Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 20. Mär 2017, 23:03

Geschäftsmann Trump kann es einfach niemanden recht machen. Da hat er mal gute Beziehungen (gehabt) zu Russland, dann wird ihm das auch negativ ausgelegt.

FBI-Chef widerspricht Trump

Öffentliche Demontage

Das Netz zieht sich zu: Das FBI ermittelt gegen Donald Trumps Berater wegen ihrer Russlandkontakte. Und Behördenchef Comey stellt den Präsidenten öffentlich als Lügner bloß.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 39652.html


Das Team Trump scheinen selbst für politische Verhältnisse Lügenbarone zu sein, gegen die Baron Münchhausen ernster und kalkulierbarer gehalten werden muß. Selbst, wenn es in nur in der Fiktion gibt.

Das Politiker lügen und natürlich auch US-Präsidenten ist nicht neu. Bush erzählte über seine Nahostkriege Blödsinn, Clinton hatte nie außerehelichen Sex. Sex in seiner Definition. Nur, jetzt sagen sogar ehemalige Weggefährten, hier Comey, daß Donald ein Lügner ist. Das ist unangenehm. Für Trump-Fans allerdings nur ein weiterer Beweis, daß er einfach alles richtig macht. In der postfaktischen Zeit ist Unwahrheit die Wahrheit und Beleidigungen Aufrichtigkeit, Nichtwissen eine Auszeichnung. Was sagt das über seine Anhänger aus? Und was soll Trump für sie in Erfüllung bringen? :thumbup:
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Do 23. Mär 2017, 12:30

Die Trump-Dynastie macht internationale Politik. Diesmal Prinz Trump. Wieder mit alternativen Fakten. Trittbrett Fahrer zum Terroranschlag in London. Die Reaktion aus London ist scharf. Ist der Trumpclan gut für die angelsächsischen Beziehungen?

Terror in London

Trumps Sohn nach Anschlags-Tweet in der Kritik

Kurz nach dem Anschlag mit vier Toten hat Donald Trump junior den Londoner Bürgermeister Khan scharf angegriffen - mit einem verzerrten Zitat. Die Reaktionen sind harsch.

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1140057.html
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 24. Mär 2017, 22:19

Geschäftsmann Trump wohl auch in Sachen Nahost ein Meister seines Faches.

Trump: ‘We Should have Never Left Iraq’

US President Donald Trump had once again voiced his opinion about Iraqi crisis, which he had previously said during his presidential campaign: “Perhaps we shouldn’t have gone in, and certainly we shouldn’t have left. We certainly should never, ever have left, and the vacuum was created.”

http://english.aawsat.com/a-rashid/opin ... -left-iraq


Was Trump sagt(e) und tut sind gewohntermassen zweierlei, dennoch würde ich sagen, warum gehst du nicht wieder voll rein? Die USA sind ja immer noch drin. Mit vermutlich 5000 Soldaten Stand Mitte 2016. Trump kann ja die "Fehler" von Bush und Obama korrigieren. Vielleicht fürs erste 50 000 Soldaten?
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 27. Mär 2017, 15:28

Nachdem Geschäftsmann Donald T. seiner Tochter eigens Arbeitsbüros im Weißen Haus eingerichtet hat und seine Medienberaterin im TV Werbung für die erfolglose Kollektion von Ivanka gemacht hat, sein Stiefsohn offiziell das Attentat von London selbst für Briten empörend kommentierte, noch ein lang gemunkelter neuer Geniestreich. Ein weiterer Vertrauter von Trump bekommt eine Position. Sein Anwalt David Friedmann, der Geschäftsmann Trump in Immobilienfragen beriet, wird neuer US-Botschafter in Israel.

Sicher ist er als Immobilienanwalt hochgradig kompetent. Das ist genialer Wortwitz, denn zum einen kann man sich schon fragen, was ihn als Nahostexperten qualifiziert, zum anderen gehts ja um "Immobilien" im israelisch-palästinensischen Konflikt. ;)

Trumps Anwalt gilt als äußerst siedlerfreundlich

Netanjahu erfreut

Friedman gilt als ausgesprochen siedlerfreundlich. Er hatte nach seiner Nominierung gesagt, er gehe davon aus, künftig in Jerusalem zu arbeiten. Die US-Botschaft ist seit 68 Jahren in Tel Aviv.

Friedman hatte Jerusalem als ewige Hauptstadt Israels bezeichnet. Die Palästinenser wollen im arabischen Ostteil der Stadt, den Israel 1967 besetzt und später annektiert hatte, die Hauptstadt eines unabhängigen Staates ausrufen. Der endgültige politische Status von Jerusalem soll in Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern geklärt werden.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich erfreut über Friedmans Bestätigung. "Er wird herzlich als Donald Trumps Repräsentant und als enger Freund Israels willkommen geheißen werden", schrieb Netanjahu auf Twitter.

In einem aufsehenerregenden Brief an den US-Senat hatten fünf ehemalige US-Botschafter Friedman als unqualifiziert für die Position beschrieben. Sie kritisierten nach Angaben israelischer Medien Friedmans "extreme, radikale Positionen".

derstandard.at/2000054734944/US-Senat-bestaetigt-David-Friedman-als-US-Botschafter-in-Israel


Herzlich willkommen im Trump-Kompetenzteam!



PS: Schwiegersohn (dessen reiche Eltern ihm schon Harvard durch Spenden "ermöglicht haben) bekommt auch eine Posten zugeschanzt. Dafür wird er qualifiziert sein. Das Amt für Innovationen.

Amt für Innovationen

Trump schafft neuen Posten für Schwiegersohn

"Die Regierung sollte geführt werden wie eine große amerikanische Firma" - das sagt Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Nun soll er das neu geschaffene Amt für amerikanische Innovationen leiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/j ... 40591.html


Erinnert mich irgendwie an das "Das Ministerium für alberne Gänge" von Monty Python.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Di 28. Mär 2017, 21:59

Abbau des Klimaschutzes (von dem er annimmt, das dieser ohnehin eine Verschwörungstheorie der Rotchinesen ist) und Förderung der Kohle. Wie in alten Zeiten.

USA

Trump unterzeichnet Klima-Dekret

Donald Trump will den Klimaschutz abbauen und die Kohleindustrie stärken. Ein entsprechendes Dekret hat der US-Präsident unterzeichnet - umgeben von Bergarbeitern.


Supertyp, der auch mal an unserer aller Zukunft denkt. Das könnte Richtungsweisend für viele andere Staaten sein. Immerhin ist die USA Vorbild. Genauso, wie die Aussage von Trump, das die Presse der Feind des Volkes wäre. Wer sollte da noch Erdogan widersprechen oder Putin, wenn die diese Feinde einsperren. Mit Trump in einer gute Zukunft!

Die EU-Kommission bedauerte die Abkehr der US-Regierung von wichtigen Klimaschutzmaßnahmen. "Jetzt wird man sehen, mit welchen anderen Mitteln die USA ihre Zusagen aus dem Pariser Abkommen erreichen wollen", erklärte Umweltkommissar Miguel Arias Cañete am Dienstagabend in Brüssel.

Die Umsetzung von Trumps Verordnung könnte Jahre dauern. Umweltgruppen drohten bereits mit Klagen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 40884.html


Ja, Donald, wie sollen jetzt die Zusagen zum Pariser Abkommen erreicht werden? Oder nicht einhalten? Schurkenstaatstatus soll offenbar erreicht werden. Trump wird den USA ähnlich schaden wie G.W.Bush. Mit dem Thema Klima wird das eine größere Dimension haben.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 07:21

Gewohnte Trump-Qualität auch hier.

Trump findet die EU jetzt doch gut

Überraschend hat Donald Trump die Europäische Union für ihre Reaktion auf das Brexit-Votum gelobt. Die EU mache "sehr gute Arbeit", sagte der US-Präsident der Zeitung "Financial Times". Er habe nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt zunächst gedacht, dass weitere Länder folgen würden, "aber ich glaube wirklich, dass die Europäische Union die Kurve kriegt".

Seit dem Votum der Briten habe die EU "sehr gute Arbeit" geleistet, die Mitgliedstaaten "wieder zusammenzuführen", in der EU herrsche nun "ein anderer Geist des Zusammenhalts".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 41568.html


Heute so, morgen wieder so. Das einzige, an das er versucht sich zu halten ist die USA in die Steampunk-Ära zu bringen. Also, weg von modernen Technologien (was ja auch schon die Wissenschaft dort in Unruhe versetzt) wieder in zu Kohle und Co.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Mo 3. Apr 2017, 07:35

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Mar 2017, 22:59)
Supertyp, der auch mal an unserer aller Zukunft denkt. Das könnte Richtungsweisend für viele andere Staaten sein. Immerhin ist die USA Vorbild. Genauso, wie die Aussage von Trump, das die Presse der Feind des Volkes wäre. Wer sollte da noch Erdogan widersprechen oder Putin, wenn die diese Feinde einsperren. Mit Trump in einer gute Zukunft!

Putin, Erdogan, IS, usw. gab es schon vor Trump. Der hat damit nichts zu tun.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 09:26

Adam Smith hat geschrieben:(03 Apr 2017, 08:35)

Putin, Erdogan, IS, usw. gab es schon vor Trump. Der hat damit nichts zu tun.


Aber Trump ist in einer rechtsstaatlichen Demokratie gewählt. So die Annahme. Die USA gilt vielen als Vorbild. Wird als Hort der Freiheit wahrgenommen. Wenn der Präsident, der zumindest fast soviel Wählerstimmen wie die Verliererin Clinton bekommen hat sagt, dass die Presse Feinde des Volkes wären, ja was soll man dann Putin und Erdogan dafür kritisieren?

Trump hat als Präsident Verantwortung. Gerade als Präsident einer Supermacht. Klar ist die Presse der Feind des Volkes. Wer will das bestreiten? Sagt sogar der US-Praesident. Welcher Diktator, Truther, Privatmensch AfDler, Salafist wird da widersprechen? Lügenpresse, Fakenews, alternative Fakten. Ein US-Praesident macht das salonfähig.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Mo 3. Apr 2017, 09:46

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:26)

Aber Trump ist in einer rechtsstaatlichen Demokratie gewählt. So die Annahme. Die USA gilt vielen als Vorbild. Wird als Hort der Freiheit wahrgenommen. Wenn der Präsident, der zumindest fast soviel Wählerstimmen wie die Verliererin Clinton bekommen hat sagt, dass die Presse Feinde des Volkes wären, ja was soll man dann Putin und Erdogan dafür kritisieren?

Trump hat als Präsident Verantwortung. Gerade als Präsident einer Supermacht. Klar ist die Presse der Feind des Volkes. Wer will das bestreiten? Sagt sogar der US-Praesident. Welcher Diktator, Truther, Privatmensch AfDler, Salafist wird da widersprechen? Lügenpresse, Fakenews, alternative Fakten. Ein US-Praesident macht das salonfähig.

Erdogan wurde auch vor Trump nicht von der Bundesregierung kritisiert. Mit Trump hat sich auf der Welt bisher nichts geändert. Die Chinesen sind jetzt sogar demonstrativ für Freihandel.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 11:51

Adam Smith hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:46)

Erdogan wurde auch vor Trump nicht von der Bundesregierung kritisiert. Mit Trump hat sich auf der Welt bisher nichts geändert. Die Chinesen sind jetzt sogar demonstrativ für Freihandel.


Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Es geht nicht um Kritik, die die Bundesregierung äußert, oder das die Chinesen Trump ausnützen (ob das besser ist, wenn China die USA ersetzt bleibt abzuwarten). Es geht darum, das ein US-Praesident die Presse als Feind des Volkes bezeichnet. Und wie soll man gegen andere Staatsführer argumentieren, die das auch so sehen. Sogar der US-Praesident sagt das. Das ist ein Punkt dabei. Von einigen anderen unangenehmen Begleiterscheinungen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Mo 3. Apr 2017, 11:56

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 12:51)

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Es geht nicht um Kritik, die die Bundesregierung äußert, oder das die Chinesen Trump ausnützen (ob das besser ist, wenn China die USA ersetzt bleibt abzuwarten). Es geht darum, das ein US-Praesident die Presse als Feind des Volkes bezeichnet. Und wie soll man gegen andere Staatsführer argumentieren, die das auch so sehen. Sogar der US-Praesident sagt das. Das ist ein Punkt dabei. Von einigen anderen unangenehmen Begleiterscheinungen.

Es wird halt so wie bisher weiter argumentiert. Geändert hat sich doch bisher nichts. Oder gibt es dafür Beispiele? Abgesehen von den Chinesen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 15:46

Adam Smith hat geschrieben:(03 Apr 2017, 12:56)

Es wird halt so wie bisher weiter argumentiert. Geändert hat sich doch bisher nichts. Oder gibt es dafür Beispiele? Abgesehen von den Chinesen.


Ich verstehe nicht, was die Chinesen damit zu tun haben?

Ein US-Präsident, der meint von der freien, demokratischen Welt sprechen zu müssen und dies gerne anderen Staaten vorgehalten wird, der darf nicht sagen, daß die Presse ein Feind des Volkes ist. Das ist unsäglich, was hat das für eine Signalwirkung?
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Mo 3. Apr 2017, 16:21

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 16:46)

Ich verstehe nicht, was die Chinesen damit zu tun haben?

Ein US-Präsident, der meint von der freien, demokratischen Welt sprechen zu müssen und dies gerne anderen Staaten vorgehalten wird, der darf nicht sagen, daß die Presse ein Feind des Volkes ist. Das ist unsäglich, was hat das für eine Signalwirkung?

In Bezug auf den Freihandel von China gibt es ja eine konkrete Auswirkung in Bezug auf die Präsidentschaft von Trump.

Gibt es denn konkrete Auswirkungen in Bezug auf die Pressefreiheit in anderen Ländern? Die deutsche Regierung verhielt sich auch schon vor Trump kriechend in Bezug auf die Türkei. Auch hier sind es aber wiederum die Chinesen die nicht kriechen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 16:39

Adam Smith hat geschrieben:(03 Apr 2017, 17:21)
Gibt es denn konkrete Auswirkungen in Bezug auf die Pressefreiheit in anderen Ländern? Die deutsche Regierung verhielt sich auch schon vor Trump kriechend in Bezug auf die Türkei. Auch hier sind es aber wiederum die Chinesen die nicht kriechen.




John McCain über Trumps Presseschelte

"So fangen Diktaturen an"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/j ... 35316.html


Trumps Kampf gegen Medien

Aktivisten warnen vor Folgen für Pressefreiheit weltweit

Trump wütet gegen kritische Presse - mehrere große Medien wurden zuletzt von Briefings ausgeschlossen. Eine US-Organisation, die sich für Pressefreiheit einsetzt, fürchtet Folgen für Journalisten weltweit.

Trumps Kurs bedrohe aber nicht nur die amerikanische Presse, sondern Journalisten weltweit, warnt jetzt die in den USA ansässige Nichtregierungsorganisation Committee to Protect Journalists (CPJ). Trumps Verhalten sende das Signal an andere Regierungen aus, dass es in Ordnung sei, Journalisten zu schmähen und ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben, so der stellvertretende CPJ-Geschäftsführer Rob Mahoney gegenüber dem britischen "Guardian".

Statt Krieg gegen die Mainstream-Medien zu führen, sollte die Trump-Administration als Verfechter der freien Presse auftreten. Trumps Angriffe auf die Presse mache die Arbeit und den Umgang mit Ländern wie etwa der Türkei, Äthiopien und Venezuela, wo Regierungen nichts mehr wollten als die Presse zum Schweigen zu bringen und einzuschüchtern, nicht einfacher, sagte Mahoney - und zog Vergleiche zu den Siebzigerjahren. Auch damals sei die Beziehung zwischen dem republikanischen Präsidenten Richard Nixon und der Presse katastrophal gewesen, aber Journalisten hätten immerhin noch ihre Arbeit machen dürfen, die Watergate-Affäre sei enthüllt worden.

Suzanne Nossel, Geschäftsführerin des Schriftstellerverbandes PEN America, erklärte laut "Guardian", das Weiße Haus würde dem amerikanischen Volk durch seinen Umgang mit der Presse schweren Schaden zufügen. Die Sorge Trumps vor kritischen Fragen und schädigenden Enthüllungen hebe nicht seine Pflicht auf, dem amerikanischen Volks die Einblicke und Informationen zu erlauben, auf die es ein Recht habe.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 36339.html


Wenn ich Lehrer wäre und solche Aussagen gegenüber meinen Klassen tätigen würde, mit natürlich geringerem Wirkungshebel als ein US-Präsident, dann würde man mich zurecht rügen. Meine Antwort, ob es denn konkrete kriminelle Handlungen meiner Schutzbefohlenen gäbe, aufgrund meiner Aussagen, wie daß die freie Presse Feind des Volkes wäre, oder Juden, Muslime usw. Feinde wären, wäre wohl kaum ausreichend oder angemessen, als Erwiderung?

Ich bin kein US-Journalist, aber ich hätte ein Problem, wenn mein Präsident, oder meine Kanzlerin mich als Volksfeind bezeichnen würde. Und wenn ich in Russland oder der Türkei Journalist wäre, dann fände ich es auch nicht beruhigend, wenn der US-Präsident derselben Meinung wäre wie Putin oder Erdogan. Und ermutigend wäre das auch nicht für die Arbeit. Wenn sogar der Präsident der USA meine Kollegen so nennt...

Findest du diese Aussage eines US-Präsidenten wirklich belanglos?
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » Mo 3. Apr 2017, 17:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 17:39)

Findest du diese Aussage eines US-Präsidenten wirklich belanglos?


Die USA sind erstens ein kapitalistischer Staat. Die Macht liegt hier nicht beim Staat, sondern bei den Bürgern und Unternehmen.

Zweitens ist Trump abhängig von den Republikanern, er hat wenig eigene Leute und das politische System der USA ist stabil. Aus dem Grund kann er nicht viel machen. Es ist ihm gar nicht möglich Journalisten verhaften zu lassen und Zeitungen und Fernsehsender zu schließen.

Aus dem Grund sind die Aussagen von Trump sogar positiv zu sehen. Wenn es ein stabiles politisches System gibt, dann können selbst Feinde der freien Presse nichts machen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 7. Apr 2017, 06:45

Trump holt die Realität ein. Wieder kippt eine Ansage von ihm aus dem Wahlkampf. Trump hatte Obama noch vorher weise Ratschläge gegeben, sich aus dem Konflikt herauszuhalten.

USA greifen Luftwaffenbasis der syrischen Armee an

Für den Moment scheint Trump, der sich im Wahlkampf klar gegen eine Involvierung im Syrien-Konflikt ausgesprochen hatte, auch die Unterstützung seiner Gegner zu haben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 42256.html


Der springende Punkt an dieser Stelle ist nicht, ob es gut oder schlecht ist, symbolisch oder massiv, sondern, das Trump es dämmert, das eine Supermacht, bzw. ein Staat, der dieses sein möchte, nunmal nicht isolationistisch agieren kann. Man wird, ist und bleibt in so einem Status nur, wenn man überall "mitmischt". America first, das ist primär Wahlkampfgerede.
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Droht ein politisches Vietnam?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 7. Apr 2017, 19:07

Undankbarer Posten. Der jetzige Mr President hat u.a. fast soviele Stimmen wie die Verliererin Clinton bekommen können, weil er so sehr America First propagiert hat. Kein Knochen eines US-Amerikaners, mutmaßlich eines WASP-Amerikaners, ist es wert in Nahost gebrochen zu werden.

Luftschlag in Syrien

Trump verprellt seine treuesten Anhänger

In der Syrienkrise kann sich Donald Trump als Macher präsentieren, beeindruckt sogar den politischen Gegner. Seine engsten Anhänger jedoch fühlen sich betrogen - eine Gefahr für den Präsidenten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/l ... 42406.html


Trump hat jetzt mit dem Luftschlag den Tanz eröffnet, jetzt kann nicht mehr gestoppt werden. Natürlich waren die USA vorher auch in Syrien und Irak sehr aktiv. Dieser Luftschlag hat aber symbolische Wirkung. Wenn Trump jetzt nicht weitermacht, dann hat Assad und dahinter Alphatier II (Putin) und der unscheinbare Macher Iran die Nase vorn. Wenn Assad zuschlägt, das kann ja rein konventionell sein und Trump lässt das durch, zeigt er die Hilflosigkeit der Supermacht USA und dem Alphatier I (Trump). Reagiert er, ist er da, wo Bush war und Obama nie hinwollte. Sehr gefährlich.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » So 9. Apr 2017, 08:21

Trump will jetzt gegen Nordkorea aufmarschieren. Hm, kein Isolationismus mehr?

Eskalation im Atomstreit mit Pjöngjang

USA schicken Flugzeugträger nach Korea

Die USA wollen ein Signal der Stärke an Kim Jong Un senden: Von Singapur aus nahmen die "USS Carl Vinson" und ihre Begleitschiffe Kurs auf die koreanische Halbinsel - laut US-Armee eine Vorsichtsmaßnahme.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/a ... 42539.html


Hat er die Protokolle endlich gelesen?
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Jetzt gilt es - Trump hat angesagt

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 10. Apr 2017, 08:00

Trump bewegt sich aus seinem propagierten Isolationismus aus der Wahlkampfzeit heraus. Russland, Iran, China und Nordkorea - bitte warm anziehen? Und wer genau?

Russia and Iran warn US they will 'respond with force' if red lines crossed in Syria again

http://www.independent.co.uk/news/world ... 75031.html


Kim Jong-un says North Korea is on ‘the brink of war’ with the USA

Read more: http://metro.co.uk/2017/04/09/kim-jong- ... z4dpLj9SqZ


Er bezog ihn auch direkt auf die eigene Sicherheit des Landes: "Einige Kräfte verbreiteten großmäulig, dass die militärische Attacke der USA auf Syrien eine Warnung für uns ist. Aber wir fürchten uns nicht." Der US-Angriff sei eine "bittere Lehre" für alle Länder, die keine Atomwaffen haben. "Wir werden in jeder Weise unsere Kapazitäten zur Selbstverteidigung verstärken, um uns mit unseren eigenen Kräften gegen die USA verteidigen zu können."

derstandard.at/2000055629180/Nordkorea-Fuerchten-uns-nicht-vor-den-USA


Lassen sie Trump auflaufen? Oder kann Trump im Gegensatz zu seinen Vorgängern diese aus Sicht der USA Gegner und Krisenregionen jetzt doch lösen und entschärfen?

Wenn Trump jetzt nicht dabei gut wegkommt und daran könnten diese Staaten ein Interesse haben, dann wird Trump ähnlich effektiv wie Bush die USA als dominierende Führungsmacht weiter demontieren.

Ist es von seinen Profistrategen (Tochter Ivanka, Schwiegersohn Jared, Bannon - von zuhause aus u.a.) wirklich clever mehrere Fässer gleichzeitig aufzumachen? Jedes Faß ans sich kann ihm einen Leistenbruch verpassen. Muß Trump aufgrund der Innenpolitik und Kritik und Untersuchungen so sehr davon ablenken, daß er Russland, Iran, China und Nordkorea gleichzeitig angehen muß. Ob Geniestreich oder Bush II bleibt abzuwarten.

Er bietet jetzt den anderen Protagonisten auch Ping Pong Chancen. Ist Trump mit Kim beschäftigt, können die anderen in Nahost ihr Ding durchziehen. Schaut er nach Nahost, kann Kim z.B. wieder ne Bombe testen. Trump der Macher? Die USA können nicht mehr gleichzeitig mehrere Konfliktherde bearbeiten.
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Beziehungen USA-Russland

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 22:13

Erdogan läutete einst die Null-Probleme Politik der Türkei mit seinen Nachbarn ein. Das lief recht gut. Null Probleme heißt ja null Probleme. Wenn man nichts tut, macht man auch keine Fehler und tritt niemanden auf die Füsse. Danach begann die Türkei sich ihrer neuen Rolle bewußt zu werden. Z.T. gezwungen, z.T. bewußt agierend. Das Ergebnis waren Probleme rund um die Türkei herum.

Trump propagierte "America First". Tolle Buddy-Freundschaft mit Putin inklusive. Nun macht Trump ähnliche Erfahrungen wie Erdogan. Außenminister Tillerson, Ex-Exxon Manager, der lumpige 180 Mio. $ (!!) mit auf den Weg von Exxon in sein neues Amt bekommen hat (nein, das ist keine Bestechung oder Zuwendung oder "Establishment"), ist bei seinen alten Freunden in Russland. In nicht mehr so freundlicher Atmosphäre. Einst bekam der Exxon Manager Tillerson sogar Orden von Putin. Warum wohl...? Den würde Putin jetzt am liebsten zurückfordern. Auch Exxon wird sich jetzt denken, ob 180 Mio. ausreichen, wenn die Beziehungen zu dem rohstoffreichen Russland jetzt so schlecht sind und Tillerson jetzt vielleicht nicht einmal mehr seinen alten Freund Putin sehen kann.

Kühler Empfang für Tillerson in Moskau

US-Außenminister Rex Tillerson ist in Moskau gelandet – doch ob er im Kreml empfangen wird, ist unklar. Washington und Moskau sind auf Konfrontationskurs

Kommissar Rex, die alte Polizeiserie aus Wien, hat in Moskau immer noch erstaunlich viele Freunde. Für Rex Tillerson, den Russlands Präsident Wladimir Putin noch 2012 als ExxonMobil-Chef mit dem Freundschaftsorden ehrte, gilt das nicht mehr. Sein zweitägiger Moskau-Besuch wird nach dem jüngsten Zerwürfnis in der Syrien-Frage zum diplomatischen Kräftemessen. Der Kreml stellt seinen Frust offen zur Schau: "Im Zeitplan Putins sind derzeit keine Treffen mit Tillerson während dessen Visite in Moskau vorgesehen", erklärte Putins Sprecher Dmitri Peskow kühl kurz vor Eintreffen des US-Außenministers.

Das wäre noch kein diplomatischer Eklat, schließlich ist Tillerson offiziell auf Einladung seines Kollegen Sergej Lawrow in Moskau. Eine klare Ansage aus Moskau an Washington ist es allemal; schließlich fand der Kremlchef zuletzt Zeit für deutlich weniger prominente Politiker. Steht Sigmar Gabriel als deutscher Außenminister auf der Protokollebene mit Tillerson immerhin noch auf einer Stufe, so sind Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer oder die Präsidentschaftskandidatin des französischen Front National Marine Le Pen, denen Putin im März Audienz gewährte, deutlich darunter anzusiedeln. Le Pen und – mit Abstrichen – Seehofer sind in Putins Augen Verbündete; Tillerson hingegen ein Verräter.

Trumps Wankelmütigkeit

Denn von den "guten Vorsätzen", die der Kreml bei Donald Trump und seinem Regierungsteam zu erkennen glaubte, ist nach einigen Monaten im Amt nichts mehr übrig geblieben

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Das ist das Problem. Erdogan und jetzt Trump. Null-Probleme/America First, das war einmal.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten

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