Die Grünen in der Abwärtsspirale?

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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Do 18. Okt 2018, 07:08

Nightrain hat geschrieben:(18 Oct 2018, 00:54)

Wie wäre es mit: Abholzung von Wäldern für Windkraftanlagen?
"Erstaunlich: Der Investitionsschub für solche Wald-Windparks ist der alten, rot-grünen Landesregierung zu verdanken. Klima und Naturschutz seien "angemessen ausgeglichen", wenn Wald für Windkraft geopfert wird, sagt Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin der Grünen im Landtag. "
https://www1.wdr.de/nachrichten/landesp ... t-100.html


Kahlschlag für Windräder? Schwaches Argument! Vor allem der CO2-Ausstoß der Windkraftwerke macht Ihnen sicher zu schaffen... richtig?
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon JJazzGold » Do 18. Okt 2018, 08:49

firlefanz11 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:41)

Was den Hambacher Forst angeht war u. bin ich auf Seiten der Rodungsgegner, und zwar aus diversen Gründen deren wichtigster da lautet:
Die Kohleverstromung muss schnellstmöglich eingestellt werden wenn jemals irgendwelche Klimaziele erreicht werden sollen. Auto-, Kuh- u. sonstige Abgase sind ein Fliegenschiss gegen das was die Kohlekraftwerke an CO2 raus pusten.

Blöd für die Grünen nur, dass sie 2014 bzw. 2016 die Rodung selbst mitentschieden haben.
Scheint aber leider genug Unwissende o. Leute mit defektem Langzeitgedächtnis zu geben, die den Grünen die aktuelle Scheinheiligkeit ihrer Proteste gegen die Rodung abkaufen...



Dass die Grünen das Parteimotto, “was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ pflegen, ist ja nun nichts Neues.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon firlefanz11 » Do 18. Okt 2018, 09:54

JJazzGold hat geschrieben:(18 Oct 2018, 09:49)

Dass die Grünen das Parteimotto, “was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ pflegen, ist ja nun nichts Neues.

Sicher... Nur das sie damit durch kommen, und jetzt steigende Umfragewerte verzeichnen (vom Wahlergebnis in Bayern ganz zu schweigen), ist ärgerlich...
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon JJazzGold » Do 18. Okt 2018, 10:33

firlefanz11 hat geschrieben:(18 Oct 2018, 10:54)

Sicher... Nur das sie damit durch kommen, und jetzt steigende Umfragewerte verzeichnen (vom Wahlergebnis in Bayern ganz zu schweigen), ist ärgerlich...


Ist zwar immer noch Spekulation, aber was haben die Grünen erreicht, wenn sie in Bayern in der Opposition Platz nehmen?
:D :D :D
Ist jetzt nicht gerade stilvoll, aber ich stelle mir gerade die Katharina vor, wie sie mit den üblich weit ausgestreckten Armen im Maximilianeum links unten vor den Stühlen steht und denen breit lächelnd, fröhlich zuruft, “Halloooooo Oppositionsstühle“. ;)
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Tomaner » Do 18. Okt 2018, 11:21

JJazzGold hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:33)

Ist zwar immer noch Spekulation, aber was haben die Grünen erreicht, wenn sie in Bayern in der Opposition Platz nehmen?
:D :D :D
Ist jetzt nicht gerade stilvoll, aber ich stelle mir gerade die Katharina vor, wie sie mit den üblich weit ausgestreckten Armen im Maximilianeum links unten vor den Stühlen steht und denen breit lächelnd, fröhlich zuruft, “Halloooooo Oppositionsstühle“. ;)

Auch in Opposition haben die Grünen ein riesen Pfund. Denn in den Städten geht kaum mehr eine Politik gegen die Grünen! Kann es sich eine CSU erlauben 5 Jahre Politik im Landtag gegen die Städte zu machen? Schon jetzt dürften die Grünen eine Partei sein, denen es gelingt in Opposition, wie keine andere, viele Dinge durchzusetzen. Ich war vor 2 Monaten mal bei einem grünen Stammtisch (im Stadtrat stellen von 44 Sitzen die Grünen bei uns 3. haben aber jetzt ihre Stimmen verdreifacht bei Wahl), wo berichtet wude, es wurden 5 Anträge angenommen. Im Vergleich dazu, der Vertreter von AfD (füher Rep) sitzt seit 28 Jahren im Stadtrat, hat die ganze Zeit über noch nicht mal einen einzigen gestellt.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon JJazzGold » Do 18. Okt 2018, 11:34

Tomaner hat geschrieben:(18 Oct 2018, 12:21)

Auch in Opposition haben die Grünen ein riesen Pfund. Denn in den Städten geht kaum mehr eine Politik gegen die Grünen! Kann es sich eine CSU erlauben 5 Jahre Politik im Landtag gegen die Städte zu machen? Schon jetzt dürften die Grünen eine Partei sein, denen es gelingt in Opposition, wie keine andere, viele Dinge durchzusetzen. Ich war vor 2 Monaten mal bei einem grünen Stammtisch (im Stadtrat stellen von 44 Sitzen die Grünen bei uns 3. haben aber jetzt ihre Stimmen verdreifacht bei Wahl), wo berichtet wude, es wurden 5 Anträge angenommen. Im Vergleich dazu, der Vertreter von AfD (füher Rep) sitzt seit 28 Jahren im Stadtrat, hat die ganze Zeit über noch nicht mal einen einzigen gestellt.


Ich bezweifle keineswegs, dass sich die Grünen auch in der Opposition geschmeidig zeigen werden. Einer ihrer Vorzüge, wenn nicht sogar der einzige Vorzug schlechthin.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon firlefanz11 » Do 18. Okt 2018, 12:19

JJazzGold hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:33)

Ist zwar immer noch Spekulation, aber was haben die Grünen erreicht, wenn sie in Bayern in der Opposition Platz nehmen?
:D :D :D
Ist jetzt nicht gerade stilvoll, aber ich stelle mir gerade die Katharina vor, wie sie mit den üblich weit ausgestreckten Armen im Maximilianeum links unten vor den Stühlen steht und denen breit lächelnd, fröhlich zuruft, “Halloooooo Oppositionsstühle“. ;)

Dann drück ich Euch mal die Daumen, dass das was wird mit der möglichen Koalition mit den freien Wählern...
Als stärkste Oppositionspartei können sie jedenfalls trotzdem ein pain in the arse sein...
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Nightrain » Do 18. Okt 2018, 19:33

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 08:08)
Kahlschlag für Windräder? Schwaches Argument! Vor allem der CO2-Ausstoß der Windkraftwerke macht Ihnen sicher zu schaffen... richtig?


Die Argumentation hinsichtlich Wald erhalten ist einfach scheinheilig. Aber vielleicht kann RWE seinen Wald ja doch noch nutzen? Hambacher Forst komplett abholzen und Windräder hinstellen.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Do 18. Okt 2018, 19:43

Nightrain hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:33)

Die Argumentation hinsichtlich Wald erhalten ist einfach scheinheilig. Aber vielleicht kann RWE seinen wald ja doch noch nutzen? Hambacher Forst komplett abholzen und Windräder hinstellen.


Es geht darum, den CO2-Ausstoß Deutschlands zu begrenzen, wie das mehrfach schon mit heiligen Schwüren versprochen wurde. In Hambach wird kein Wald abgeholzt, um Windräder auf zu stellen, sondern um Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern und zu verstromen. Das ist doppelter Frevel! Eine klare Mehrheit will das nicht zulassen, und sie hat gute Gründe dafür.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon KarlRanseier » Do 18. Okt 2018, 19:49

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:43)

Es geht darum, den CO2-Ausstoß Deutschlands zu begrenzen, wie das mehrfach schon mit heiligen Schwüren versprochen wurde. In Hambach wird kein Wald abgeholzt, um Windräder auf zu stellen, sondern um Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern und zu verstromen. Das ist doppelter Frevel! Eine klare Mehrheit will das nicht zulassen, und sie hat gute Gründe dafür.



Trotzdem hat das Urteil, dass RWE den Wald nicht abholzen darf, sehr überrascht. Das sei eine Gefahr für den Korruptionsstandort Deutschland!
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Nightrain » Do 18. Okt 2018, 19:50

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:43)
In Hambach wird kein Wald abgeholzt, um Windräder auf zu stellen, sondern um Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern und zu verstromen. Das ist doppelter Frevel! Eine klare Mehrheit will das nicht zulassen, und sie hat gute Gründe dafür.


Und völlig belanglos global gesehen. Sowohl hinsichtlich der Kohle als auch der paar Bäume. Da wird ja mehr Wald für Windräder weggeholzt, als in diesem kleinen Wäldchen stehen.
Die Kraft lieber dafür einsetzen wirklich so früh wie möglich auszusteigen.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon KarlRanseier » Do 18. Okt 2018, 19:51

Offensichtlich befinden sich die Grünen nicht in einer Abwärtsspirale, was man von CDU oder gar SPD so nicht behaupten kann.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon KarlRanseier » Do 18. Okt 2018, 19:55

Nightrain hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:50)

Und völlig belanglos global gesehen. Sowohl hinsichtlich der Kohle als auch der paar Bäume. Da wird ja mehr Wald für Windräder weggeholzt, als in diesem kleinen Wäldchen stehen.
Die Kraft lieber dafür einsetzen wirklich so früh wie möglich auszusteigen.



Deutschland ist dabei, auch aus der Kohlekraft auszusteigen. Nicht gewusst?

Außerdem hat das Argument "global gesehen belanglos" überhaupt keinen Wert, damit könnte man nahezu jedes Umweltverbrechen "rechtfertigen".
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Do 18. Okt 2018, 19:59

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:49)

Trotzdem hat das Urteil, dass RWE den Wald nicht abholzen darf, sehr überrascht. Das sei eine Gefahr für den Korruptionsstandort Deutschland!


Kann man so sehen; der Wählerschwund bei den "Volksparteien" zeigt, daß die Wähler das voran gegangene Gebaren nicht so gut finden. Zu große Nähe zum großen Geld.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Senexx » Do 18. Okt 2018, 20:00

So ein Theater wegen lächerlicher 200 ha.

Schauen Sie sich doch mal die Karte an

https://de.wikipedia.org/wiki/Hambacher ... ier_DE.png

Das ist alles nix gegen Garzweiler, z.B.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Nightrain » Do 18. Okt 2018, 20:03

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:55)
Deutschland ist dabei, auch aus der Kohlekraft auszusteigen. Nicht gewusst?


2030. Bis dahin wir weiter Kohle benötigt.

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:55)
Außerdem hat das Argument "global gesehen belanglos" überhaupt keinen Wert, damit könnte man nahezu jedes Umweltverbrechen "rechtfertigen".


Die Hysterie darum ist aber blödsinnig.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Do 18. Okt 2018, 20:12

Nightrain hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:50)

Und völlig belanglos global gesehen. Sowohl hinsichtlich der Kohle als auch der paar Bäume. Da wird ja mehr Wald für Windräder weggeholzt, als in diesem kleinen Wäldchen stehen.
Die Kraft lieber dafür einsetzen wirklich so früh wie möglich auszusteigen.


Unser Land hatte sich verpflichtet, bestimmte CO2-Grenzwerte zu erreichen. Das Verfeuern der Braunkohle vereitelt dieses Ziel. Versprechen hält man auch unter ordentlichen Leuten.

Woher nehmen sie die Behauptung, es werde mehr Wald abgeholzt für Windräder als im Hambacher Forst? Meines Wissens müssen für die Umnutzung geschützter Flächen Ausgleichsflächen bereit gestellt werden... müssen Brachflächen aufgeforstet werden.

Und was sagen Sie denn dazu:

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011- ... nde-europa

Doch insgesamt änderte sich der Bewaldungsgrad Deutschlands seit dem 14. Jahrhundert kaum noch. 1900 waren – wie 1400 auch – rund 26 Prozent des Landes bewaldet, erst danach wuchs der Wald langsam wieder: 1950 hatte Deutschland drei Prozent mehr Waldfläche als 50 Jahre zuvor, im Jahr 2010 waren 31 Prozent unseres Landes bewaldet.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon KarlRanseier » Do 18. Okt 2018, 20:18

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 20:59)

Kann man so sehen; der Wählerschwund bei den "Volksparteien" zeigt, daß die Wähler das voran gegangene Gebaren nicht so gut finden. Zu große Nähe zum großen Geld.



Der Innenminister von NRW meinte, die Umweltschützer im Hambacher Forst wollten den Staat abschaffen. Damit hat er zumindest implizit gesagt, dass der Staat in erster Linie den Gewinnmaximierungsinteressen der Konzerne verpflichtet ist. Hat die CDU kein fähigeres Personal?
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Nightrain » Do 18. Okt 2018, 20:30

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 21:12)
Woher nehmen sie die Behauptung, es werde mehr Wald abgeholzt für Windräder als im Hambacher Forst? Meines Wissens müssen für die Umnutzung geschützter Flächen Ausgleichsflächen bereit gestellt werden... müssen Brachflächen aufgeforstet werden.


Aber es geht doch um den urzeitlichen Waldbestand? :p
Natürlich ist für alles Ausgleichaufforstung vorgeschrieben. Für den Hambacher Forst im Übrigen auch.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Do 18. Okt 2018, 20:40

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Oct 2018, 21:18)

Der Innenminister von NRW meinte, die Umweltschützer im Hambacher Forst wollten den Staat abschaffen. Damit hat er zumindest implizit gesagt, dass der Staat in erster Linie den Gewinnmaximierungsinteressen der Konzerne verpflichtet ist. Hat die CDU kein fähigeres Personal?


Durchaus möglich; wenn die "politische Landschaftspflege" genügend warmherzig betrieben wird, dann bilden sich Kuschelecken, in denen auf der Seite der Umworbenen das Gefühl für die eigene Verantwortung verloren geht... man sitzt in Kumpanei staatstragend in einem Boot.

Ich bin ganz sicher, daß unser "Dieselbetrug" genau diesen Hintergrund hat. In NRW und in der Lausitz werden ähnliche Netzwerke um die Kohleverstromung herum gewachsen sein.

Das ist auch gar nicht so schlecht, wenn ein gemeinsames Ziel erreicht werden soll, das eben nicht nur zum Vorteil einer einflußreichen Schar von Gönnern hohe Einkünfte beschert, sondern der Landesentwicklung dient. Das Koordinatensystem ist in Sachen Braunkohle aber völlig verrutscht!

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