Trump lobt Journalistenschläger

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Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon Eiskalt » Fr 19. Okt 2018, 13:27

Der amerikanische Präsident hat einen Parteifreund gefeiert, weil der einen Reporter niedergeschlagen hatte. "Er ist ein unglaublicher Anführer", sagte Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-lobt-greg-gianforte-fuer-attacke-auf-journalisten-a-1234049.html

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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 19. Okt 2018, 14:03

Das ist der Vorwurf, den man Trump früh machte. Wenn ein US-Praesident von Volksverraetern spricht und sich lobend über Gewalt gegenüber Menschen äußert, ja wer soll da denn anderen Staatsführern noch etwas vorwerfen? Wenn nach dem Zersägen des saudischen Journalisten nichts kommt, heißt das grünes Licht.

Warum hätte Prince MBS denn Sorgen bei so einem Paten haben müssen. Kim hat er auch gelobt. Der lässt Volksverraeter mit Flak dekonstruieren. Donald mag ihn.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon Quatschki » Fr 19. Okt 2018, 14:59

Wollt ihr ernsthaft das Zurückschubsen eines respektlos aufdringlichen Sensationsreporters mit der Ermordung von Journalisten vergleichen?
Pressefreiheit bedeutet doch nicht Narrenfreiheit?!
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 19. Okt 2018, 15:22

Es geht darum, ob es legitim ist Gewalt gegen Journalisten auszuüben. Nicht im Rahmen einer Selbstverteidigung, sondern weil mir die Pressefreiheit auf die Nerven geht. Das war auch kein Schubsen. Der Parteikollege ist verurteilt worden. Wenn ein US Präsident Gewalt in diesem Kontext befürwortet ist das ein grünes Licht. Warum sollte sich ein verprügelter Journalist in Russland beschweren? Ist doch auch für einen US Präsidenten völlig okay.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon Quatschki » Fr 19. Okt 2018, 15:41

Journalisten prügeln oft auch selbst, drängeln, schubsen unt treten.
Sie sprechen sogar von sich selbst als von der "Journalistenmeute" und veranstalten Hetzjagden.
Diese Leute sind mit allen Wassern gewaschen und gehen kalkuliertes Risiko bis an die Grenzen des erträglichen. Die britischen sind die schlimmsten. Angehörige dieser Spezies haben die Princess of Wales auf dem Gewissen!
Nur wenn es ihnen selbst mal an die Wäsche geht, spielen sie auf einmal die Empörten.
Kennst du das Video, wo der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt handgreiflich gegenüber der russischen Journalistin wird, die ihn zur Rede stellen will und damit auch nur ihre Arbeit macht?
Da fand er selbst die Pressefreiheit auf einmal garnicht mehr nett...
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon zollagent » Fr 19. Okt 2018, 15:56

Quatschki hat geschrieben:(19 Oct 2018, 16:41)

Journalisten prügeln oft auch selbst, drängeln, schubsen unt treten.
Sie sprechen sogar von sich selbst als von der "Journalistenmeute" und veranstalten Hetzjagden.
Diese Leute sind mit allen Wassern gewaschen und gehen kalkuliertes Risiko bis an die Grenzen des erträglichen. Die britischen sind die schlimmsten. Angehörige dieser Spezies haben die Princess of Wales auf dem Gewissen!
Nur wenn es ihnen selbst mal an die Wäsche geht, spielen sie auf einmal die Empörten.
Kennst du das Video, wo der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt handgreiflich gegenüber der russischen Journalistin wird, die ihn zur Rede stellen will und damit auch nur ihre Arbeit macht?
Da fand er selbst die Pressefreiheit auf einmal garnicht mehr nett...

Wo und wann? "Oft" reicht mir nicht für eine Tatsachenbehauptung. Außerdem, von welchem Medium sind die dann?
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon zollagent » Fr 19. Okt 2018, 15:57

Quatschki hat geschrieben:(19 Oct 2018, 15:59)

Wollt ihr ernsthaft das Zurückschubsen eines respektlos aufdringlichen Sensationsreporters mit der Ermordung von Journalisten vergleichen?
Pressefreiheit bedeutet doch nicht Narrenfreiheit?!

Pressefreiheit ist eine der Säulen der Demokratie. Nur Diktatoren und die, die es gerne wären, haben damit ein Problem. Trump gehört dazu, Putin gehört dazu, Erdogan gehört dazu, Orban gehört dazu, unsere AfD gehört dazu, PEGIDA und die diversen anderen "-idas" gehören dazu und neuerdings auch die Führung des FC Bayern. :D :D
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 19. Okt 2018, 20:05

King Kong 2006 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 16:22)

Es geht darum, ob es legitim ist Gewalt gegen Journalisten auszuüben. Nicht im Rahmen einer Selbstverteidigung, sondern weil mir die Pressefreiheit auf die Nerven geht. Das war auch kein Schubsen. Der Parteikollege ist verurteilt worden. Wenn ein US Präsident Gewalt in diesem Kontext befürwortet ist das ein grünes Licht. Warum sollte sich ein verprügelter Journalist in Russland beschweren? Ist doch auch für einen US Präsidenten völlig okay.


Wenn ein linker Politiker einen Journalisten wegen nervenden Fragen ein paar Zähne ausschlägt ist das ebenso zu verfolgen. Wenn dann ein US-Präsident oder eine Merkel sagen würde "Wow, was für ein toller Politiker. Great, dem Volksfeind eine in die Schnauze zu schlagen!" Ist das auch nicht in Ordnung.

Es ist ein fatales Zeichen, wenn ein US-Präsident Gewalt gegenüber der Presse nicht nur toleriert, sondern gutheißt! Wenn er von der Presse als "Volksfeinde" spricht. Warum soll man sich in Russland, Iran, China, der Türkei oder auch in Polen oder Ungarn, ja in Deutschland da noch zurückhalten? Oder in Saudi-Arabien? Selbst ein US-Präsident mutmaßlich Leader der sogenannten "freien Welt" sagt doch selbst, das die Presse Feinde des Volkes ist und ein Politiker bei unangenehmen Fragen zuschlagen kann? Guter Mann, wie Trump sagte. Ich möchte mal sehen, was passiert wenn ein Politiker der Linken einen rechten Reporter ins Krankenhaus schlägt. Da ist dann das Geschreie auch groß, wenn er von der Regierungsspitze dafür noch Lob erhält, wie Trump es tut. Oder darf das ein linker Politiker?

Es geht nicht nur um genervte Polit- oder Sportprominenz. Das ist ein fatales Zeichen in die gesamte Welt hinaus. Prinz MBS kann doch genauso wie Trump von Lügenpresse, Volksfeinden usw. sprechen. Selbst "der Westen" macht es.

Natürlich nervt es, wenn man als millionenschwerer Promi ständig Fotografen am Schlafzimmerfenster kleben hat, die Fotos für die, die einen reich gemacht haben schiessen will, damit man noch reicher wird. Den Ruhm und die Kohle will man, aber nicht so. Ist sicher auch verständlich. Es geht hier aber um die Pressefreiheit im politischen Kontext und nicht nervigen Stalkern. Trump hat allen in die Fre**e getreten, die unter schwersten politischen Umständen in vielen Ländern journalistisch arbeiten. Aber genau das wollen seine Anhänger ja auch hören. Bis sie selbst, die eigenen Kinder oder Ehefrau, die in dem Job arbeiten, eine "falsche Frage stellen" mal eine reinbekommen. Dann ist das Geschreie groß... Dann sollte man auch sagen - zum Schläger - "guter Mann".
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon zollagent » Sa 20. Okt 2018, 09:05

King Kong 2006 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 21:05)

Wenn ein linker Politiker einen Journalisten wegen nervenden Fragen ein paar Zähne ausschlägt ist das ebenso zu verfolgen. Wenn dann ein US-Präsident oder eine Merkel sagen würde "Wow, was für ein toller Politiker. Great, dem Volksfeind eine in die Schnauze zu schlagen!" Ist das auch nicht in Ordnung.

Es ist ein fatales Zeichen, wenn ein US-Präsident Gewalt gegenüber der Presse nicht nur toleriert, sondern gutheißt! Wenn er von der Presse als "Volksfeinde" spricht. Warum soll man sich in Russland, Iran, China, der Türkei oder auch in Polen oder Ungarn, ja in Deutschland da noch zurückhalten? Oder in Saudi-Arabien? Selbst ein US-Präsident mutmaßlich Leader der sogenannten "freien Welt" sagt doch selbst, das die Presse Feinde des Volkes ist und ein Politiker bei unangenehmen Fragen zuschlagen kann? Guter Mann, wie Trump sagte. Ich möchte mal sehen, was passiert wenn ein Politiker der Linken einen rechten Reporter ins Krankenhaus schlägt. Da ist dann das Geschreie auch groß, wenn er von der Regierungsspitze dafür noch Lob erhält, wie Trump es tut. Oder darf das ein linker Politiker?

Es geht nicht nur um genervte Polit- oder Sportprominenz. Das ist ein fatales Zeichen in die gesamte Welt hinaus. Prinz MBS kann doch genauso wie Trump von Lügenpresse, Volksfeinden usw. sprechen. Selbst "der Westen" macht es.

Natürlich nervt es, wenn man als millionenschwerer Promi ständig Fotografen am Schlafzimmerfenster kleben hat, die Fotos für die, die einen reich gemacht haben schiessen will, damit man noch reicher wird. Den Ruhm und die Kohle will man, aber nicht so. Ist sicher auch verständlich. Es geht hier aber um die Pressefreiheit im politischen Kontext und nicht nervigen Stalkern. Trump hat allen in die Fre**e getreten, die unter schwersten politischen Umständen in vielen Ländern journalistisch arbeiten. Aber genau das wollen seine Anhänger ja auch hören. Bis sie selbst, die eigenen Kinder oder Ehefrau, die in dem Job arbeiten, eine "falsche Frage stellen" mal eine reinbekommen. Dann ist das Geschreie groß... Dann sollte man auch sagen - zum Schläger - "guter Mann".

Ob Links oder Rechts, das ist bei Verletzungen von Grundrechten völlig irrelevant. Allerdings glaube ich nicht, daß Frau Merkel auch nur andeutungsweise eine solche Äußerung tätigen würde, wie du sie ihr hier in den Mund legen wolltest.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 20. Okt 2018, 09:10

zollagent hat geschrieben:(20 Oct 2018, 10:05)

Ob Links oder Rechts, das ist bei Verletzungen von Grundrechten völlig irrelevant. Allerdings glaube ich nicht, daß Frau Merkel auch nur andeutungsweise eine solche Äußerung tätigen würde, wie du sie ihr hier in den Mund legen wolltest.


Es geht darum aufzuzeigen, wie abstrus solche Äußerungen sind.

Bei Trump fällt das aufgrund seines groteskem, chronischen Verhaltens gar nicht mehr auf. Deshalb ist es vonnöten mal andere Beispiele zu bringen. Z.B. wenn ein linker Politiker einen Journalisten zusammenkloppt, weil ihn die Fragen nerven und dann jemand wie Merkel von "Volksverrätern" gegenüber dem Journalisten spricht und den linken Politiker für seine Handhabung und Technik (machte Trump!) loben würde.

Da Trump ständig so agiert, scheint das gar nicht mehr aufzufallen. Trump setzt damit Standards für die westliche Welt. Schleichend. Mögen die einen gut und längst überfällig finden, die anderen nicht.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon zollagent » Sa 20. Okt 2018, 09:12

King Kong 2006 hat geschrieben:(20 Oct 2018, 10:10)

Es geht darum aufzuzeigen, wie abstrus solche Äußerungen sind.

Bei Trump fällt das aufgrund seines groteskem, chronischen Verhaltens gar nicht mehr auf. Deshalb ist es vonnöten mal andere Beispiele zu bringen. Z.B. wenn ein linker Politiker einen Journalisten zusammenkloppt, weil ihn die Fragen nerven und dann jemand wie Merkel von "Volksverrätern" gegenüber dem Journalisten spricht und den linken Politiker für seine Handhabung und Technik (machte Trump!) loben würde.

Da Trump ständig so agiert, scheint das gar nicht mehr aufzufallen. Trump setzt damit Standards für die westliche Welt. Schleichend. Mögen die einen gut und längst überfällig finden, die anderen nicht.

Wie Trump agiert, wird durchaus registriert, keine Angst. Dazu ist es nicht notwendig, andere Politiker in einen ähnlichen Ruch zu bringen. Denn so verbreitest du den "Standard", den du zu kritisieren vorgibst.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 20. Okt 2018, 09:30

zollagent hat geschrieben:(20 Oct 2018, 10:12)

Wie Trump agiert, wird durchaus registriert, keine Angst. Dazu ist es nicht notwendig, andere Politiker in einen ähnlichen Ruch zu bringen. Denn so verbreitest du den "Standard", den du zu kritisieren vorgibst.


Wichtig ist eben das das thematisiert wird. Was hiermit geschehen ist.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon zollagent » Sa 20. Okt 2018, 09:44

King Kong 2006 hat geschrieben:(20 Oct 2018, 10:30)

Wichtig ist eben das das thematisiert wird. Was hiermit geschehen ist.

Das wird es dauernd. Cat with a Whip zeigt, wie, wie es geht, OHNE andere Politiker mit hineinzuziehen. Du solltest bedenken, daß das, was hier geschrieben wird, auch von Publikum gelesen wird, dessen einzige Vorstellung von Ironie der Hohn gegenüber Dritten ist. Und die nehmen auch ironische Beiträge für bare Münze. Du betreibst, wenn du so thematisierst, das Geschäft derer, die du zu kritisieren vorhast.
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Re: Trump lobt Journalistenschläger

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 24. Okt 2018, 16:42

Mit gutem Beispiel voran!

Mann fasst Frau an die Brust - und beruft sich auf Trump.

"Grab them by the pussy." Diesen Satz von US-Präsident Trump, der 2016 während des Präsidentschaftswahlkampfes veröffentlicht worden war, nahm ein Passagier eines Flugzeuges offenbar als direkte Aufforderung. Auf einem Inlandsflug am Sonntag von Houston im Bundesstaat Texas nach Albuquerque in New Mexico fasste der Mann der Frau, die auf dem Sitz vor ihm schlief, an die Brust. Den Gerichtsunterlagen zufolge ging sie zuerst von einem Versehen aus. Als der Mann sie eine halbe Stunde später wieder begrapschte, erhob sie sich und forderte ihn auf, damit aufzuhören.

Nach dem Vorfall konnte die Frau offenbar den Sitzplatz wechseln. Der Mann wurde nach der Landung in Albuquerque festgenommen und in Handschellen in ein Polizeiauto gesetzt. Bei der anschließenden Befragung durch die Polizei soll er sich dann auf die sexistische Äußerung des US-Präsidenten berufen haben. Trump habe gesagt, "dass es okay ist, Frauen an ihren intimen Stellen anzufassen".

Der Satz stammt aus einem mitgeschnittenen Gespräch, in dem Trump damit geprahlt hatte, dass er sich als Prominenter bei Frauen alles erlauben könne - beispielsweise auch, ihnen zwischen die Beine zu greifen.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/us ... -1.4183407


Nun gut, TV-Star Trump wird nicht der einzige sein, der das gerne macht. Und man könne sagen, was könne man dafür, wenn ein Spinner sich auf jemanden bezieht. Aber, das jemand wie Trump und das ist ja nicht alles was der so getrieben hat, dann auch noch - mit den zweitmeisten Wählerstimmen - gewählt wurde und bejubelt, ist schon interessant. Aber in der Geschichte sind so manche große Führer gewählt worden. Trump ist US-Präsident und er hat geprahlt, das er Frauen durch seine Machtfülle (davor) problemlos zwischen die Beine fassen kann. Trump ist nicht ein Penner auf den man sich jetzt beim Journalistenprügeln und Frauen begrapschen bezieht, das ist der mutmaßliche Führer der sogenannten freien Welt... Nur solche Typen wie Gaddafi, Saddam, Mao, Stalin, Kim usw. machen doch sowas... :?:
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