben.


Das ist die logische Konsequenz aus deiner Theorie.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cobra9 » Di 13. Okt 2015, 09:28

NW
Du rechnest damit, das die Zahl der Irren in unserem Lande zunimmt? Ja, das könnte passieren und ganz nebenbei, was heute in den USA geschieht, schwappt in 4 - 5 Jahren auch über den großen Teich und wird hier gern kopiert bzw. nach gemacht.


Dann hätten die Amok Läufe nach der Logik aber massiv zunehmen müssen in den letzten 5 Jahren. Tun Sie aber nicht weil immer mehr Prävention gemacht wird
NW
Aber warum solche fehlgeleitete Irre entstehen, darüber denkt man nicht oder kaum nach. Die Ursachenforschung kommt immer hinterher und nach einiger Zeit - wenn der Vorfall nicht mehr die Medien beherrscht - wird der Deckel drauf gemacht und die Akte landet im Keller.


Auch falsch. Es wird sogar sehr intensiv geforscht wie das man bei einigen Tätern sogar CT`s vom Hirn machte usw. usw. und es gibt Erkentnisse. Nur das geht nicht wenn man normale Kopfschmerzen hat zu behandeln.

NW
In einigen Fällen in den USA wurden solche "Amokläufe" durch bewaffnete Menschen verhindert. Mit großem Erfolg gibt es das bereits seit langen Jahren in Israel.


Andere Grundproblematik als in den USA und Amokläufe durch Zivilisten wie an einer Schule sind in Israel kaum ausmachbar im Vergleich zu den USA.
NW
Einem klar denkenden Menschen kann man nicht weismachen, das man mit einem Waffenverbot für alle einen solchen Massenmord verhindern kann. Immerhin ist Mord verboten, aber die Irren halten sich nicht daran. Ob die ein scharfes Waffengesetz dann abschrecken würde möchte ich bezweifeln.

Wer solche Massenmorde verhindern will, sollte den Massenmördern nicht die "Waffenfreien Zonen" auf dem Präsentierteller hinreichen.

Muss man warten bis das Gewaltmonopol am Tatort erscheint und dafür unmengen unschuldiger Menschen opfern?


Genau jeder mit einer WBK oder einem Schein kann einen Amokläufer stoppen. Die Gefahr für sich selbst dürfte größer sein als für den Amokläufer
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nichtwähler » Di 13. Okt 2015, 13:42

Alexyessin » 13.10.2015, 08:58 hat geschrieben:
Das ist die logische Konsequenz aus deiner Theorie.


Dieser Logik mag ich nicht ganz folgen, denn das würde heissen das selbst diejenigen, welche heute strikt gegen Waffen sind, sich umgehend bewaffnen?

Irgend etwas kann in dieser Logik nicht ganz stimmen, oder sind die heutigen Waffengegner Pseudo`s?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Nichtwähler » Di 13. Okt 2015, 14:04

Cobra9 » 13.10.2015, 10:28 hat geschrieben:
Dann hätten die Amok Läufe nach der Logik aber massiv zunehmen müssen in den letzten 5 Jahren. Tun Sie aber nicht weil immer mehr Prävention gemacht wird


Auch falsch. Es wird sogar sehr intensiv geforscht wie das man bei einigen Tätern sogar CT`s vom Hirn machte usw. usw. und es gibt Erkentnisse. Nur das geht nicht wenn man normale Kopfschmerzen hat zu behandeln.



Andere Grundproblematik als in den USA und Amokläufe durch Zivilisten wie an einer Schule sind in Israel kaum ausmachbar im Vergleich zu den USA.


Genau jeder mit einer WBK oder einem Schein kann einen Amokläufer stoppen. Die Gefahr für sich selbst dürfte größer sein als für den Amokläufer


Der Unterschied zwischen einer WBK und einem Waffenschein - setze ich voraus - ist dir bekannt.

Die Waffenscheininhaber in Doitschland kann man, was Kriminalität angeht, ignorieren. Von denen geht keine Gefahr aus. Die Anzahl dieser Menschen ist in Doitschland sehr gering, weil ein Waffenschein einige besondere Bedingungen hat.
Und das ist auch gut so finde ich.
Diejenigen welche eine WBK besitzen, sind streng reglementiert, was die Aufbewahrung von Waffen und Munition betrifft und - nicht wegen den Vorschriften - in der Masse ebenso ungefährlich.
In beiden Fällen reicht es schon, alkoholisiert auf dem Fahrrad angetroffen zu werden, um die Waffenrechtlichen Zulassungen und somit auch ihre Waffen zu verlieren.

Ausnahmen bestätigen die Regel, liegen aber im Verhältnis deutlich unter 0,1% und das liegt daran, das gerade diese beiden Menschengruppen sich peinlichst genau an Vorschriften und Gesetze halten.

Genau jeder mit einer WBK oder einem Schein kann einen Amokläufer stoppen. Die Gefahr für sich selbst dürfte größer sein als für den Amokläufer


Das erste ist teilweise richtig, das zweite überwiegend falsch.

Ein Waffenscheininhaber ist an seiner Waffe ausgebildet, rechtlich gründlich überprüft und in der Lage, einen Angriff auf sich oder andere ab zu wehren. Aber warum soll er sich in Gefahr bringen, wenn nicht er selbst, sondern jemand anderes angegriffen wird? Er wird sich umdrehen, weggehen und es gibt für ihn somit keine Probleme.

Ein WBK Inhaber darf seine Waffen nicht ausserhalb seiner Wohnung oder seines befriedeten Grundstückes führen und kann deshalb auch kaum einen "Amoklauf" verhindern. Einen Angriff auf ihn, also einen Raubüberfall in seiner Wohnung kann er schon abwehren, sofern er schnell genug ( Waffen und Munition sind getrennt in verschlossenen Behältnissen zu lagern ) seine Waffe schussbereit bekommt. Da ich dies bezweifele, halte ich auch nichts von den Aufbewahrungsregeln in dieser Fassung.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Okt 2015, 15:27

Nichtwähler » Di 13. Okt 2015, 14:42 hat geschrieben:
Dieser Logik mag ich nicht ganz folgen, denn das würde heissen das selbst diejenigen, welche heute strikt gegen Waffen sind, sich umgehend bewaffnen?

Irgend etwas kann in dieser Logik nicht ganz stimmen, oder sind die heutigen Waffengegner Pseudo`s?


Das denke ich mir schon, das du da nicht folgen willst. Aber was meinst du, was passiert, wenn ich damit rechnen müsste, das sich irgendwelche Menschen mit Schußwaffen bewaffnen dürften? Ich würd mir selbst eine holen.
Ob das zu einer Entspannung beiträgt wage ich zu bezweifeln.
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