Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

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Daniel1
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Daniel1 » Di 8. Mai 2012, 02:11

Natürlich ist die Welt besser ohne Hussein dran. Er war ein Verbrecher und Massenmörder.
Trotzdem muß man wohl insgesamt sagen, daß der Krieg gegen den Irak ein Fehler war, da nun ein instabiles Land mit inneren Kämpfen und sich wiederholenden Anschlägen hat - und das nützt dem antidemokratischsten Regime in der Gegend: Dem Iran.
Dadurch, daß man das Regime gestürzt hat, daß immer deutlich anti-iranisch eingestellt war, hat man den iranischen Einfluß in der Region eindeutig gestärkt. Somit konnte der Iran seine Einflußsphäre nach Westen, in den Irak, ausweiten, wo er terroristische Mörderbanden unterstützt, die schon viele US-Soldaten und noch mehr irakische Zivilisten umgebracht haben. Auch die Unterstützung des Hisbollah fällt nun leichter, wo es keinen Erzfeind mehr an der iranischen Ostgrenze gibt.

Die Gegner des Irak-Krieges haben meist aus widerlichen antiamerikanischen Motiven gegen den Krieg protestiert und es ging dabei um Ressentiments gegen die USA und nicht um das irakische Volk.
Aber vernünftige Leute haben aus pro-amerikanische Perspektive vor den Folgen eines Krieges gewarnt und besonders auf die geostrategische Dummheit hingewiesen, den Iran somit zu stärken. Dadurch geht es mit den Menschenrechten im Nahen Osten nur weiter bergab.
Dieser Schritt hat es der freien Welt insgesamt erschwert gegen das iranische Atomprogramm und weitere Bedrohungen vorzugehn, die von dem Regime ausgehen. Dabei muß die zivilisierte Welt nun zusammenstehen.

Demgegenüber war die Ausschaltung der Taliban in Afghanistan durch die USA eine nötige und alternativlose Maßnahme. Man hat das afghanische Volk von einem Mörderregime befreit, daß nicht nur die Afghanen versklavt, Religiöse Minderheiten verfolgt und Kulturschätze vernichtet hat, sondern auch den Mann versteckt hat, der hinter den bestialischsten Terroranschlägen der Geschichte der Menschheit steckt.
Eine vernünftige Außenpolitik hätte darauf aufbauen müssen und vor allem die iranische Demokratiebewegung unterstützen müssen. Aber genau das muss jetzt umso mehr nachgeholt werden.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Tantris » Di 8. Mai 2012, 03:12

Daniel1 » Di 8. Mai 2012, 03:11 hat geschrieben:Natürlich ist die Welt besser ohne Hussein dran. Er war ein Verbrecher und Massenmörder.
Trotzdem muß man wohl insgesamt sagen, daß der Krieg gegen den Irak ein Fehler war, da nun ein instabiles Land mit inneren Kämpfen und sich wiederholenden Anschlägen hat - und das nützt dem antidemokratischsten Regime in der Gegend: Dem Iran.

Tja, die schlimmsten folgen hat nunmal handeln in bester absicht...


Dadurch, daß man das Regime gestürzt hat, daß immer deutlich anti-iranisch eingestellt war, hat man den iranischen Einfluß in der Region eindeutig gestärkt. Somit konnte der Iran seine Einflußsphäre nach Westen, in den Irak, ausweiten, wo er terroristische Mörderbanden unterstützt, die schon viele US-Soldaten und noch mehr irakische Zivilisten umgebracht haben. Auch die Unterstützung des Hisbollah fällt nun leichter, wo es keinen Erzfeind mehr an der iranischen Ostgrenze gibt.

Nun, der iran unterstützt schiitische gruppen, aber, genau die, sind bei den sunniten nicht so beliebt. Das wird sich auch durch zehn weitere kriege nicht ändern.
Befremdlich wirkt deine haltung, es gäbe in der gegend nur einen bösen und der sei nichts als böse. Politik ist doch kein kasperltheater.


Die Gegner des Irak-Krieges haben meist aus widerlichen antiamerikanischen Motiven gegen den Krieg protestiert und es ging dabei um Ressentiments gegen die USA und nicht um das irakische Volk.

Ja, auch hier pickst du einen winzigen ausschnitt der realität heraus und behauptest es sei die einzige wahrheit. Nein, mit falschen prämissen wirst du nie richtige schlüsse ziehen können.


Aber vernünftige Leute haben aus pro-amerikanische Perspektive vor den Folgen eines Krieges gewarnt und besonders auf die geostrategische Dummheit hingewiesen, den Iran somit zu stärken. Dadurch geht es mit den Menschenrechten im Nahen Osten nur weiter bergab.

Der irak krieg war keine gute idee, wer das schon vorher wusste, war antiamerikaner oder auch nicht.
Dagegen lässt sich wohl nichts sagen. Eine null-aussage kann man nicht kommentieren.

Dieser Schritt hat es der freien Welt insgesamt erschwert gegen das iranische Atomprogramm und weitere Bedrohungen vorzugehn, die von dem Regime ausgehen. Dabei muß die zivilisierte Welt nun zusammenstehen.

Vielleicht solltest du die zwei ereignisse nicht ganz isoliert betrachten? So, n bisschen zusammenhang?

Demgegenüber war die Ausschaltung der Taliban in Afghanistan durch die USA eine nötige und alternativlose Maßnahme. Man hat das afghanische Volk von einem Mörderregime befreit, daß nicht nur die Afghanen versklavt, Religiöse Minderheiten verfolgt und Kulturschätze vernichtet hat, sondern auch den Mann versteckt hat, der hinter den bestialischsten Terroranschlägen der Geschichte der Menschheit steckt.

Nur, dass die taliban halt nicht auf dauer besiegt wurden. Der westen ist dabei sich zurückzuziehen. Das afghanische volk interessiert eh niemanden wirklich. Also, wie beim irakkrieg wurde offenbar in guter absicht jede menge fehler gemacht, für die dortige bevölkerung noch viele jahre leiden muss.


Eine vernünftige Außenpolitik hätte darauf aufbauen müssen und vor allem die iranische Demokratiebewegung unterstützen müssen. Aber genau das muss jetzt umso mehr nachgeholt werden.


Was genau meinst du mit "iranischer demokratiebewegung"? Hälst du den iran für ein kaiserreich?
Die afghanen vergessen wir dann wieder und zerstören das nächste land. Alles in bester absicht. Es geht uns nur um moral und menschenrechte. Geopolitik und öl? Biste kommunist, oderwas?
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Muninn » Di 8. Mai 2012, 21:23

Daniel1 » Di 8. Mai 2012, 02:11 hat geschrieben:Natürlich ist die Welt besser ohne Hussein dran. Er war ein Verbrecher und Massenmörder.
Trotzdem muß man wohl insgesamt sagen, daß der Krieg gegen den Irak ein Fehler war, da nun ein instabiles Land mit inneren Kämpfen und sich wiederholenden Anschlägen hat - und das nützt dem antidemokratischsten Regime in der Gegend: Dem Iran.
Dadurch, daß man das Regime gestürzt hat, daß immer deutlich anti-iranisch eingestellt war, hat man den iranischen Einfluß in der Region eindeutig gestärkt. Somit konnte der Iran seine Einflußsphäre nach Westen, in den Irak, ausweiten, wo er terroristische Mörderbanden unterstützt, die schon viele US-Soldaten und noch mehr irakische Zivilisten umgebracht haben. Auch die Unterstützung des Hisbollah fällt nun leichter, wo es keinen Erzfeind mehr an der iranischen Ostgrenze gibt.

Die Gegner des Irak-Krieges haben meist aus widerlichen antiamerikanischen Motiven gegen den Krieg protestiert und es ging dabei um Ressentiments gegen die USA und nicht um das irakische Volk.
Aber vernünftige Leute haben aus pro-amerikanische Perspektive vor den Folgen eines Krieges gewarnt und besonders auf die geostrategische Dummheit hingewiesen, den Iran somit zu stärken. Dadurch geht es mit den Menschenrechten im Nahen Osten nur weiter bergab.
Dieser Schritt hat es der freien Welt insgesamt erschwert gegen das iranische Atomprogramm und weitere Bedrohungen vorzugehn, die von dem Regime ausgehen. Dabei muß die zivilisierte Welt nun zusammenstehen.

Demgegenüber war die Ausschaltung der Taliban in Afghanistan durch die USA eine nötige und alternativlose Maßnahme. Man hat das afghanische Volk von einem Mörderregime befreit, daß nicht nur die Afghanen versklavt, Religiöse Minderheiten verfolgt und Kulturschätze vernichtet hat, sondern auch den Mann versteckt hat, der hinter den bestialischsten Terroranschlägen der Geschichte der Menschheit steckt.
Eine vernünftige Außenpolitik hätte darauf aufbauen müssen und vor allem die iranische Demokratiebewegung unterstützen müssen. Aber genau das muss jetzt umso mehr nachgeholt werden.



Anscheinend war die USA bei allen was sie ausführen nicht sonderlich viel Erfolg beschieden... Selbst die Taliban sind noch da und werden vermutlich nach dem Abzug der Besatzungstruppen wieder an der Regierung beteiligt sein. Man kann sowieso fragen was die USA in Afghanistan tun. Denn kein Afghane war an den Anschlägen von 9/11 beteiligt...
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Jul 2012, 03:12

Eben, Mi. 11.Juli um 4:10 Uhr läuft der Dok Film "The Ground Truth" aus 2006 bei RTL 2.
Sehr beeindruckend.....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 08:35

[quote="Muninn" ]Anscheinend war die USA bei allen was sie ausführen nicht sonderlich viel Erfolg beschieden... [/quote]


Die Geschichte erzählt eine andere Wahrheit. Die USA ist mit Abstand das fortschrittlichste und wirtschaftlich stärkste Land der Welt.


Selbst die Taliban sind noch da


Fortschritt bedeutet nicht die Ausrottung oder den Genozid an den Taliban durchzuführen.



und werden vermutlich nach dem Abzug der Besatzungstruppen wieder an der Regierung beteiligt sein.


Das kann sein und es wäre sogar wünschenswert wenn sich die Taliban politisch und nicht terroristisch in Afghanistan beteiligen würden. In Deutschland ist die NPD 60 Jahre nach der Entnazifizierung in die Landtage der neuen Bundesländer gewählt worden. Die USA hat daraufhin keinen Atombomben-Krieg über Ostdeutschland angeordnet. Das muß für Sie auch irritierend sein.


Man kann sowieso fragen was die USA in Afghanistan tun.


Sie versucht zusammen mit vielen anderen Ländern und im Auftrag der UNO den ehemals failed state auf die Beine zu bringen und geordnete Strukturen und Institutionen aufzubauen. Das passt bewaffneten Banden wie den Taliban nicht und deswegen brauchen die Afghanen auch Schutz bei gleichzeitiger Bekämpfung der inneren Bedrohung.


Denn kein Afghane war an den Anschlägen von 9/11 beteiligt...


Der Planer und seine militanten Krieger standen unter den Schutz der Taliban in Afghanistan. Die fühlten sich in ihren Terrorcamps puddelwohl bis die Amerikaner dem idyllischen Treiben ein Ende bereiteten.
Osama bin Laden war daraufhin nur noch auf der Flucht. Er hat seine Videos noch gedreht und Pornos geguckt aber mehr ist nicht von ihm übrig geblieben. Das muß alles sehr traurig für Sie sein. Die Welt kann mitunter irritieren.
Das folgende werden Sie vielleicht nicht nachvollziehen aber ich schreibe es trotzdem. Afghanistan wurde nicht angegriffen, weil afghanische Terroristen an den Anschlägen von 9/11 beteiligt gewesen wären. Die Taliban wurden angegriffen, weil die Taliban gestürzt werden mußten, denn diese waren Komplizen der Al Qaida, die den Terroristen Unterschlupf, Logistik und Schutz boten. Um die Drahtzieher von 9/11 zu bekommen, mußten die Beschützer der Drahtzieher erst beiseite geschoben werden. Das kann für Sie vielleicht etwas zu kompliziert sein um es zu verstehen aber so war es leider.
Zuletzt geändert von Gutmensch am Mi 11. Jul 2012, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 08:36

ThorsHamar » Mi 11. Jul 2012, 04:12 hat geschrieben:Eben, Mi. 11.Juli um 4:10 Uhr läuft der Dok Film "The Ground Truth" aus 2006 bei RTL 2.
Sehr beeindruckend.....


Worum geht es da. Um die echte und wahre Wahrheit?
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Muninn » Mi 11. Jul 2012, 08:50

Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 08:35 hat geschrieben:[quote="Muninn" ]Anscheinend war die USA bei allen was sie ausführen nicht sonderlich viel Erfolg beschieden... [/quote]


Die Geschichte erzählt eine andere Wahrheit. Die USA ist mit Abstand das fortschrittlichste und wirtschaftlich stärkste Land der Welt.


[quote]Selbst die Taliban sind noch da[/quote]

Fortschritt bedeutet nicht die Ausrottung oder den Genozid an den Taliban durchzuführen.



[quote] und werden vermutlich nach dem Abzug der Besatzungstruppen wieder an der Regierung beteiligt sein. [/quote]

Das kann sein und es wäre sogar wünschenswert wenn sich die Taliban politisch und nicht terroristisch in Afghanistan beteiligen würden. In Deutschland ist die NPD 60 Jahre nach der Entnazifizierung in die Landtage der neuen Bundesländer gewählt worden. Die USA hat daraufhin keinen Atombomben-Krieg über Ostdeutschland angeordnet. Das muß für Sie auch irritierend sein.


[quote]Man kann sowieso fragen was die USA in Afghanistan tun.[/quote]

Sie versucht zusammen mit vielen anderen Ländern und im Auftrag der UNO den ehemals failed state auf die Beine zu bringen und geordnete Strukturen und Institutionen aufzubauen. Das passt bewaffneten Banden wie den Taliban nicht und deswegen brauchen die Afghanen auch Schutz bei gleichzeitiger Bekämpfung der inneren Bedrohung.


[quote]Denn kein Afghane war an den Anschlägen von 9/11 beteiligt... [/quote]

Der Planer und seine militanten Krieger standen unter den Schutz der Taliban in Afghanistan. Die fühlten sich in ihren Terrorcamps puddelwohl bis die Amerikaner dem idyllischen Treiben ein Ende bereiteten.
Osama bin Laden war daraufhin nur noch auf der Flucht. Er hat seine Videos noch gedreht und Pornos geguckt aber mehr ist nicht von ihm übrig geblieben. Das muß alles sehr traurig für Sie sein. Die Welt kann mitunter irritieren.
Das folgende werden Sie vielleicht nicht nachvollziehen aber ich schreibe es trotzdem. Afghanistan wurde nicht angegriffen, weil afghanische Terroristen an den Anschlägen von 9/11 beteiligt gewesen wären. Die Taliban wurden angegriffen, weil die Taliban gestürzt werden mußten, denn diese waren Komplizen der Al Qaida, die den Terroristen Unterschlupf, Logistik und Schutz boten. Um die Drahtzieher von 9/11 zu bekommen, mußten die Beschützer der Drahtzieher erst beiseite geschoben werden. Das kann für Sie vielleicht etwas zu kompliziert sein um es zu verstehen aber so war es leider.[/quote][/quote]



Was stammeln sie da nur. Was hat Osama mit 9/11 zu tun? Und warum sollte die USA ein Problem mit der NPD haben? Wenn ich mich nicht täusche dann waren die vermutlichen Attentäter vom 9/11 tot und kamen aus SA.

Was hat das jetzt mit dem Irak zu tun? Nichts.

Also warum wurde der Irak angegriffen?
Zuletzt geändert von Muninn am Mi 11. Jul 2012, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 09:10

Muninn hat geschrieben:Was stammeln sie da nur.


Ich versuchte Ihnen bei der Beseitigung Ihrer Irritationen behilflich zu sein.

Was hat Osama mit 9/11 zu tun?


Er hat es geplant, die Terroristen rekrutiert und die Aktion finanziert.

Und warum sollte die USA ein Problem mit der NPD haben?


Weil die NPD wie eine Nachfolgepartei der NSDAP auftritt und jene standen doch in der Regierung vor 60 Jahren und begannen den zweiten Weltkrieg (auch gegen die USA). Schlagen Sie bei Wikipedia nach "Adolf Hitler" oder "Zweiter Weltkrieg" nach.

Wenn ich mich nicht täusche dann waren die vermutlichen Attentäter vom 9/11 tot und kamen aus SA.


Die "vermutlichen" Attentäter waren ganz sicher die Attentäter. Sie haben aber ganz Recht, nach einem erfolgreichen Selbstmordanschlag ist man für gewöhlich tot. Insbesondere dann, wenn man mit einem Flugzeug bei 900 Stundenkilometern in ein Hochhaus stürzt.

Welches Land meinen Sie mit "SA"?

Was hat das jetzt mit dem Irak zu tun? Nichts.


Ja, nichts. Weder ich noch Sie hatten über den Irak geschrieben. Sie wunderten sich über den Krieg gegen Afghanistan. Ich erklärte Ihnen wie der zustande kam.

Also warum wurde der Irak angegriffen?


Der Irak? Das ist ein weites Feld. Ursprünglich wegen des permanenten Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarungen durch Saddam Hussein. Verstärkend kam dazu, dass sich die USA nach dem 11.09. konsequenter und ernsthafter gegen Bedrohungen zur Wehr setzte. Das war nicht sehr intelligent von Saddam Hussein nach dem 11.09. weiter Bedrohungen in Richtung der USA zu senden. Das Ergebnis steht fest. Saddam wurde von seinem Volk nach einem langen Prozess gehängt und jetzt ist eine demokratisch gewählte Regierung an der Macht.
Zuletzt geändert von Gutmensch am Mi 11. Jul 2012, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Muninn » Mi 11. Jul 2012, 09:25

Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 09:10 hat geschrieben:
Ich versuchte Ihnen bei der Beseitigung Ihrer Irritationen behilflich zu sein.



Er hat es geplant, die Terroristen rekrutiert und die Aktion finanziert.



Weil die NPD wie eine Nachfolgepartei der NSDAP auftritt und jene standen doch in der Regierung vor 60 Jahren und begannen den zweiten Weltkrieg (auch gegen die USA). Schlagen Sie bei Wikipedia nach "Adolf Hitler" oder "Zweiter Weltkrieg" nach.



Die "vermutlichen" Attentäter waren ganz sicher die Attentäter. Sie haben aber ganz Recht, nach einem erfolgreichen Selbstmordanschlag ist man für gewöhlich tot. Insbesondere dann, wenn man mit einem Flugzeug bei 900 Stundenkilometern in ein Hochhaus stürzt.

Welches Land meinen Sie mit "SA"?



Ja, nichts. Weder ich noch Sie hatten über den Irak geschrieben. Sie wunderten sich über den Krieg gegen Afghanistan. Ich erklärte Ihnen wie der zustande kam.



Der Irak? Das ist ein weites Feld. Ursprünglich wegen des permanenten Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarungen durch Saddam Hussein. Verstärkend kam dazu, dass sich die USA nach dem 11.09. konsequenter und ernsthafter gegen Bedrohungen zur Wehr setzte. Das war nicht sehr intelligent von Saddam Hussein nach dem 11.09. weiter Bedrohungen in Richtung der USA zu senden. Das Ergebnis steht fest. Saddam wurde von seinem Volk nach einem langen Prozess gehängt und jetzt ist eine demokratisch gewählte Regierung an der Macht.


Zu OBL.

Usama Bin Laden is wanted in connection with the August 7, 1998, bombings of the United States Embassies in Dar es Salaam, Tanzania, and Nairobi, Kenya. These attacks killed over 200 people. In addition, Bin Laden is a suspect in other terrorist attacks throughout the world.

http://www.fbi.gov/wanted/topten/usama-bin-laden/

Selbst das FBI behauptet nicht das Bin Landen etwas mit 9/11 zu tun hat. Sie habe da vermutlich bessere Quellen als das FBI.

Und sicher sagt ihnen der Bergriff "shoot on sight order" etwas. Die USA haben deutsche Schiffe schon vor der sogenannten Kriegserklärung Deutschlands beschossen. Die Kriegshandlungen gingen also von den USA aus.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon USA TOMORROW » Mi 11. Jul 2012, 11:22

Muninn » 11. Jul 2012, 10:25 hat geschrieben:Selbst das FBI behauptet nicht das Bin Landen etwas mit 9/11 zu tun hat. Sie habe da vermutlich bessere Quellen als das FBI.


Da steht doch ziemlich deutlich:

In addition, Bin Laden is a suspect in other terrorist attacks throughout the world.


Mehr dazu gibt es hier.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 11:23

Munin hat geschrieben:Selbst das FBI behauptet nicht das Bin Landen etwas mit 9/11 zu tun hat.


Überzeugend wie Sie argumentieren. Ich habe recherchiert und stelle fest, dass Obama nicht behauptet, dass der Himmel blau ist:

"Jeder Windhauch darüber in der Presse hätte Bin Laden verjagen können", sagte der Präsident. "Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, ob das Anwesen womöglich über geheime Tunnel verfügte, durch die er hätte fliehen können."

http://www.stern.de/politik/ausland/toe ... 21506.html

Daraus geht dann hervor, der Himmel ist nicht blau.


Sie habe da vermutlich bessere Quellen als das FBI.


Nein, Sie haben mich überzeugt, Sie als neuer Sprecher des FBI haben nachgewiesen, dass das FBI einmal nicht sagte, dass OBL hinter den Anschlägen stand. Damit ist der Beweis erbracht. Ich bewies Ihnen im Gegenzug als Sprecher des Präsidenten, dass der Himmel nicht blau ist.


Und sicher sagt ihnen der Bergriff "shoot on sight order" etwas.


Ja, wobei ich anmerken muß, dass es sich bei dem Satz um mehrere Begriffe handelt.


Die USA haben deutsche Schiffe schon vor der sogenannten Kriegserklärung Deutschlands beschossen. Die Kriegshandlungen gingen also von den USA aus.


Das kann sein. Vielleicht kannten die Amerikaner keinen Humor. Nur weil deutsche U-Boote amerikanische Handelsschiffe im Atlantik reihenweise versenkten, haben die Amerikaner danach Kriegsschiffe zur Begleitung der Handelsschiffe mitgeschickt. Diese Spielverderber. :D
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Muninn » Mi 11. Jul 2012, 11:36

Gutmensch » Mi 11. Jul 2012, 11:23 hat geschrieben:
Überzeugend wie Sie argumentieren. Ich habe recherchiert und stelle fest, dass Obama nicht behauptet, dass der Himmel blau ist:


http://www.stern.de/politik/ausland/toe ... 21506.html

Daraus geht dann hervor, der Himmel ist nicht blau.

Nein, Sie haben mich überzeugt, Sie als neuer Sprecher des FBI haben nachgewiesen, dass das FBI einmal nicht sagte, dass OBL hinter den Anschlägen stand. Damit ist der Beweis erbracht. Ich bewies Ihnen im Gegenzug als Sprecher des Präsidenten, dass der Himmel nicht blau ist.




Ja, wobei ich anmerken muß, dass es sich bei dem Satz um mehrere Begriffe handelt.




Das kann sein. Vielleicht kannten die Amerikaner keinen Humor. Nur weil deutsche U-Boote amerikanische Handelsschiffe im Atlantik reihenweise versenkten, haben die Amerikaner danach Kriegsschiffe zur Begleitung der Handelsschiffe mitgeschickt. Diese Spielverderber. :D


Ok. Der Himmel ist manchmal auch bleifarben...

Was können die Deutschen dafür wenn die Amis Blockadebrecher spielen wollen... Wie so etwas enden kann konnte man vor einiger Zeit bei der Gazahilfsflotte sehen. Und die hatten nur Hilfsgüter an Bord und keine Kriegswaffen...

Fragt sich bloß warum das FBI die Verwicklung von OBL zum 9/11 nicht erwähnt? Entweder war kein Platz auf dem Fahndungsplakat. So das man so eine Nebensache wie 9/11 weggelassen hat. Oder aber die Jungs vom FBI haben es vergessen. Was auch passieren kann. Wir sind schließlich alles Menschen und machen Fehler.

Oder. Das FBI weiß nicht ob OBL an 9/11 beteiligt war und hält sich deshalb mit Vorwürfen zurück. Vermutlich hat man OBL auch deshalb füsiliert und nicht festgenommen. Das hat vielen Menschen eine Menge Ärger erspart.
Zuletzt geändert von Muninn am Mi 11. Jul 2012, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon USA TOMORROW » Mi 11. Jul 2012, 11:39

Muninn » 11. Jul 2012, 12:36 hat geschrieben:Fragt sich bloß warum das FBI die Verwicklung von OBL zum 9/11 nicht erwähnt? Entweder war kein Platz auf dem Fahndungsplakat. So das man so eine Nebensache wie 9/11 weggelassen hat. Oder aber die Jungs vom FBI haben es vergessen. Was auch passieren kann. Wir sind schließlich alles Menschen und machen Fehler.


The alleged terrorists on this list have been indicted by sitting Federal Grand Juries in various jurisdictions in the United States for the crimes reflected on their wanted posters. Evidence was gathered and presented to the Grand Juries, which led to their being charged. The indictments currently listed on the posters allow them to be arrested and brought to justice. Future indictments may be handed down as various investigations proceed in connection to other terrorist incidents, for example, the terrorist attacks on September 11, 2001.

http://www.fbi.gov/wanted/wanted_terrorists/
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon nextcentury » Do 12. Jul 2012, 18:25

"Future indictments may be handed down ..."

Den Abschnitt hast du sogar schoen markiert, scheinst aber nicht in der Lage zu sein ihn zu verstehen. Ist gar nicht so schwer, nimm dir doch ein Woerterbuch zur Hand wenn dus alleine nicht schaffst.

Das wort "suspect" guckst du dir am besten gleich mit dazu an.

Zum Thema: Saddam war auch schon ein Diktator als er ein guter Freund der USA war. Natuerlich hat das niemanden in Washington interessiert solange er fuer amerikanische Interessen zu haben war. Es ist gut, dass Saddam weg ist, aber einen Krieg mir so vielen unschuldigen Opfern haette es dafuer vielleicht nicht umbedingt gebraucht. Washington haette schon viel eher einlenken koennen , und nie diesen Despoten unterstuetzen sollen. Auch wenn er z.B. die Drecksarbeit gemacht hat was den Iran anging.

Auch sollten die USA, wenn Sie sich schon als moralische Instanz verkaufen wollen (gebildete Jugendliche/junge Erwachsene glauben das sowieso nicht mehr), vielleicht nicht umbedingt luegen um einen Krieg zu starten. Achja, vielleicht sollte man auch nicht andere menschenverachtende Diktaturen unterstuetzen, wie z.B die Saudis. Vielleicht waere man dann ja noch einen Tick glaubwuerdiger...

Naja, gibt zig Konflikte und Beispiele die klar und deutlich aufzeigen, dass die USA nie aus Interesse an Menschenrechten und humanitaeren Misstaenden handelten, bezogen auf ihre imperialistische Aussenpolitik. Dies war fuer die Opportunisten in Washington immer nur nebensaechlich und gleichzeitig etwas, was man dem leichtglaeubigen Volk eintrichtern konnte. Gewisse User hier glauben ja immer noch an den Menschenrechtswahrer und Helfer der Welt USA aber der Username/Signatur etc. pp deuten ja schon oftmals auf entsprechende geistige Nachteile hin. Natuerlich ohne jetzt einen Namen zu nenen :).

Zum Glueck gibt es das Internet und Menschen heutzutage koennen ihre Gehirne immer mehr propagandafrei mit Informationen fuellen. Auch wenn das einige scheinbar nicht wollen, um nachts besser schlafen zu koennen. Oder weil sie ein gimmick account sind? Tenor in der der Aula bei einer neulichen politischen Diskussion war etwa 50/50, solche Leute werden von den zukuenftigen grossen Geistern aber so oder so ausgelacht.
Zuletzt geändert von nextcentury am Do 12. Jul 2012, 18:33, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Gutmensch » Fr 13. Jul 2012, 09:33

nextcentury » Do 12. Jul 2012, 19:25 hat geschrieben:"Future indictments may be handed down ..."

Den Abschnitt hast du sogar schoen markiert, scheinst aber nicht in der Lage zu sein ihn zu verstehen. Ist gar nicht so schwer, nimm dir doch ein Woerterbuch zur Hand wenn dus alleine nicht schaffst.

Das wort "suspect" guckst du dir am besten gleich mit dazu an.

Zum Thema: Saddam war auch schon ein Diktator als er ein guter Freund der USA war. Natuerlich hat das niemanden in Washington interessiert solange er fuer amerikanische Interessen zu haben war. Es ist gut, dass Saddam weg ist, aber einen Krieg mir so vielen unschuldigen Opfern haette es dafuer vielleicht nicht umbedingt gebraucht. Washington haette schon viel eher einlenken koennen , und nie diesen Despoten unterstuetzen sollen. Auch wenn er z.B. die Drecksarbeit gemacht hat was den Iran anging.

Auch sollten die USA, wenn Sie sich schon als moralische Instanz verkaufen wollen (gebildete Jugendliche/junge Erwachsene glauben das sowieso nicht mehr), vielleicht nicht umbedingt luegen um einen Krieg zu starten. Achja, vielleicht sollte man auch nicht andere menschenverachtende Diktaturen unterstuetzen, wie z.B die Saudis. Vielleicht waere man dann ja noch einen Tick glaubwuerdiger...

Naja, gibt zig Konflikte und Beispiele die klar und deutlich aufzeigen, dass die USA nie aus Interesse an Menschenrechten und humanitaeren Misstaenden handelten, bezogen auf ihre imperialistische Aussenpolitik. Dies war fuer die Opportunisten in Washington immer nur nebensaechlich und gleichzeitig etwas, was man dem leichtglaeubigen Volk eintrichtern konnte. Gewisse User hier glauben ja immer noch an den Menschenrechtswahrer und Helfer der Welt USA aber der Username/Signatur etc. pp deuten ja schon oftmals auf entsprechende geistige Nachteile hin. Natuerlich ohne jetzt einen Namen zu nenen :).

Zum Glueck gibt es das Internet und Menschen heutzutage koennen ihre Gehirne immer mehr propagandafrei mit Informationen fuellen. Auch wenn das einige scheinbar nicht wollen, um nachts besser schlafen zu koennen. Oder weil sie ein gimmick account sind? Tenor in der der Aula bei einer neulichen politischen Diskussion war etwa 50/50, solche Leute werden von den zukuenftigen grossen Geistern aber so oder so ausgelacht.



Ich habe mehr den Eindruck, dass die Flut an Informationen vom Internet mehr Propaganda und Indoktrination bewirken. Können Sie eine Liste an propagandafreie Informationsseiten einstellen aus denen Sie Ihre neutrale Position beziehen?
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 13. Jul 2012, 13:34

Am Mittwoch lief auf Phoenix die Dokumentation "War made easy. Wie Amerikas Präsidenten lügen" von Loretta Alper und Jeremy Earp (Erstausstrahlung WDR 2008). Beachtlich sind die hier herausgearbeiteten Parallelen zum Vietnamkrieg, was die Anzettelung und die Lügen in den Medien anbelangt. Ein großer Teil der US-amerikanischen Öffentlichkeit hält Außenpolitik und Entscheidungen zu Kriegen im Ausland für das Geschäft des Präsidenten. Nur er habe die entscheidenden (und geheimen) Informationen. Die Öffentlichkeit hat sich - wenn überhaupt - für das Wohl "ihrer Jungs" da draußen zu interessieren und nicht für die zerbombten Städte und Dörfer irgendwo in der Welt. Und "gewinnen" will man natürlich. Ich bin immer wieder sehr deprimiert und pessimistisch, wenn ich in Interviews formal gebildete Menschen mit einem derart infantilen Bezug zum Thema Krieg sehe. Dass sie Kriege für "gewinnbar" halten sagt doch eigentlich alles. Und das trotz dieser langen Reihe von Misserfolgen.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Emin » So 15. Jul 2012, 13:56

Die Wahrheit ist wohl, dass dieser Militäreinsatz den arabischen Frühling verzögert hat. Dem irakischen Volk ging es, wie hier schon beschrieben, hundselend, und es hätte nicht mehr lange gedauert, bis es millionenfach auf die Straße gegangen wäre. Das hätte dann wohl schon viel früher einen Dominoeffekt auf die Nachbarländer gehabt, wie wir ihn Anfang 2011 beobachten konnten. Und selbst wenn das irakische Volk nicht selber der Initiator gewesen wäre, spätestens im Zuge des arabischen FRühlings 2011 wäre Hussein fällig gewesen.

Deswegen kann man, jetzt im Nachhinein, schon sehr sicher sagen, dass der Krieg eine klare Fehlentscheidung war.

Und das ganze übrigens ohne 100.000e zivile "Kollateralschäden".
"Sir, we're surrounded"
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Ümmügülsüm Görmemis » So 15. Jul 2012, 14:22

Emin » So 15. Jul 2012, 13:56 hat geschrieben:Die Wahrheit ist wohl, dass dieser Militäreinsatz den arabischen Frühling verzögert hat. Dem irakischen Volk ging es, wie hier schon beschrieben, hundselend, und es hätte nicht mehr lange gedauert, bis es millionenfach auf die Straße gegangen wäre. Das hätte dann wohl schon viel früher einen Dominoeffekt auf die Nachbarländer gehabt, wie wir ihn Anfang 2011 beobachten konnten. Und selbst wenn das irakische Volk nicht selber der Initiator gewesen wäre, spätestens im Zuge des arabischen FRühlings 2011 wäre Hussein fällig gewesen.

Deswegen kann man, jetzt im Nachhinein, schon sehr sicher sagen, dass der Krieg eine klare Fehlentscheidung war.

Und das ganze übrigens ohne 100.000e zivile "Kollateralschäden".
Saddam hatte keine WMD mehr und auch nichts mit Bin Ladin zu tun. Dennoch war der Krieg gegen Saddam legitim und auch gerecht.
Kein Diktator vor ihm hat je in der Gegend so viele Verbrechen verübt, im Inland und dann gegen Iran und gegen Kuwait.
Er war jederzeit in der Lage, jeden Aufstand niederzuschlagen. Gegen ihn ist Baschar Assad geradezu ein Pazifist. Deine Mutmassungen, was wäre gewesen, wenn....haben keinen realen Hintergrund.

Was die Opfer angeht, sind sie hauptsächlich von den Feinden der USA verursacht worden.
Dafür kann Bush nichts.
http://www.israelnet.de/nobelpreis.htm
Weltweit gibt es knapp 14 Millionen Juden (ca. 0.2% der Gesamtbevölkerung).
Moslems gibt es ungefähr 1.4 Milliarden (ca. 20% der Gesamtbevölkerung).
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Emin » So 15. Jul 2012, 15:50

Ümmügülsüm Görmemis » So 15. Jul 2012, 14:22 hat geschrieben:Saddam hatte keine WMD mehr und auch nichts mit Bin Ladin zu tun. Dennoch war der Krieg gegen Saddam legitim und auch gerecht.
Kein Diktator vor ihm hat je in der Gegend so viele Verbrechen verübt, im Inland und dann gegen Iran und gegen Kuwait.
Er war jederzeit in der Lage, jeden Aufstand niederzuschlagen. Gegen ihn ist Baschar Assad geradezu ein Pazifist. Deine Mutmassungen, was wäre gewesen, wenn....haben keinen realen Hintergrund.

Was die Opfer angeht, sind sie hauptsächlich von den Feinden der USA verursacht worden.
Dafür kann Bush nichts.


Gaddafi wollte die Rebellen auch mit voller Härte niederknüppeln. Letztlich konnte dieses Problem mit der Errichtung und Aufrechterhaltung einer Flugverbotszone behoben werden. Warum das bei Hussein anders hätte verlaufen sollen, musst du mir erklären.
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