Situation Afrika

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immernoch_ratlos
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Re: Situation Afrika

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 19. Aug 2017, 00:28

Maikel hat geschrieben:Grundsätzlich sollten Staaten, erst recht die afrikanischen mit vielen jungen Menschen, es schaffen, für sich selbst zu arbeiten. Mit Hilfe der freien Arbeitskräfte selbst die benötigten Häuser bauen, und die Straßen usw.
Auch wenn das vielleicht nicht so effektiv erfolgen kann wie mit maschineller Hilfe in Europa.
Das dürfte wohl er unter "naive Vorstellungen wie die Welt funktioniert" abgehakt werden können. Die "maschinelle Hilfe" - in Klartext hochmoderne Produktionsmethoden mit einem Minimum von "Humankapital" sind trotz vernünftigem nahezu Nullwachstum beim "Personal" auch hier mindestens eine Herausforderung, wenn nicht gar ein Problem.

In dieser Welt genügen " vielen jungen Menschen" - "freie Arbeitskräfte" leider nicht, eher ist deren wachsende Anzahl der Grund für das Dilemma. Wer gegenwärtig dort investiert - bring gar noch seine eigenen überzähligen Arbeitskräfte gleich mit. Oder versucht schlicht seine Produktionsmethoden mit maximalem Hightech zu implementieren.

Das traurige ist, auf all diesen unerwünschten und überzähligen Nachwuchs könnte in Europa so ziemlich "jeder" verzichten. "Historische Verantwortung" - warum sollen die Nachkommen in Europa das so empfinden ? Die xte Generation in Afrika hatte durchaus Gelegenheit selbst die Initiative zu ergreifen und tut das auch - allerdings in leider sehr wenigen Ländern Afrikas.

Am Beispiel Ägypten kann der Irrsinn einer ungezügelt wachsenden Bevölkerung bei gleichbleibend geringen Ressourcen wie im Vergrößerungsglas betrachtet werden. Innerafrikanischen "Wanderbewegungen" - deutlicher Fluchten vor Hunger, Krieg und was es da sonst noch an negativem geben mag, hängt längst nicht mehr mit den historischen Ereignissen zusammen. Da hat sich längst eine eigene negative Historie des gegenseitigen Abschlachtens mit durchaus reger "Hilfe" von "Außen" entwickelt.

Natürlich sind auch Europäer mitschuldig, wenn es für afrikanischen Fischer keine Fische mehr in den vormals afrikanischen Fanggründen gibt. Doch der Kontinent besteht aus einer großen und teilweise fruchtbaren "Innenfläche" die durch falsche Nutzung (Sahelzone) ruiniert wurde. Überall wo Elend vorherrscht, ist das mit einer Überbevölkerung und einem unterirdischen Grad an fehlendem Wissen gekoppelt.

An der ausbaufähigen Bildung und Lernwilligkeit liegt es sicher nicht - davon konnte ich mich durchaus selbst überzeugen. Fleiß und Unternehmertum - auch das ist reichlich vorhanden. Allerdings auch eine für uns befremdliche Mentalität, welche zu eher skurrilen Ergebnissen führt.

Hatte doch ein "deutschstämmiger Afrikaner und Unternehmer" seinen besten Schweißer als Anerkennung für geleistete Arbeiten eine dauerhafte Lohnerhöhung zukommen lassen. Ergebnis, von Stund an, wurden der nicht mehr gesehen - jedenfalls am Arbeitsplatz. Der sehr irritierte Unternehmer verstand die Welt (die er eigentlich schon sehr lange kannte) nicht mehr. Glücklicherweise fragte er den alten Vater des Verschwundenen, was denn da los sei. Der (als Oberhaupt der Familie !) erklärte ihm, sein Sohn sei von der "großen" Geldmenge derart überrascht gewesen, und habe daraus geschlossen nun so reich zu sein, um künftig das Arbeiten einstellen zu können (sicher war dabei das übliche Wochenendbesäufnis "hilfreich"). Papa sagte, er wolle mit ihm reden und zukünftig solle er (der Vater) den Arbeitslohn erhalten, den er dann nach Gutdünken für die Familie aufteilen und verwenden werde. Gesagt getan - danach waren alle wieder glücklich und wenn sie nicht gestorben... Nein KEIN Märchen lediglich eine andere Kultur Mentalität - was auch immer.

In der damals noch rassengetrennten Südafrikanischen Republik (damals benachbarter Urlaubsort) hatte ein mir bekannter Bauunternehmer auf eine sehr ähnliche Weise, zwei seiner Spitzenarbeitskräfte quasi "über Nacht" verloren. Sein Fehler - er zahlte beiden eine Art "Weihnachtsgeld" - gefragt für was das denn nun wäre, geantwortet, als Bonus für gute Arbeit - Reaktion totale Empörung, wenn sie so gut waren, warum haben sie dann nicht JEDEN Monat so einen Bonus erhalten - Fazit er war diese beiden sofort danach los und versicherte mir, einen solchen Fehler "niemals mehr zu begehen". Der gleiche Mensch wusste über sehr großes Misstrauen bei seinen allesamt schwarzen Beschäftigten untereinander zu berichten. Das jemand vom anderen das Äquivalent des dt. Pausenbrots annimmt - so als freundliche Geste - kommt deswegen nicht vor, weil der Kollege ernsthaft glaubt man wolle ihn vergiften. Im Übrigen musst er immer sehr darauf bedacht sein, seine Kräfte nach Stammeszugehörigkeit "vorzusortieren" um so Schlägereien oder schlimmeres zu verhindern - ich schwöre das haben ich nicht erfunden, lediglich aus zweiter aber vertrauenswürdiger "Hand".

Was mich selbst angeht, ich war bestens "integriert" und absolut nicht von den "Eingeborenen" dort isoliert - eine sehr schöne Zeit und womöglich habe ich meinen Job gut gemacht....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Situation Afrika

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 19. Aug 2017, 18:33

Alpha Centauri hat geschrieben:(18 Aug 2017, 23:53)
Für die gegenwärtige Situation Afrikas trägt historisch gesehen, Europa eine große und schwere Mitverantwortung bzw. moralische Mitschuld, dass zu leugnen ist pure Heuchelei.

Ich habe keinen Robert Mugabe gewählt. hast du das etwa? oder irgendein Europäer?
Wenn man derart unfähige Leute wählt ist man durchaus auch selbst schuld als afrikaner (ja ich weiß wir haben merkel.. :().

Das Land war einigermaßen Wohlhabend, bis die schwarze Bevölkerung übernommen hat und die weißen rassisten enteignete. Ist das jetzt der Fehler der nicht regierenden Europäer, oder der regierenden Afrikaner?

interessant ist was mit den enteigneten weißen farmern passiert ist:
Rund 300 simbabwische Farmer haben sich im ehemaligen Nordrhodesien niedergelassen und bewirtschaften 150 Farmen - mit prächtigen Erfolgen.
Seit die ersten Siedler vor einigen Jahren von Mugabes Schlägertrupps verjagt wurden und in Sambia neu begannen, boomt dort die Wirtschaft in ungekanntem Ausmaß: "Sambia ist die afrikanische Erfolgsgeschichte", freut sich der Präsident der sambischen Großbauernvereinigung, Guy Robinson.
Zum ersten Mal seit 1978 wird Sambia, das noch vor zwei Jahren eine Hungersnot erlebte, 2004 mehr Mais exportieren als importieren. 50 000 Tonnen wurden bereits nach Angola geliefert, 70 000 werden nach Malawi verkauft - ein Erfolg, für den auch die schwarzen sambischen Kleinbauern verantwortlich sind, denen die liberale Wirtschaftspolitik der Regierung von Präsident Levy Mwanawasa zugute kommt.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-38729296.html
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 23. Aug 2017, 11:39

watisdatdenn? hat geschrieben:(19 Aug 2017, 19:33)

Ich habe keinen Robert Mugabe gewählt. hast du das etwa? oder irgendein Europäer?
Wenn man derart unfähige Leute wählt ist man durchaus auch selbst schuld als afrikaner (ja ich weiß wir haben merkel.. :().

Das Land war einigermaßen Wohlhabend, bis die schwarze Bevölkerung übernommen hat und die weißen rassisten enteignete. Ist das jetzt der Fehler der nicht regierenden Europäer, oder der regierenden Afrikaner?

interessant ist was mit den enteigneten weißen farmern passiert ist:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-38729296.html


Ein Robert Mugabe wäre aber auch ohne die koloniale Vergangenheit Rhodesiens so nicht möglich gewesen.
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Keoma
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Keoma » Mi 23. Aug 2017, 11:59

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Aug 2017, 12:39)

Ein Robert Mugabe wäre aber auch ohne die koloniale Vergangenheit Rhodesiens so nicht möglich gewesen.


Guter Frage - was wäre, wenn Afrika nie kolonialisiert worden wäre?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Boracay » Mi 23. Aug 2017, 12:38

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Aug 2017, 12:39)

Ein Robert Mugabe wäre aber auch ohne die koloniale Vergangenheit Rhodesiens so nicht möglich gewesen.


Egal wie man es dreht oder wendet - die Europäer sind Schuld das Schwarzafrikaner nichts, aber auch gar nicht auf die Reihe bekommen, ... oftmals zu extremen Alkoholismus leiden und in Stammen und Clan Strukturen verharren.... genau.

beleidigung entfernt
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Kleinlok » Fr 1. Sep 2017, 13:14

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Aug 2017, 01:28)
In dieser Welt genügen " vielen jungen Menschen" - "freie Arbeitskräfte" leider nicht, eher ist deren wachsende Anzahl der Grund für das Dilemma. Wer gegenwärtig dort investiert - bring gar noch seine eigenen überzähligen Arbeitskräfte gleich mit. Oder versucht schlicht seine Produktionsmethoden mit maximalem Hightech zu implementieren.

Das traurige ist, auf all diesen unerwünschten und überzähligen Nachwuchs könnte in Europa so ziemlich "jeder" verzichten. "Historische Verantwortung" - warum sollen die Nachkommen in Europa das so empfinden ? Die xte Generation in Afrika hatte durchaus Gelegenheit selbst die Initiative zu ergreifen und tut das auch - allerdings in leider sehr wenigen Ländern Afrikas.

Am Beispiel Ägypten kann der Irrsinn einer ungezügelt wachsenden Bevölkerung bei gleichbleibend geringen Ressourcen wie im Vergrößerungsglas betrachtet werden. Innerafrikanischen "Wanderbewegungen" - deutlicher Fluchten vor Hunger, Krieg und was es da sonst noch an negativem geben mag, hängt längst nicht mehr mit den historischen Ereignissen zusammen. Da hat sich längst eine eigene negative Historie des gegenseitigen Abschlachtens mit durchaus reger "Hilfe" von "Außen" entwickelt.

Natürlich sind auch Europäer mitschuldig, wenn es für afrikanischen Fischer keine Fische mehr in den vormals afrikanischen Fanggründen gibt. Doch der Kontinent besteht aus einer großen und teilweise fruchtbaren "Innenfläche" die durch falsche Nutzung (Sahelzone) ruiniert wurde. Überall wo Elend vorherrscht, ist das mit einer Überbevölkerung und einem unterirdischen Grad an fehlendem Wissen gekoppelt.


Du haust hier eine Menschenverachtung raus, der ich widerspreche:

Es gibt keinen "unerwünschten und überzähligen Nachwuchs". Vergleiche deinen persönlichen Lebensstil mit dem von einem Vertreter dieses"unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"""unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"",dann könnten wir im Anschluss daran die Diskussion führen, wer hier der eigentliche Problemfall ist.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Billie Holiday » Fr 1. Sep 2017, 13:22

Kleinlok hat geschrieben:(01 Sep 2017, 14:14)

Du haust hier eine Menschenverachtung raus, der ich widerspreche:

Es gibt keinen "unerwünschten und überzähligen Nachwuchs". Vergleiche deinen persönlichen Lebensstil mit dem von einem Vertreter dieses"unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"""unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"",dann könnten wir im Anschluss daran die Diskussion führen, wer hier der eigentliche Problemfall ist.


Du willst nicht ernsthaft behaupten, jedes Kind sei ein Wunschkind?
Natürlich gibt es unerwünschten Nachwuchs, wenn aus Mangel an Verhütungsmitteln und Verantwortungsbewußtsein Kinder in die Welt gesetzt werden, die kaum ernährt werden können und die die Mutter vor große Probleme stellen. So ein Erzeuger kann sich ja absetzen.
In was für einer Traumwelt lebst du eigentlich? Du glaubst ernsthaft, jedes Kind ist willkommen?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Maikel » Fr 1. Sep 2017, 13:29

Kleinlok hat geschrieben:(01 Sep 2017, 14:14)Es gibt keinen "unerwünschten und überzähligen Nachwuchs".

Dazu fielen mir spontan Versuche mit der Überpopulation von Mäusen ein.

Einige Funstellen dazu:
http://www.natuerlich-online.ch/magazin/artikel/schlaue-maus/
Daraus:
"Im Gegensatz zur Feldmaus verfügt die Hausmaus aber über eine Art Geburtenkontrolle, wenn eine Überpopulation droht: Die weiblichen Mäuse können die Eireifung und die Brunst bei Bedarf verzögern."

http://anjamueller.livejournal.com/111556.html
"Wie das Paradies zur Hölle wurde"

http://www.nulb.de/Calhoun.htm
"Die Jungtiersterblichkeit war außerordentlich hoch, und zwar nicht wegen Krankheit, sondern wegen schwerer Schäden des mütterlichen Verhaltens. Selbst mit nur 150 Erwachsenen in der abgeschlossenen Arena ließ der »soziale Stress« das sonst rattenmutterübliche Pflegeverhalten nicht zu."
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Kleinlok » Fr 1. Sep 2017, 15:19

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Sep 2017, 14:22)

Du willst nicht ernsthaft behaupten, jedes Kind sei ein Wunschkind?
Natürlich gibt es unerwünschten Nachwuchs, wenn aus Mangel an Verhütungsmitteln und Verantwortungsbewußtsein Kinder in die Welt gesetzt werden, die kaum ernährt werden können und die die Mutter vor große Probleme stellen. So ein Erzeuger kann sich ja absetzen.
In was für einer Traumwelt lebst du eigentlich? Du glaubst ernsthaft, jedes Kind ist willkommen?


Jedes Kind kann und sollte ein Wunschkind sein.
Wenn dem nicht so ist, dann laeuft gewaltig was schief.

Menschliches Leben verhindern-wozu?
Warum können viele Kinder ((Millionen)vin Afrika nicht ernaehrt werden bzw. leiden unter Krieg und Elend?
Hat das was mit unserer Politik und unserem Lebensstil zu tun und wenn ja, warum lassen wir das zu?
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Billie Holiday » Fr 1. Sep 2017, 15:26

Kleinlok hat geschrieben:(01 Sep 2017, 16:19)

Jedes Kind kann und sollte ein Wunschkind sein.
Wenn dem nicht so ist, dann laeuft gewaltig was schief.

Menschliches Leben verhindern-wozu?
Warum können viele Kinder ((Millionen)vin Afrika nicht ernaehrt werden bzw. leiden unter Krieg und Elend?
Hat das was mit unserer Politik und unserem Lebensstil zu tun und wenn ja, warum lassen wir das zu?


Dies ist das Afrika-Forum, nicht das Philosophie- oder Träumen auf rosa Wolken-Forum.
Ohne Verhütung entstehen Kinder, aber nicht jeder Sex soll eigentlich dem Kindermachen dienen. Das ist Realität, willkommen darin.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Kleinlok » Fr 1. Sep 2017, 15:38

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Sep 2017, 16:26)

Dies ist das Afrika-Forum, nicht das Philosophie- oder Träumen auf rosa Wolken-Forum.
Ohne Verhütung entstehen Kinder, aber nicht jeder Sex soll eigentlich dem Kindermachen dienen. Das ist Realität, willkommen darin.


Waere dann nur konsequent, dass du dich mal von deinen rosa Wölckchen herunter bequemst.
Afrika ist im Vergleich zum zugeknallten Europa, dass auf den Autobahnen und seinen
weiteren Überholspuren eines manischen Konsumterrors massiv unter Verstopfung leidet,eher dünn besiedelt.

Das kleine Europa bzw. der Teil derjenigen Nasen, die hier seit Jahren und Jahrzehnten auf Kosten der armen Menschen weltweit
und künftiger Generationen leben ist das eigentliche Problem:

5% der 7 Milliarden Menschen, die die Erde bewohnen, verbrauchen 25% aller verfügbaren Ressourcen. Zu diesen Ressourcen gehören zum Beispiel Rohstoffe wie Erze, Holz, Baumwolle oder Energieressourcen wie Erdöl und Erdgas, aber auch Wasser und Nahrungsmittel.

20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Energie. Laut Einschätzungen der Internationalen Energie-Agentur IEA verbrauchen die 2,2 Milliarden Einwohner der unterentwickelten Länder bis zu 35-mal weniger elektrische Energie als die 1,3 Milliarden Einwohner der Industrieländer.
In den USA gibt es 3 Autos je 4 Einwohner. Wäre dieses Verhältnis genauso in China, dann gäbe es in diesem Land 1 012 500 000 Autos. In Deutschland gab es Anfang 2009 über 41 Millionen Personenkraftwagen, das ist 5-mal so viel wie auf dem ganzen afrikanischen Kontinent.
Es gibt zurzeit 900 Millionen Autos weltweit (davon fahren 235 Millionen in den USA, wovon wiederum 10% allein in Los Angeles fahren und somit fast ein Viertel des Stadtgebietes bedecken).
Würde jeder dem Modell der modernen Industrieländer folgen, gäbe es auf der Erde schätzungsweise 5 Milliarden Autos.

Würden die 7 Milliarden Menschen, die die Erde bevölkern, alle so leben wie die Einwohner der so genannten modernen Industriestaaten, dann bräuchten wir 5 Erden, um genug Ressourcen für alle zu haben.(...)


http://www.unsere-welt.net/tag/ressourc ... -weltweit/
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Billie Holiday » Fr 1. Sep 2017, 15:46

Kleinlok hat geschrieben:(01 Sep 2017, 16:38)

Waere dann nur konsequent, dass du dich mal von deinen rosa Wölckchen herunter bequemst.
Afrika ist im Vergleich zum zugeknallten Europa, dass auf den Autobahnen und seinen
weiteren Überholspuren eines manischen Konsumterrors massiv unter Verstopfung leidet,eher dünn besiedelt.

Das kleine Europa bzw. der Teil derjenigen Nasen, die hier seit Jahren und Jahrzehnten auf Kosten der armen Menschen weltweit
und künftiger Generationen leben ist das eigentliche Problem:



http://www.unsere-welt.net/tag/ressourc ... -weltweit/


Das ist mir alles bekannt und bewußt, da ich eben nicht auf rosa Wolken verharre.
Ändert nichts an dem Fakt, dass es durchaus unerwünschte Kinder gibt, ungewollte Schwangerschaften aus verschiedenen Gründen.
Du bist Teil des Problems, was gedenkst du zu tun?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Kleinlok » Sa 2. Sep 2017, 17:55

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Sep 2017, 16:46)

Das ist mir alles bekannt und bewußt, da ich eben nicht auf rosa Wolken verharre.
Ändert nichts an dem Fakt, dass es durchaus unerwünschte Kinder gibt, ungewollte Schwangerschaften aus verschiedenen Gründen.
Du bist Teil des Problems, was gedenkst du zu tun?


Gut, dann ist dir das bekannt.

Ich bestreite nicht als ein in Europa bzw.dem besonders reichen Deutschland lebender Mensch ein Teil des Problems zu sein,
dass ich da benenne (auf Grund minimalen Einkommens ist mein ökologischer Fußabdruck eher gering bemessen).

Die Lösung dieses Problem müssen wir endlich gebacken bekommen,
um nicht noch mehr irreperable Schaeden in dieser Welt anzurichten,
dazu sollten wir es fair analysieren und die Alternativen benennen, entwickeln und umsetzen, die zur Lösung wichtig sind.

Ein Beispiel betrifft unser Mobilitaetsverhalten.
Aktuell werden bis zu 80% des Verkehrs im motorisierten Individualverkehr erbracht,
das bindet zu viele Ressourcen und verbraucht deutlich zu viel (immer noch endliche) Energie.
Jeder Mensch, der mehr als 8000 Kilometer im Jahr (meist alleine) mit seinem PKW faehrt
verbraucht allein hier mehr Ressourcen als mehrere afrikanische Kinder.

Ich kann hier aktuell noch keinen sicheren Verleih anstellen,
aber die Problematik geht in diese Richtung.

Die Existenz von Menschen darf und muss nicht das Problem sein,
sondern der jeweilige mit einer Existenz verbundene Lebensstil kann es sein.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Senexx » Sa 2. Sep 2017, 18:49

Kleinlok hat geschrieben:(02 Sep 2017, 18:55)
Die Existenz von Menschen darf und muss nicht das Problem sein,
sondern der jeweilige mit einer Existenz verbundene Lebensstil kann es sein.

Das ist aber das Problem. Das massive Bevölkerungswachstum.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Pro&Contra » Sa 2. Sep 2017, 18:56

Teeernte hat geschrieben:(13 Aug 2017, 19:03)

Meine Meinung ;

Ähmmm...die würden friedlich - nur mit Blättern bekleidet ihren Tag fristen - ohne Wissen, ohne Wissen um Wohlstand und "Zivilisation"
...und hätten jede Menge Götter..

Wohlstandsgefälle ? Was Du nicht weiss....macht Dich nicht heiss.

Ach - ...der Osten ist auch wegen der Otto-Kataloge untergegangen..


Friedlich wohl eher nicht. Stammesdenken und Kriege gab es früher schon und gibt es auch heute noch.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 8. Sep 2017, 14:21

Kleinlok hat geschrieben:(01 Sep 2017, 14:14)

Du haust hier eine Menschenverachtung raus, der ich widerspreche:

Es gibt keinen "unerwünschten und überzähligen Nachwuchs". Vergleiche deinen persönlichen Lebensstil mit dem von einem Vertreter dieses"unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"""unerwünschten und überzähligen Nachwuchs"",dann könnten wir im Anschluss daran die Diskussion führen, wer hier der eigentliche Problemfall ist.



Absolut,.nur dass wollen viele hier ja nicht wahrhaben, für den hohen materiellen Lebensstandard in Europa oder Nordamerika und Ostasien,zahlen Andere andernorts (Rohstoffplünderzng , Klimawandel, Überfischung der Ozeane, Abholzung der Tropen usw.) die Zeche, oftmals mit dem eigenen Leben.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Ebiker » Fr 8. Sep 2017, 15:48

Pro&Contra hat geschrieben:(02 Sep 2017, 19:56)

Friedlich wohl eher nicht. Stammesdenken und Kriege gab es früher schon und gibt es auch heute noch.


Und Sklaverei. Es wurden mehr Afrikaner durch Afrikaner an Afrikaner verkauft als in die westliche Welt.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Adam Smith » Fr 8. Sep 2017, 16:05

Alpha Centauri hat geschrieben:(08 Sep 2017, 15:21)

Absolut,.nur dass wollen viele hier ja nicht wahrhaben, für den hohen materiellen Lebensstandard in Europa oder Nordamerika und Ostasien,zahlen Andere andernorts (Rohstoffplünderzng , Klimawandel, Überfischung der Ozeane, Abholzung der Tropen usw.) die Zeche, oftmals mit dem eigenen Leben.

Bis auf Südafrika und auch noch Ägypten treiben wir mit Afrika so gut wie keinen Handel. 90% des deutschen Fischfang stammt aus Fischfarmen.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Ebiker » Fr 8. Sep 2017, 16:19

Kleinlok hat geschrieben:(02 Sep 2017, 18:55)



Ein Beispiel betrifft unser Mobilitaetsverhalten.
Aktuell werden bis zu 80% des Verkehrs im motorisierten Individualverkehr erbracht,
das bindet zu viele Ressourcen und verbraucht deutlich zu viel (immer noch endliche) Energie.
Jeder Mensch, der mehr als 8000 Kilometer im Jahr (meist alleine) mit seinem PKW faehrt
verbraucht allein hier mehr Ressourcen als mehrere afrikanische Kinder.



Und wenn ich jetzt nur noch die Hälfte fahre, wieviel ist dann einem afrikanischen Kind geholfen ? Macron hat es richtig gesagt: Wenn es heute noch Länder gibt, wo die Frauen 7 bis 8 Kinder haben, kann man Milliarden ausgeben, Sie werden aber nichts stabilisieren.

Das Problem liegt in Afrika und wird durch Afrikaner verursacht.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon DerBesteVonAllen » Fr 8. Sep 2017, 16:26

Ebiker hat geschrieben:(08 Sep 2017, 17:19)

Und wenn ich jetzt nur noch die Hälfte fahre, wieviel ist dann einem afrikanischen Kind geholfen ? Macron hat es richtig gesagt: Wenn es heute noch Länder gibt, wo die Frauen 7 bis 8 Kinder haben, kann man Milliarden ausgeben, Sie werden aber nichts stabilisieren.

Das Problem liegt in Afrika und wird durch Afrikaner verursacht.

Die Ausbeutung mindestens ebenso. Aber das kennst du ja nicht.

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