Hungersnot in Äthiopien

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Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Alexyessin » Mi 3. Feb 2016, 21:55

Hallo,

geht im momentanen Nachrichtenflash etwas unter, aber in Äthiopien bahnt sich eine neue Hungerkatastrophe an. Wohl 10 Millionen Menschen werden davon betroffen sein. Die Hilfsgelder reichen noch, lt. B5 aktuell, bis Ende April und dann wird's schwierig.
Interessant, und das macht mich ein wenig betroffen, ist, das diese Katastrophe bereits im September letzten Jahres angesprochen wurde und sich niemand ( bei den Geldländern ) dafür zu interessieren scheint.
Der Grund ist banal - es ist das Wetter, bzw. die Wetterkapriolen die der stärkste El Nino seit fünfzig Jahren auslöst. Und das es dieses Mal einer der stärkeren "Christkinder" wird war eben letztes Jahr bekannt.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Adlerauge » Mi 3. Feb 2016, 21:59

Wo kann man spenden??
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Bielefeld09
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Feb 2016, 22:20

Alexyessin hat geschrieben:(03 Feb 2016, 21:55)

Hallo,

geht im momentanen Nachrichtenflash etwas unter, aber in Äthiopien bahnt sich eine neue Hungerkatastrophe an. Wohl 10 Millionen Menschen werden davon betroffen sein. Die Hilfsgelder reichen noch, lt. B5 aktuell, bis Ende April und dann wird's schwierig.
Interessant, und das macht mich ein wenig betroffen, ist, das diese Katastrophe bereits im September letzten Jahres angesprochen wurde und sich niemand ( bei den Geldländern ) dafür zu interessieren scheint.
Der Grund ist banal - es ist das Wetter, bzw. die Wetterkapriolen die der stärkste El Nino seit fünfzig Jahren auslöst. Und das es dieses Mal einer der stärkeren "Christkinder" wird war eben letztes Jahr bekannt.

Sorry, aber ich verstehe deine Frage nicht.
Ich verstehe auch deine Anklage an das Wetter nicht.
Ich weiss auch wirklich nicht, warum du nach Geldländern fragst.
Die geben eben nichts mehr.
Statt dessen überlegen die sich, wie sie sich gegen Armutsflüchtlinge wehren können.
Das ist heutige Politik.
Wundert dich das?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Adlerauge » Mi 3. Feb 2016, 22:26

Dass viele Helfer in Afrika tätig sind scheint untergegangen zu sein.
Zuletzt geändert von Adlerauge am Do 4. Feb 2016, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Feb 2016, 22:30

Adlerauge hat geschrieben:(03 Feb 2016, 22:26)

Dass viel Helfer in Afrika tätig sind scheint untergegangen zu sein.

10 Millionen Menschen vom Hungertod in Afrika (Äthopien) betroffen.
Von welchen Helfern sprechen sie?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Feb 2016, 07:48

Adlerauge hat geschrieben:(03 Feb 2016, 21:59)

Wo kann man spenden??


Momentan nur über die Welthungerhilfe in Rom bzw. UN Ernährungsprogramm ebenfalls ansässig in Rom.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Feb 2016, 07:48

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Feb 2016, 22:20)

Sorry, aber ich verstehe deine Frage nicht.
Ich verstehe auch deine Anklage an das Wetter nicht.
Ich weiss auch wirklich nicht, warum du nach Geldländern fragst.
Die geben eben nichts mehr.
Statt dessen überlegen die sich, wie sie sich gegen Armutsflüchtlinge wehren können.
Das ist heutige Politik.
Wundert dich das?


Nicht das Wetter ist angeklagt, sondern das viele die Warnungen wieder in den Wind geschissen haben.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 10:05

Alexyessin hat geschrieben:(04 Feb 2016, 07:48)

Nicht das Wetter ist angeklagt, sondern das viele die Warnungen wieder in den Wind geschissen haben.


Im Süd-Sudan ist auch wieder eine Hungersnot ausgebrochen;
im Jemen soll es Hungertote geben. Aus Bangladesch fliehen
Leute vor dem Verderben...

Die Lautsprecher werden 'mal hier, 'mal da aufgedreht. Elend ist
nur dort, wo sie gerade tönen.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon bakunicus » Do 4. Feb 2016, 10:17

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:05)


Die Lautsprecher werden 'mal hier, 'mal da aufgedreht. Elend ist
nur dort, wo sie gerade tönen.


es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 10:47

bakunicus hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:17)

es ist ganz einfach eine schande für die weltgemeinschaft, dass es immer noch hungertote im 21. jahrhundert gibt, und dass dieses thema nicht höchste priorität hat ...
das muß nicht sein ...


Das Versagen der "Weltgemeinschaft" ist aber viel
umfassender: Sie kann das Wachstum der Mensch-
heit nicht eindämmen. Der Überlebende von heute
ist der Erzeuger von weiteren Hungerleidern morgen.

Dieser Zusammenhang ist seit Jahrzehnten klar er-
kannt, wird aber von der Weltgemeinschaft hartnäckig
ausgeklammert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6 ... ntwicklung
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon bakunicus » Do 4. Feb 2016, 10:54

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 10:47)

Das Versagen der "Weltgemeinschaft" ist aber viel
umfassender: Sie kann das Wachstum der Mensch-
heit nicht eindämmen. Der Überlebende von heute
ist der Erzeuger von weiteren Hungerleidern morgen.

Dieser Zusammenhang ist seit Jahrzehnten klar er-
kannt, wird aber von der Weltgemeinschaft hartnäckig
ausgeklammert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6 ... ntwicklung


es werden weltweit nahrungsmittel produziert die für 12 milliarden menschen ausreichen.
daran liegt es nicht ...
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Quatschki » Do 4. Feb 2016, 11:08

Athiopien hatte schon in den 70er und 80er Jahren schwere Hundersnöte.
Seitdem hat sich die Einwohnerzahl verdreifacht
So schlimm kann es also nicht sein, wenn sich die Spezies Mensch dort so prima vermehrt.

Zum Vergleich:
Irland hatte vor der Großen Hungersnot 1845-52 6,5 Mio Einwohner, womit es gnadenlos überbevölkert war.
Danach pegelte sich die Einwohnerzahl lange bei etwa 3 Millionen ein und wuchs erst in den letzten Jahrzehnten synchron mit der wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung auf heute wieder über 6 Mio an (inklusive Nordirland)
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Feb 2016, 11:45

Quatschki hat geschrieben:(04 Feb 2016, 11:08)

Athiopien hatte schon in den 70er und 80er Jahren schwere Hundersnöte.
Seitdem hat sich die Einwohnerzahl verdreifacht
So schlimm kann es also nicht sein, wenn sich die Spezies Mensch dort so prima vermehrt.


Weil damals die richtigen langfristigen Vorkehrungen getroffen wurden.....

Quatschki hat geschrieben:(04 Feb 2016, 11:08)
Zum Vergleich:
Irland hatte vor der Großen Hungersnot 1845-52 6,5 Mio Einwohner, womit es gnadenlos überbevölkert war.
Danach pegelte sich die Einwohnerzahl lange bei etwa 3 Millionen ein und wuchs erst in den letzten Jahrzehnten synchron mit der wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung auf heute wieder über 6 Mio an (inklusive Nordirland)


Es war nicht übervölkert. Mei o mei, liest du ab und an auch mal ein Buch?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 11:51

Ja, daran liegt es nicht; aber vermutlich
daran, daß 6 Mrd Menschen keine besondere
Lust verspüren, für 1 Mrd Mitmenschen ohne
Gegenleistung die notwendigen Güter bereit
zu stellen, schon gar nicht auf Dauer.

Im betrachteten Fall "Hungersnot in Äthiopien"
muß man sich dort das Bevölkerungswachstum
ansehen: etwa 3% Zuwachs/Jahr.

http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=et&v=24&l=de

Durch eine sehr einfache Rechnung erkennt man,
daß Z0*1,03**N mit Z0 als Anfangswert und N als
Jahresanzahl seit meiner Kindheit vor 75 Jahren
die heutige Bewohnerzahl von 95 Mio Menschen
von damals etwa 10 Mio Menschen stammt. Die konnten
vermutlich in dieser schwierigen Weltgegend vom
Ertrag der Böden überleben. Die konnten ausweichen
dorthin, wo es im Lande noch Nahrung gab. Heute
wohnen dort aber Menschen, die den Ertrag dort
selbst benötigen.

Eine herzlose, sehr einfache Rechnung. So viel
Mathematik sollte der Weltgemeinschaft doch zugäng-
lich sein. In 2050 wären bei ungebrochenem Zuwachs
dort etwa 270 Mio Menschen in Not.

Da sehe ich das größere Versagen der Weltgemein-
schaft: Angesichts so einfacher Vorhersagen die
Dinge einfach laufen lassen.

Weil wir gerade dabei sind: Syrien hat ein Wachstum
gehabt von etwa 2,5% im Jahr. Bei heute (vor der
Fluchtbewegung!) etwa 22 Mio Menschen lebten dort
vor 75 Jahren 3,5 Mio Menschen. Vielleicht ist der beob-
achtete Aufruhr nicht nur, aber eben auch, eine Folge
dieser Überlastung des Landes... Wasser, Ackerland,
Landflucht...

Solche Zusammenhänge sind unbewiesen, aber nun
wirklich nicht undenkbar.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 12:07

Alexyessin hat geschrieben:(04 Feb 2016, 11:45)

Weil damals die richtigen langfristigen Vorkehrungen getroffen wurden.....



Es war nicht übervölkert. Mei o mei, liest du ab und an auch mal ein Buch?


Jein; Irland wurde sicher auch durch politische
Umstände und durch "Kartoffelfäule" aus der
Bahn geworfen. Dann reichten die Erträge nicht
für so viele Menschen.

Und, wiki, Irland war seinerzeit das am dichtetsten
besiedelte Land Europas!

Und: Müssen wir uns als Menschheit nicht auch auf
vergleichbare böse Überraschungen einrichten?
Was dann? Auswandern wohin?
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Liegestuhl » Do 4. Feb 2016, 12:15

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2016, 12:07)

Jein; Irland wurde sicher auch durch politische
Umstände und durch "Kartoffelfäule" aus der
Bahn geworfen. Dann reichten die Erträge nicht
für so viele Menschen.


Das Ausmaß der "Great Famine" kann man durchaus auch als menschengemacht bezeichnet. Sie wurde u. a. genutzt, um den Unabhängigkeitsgedanken innerhalb des irischen Volkes zu disziplinieren.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 12:24

Liegestuhl hat geschrieben:(04 Feb 2016, 12:15)

Das Ausmaß der "Great Famine" kann man durchaus auch als menschengemacht bezeichnet. Sie wurde u. a. genutzt, um den Unabhängigkeitsgedanken innerhalb des irischen Volkes zu disziplinieren.


Das sicher auch; im "luftleeren Raum" spielt
sich unser Leben nirgendwo ab. Wir setzen
dann je nach Standpunkt unterschiedliche
Schwerpunkte in der Bewertung eines Problems.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Quatschki » Do 4. Feb 2016, 13:37

Wenn die Bevölkerungsversorgung oder auch andere für das Funktionieren einer Gesellschaft wichtigen Faktoren "auf Kante genäht" sind, hat jede Krise das Potential einer Katastrophe.

Äthiopien hat fast 100 Mio Einwohner, mehr als Deutschland! Ein gewaltiges Humanpotential, das mehr oder weniger brachliegt oder mit unproduktiven Verrichtungen in den Tag hinein daddelt, wenig herstellt und nichts erfindet.
Mich macht das ziemlich ratlos.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon Tom Bombadil » Do 4. Feb 2016, 13:48

Die Zeit der hirn- und planlosen Rettungsaktionen muss vorbei sein. Wenn wir heute 10 Mio Menschen in Äthiopien retten, sind es in 10 Jahren 20 oder noch mehr Millionen Menschen, die dort gerettet werden müssen. In ärmeren Staaten mit hoher Reprodukstionsrate muss eine Geburtenkontrolle und Bevölkerungsplanung stattfinden, damit sich die Bevölkerung auf einem Niveau einpendelt, dass auch mit den erwirtschafteten Ressourcen ernährt werden kann.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
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Re: Hungersnot in Äthiopien

Beitragvon H2O » Do 4. Feb 2016, 17:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Feb 2016, 13:48)

Die Zeit der hirn- und planlosen Rettungsaktionen muss vorbei sein. Wenn wir heute 10 Mio Menschen in Äthiopien retten, sind es in 10 Jahren 20 oder noch mehr Millionen Menschen, die dort gerettet werden müssen. In ärmeren Staaten mit hoher Reprodukstionsrate muss eine Geburtenkontrolle und Bevölkerungsplanung stattfinden, damit sich die Bevölkerung auf einem Niveau einpendelt, dass auch mit den erwirtschafteten Ressourcen ernährt werden kann.


Diese Einsicht muß aber "jemand" in diesen
Gesellschaften vermitteln. Da liegt nämlich
das wesentliche Problem.

Die Abhilfe kann ja nicht sein, daß Hilfspakete
immer größer und immer häufiger geschnürt
werden müssen.

Ohne einen durchführbaren Plan mit abprüfbarer
Befolgung eines Lösungswegs weigere ich mich
auf jeden Fall, auf diesem Weg weiter zu gehen.

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