Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

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Maltrino
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Maltrino » Fr 27. Apr 2018, 13:41

Kael hat geschrieben:(27 Jan 2018, 00:47)

... Was könnte passieren, würden diese beiden Parteien es schaffen einen Weg zu finden auch auf anderen Ebenen effektiv zusammen zu arbeiten ...


Dann würde der feuchte Traum so mancher Fanatiker im jetzigen rechten, wie auch im jetzigen Linken Lager wahr werden. Ich will nicht das unsägliche Wort "Querfront" bemühen. Nur soviel: Im "linken" Lager gibt es so einige die sich eigentlich nichts sehnlicher als eine ähm "linkspopulistische" Partei wünschen, was im Grunde nichts weiter ist als eine AfD mit Homoehe. Und das das verwirklicht wird ist ja gar nicht mal so unrealistisch, da die AfD dies ja als Abgrenzung zu dem "homophoben Islam" verkaufen kann. Gleichzeitig gibt diese Abgrenzung gegenüber dem Islam eine Schnittstelle zu einem weiteren "linken" Lager: Den ehemals Antideutschen, heutigen "Ideologiekritikern", die ebenfalls allein deshalb noch "links" eingeordnet werden, da sie für die Homoehe sind, ansonsten eigentlich alles blind unterschreiben was von der Tea-Party vorgelegt wird.

Das jetzige "rechte" Lager besteht offenbar kaum noch aus strammen Wirtschaftsliberalen sondern eher aus "sozial-nationalen" Verschwörungstheoretikern, die eben "die Nation" brauchen um das Volk vor "dem globalen Kapital" zu schützen.

Teilweise ist es vielleicht sogar so, dass die Linke noch zu "rechts" ist um mit der AfD zusammenzuarbeiten. Offene Kritik an Israel da sind ja einige linke Abgeordnete schnell dabei. Bei der AfD wird das glaube ich nicht mehr gerne gehört, da man Israel ja vor den islamischen Barbaren schützen will.

Fazit:

Realistisch ist es "noch" nicht, da man eben den oberflächlichen Kampf "Linke gegen Nazis" nicht aufgeben will, theoretisch ist es aber denkbar. Ich sehe da zwei Varianten:

1. Die klassische national-sozialistische Variante: Dazu müsste die AfD den Wirtschaftsliberalismus aufgeben, die Linke müsste sich vom Antideutschen Strang lösen. Dann könne man gemeinsam gegen die "internationale Geldelite" kämpfen.

Viel wahrscheinlicher ist aber die neue und hippe

2. Moderne national-soziale AfD mit Homoehe. Bestandteile dieser, auch für Linke offene Strömug wäre: Solidarität mit Israel und Verteidigung der "jüdisch christlichen Werte" (was immer das ist) vor dem Islam. Verteidigung der Rechte von Homosexuellen gegen den Islam. Ja, und das wars eigentlich schon. Wen interessiert da noch Wirtschaft wenn klar ist wer der Feind (der Islam) ist.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 14:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(27 Apr 2018, 13:49)

Ja. Ein aktueller Kommentar zu Macrons EU-Reformbestrebungen kürzlich begann mit folgender Passage:

und endete mit

http://www.deutschlandfunk.de/debatte-ueber-eu-reformen-macron-will-die-liberale.720.de.html?dram:article_id=416190


Ja, so siehts aus. Die Wagenburgmentalität der Konservativen ist kompatibel mit dem nationalistischen und neoliberalen Denken der AfD, der ja im Gegensatz zu ihren Beteuerungen der so genannte kleine Mann schnurzepiepegal ist. Daher könnte es später eher eine Kooperation zwischen CDU/CSU und FDP mit der AfD geben als das hier angenommene Zusammengehen von Linken und Neuer Rechten in Form der AfD. Was mich allerdings zurzeit noch sehr freut, ist ein häufiges Zusammenhalten aller demokratischen Kräfte im Bundestag, wenn es wieder mal irgendwelche rechtspopulistischen Anträge der AfD gibt (siehe heutiger Vorschlag der Änderung des Volksverhetzungsgesetzes). Ich hoffe, dieses Zusammenhalten gegen die Rechtsnationalen ist auch künftig stärker als andere Bestrebungen.
Zuletzt geändert von Selina am Fr 27. Apr 2018, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 14:57

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 15:30)

Ja, so siehts aus. Die Wagenburgmentalität der Konservativen ist kompatibel mit dem nationalistischem und neoliberalen Denken der AfD, der ja im Gegensatz zu ihren Beteuerungen der so genannte kleine Mann schnurzepiepegal ist. Daher könnte es später eher eine Kooperation zwischen CDU/CSU und FDP mit der AfD geben als das hier angenommene Zusammengehen von Linken und Neuer Rechten in Form der AfD. Was mich allerdings zurzeit noch sehr freut, ist ein häufiges Zusammenhalten aller demokratischen Kräfte im Bundestag, wenn es wieder mal irgendwelche rechtspopulistischen Anträge der AfD gibt (siehe heutiger Vorschlag der Änderung des Volksverhetzungsgesetzes). Ich hoffe, dieses Zusammenhalten gegen die Rechtsnationalen ist auch künftig stärker als andere Bestrebungen.

Da scheinst du in einer Denkwelt verfangen zu sein, die mit der Realität nichts zu tun hat. Die Kooperation zwischen linken und rechten läuft doch schon lange. Es sind im Moment Einzelthemen, aber das hat Potential zum Wachsen. Ein Beispiel ist die Einstellung zu Russland und seinen außenpolitischen Abenteuern.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 15:08

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 15:57)

Da scheinst du in einer Denkwelt verfangen zu sein, die mit der Realität nichts zu tun hat. Die Kooperation zwischen linken und rechten läuft doch schon lange. Es sind im Moment Einzelthemen, aber das hat Potential zum Wachsen. Ein Beispiel ist die Einstellung zu Russland und seinen außenpolitischen Abenteuern.


Ja, Russland ist ein ambivalenter Punkt. Allerdings ist mein Ansatz nicht der Nationalismus der AfD, den sie in Putin/Russland wiedergefunden zu haben glaubt, sondern mir geht es eher darum, dass Russland wieder mit an die internationalen Verhandlungstische gehört. Und dass dieser unsägliche immer weiter geschürte Kalte Krieg beendet werden muss, will man einen Heißen Krieg verhindern. Und dieser Ansatz ist ein zutiefst humanistischer und diplomatischer und hat mit den rechtsnationalen Träumen von Gauland und co. nichts zu tun.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Apr 2018, 15:13

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:08)

Ja, Russland ist ein ambivalenter Punkt. Allerdings ist mein Ansatz nicht der Nationalismus der AfD, den sie in Putin/Russland wiedergefunden zu haben glaubt, sondern mir geht es eher darum, dass Russland wieder mit an die internationalen Verhandlungstische gehört. Und dass dieser unsägliche immer weiter geschürte Kalte Krieg beendet werden muss, will man einen Heißen Krieg verhindern. Und dieser Ansatz ist ein zutiefst humanistischer und diplomatischer und hat mit den rechtsnationalen Träumen von Gauland und co. nichts zu tun.


Ist aber hier der falsche Thread.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 15:14

Alexyessin hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:13)

Ist aber hier der falsche Thread.


Ich weiß. Das war aber eine Reaktion auf Zollagent, der Russland mit ins Spiel brachte.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 15:20

Nennen wir es eben Ostpolitik. In diesem Punkt überlappen sich AfD und Linke recht deutlich.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 15:24

Die Linken, die ich kenne (und das sind etliche), haben mit der Fremden- und Behindertenfeindlichkeit und mit dem Rassismus der AfD und vor allem mit ihrem faschistoiden Gequatsche nichts gemein. Aber auch gar nichts. Dass die Konservativen da gerne etwas vermengen und vermischen aus eigenen speziellen Interessen, ist bekannt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 15:32

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:24)

Die Linken, die ich kenne (und das sind etliche), haben mit der Fremden- und Behindertenfeindlichkeit und mit dem Rassismus der AfD und vor allem mit ihrem faschistoiden Gequatsche nichts gemein. Aber auch gar nichts. Dass die Konservativen da gerne etwas vermengen und vermischen aus eigenen speziellen Interessen, ist bekannt.

Es gibt unterschiedliche Motive, aber in der Ostpolitik sind sich Linke und AfD ziemlich nahe.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 15:36

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:08)

Ja, Russland ist ein ambivalenter Punkt. Allerdings ist mein Ansatz nicht der Nationalismus der AfD, den sie in Putin/Russland wiedergefunden zu haben glaubt, sondern mir geht es eher darum, dass Russland wieder mit an die internationalen Verhandlungstische gehört. Und dass dieser unsägliche immer weiter geschürte Kalte Krieg beendet werden muss, will man einen Heißen Krieg verhindern. Und dieser Ansatz ist ein zutiefst humanistischer und diplomatischer und hat mit den rechtsnationalen Träumen von Gauland und co. nichts zu tun.

Dazu muß Russland auch an den Verhandlungstisch WOLLEN. Es will aber nicht, so lange es sich auf der stärkeren Seite glaubt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 15:36

Alexyessin hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:13)

Ist aber hier der falsche Thread.

Nein, nicht wirklich. Die Zusammenarbeit zwischen ganz Linken und ganz Rechten schließt nämlich genau diesen Problemkreis mit ein.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 15:39

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:24)

Die Linken, die ich kenne (und das sind etliche), haben mit der Fremden- und Behindertenfeindlichkeit und mit dem Rassismus der AfD und vor allem mit ihrem faschistoiden Gequatsche nichts gemein. Aber auch gar nichts. Dass die Konservativen da gerne etwas vermengen und vermischen aus eigenen speziellen Interessen, ist bekannt.

Das sehe ich anders. Lafontaines Thesen zur "Überfremdung" und Frau Wagenknechts Worte dazu zeigen denn doch auch da deutliche Überlappungen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 15:47

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:39)

Das sehe ich anders. Lafontaines Thesen zur "Überfremdung" und Frau Wagenknechts Worte dazu zeigen denn doch auch da deutliche Überlappungen.



Die Versuchung, im braunen AfD-Sumpf zu fischen, ist bei allen Parteien groß, leider.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Äußerungen von Wagenknecht und Lafontaine über die Flüchtlingspolitik absolut daneben waren. Ich würde aber behaupten, dass Linke mehrheitlich anders ticken.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 15:55

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:08)

Ja, Russland ist ein ambivalenter Punkt. Allerdings ist mein Ansatz nicht der Nationalismus der AfD, den sie in Putin/Russland wiedergefunden zu haben glaubt, sondern mir geht es eher darum, dass Russland wieder mit an die internationalen Verhandlungstische gehört. Und dass dieser unsägliche immer weiter geschürte Kalte Krieg beendet werden muss, will man einen Heißen Krieg verhindern. Und dieser Ansatz ist ein zutiefst humanistischer und diplomatischer und hat mit den rechtsnationalen Träumen von Gauland und co. nichts zu tun.

Der vielgerühmte Dialog läuft seit Jahren und läuft auch weiter. Was Maas jetzt vertritt, nennt sich "Neuer Realismus". Es verneint den Dialog gar nicht, es fragt aber darüber hinaus nach dem Inhalt des Dialogs. Das ist neu.

Die Sozialpolitik der AfD unterscheidet sich von der Linken insofern, als das sie sich ethnisch orientiert.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 15:56

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:47)

Die Versuchung, im braunen AfD-Sumpf zu fischen, ist bei allen Parteien groß, leider.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Äußerungen von Wagenknecht und Lafontaine über die Flüchtlingspolitik absolut daneben waren. Ich würde aber behaupten, dass Linke mehrheitlich anders ticken.

Ist Wagenknecht nicht Fraktionschefin und weiß das "Team Sahra" hinter sich ?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 15:58

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:47)

Die Versuchung, im braunen AfD-Sumpf zu fischen, ist bei allen Parteien groß, leider.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Äußerungen von Wagenknecht und Lafontaine über die Flüchtlingspolitik absolut daneben waren. Ich würde aber behaupten, dass Linke mehrheitlich anders ticken.

Das sehe ich nicht. Der Schulterschluß zu denen, die unsere Gesellschaft ablehnen, hat da mehr Anziehungskraft.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:01

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:56)

Ist Wagenknecht nicht Fraktionschefin und weiß das "Team Sahra" hinter sich ?



Frage mich nicht, wie Parteien funktionieren.

Der GerHartz hat seinerzeit auch wesentliche sozialdemokratische Grundwerte über Bord geworfen. Ich habe keine Ahnung, wieso trotzdem viele Sozen, die vorher in dieser Partei waren, dort geblieben sind.

Gleiches gilt übrigens für die Grünen, die einst eine pazifistische Partei waren und dann mit GerHartz und Fischer in den Angriffskrieg zogen.

Auch die CDU war einst, wie heute noch der Name sagt, eine christlich-sozialistische Partei. Auch davon ist nichts übrig.

Parteigänger sind mir, ehrlich gesagt, suspekt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:03

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:58)

Das sehe ich nicht. Der Schulterschluß zu denen, die unsere Gesellschaft ablehnen, hat da mehr Anziehungskraft.



Das war einst die Propaganda, heute regiert Die Linke in Thüringen. Davon, dass sie "unsere Gesellschaft ablehnen", kann also beim besten Willen nicht die Rede sein.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:04

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:01)

Frage mich nicht, wie Parteien funktionieren.

Der GerHartz hat seinerzeit auch wesentliche sozialdemokratische Grundwerte über Bord geworfen. Ich habe keine Ahnung, wieso trotzdem viele Sozen, die vorher in dieser Partei waren, dort geblieben sind.

Gleiches gilt übrigens für die Grünen, die einst eine pazifistische Partei waren und dann mit GerHartz und Fischer in den Angriffskrieg zogen.

Auch die CDU war einst, wie heute noch der Name sagt, eine christlich-sozialistische Partei. Auch davon ist nichts übrig.

Parteigänger sind mir, ehrlich gesagt, suspekt.

Das heißt, du siehst keine nennenswerten Hemmnisse bei der Zusammenarbeit zwischen Linken und Alternativdeutschen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:05

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:01)

Frage mich nicht, wie Parteien funktionieren.

Der GerHartz hat seinerzeit auch wesentliche sozialdemokratische Grundwerte über Bord geworfen. Ich habe keine Ahnung, wieso trotzdem viele Sozen, die vorher in dieser Partei waren, dort geblieben sind.

Gleiches gilt übrigens für die Grünen, die einst eine pazifistische Partei waren und dann mit GerHartz und Fischer in den Angriffskrieg zogen.

Auch die CDU war einst, wie heute noch der Name sagt, eine christlich-sozialistische Partei. Auch davon ist nichts übrig.

Parteigänger sind mir, ehrlich gesagt, suspekt.

Einem Aggressor Waffen aus der Hand zu schlagen und ihn an einer weiteren Aggression zu hindern, ist alles andere als ein "Angriffskrieg". Auch, wenn die rote Vorprogrammierung offensichtlich keine anderen Meldungen zuläßt.
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