78 % Wahlbeteiligung

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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Kritikaster » Mo 5. Mär 2018, 12:33

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:31)

Auch wenn das nur wenig mit dem Thema zu tun hat und ich persönlich das nicht bewerten kann weil ich nicht in der DDR gelebt habe.

49% Ostdeutsche meinten die DDR hätte mehr gute als schlechte Seiten.

Umfrage 2018

https://de.statista.com/statistik/daten ... n-der-ddr/

Gehabte Schmerzen waren immer schon gute Schmerzen.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 12:53

Kritikaster hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:33)

Gehabte Schmerzen waren immer schon gute Schmerzen.


Weißt Du, es ist schon sehr Erstaunlich wenn man solche Erhobenen Studien betrachtet, diese versteht und zur Kenntnis nimmt und gleichzeitig die Meinungen von sogenannten Welterklärern und Selbsternannten Vollblutdemokraten liest, da kommt man sich vor wie in einer Parallelwelt :rolleyes:

Die Politiker der sogenannten Volksparteien scheinen in so einer Parallelwelt zu leben. Man betreibt sogar, wenn man es genau nimmt, Politik entgegen den Interessen des Volkes. Es werden die Bedürfnisse oder Ängste usw. kaum bis gar nicht mehr berücksichtigt und wundert sich später warum man bei Wahlen massive Verluste einfährt.

Im übrigen ist es ein Armutszeugnis einer Demokratie, wenn die Zwei größten Parteien Deutschlands, beide Ihr Historisch schlechteste Ergebnis erzielt haben, vom Wähler also abgelehnt wurden, nun trotzdem wieder die Regierung stellt :x

Da darf man sich dann nicht wundern, wenn es noch mehr Protest und frustrierte Nichtwähler gibt. Neuwahlen, wäre die wesentlich bessere Alternative gewesen und von mir aus auch solange bis es passt !
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon zollagent » Mo 5. Mär 2018, 12:56

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:53)

Weißt Du, es ist schon sehr Erstaunlich wenn man solche Erhobenen Studien betrachtet, diese versteht und zur Kenntnis nimmt und gleichzeitig die Meinungen von sogenannten Welterklärern und Selbsternannten Vollblutdemokraten liest, da kommt man sich vor wie in einer Parallelwelt :rolleyes:

Die Politiker der sogenannten Volksparteien scheinen in so einer Parallelwelt zu leben. Man betreibt sogar, wenn man es genau nimmt, Politik entgegen den Interessen des Volkes. Es werden die Bedürfnisse oder Ängste usw. kaum bis gar nicht mehr berücksichtigt und wundert sich später warum man bei Wahlen massive Verluste einfährt.

Im übrigen ist es ein Armutszeugnis einer Demokratie, wenn die Zwei größten Parteien Deutschlands, beide Ihr Historisch schlechteste Ergebnis erzielt haben, vom Wähler also abgelehnt wurden, nun trotzdem wieder die Regierung stellt :x

Da darf man sich dann nicht wundern, wenn es noch mehr Protest und frustrierte Nichtwähler gibt. Neuwahlen, wäre die wesentlich bessere Alternative gewesen und von mir aus auch solange bis es passt !

Die Interessen des Volkes werden gleichgesetzt mit den Bauchschmerzen von Extremisten. Ist aber gottseidank nicht so. Und ob die diversen extremistischen Parteien Wähler austauschen oder nicht, es betrifft, wie die Wahlergebnisse zeigen, die Mehrheit des Volkes eher nicht.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:03

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 11:27)



8 Jahre ist gar nichts im Gegenteil, in Sachen Sicherheit dürfte sich einer dieser Drei Gründe sogar noch wesentlich verstärkt haben wenn man die Flüchtlingswelle und den ganzen Terrorkram mit einbezieht, der ja 2010 noch nicht vorhanden war.


8 Jahre ist in der Politik eine Ewigkeit!
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Kritikaster » Mo 5. Mär 2018, 13:04

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:53)

Weißt Du, es ist schon sehr Erstaunlich wenn man solche Erhobenen Studien betrachtet, diese versteht und zur Kenntnis nimmt und gleichzeitig die Meinungen von sogenannten Welterklärern und Selbsternannten Vollblutdemokraten liest, da kommt man sich vor wie in einer Parallelwelt :rolleyes:

Die Politiker der sogenannten Volksparteien scheinen in so einer Parallelwelt zu leben. Man betreibt sogar, wenn man es genau nimmt, Politik entgegen den Interessen des Volkes. Es werden die Bedürfnisse oder Ängste usw. kaum bis gar nicht mehr berücksichtigt und wundert sich später warum man bei Wahlen massive Verluste einfährt.

Im übrigen ist es ein Armutszeugnis einer Demokratie, wenn die Zwei größten Parteien Deutschlands, beide Ihr Historisch schlechteste Ergebnis erzielt haben, vom Wähler also abgelehnt wurden, nun trotzdem wieder die Regierung stellt :x

Da darf man sich dann nicht wundern, wenn es noch mehr Protest und frustrierte Nichtwähler gibt. Neuwahlen, wäre die wesentlich bessere Alternative gewesen und von mir aus auch solange bis es passt !

Du unterliegst einem grundsätzlichen Irrtum, General: Die Tatsache, dass sich ein großer Teil der Beteiligten an einer Umfrage auch ein Leben im Sozialismus "vorstellen" kann, ist ja nun so überhaupt kein Beleg für die These, dass sich die Politik einer aus freien Wahlen hervor gegangenen Regierung gegen die Interessen und Bedürfnisse des Volkes richtet, das sie gewählt hat.

Im Gegenteil zeigt die Verteilung der Stimmen bei Wahlen regelmäßig, dass sich das Wahlvolk immer dann, wenn es konkret wird, GEGEN solche Fantastereien entscheidet. Warum wohl?
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:05

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:31)

Auch wenn das nur wenig mit dem Thema zu tun hat und ich persönlich das nicht bewerten kann weil ich nicht in der DDR gelebt habe.

49% Ostdeutsche meinten die DDR hätte mehr gute als schlechte Seiten.

Umfrage 2018

https://de.statista.com/statistik/daten ... n-der-ddr/


als Westdeutscher bin ich froh, dass dies dort nur 13% so sehen!
Darum war auch die Neigung in die DDR zu ziehen, nahezu null!
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 13:09

zollagent hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:56)

Die Interessen des Volkes werden gleichgesetzt mit den Bauchschmerzen von Extremisten. Ist aber gottseidank nicht so. Und ob die diversen extremistischen Parteien Wähler austauschen oder nicht, es betrifft, wie die Wahlergebnisse zeigen, die Mehrheit des Volkes eher nicht.


Hallo zolli, so Richtig verstanden habe ich das jetzt nicht, was meinst Du mit Interessen des Volkes die gleichgesetzt mit den Bauchschmerzen von Extremisten sind ?

Die Wahlergebnisse "unserer" großen Volksparteien, bewerte ich als eine große Katastrophe und Selbstverständlich auch als ein Politik-Versagen und man könnte vor Deiner Aussage das dieses Wahlergebnis die Mehrheit des Volkes wiederspiegelt durchaus ein "NOCH" einfügen. Die AfD beispielsweise ist doch fast schon so stark wie die SPD, dass sollte zu denken geben.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:09

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:53)



Im übrigen ist es ein Armutszeugnis einer Demokratie, wenn die Zwei größten Parteien Deutschlands, beide Ihr Historisch schlechteste Ergebnis erzielt haben, vom Wähler also abgelehnt wurden, nun trotzdem wieder die Regierung stellt :x
!


in einer Demokratie entscheidet immer eine Mehrheit und das kann kein Armutszeugnis sein, wenn im Bundestag die Mehrheit regiert!
die beiden grossen Parteien sind doch vom Buerger nicht abgelehnt worden in der MEHRHEIT :D - SPD, CDU mit CSU im Gepaeck sind von einer Mehrheit gewaehlt worden
Ablehnung sieht in einer Demokratie anders aus.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:12

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:09)

Hallo zolli, so Richtig verstanden habe ich das jetzt nicht, was meinst Du mit Interessen des Volkes die gleichgesetzt mit den Bauchschmerzen von Extremisten sind ?

Die Wahlergebnisse "unserer" großen Volksparteien, bewerte ich als eine große Katastrophe und Selbstverständlich auch als ein Politik-Versagen und man könnte vor Deiner Aussage das dieses Wahlergebnis die Mehrheit des Volkes wiederspiegelt durchaus ein "NOCH" einfügen. Die AfD beispielsweise ist doch fast schon so stark wie die SPD, dass sollte zu denken geben.


die Linkspartei ist viel schwaecher als die AfD - das sollte zu denken geben und das vor dem Hintergrund, dass sich so viele Buerger einen Sozialismus vorstellen l koennen und die beiden sozialistischen Parteien nicht mal auf 30% Zustimmung kommen.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 13:23

Kritikaster hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:04)

Du unterliegst einem grundsätzlichen Irrtum, General: Die Tatsache, dass sich ein großer Teil der Beteiligten an einer Umfrage auch ein Leben im Sozialismus "vorstellen" kann, ist ja nun so überhaupt kein Beleg für die These, dass sich die Politik einer aus freien Wahlen hervor gegangenen Regierung gegen die Interessen und Bedürfnisse des Volkes richtet, das sie gewählt hat.

Im Gegenteil zeigt die Verteilung der Stimmen bei Wahlen regelmäßig, dass sich das Wahlvolk immer dann, wenn es konkret wird, GEGEN solche Fantastereien entscheidet. Warum wohl?


Darum geht es ja auch gar nicht.

Diese Studie habe ich auf den Eingangsbeitrag verlinkt, da der Strang-Ersteller meinte, einige würden das Politische System einer Demokratie nicht verstehen.

In Wirklichkeit, verstehen sie es schon, dennoch legen Sie auf Demokratie gar nicht so einen großen Wert, darum ging es mir, um diese Tatsache zu verdeutlichen. Es spielt dabei gar keine Rolle ob man das gut oder schlecht bewertet.

Zu Deinem zweiten Absatz, kann man die These das die Regierung gegen die Interessen des Volkes gehandelt hat, durchaus mit dem Niederschmetternden Wahlergebnis aufrecht erhalten. Was wären denn Deine Gründe, warum beide Volksparteien so stark an Zuspruch verloren haben?
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon zollagent » Mo 5. Mär 2018, 13:24

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:09)

Hallo zolli, so Richtig verstanden habe ich das jetzt nicht, was meinst Du mit Interessen des Volkes die gleichgesetzt mit den Bauchschmerzen von Extremisten sind ?

Die Wahlergebnisse "unserer" großen Volksparteien, bewerte ich als eine große Katastrophe und Selbstverständlich auch als ein Politik-Versagen und man könnte vor Deiner Aussage das dieses Wahlergebnis die Mehrheit des Volkes wiederspiegelt durchaus ein "NOCH" einfügen. Die AfD beispielsweise ist doch fast schon so stark wie die SPD, dass sollte zu denken geben.

Vielleicht wäre es verständlicher gewesen, wenn ich von den "vermeintlichen Interessen des Volkes" geschrieben hätte. Denn sowohl die sehr Linken als auch die sehr Rechten reden von "Interessen des Volkes" und meinen doch nur die Interessen ihrer Splittergruppen. Es ist diese Gleichsetzung, die dir das Verständnis erschwert, und die schlichtweg nicht zutrifft.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:31

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 12:00)
/

Der Kapitalismus ist im übrigen auch eine starke Begründung, warum man sich vom Etablissement abwendet. Nicht nur in Europa, sondern Weltweit werden die Reichen immer Reicher und die Ärmeren immer ärmer!


fuer mich aber sehr interessant, dass man sich angeblich vom Kapitalismus abwendet, aber die Linkspartei als sozialistische Alternative nur zu einem kleinen Teil waehlt.
der Buerger waehlt stattdessen Afd, die ja nun wirklich fuer einen Raubtierkapitalismus steht und in anderen Laendern werden auch rechte Parteiein gewaehlt, die nun wirklich kein Interesse daran haben, dass die Reichen aermer und die Armen reicher werden.....
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon zollagent » Mo 5. Mär 2018, 13:34

pikant hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:31)

fuer mich aber sehr interessant, dass man sich angeblich vom Kapitalismus abwendet, aber die Linkspartei als sozialistische Alternative nur zu einem kleinen Teil waehlt.
der Buerger waehlt stattdessen Afd, die ja nun wirklich fuer einen Raubtierkapitalismus steht und in anderen Laendern werden auch rechte Parteiein gewaehlt, die nun wirklich kein Interesse daran haben, dass die Reichen aermer und die Armen reicher werden.....

...was sich dadurch erklärt, daß die Wirtschaftsform nicht die Begründung für die Abwendung ist, sondern eher das Gefühl, zu kurz zu kommen und Dinge nicht zu bekommen, die vermeintlich einem selbst eher "zustehen" als anderen. Es handelt sich hier um den typischen Futterneid, der unter rechts Gesinnten häufig zu finden ist.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 13:36

NMA hat geschrieben:(05 Mar 2018, 09:30)



Ich möchte mich jetzt aber an die Seite von Christian Lindner stellen, der vor einigen Monaten - nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen, wenn ich mich richtig erinnere – meinte (sinngemäß): An alle, die da glauben, es gäbe keine Unterschiede zwischen den Parteien, ist das Scheitern der Verhandlungen ein Lehrstück. Denn die Tatsache, dass sich nicht geeinigt wurde zeigt, dass es sehr wohl unüberbrückbare Unterschiede gibt ...

... zwischen denen gewählt, wofür oder wogegen entschieden werden muss.



da hat Christian Lindner schon recht und natuerlich gibt es grosse Unterschiede auch zwischen CDU, SPD, CSU, FDP und den Gruenen - da will ich von den Randparteien gar nicht reden.

ich finde es toll, dass sich so viele SPD-Mitglieder an der Abstimmung beteiligt haben und das Ergebnis hat mich in dieser Klarheit schon ueberrascht.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 13:44

zollagent hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:24)

Vielleicht wäre es verständlicher gewesen, wenn ich von den "vermeintlichen Interessen des Volkes" geschrieben hätte. Denn sowohl die sehr Linken als auch die sehr Rechten reden von "Interessen des Volkes" und meinen doch nur die Interessen ihrer Splittergruppen. Es ist diese Gleichsetzung, die dir das Verständnis erschwert, und die schlichtweg nicht zutrifft.


Das ist so nicht ganz korrekt. Richtig ist, dass die Meinungen von ganz rechts, bis ganz links überproportional sind. Allgemein gesehen gibt es aber eine Mehrheit von 53% die der Ansicht ist Deutschland sei keine Herrschaft, also Demokratie !

Wenn noch im Jahre 2010 eine große Mehrheit für sich meinte, ARBEIT-SOLIDARITÄT-SICHERHEIT wäre das aller wichtigste, so hat man diese Interessen in den vergangenen Jahren mit Füssen getreten.

Solidarität und Sicherheit ist mit der Flüchtlingspolitik völlig abhanden gekommen, nun zahlt man den Preis ! Nicht weil die AfD so schlau ist, denn die macht selbst so gut wie gar nichts, sondern weil speziell Merkel völlig falsch gehandelt hat und die Politik im Allgemeinen.

Kluge Köpfe, hätten schon zu Beginn des "Arabischen Frühlings" einen Plan B erschaffen müssen für solch eine mögliche Flüchtlingswelle. Nur darauf zu hoffen, dass die Italiener oder Griechen die Drecksarbeit übernehmen und keinen Plan B für den Fall der Fälle in der Schublade zu haben, ist schlicht und ergreifend Politik-Versagen !

grüsse
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Kritikaster » Mo 5. Mär 2018, 13:48

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:23)

Darum geht es ja auch gar nicht.

Diese Studie habe ich auf den Eingangsbeitrag verlinkt, da der Strang-Ersteller meinte, einige würden das Politische System einer Demokratie nicht verstehen.

In Wirklichkeit, verstehen sie es schon, dennoch legen Sie auf Demokratie gar nicht so einen großen Wert, darum ging es mir, um diese Tatsache zu verdeutlichen. Es spielt dabei gar keine Rolle ob man das gut oder schlecht bewertet.

Zu Deinem zweiten Absatz, kann man die These das die Regierung gegen die Interessen des Volkes gehandelt hat, durchaus mit dem Niederschmetternden Wahlergebnis aufrecht erhalten. Was wären denn Deine Gründe, warum beide Volksparteien so stark an Zuspruch verloren haben?

Sie vertreten nach wie vor mehr als die Hälfte der Wählerschaft, und keine andere Kombination ergibt nun mal eine realistische parlamentarische Mehrheit. Daran gibt es ja nun überhaupt nichts herum zu deuteln.

Dass gerade Große Koalitionen stark unter schwindendem Zuspruch zu leiden haben, lässt sich nicht erst seit der Kanzlerschaft von Frau Merkel feststellen. Diese Kombination sollte natürlich immer nur dann zum Einsatz kommen, wenn gar nichts anderes mehr geht. Aber genau diese Situation wird sich bei einer steigenden Zahl von im Parlament vertretenen Parteien immer häufiger ergeben. Eine Verteilung von etwa 53% Regierungsfraktionen gegenüber 47% Opposition ist ja nun soooo schlecht nicht für das Hohe Haus.

Den Rückgang an Zuspruch kann ICH nun gerade nicht nachvollziehen, habe ich selbst doch bei der BT-Wahl erstmalig mein Kreuz für die Zweitstimme bei der CDU gemacht (ja, stimmt tatsächlich). :cool:
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 14:00

zollagent hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:34)

...was sich dadurch erklärt, daß die Wirtschaftsform nicht die Begründung für die Abwendung ist, sondern eher das Gefühl, zu kurz zu kommen und Dinge nicht zu bekommen, die vermeintlich einem selbst eher "zustehen" als anderen. Es handelt sich hier um den typischen Futterneid, der unter rechts Gesinnten häufig zu finden ist.


Doch, die Wirtschaftsform ist ganz entscheidend Verantwortlich für die aktuelle Misere in ganz Europa, aber auch der Grund warum ein Donald in den USA gewählt wurde.

Informiere Dich bitte wie es in Europa aussieht und wie prekär die Situation ist. Griechenland, Italien, Spanien, früher alles mal tolle Länder mit Zufriedenen Menschen. Heute gibt es sehr viele die dort Regelrecht ums überleben kämpfen und sogar hungern oder sogar verhungern !

Das alles hat Selbstverständlich nichts mit Neid zutun, sondern mit der Wirtschaftsform Kapitalismus, dieses System ist zum scheitern verurteilt !

Der Grund warum "Rechte Parteien" die EU. erstarken, liegt an der Hoffnungslosigkeit der Menschen die als letzten Ausweg diesen Weg wählen, mit der Hoffnung es ändert sich etwas zum Guten !

Dank Niedriglöhne und Export ist es in Deutschland noch nicht ganz so schlimm und vielen ist es auch egal was in anderen Ländern passiert, solange wie es einem selbst gut geht. Ich befürchte allerdings, dass es hierzulande auch nicht mehr all zu lange dauert, schon jetzt gibt es Anzeichen Stichwort "Handelskrieg" usw...
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 14:01

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:44)

Das ist so nicht ganz korrekt. Richtig ist, dass die Meinungen von ganz rechts, bis ganz links überproportional sind. Allgemein gesehen gibt es aber eine Mehrheit von 53% die der Ansicht ist Deutschland sei keine Herrschaft, also Demokratie !

Wenn noch im Jahre 2010 eine große Mehrheit für sich meinte, ARBEIT-SOLIDARITÄT-SICHERHEIT wäre das aller wichtigste, so hat man diese Interessen in den vergangenen Jahren mit Füssen getreten.

Solidarität und Sicherheit ist mit der Flüchtlingspolitik völlig abhanden gekommen, nun zahlt man den Preis ! Nicht weil die AfD so schlau ist, denn die macht selbst so gut wie gar nichts, sondern weil speziell Merkel völlig falsch gehandelt hat und die Politik im Allgemeinen.

Kluge Köpfe, hätten schon zu Beginn des "Arabischen Frühlings" einen Plan B erschaffen müssen für solch eine mögliche Flüchtlingswelle. Nur darauf zu hoffen, dass die Italiener oder Griechen die Drecksarbeit übernehmen und keinen Plan B für den Fall der Fälle in der Schublade zu haben, ist schlicht und ergreifend Politik-Versagen !

grüsse


in der Opposition kann man sich halt einen 'schlanken Fuss' machen und offene Grenzen fordern, wie es die Linkspartei tut.

In der Realitaet scheitert man dann schon bei ueber einer Million, die bei offenen Grenzen innerhalb von 2 Jahren ins Land kommen - Waere man den Ratschlaegen der Linkspartei gefollgt, haetten wir heute womoeglich mehr AfD Abgeordnete im Bundestag sitzen. 1050 Euro im Monat fuer jeden, der nach Deutschland kommen will, waere ein Beschleunigungsprogramm fuer die Rechtsaussen - ja!

nein da muss man realistisch sein, Asyl gewaehren, aber dann nur einen geordneten Zuzug erlauben, der die wirtschaftlichen Inter'essen des Landes beruecksichtigt.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon pikant » Mo 5. Mär 2018, 14:05

Der General hat geschrieben:(05 Mar 2018, 14:00)

Heute gibt es sehr viele die dort Regelrecht ums überleben kämpfen und sogar hungern oder sogar verhungern !

Das alles hat Selbstverständlich nichts mit Neid zutun, sondern mit der Wirtschaftsform Kapitalismus, dieses System ist zum scheitern verurteilt !


in Deutschland muss niemand verhungern und jeder bekommt Grundsicherung, der dies will.
gerade das kapitalistische System in Deutschland macht unseren Sozialstaat so fest mit Hartz4 von ueber 400 Euro, dazu eine warme Wohnung. Hunger muss in Deutschland niemand schieben und das ist richtig gut so.
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Re: 78 % Wahlbeteiligung

Beitragvon Der General » Mo 5. Mär 2018, 14:12

Kritikaster hat geschrieben:(05 Mar 2018, 13:48)

Sie vertreten nach wie vor mehr als die Hälfte der Wählerschaft, und keine andere Kombination ergibt nun mal eine realistische parlamentarische Mehrheit. Daran gibt es ja nun überhaupt nichts herum zu deuteln.

Dass gerade Große Koalitionen stark unter schwindendem Zuspruch zu leiden haben, lässt sich nicht erst seit der Kanzlerschaft von Frau Merkel feststellen. Diese Kombination sollte natürlich immer nur dann zum Einsatz kommen, wenn gar nichts anderes mehr geht. Aber genau diese Situation wird sich bei einer steigenden Zahl von im Parlament vertretenen Parteien immer häufiger ergeben. Eine Verteilung von etwa 53% Regierungsfraktionen gegenüber 47% Opposition ist ja nun soooo schlecht nicht für das Hohe Haus.

Den Rückgang an Zuspruch kann ICH nun gerade nicht nachvollziehen, habe ich selbst doch bei der BT-Wahl erstmalig mein Kreuz für die Zweitstimme bei der CDU gemacht (ja, stimmt tatsächlich). :cool:


Warum die Volksparteien Deiner Meinung nach stark an Zuspruch verloren haben war die Frage.

Es ist jetzt nicht wirklich ein überzeugendes Argument von Dir, wenn du als Begründung anführst,: Große Koalitionen verlieren automatisch, weil es eine Große Koalition ist. Wir sprechen ja hier von Ergebnissen die seit dem 2 WK. so schlecht waren ! :rolleyes:

Wie dem auch sei, die Politik braucht dringend bessere, kompetentere Politiker ! Desweiteren muß man sich viel mehr um die Interessen der Mehrheit kümmern. Ist eine Mehrheit gegen Flüchtlinge aus welchen Gründen auch immer, muß man das ernst nehmen und entsprechend handeln und nicht das Feld einer AfD als einzige Partei überlassen.

Die neue GrKo sehe ich zum scheitern verurteilt, ob man nun in 2 Jahren oder gleich Neu-gewählt hätte wäre das selbe gewesen.

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