Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

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Praia61
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Praia61 » Di 7. Jan 2014, 20:41

prime-pippo » Di 7. Jan 2014, 17:00 hat geschrieben:
Ja, wenn ein Diktator nicht mehr in der Gunst der Amis steht, hat er ein Problem.....ansonsten nicht.

Völlig normal ;)
Taner

Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Taner » Mi 8. Jan 2014, 11:19

Klar ist, die Amerikaner haben sich selber verraten, indem sie alle abgehört haben.
Haben die Furcht das sie ihre Stützpunkte oder ihre Verbündete verlieren könnten,
warum machen die sich soviel sorgen wenn die sich doch fair verhalten, liegt
all das jetzt an der Wirtschaftskriese oder doch an Syrien Krieg, der Islam
käme mir auch als ein Grund in Frage da der Religion als der Letzte angenommen
wird und sowohl die Christen wie auch die Juden mit ihrem Thora und dem Bibel bestätigt und bezeugt werden !
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zollagent
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon zollagent » Mi 8. Jan 2014, 13:10

Armstrong » Di 7. Jan 2014, 16:53 hat geschrieben:
Welchen Krieg hat der Irak 2003 denn angefangen? :?:

Dein Vermögen, Aussagen zu verstehen, ist genau so ausgeprägt wie deine Geschichtskenntnisse, dein Wissen über Währungen und EU, nämlich nahe bei Null. Mußt du immer noch so fürchterlich weinen um den Diktator?
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon UncleSams_Berater » Sa 11. Jan 2014, 00:07

Obama der Versager hat einen Fehler gemacht, man hätte im Irak bleiben sollen.
Jetzt wird al Qaida dort immer stärker und alles für wie die US Soldaten gekämpft haben droht zu zerfallen.
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Satori
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Satori » Sa 11. Jan 2014, 02:00

UncleSams_Berater » Sa 11. Jan 2014, 00:07 hat geschrieben:Obama der Versager hat einen Fehler gemacht, man hätte im Irak bleiben sollen.
Jetzt wird al Qaida dort immer stärker und alles für wie die US Soldaten gekämpft haben droht zu zerfallen.


Für was genau haben denn die US-Soldaten gekämpft ?



.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Taner » Sa 11. Jan 2014, 08:43

UncleSams_Berater » Sa 11. Jan 2014, 01:07 hat geschrieben:Obama der Versager hat einen Fehler gemacht, man hätte im Irak bleiben sollen.
Jetzt wird al Qaida dort immer stärker und alles für wie die US Soldaten gekämpft haben droht zu zerfallen.


Wäre dies nicht früher oder später so oder so passiert, die US Soldaten hätten ja nicht bis in alle Ewigkeit dort bleiben können.
Sie reden von einem Land der umgeben ist von anderen Ländern und bis auf Israel sind alle derselben Meinung auch wenn sie es nicht zugeben können, entweder sind sie zu feige dafür oder ihnen liegt sehr viel an ihren Geschäften mit den Christen.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Tom Bombadil » Di 2. Jan 2018, 18:08

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 17:42)

Das kurze Gedächtnis einiger User hier scheint nicht mehr das Wissen um den Beginn dieser Geschichte zu beinhalten, nämlich die zwei Angriffskriege genau dieses "bedauernswerten Despoten" gegen zwei seiner Nachbarn.

Das kurze Gedächtnis scheint bei dir vorzuliegen, denn der Dritte Golfkrieg wurde nicht mit den beiden vorhergehenden Angriffskriegen Saddams begründet.

Trotzdem wäre diesem nichts passiert, wenn er zumindest seinen letzten Angriffskrieg, den gegen Kuwait unterlassen hätte.

Für diesen Angriffskrieg wurde Saddam 1991 mit Erfolg bekämpft, der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA 12 Jahre später lässt sich damit nicht mehr begründen. Es handelte sich wohl eher um Bushs Gefühl, sein Vater hätte ihm einen "unfinished job" hinterlassen.

Die Trauer der Despotenfreunde um ihre Idole...

Mal wieder ein strahlendes Beispiel deiner Diskussionsbarbarei.
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon Alpha Centauri » Di 2. Jan 2018, 18:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Jan 2018, 18:08)

Das kurze Gedächtnis scheint bei dir vorzuliegen, denn der Dritte Golfkrieg wurde nicht mit den beiden vorhergehenden Angriffskriegen Saddams begründet.


Für diesen Angriffskrieg wurde Saddam 1991 mit Erfolg bekämpft, der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA 12 Jahre später lässt sich damit nicht mehr begründen. Es handelte sich wohl eher um Bushs Gefühl, sein Vater hätte ihm einen "unfinished job" hinterlassen.


Mal wieder ein strahlendes Beispiel deiner Diskussionsbarbarei.



Das Völkerrecht nimmt man nur ( wenn überhaupt) solange ernst ,wie das Papier einem Staat geopolitisch in den Kram passt ( siehe Putin Russland und die Krim,oder der Einmarsch von US Truppen unter Bush in den Irak beide mal.hat man schlicht wissentlich gelogen um seine Ziele zu erreichen und sich um internationales Recht und Gesetz einen Dreck geschert ) zumal sich die Großen offenkundig rechtliche Fehltritte erlauben können während sich irgendein unbedeutender ostafrikanischer Despot wohl für das gleiche Verhalten oder vielmehr Fehlverhalten sich vor einen internationalen Gericht wiedergefunden hätte.
tabernakel
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Re: Amerikas Krieg gegen den Irak ein Nachruf

Beitragvon tabernakel » So 28. Jan 2018, 08:26

Alpha Centauri hat geschrieben:(02 Jan 2018, 18:19)
Das Völkerrecht nimmt man nur ( wenn überhaupt) solange ernst ,wie das Papier einem Staat geopolitisch in den Kram passt ( siehe Putin Russland und die Krim,oder der Einmarsch von US Truppen unter Bush in den Irak beide mal.hat man schlicht wissentlich gelogen um seine Ziele zu erreichen und sich um internationales Recht und Gesetz einen Dreck geschert ) zumal sich die Großen offenkundig rechtliche Fehltritte erlauben können während sich irgendein unbedeutender ostafrikanischer Despot wohl für das gleiche Verhalten oder vielmehr Fehlverhalten sich vor einen internationalen Gericht wiedergefunden hätte.

Du vergisst zu erwähnen dass das Völkerrecht (wie jedes Recht) einen Souverän voraussetzt der ihm zur Not mit Gewalt Geltung verschafft. Und damit ist dieses Recht auch nur auf den Souverän anwendbar solange dieser es mit sich machen lässt, wie z.B. teilweise Obama; wäre auch hierzulande schwierig das "deutsche Volk" als Souverän dieses Landes vor den Kadi zu zerren und z.B. für den 2. Weltkrieg zu verurteilen, Souveräne lassen sich sowas naturgemäß nur gefallen wenn sie schwach sind, oder irrtümlich denken mit "gutem Beispiel" vorangehen zu müssen (was aus meiner Sicht nichts als sehr durchschaubaren Populismus darstellt, denn sobald es um die Wurst ginge wäre der "Goodwill" sowieso hinfällig).

Daher ist das Völkerrecht im Normalfall nur anwendbar solange keine Supermacht betroffen ist. Genau das ist der Bonus Supermacht zu sein, und erklärt die Schwierigkeit eine solche zu werden: Man muss zur Not den Widerstand der kompletten restlichen Welt weg atmen können. So wie es Putin mit großen Teilen der Welt angesichts des Urlaubs russischer Panzerbesatzungen inklusive Equipment auf der Krim machte. Und genau aus diesem Grunde ist das Völkerrecht für die USA, Russland, und China (und in Zukunft auch Indien) aus praktischen Gesichtspunkten schlicht nicht anwendbar. Es gilt zwar theoretisch, aber praktisch fehlt der Souverän zu Durchsetzung. Es ist wie jedes Recht nur gegen die Ohnmächtigen durchsetzbar, während die heutigen Supermächte ähnlich wie früher unsere Könige über diesem Gesetz stehen.

Praktisch bedeutet dies dass vor dem IOC nur landet nur wer keine Supermacht ist, und keine solche als Lobby hat. Und genau deshalb wird z.B. Assad niemals verurteilt werden können solange er den Bogen mit Putin nicht überspannt. Und wer davon träumt dass das irgendwann anders werden könnte, der sollte sich folgendes vor Augen halten: Bei einem wirklich demokratischen Völkerrecht diktieren uns Despoten aus China und dem mittleren Osten die Menschenrechte. Also so wie heute schon in der UN, nur dann auch noch demokratisch legitimiert.

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