Hungersnot in Äthiopien

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Cobra9
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Cobra9 » Do 4. Feb 2016, 17:38

bakunicus hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:17)

es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...



Solange man sich lieber gegenseitig eine auswischt..
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Billie Holiday
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Billie Holiday » Do 4. Feb 2016, 17:47

bakunicus hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:17)

es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...


Es ist eine Schande, dass unterernährte, ausgemergelte Frauen immer noch ein Kind nach dem anderen bekommen, um zuzusehen, wie ein Teil davon stirbt, ohne Zugriff auf Bildung und Verhütungsmittel. :mad:
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Wasteland » Do 4. Feb 2016, 17:54

In Zukunft sind Verbesserungen zu erwarten.


Der neue Wachstumsstar in Afrika

Riesige Infrastrukturprojekte, Investoren aus China und keine Opposition: Die Volkswirtschaft Äthiopiens wächst seit 2003 zwischen acht und zehn Prozent pro Jahr – wie das Land zum Wachstumsstar Afrikas wurde.


Derzeit befeuert vor allem der Agrarsektor das Wachstum und bringt rund 80 Prozent der Exporterlöse ein. Der einstige Hungerstaat ist zum Selbstversorger geworden, exportiert mehr Lebensmittel, als für die Ernährung der Bevölkerung importiert werden müssen - in Afrika eine Sensation.


http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 74322.html

Die Hungersnot liegt nicht in der Unfähigkeit Äthiopiens begründet sich selber zu versorgen, sondern in einer extremen Dürreperiode.
Südhoff bescheinigte Äthiopien beträchtliche Fortschritte in den vergangenen Jahren in dem Bemühen, die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen. Dank eines hohen Wirtschaftswachstums könne sich das Land zwar auch selbst helfen, aber riesige Hungerkatastrophen bei weitem nicht allein bewältigen.


http://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6 ... ahrzehnten
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Quatschki » Do 4. Feb 2016, 18:06

Wasteland hat geschrieben:(04 Feb 2016, 17:54)

In Zukunft sind Verbesserungen zu erwarten.


Der neue Wachstumsstar in Afrika

Riesige Infrastrukturprojekte, Investoren aus China und keine Opposition: Die Volkswirtschaft Äthiopiens wächst seit 2003 zwischen acht und zehn Prozent pro Jahr – wie das Land zum Wachstumsstar Afrikas wurde.




http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 74322.html

Die Hungersnot liegt nicht in der Unfähigkeit Äthiopiens begründet sich selber zu versorgen, sondern in einer extremen Dürreperiode.


http://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6 ... ahrzehnten

Wenn dann aber die Erfüllung der Exportverpflichtungen und Bedienung der Schulden für die Investitionskredite Vorrang erhält vor der Versorgung der Bevölkerung, dann wäre die Situation wiederum sehr ähnlich zu der in Irland im 19.Jh
Es ist Deutscvhland hier!
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Teeernte » Do 4. Feb 2016, 18:10

bakunicus hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:17)

es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...


...erschossen oder gebombt ist besser ??

Die haben da sooooo regelmässig ihre Hunger"katastrophe" , dass man die Uhr danach stellen kann...

Ursache ? unter anderem >> Ziegenhaltung
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Fadamo » Do 4. Feb 2016, 18:14

Alexyessin hat geschrieben:(03 Feb 2016, 21:55)

Hallo,

geht im momentanen Nachrichtenflash etwas unter, aber in Äthiopien bahnt sich eine neue Hungerkatastrophe an. Wohl 10 Millionen Menschen werden davon betroffen sein. Die Hilfsgelder reichen noch, lt. B5 aktuell, bis Ende April und dann wird's schwierig.
Interessant, und das macht mich ein wenig betroffen, ist, das diese Katastrophe bereits im September letzten Jahres angesprochen wurde und sich niemand ( bei den Geldländern ) dafür zu interessieren scheint.
Der Grund ist banal - es ist das Wetter, bzw. die Wetterkapriolen die der stärkste El Nino seit fünfzig Jahren auslöst. Und das es dieses Mal einer der stärkeren "Christkinder" wird war eben letztes Jahr bekannt.



Hungernde Menschen in der sogenannten dritten Welt,hat den Westen noch nie so richtig interessiert.
Wir Westler sind reich und fett,was will man noch mehr. :(
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 18:33

Teeernte hat geschrieben:(04 Feb 2016, 18:10)

...erschossen oder gebombt ist besser ??

Die haben da sooooo regelmässig ihre Hunger"katastrophe" , dass man die Uhr danach stellen kann...

Ursache ? unter anderem >> Ziegenhaltung


Donnerwetter, also nicht die mehrere Jahre anhaltende Dürre?
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Teeernte » Do 4. Feb 2016, 18:40

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 18:33)

Donnerwetter, also nicht die mehrere Jahre anhaltende Dürre?


Desertifikation, fortschreitende Wüstenbildung, oder Sahel-Syndrom bezeichnet die Verschlechterung des Bodens in relativ trockenen (ariden, semiariden und Trocken subhumides Klima|trocken sub-humiden) Gebieten, die durch unterschiedliche Faktoren einschließlich Klimawandel und menschliche Aktivitäten herbeigeführt wird.[1] Diese Bodendegradation bewirkt die Entstehung bzw. Ausbreitung von Wüsten oder wüstenähnlichen Verhältnissen. Die meist vorgelagerte Entwicklungsstufe der Steppenbildung wird als Versteppung bezeichnet. Jedes Jahr verliert die Erde dadurch momentan etwa 12 Millionen weitere Hektar fruchtbaren Bodens (dies entspricht etwa der Ackerfläche Deutschlands), mit weiter steigender Tendenz.[2]

Der Begriff stammt vom lateinischen desertum facere ab, was übersetzt „wüst machen“ oder auch „verwüsten“ bedeutet. Dabei steht der Begriff im Deutschen meist für die Wüstenbildung anthropogenen Ursprungs im Gegensatz zur natürlichen Wüstenbildung. Voraussetzung hierfür ist der Eingriff des Menschen in das jeweilige Ökosystem.

Der häufigste Eingriff des Menschen in den Naturhaushalt der Trockengebiete geschieht durch Überweidung, das heißt, der Viehbestand pro Fläche ist unter den gegebenen klimatischen Verhältnissen zu groß. Durch das Weiden wird die Pflanzendecke immer schütterer und der Boden wird durch den verstärkten Viehtritt aufgelockert. Die verstärkte Haltung von Ziegen ist oft die Folge, da diese Tiere noch anspruchsloser sind als andere Nutztiere. Ziegen schädigen die Grasnarbe jedoch wiederum stärker. Die Folge ist eine zunehmende Erosion.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 18:55

Also wurde die jahrelange Dürre durch Ziegen hervorgerufen?
Oder ist die Dürre eine Folge von el nino & Co.?
Wir reden hier ja nicht über ein Wüstengebiet, sondern über
eine Jahre andauernde Trockenheit dort, wo man ansonsten
Ackerbau betrieb.

Das Ziegenthema ist auch eins, aber nicht dort; jedenfalls ist
davon keine Rede gewesen.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Tom Bombadil » Do 4. Feb 2016, 19:39

Wasteland hat geschrieben:(04 Feb 2016, 17:54)

Riesige Infrastrukturprojekte, Investoren aus China...

Na, dann bin ich doch dafür, dass sich China um das Problem kümmert, die haben auch Erfahrung mit der Bevölkerungskontrolle.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon jack000 » Do 4. Feb 2016, 19:50

Wasteland hat geschrieben:(04 Feb 2016, 17:54)Die Hungersnot liegt nicht in der Unfähigkeit Äthiopiens begründet sich selber zu versorgen, sondern in einer extremen Dürreperiode.

Viele Länder Afrikas haben wirtschaftlich hohe Wachstumsraten. Wenn nicht irgendwas dazwischen kommt wie Bürgerkriege oder Dürren ist Afrika der Wachstumsmarkt überhaupt!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Teeernte » Do 4. Feb 2016, 19:52

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 18:55)

Also wurde die jahrelange Dürre durch Ziegen hervorgerufen?
Oder ist die Dürre eine Folge von el nino & Co.?
Wir reden hier ja nicht über ein Wüstengebiet, sondern über
eine Jahre andauernde Trockenheit dort, wo man ansonsten
Ackerbau betrieb.

Das Ziegenthema ist auch eins, aber nicht dort; jedenfalls ist
davon keine Rede gewesen.


Sag einfach - du willst Deine Propagandameinung behalten - dann schreib ich nichts.

Dürre ja - findet statt - REGELMÄSSIG . Diesmal stärker.....

Da muss man sich umstellen. Die Tiere bekommt man nicht durch - dass ist aber der einzige "Reichtum" - so fressen die dürren Viehcher den letzten Rest Pflanze - die dann abgefressen ist - und NICHTS tragen kann.

Pflanze NULL....Tier tot und Mensch hat Hunger.....

Dabei sind Fachleute, wie Shukri Ahmed von der Welternährungsorganisation sicher, ..... "Das geht, indem wir Gemeinschaften und Lebensgrundlagen schaffen, die gegen die Trockenheit resistent sind. Es wird weiter diese Dürren geben,.........


Du könntest in Sibirien auch erfrieren - wenn der letzte Rest Diesel in der Heizung ins Auto gekippt und vergurkt wird....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 20:02

jack000 hat geschrieben:(04 Feb 2016, 19:50)

Viele Länder Afrikas haben wirtschaftlich hohe Wachstumsraten. Wenn nicht irgendwas dazwischen kommt wie Bürgerkriege oder Dürren ist Afrika der Wachstumsmarkt überhaupt!


Das ist doch auch gar nicht anders zu erwarten!
Von einer niedrigen Wirtschaftskraft ausgehend
sind riesige Zuwächse in der Wirtschaftsleistung nicht
so umwerfend. Von einer Kuh auf 2 Kühe, das macht
100% Wachstum. China hatte auch solche erstaun-
lichen Zuwächse zu verzeichnen, gab sich sogar
Mühe, sie bei 7% zu kappen.

Aber es ist sicher, daß man in Afrika gute Geschäfte
machen könnte, wenn man nur auf das Wachstum
sähe.

Nur: Wie und womit soll nun dieser aufstrebende Kon-
tinent der Hungersnot in Äthiopien begegnen? Wobei
von Simbabwe bis Sudan oder sogar bis ans Mittelmeer
verzweifelte Armut herrscht.
Zuletzt geändert von H2O am Do 4. Feb 2016, 20:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon jack000 » Do 4. Feb 2016, 20:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Feb 2016, 19:39)

Na, dann bin ich doch dafür, dass sich China um das Problem kümmert, die haben auch Erfahrung mit der Bevölkerungskontrolle.

Es ist keine Bevölkerungskontrolle dafür notwendig, denn sowas regelt sich ruck zuck bei höheren Bildungsstandards, bzw. Erwerbstätigkeiten in aktuellen Berufsbildern, bzw. der unvermeidlich höheren Erwerbsquote von Frauen.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 4. Feb 2016, 20:06

bakunicus hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:17)

es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...



... sicher, da hast du Recht. Nichts geschieht von heute auf morgen. Ich halte es schon mal für einen Fortschritt, dass die Anzahl der Hungertoten abnimmt, obwohl die Weltbevölkerung steigt. Das ist ja schon mal die richtige Richtung.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 20:10

jack000 hat geschrieben:(04 Feb 2016, 20:02)

Es ist keine Bevölkerungskontrolle dafür notwendig, denn sowas regelt sich ruck zuck bei höheren Bildungsstandards, bzw. Erwerbstätigkeiten in aktuellen Berufsbildern, bzw. der unvermeidlich höheren Erwerbsquote von Frauen.


In welchen Zeiträumen soll denn dieser notwendige
gesellschaftliche Wandel ablaufen? Die Zinseszins-
Formel für das Wachstum der Bevölkerungszahl läuft
währenddessen unerbittlich weiter!
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon harry52 » Do 4. Feb 2016, 20:15

bakunicus hat geschrieben:es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...

Einverstanden, aber da gibt es auch viel Heuchelei.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis viele Besserverdiener und die wählen nicht selten die Grünen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... uenen.html

Und genau die beklagen auch gerne die Armut in anderen Ländern und die wachsende Klimaerwärmung, aber folgendes ist auch Fakt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 09428.html

Ich weiß, dass diese Klagen über den Hunger und die Umweltverschmutzung sehr oft dem gleichen Ziel dienen, wie teure, weite Flugreisen in Gebiete, wo nicht der Massentourismus zu finden ist. Wie heißt der Werbespruch: "Reise dich interessant" Man will sich interessant und sexy machen und da ist geheucheltes Mitleid mit den Armen, oder mit Tieren und der Umwelt oft einfach nur eine Show. Ganz krass ist das oft bei berühmten Schauspielern, Musikern, oder anderen VIPs. Man engagiert sich für Arme, für Tiere und für die Umwelt (wie beispielsweise Harrison Ford) und gleichzeitig besitzt man eine Flugzeugsammlung, die Millionen gekostet hat und fliegt die Dinger einfach nur zum Spaß und versaut damit die Umwelt (so wie beispielsweise Harrison Ford). Und Michael Jackson wollte ja auch die Welt retten wie im Earth Song und liebte arme Kinder.

Heuchelei ist das oft.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon jack000 » Do 4. Feb 2016, 20:20

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 20:10)

In welchen Zeiträumen soll denn dieser notwendige
gesellschaftliche Wandel ablaufen? Die Zinseszins-
Formel für das Wachstum der Bevölkerungszahl läuft
währenddessen unerbittlich weiter!

Ehemals arme Länder haben gezeigt, dass es max. 10 Jahre dauert um die schlimmsten Auswirkungen von Armut zu beseitigen (Indien, Vietnam, Indonesien, Südamerika, etc...) und es 20 Jahre dauert bis man in die Top-Class aufsteigen kann (Europa, China, Taiwan, Südkorea, etc...).
Auch in Afrika finden Änderungen statt:
Afrika boomt - eine neue Mittelschicht entsteht, und ein Kontinent wird digital.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-121741537.html
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 20:30

Also gut; dann sagen wir 10 Jahre,
ausgehend von 95 Mio Äthiopiern,
auf deren Boden nicht genug Nahrung
wächst.

Macht 130 Mio Äthiopier. Woher nehmen
die das Essen für ihre Hungernden, wenn
dann wieder eine Dürre herrscht?

Und bitte, Hunger herrscht auf dem Kon-
tinent gleich an mehreren Stellen; allerdings
nicht nur durch ausbleibenden Regen.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Wasteland » Do 4. Feb 2016, 20:36

Teeernte hat geschrieben:(04 Feb 2016, 18:40)

Wiki ......Standard - BILDUNG.


Du musst noch erklären wie Ziegen zu einer Dürreperiode beitragen, denn es geht nicht um Desertifikation sondern um eine Hitzewelle.
Oder können Ziegen das Wetter beeinflussen?

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