Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

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Bielefeld09
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 23. Jan 2017, 22:00

Boracay hat geschrieben:(23 Jan 2017, 21:52)

Ein Besuch in der Hauptstadt oder im ekligen Ruhrgebiet (da steigt man meist noch nicht mal zum Pissen aus) sind für einen Süddeutschen schon recht schockierend. Zugemüllt wie ein dritte Welt Land. Liegt aber wohl weniger am fehlenden Personal als in der Einstellung der Leute.

Ach was, es gibt überall solche und solche.
Und auch das Ruhrgebiet hat schöne sauber Ecken.
Nee, Geld und Personal muss her,
das wirkt sofort!!
Und darum geht`s doch.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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jack000
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 23. Jan 2017, 22:05

Bielefeld09 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:00)

Ach was, es gibt überall solche und solche.
Und auch das Ruhrgebiet hat schöne sauber Ecken.

Wo soll das denn sein?
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Bielefeld09
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 23. Jan 2017, 22:11

jack000 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:05)

Wo soll das denn sein?

Essen, die grüne Hauptstadt Europas 2017.
Nur mal so zum Beispiel.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 23. Jan 2017, 22:28

Bielefeld09 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:11)

Essen, die grüne Hauptstadt Europas 2017.
Nur mal so zum Beispiel.

Essen ist ein Drecksloch sondergleichen:
http://d1mquhhbkq1b1r.cloudfront.net/20 ... 1468147257
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Misterfritz » Mo 23. Jan 2017, 22:47

jack000 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:28)

Essen ist ein Drecksloch sondergleichen:
http://d1mquhhbkq1b1r.cloudfront.net/20 ... 1468147257
Sowas findest Du aber in so ziemlich jeder Stadt - und auch in den ländlichen Gegenden rund um Städte, wo mal gerne Müll abgeladen wird.
Allerdings gibt es Städte, die ich als vermüllter kennengelernt habe, als andere. Und da sind solche Bilder, wie Du sie gepostet hast, eher nicht das Ding, sondern weggeworfener (Verpackungs-)Müll auf Bürgersteigen, Unterführungen, etc. Das tut dem Gesamteindruck nicht gut.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 23. Jan 2017, 23:05

Misterfritz hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:47)

Sowas findest Du aber in so ziemlich jeder Stadt - und auch in den ländlichen Gegenden rund um Städte, wo mal gerne Müll abgeladen wird.

Genau da liegt das Problem!
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Misterfritz » Mo 23. Jan 2017, 23:10

jack000 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:05)

Genau da liegt das Problem!
Ja, und nun? Irgendwelche konstruktiven Vorschläge, wie das behoben werden kann?
Kameraüberwachung überall und standrechtliche Erschiessung der Müllablader? :cool:
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 23. Jan 2017, 23:34

Misterfritz hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:10)

Ja, und nun? Irgendwelche konstruktiven Vorschläge, wie das behoben werden kann?
Kameraüberwachung überall und standrechtliche Erschiessung der Müllablader? :cool:

Habe ich doch genannt!
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Di 24. Jan 2017, 18:25

jack000 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:28)

Essen ist ein Drecksloch sondergleichen:
http://d1mquhhbkq1b1r.cloudfront.net/20 ... 1468147257

Ein Foto gilt eben nicht als die ganze Wahrheit.
Und schon gar nicht für ganz Essen.
Aber das scheint in der "postfaktischen Welt mit alternativen Fakten" ja nicht mehr zu interessieren.
Wesentlich wichtiger ist da schon die Forderung nach härteren Strafen.
Ausgespucktes Kaugummi= 1000,00Euro Strafe.
Wer nicht zahlt= Knast.
Das ist die einzige mögliche Antwort.
Nur ist das Problem damit gelöst?
Nein, der verdammte Kaugummifleck klebt immer noch auf der Strasse.
Die illegal entsorgten Müllbeutel liegen noch immer herum.
Und im übrigen, es wird ja noch nicht mal das vorhandene Strafmass angewendet,
weil es am Personal fehlt.
Werdet doch endlich mal konstruktiv aufgrund von bestehenden Gesetzen oder fehlt es an Ideen?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Di 24. Jan 2017, 18:46

Dreck zieht Dreck an, die Stadtverwaltungen müssen sich drum kümmern, dass öfter Schmuddelecken kontrolliert werden und ggfls. Müll- und Sperrmüllentsorgung viel öfter stattfindet oder eben nach Bedarf. Und es könnte auch reagiert werden, wenn Anwohner Bescheid geben, dass irgendwo Sperrmüll wild entsorgt wurde.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Di 24. Jan 2017, 18:55

:thumbup: So einfach können Lösungen von regionalen Problemen sein.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 3. Mär 2017, 19:06

Bielefeld09 hat geschrieben:(24 Jan 2017, 18:55)

:thumbup: So einfach können Lösungen von regionalen Problemen sein.

Eine Lösung könnte auch sein, dass man gar nicht erst seinen Müll auf die Strasse schmeißt ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 3. Mär 2017, 19:12

Vorbild Wien?
Wien. Die langen blonden Locken verdecken fast die Aufschrift auf der Weste der hauptberuflichen Aufpasserin. "Waste Watcher" steht dort in Großbuchstaben. Diesmal ist die Angestellte der Stadt Wien bewusst nicht in Zivil unterwegs, um Müllsünder aufzuspüren.

"Die Uniform flößt schon mehr Respekt ein", so ihr Eindruck.

In Österreichs Hauptstadt achten rund 50 "Müll-Polizisten" darauf, dass niemand die Straßen und Parks verschmutzt. Besonders im Visier: Hundebesitzer und Raucher. Bisher müssen sie 36 Euro für das achtlose Wegschnippen einer Kippe oder das Nicht-Entsorgen eines Hundehaufens berappen. Der Landtag im von Rot-Grün regierten Wien beschloss am Freitag sogar eine Erhöhung der Strafe auf bis zu 90 Euro.

Auf der Streife mit ihrem Kollegen muss die "Waste Watcherin" nicht lange warten, bis die ersten Delikte passieren. "Sie wissen, warum wir Sie anhalten?", fragt ihr Kollege, ein 47-jähriger Müllsheriff, einen 20-Jährigen. "Ja", gibt der betreten zu - er hat eine Zigarette auf den Boden geworfen. "Das kostet in Wien 36 Euro." Eine Freundin fragt noch, ob man nicht eine Ausnahme machen könnte. "Das dürfen wir nicht", antwortet der Waste Watcher trocken. Der junge Mann muss erst Geld holen, der Personalausweis bleibt so lange bei der Müllpolizei. "Wir warten auf Sie."

5473 solcher Strafen wurden im vergangenen Jahr verhängt - fast tausend mehr als 2015. Am häufigsten erwischen die "Waste Watcher" Raucher, die ihre Zigarettenkippe nicht im Aschenbecher entsorgen. Aber auch stehen gelassene Einkaufswagen oder illegal abgelagerter Sperrmüll werden geahndet.

Doch die 1,8-Millionen-Metropole bestraft nicht nur. So sei in den vergangenen Jahren das Service-Angebot deutlich ausgebaut worden, erklärt Ulrike Volk von der zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung. Eine App zeige eine Karte mit allen Hundekotbeutel-Spendern in der Umgebung oder gebe Tipps über die richtige Mülltrennung. Und auch die Aufklärung gehöre zu einer sauberen Stadt dazu, betont sie. Die jährliche Sauberkeitskampagne solle die Einwohner sensibilisieren.

"Nimm ein Sackerl für mein Gackerl", der Spruch auf einem Plastiksack-Spender für das Entsorgen von Hundekot soll Herrchen und Frauchen an ihre Pflichten erinnern. Doch nur wenige Meter weiter liegen zwei Hundehaufen auf der Wiese. Der Kot, die "Waste Watcherin" nennt ihn "Hundstrümmerl", war vor neun Jahren der Grund, die Sauberkeits-Sheriffs ins Leben zu rufen. "Der erhobene Zeigefinger hat einfach nicht gefruchtet. Wir mussten stark durchgreifen", sagt Volk.

Im Schnitt kommen so 250 000 Euro im Jahr zusammen. Das Geld wird zweckgebunden verwendet: Die Stadt kauft neue Mülleimer oder stattet die fast 3500 Hundekotbeutel-Spender aus. Mit Erfolg: Österreichs Hauptstadt gilt als eine der saubersten Städte weltweit.

Das ist der Grund, weshalb sich auch andere Städte für die Müllstrategie interessieren. "Wir stehen vor denselben Problemen und Herausforderungen, da können wir voneinander lernen", erklärt Ulrike Volk. Die Idee der "Waste Watcher" etwa stammt aus Hamburg, wo die Müllsheriffs jedoch mittlerweile deutlich reduziert wurden. Dort war laut Stadt nur ein Ermahnen, aber kein Strafen erlaubt. Die Stadtverwaltung überlegt, das zu ändern. Die lustigen Sprüche auf Mülleimern sind eine Berliner Idee, die Wien übernommen hat.

Bei den Wienern kommen laut Meinungsumfragen die "Waste Watcher" gut an. Etwa 90 Prozent der Bewohner befürworten deren Arbeit. "Die meisten wollen, dass unsere Stadt sauber bleibt", sagt die "Waste Watcherin", die immer von "unserer Stadt" spricht. Sie ist seit dem Startschuss für die Truppe 2008 dabei.

"Ihr seid aber streng", sagt eine ältere Frau, die beobachtet, wie die Müll-Polizei die Quittung für den jungen Mann schreibt. "Aber ich finde es gut." Der junge Mann ist zurück, bezahlt die Strafe und erhält die Quittung. Dann folgt noch der unvermeidliche Rat: "Bitte nichts mehr auf den Boden werfen."

http://www.morgenpost.de/vermischtes/st ... d-Kot.html

=> Es geht also wenn man nur will! Interessant ist vor allem auch die Erhöhung der Geldstrafen, denn wer dagegen was sagt outet sich als Müllsünder!
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon H2O » Fr 3. Mär 2017, 21:18

jack000 hat geschrieben:(03 Mar 2017, 19:12)

Vorbild Wien?

http://www.morgenpost.de/vermischtes/st ... d-Kot.html

=> Es geht also wenn man nur will! Interessant ist vor allem auch die Erhöhung der Geldstrafen, denn wer dagegen was sagt outet sich als Müllsünder!


Ganz so aufregend ist dieser Einfall doch gar nicht, wenn man die gewöhnliche Polizei mehr in Richtung "Bekämpfung von Straftaten" als in Richtung "Bekämpfung von Ordnungswidrigkeiten" einsetzen möchte. Da gab es (gibt es?) die "Politessen", die rücksichtslosen Parksündern eine gebührenpflichtige Verwarnung zukommen lassen... und warum deren Tätigkeit nicht auch ausweiten auf andere Ordnungswidrigkeiten? Wir haben uns doch daran gewöhnt, daß die Fahrscheinkontrolle im ÖPNV inzwischen von stämmigen Männern durchgeführt wird... warum also nicht auch Teams gegen mutwillige Vermüllung der Städte tätig werden lassen? Wenn's ganz ernst kommt, dann kann man immer noch die Polizei für den Fall interessieren. Mobiltelefone machen es möglich.

Ganz selbstverständlich muß es eine Stadtverwaltung den Bürgern auch leicht machen, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. In meiner Stadt befinden sich in erträglicher Entfernung Annahmestellen für umweltschädliche Müllsorten, Haushaltsgeräte, Handys, Elektronik, Metallteile, Gartenabfälle. Jeder Haushalt bekommt eine Liste der Anlaufstellen, und er erfährt, was dort angenommen wird.

Im öffentlichen Raum verteilte Abfallbehälter müssen regelmäßig geleert werden. Da müßte notfalls die Stadtverwaltung ihrerseits mit der Anzeige einer "Ordnungswidrigkeit" zur Ordnung gerufen werden.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Quatschki » Fr 3. Mär 2017, 22:11

Ich bezweifle, dass Dinge, die in einer normalen Gesellschaft doch über zwischenmenschliche Kommunikation und die gegenseitige Erziehung zu Ordnung, Respekt, Einsicht und Vernunft erreichbar sein sollten, stattdessen per Überwachungs- und Bestrafungsstaat durchgesetzt werden können.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 3. Mär 2017, 23:04

Quatschki hat geschrieben:(03 Mar 2017, 22:11)

Ich bezweifle, dass Dinge, die in einer normalen Gesellschaft doch über zwischenmenschliche Kommunikation und die gegenseitige Erziehung zu Ordnung, Respekt, Einsicht und Vernunft erreichbar sein sollten, stattdessen per Überwachungs- und Bestrafungsstaat durchgesetzt werden können.

Welche Alternative schlägst du vor?
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Quatschki » Fr 3. Mär 2017, 23:23

Man könnte analysieren, warum manche Städte vermüllt sind und andere nicht,
und dann sollten die einen sich die anderen zum Vorbild nehmen.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 3. Mär 2017, 23:27

Quatschki hat geschrieben:(03 Mar 2017, 23:23)

Man könnte analysieren, warum manche Städte vermüllt sind und andere nicht,
und dann sollten die einen sich die anderen zum Vorbild nehmen.

Best-Practice ist sicherlich ein Thema, aber es sollte ein Konzept außerhalb dieses Themas vorhanden sein, denn Best-Practice ist nicht wirklich ein Maßstab in den verdreckten Städten Deutschlands ...
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon H2O » Fr 3. Mär 2017, 23:34

Quatschki hat geschrieben:(03 Mar 2017, 23:23)

Man könnte analysieren, warum manche Städte vermüllt sind und andere nicht,
und dann sollten die einen sich die anderen zum Vorbild nehmen.


Übertragen Sie Ihren Gedanken einmal auf "Schwarzfahrer". Ich mache das nie absichtlich.
Ohne einen kräftigen Tritt vor das Schienbein lassen diese Zeitgenossen das nun einmal nicht.
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Re: Vermüllung/Verwahrlosung der Städte in Deutschland

Beitragvon Quatschki » Sa 4. Mär 2017, 08:35

Bei den Rauchern hat es auch funktioniert, sie binnen weniger Jahre vom Mainstream zur moralisch diskreditierten Randgruppe zu machen.
Natürlich wird es immer ein paar Unbelehrbare geben, um die sich dann das Ordnungsamt kümmern muß.
Aber die Haupterziehungsarbeit muß aus der Gesellschaft selbst kommen durch fortwährendes anprangern, ächten, kurzum das, was man sozialen Druck nennt. Oder meinetwegen politische Korrektheit.

Man kann ja zum Beispiel auch sagen: "Wenn Ihr Euren Götterpräsidenten in Deutschland empfangen wollt, könnt ihr das tun, aber wollt ihr das wirklich in einer so versifften Stadt? Schaut euch doch mal um! Das ist doch unter eurer und seiner Würde! Also heraus zum Subbotnik!" (Vielleicht funktioniert es ja...)
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.

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