Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

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Teeernte
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Teeernte » So 20. Mär 2016, 02:11

frems hat geschrieben:(20 Mar 2016, 01:54)
Oh, und natürlich ist man die Melkkuh der Nation, obwohl längst bekannt ist, dass die Gesellschaft für den Autoverkehr draufzahlt: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fak ... ars_DE.pdf (schau mal, wo die Studie herkommt).


Ansonsten sind wir uns fast einig. Nur solche Studien mir hier hinzulegen. :D - so ein Quarkpapier.

Entweder Alle Vorteile ins Plus - und alle Nachteile ins MINUS - (over ALL) gern gerechnet -

Nur einfach alle KOSTEN auf eine Seite - da kentert das BOOT. Nur gut das Die das nicht Drucken lassen.

Wozu haben die Das "gebraucht" - die Welt geht Unter - wegen Erderwärmung ? - Da gibt es gut Geld vom Staat - NUR wenn man die ERDERWÄRMUNG- MANMADE nachweist...

Wie schön doch Propaganda ist. Käuflich !
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frems
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 20. Mär 2016, 02:25

Teeernte hat geschrieben:(20 Mar 2016, 02:11)

Ansonsten sind wir uns fast einig. Nur solche Studien mir hier hinzulegen. :D - so ein Quarkpapier.

Entweder Alle Vorteile ins Plus - und alle Nachteile ins MINUS - (over ALL) gern gerechnet -

Nur einfach alle KOSTEN auf eine Seite - da kentert das BOOT. Nur gut das Die das nicht Drucken lassen.

Wozu haben die Das "gebraucht" - die Welt geht Unter - wegen Erderwärmung ? - Da gibt es gut Geld vom Staat - NUR wenn man die ERDERWÄRMUNG- MANMADE nachweist...

Wie schön doch Propaganda ist. Käuflich !

Ich halte nichts davon, Studien abzulehnen, nur weil sie zu Erkenntnissen kommt, die mir nicht gefallen. Da schau ich mir im Zweifel lieber die Methodik an, wenn ich es überraschend finde. Und die Forscher der TU haben ja sehr sauber und transparent gearbeitet. Einnahmen (Steuern, Versicherungen, ...) auf der einen Seite, staatliche Ausgaben auf der anderen. Und weißte was? Es ist auch voll okay, wenn Mobilität staatlich gefördert wird, da wir ja davon wieder profitieren. Es ist nur falsch, so zu tun, als wäre der Steuerzahler die Melkkuh der Nation und würde mit seinen Abgaben irgendwelche anderen Späße finanzieren. Das Gegenteil ist richtig. Aber wie gesagt: das ist nicht verwerflich.

In Hamburg regen sich schon viele auf, weil für den Radverkehr im Jahr 5 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Radverkehr-Anteil (Modal Split) beträgt im gesamten Stadtgebiet 12% (also mehr als doppelt so viel wie in Stuttgart). Allein die Verkehrsbehörde bekommt rund 340 Millionen Euro im Jahr plus 70 Millionen Investitionsmittel. Das landet alles in Personal und Straßenbau. Der ÖPNV-Zuschuss (18% im Modal Split) von rund 100 Millionen Euro kommt oben drauf. Zudem noch die Verkehrsinvestitionen der Bezirke. Trotzdem laufen Leute wie von Taranteln gestochen herum und fürchten sich vor eine Radfahrerdiktatur. Als wenn es sich in Kopenhagen und Amsterdam schlechter lebt als in Detroit.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Teeernte » So 20. Mär 2016, 02:35

frems hat geschrieben:(20 Mar 2016, 02:25)

Ich halte nichts davon, Studien abzulehnen, nur weil sie zu Erkenntnissen kommt, die mir nicht gefallen. Da schau ich mir im Zweifel lieber die Methodik an, wenn ich es überraschend finde. Und die Forscher der TU haben ja sehr sauber und transparent gearbeitet. Einnahmen (Steuern, Versicherungen, ...) auf der einen Seite, staatliche Ausgaben auf der anderen.


Wenn man in der Art zB. "Zeit" berechnen würde..... die vielen Batterien, die Umweltverschmutzung...das viele Material - der Platz an der Wand und die überteuerten Schmuckelemente. Nicht zu vergessen - die Gesundheitlichen Auswirkungen...Herzinfarkte - dagegen die paar Eu - Mehrwertsteuer.

Der Berieb der DCF77 frisst das Geld schon auf. Cadmiumzellen.. Jeder Deutsche hat bestimmt 12 Uhren -

und WARUM ? Wie rechnet man den Vorteil der (genauen) "Zeit" gegen ? - so wie die Truppe den Verkehr... abwink.

Rausgeschmissen Geld ! Solch Bakelkramstudie - und zwar nicht weil sie mir Passt -oder nicht - sondern Weil das ding unwissenschaftlicher Edelschrott ist !
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 20. Mär 2016, 02:49

Teeernte hat geschrieben:(20 Mar 2016, 02:35)

Wenn man in der Art zB. "Zeit" berechnen würde..... die vielen Batterien, die Umweltverschmutzung...das viele Material - der Platz an der Wand und die überteuerten Schmuckelemente. Nicht zu vergessen - die Gesundheitlichen Auswirkungen...Herzinfarkte - dagegen die paar Eu - Mehrwertsteuer.

Der Berieb der DCF77 frisst das Geld schon auf. Cadmiumzellen.. Jeder Deutsche hat bestimmt 12 Uhren -

und WARUM ? Wie rechnet man den Vorteil der (genauen) "Zeit" gegen ? - so wie die Truppe den Verkehr... abwink.

Rausgeschmissen Geld ! Solch Bakelkramstudie - und zwar nicht weil sie mir Passt -oder nicht - sondern Weil das ding unwissenschaftlicher Edelschrott ist !

Vieles lässt sich schon gut monetarisieren. Die DVWG rechnet bspw. mit knapp 2 Millionen Euro volkswirtschaftlichen Schaden durch jeden Verkehrstoten. Also im Schnitt. Ein 90jähriger Rentner hat da natürlich eine andere Bilanz als ein junger Arzt, der gerade sein Studium absolvierte. Gerade bei der Verkehrsplanung wird das seit einigen Jahren in der "Standardisierte Bewertung" berücksichtigt, die übrigens von der Uni Stuttgart entwickelt wurde und in quasi jedem größeren verkehrsplanerischen Projekt Anwendung findet.

Die Schäden durch Staus oder andere zeitverzögernde Dinge lassen sich auch grob schätzen. Das tat beispielsweise die EU-Kommission erst kürzlich, weil sie herausfinden wollte, wie teuer Grenzkontrollen sind. Und ein Teil der Kosten waren Zeitverzögerungen für Lkw und Pkw. Das geht schnell in die Milliarden.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Teeernte » So 20. Mär 2016, 03:07

frems hat geschrieben:(20 Mar 2016, 02:49)

Vieles lässt sich schon gut monetarisieren. Die DVWG rechnet bspw. mit knapp 2 Millionen Euro volkswirtschaftlichen Schaden durch jeden Verkehrstoten. Also im Schnitt. Ein 90jähriger Rentner hat da natürlich eine andere Bilanz als ein junger Arzt, der gerade sein Studium absolvierte. Gerade bei der Verkehrsplanung wird das seit einigen Jahren in der "Standardisierte Bewertung" berücksichtigt, die übrigens von der Uni Stuttgart entwickelt wurde und in quasi jedem größeren verkehrsplanerischen Projekt Anwendung findet.

Die Schäden durch Staus oder andere zeitverzögernde Dinge lassen sich auch grob schätzen. Das tat beispielsweise die EU-Kommission erst kürzlich, weil sie herausfinden wollte, wie teuer Grenzkontrollen sind. Und ein Teil der Kosten waren Zeitverzögerungen für Lkw und Pkw. Das geht schnell in die Milliarden.


Jou......und es gibt natürlich nur die täglichen Fahrten zum Bäcker - rein privat.

Dieser Staat wär ohne Verkehr nicht existent. Gesellschaftlich gemessen. Welchen Anteil hat denn der Verkehr - rein "Privat" ? (Urlabsfahrten/Fahrten just for fun ?)

Der REST ist gesellschaftlich bedingt, von der Gesellschaft organisiert, (Wenn Du Wertschaffung/Arbeit als Gesellschaftliche Aufgabe mit ansiehst.)

Bestimmt kommt DEIN System ohne Krankenfahrzeuge aus.....so wie die Studie das auch nicht mitrechntet. Fussgänger mit Krankentrage . Ist doch mal was.

Wer solche Studie für ERNST nimmt - hat einen SCHADEN !!

78 Stunden steht der Deutsche im Stau...im Jahr ? Und ein Teil der Kosten waren Zeitverzögerungen für Lkw und Pkw. Das geht schnell in die Milliarden

Wenn ich also den Transporterfolg in TAGEN dagegenrechne :D :D :D 78h : x Mrd = 265 Tage : xxxx Mrd

also - ich mag in solch SCHROTT keine Zeit investieren.

Entweder Du verstehst mein Anliegen....oder eben nicht... gern diskutier ich SINNvolle Studien .
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 20. Mär 2016, 17:54

Teeernte hat geschrieben:(20 Mar 2016, 03:07)

Jou......und es gibt natürlich nur die täglichen Fahrten zum Bäcker - rein privat.

Dieser Staat wär ohne Verkehr nicht existent. Gesellschaftlich gemessen. Welchen Anteil hat denn der Verkehr - rein "Privat" ? (Urlabsfahrten/Fahrten just for fun ?)

Der REST ist gesellschaftlich bedingt, von der Gesellschaft organisiert, (Wenn Du Wertschaffung/Arbeit als Gesellschaftliche Aufgabe mit ansiehst.)

Bestimmt kommt DEIN System ohne Krankenfahrzeuge aus.....so wie die Studie das auch nicht mitrechntet. Fussgänger mit Krankentrage . Ist doch mal was.

Wer solche Studie für ERNST nimmt - hat einen SCHADEN !!

78 Stunden steht der Deutsche im Stau...im Jahr ? Und ein Teil der Kosten waren Zeitverzögerungen für Lkw und Pkw. Das geht schnell in die Milliarden

Wenn ich also den Transporterfolg in TAGEN dagegenrechne :D :D :D 78h : x Mrd = 265 Tage : xxxx Mrd

also - ich mag in solch SCHROTT keine Zeit investieren.

Entweder Du verstehst mein Anliegen....oder eben nicht... gern diskutier ich SINNvolle Studien .

Keine Ahnung, was "mein System" sein soll. Da weißt Du mehr als ich. Und die Studie nimmt jeder ernst, der sich mit dem Thema vertieft beschäftigt. Deine Rechnung eher wenig. Warum sollte man 78 Stunden im Jahr (!) mit 265 Tagen multiplizieren? Wie auch immer. Sinnvoll heißt wohl, dass einem das Ergebnis gefällt. Das ist mir etwas zu kurz gedacht.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Kirchgessner » Do 31. Mär 2016, 10:05

el loco hat geschrieben:(28 Dec 2014, 17:49)

Es ist ja mit Stuttgart alleine nicht getan. Das Verkehrsproblem ist ein wesentlich größeres, beginnend mit der A6 bei Nürnberg welche sich bis Frankfurt durchzieht.


Die A6 verfehlt Frankfurt um etwa 75 km.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 22. Jan 2017, 17:19

Bedrohlicher Feinstaub in Stuttgart – mehr Smog als in Peking
Die Kessellage von Stuttgart sorgt für dicke Luft: Täglich steigen die Feinstaubwerte. Aktuell ist die Situation schlimmer als in der chinesischen Hauptstadt – und das Wetter verspricht keine Besserung.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... eking.html

kwT. :|
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Misterfritz » So 22. Jan 2017, 21:11

frems hat geschrieben:(22 Jan 2017, 17:19)

Bedrohlicher Feinstaub in Stuttgart – mehr Smog als in Peking
Die Kessellage von Stuttgart sorgt für dicke Luft: Täglich steigen die Feinstaubwerte. Aktuell ist die Situation schlimmer als in der chinesischen Hauptstadt – und das Wetter verspricht keine Besserung.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... eking.html

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Mich wundert immer, dass die Stuttgarter nicht einfach mal den Individualverkehr verbietet, wenn die Feinstaubwerte hoch sind. Mit den Appellen zum freiwilligen Verzicht auf's Autofahren hat es ja noch nie geklappt.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Fuerst_48 » So 22. Jan 2017, 21:13

Misterfritz hat geschrieben:(22 Jan 2017, 21:11)

Mich wundert immer, dass die Stuttgarter nicht einfach mal den Individualverkehr verbietet, wenn die Feinstaubwerte hoch sind. Mit den Appellen zum freiwilligen Verzicht auf's Autofahren hat es ja noch nie geklappt.

Seit wann VERBIETEN Grüne irgendwas ???? :mad: :mad:
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Cobra9 » So 22. Jan 2017, 21:23

Misterfritz hat geschrieben:(22 Jan 2017, 21:11)

Mich wundert immer, dass die Stuttgarter nicht einfach mal den Individualverkehr verbietet, wenn die Feinstaubwerte hoch sind. Mit den Appellen zum freiwilligen Verzicht auf's Autofahren hat es ja noch nie geklappt.


Mach das mal mit dem relativ problematischen ÖPNV. Mit S21 wurde es noch mieser..Ich bin gerne S-Bahn gefahren. Nur wenn Du drei -viermal ohne Planung in Stuttgart stehst weil deine Bahn einfach ausfällt und man darüber relativ spät oder gar nicht Informationen erhält ist das super.

Oder die genialen Taktungen. Der Bus fährt weg wenn die S- Bahn kommt...jeah.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon jack000 » So 22. Jan 2017, 21:43

Cobra9 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 21:23)

Mach das mal mit dem relativ problematischen ÖPNV. Mit S21 wurde es noch mieser..Ich bin gerne S-Bahn gefahren. Nur wenn Du drei -viermal ohne Planung in Stuttgart stehst weil deine Bahn einfach ausfällt und man darüber relativ spät oder gar nicht Informationen erhält ist das super.

Oder die genialen Taktungen. Der Bus fährt weg wenn die S- Bahn kommt...jeah.

Ja, vor allem die Planung mit dem ICE der in Stoßzeiten auf 2 Minuten Haltezeit kalkuliert ist und insgesamt ein integraler Taktfahrplan dann im Gesamtnetz völlig ausgeschlossen ist ... Das wird dann lustig hier!
=> Verkauft wird das ganze als "Kapazitätserweiterung" ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon Misterfritz » So 22. Jan 2017, 22:00

jack000 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 21:43)

Ja, vor allem die Planung mit dem ICE der in Stoßzeiten auf 2 Minuten Haltezeit kalkuliert ist und insgesamt ein integraler Taktfahrplan dann im Gesamtnetz völlig ausgeschlossen ist ... Das wird dann lustig hier!
=> Verkauft wird das ganze als "Kapazitätserweiterung" ...
Jupp, man hätte das Geld, was man jetzt unter der Erde verbuddelt besser anlegen können.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon jack000 » So 22. Jan 2017, 22:16

Misterfritz hat geschrieben:(22 Jan 2017, 22:00)

Jupp, man hätte das Geld, was man jetzt unter der Erde verbuddelt besser anlegen können.

So ist es ... Die Reaktivierung der Bahn-Strecke nach Calw kostet 100 Mio. € und bringt definitiv was, nämlich eine neue zu nutzende Bahnstecke!
Bei S21 kostet der Tiefbahnhof ca. 2 Mrd. € und bringt außer für alle Zeiten Unerweiterbarkeit und irgendwelchen Bürobauten, die die Verkehrssituation noch erheblich verschlechtern, gar nix!
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » Mo 23. Jan 2017, 13:20

jack000 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 21:43)

Ja, vor allem die Planung mit dem ICE der in Stoßzeiten auf 2 Minuten Haltezeit kalkuliert ist und insgesamt ein integraler Taktfahrplan dann im Gesamtnetz völlig ausgeschlossen ist ... Das wird dann lustig hier!
=> Verkauft wird das ganze als "Kapazitätserweiterung" ...

Ob man einen ITF einführt, hat damit nichts zu tun. Der ICE bedient ja den SPFV, nicht SPNV bzw. ÖSPV. In der oft als Vorbild genannten Schweiz gibt es nicht einmal HGV-Strecken. Davon abgesehen ist der Stuttgarter ÖPNV auch primär angebots- und nachfrageorientiert, sprich, für einen ITF gut geeignet, egal ob in der H-, N- oder SVZ, und bei dichtem Takt braucht man nicht einmal Rendezvous-Verkehre. Wenn die Leute aber nur über jedes Verkehrsprojekt jaulen und sowieso mit dem Pkw fahren, muss man sich nicht wundern, wenn das System stiefmütterlich betrieben wird. Ganz so dramatisch scheint es aber nicht zu sein, wenn man sich mal die Zahlen und Entwicklungen anschaut: http://www.deutschebahn.com/presse/stut ... mappe.html

Man kann aber natürlich klagen, alles würde immer schlimmer und deshalb müsse man ständig Stau auf der Straße erzeugen. :p
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon jorikke » Fr 10. Feb 2017, 21:28

Stgt. hat mit 82,2 Jahren die höchste Lebenserwartung von ganz Deutschland.
Irgendwie scheint der Feinstaub gesundheitsfördernd zu sein.
Was allein bei der Kehrwoche so aufgewirbelt wird...
Die Stgt. wissen halt was gut ist.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon jack000 » Fr 10. Feb 2017, 21:56

jorikke hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:28)

Stgt. hat mit 82,2 Jahren die höchste Lebenserwartung von ganz Deutschland.
Irgendwie scheint der Feinstaub gesundheitsfördernd zu sein.
Was allein bei der Kehrwoche so aufgewirbelt wird...
Die Stgt. wissen halt was gut ist.

Wichtiger ist, dass sich hier so manche wichtig machen können !...
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 12. Feb 2017, 18:35

jorikke hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:28)

Stgt. hat mit 82,2 Jahren die höchste Lebenserwartung von ganz Deutschland.
Irgendwie scheint der Feinstaub gesundheitsfördernd zu sein.
Was allein bei der Kehrwoche so aufgewirbelt wird...
Die Stgt. wissen halt was gut ist.

Hat Stuttgart nicht einmal in Baden-Württemberg, weder für Männer, noch für Frauen: https://www.statistik-bw.de/Presse/Pres ... en/2016059

Monokausal ist die Lebenserwartung aber nie.
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Re: Stuttgart - Deutschlands Schadstoff-Sorgenkind

Beitragvon frems » So 12. Feb 2017, 18:36

jack000 hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:56)

Wichtiger ist, dass sich hier so manche wichtig machen können !...

Das sieht man an der Anzahl von Sätzen mit Ausrufezeichen.
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