Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

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Keoma
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Keoma » Do 23. Jun 2016, 08:39

HugoBettauer hat geschrieben:(23 Jun 2016, 09:08)

Die regelmäßige Übernachtung in diesen Hütten ist meist nicht nur nach Vereinssatzung sondern auch nach gesetzlichen Regelungen nicht vorgesehen, auch wenn manche da einen halben Haushalt mit Geschirrspüler und Satellitenschüssel verbaut haben.


Gesetzlich nicht vorgesehen und durchsetzbar sind zwei Paar Schuhe.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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HugoBettauer
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon HugoBettauer » Do 23. Jun 2016, 08:42

Keoma hat geschrieben:(23 Jun 2016, 09:39)

Gesetzlich nicht vorgesehen und durchsetzbar sind zwei Paar Schuhe.

Freilich, von ganz krassen Fällen (zB kommerzielle Vermietung als Ferienwohnung wie auf den deutschen Inseln und Halbinseln) abgesehen wird auch das Verfolgungsinteresse eher gering sein.
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Dampflok94
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Dampflok94 » Do 23. Jun 2016, 10:07

HugoBettauer hat geschrieben:(23 Jun 2016, 09:08)

Die regelmäßige Übernachtung in diesen Hütten ist meist nicht nur nach Vereinssatzung sondern auch nach gesetzlichen Regelungen nicht vorgesehen, auch wenn manche da einen halben Haushalt mit Geschirrspüler und Satellitenschüssel verbaut haben.

In Berlin gibt es da noch einige wenige Restanten aus der Nachkriegszeit. Damals wurden aus bekannten Gründen Schrebergärten zur Dauerlösung. Erlaubterweise. Und in einigen wenigen Fällen gilt das bis heute.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon HugoBettauer » Do 23. Jun 2016, 10:22

Ja, damals war Wohnraum knapp und auch nicht für jeden erschwinglich durch den Krieg und die von Deutschland verursachten Kriegsfolgen.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon busse » Do 23. Jun 2016, 16:57

Die Schrebergärten jedenfalls in Berlin sind in den Anfang 20 'iger Notjahren zumeist gegründet worden. Nach ihren Wesen sollten sie selbstverständlich zur Selbstversorgung beitragen. Dies ist von den Satzungen bis heute erhalte, wird bei einigen sehr genau genommen, bei anderen Gemeinschaften sehr lax. Eigentümer des Landes ist hier Berlin. An exponierten Stellen ist nun Wohnungsbau vorgesehen, viele Schrebergartengemeinschaften sollen aber erhalten bleiben. Was viele nicht wissen, die Anlage ist immer für Besucher geöffnet und darf nur nach 22.00 Uhr verschlossen sein.
Nach dem II. Weltkrieg war der Wohnraum in Berlin sehr knapp, was die Sonderregelungen zuließ.
Im Übrigen war waren weder die US oder RAF Bomberflotten gehalten zivile Ziele anzugreifen, noch wurden sie ermuntert, auch wenn es fälschlicherweise laufend behauptet wurde und wird. Ganze Wohnviertel niederzumachen, dazu hat sie keiner gezwungen das war ihre Stzrategie. Auch wenn man meinen müßte das wären deutsche Kriegsfolgen , von Deutschland verursacht. Die Meister des Todes aus der Luft haben weder GASAG , noch BEWAG Gebäude getroffen in Berlin. Seltsam ? Nein verständlich ,mit den hohen US Anteilen an den Firmen.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Adlerauge » Do 23. Jun 2016, 17:29

Meine Stadt ist nur eine mittelgroße Stadt.
Aber auch hier stellt die Gemeinde jetzt den Mietern kleine Grundflächen zur Verfügung,um Gartenbau zu betreiben.
Finde ich gut!
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Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Billie Holiday » Do 23. Jun 2016, 18:50

Adlerauge hat geschrieben:(23 Jun 2016, 18:29)

Meine Stadt ist nur eine mittelgroße Stadt.
Aber auch hier stellt die Gemeinde jetzt den Mietern kleine Grundflächen zur Verfügung,um Gartenbau zu betreiben.
Finde ich gut!
Fördert das Familienleben.


Nur, wenn es ums Grillen geht....beim Unkraut zupfen verpieseln sich die lieben Kleinen. :cool:
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon frems » Do 23. Jun 2016, 19:08

Umetarek hat geschrieben:(22 Jun 2016, 21:04)

Ich dachte ja, Schrebergärten wären da um sich selbst Gemüse und Obst zu ziehen. Ursprünglich aus der Not, später ob der Freude daran. Ich hätte auch gern einen. Ein Reihenhaus hat meist zu wenig Garten, von einer Eigentumswohnung wollen wir gar nicht reden.

Das hängt wohl von der Kolonie ab. In Hamburg ist der Obstanbau in vielen Gartenvereinen untersagt, weil es nicht ins "Bild" passt. In Berlin ist das wohl oft etwas lockerer, solange man nicht ein Baumhaus errichtet: http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... Spass.html
Labskaus!

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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Quatschki » Do 23. Jun 2016, 19:39

Bestäubungstechnisch ist so eine Kleingartenanlage doch für Obstanbau prädestiniert.
Am besten, wenn noch ein, zwei Imker dabei sind.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon frems » Do 23. Jun 2016, 19:49

Quatschki hat geschrieben:(23 Jun 2016, 20:39)

Bestäubungstechnisch ist so eine Kleingartenanlage doch für Obstanbau prädestiniert.
Am besten, wenn noch ein, zwei Imker dabei sind.

Kommt drauf an. Ich war mal verwundert, warum die Grünen generell kritisch gegenüber Schrebergärten sind. Aber es ist leicht nachvollziehbar: ökologisch sind Schrebergärten so mies wie ein landwirtschaftlich genutzter Acker (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 99142.html). Jedes Kraut wird gerupft und die Hecken vollgesprüht mit Chemikalien, damit dort kein Käfer auftaucht und irgendwas anknabbert. Zudem häufig alles andere als eine Artenvielfalt, was das Grünzeugs anbelangt. Da ist eine verwucherte Baulücke deutlich wertvoller fürs Ökosystem.
Labskaus!

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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Quatschki » Do 23. Jun 2016, 20:51

Also ich kann nur von unserer benachbarten Sparte ausgehen.
Da gibt es etliche Teiche. Es gibt Frösche, Kröten, Molche, Igel und viele bebrütete Nistkästen

In Hausgärten wird genauso viel Chemie eingesetzt und noch mehr ökologisch wertlose Importziergewächse angebaut. Ab einer bestimmten Bebauungsdichte dominieren dann die PKW-Stellplätze!
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon frems » Do 23. Jun 2016, 21:02

Quatschki hat geschrieben:(23 Jun 2016, 21:51)

Also ich kann nur von unserer benachbarten Sparte ausgehen.
Da gibt es etliche Teiche. Es gibt Frösche, Kröten, Molche, Igel und viele bebrütete Nistkästen

In Hausgärten wird genauso viel Chemie eingesetzt und noch mehr ökologisch wertlose Importziergewächse angebaut. Ab einer bestimmten Bebauungsdichte dominieren dann die PKW-Stellplätze!

Das mit den Hausgärten stimmt. Aber die sind Downtown ja eher selten anzutreffen. Wir reden ja nicht von einer Datscha im Niemandsland. Und bei hoher Dichte gibt's nur wenige Pkw-Stellplätze und die sind gerne mal unterm Haus.
Labskaus!

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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Adlerauge » Do 23. Jun 2016, 22:56

Billie Holiday hat geschrieben:(23 Jun 2016, 19:50)

Nur, wenn es ums Grillen geht....beim Unkraut zupfen verpieseln sich die lieben Kleinen. :cool:

Wozu gibt es heutzutage biologisches Unkrautsalz?
:)

Mir hätte man nie zugemutet Unkraut zu jäten.
Meine Großmutter richtete für mich in einer Ecke einen kleinen Garten her,wo ich etwas anpflanzen konnte.
Mehr recht als schlecht konnte ich damit umgehen,d.h.nichts wollte gedeihen.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon HugoBettauer » Do 23. Jun 2016, 23:27

Radies kann jeder
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Adlerauge » Do 23. Jun 2016, 23:29

Musst du aber stupfen,sagt man bei uns!
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 30. Jul 2016, 18:18

Kleingärten haben doch heute keinen Selbstversorgerwert mehr. Ausser vielleicht bei Migranten, die das Wissen und den Willen dazu noch mitbringen.

Also ich hab ne reichlich grosse Kleingarten betreibende Bekanntschaft in hannover ........ und da läuft das komplett unter Freizeit, Spass und Hobby. Kinder spielen, die alten spielen Boule und besaufen sich, es wird gegrillt.......... usw.
Vereine, Ordnungen , Satzungen sind komplett aussem Spiel, die u40 -Leute, für die es schon fast zum "guten Ton" gehört , auch einen garten zu haben, würden sich einen Scheissdreck um sowas kehren. Und ja, wenn die Anlage halbwegs gut erreichbar ist, sind in Hannover seit ca 15 Jahren auch wieder Wartelisten in Betrieb, auf denen man sich hinten anstellen kann.


gut, was heisst das für die Stadtentwicklung.
Es müsste Ersatz für Freizeit, Hobby und Gemeinschaft gefunden werden.......... aber in privatem Rahmen. Nicht auf einer vollgekackten öffentlichen Grünfläche oder so.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Svi Back » Sa 30. Jul 2016, 18:49

Quatschki hat geschrieben:(23 Jun 2016, 08:51)

Diese "Vereinsmeierei" ist gelebte Basisdemokratie.
Man kann da genau wie in der Politik mit neuen Mehrheiten für neue Inhalte sorgen und aus der muffigen Spießersparte eine familienfreundliche Wohlfühloase machen.
Wo Demokratie im Kleinen nicht geübt und gelebt wird, funktioniert sie auch nicht im Großen.


Sehe ich auch so. Mag sein, dass Kleingartenanlagen viele Spießer spießig nennen.
Ich finde es gut, dass es sowas gibt. Ja, das ist etwas typisch "deutsches".
Und für ganz viele ist es ein wichtiger Rückzugsort und Platz zum wohlfühlen.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 30. Jul 2016, 18:51

Naja, deutsch ist in Kleingartenanlagen höchstens noch die Hälfte. ;)
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Svi Back » Sa 30. Jul 2016, 18:57

Welfenprinz hat geschrieben:(30 Jul 2016, 19:51)

Naja, deutsch ist in Kleingartenanlagen höchstens noch die Hälfte. ;)


das ist wirklich etwas typisch deutsches, denn ich wüsste nicht wo es sowas sonst
noch gibt, schon gar nicht in der Menge. Etwas typisch holländisches sind Hausboote. Auch schön.
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
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Re: Schrebergärten in Großstädten: Sinn oder Unsinn?

Beitragvon el loco » Sa 30. Jul 2016, 19:10

frems hat geschrieben:(22 Jun 2016, 20:54)

Wo die Zwerge herrschen
Im Senat kursiert die Idee, Schrebergärten für den Wohnungsbau zu opfern. Das gibt Ärger.

http://www.zeit.de/2016/24/schrebergart ... au-hamburg

In den größten Städten Deutschlands gibt es über eine halbe Million Kleingärten. Ganz vorne ist Berlin mit über 65.000, gefolgt von Leipzig (40.000), Hamburg (33.000) und Dresden (23.000). In der drittgrößten Stadt München gibt es hingegen nicht einmal 9.000, was weniger ist als bspw. in Chemnitz, Halle, Kiel oder Rostock.

Und vielerorts sind sie begehrte Flächen für die Stadtentwicklung. Der Grund liegt auf der Hand: die Flächen gehören in der Regel der Stadt und wurden, solange es keinen Bedarf gab, an Vereine und Privatpersonen für einen symbolischen Preis verpachtet, damit sie die Flächen temporär nutzen können. Aber natürlich werden sie nicht gerne "geopfert" von jenen, die dort ihre Laube haben.

Historisch war es so, dass Grünflächen häufig Königen, reichen Kaufleuten etc. gehörten und eine Naherholung für das einfache Volk nicht möglich war. Mit Lauben konnten sie fußläufig Erholungsflächen vorfinden. Ist das heute noch sinnvoll, wo auch Geringverdiener problemlos zu öffentlichen Grünflächen gehen können oder mit Pkw/ÖPNV ins Umland fahren, wo es viele Naherholungsgebiete und auch Laubenkolonien gibt? Oder gehören sie einfach zu unserer Kultur (?) dazu und sollten besonderen Schutz genießen?

Es müsste einfach eine Regelung her, das Ausgleichsflächen geschaffen werden müssen.
Who is John Galt?
All die Götter, all die Himmel, all die Höllen wohnen in dir.

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