Die Grünen in der Abwärtsspirale?

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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » So 13. Mai 2018, 16:07

Polibu hat geschrieben:(13 May 2018, 16:48)

Darum geht es nicht. Es geht darum die Bevölkerung über dieses Gedankengut zu informieren. Das ist der Auftrag der Medien. Dem kommen sie aber nicht nach. AfD Zitate werden rauf und runter geleiert. Solche Äusserungen wie von Habeck werden nicht gebracht. Das nennt man Manipulation.


"Die Bevölkerung" gibt es in dem Sinne aber nicht. Wir sind doch besser unterrichtet als selbst die bekannten Medien das wahr haben wollen. Das erkennen Sie auch an diesem Strang, in dem wir uns über diese Dinge austauschen. Heute ist es schwer, groben Unfug von Nachrichten zu trennen, weil jede Interessengruppe ihre Plattformen betreibt und natürlich um Aufmerksamkeit kämpft.

Abgesehen von dem groben Unfug, den dieser Politiker da ziemlich dämlich in die Welt posaunt hat, wer sollte denn ein gesteigertes Interesse daran haben, daß DIE GRÜNEN möglichst keine Zustimmung finden? DIE LINKE, die AfD, die FDP? Und schon finden Sie diesen Unfug all-überall auf deren Plattformen mit tiefster Entrüstung.

Da ist mir die Fliegenscheuchbewegung schon lieber!
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Dark Angel » So 13. Mai 2018, 16:12

Polibu hat geschrieben:(13 May 2018, 16:48)

Darum geht es nicht. Es geht darum die Bevölkerung über dieses Gedankengut zu informieren. Das ist der Auftrag der Medien. Dem kommen sie aber nicht nach. AfD Zitate werden rauf und runter geleiert. Solche Äusserungen wie von Habeck werden nicht gebracht. Das nennt man Manipulation.

Stimmt nicht, Habecks Gehirnverrenkungen zum Thema "Volk" und seine Rechtfertigung wird in den Medien rauf und runter thematisiert, allerdings schreiben alle mehr oder weniger das gleiche, was auch Habeck in seinem Blog schreibt.
Seine Äußerung hat er in einem kleinen Debatten-Kanal "Informr" im Zusammenhang mit "Volksverräter" getätigt.
Das Video ist bei "die Welt" abrufbar.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Realist2014 » So 13. Mai 2018, 17:02

Odin1506 hat geschrieben:(13 May 2018, 12:02)

Nein wir wollten Reisefreiheit. Nur einige wenige wollten die DM.
F n.



das ich nicht lache

die Mehrheit wollte WEST-Produkte

die gab es aber NUR mit der DM...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Realist2014 » So 13. Mai 2018, 17:05

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 16:56)

Das eine war ohne das andere aber nicht zu haben!

Folgende Sprüche und Spruchbänder waren damals in der sterbenden DDR angesagt:
"Erich gib' uns einen Tipp: Wie reist man mit dem Alu-Chip?"
"Entweder kommt die DM zu uns hier, oder wir ziehen hin zu ihr!"

Warum reden Sie die deutsche Einheit schlecht? Ich bin froh, Freunde und Verwandte ungehindert und ohne schikanöse Warteschlangen für Besuchsscheine besuchen zu können. Unbestritten müssen die Menschen in Neufünfland sich genau so wie wir im Westen mit Arbeit den ganzen Tag versauen. Soll ich gelernter Westler mich für diese Zumutung entschuldigen?


manche haben extreme Probleme mit der Leistungs- & Wettbewerbsgesellschaft

speziell wenn es aufgrund mangelnder Leistung im Wettbewerb dann eher "unter ferner liefen" ergibt...
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » So 13. Mai 2018, 17:22

Realist2014 hat geschrieben:(13 May 2018, 18:05)

manche haben extreme Probleme mit der Leistungs- & Wettbewerbsgesellschaft

speziell wenn es aufgrund mangelnder Leistung im Wettbewerb dann eher "unter ferner liefen" ergibt...


Das Schicksal "unter ferner liefen..." ist nun aber den meisten von uns beschieden. Der eine bescheidet sich dann mit seiner unendlich kleinen Rolle auf Erden, der andere verfällt in Neidgefühle gegen die Glücklichen, die es zu Vermögen und Ansehen gebracht haben. Nicht in Ordnung ist aber, dieses Schicksal mit der deutschen Teilung oder Wiedervereinigung in einen Zusammenhang zu bringen.

Dieses Gefühl ist nicht unähnlich dem, wo ein Kriegsteilnehmer im Vernichtungskrieg bedauert, daß der Krieg nicht 3 Monate länger gedauert hatte, weil er dann noch zum Oberst befördert worden wäre. Tja, ein Bruch in der Biographie, so sagt man dann.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Realist2014 » So 13. Mai 2018, 17:44

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 18:22)

Das Schicksal "unter ferner liefen..." ist nun aber den meisten von uns beschieden. Der eine bescheidet sich dann mit seiner unendlich kleinen Rolle auf Erden, der andere verfällt in Neidgefühle gegen die Glücklichen, die es zu Vermögen und Ansehen gebracht haben. Nicht in Ordnung ist aber, dieses Schicksal mit der deutschen Teilung oder Wiedervereinigung in einen Zusammenhang zu bringen.

.



das musst du dann denjenigen schon sagen...

also hier unserem Odin aus dem Jahre 1506
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Dark Angel » So 13. Mai 2018, 18:12

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 15:17)

Na, wenn das sein letztes Wort dazu ist, dann leidet der Mann an Schwachsinn. Vielleicht läuft bei seinem Anhang dann das Spiel von des Kaisers neuen Kleidern. Zeit zum Fremdschämen...

Zum Fremdschämen ist es wirklich, auch weil Habecks Behauptung der Begriff "Volksverräter" sei ein Nazibegriff.
Das stimmt nicht. Habe ein wenig nach diesem Begriff gegoogelt und (ausnahmsweise mal) Wikipedia sagt dazu:

"Der Begriff Volksverrat wurde in der deutschen Sprache zu Beginn des 19. Jahrhunderts u. a. von Sozialisten und Revolutionären des Vormärz als politischer Kampfbegriff geprägt. Später wurde er auch in der Sprache des Nationalsozialismus häufig verwendet. Das davon abgeleitete Schimpfwort „Volksverräter“ – der Duden online definiert es als abwertend für „jemand[en], der das eigene Volk verrät, hintergeht, betrügt. [...]
"Karl Marx und Friedrich Engels ordneten den französischen Politiker Alphonse de Lamartine, 1848 Mitglied der regierenden Commission exécutive, als Volksverräter ein. 1884 schildert Engels den „Volksverrath“ bei den Germanen.[4] Karl Georg Büchner, Revolutionär des Vormärz, empörte sich 1834 über Großherzöge und die Stände, die diese stützten, als Volksverräter.[5] 1849 bezeichnete der marxistische Abgeordnete Wilhelm Wolff den Erzherzog Johann von Österreich, den Reichsverweser, als „den ersten Volksverräter“.[6] Rosa Luxemburg „brandmarkte“ in einem illegalen Flugblatt vom Mai 1916 Sozialdemokraten als „Rotte von Volksverrätern“


Also nix mit "Nazibegriff", sondern von Sozialisten - also LINKEN - als politischer Kampfbegriff geprägt. Für Karl Marx und Friedrich Engels galten Aristokraten und "Kapitalisten" ganz selbstverständlich als "Volksverräter".

Erst nach dem WK1 wurde der Begriff von Rechtsextremen im Rahmen der Dolchstoßlegende übernommen und im Folgenden von den Nazis.
Urheber des Begriffes "Volksverräter" sind nicht sie, sondern Sozialisten/Kommunisten, die "Väter" des Marxismus benutzen diesen Begriff ganz selbstverständlich und Rosa Luxemburg (Mitbegründerin der USPD = Vorläuferpartei der KPD) verwendete diesen Begriff für die SPD.
Schon ziemlich dreist, diese Art von Tatsachenverdrehung!
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon think twice » So 13. Mai 2018, 18:23

Dark Angel hat geschrieben:(13 May 2018, 19:12)

Also nix mit "Nazibegriff", sondern von Sozialisten - also LINKEN - als politischer Kampfbegriff geprägt. Für Karl Marx und Friedrich Engels galten Aristokraten und "Kapitalisten" ganz selbstverständlich als "Volksverräter".

Erst nach dem WK1 wurde der Begriff von Rechtsextremen im Rahmen der Dolchstoßlegende übernommen und im Folgenden von den Nazis.
Urheber des Begriffes "Volksverräter" sind nicht sie, sondern Sozialisten/Kommunisten, die "Väter" des Marxismus benutzen diesen Begriff ganz selbstverständlich und Rosa Luxemburg (Mitbegründerin der USPD = Vorläuferpartei der KPD) verwendete diesen Begriff für die SPD.
Schon ziemlich dreist, diese Art von Tatsachenverdrehung!

Erst die Nazis führten den Volksverrat als Straftatbestand ein und auch heute noch plaedieren dumme AfDler und dumme Ossis auf offener Strasse dafuer,, demokratisch gewaehlte Volksvertreter des Volksverrates anzuzeigen.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » So 13. Mai 2018, 18:37

Dark Angel hat geschrieben:(13 May 2018, 19:12)

...

Schon ziemlich dreist, diese Art von Tatsachenverdrehung!


Da haben Sie sich in Ihrem heiligen Zorn ja wirklich tief in die Sache hinein gearbeitet. Meine Schlußfolgerung: Die ganz revolutionären Linken und Rechten brauchen Maos "breite Massen des Volkes", in deren Namen sie sprechen können, weil die ja wohl zu dumm dazu sind, ihre Interessen zu verfolgen. Das Volk als aufgewiegeltes Stimmvieh für die selbsternannten Führer links oder rechts. Und wer nicht mitmacht, der ist dann eben Volksverräter, oder Arbeiterverräter... An letzteren Kampfbegriff erinnere ich mich noch aus meiner Jugendzeit. Den gab es auch im Westen!

Wenn man sich das alles gründlich vergegenwärtigt, dann hat Habecks Ausrutscher doch so etwas wie eine Begründung. Aber von derartigen Purzelbäumen halte ich gar nichts! Meine Zugehörigkeit zum deutschen Volk möchte ich von niemandem in Zweifel gezogen sehen.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Dark Angel » So 13. Mai 2018, 18:44

think twice hat geschrieben:(13 May 2018, 19:23)

Erst die Nazis führten den Volksverrat als Straftatbestand ein und auch heute noch plaedieren dumme AfDler und dumme Ossis auf offener Strasse dafuer,, demokratisch gewaehlte Volksvertreter des Volksverrates anzuzeigen.

Es geht um die Herkunft des Begriffes "Volksverräter" und NICHT darum ob es so etwas wie Volksverrat überhaupt gibt oder geben kann und wer daraus einen Straftatsbestand bebastelt hat.
Fakt ist und bleibt, der Begriff "Volksverräter"/"Volksverrat" stammt NICHT von den Nazis!
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon think twice » So 13. Mai 2018, 18:48

Dark Angel hat geschrieben:(13 May 2018, 19:44)

Es geht um die Herkunft des Begriffes "Volksverräter" und NICHT darum ob es so etwas wie Volksverrat überhaupt gibt oder geben kann und wer daraus einen Straftatsbestand bebastelt hat.
Fakt ist und bleibt, der Begriff "Volksverräter"/"Volksverrat" stammt NICHT von den Nazis!

Na und? Fakt ist auch, dass ihn die Nazis erst veredelt haben und er bei einigen Idioten auch heute noch zum Alltagsvokabular gehört.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Dark Angel » So 13. Mai 2018, 18:56

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 19:37)

Da haben Sie sich in Ihrem heiligen Zorn ja wirklich tief in die Sache hinein gearbeitet.

Heiliger Zorn ist nun wirklich maßlos übertrieben. :D
Mich hat einfach interessiert, woher der Begriff wirklich stammt.

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 19:37) Meine Schlußfolgerung: Die ganz revolutionären Linken und Rechten brauchen Maos "breite Massen des Volkes", in deren Namen sie sprechen können, weil die ja wohl zu dumm dazu sind, ihre Interessen zu verfolgen. Das Volk als aufgewiegeltes Stimmvieh für die selbsternannten Führer links oder rechts. Und wer nicht mitmacht, der ist dann eben Volksverräter, oder Arbeiterverräter... An letzteren Kampfbegriff erinnere ich mich noch aus meiner Jugendzeit. Den gab es auch im Westen!

Tja - das ist das Paradoxe an der Sache - Linke wie Rechte stehen mit der Demokratie auf Kriegsfuß, favorisieren beide totalitäre Systeme/Diktaturen, beanspruchen beide die Deutungshoheit und haben massive Probleme mit der Meinungsfreiheit, sogar mit der Gedankenfreiheit und was noch schlimmer ist - Linke wie Rechte Regime haben Millionen von Todesopfern zu verantworten.

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 19:37)Wenn man sich das alles gründlich vergegenwärtigt, dann hat Habecks Ausrutscher doch so etwas wie eine Begründung. Aber von derartigen Purzelbäumen halte ich gar nichts! Meine Zugehörigkeit zum deutschen Volk möchte ich von niemandem in Zweifel gezogen sehen.

Ja sicherlich hat Habecks Gehirnakrobatik eine Begründung, nur hat diese Begründung etwas Bevormundendes an sich.
Habeck will bestimmen und vorgeben, was und wie die Menschen zu denken haben, welche Meinung sie zu verinnerlichen haben und das veträgt sich nicht mit demokratischen Prinzipien.
Und genau das ist immer noch ein grundlegendes Problem linker bzw linksorientierter Parteien.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 13. Mai 2018, 18:59

Odin1506 hat geschrieben:(13 May 2018, 14:09)

Das glaube ich dir, nachdem der Westen den Osten kaputt gespielt hat, will der Westen nichts mehr von dem Osten wissen.

Für 40 Jahre SED-Misswirtschaft können wir Deutschen genauso wenig wie die DDR-Geborenen. Genau wie für den Krieg vorher. Für fast drei Jahrzehnte schwache Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Wegzug, Fremdenhass usw müssen die Bewohner dieser Länder sich aber schon selbst verantwortlich sehen. Wie lange wollen wir dem Treiben noch zusehen, das das ganze Deutschland beschmutzt, sich aber auf klar umgrenzbare Teile beschränkt? Es gibt viele wunderbare Menschen, die dort was aufbauen wollen, die Fremdenhass zurückweisen, die dort Arbeitsplätze schaffen oder als Angestellte auch mal über den Feierabend hinaus mitdenken. Sie sind jedoch der Entwicklung zufolge zu wenige.

So zurück zum Thema. Die Grünen sind für mich die unglaubwürdigste Partei in D, zusammen mit der SPD. Aber in D ist es sogar möglich das Steinewerfer und sogar Altnazis in den obersten Reihen der Politik zu finden sind/waren.

Ich bin hier auch gegen die Grünen. Man muss auch klar sagen, ohne die Ossis wären sie 1990 hochkant rausgeflogen aus dem Bundestag. Das kann man nachlesen in der Wahlstatistik. Man muss das mal so sagen, im Osten sind die Grünen gerettet worden, im Osten ist Die Linke entstanden, im Osten ist die NPD erstmals seit den 60ern wieder in Landtagen gewesen und im Osten begann der Umbau der AfD von einer Partei der Irrwege zu einer Partei auf dem tiefbraunen Rechtsweg.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Dark Angel » So 13. Mai 2018, 19:02

think twice hat geschrieben:(13 May 2018, 19:48)

Na und? Fakt ist auch, dass ihn die Nazis erst veredelt haben und er bei einigen Idioten auch heute noch zum Alltagsvokabular gehört.

Ganz streng genommen existiert Volksverrat sehr wohl. Jedes Regierungsoberhaupt, das seinem Amtseid - Schaden vom Souverän fernzuhalten - zuwider handelt, begeht Volksverrat.
Und weiter - wenn es kein Volk gibt, wie Habeck behauptet und deshalb auch keinen Volksverrat geben kann, kann es auch keine Volksverhetzung geben, dann kann §130 StGB ersatzlos gestrichen werden!
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon DagDag » So 13. Mai 2018, 19:05

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 May 2018, 19:59)

Für 40 Jahre SED-Misswirtschaft können wir Deutschen genauso wenig wie die DDR-Geborenen. Genau wie für den Krieg vorher. Für fast drei Jahrzehnte schwache Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Wegzug, Fremdenhass usw müssen die Bewohner dieser Länder sich aber schon selbst verantwortlich sehen. Wie lange wollen wir dem Treiben noch zusehen, das das ganze Deutschland beschmutzt, sich aber auf klar umgrenzbare Teile beschränkt? Es gibt viele wunderbare Menschen, die dort was aufbauen wollen, die Fremdenhass zurückweisen, die dort Arbeitsplätze schaffen oder als Angestellte auch mal über den Feierabend hinaus mitdenken. Sie sind jedoch der Entwicklung zufolge zu wenige.


Ich bin hier auch gegen die Grünen. Man muss auch klar sagen, ohne die Ossis wären sie 1990 hochkant rausgeflogen aus dem Bundestag. Das kann man nachlesen in der Wahlstatistik. Man muss das mal so sagen, im Osten sind die Grünen gerettet worden, im Osten ist Die Linke entstanden, im Osten ist die NPD erstmals seit den 60ern wieder in Landtagen gewesen und im Osten begann der Umbau der AfD von einer Partei der Irrwege zu einer Partei auf dem tiefbraunen Rechtsweg.

Ja, ein normales Denken scheint da drüben ein Fremdwort zu sein.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 13. Mai 2018, 19:05

Dark Angel hat geschrieben:(13 May 2018, 20:02)
Und weiter - wenn es kein Volk gibt, wie Habeck behauptet und deshalb auch keinen Volksverrat geben kann, kann es auch keine Volksverhetzung geben, dann kann §130 StGB ersatzlos gestrichen werden!

Volksverhetzung kann es ohne Volk geben, wie es auch Rassismus ohne Rassen geben kann. Manche behaupten sogar, Gotteslästerung gäbe es.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Odin1506 » So 13. Mai 2018, 21:21

H2O hat geschrieben:(13 May 2018, 16:56)

Das eine war ohne das andere aber nicht zu haben!

Folgende Sprüche und Spruchbänder waren damals in der sterbenden DDR angesagt:
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Warum reden Sie die deutsche Einheit schlecht? Ich bin froh, Freunde und Verwandte ungehindert und ohne schikanöse Warteschlangen für Besuchsscheine besuchen zu können. Unbestritten müssen die Menschen in Neufünfland sich genau so wie wir im Westen mit Arbeit den ganzen Tag versauen. Soll ich gelernter Westler mich für diese Zumutung entschuldigen?


Ich rede die Einheit, sofern es eine gegeben hätte, nicht schlecht. Ich bin nur nicht so enthusiastisch den Versprechungen von Helmut Kohl hinterher gerannt. Und ja das die Verwandten uns bescuhen konnten und umgekehrt, das war eigentlich die Forderung. Und nicht: wir machen die Betriebe in der ehemaligen DDR platt, weil alles was aus dem Osten kommt/kam ist/war schlecht.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Odin1506 » So 13. Mai 2018, 21:27

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 May 2018, 19:59)

Für 40 Jahre SED-Misswirtschaft können wir Deutschen genauso wenig wie die DDR-Geborenen. Genau wie für den Krieg vorher. Für fast drei Jahrzehnte schwache Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Wegzug, Fremdenhass usw müssen die Bewohner dieser Länder sich aber schon selbst verantwortlich sehen. Wie lange wollen wir dem Treiben noch zusehen, das das ganze Deutschland beschmutzt, sich aber auf klar umgrenzbare Teile beschränkt? Es gibt viele wunderbare Menschen, die dort was aufbauen wollen, die Fremdenhass zurückweisen, die dort Arbeitsplätze schaffen oder als Angestellte auch mal über den Feierabend hinaus mitdenken. Sie sind jedoch der Entwicklung zufolge zu wenige.


Ich bin hier auch gegen die Grünen. Man muss auch klar sagen, ohne die Ossis wären sie 1990 hochkant rausgeflogen aus dem Bundestag. Das kann man nachlesen in der Wahlstatistik. Man muss das mal so sagen, im Osten sind die Grünen gerettet worden, im Osten ist Die Linke entstanden, im Osten ist die NPD erstmals seit den 60ern wieder in Landtagen gewesen und im Osten begann der Umbau der AfD von einer Partei der Irrwege zu einer Partei auf dem tiefbraunen Rechtsweg.


Hmmm im Osten ist also die Linke entstanden. Und ich dachte die Linke ist ein Zusammenschluß von WASG und PDS, also Osten und Westen. Und die NPD war nie eine Ostpartei. Achso und der Gründer der AfD Bern Lucke ist auch kein Ostdeutscher, der ist ein Westberliner.
Soviel Falschinformationen habe ich noch nie auf einen Haufen gelesen.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 13. Mai 2018, 21:42

Odin1506 hat geschrieben:(13 May 2018, 22:27)

Hmmm im Osten ist also die Linke entstanden. Und ich dachte die Linke ist ein Zusammenschluß von WASG und PDS, also Osten und Westen.

Ja, die Linke ist im Osten entstanden. Sie hieß damals SED. Die WASG ist ihr nur beigetreten, als bedeutend kleinerer Teil.

Und die NPD war nie eine Ostpartei

Wie du nachlesen kannst, ist die NPD seit Jahrzehnten ausschließlich im Beitrittsgebiet in Landtagen vertreten (gewesen). Dass sie im Beitrittsgebiet gegründet wurde, hat keiner behauptet.

der Gründer der AfD Bern Lucke ist auch kein Ostdeutscher

Auch das hat niemand behauptet.

Vielleicht probierst du es einfach mal mit Diskussion statt freier Erfindung.
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Re: Die Grünen in der Abwärtsspirale?

Beitragvon H2O » Mo 14. Mai 2018, 05:48

Odin1506 hat geschrieben:(13 May 2018, 22:21)

Ich rede die Einheit, sofern es eine gegeben hätte, nicht schlecht. Ich bin nur nicht so enthusiastisch den Versprechungen von Helmut Kohl hinterher gerannt. Und ja das die Verwandten uns bescuhen konnten und umgekehrt, das war eigentlich die Forderung. Und nicht: wir machen die Betriebe in der ehemaligen DDR platt, weil alles was aus dem Osten kommt/kam ist/war schlecht.


Die Sache ist doch höchst einfach: Da wo Waren und Dienstleistungen hergestellt werden, die in Preis und Qualität keine großen Käuferscharen finden, da rasseln die Rollläden herunter. Dennoch sehe ich heute im Osten blühende Landschaften. Damals mein erster Eindruck nach Reisen Richtung Erfurt und Schwerin: Viel Gammel und Schrott. Das war keineswegs Schuld der Menschen, sondern die Folge eines irren politischen Modells, dem die fähigsten Menschen gen Westen entflohen. Heute sehe ich schmucke Wohnhäuser im tiefsten Vorpommern und im ehemaligen Ost-Berlin, sehe ich funktionierende Werkshallen in Schwerin und hübsche Einkaufsmeilen in Rostock. Was in den vergangenen 30 Jahren im Osten geschaffen wurde, das ist schon eindrucksvoll, wenn man den Stand von 1990 vor Augen hat.

Aber das sind "nur" wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die wiedergewonnene Freiheit ist doch wohl das höchste Gut; und zwar die ganz alltägliche Freiheit, das selbst zu entscheiden, was den Menschen im Rechtsrahmen gut dünkt, welche Zeitung man liest und worüber man gefahrlos mit Nachbarn reden kann, den Wohnort zu wechseln, wo die besten Verhältnisse für angebotene Fähigkeiten herrschen, und wo man den nächsten Urlaub verbringen möchte.

Gerade der Gesichtspunkt "Freiheit" wird aus meiner Sicht völlig unterbewertet... man vermißt persönliche Freiheit erst dann, wenn sie dahin geschwunden ist!

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