Die Zukunft der CDU

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Fliege
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Fliege » Mi 5. Dez 2018, 21:16

Liberty hat geschrieben:(05 Dec 2018, 21:07)
Wenn Merz Parteivorsitzender wird, gibt es nächstes Jahr sowieso Neuwahlen.

Mit diesem Szenario kann ich mit anfreunden. Merz hätte in Lindner einen Partner (FDP-Chef Christian Lindner drängt auf Neuanfang in Deutschland), wobei beide zusammen, so mein Tipp, für 40 Prozent der Stimmen gut sein könnten.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon imp » Mi 5. Dez 2018, 21:21

Fliege hat geschrieben:(05 Dec 2018, 21:16)

Mit diesem Szenario kann ich mit anfreunden. Merz hätte in Lindner einen Partner (FDP-Chef Christian Lindner drängt auf Neuanfang in Deutschland), wobei beide zusammen, so mein Tipp, für 40 Prozent der Stimmen gut sein könnten.

Mit 40 Prozent wäre die Union ruiniert und die FDP draußen. Durchaus realistisch.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon sünnerklaas » Mi 5. Dez 2018, 21:37

Liberty hat geschrieben:(05 Dec 2018, 20:27)

Ich gehe davon aus, dass Merz als CDU-Vorsitzender und künftiger Kanzler auch alte Weggefährten wieder in sein Team holt. Roland Koch wäre da definitiv ein Kandidat.


Koch wird nicht mehr wollen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Dez 2018, 21:57

Raul71 hat geschrieben:(05 Dec 2018, 21:14)

Selbstverständlich kann ich auch selbst denken. Auch ohne Gabriel waren und sind dies meine Gedanken. Es ehrt mich, dass ein so kompetenter und erfahrener Politiker, nicht umsonst auch gewesener Außenminister, die gleiche Meinung vertritt.


Wieder nur rumgedruckse. Also wo sind denn die Worte AKK denn genau eskalierend?
Und bitte mal ausführlich erklären, Beleidigung entfernt, Moses, Mod.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Dez 2018, 21:59

Liberty hat geschrieben:(05 Dec 2018, 20:41)

Minister im Kabinett Merz oder Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Gibt viele Optionen.


Fraktionschef könnte er erst nach Neuwahlen werden. Soweit ich informiert bin hat er kein Bundestagsmandat inne.
Und als welcher Minister?
Er hätte ja schin mal nach Berlin gehen können und hat gekniffen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Dez 2018, 22:01

imp hat geschrieben:(05 Dec 2018, 20:57)

Ein Kabinett Merz ist eher unwahrscheinlich - ob Neuwahl oder nicht, den will niemand im Bundestag zum Kanzler wählen.


Starke These. Begründung?
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Liberty » Mi 5. Dez 2018, 22:15

Alexyessin hat geschrieben:(05 Dec 2018, 21:59)
Und als welcher Minister?


Finanzminister oder Superminister für Wirtschaft und Arbeit.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Dez 2018, 22:19

Liberty hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:15)

Finanzminister oder Superminister für Wirtschaft und Arbeit.


Kompetenz? In der freien Wirtschaft hat er nicht gerade überzeugt.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon imp » Mi 5. Dez 2018, 22:22

Alexyessin hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:01)

Starke These. Begründung?

Die SPD kann es sich aus Profilgründen nicht leisten, die FDP ist nicht regierungsfähig und die Grünen wollen Neuwahlen - die nur durch eine Krise der Regierungsbildung zu haben sind. Steinmüller hat schon durchblicken lassen, dass er einer Auflösung des Bundestags nicht einfach so zustimmen würde ohne zwingenden Grund. Vor der absehbar schlecht laufenden Europawahl wird Merz nicht Kanzler machen wollen, die CDU nichts riskieren und die SPD sich nicht vor ihren Wählern blamieren, indem sie so eine Figur ins Amt wählt - nicht nur wegen alten Geschichten, auch die aktuelle Präsentation als Lobbyist, gespürloser Kommunikator, usw... Wurde ja alles schon genannt. Also könnte er frühestens im Juni. Nach der Europawahl werden die Grünen aber erst recht vor Kraft kaum gehen können und die SPD wird voraussichtlich nicht besser dastehen als heute. Der Präsident könnte dann die Bedingungen zur Auflösung des Bundestags als gegeben ansehen. Dann sitzt die Union aber in der Falle, verliert entweder massiv an die Grünen, wenn sie auf rechts spielt Idee schafft es zumindest nicht, die AfD anzugreifen, wenn sie bürgerliche Stadt-Milieus gegen die Grünen verteidigen will. In jedem Fall wäre Merz hinterher im Arsch.

Hingegen könnte eine Kramp-Karrenbauer entweder Merkel so lange Kanzlerin sein lassen, wie es eben günstig ist oder ohne Neuwahl von der SPD ins Amt gebracht werden, weil sie wesentlich vermittelbarer ist. Sie hätte die Möglichkeit, einzelne Merkelpositionen zu revidieren ohne sich an dem Maßstab Gegenmodell messen lassen zu müssen. Zudem kommt sie bei den Frauen wesentlich besser an als die anderen Kandidaten.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon aleph » Mi 5. Dez 2018, 22:27

Alexyessin hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:01)

Starke These. Begründung?

das hat schon was. denn im gegensatz zum pv muss sich ein kanzlerkandidat koalitionspartner suchen. das dürfte bei merz nur die fdp sein. dazu wird es aber kaum reichen, so lange die afd im bt sitzt.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon rain353 » Do 6. Dez 2018, 00:19

Liberty hat geschrieben:(05 Dec 2018, 20:41)

Minister im Kabinett Merz oder Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Gibt viele Optionen.


AKK (Merkel 2.0) wird es leider und nicht Merz(Ludwig Erhard 2.0).
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Liberty » Do 6. Dez 2018, 02:18

rain353 hat geschrieben:(06 Dec 2018, 00:19)
AKK (Merkel 2.0) wird es leider und nicht Merz(Ludwig Erhard 2.0).


Ich glaube es nicht. Das wäre Selbstmord für die CDU und das wissen die Delegierten auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AKK wählen.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Maltrino » Do 6. Dez 2018, 04:35

Schäuble missversteht die Realität leider völlig wenn er glaubt, dass ein Sieg von Merz die "politischen Ränder" schwächt. Siehe sowas: https://www.compact-online.de/nach-spd- ... italismus/
Merz gilt in neurechten (AfD nahen) Kreisen als Hassfigur, als Verkörperung der "globalen Finanzelite" (struktureller Antisemitismus). Merz wird also nicht (alle) AfD Wähler zurückgewinnen sondern nur die die wegen Lucke AfD gewählt haben.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Wähler » Do 6. Dez 2018, 05:11

Das Leistungsprinzip ist eine Grundkonstante des deutschen Konservatismus. Ich vermute, dass den Delegierten mehr Abgrenzung zur SPD wichtiger sein könnte, als die Illusion einer allumfassenden Volkspartei aufrecht zu erhalten. Vom Subsidiaritätsprinzip redet leider keiner der CDU-Kandidaten.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Klopfer » Do 6. Dez 2018, 09:26

Fliege hat geschrieben:(05 Dec 2018, 21:16)

Mit diesem Szenario kann ich mit anfreunden. Merz hätte in Lindner einen Partner (FDP-Chef Christian Lindner drängt auf Neuanfang in Deutschland), wobei beide zusammen, so mein Tipp, für 40 Prozent der Stimmen gut sein könnten.

Wenn man davon ausgeht dass die dümmste Schweine ihre Metzger selber wählen sicher. Unter normalen Bedingungen kaum 30%.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon aleph » Do 6. Dez 2018, 09:37

Maltrino hat geschrieben:(06 Dec 2018, 04:35)

Schäuble missversteht die Realität leider völlig wenn er glaubt, dass ein Sieg von Merz die "politischen Ränder" schwächt. Siehe sowas: https://www.compact-online.de/nach-spd- ... italismus/
Merz gilt in neurechten (AfD nahen) Kreisen als Hassfigur, als Verkörperung der "globalen Finanzelite" (struktureller Antisemitismus). Merz wird also nicht (alle) AfD Wähler zurückgewinnen sondern nur die die wegen Lucke AfD gewählt haben.

Also die guten AFD-Leute :D
Ja, die Leute, die wegen dem Rechtsextremismus ein Problem sehen, werden das tun, die anderen aber nicht. Für sie ist ein Abgeordnetenmandat über die AFD lukrativer, als ein Status in der dritten Reihe bei der CDU. :D

Das gilt dann auch für deren Wähler. Bei der AFD wissen sie, dass ihre Abgeordneten gegen "Asyltourismus" agieren, bei der CDU können sie sich dessen nicht sicher sein.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Do 6. Dez 2018, 10:02

imp hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:22)

Die SPD kann es sich aus Profilgründen nicht leisten, die FDP ist nicht regierungsfähig und die Grünen wollen Neuwahlen - die nur durch eine Krise der Regierungsbildung zu haben sind. Steinmüller hat schon durchblicken lassen, dass er einer Auflösung des Bundestags nicht einfach so zustimmen würde ohne zwingenden Grund. Vor der absehbar schlecht laufenden Europawahl wird Merz nicht Kanzler machen wollen, die CDU nichts riskieren und die SPD sich nicht vor ihren Wählern blamieren, indem sie so eine Figur ins Amt wählt - nicht nur wegen alten Geschichten, auch die aktuelle Präsentation als Lobbyist, gespürloser Kommunikator, usw... Wurde ja alles schon genannt. Also könnte er frühestens im Juni. Nach der Europawahl werden die Grünen aber erst recht vor Kraft kaum gehen können und die SPD wird voraussichtlich nicht besser dastehen als heute. Der Präsident könnte dann die Bedingungen zur Auflösung des Bundestags als gegeben ansehen. Dann sitzt die Union aber in der Falle, verliert entweder massiv an die Grünen, wenn sie auf rechts spielt Idee schafft es zumindest nicht, die AfD anzugreifen, wenn sie bürgerliche Stadt-Milieus gegen die Grünen verteidigen will. In jedem Fall wäre Merz hinterher im Arsch.

Hingegen könnte eine Kramp-Karrenbauer entweder Merkel so lange Kanzlerin sein lassen, wie es eben günstig ist oder ohne Neuwahl von der SPD ins Amt gebracht werden, weil sie wesentlich vermittelbarer ist. Sie hätte die Möglichkeit, einzelne Merkelpositionen zu revidieren ohne sich an dem Maßstab Gegenmodell messen lassen zu müssen. Zudem kommt sie bei den Frauen wesentlich besser an als die anderen Kandidaten.


Merz würde wenn dann zur nächsten Wahl als Kandidat antreten.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Do 6. Dez 2018, 10:32

aleph hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:27)

das hat schon was. denn im gegensatz zum pv muss sich ein kanzlerkandidat koalitionspartner suchen. das dürfte bei merz nur die fdp sein. dazu wird es aber kaum reichen, so lange die afd im bt sitzt.


Wenn, dann käme das erst bei der nächsten BTW in Frage.
Außer es gelingt Merz das Kunststück, das er die Grünen und die FDP in die Jamaika locken kann.
( Also historisches Beispiel kann man die erste Große Koalition sehen, dort hat Kiesinger von Außen selbige gebastelt ohne Neuwahlen )
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon imp » Do 6. Dez 2018, 10:35

Alexyessin hat geschrieben:(06 Dec 2018, 10:02)

Merz würde wenn dann zur nächsten Wahl als Kandidat antreten.

In der Politik ist nichts unmöglich. Es wäre etwas gegen den Zeitgeist. Ich glaube nicht, dass Merzens altbackener Auftritt außerhalb der engeren CDU-Kreise auf Interesse stößt. Er der Lindner Light, der nicht weiß, wann er mal einen Spruch sagen soll, den man heute eher der AfD zuordnet.

In der CDU gibt es immer mehr Stimmen, die die Vorsitzendenfrage weitgehend von der Kanzlerschaft trennen wollen. Der Vorsitzende sei weder zwingend der designierte Spitzenkandidat noch müsse er schnell Kanzler werden. Manche sagen explizit, Merkel soll bis 2020 oder länger bleiben. Das heißt implizit: Merz wäre dann nochmal älter, hätte ohne Amt und Mandat wenig Profilierung und müsste seinen Namen mit der fortgesetzten Politik Merkels in Beziehung setzen. Das wird eher Frau KK.
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Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alpha Centauri » Do 6. Dez 2018, 10:43

Wähler hat geschrieben:(06 Dec 2018, 05:11)

Das Leistungsprinzip ist eine Grundkonstante des deutschen Konservatismus. Ich vermute, dass den Delegierten mehr Abgrenzung zur SPD wichtiger sein könnte, als die Illusion einer allumfassenden Volkspartei aufrecht zu erhalten. Vom Subsidiaritätsprinzip redet leider keiner der CDU-Kandidaten.



Das sogenannte Leistungsprinzip ( Konservativismus hin oder her) ist selbst bereits durch sogenannte " LEISTUNGSTRÄGER" ad Absurdum geführt wurden ( Manager die für Versagen oder Betrug vertraglich noch belohnt werden mit Abfindungen und Boni) einen Otto Normalbürger kann man so einen Schwachsinn nicht rational erklären. Dieser ganze Leistungsfetischismus ist ohnehin überholt und von gestern.

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