Situation Afrika

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Alexyessin
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Alexyessin » Fr 12. Jan 2018, 14:20

Boracay hat geschrieben:(12 Jan 2018, 09:44)

Eine viel interessantere Frage ist: Warum hat es Asien geschafft innerhalb weniger Jahrzehnte ein erfolgreicher Industriestandort mit kräftig steigendem Wohlstand zu werden und wenn man an Afrika denkt nehme alle Unternehmen die Füße in die Hand?


Weil die Fernostasiaten an den Küsten schon immer gute Händler waren. Sie waren wirtschaftspolitsch auch in der Vergangenheit gut aufgestellt und kein Vergleich zu Südsahara Afrika.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 12. Jan 2018, 18:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2018, 09:44)

Es ist verwerflich, ärmste Staaten zu korrumpieren und sie um - für "uns" im Westen lächerliche - paar Milliarden zu bringen.
Es ist verwerflich, Afrikas Küsten leerzufischen.
Es ist verwerflich, Afrikas Märkte mit subventionierten Billiglebensmitteln zu fluten.
Wer das nicht verwerflich findet, darf es auch nicht verwerflich finden, wenn die Afrikaner an unsere Tür klopfen und reinwollen.


Genauso ist es, und dann ein auf unschuldig Dämmlichen tuen, sich dreist hinstellen und sagen ," damit haben wir nichts zu tun" . Ja aber natürlich immer zu behaupten dass sei ein innerafrikanisches Problem ( Stichwort, Klima und Korruption) ist ja nur eine Halbwahrheit, zur ganzen Wahrheit gehört eben auch dass der Westen" ( USA vor allem EU Europa) und andere Player ( China, ) durch ihrer egoistische und unfaire Wirtschaftspolitik ein Teil der Fluchtursachen sind.( der Klassiker die Fischerei Europäer und cChinesen.sind hier Groß dabei) man könnte auch andere Bereich heranziehen, . Wenn man dort die Lebensgrundlage der Menschen ( aus egoistischen.Motiven) zerstört ( Bsp: Fischerei, oder von westlichen Staaten finanzierte Konflikte und Kriege) dann braucht man sich auch nicht wundern warum.so viele Afrikaner nach Norden wollen.
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Boracay » Sa 13. Jan 2018, 11:23

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Jan 2018, 18:34)

Genauso ist es, und dann ein auf unschuldig Dämmlichen tuen, sich dreist hinstellen und sagen ," damit haben wir nichts zu tun" . Ja aber natürlich immer zu behaupten dass sei ein innerafrikanisches Problem ( Stichwort, Klima und Korruption) ist ja nur eine Halbwahrheit, zur ganzen Wahrheit gehört eben auch dass der Westen" ( USA vor allem EU Europa) und andere Player ( China, ) durch ihrer egoistische und unfaire Wirtschaftspolitik ein Teil der Fluchtursachen sind.( der Klassiker die Fischerei Europäer und cChinesen.sind hier Groß dabei) man könnte auch andere Bereich heranziehen, . Wenn man dort die Lebensgrundlage der Menschen ( aus egoistischen.Motiven) zerstört ( Bsp: Fischerei, oder von westlichen Staaten finanzierte Konflikte und Kriege) dann braucht man sich auch nicht wundern warum.so viele Afrikaner nach Norden wollen.


Mit ähnlichen ...Argumenten könnte man es ja als furchtbar ungerecht darstellen das Dell kleine Computerhersteller zerstört oder VW die osteuropäischen Hersteller... wie blöde ist das???

Sind die Fangflotten nur vor Afrika unterwegs? Oder tatsächlich auch vor allen anderen Kontineten auch? Warum schreit ... man... nicht „oje - alles schrecklich unfair“?

Deine Behauptungen sind absurd ... - Afrikas scheitern liegt weder am Kolonialismus oder irgendwelchen Fischereiflotten, sondern einzig und allein an den Afrikanern und ihrer Kultur.

... = beleidigungen entfernt
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Re: Situation Afrika

Beitragvon sünnerklaas » Sa 13. Jan 2018, 13:07

Boracay hat geschrieben:(12 Jan 2018, 10:10)

Falsch - für den deutschen Außenhandel ist Afrika so bedeutend wie Schweden. Es ist kein relevanter Markt.



Soso - und Länder wie die USA, Kanada, Brasilien, Hong Kong, Singapur, Australien, Malaysia,... waren keine Kolonien? Warum haben dieses es zu massiven
Wohlstand gebracht und Afrika nicht?

Dafür gibt es Erklärungen. Hong Kong, Singapur und Malaysia waren und sind stets auch Schaufenster in Richtung China. Ähnlich also, wie die Bundesrepublik. Dass in Lateinamerika "Wohlstand" herrscht, kann man nun wirklich nicht sagen.
Kanada wurde VOR dem Kalten Krieg unabhängig, die USA und die lateinamerikanischen Staaten sind es schon sehr viel länger.
Die Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten erfolgte erst im Kalten Krieg - und im Angesicht der sowjetischen Bedrohung. Gemäß der Domino-Theorie der Eisenhower/Nixon-Administration galt der Grundsatz, dass jede Gefahr einer kommunistischen Machtübernahme notfalls durch Intervention zu verhindern sei.


Und warum lässt du in deiner Aufzählung den Alkoholikerstaat weg, schließlich hat sich die SU am meisten in Afrika engagiert und auch die meisten Waffen geliefert...


Wie viele "kommunistische" Staaten gab es in Afrika?
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 13. Jan 2018, 13:16

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Jan 2018, 13:07)

Wie viele "kommunistische" Staaten gab es in Afrika?

lumumba war seinerzeit pro; die äthiopier; unter nassr war ägypten ziemlich pro; es muß noch 1 oder 2 südliche staaten geben, aber die habe ich vergessen.
der eine führer war es mehr; der andere weniger; aber alle hatten irgendwie eine klapse. sie waren genauso gut in sich selbst verreichen wie die nicht kommunistischen kollegen. na ja, ob von rechts oder links, »pecunia no olet«
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Situation Afrika

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 13. Jan 2018, 18:33

Boracay hat geschrieben:(13 Jan 2018, 11:23)

Mit ähnlichen ...Argumenten könnte man es ja als furchtbar ungerecht darstellen das Dell kleine Computerhersteller zerstört oder VW die osteuropäischen Hersteller... wie blöde ist das???

Sind die Fangflotten nur vor Afrika unterwegs? Oder tatsächlich auch vor allen anderen Kontineten auch? Warum schreit ... man... nicht „oje - alles schrecklich unfair“?

Deine Behauptungen sind absurd ... - Afrikas scheitern liegt weder am Kolonialismus oder irgendwelchen Fischereiflotten, sondern einzig und allein an den Afrikanern und ihrer Kultur.

... = beleidigungen entfernt
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Daran ist rein nichts lächerlich sondern fakt. Man kann Fakten leugnen und nicht zur Kenntnis nehmen, dennoch bleiben es Fakten.

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