Sammelstrang: Amokläufe in den USA

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Cat with a whip
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Cat with a whip » Di 3. Okt 2017, 17:04

Ein Waffen-Depp verzeichnet erste Hirnaktivität, kann es aber noch nicht artikulieren.

"Ich bin mein ganzes Leben lang ein Befürworter des Second Amendment gewesen", schrieb nun der Musiker Caleb Keeter auf Twitter. "Bis letzte Nacht. Ich kann nicht ausdrücken, wie falsch ich lag."

Keeter ist Gitarrist der Josh Abbott Band, die am Wochenende auf dem "Route 91 Harvest Festival" in Las Vegas spielte. Dort, wo der 64-jährige Stephen Paddock aus einem Hotelzimmer heraus auf Konzertbesucher schoss, mindestens 59 Menschen tötete und mehrere Hundert verletzte.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 71068.html
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sünnerklaas
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon sünnerklaas » Di 3. Okt 2017, 18:21

Cat with a whip hat geschrieben:(03 Oct 2017, 18:04)

Ein Waffen-Depp verzeichnet erste Hirnaktivität, kann es aber noch nicht artikulieren.


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 71068.html


Das Problem ist ja, dass gegen solche Typen, die aus dem 32 Stock eines Hochhauses aus der Deckung heraus auf eine Menschenmasse am Boden mit einem Schnellfeuergewehr schießen, vom Boden aus selbst professionelle Scharfschützen machtlos sind. Selbst denen würde die beste Ausrüstung nichts nützen, weil sie erst einmal den Balkon in ca. 100 m Höhe finden müssen, von dem geschossen wird. Hinzu kommt: welcher professionelle Scharfschütze schleppt seine gesamte Ausrüstung mit auf ein Festival...
Nein, was da deutlich wurde: das US-Waffenrecht gehört deutlich verschärft. Und es muss doch wohl möglich sein, rechtliche Regelungen zu treffen, nach denen keine Kriegswaffen in die Hände von Privatleuten geraten dürfen.
Dieter Winter
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 18:32

sünnerklaas hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:21)

Und es muss doch wohl möglich sein, rechtliche Regelungen zu treffen, nach denen keine Kriegswaffen in die Hände von Privatleuten geraten dürfen.


Vollautomaten, also solche Dinger die der Mörder offenbar verwendet hat, sind auch in den USA illegal.

In Nizza gab es 86 Todesopfer. LKW müssten demnach für Privatleute verboten werden?
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Di 3. Okt 2017, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Zinnamon
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Zinnamon » Di 3. Okt 2017, 18:35

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:32)

Vollautomaten, also solche Dinger die der Mörder offenbar verwendet hat, sind auch in den USA illegal.


Der Täter benutzte eine Vorrichtung, die bewirkt, dass man mit einer Halbautomatikwaffe wesentlich schneller schiessen kann als es ohnehin schon geht und die ironischerweise legal ist.

...Laut einem Bericht der Los Angeles Times hat der Attentäter mindestens eine der im Hotelzimmer gefundenen Waffen umgebaut, um mehr Menschen erschießen zu können. Dafür habe der Täter einen sogenannten "bump stock"-Aufsatz benutzt. Dieser Aufsatz erlaubt es dem Schützen, mit einer halb-automatischen Waffe ebenso schnell zu schießen wie mit einer automatischen, obwohl das Gewehr technisch gesehen keine automatische Waffe ist. Das Device ist in den USA legal ...
.

http://www.stern.de/panorama/weltgesche ... 44260.html
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 18:38

Zinnamon hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:35)

Der Täter benutzte auch, wie ich hier einem Link entnahm eine Vorrichtung, die bewirkt, dass man mit einer Automatikwaffe wesentlich schneller schiessen kann als es ohnehin schon geht und die ironischerweise legal ist.


Naja, wenn die Automatiks verboten sind, dann ist es ja an sich egal, weil nutzlos.
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Zinnamon
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Zinnamon » Di 3. Okt 2017, 18:40

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:38)

Naja, wenn die Automatiks verboten sind, dann ist es ja an sich egal, weil nutzlos.



Habe noch mal schnell recherchiert und meinen Beitrag korregiert, es waren Halbautomatiks, ganz legal frisiert.
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Bielefeld09
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Bielefeld09 » Di 3. Okt 2017, 18:46

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:32)

Vollautomaten, also solche Dinger die der Mörder offenbar verwendet hat, sind auch in den USA illegal.

In Nizza gab es 86 Todesopfer. LKW müssten demnach für Privatleute verboten werden?

Na ja, der Täter hat militärisches Marterial verwendet,
das kann man verbieten.
Und ein Verbot hätte es nicht so leicht gemacht.
Und ja, man kann auch mit einem Kilo Mehl eine Explosion herbeiführen.
Aber es war eben kein Mehl, das getötet hat!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 18:47

Zinnamon hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:40)

Habe noch mal schnell recherchiert und meinen Beitrag korregiert, es waren Halbautomatiks, ganz legal frisiert.


Ob das legal ist, weiß ich nicht.

Der Typ war angeblich Multimillionär und fest entschlossen so ein Massaker zu begehen. Wäre er durch restriktive Waffengesetze davon abzuhalten gewesen? Man bekommt auch in D Kriegswaffen, sprich Maschinenpistolen, so man zahlungsfähig ist und es wirklich will.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 18:49

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:46)

Na ja, der Täter hat militärisches Marterial verwendet,
das kann man verbieten.
Und ein Verbot hätte es nicht so leicht gemacht.


Nur unwesentlich erschwert. So entschlossen wie der Täter offenbar war, hätte er sich so oder so das "Werkzeug" beschafft - über die erforderlichen Mittel verfügte er ja.
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Bielefeld09
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Bielefeld09 » Di 3. Okt 2017, 18:58

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:49)

Nur unwesentlich erschwert. So entschlossen wie der Täter offenbar war, hätte er sich so oder so das "Werkzeug" beschafft - über die erforderlichen Mittel verfügte er ja.

Und ein strengeres Waffengesetz hätte nichts verhindert?
Und ein liberaleres Waffengesetz hätte auch nichts verhindert?
Stellt sich nur noch eine Frage:
Wie ohnmächtig sind die USA eigentlich?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 19:01

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:58)

Und ein strengeres Waffengesetz hätte nichts verhindert?
Und ein liberaleres Waffengesetz hätte auch nichts verhindert?
Stellt sich nur noch eine Frage:
Wie ohnmächtig sind die USA eigentlich?


Gegen dergleichen ist man wohl letztendlich wirklich machtlos. Auch in Deutschland gab es schon Amokläufe. Und wir haben ein ziemlich strenges Waffengesetz.

Diesen Wahnsinnigen geht es um Aufmerksamkeit. Und genau das Ziel erreichen sie ja. Ob die Waffen legal beschafft werden oder illegal ist dabei nebensächlich.
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Di 3. Okt 2017, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Zinnamon » Di 3. Okt 2017, 19:03

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:47)

Ob das legal ist, weiß ich nicht.


Wie du gelesen hast, scheint es immerhin die Los Angeles Times zu wissen, und die sagt es ist legal, was das Vollautomatikwaffen Verbot ad absurdum führt.

Der Typ war angeblich Multimillionär und fest entschlossen so ein Massaker zu begehen. Wäre er durch restriktive Waffengesetze davon abzuhalten gewesen? Man bekommt auch in D Kriegswaffen, sprich Maschinenpistolen, so man zahlungsfähig ist und es wirklich will.


Für einen Multimillionär wäre seine Hütte ganz schön bescheiden. Ich würde aber, was Waffengesetze betrifft, auch nicht so argumentieren, dass Reiche sie ohnehin umgehen können.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass Trump, wenn der den in Aussicht gestellten Krankenbesuch bei den Opfern und Angehörigen macht, sich auf Opfer beschränkt, die ähnlich dir Apologeten des Schiessrechts für jedermann sind und am besten noch ausgemachte Trumpster.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 19:11

Zinnamon hat geschrieben:(03 Oct 2017, 20:03)


Natürlich bleibt zu hoffen, dass Trump, wenn der den in Aussicht gestellten Krankenbesuch bei den Opfern und Angehörigen macht, sich auf Opfer beschränkt, die ähnlich dir Apologeten des Schiessrechts für jedermann sind und am besten noch ausgemachte Trumpster.



Es geht mir nicht so sehr um das "Schiessrecht für Jedermann", als um den Ansatz. Jemand der so ein Massaker anrichten will, wird sich nicht von Rechtsvorschriften davon abbringen lassen. Massenmord ist so oder so illegal.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon MG-42 » Di 3. Okt 2017, 19:11

Zinnamon hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:40)

Habe noch mal schnell recherchiert und meinen Beitrag korregiert, es waren Halbautomatiks, ganz legal frisiert.


Man kann auch ganz legal vollautomatische Waffen besitzen, solange sie vor 1986 produziert wurden. Ein Bekannter besitzt ein voll funktionierendes MG-42. Mit solchen Waffen hätte es noch mehr Tote und Verletzte gegeben.


Warum sind diese automatischen Waffen verfügbar? Aufgrund dieses Gesetzes:

https://en.wikipedia.org/wiki/Firearm_O ... ection_Act

Bislang will eine Mehrheit der Amerikaner weiterhin Schusswaffen in privater Hand. Die Toten sind in Ihren Augen ein "Preis der Freiheit"
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 19:14

MG-42 hat geschrieben:(03 Oct 2017, 20:11)

Man kann auch ganz legal vollautomatische Waffen besitzen, solange sie vor 1986 produziert wurden.


Zahlendreher.
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Beitragvon King Kong 2006 » Di 3. Okt 2017, 19:57

TV-Star Trump hat Wähler damit geködert, daß er gegen irgendein Establishment kämpft. Fragt sich nur gegen welches. Sicherlich nicht die Waffenlobby. Fake-Kampf gegen das Establishment.

Bei allem Respekt: Ihre Gebete reichen nicht aus.
Jimmy Kimmel kritisiert die Politiker und die National Rifle Association (NRA), Amerikas größte Interessengruppe für Schusswaffen, die sich gegen härtere Waffengesetze aussprechen und sie blockieren.


Trump prahlt ja damit gerade sich wenig wie ein Politiker zu verhalten. Sprich von der Materie Politik wenig Ahnung zu haben. Dennoch hat er ganz seinem Auftreten entsprechend etwas auf den Weg gebracht.

Obwohl laut Kimmel 89% der Republikaner und Demokraten dagegen waren, hätte Präsident Donald Trump im Februar ein Gesetz unterschrieben, das es Menschen mit psychischen Krankheiten einfacher macht, Waffen zu kaufen.

http://www.bento.de/today/las-vegas-jim ... /#refsponi
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon tabernakel » Di 3. Okt 2017, 20:16

sünnerklaas hat geschrieben:(03 Oct 2017, 19:21)Das Problem ist ja, dass gegen solche Typen, die aus dem 32 Stock eines Hochhauses aus der Deckung heraus auf eine Menschenmasse am Boden mit einem Schnellfeuergewehr schießen, vom Boden aus selbst professionelle Scharfschützen machtlos sind.

Nicht wirklich, das Problem ist eher dass diese Scharfschützen ne Weile brauchen bis sie da sind. Und in der Zeit kann Automatikfeuer ein Massaker anrichten ohne dass irgendwer was dagegen tun kann. Und zu jedem Festival ne Schafschützentruppe der Polizei abstellen will auch keiner, das kostet nämlich auf Dauer zu viel ...

Wird wieder dieselben Diskussionen auslösen wie immer, und wieder im Sande verlaufen. Am Ende ist es eine kulturelle Entscheidung der US-Bürger die die persönliche Freiheit Herr über Leben und Tod zu spielen höher zu schätzen als das kollektive Bedürfnis nicht ständig Massaker ertragen zu müssen. Wenn's nicht so wäre, dann hätte die Waffenlobby in den USA nicht die Macht die sie hat, und Schusswaffen wären einer viel größeren Kontrolle unterworfen als sie es sind.

Ist ja nicht so dass es bei uns keine Schusswaffen in privater Hand gäbe, der Unterschied ist dass die fast alle registriert sind, es sehr unspaßige (und nebenbei teure) Regeln für den Umgang damit gibt, verbunden mit noch viel unspaßigeren Sanktionen bei Verstoss gegen dieselben. Genau das wollen zu viele in den USA nicht, da sollen Schusswaffen primär Spaß machen und einen Way of Life definieren. Und damit der Spaßfaktor nicht verloren geht kann man Schusswaffen und Munition fast überall kaufen, die Checks sind je nach Region harmlos bis ein Witz, und selbst Bausätze um aus einer semi-automatischen Waffe eine quasi-automatische zu machen sind frei erhältlich und nicht illegal.

Seien wir daher lieber mal froh dass das 2nd Amendment nicht so auslegt wird dass jeder Ami die Freiheit hätte Atombomben zu besitzen. Nicht dass man das Amendment nicht so auslegen könnte, nur fordert das seltsamerweise selbst die NRA nicht. Und aufhören wird das wohl erst wenn die Frauen in den USA mehr Waffen besitzen als die Männer ... dann sind die Möchtegernbeschützermännchen nämlich endgültig arbeitslos, und dann kann sich was ändern.
Zuletzt geändert von tabernakel am Di 3. Okt 2017, 20:24, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Bielefeld09 » Di 3. Okt 2017, 20:17

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 20:01)

Gegen dergleichen ist man wohl letztendlich wirklich machtlos. Auch in Deutschland gab es schon Amokläufe. Und wir haben ein ziemlich strenges Waffengesetz.

Diesen Wahnsinnigen geht es um Aufmerksamkeit. Und genau das Ziel erreichen sie ja. Ob die Waffen legal beschafft werden oder illegal ist dabei nebensächlich.

Dann muss man diesen Tätern die öffentliche Persönlichkeit entziehen.
Dann sind diese Täter eben ein widerliches Nichts.
Das könnte man doch tun.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Dieter Winter » Di 3. Okt 2017, 20:52

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Oct 2017, 21:17)

Dann muss man diesen Tätern die öffentliche Persönlichkeit entziehen.
Dann sind diese Täter eben ein widerliches Nichts.
Das könnte man doch tun.


Hielte ich auch für zielführender als dieses ständige Schreien nach schärferen Waffengesetzen. Kurz und knapp berichten, ohne den Namen oder gar "Motive" breitzutreten. "Ein bedeutungsloses Arschloch hat in Las Vegas viele Menschen ermordet und verletzt". Punkt. Mehr müssen wir nicht wissen. Angehörige von Opfern natürlich mal ausgenommen. Aber auch für diese ist der Name oder das Motiv solch eines Arschloches doch völlig unwichtig.

Ich bin mir absolut sicher, dass die umfangreiche Berichterstattung weit mehr zu solchen Taten beiträgt, als es das laxeste Waffengesetz je könnte.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Olympus » Di 3. Okt 2017, 22:12

Dieter Winter hat geschrieben:(03 Oct 2017, 21:52)

Hielte ich auch für zielführender als dieses ständige Schreien nach schärferen Waffengesetzen. Kurz und knapp berichten, ohne den Namen oder gar "Motive" breitzutreten. "Ein bedeutungsloses Arschloch hat in Las Vegas viele Menschen ermordet und verletzt". Punkt. Mehr müssen wir nicht wissen. Angehörige von Opfern natürlich mal ausgenommen. Aber auch für diese ist der Name oder das Motiv solch eines Arschloches doch völlig unwichtig.

Ich bin mir absolut sicher, dass die umfangreiche Berichterstattung weit mehr zu solchen Taten beiträgt, als es das laxeste Waffengesetz je könnte.

Wenn aber nicht berichtet wird laufen wieder hunderte Brüller im Kreis und schreien "Lügenpresse, Merkel muss weg".
Die wildesten Verschwörungen entstehen mit allem was dazugehört.

Berichten die Medien, schiebt man ihnen den Schuh des Wahlhelfers in die Schuhe.

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