Trump und die NATO

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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 12:26

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:25)

Kann sich aber nach dem Abflug von Airforce One aus Brüssel wieder ändern. Die Europäer sollten richtig Gas geben und sich nachhaltig vom militärischen Schutz durch die USA unabhängig machen.

Oder bezahlen. Dann haben sie Schutz und USA. Der ganze Streit hat seine Ursache in Europa, nicht USA.
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Selina
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Selina » Do 12. Jul 2018, 12:28

KarlRanseier hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:03)

Wenn es dem US-Präsidenten gelingt, die NATO zu zerTrumpeln, dann gebührt ihm zweifellos der Friedensnobelpreis, auch wenn er es nicht absichtlich, sondern nur aus reiner Blödheit und Profilierungssucht macht. :thumbup:


:D :thumbup:

So kann mans auch sehen. Die Rede von Trump zum Gipfel gerade eben (war sicher ne Wiederholung) war jedenfalls der absolute Brüller. Er sagte sinngemäß: "Die Amerikaner produzieren die besten Waffen auf der Welt. Und mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". Haben gerade mächtig gelacht: Trump, der Friedensengel.
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Re: Re:

Beitragvon Europa2050 » Do 12. Jul 2018, 12:30

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:25)

Das wäre in der Tat ein Fortschritt für Frieden und Sicherheit in Europa. Ich denke aber nicht, dass er das allein so entscheiden wird.


Das wäre in der Tat wieder einmal ein Verrat an Schutzsuchenden, aber nicht der erste (Kurden!).
Ich hoffe aber auch, dass das politische System in den USA verhindert, dass die Verlässlichkeit der USA entgültig zur 0-Nummer wird.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 12:31

Selina hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:28)

:D :thumbup:

So kann mans auch sehen. Die Rede von Trump zum Gipfel gerade eben (war sicher ne Wiederholung) war jedenfalls der absolute Brüller. Er sagte sinngemäß: "Die Amerikaner produzieren die besten Waffen auf der Welt. Und mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". Haben gerade mächtig gelacht: Trump, der Friedensengel.

Es stimmt aber: US-Waffen gehören in vielen Bereichen zur Weltspitze.
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Re: Re:

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 12:34

Europa2050 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:30)

Das wäre in der Tat wieder einmal ein Verrat an Schutzsuchenden, aber nicht der erste (Kurden!).

Das ist eine unsinnige Darstellung. Weder den Kurden noch den Balten droht irgendein Problem, wenn die US-Truppen bei ihnen keine Brötchen mehr kaufen sondern zuhause. Es herrscht da kein Krieg.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon relativ » Do 12. Jul 2018, 12:34

Selina hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:28)

:D :thumbup:

So kann mans auch sehen. Die Rede von Trump zum Gipfel gerade eben (war sicher ne Wiederholung) war jedenfalls der absolute Brüller. Er sagte sinngemäß: "Die Amerikaner produzieren die besten Waffen auf der Welt. Und mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". Haben gerade mächtig gelacht: Trump, der Friedensengel.

Man sollte auch immer Vosichtig mit dem sein, was man sich wünscht.
Veränderung bezüglich der Nato ect. mögen genehm sein , aber man sollte nie vergessen, daß durch solche Einschnitte immer auch ein Vakuum entsteht und man kann sich nie sicher sein, was sich in diesen so entwickelt.
Wenn man die menschlichen Erfahrungen zu rate zieht, so waren solche, oder ähnlichen Vorgänge danach meist mit sehr viel Elend verbunden.
Ich muss dies nicht unbedingt erfahren wollen, also lieber Status Quo, wenn möglich. Dafür sollten die Wähler beim nächsten Urnengang aber auch ein Zeichen setzen, bitte. ;)
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Orbiter1 » Do 12. Jul 2018, 12:39

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:26)

Oder bezahlen. Dann haben sie Schutz und USA. Der ganze Streit hat seine Ursache in Europa, nicht USA.
Was sind die Zusicherungen eines chronischen Lügners im militärischen Ernstfall wert? Gar nichts. America First ist das einzige was zählt. Wenn es den Interessen der USA dient wird er eingreifen, ansonsten eben nicht. Da ist es vollkommen egal zu was sich die USA im Rahmen der NATO verpflichtet haben.
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Re: Re: Trump und die NATO

Beitragvon Selina » Do 12. Jul 2018, 12:40

Europa2050 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 12:16)

Na halt wie bei Kim - „Great“

Vermutlich wird er den sofortigen Truppenrückzug aus dem Baltikum anbieten, dafür wird Putin irgendwann einmal vielleicht seine nicht vorhandenen Truppen aus dem Donbas abziehen.

Great Deal.


Trump sagte in seiner Rede: "Putin und ich wir sind keine Feinde. Wir sind Konkurrenten, aber keine Feinde." Wie schön das alles klingt. Nur, dass man dem Frieden nicht trauen kann. Der versteht sich offiziell vielleicht wirklich gut mit Putin. Man atmet für einen Moment auf und denkt sich, aha, die Eiszeit könnte vorbei sein; die größte Weltmacht, Amerika, reicht der zweitgrößten Weltmacht, Russland (das für Obama ja nur ne Regionalmacht war), die Hand. Schön, wunderbar. Und wenig später twittert Trump dann: "Unmöglich dieser kleine russische Aggressor, ich nehme zurück, was ich dort sagte" oder irgend so einen Schwachsinn ;)
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 12:47

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:39)

Was sind die Zusicherungen eines chronischen Lügners im militärischen Ernstfall wert? Gar nichts. America First ist das einzige was zählt. Wenn es den Interessen der USA dient wird er eingreifen, ansonsten eben nicht. Da ist es vollkommen egal zu was sich die USA im Rahmen der NATO verpflichtet haben.

Ich denke nicht, dass die NATO in einem Verteidigungsfall der Türkei oder Mazedonien oder sonst wem die Hilfe verweigert.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon KarlRanseier » Do 12. Jul 2018, 12:50

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:25)

Kann sich aber nach dem Abflug von Airforce One aus Brüssel wieder ändern. Die Europäer sollten richtig Gas geben und sich nachhaltig vom militärischen Schutz durch die USA unabhängig machen.



Und was passiert, wenn in Frankreich ein seniler Vollpfosten an die Macht kommt, der sich ebenfalls um bestehende Verträge nicht schert? Soetwas kann in allen Ländern passieren, die ein System haben, in dem ein Präsident nahezu diktatorische Vollmachten hat...
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Re: Re: Trump und die NATO

Beitragvon Europa2050 » Do 12. Jul 2018, 12:53

Selina hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:40)

Trump sagte in seiner Rede: "Putin und ich wir sind keine Feinde. Wir sind Konkurrenten, aber keine Feinde." Wie schön das alles klingt. Nur, dass man dem Frieden nicht trauen kann. Der versteht sich offiziell vielleicht wirklich gut mit Putin. Man atmet für einen Moment auf und denkt sich, aha, die Eiszeit könnte vorbei sein; die größte Weltmacht, Amerika, reicht der zweitgrößten Weltmacht, Russland (das für Obama ja nur ne Regionalmacht war), die Hand. Schön, wunderbar. Und wenig später twittert Trump dann: "Unmöglich dieser kleine russische Aggressor, ich nehme zurück, was ich dort sagte" oder irgend so einen Schwachsinn ;)


Ich trau denen allen nicht - der eine hochintelligent aber falsch bis zum Anschlag, der andere strunzdumm und eitel aber mit dem größten „roten Knopf“.
Und beiden sind unsere westlichen Werte, Liberalität und Menschlichkeit egal, und Europa eh nur ein Ärgernis.

Da hilft vermutlich wirklich nur „Hilf dir selbst“. Die Welt könnte ohne alte, machtgeile Männer und ihre national hirnbefreite Gefolgschaft so schön sein.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Selina » Do 12. Jul 2018, 13:13

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:31)

Es stimmt aber: US-Waffen gehören in vielen Bereichen zur Weltspitze.


Ja, mag sein. Ich lachte nur über diesen Satz "mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". Da sind die Amis beim nächsten Weltgendarm-Spiel fein raus. Man kann sich dann auf solche "Träume" berufen, die man dann aber "leider" nicht wahr werden lassen konnte... wegen der vielen Feinde und und und ... Durchschaubarer Quatsch.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon unity in diversity » Do 12. Jul 2018, 13:36

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:39)

Was sind die Zusicherungen eines chronischen Lügners im militärischen Ernstfall wert? Gar nichts. America First ist das einzige was zählt. Wenn es den Interessen der USA dient wird er eingreifen, ansonsten eben nicht. Da ist es vollkommen egal zu was sich die USA im Rahmen der NATO verpflichtet haben.
Das ist der Paradigmenwechsel, dessen Durchsetzung die eine oder andere Lüge rechtfertigt, meint Trump. Von daher kann man europäische Interventionsinitiativen, unter dem Kommando eines modernisierten Rodolfo Graziani vergessen.
Keiner betritt ungenehmigt Libyen, um die US-gewollten Zustände zu verändern. Das garantieren die united states naval forces europe/africa.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 13:39

Selina hat geschrieben:(12 Jul 2018, 14:13)

Ja, mag sein. Ich lachte nur über diesen Satz "mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". D

Die Rüstung mit dem Frieden zu begründen, ist ein uralter Dreh. Da muss man nichts drauf geben. Wir. Überfallen. Ausland. wird keiner als Werbung verwenden.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon DarkLightbringer » Do 12. Jul 2018, 16:33

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 07:06)

Nicht nur die Opposition in den USA ist über Trumps Äußerungen in Brüssel entsetzt.

„Während Trumps Tiraden in Brüssel die Schlagzeilen beherrschten, setzte der US-Kongress einen bewussten Kontrapunkt. In einer seltenen überparteilichen Resolution bekräftigte das Repräsentantenhaus seine Unterstützung für die NATO. Paul Ryan, mächtigster Republikaner im Kongress und Sprecher im Repräsentantenhaus, distanzierte sich von Trumps Kritik: "Die NATO ist unverzichtbar. Sie ist heute wichtiger als je zuvor. Das wollen wir in unserer Resolution zum Ausdruck bringen. Und der Senat hat auch eine verabschiedet."

Im Senat, in dem die wichtigsten US-Außenpolitiker sitzen, hatten sich zuvor 97 Senatoren bei nur zwei Gegenstimmen für Amerikas volle Unterstützung der NATO ausgesprochen. In einer ebenfalls seltenen gemeinsamen Stellungnahme verurteilten die führenden Demokraten aus Senat und Repräsentantenhaus Trumps Attacken gegen Deutschland: "Präsident Trumps unverschämte Beleidigungen und Verunglimpfungen Deutschlands, eines unserer verlässlichsten Verbündeten, sind eine Peinlichkeit", schrieben Chuck Schumer und Nancy Pelosi.“ Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/nato-trump-109.html

Das ist sehr begrüssenswert und es sollte den beiden US-Kammern ausdrücklich gedankt werden.

"Unsere Verbündeten sollen wissen, dass das Gepolter des Präsidenten nicht die Haltung im US-Kongress ist. Und wir sind es, die das amerikanische Volk repräsentieren."
http://www.tagesschau.de/ausland/nato-trump-109.html

Nebenbei hat die Kritik an Nordstream 2 jedoch auch im Kongress eine breite Zustimmung.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon DarkLightbringer » Do 12. Jul 2018, 16:40

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2018, 10:33)

Wenn Trump das Bündnis festigen will, muß er für Reformen in der EU sein. Damit jedes Land die 2% mit eigenerwirtschafteten Mitteln stemmen kann. Mitglieder, die nur am Tropf hängen, verliert man, wenn es drauf ankommt, zuerst.
(16+1 Treffen)

Ich bin fast sicher, Mazedonien wird einen wichtigen, wenngleich eher symbolischen Beitrag zur Sicherheitsarchitektur des Atlantischen Schildes leisten.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Troh.Klaus » Do 12. Jul 2018, 17:22

Wenn die USA jetzt sogar bis zu 4% des BIP von den Partner fordern, sollte Deutschland ernsthaft überlegen, dieses Geld lieber gleich in eine eigene atomare Bewaffnung samt Interkontinentalraketen zu stecken. Ich meine, mit einem solchen Beitrag Deutschlands gibt es dann keine Zweifel mehr, dass wir voll zu unseren Bündnis-Verpflichtungen stehen und jeden Gegner im Ernstfall platt machen, notfalls auch präventiv ...
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon KarlRanseier » Do 12. Jul 2018, 18:30

Selina hat geschrieben:(12 Jul 2018, 14:13)

Ja, mag sein. Ich lachte nur über diesen Satz "mein Traum ist es, diese Waffen nie einsetzen zu müssen". Da sind die Amis beim nächsten Weltgendarm-Spiel fein raus. Man kann sich dann auf solche "Träume" berufen, die man dann aber "leider" nicht wahr werden lassen konnte... wegen der vielen Feinde und und und ... Durchschaubarer Quatsch.



Naja, die USA sind bekanntlich von lauter Schurkenstaaten umgeben. Kanada ist bekannt dafür, seinen südlichen Nachbarn ständig zu überfallen. Und Mexiko ist noch schlimmer, die wollen ja noch nichtmal Trumps Supermauer bezahlen. Es sind schon Staaten für deutlich weniger demokratisiert worden!
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 12. Jul 2018, 20:07

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Jul 2018, 13:26)

Oder bezahlen. Dann haben sie Schutz und USA. Der ganze Streit hat seine Ursache in Europa, nicht USA.


Ach das ist doch nur ein Aufhänger. Europas Wehretat ist faktisch gesehen 4x so hoch wie der von Russland. Das einzige Ziel von Trump ist die Zerlegung der EU. Trump strebt wirklich die Weltherrschaft an.

Davon abgesehen ist sein Verhalten so sprunghaft und widersprüchlich dass ich am Geisteszustand von Trump zweifle. Das sieht schwer nach einer fortgeschrittenen Demenz aus.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon rain353 » Do 12. Jul 2018, 20:14

Denkt ihr, dass Trumps Auftreten gegenüber Merkel sogar ihre Kanzlerschaft stabilisieren wird?

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