Die Zukunft der CDU

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yogi61
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon yogi61 » So 21. Okt 2018, 17:16

rain353 hat geschrieben:(21 Oct 2018, 18:13)

Nehmen wir mal an (BETONEN LIEGT AUF ANNEHMEN, IST KEINE PROGNOSE) , dass Friedrich Merz Merkel Schwäche ausnutzen würde und kandidieren wolle, würde er sich durch AKK oder einen Laschet von diesem Plan(wenn es einen gebe: Betonung liegt auf wenn) abbringen lassen??


Nein, wohl nicht. Es deutet aber nichts darauf hin, dass Merz das vorhat. Er ist schon eine Weile raus und hat wenig Verbündete. Laschet ist da ein anderes Kaliber.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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zollagent
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon zollagent » So 21. Okt 2018, 17:39

Wenn ich hier so mitlese, dominieren hier die Wunschbilder auf innerparteiliche Konflikte in der CDU die Diskussion, nicht aber realistische Überlegungen über tatsächlich denkbare Nachfolgeprocederes.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Maltrino
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon Maltrino » Mo 22. Okt 2018, 00:03

jorikke hat geschrieben:(21 Oct 2018, 18:12)

...
Wenn man deinen Text liest hat man unwillkürlich den Eindruck, ein ganz normaler Mensch kommt für dich als Kanzler nicht in Frage.
Do stehst wohl mehr auf Karl Dall Typen?
...


Ich sag mal so: So jemand wie ich hat 20 Jahre lang gelernt, dass man außergewöhnlichst sein muss um etwas zu erreichen. Und nun? "Normal"? Aber du nimmst das richtige Wort. Jede dieser "normalen" und typischen kurzhaarigen Frauen die da an den Behördenschaltern dieses Landes sitzen, die fühlen sich bestimmt perfekt durch diese Frau repräsentiert. Und deswegen hat sie eine echte Chance. Nicht weil sie "gut" ist, sondern weil ein Großteil der Wähler sich durch solche "normalen" Leute repräsentiert fühlen. Die Banalität, pardon, die "Normalität" der Macht. Jeder soll das Gefühl haben König der Welt werden zu können, man muss nur brav vor sich hin arbeiten und mit dem Auto schön zur Weihnachtsfeier fahren und vielleicht mal ein Unfall bauen, das gehört halt dazu. Die Welt braucht keine Genies mehr, nur noch "Normalos", dafür steht AKK, für die Mehrheit der Mittelmäßigen.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon Maltrino » Mo 22. Okt 2018, 00:44

Hm, hab grad noch versucht herauszufinden für was AKK eigentlich steht. Ich glaube das da fast es recht gut zusammen:

https://www.deutschlandfunk.de/kristina ... _id=429990

Zitat 1: "Die CDU-Politikerin lasse sich im Buch als eine Vertreterin des „Typus der scheinbar unscheinbaren Frau“ darstellen" (Erscheint also als "normal" und das führt wohl dazu, dass der "Normalbürger" sich von ihr repräsentiert fühlt)

Zitat 2: "zudem werde ihr ein „unbedingter Machtwille“ attestiert, der sie „bis ganz nach oben“ bringen könne." (Sieh an, also doch die typische Karrierefrau aus der Babyboomer Generation, zu jedem Preis an die Macht.

Zitat 3: "über ihre politische Motivation erfahre man zu wenig." (Ja warum eigentlich?)

Diese drei Sachen bringen mich zur folgenden Vermutung: Mit AKK würdet ihr eine Kanzlerin erhalten, die "euch" (die deutschen Normalbürger) hervorragend repräsentiert, die aber auch einen unbedingten Willen hat über "euch" zu herrschen, denen politische Positionen aber offenbar nicht so wichtig sind (Vermute ich). Also es wird laufen wie bei Merkel. Egal ob Atomkraft ja oder nein, egal ob Mindestlohn ja oder nein, egal ob Ehe für alle ja oder nein, Hauptsache die Kanzlerin bleibt Kanzlerin. Ist das ein tolles Erfolgsmodell? Man nimmt einfach diejenige die "Kanzler kann" und guckt dann welche Themen man drüberbügelt? Hm.
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon aleph » Mo 22. Okt 2018, 08:26

ich denke mal, das werden die cdu mitglieder entscheiden, ob sie eine merkel v2.0 haben möchten. man wird sehen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon sunny.crockett » Mo 22. Okt 2018, 11:55

Cat with a whip hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:19)

Nach Bayernwahl: Jetzt geht das Schlachten der korrupten Schwesterparteien los, Popcorn bereit halten.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 33336.html


Von Daniel Günther kommen auch immer wieder total bescheuerte Tipps.

Günther sagte der "Welt" nach der CSU-Pleite: Ohne personelle Konsequenzen "wird es vermutlich kaum funktionieren". Dabei nannte er sowohl Parteichef Horst Seehofer, als auch Ministerpräsident Markus Söder und auch Dobrindt beim Namen. "Die CSU-Führung hat in den vergangenen Jahren in Gänze Fehler gemacht", sagte Günther. "Da darf man niemanden ausnehmen."


Die -10% der CSU könnte die CDU in Hessen noch übertreffen. Mal schauen, ob dann Daniel Günther auch den Kopf der Parteichefin der CDU fordert... :D
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon Maltrino » Mo 22. Okt 2018, 17:10

aleph hat geschrieben:(22 Oct 2018, 09:26)

ich denke mal, das werden die cdu mitglieder entscheiden, ob sie eine merkel v2.0 haben möchten. man wird sehen.


Die CDU Mitglieder wollen (genauso wie die SPD damals mit Schröder) wahrscheinlich erstmal die Macht.

Und wenn man der Meinung ist, dass die Macht am leichtesten zu sichern ist mit der Methode Merkel, also "pragmatisch", "unideologisch", "das Fähnchen in den Wind der aktuellen Mehrheit halten", und wenn AKK genauso ist, dann hat sie (wie gesagt) eine Chance. Und wozu führt das? Siehe Merkel: Dass Atomkraft erlaubt ist solange die Bevölkerung es mehrheitlich akzeptiert, dass Atomkraft verboten wird wenn die Mehrheit die Meinung ändert, dass die Grenzen geöffnet werden wenn aus der Bevölkerung vor allem ein "Refugees Welcome" zu hören ist, dass die Grenzen geschlossen werden wenn die Verteidiger des "Abendlandes" lauter werden... Ich weiß, das ist oberflächlich zusammengefasst und in der CDU sind sicher auch andere Anwärter die auch ihre Schwächen haben, aber meine Vermutung ist: Mit AKK wird die "Methode Merkel" weiter Regierungsprogramm sein. Und das heißt, dass nach Stimmungslage regiert wird, dass diejenigen das Regierungshandeln steuern die die Mehrheit stellen oder so laut schreien, dass jeder denkt es ist die Mehrheit.

Oder provokativ gesagt: Mit einer "machtbewussten und unideologischen Pragmatikerin" wie AKK regiert der Mob.
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon Vongole » Mo 22. Okt 2018, 17:16

Maltrino hat geschrieben:(22 Oct 2018, 18:10)

Die CDU Mitglieder wollen (genauso wie die SPD damals mit Schröder) wahrscheinlich erstmal die Macht.

Und wenn man der Meinung ist, dass die Macht am leichtesten zu sichern ist mit der Methode Merkel, also "pragmatisch", "unideologisch", "das Fähnchen in den Wind der aktuellen Mehrheit halten", und wenn AKK genauso ist, dann hat sie (wie gesagt) eine Chance. Und wozu führt das? Siehe Merkel: Dass Atomkraft erlaubt ist solange die Bevölkerung es mehrheitlich akzeptiert, dass Atomkraft verboten wird wenn die Mehrheit die Meinung ändert, dass die Grenzen geöffnet werden wenn aus der Bevölkerung vor allem ein "Refugees Welcome" zu hören ist, dass die Grenzen geschlossen werden wenn die Verteidiger des "Abendlandes" lauter werden... Ich weiß, das ist oberflächlich zusammengefasst und in der CDU sind sicher auch andere Anwärter die auch ihre Schwächen haben, aber meine Vermutung ist: Mit AKK wird die "Methode Merkel" weiter Regierungsprogramm sein. Und das heißt, dass nach Stimmungslage regiert wird, dass diejenigen das Regierungshandeln steuern die die Mehrheit stellen oder so laut schreien, dass jeder denkt es ist die Mehrheit.

Oder provokativ gesagt: Mit einer "machtbewussten und unideologischen Pragmatikerin" wie AKK regiert der Mob.


Leihst du dir gerade Thesen deines Avas, von wegen der Tyrannei der Mehrheit?
Keine Sorge, so weit sind wir noch lange nicht.
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Re: Annegret Kramp Karrenbauer - zukünftige Bundeskanzlerin?

Beitragvon Maltrino » Mo 22. Okt 2018, 17:27

Vongole hat geschrieben:(22 Oct 2018, 18:16)

Leihst du dir gerade Thesen deines Avas, von wegen der Tyrannei der Mehrheit?
Keine Sorge, so weit sind wir noch lange nicht.


Aber wir sind zumindest so weit, dass die Leute erstmal das Gesicht oder hier eben das Avatar angucken wenn jemand was zu sagen hat...

Naja, hat ja wohl seinen Grund, dass ich ausgerechnet dieses Bild gewählt habe...

Aber in diesem Fall bin ich mir gar nicht sicher ob ich mit "Mob" (provokativ) wirklich die Mehrheit, eine "Stimmungsmehrheit" oder einfach nur diejenigen meine die am lautesten schreien aber nicht unbedingt die Mehrheit sein müssen. Aber eins ist ja klar: Wer "pragmatisch" oder "unideologisch" ist, der muss ja trotzdem irgendwie entscheiden. Und wenn man selber keine "Ideologie" hat die einen steuert, dann besteht meienr Erfahrung nach immer die Gefahr, dass man dann "fremdgesteuert" wird.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Liberty » Mi 31. Okt 2018, 13:41

Der CDU-Wirtschaftsrat und die "Werte Union" haben sich hinter Friedrich Merz als neuen CDU-Parteivorsitzenden gestellt. Auch die Mittelstandsunion scheint hinter Merz zu stehen und Wolfgang Bosbach hat ebenfalls seine Unterstützung für Merz bekannt gegeben.

Der Parteienforscher Oskar Niedermayer sieht für Merz gute Chancen, das Rennen um den CDU-Vorsitz zu gewinnen. „Für Merz gibt es bereits Unterstützung vom Wirtschaftsrat und den Mittelständlern, die man eher für Spahn erwartet hätte“, sagte Niedermayer der „Rhein-Neckar-Zeitung“. „Merz wäre mit seinen wirtschaftsliberalen und gesellschaftspolitisch konservativen Positionen das klare Gegenmodell zu Merkel.


https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Merz.html

Ich denke Jens Spahn wird seine Kandidatur dann nächste Woche zurückziehen und sich ebenfalls hinter Merz stellen, wenn eindeutig ist, daß die Konservativen in der CDU sich hinter Merz scharen.

Auf dem Parteitag im Dezember kommt es dann für die CDU zur entscheidenden Schicksalswahl. Karrenbauer gegen Merz.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Ammianus » Mi 31. Okt 2018, 15:24

Der Merz: 132 Euro reichen zum Leben, wenn er es wohl auch später abgestritten hat. Aber ich glaube kaum, dass die Welt da log. Manchmal möchte ich ein Gott sein. Ich würde die Type dank meiner Allmacht auf diesen Betrag setzten. Und falls das Geld nach paar Tagen alle ist. Na gut, sind genug noch halbwegs verdauliche Speisereste in Müllcontainern.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Orbiter1 » Mi 31. Okt 2018, 16:15

Ammianus hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:24)

Der Merz: 132 Euro reichen zum Leben, wenn er es wohl auch später abgestritten hat.
Bei seinem Tagessatz von 5.000 € reichen die 132 € noch nicht einmal für 13 Minuten. Wäre aber genügend Zeit um ihm zu sagen was man von ihm hält. :D
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Vongole
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Vongole » Mi 31. Okt 2018, 16:29

Auf jeden Fall muss sich die CDU jetzt entscheiden, in welche Richtung sie will:
Mit Merz in eine rein wirtschaftlich orientierte Politik nach FDP-Vorbild, oder in eine konservative mit sozialem Touch mit AKK.
Diese Entscheidung mit allen Folgen für die Zukunft zu fällen, dürfte ein Kraftakt werden.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Hyde » Do 1. Nov 2018, 01:10

Ich glaube nicht dass Spahn Chancen hat, zumindest noch nicht. Vielleicht in einigen Jahren.

Mir ist Spahn thematisch auch zu einseitig. Auch in seiner jüngsten Wortmeldung in den Medien hat er ja wieder die Schallplatte von der Flüchtlingskrise abgespielt, die angeblich noch nicht zu Ende sei.

Was Merz angeht, so glaube ich nicht (im Gegensatz zu den Medien), dass ein Sieg von ihm ein schnelles Merkel-Ende bedeuten würde. Warum sollte Merz sich auch in eine solche Situation manövrieren? Er weiß sicherlich, dass man in der Politik den Königsmörder nicht mag, gerade wenn der König jemand ist, den der Großteil der Mitglieder jahrelang gewählt und unterstützt hat. Gewinnt Merz den Vorsitz, dann ist er in einer aussichtsreichen Lage (auch für eine zukünftige Kanzlerkandidatur) und muss bloß abwarten, er braucht gar nicht an Merkels Ast zu sägen. Das wäre eher kontraproduktiv.

Kramp Karrenbauers Vorteil dürfte es sein, dass Spahn und Merz sich gegenseitig Stimmen wegnehmen werden. Ich glaube aber nicht, dass der ehrgeizige Spahn seine Kandidatur zurückzieht.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Orbiter1 » Do 1. Nov 2018, 08:48

Hyde hat geschrieben:(01 Nov 2018, 01:10)

Ich glaube aber nicht, dass der ehrgeizige Spahn seine Kandidatur zurückzieht.
Das glaube ich auch nicht. Erst mal sehen ob Merz seine Kandidatur wegen seiner Tätigkeiten der letzten Jahre (im Dienst von Banken die im Cum-Ex-Geschäft mitgemacht haben, umstrittene Aufsichtsrattätigkeit für Blackrock) und seine extrem arbeitgebernahe Position (Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) überhaupt aufrecht erhalten kann.
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Jens Spahn ist der Mann!

Beitragvon Raul71 » Do 1. Nov 2018, 18:45

Nach Abwägung komme ich doch zur folgenden Erkenntnis - Herr Spahn sollte Bundeskanzler werden. Frau Kramp-Karrenbauer verfolgt weiterhin in etwa den alten Merkel-Kurs, Herr Merz war zu lange draußen und war anscheinend mit den Cum-Ex-Geschäften befasst, was ihm vor die Füße fallen wird.
Herr Spahn will die CDU wieder zur CDU machen, wie man sie kennt und schaut endlich mal der Zuwanderungsszene auf die Finger. https://www.n-tv.de/politik/Spahn-kriti ... 99365.html
Spahn schrieb weiter: "Entgegen mancher Beschwichtigungen ist noch nicht alles wieder im Lot." Deutschland "erfährt weiterhin eine jährliche ungeordnete, überwiegend männliche Zuwanderung in einer Größenordnung von Städten wie Kassel oder Rostock". Lange versprochene Lösungen für den Schutz der EU-Außengrenzen, die Verteilung und Integration der Migranten stünden noch immer aus.

Es gehe nicht darum, nach der Ära Merkel nach "rechts" zu rücken. Es gehe vielmehr um "gesunden Menschenverstand", bürgerliche Werte und Ehrlichkeit.
Endlich spricht ein oben angesiedelter Politiker indirekt aus, dass die festgelegte Obergrenze indiskutabel ist. Diese Obergrenze ist für sich betrachtet auch Wahnsinn. Da wurde ausgenutzt, dass zuvor Millionen Menschen hereinkamen.
Meine virtuelle Stimme gehört also ganz klar Jens Spahn. Jeder, der bei der CDU einen vernünftigen Kurswechsel und ein Besinnen auf alte Werte wünscht, sollte für ihn sein.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Vongole » Do 1. Nov 2018, 18:54

Da wird sich der Herr Spahn aber freuen, wenn er mal Kanzerkandidat wird. :D
Wie man liest, freut sich auch Herr Bannon schon ganz arg.
Raul71
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Raul71 » Do 1. Nov 2018, 19:05

Vongole hat geschrieben:(01 Nov 2018, 18:54)

Da wird sich der Herr Spahn aber freuen, wenn er mal Kanzerkandidat wird. :D
Wie man liest, freut sich auch Herr Bannon schon ganz arg.
Einer der dreien wird es viel schneller als sie denken. Ich denke da schon weiter.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon sünnerklaas » Do 1. Nov 2018, 20:55

Raul71 hat geschrieben:(01 Nov 2018, 18:45)

Nach Abwägung komme ich doch zur folgenden Erkenntnis - Herr Spahn sollte Bundeskanzler werden. Frau Kramp-Karrenbauer verfolgt weiterhin in etwa den alten Merkel-Kurs, Herr Merz war zu lange draußen und war anscheinend mit den Cum-Ex-Geschäften befasst, was ihm vor die Füße fallen wird.
Herr Spahn will die CDU wieder zur CDU machen, wie man sie kennt und schaut endlich mal der Zuwanderungsszene auf die Finger. https://www.n-tv.de/politik/Spahn-kriti ... 99365.html
Endlich spricht ein oben angesiedelter Politiker indirekt aus, dass die festgelegte Obergrenze indiskutabel ist. Diese Obergrenze ist für sich betrachtet auch Wahnsinn. Da wurde ausgenutzt, dass zuvor Millionen Menschen hereinkamen.
Meine virtuelle Stimme gehört also ganz klar Jens Spahn. Jeder, der bei der CDU einen vernünftigen Kurswechsel und ein Besinnen auf alte Werte wünscht, sollte für ihn sein.



Spahn soll erst mal sein Ministergeschäft erfolgreich betreiben. Solange da nix zähl- und vorweisbares kommt, ist auch der nur ein Dampfplauderer.
Was Merz angeht: der hat einige wunde Stellen und offene Flanken. Die Frage ist auch, ob jemand, der schon einmal davongelaufen ist, Parteivorsitzender kann - oder gar Kanzler.Wir hatten ja auch schon die Wegläufer Stoiber und Lafontaine.
Ansonsten steht Fritze Merz eben auch für die CDU anno 2003. Das, was man seinerzeit alles wollte, was man vertrat und auch in den damals unionsgeführten Ländern vorangetrieben hat, ist alles komplett gescheitert.
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JJazzGold
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Nov 2018, 07:32

sünnerklaas hat geschrieben:(01 Nov 2018, 20:55)

Spahn soll erst mal sein Ministergeschäft erfolgreich betreiben. Solange da nix zähl- und vorweisbares kommt, ist auch der nur ein Dampfplauderer.
Was Merz angeht: der hat einige wunde Stellen und offene Flanken. Die Frage ist auch, ob jemand, der schon einmal davongelaufen ist, Parteivorsitzender kann - oder gar Kanzler.Wir hatten ja auch schon die Wegläufer Stoiber und Lafontaine.
Ansonsten steht Fritze Merz eben auch für die CDU anno 2003. Das, was man seinerzeit alles wollte, was man vertrat und auch in den damals unionsgeführten Ländern vorangetrieben hat, ist alles komplett gescheitert.



Sie kennen bereits das Konzept von Merz.
Bitte veröffentlichen Sie es hier, denn darauf dürfte nicht nur ich gespannt sein.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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