Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:06

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:03)

Das war einst die Propaganda, heute regiert Die Linke in Thüringen. Davon, dass sie "unsere Gesellschaft ablehnen", kann also beim besten Willen nicht die Rede sein.

Thüringen ist nicht Deutschland, es ist nur ein kleiner Teil In der Bundespolitik sind die Verlautbarungen anders. Da sieht sich die Linke den Bekundungen der AfD in der Außenpolitik näher als der Regierung.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:07

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:03)

Das war einst die Propaganda, heute regiert Die Linke in Thüringen. Davon, dass sie "unsere Gesellschaft ablehnen", kann also beim besten Willen nicht die Rede sein.

Das berührt glücklicherweise nicht die Frage der Westintegration, verschafft aber andererseits der Linken das Problem, nicht mehr glaubwürdig als Protestpartei auftreten zu können.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:08

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:04)

Das heißt, du siehst keine nennenswerten Hemmnisse bei der Zusammenarbeit zwischen Linken und Alternativdeutschen.



Die Alternativdeutschen stehen, was Sozialpolitik betrifft, deutlich rechts von der FDP. Wie sollten die mit den Linken zusammenarbeiten?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 16:10

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:47)

Die Versuchung, im braunen AfD-Sumpf zu fischen, ist bei allen Parteien groß, leider.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Äußerungen von Wagenknecht und Lafontaine über die Flüchtlingspolitik absolut daneben waren. Ich würde aber behaupten, dass Linke mehrheitlich anders ticken.


Richtig. Zumal Lafontaine und Wagenknecht meistens nur selektiv oder falsch zitiert werden. Denn der Gedanke, dass die wohlhabende Globushälfte dafür sorgen muss (und das auf vielfältige Weise), dass die arme Hälfte endlich mal besser leben kann, ist ja nicht falsch. Und dass Europa mehr für die Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge in den großen Lagern, etwa in der Türkei oder in Jordanien, tun muss, ist auch nicht falsch. Und falsch ist auch nicht, dass die ohnehin schon verquere Sozialpolitik seit Schröders Agenda2010 (worauf ganze Völkerscharen die SPD für immer verließen) ja nicht plötzlich besser wird, seit die Flüchtlinge da sind. Es sagt aber auch keiner, dass sie erst in dem Moment, als sie kamen, viel schlechter wurde. Hartz vier, prekäre Arbeit (working poor), Alters- und Kinderarmut gabs in Deutschland schon lange vor den Flüchtlingen. Der soziale Wohnungsbau lag schon vorher am Boden. Da muss sich generell etwas ändern im Land. Schon lange. Was die Beiden außerdem noch sagen, ist auch nicht falsch, nämlich dass Deutschland schauen muss, wie es die Angekommenen besser integriert (Sprachkurse, Jobs, Wohnungen). Und dass nach wie vor auch die anderen EU-Staaten in der Pflicht sind, mehr zu tun in der Flüchtlingspolitik, kann ich ebenso wenig falsch finden. Da haben die Beiden eher einen Konsens mit vielen konservativen Kräften statt mit den Rechtspopulisten.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:10

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:08)

Die Alternativdeutschen stehen, was Sozialpolitik betrifft, deutlich rechts von der FDP. Wie sollten die mit den Linken zusammenarbeiten?

In den außenpolitischen Vorstellungen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:11

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:07)

Das berührt glücklicherweise nicht die Frage der Westintegration, verschafft aber andererseits der Linken das Problem, nicht mehr glaubwürdig als Protestpartei auftreten zu können.



Die NATO ist ein Relikt aus alten Zeiten und hat mangels Feinden ihre Existenzberechtigung verloren.

Bin gespannt, wen diese Trolle als nächstes als "Hitler" deklarieren. Das sind Witzfiguren.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:12

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:10)

Richtig. Zumal Lafontaine und Wagenknecht meistens nur selektiv oder falsch zitiert werden. Denn der Gedanke, dass die wohlhabende Globushälfte dafür sorgen muss (und das auf vielfältige Weise), dass die arme Hälfte endlich mal besser leben kann, ist ja nicht falsch. Und dass Europa mehr für die Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge in den großen Lagern, etwa in der Türkei oder in Jordanien, tun muss, ist auch nicht falsch. Und falsch ist auch nicht, dass die ohnehin schon verquere Sozialpolitik seit Schröders Agenda2010 (worauf ganze Völkerscharen die SPD für immer verließen) ja nicht plötzlich besser wird, seit die Flüchtlinge da sind. Es sagt aber auch keiner, dass sie erst in dem Moment, als sie kamen, viel schlechter wurde. Hartz vier, prekäre Arbeit (working poor), Alters- und Kinderarmut gabs in Deutschland schon lange vor den Flüchtlingen. Der soziale Wohnungsbau lag schon vorher am Boden. Da muss sich generell etwas ändern im Land. Schon lange. Was die Beiden außerdem noch sagen, ist auch nicht falsch, nämlich dass Deutschland schauen muss, wie es die Angekommenen besser integriert (Sprachkurse, Jobs, Wohnungen). Und dass nach wie vor auch die anderen EU-Staaten in der Pflicht sind, mehr zu tun in der Flüchtlingspolitik, kann ich ebenso wenig falsch finden. Da haben die Beiden eher einen Konsens mit vielen konservativen Kräften statt mit den Rechtspopulisten.

Falsch ist hingegen, mit seinen Aussagen im braunen, fremdenfeindlichen Sumpf fischen zu wollen, und genau das hat Lafontaine getan. Er wollte Arme in Deutschland gegen Flüchtlinge, oder "Fremde" ausspielen. Dasselbe Spiel, das auch die AfD betreibt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:12

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:10)

In den außenpolitischen Vorstellungen.



Das allein würde doch nicht reichen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:14

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:08)

Die Alternativdeutschen stehen, was Sozialpolitik betrifft, deutlich rechts von der FDP. Wie sollten die mit den Linken zusammenarbeiten?

In dem man sich dem Sozialbegriff der AfD annähert - wogegen sich eine Kipping allerdings erbittert wehrt.

Noch einem Anmerkung zu Fischer: Er hat ja damals etwas in der Richtung gesagt, die Lehre aus der Geschichte sei eben nicht nur "Nie wieder Krieg", sondern auch "Nie wieder Ausschwitz". Das haben sich die Bündnisgrünen zu Herzen genommen.

Bei der Linken ist das anders, sie entwickelt sich nicht gern, versteift sich eher auf Folklore.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:14

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:11)

Die NATO ist ein Relikt aus alten Zeiten und hat mangels Feinden ihre Existenzberechtigung verloren.

Bin gespannt, wen diese Trolle als nächstes als "Hitler" deklarieren. Das sind Witzfiguren.

Ganz offenbar ist die "überholte" NATO eine Versicherung gegen "Freundlichkeiten" Putins und seine Hegemoniebestrebungen. Daß ausgerechnet die Nachbarn Russlands, die nicht in der NATO sind, und die seinen Wünschen nicht Folge leisten, mit Russland Probleme haben, spricht Bände.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:15

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:12)

Das allein würde doch nicht reichen.

Es ist ja auch nur ein beschränktes Zweckbündnis. Der Streit würde beginnen, wenn die zwei Ihre Vorstellungen durchgesetzt hätten.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:16

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:14)

In dem man sich dem Sozialbegriff der AfD annähert - wogegen sich eine Kipping allerdings erbittert wehrt.

Noch einem Anmerkung zu Fischer: Er hat ja damals etwas in der Richtung gesagt, die Lehre aus der Geschichte sei eben nicht nur "Nie wieder Krieg", sondern auch "Nie wieder Ausschwitz". Das haben sich die Bündnisgrünen zu Herzen genommen.

Bei der Linken ist das anders, sie entwickelt sich nicht gern, versteift sich eher auf Folklore.



Das mit dem Konzentrationslager war übrigens eine Lüge. Die Serben hatten niemals ein "Auschwitz". Fischer gehört nach Den Haag.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:17

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:10)

Richtig. Zumal Lafontaine und Wagenknecht meistens nur selektiv oder falsch zitiert werden. Denn der Gedanke, dass die wohlhabende Globushälfte dafür sorgen muss (und das auf vielfältige Weise), dass die arme Hälfte endlich mal besser leben kann, ist ja nicht falsch. Und dass Europa mehr für die Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge in den großen Lagern, etwa in der Türkei oder in Jordanien, tun muss, ist auch nicht falsch. Und falsch ist auch nicht, dass die ohnehin schon verquere Sozialpolitik seit Schröders Agenda2010 (worauf ganze Völkerscharen die SPD für immer verließen) ja nicht plötzlich besser wird, seit die Flüchtlinge da sind. Es sagt aber auch keiner, dass sie erst in dem Moment, als sie kamen, viel schlechter wurde. Hartz vier, prekäre Arbeit (working poor), Alters- und Kinderarmut gabs in Deutschland schon lange vor den Flüchtlingen. Der soziale Wohnungsbau lag schon vorher am Boden. Da muss sich generell etwas ändern im Land. Schon lange. Was die Beiden außerdem noch sagen, ist auch nicht falsch, nämlich dass Deutschland schauen muss, wie es die Angekommenen besser integriert (Sprachkurse, Jobs, Wohnungen). Und dass nach wie vor auch die anderen EU-Staaten in der Pflicht sind, mehr zu tun in der Flüchtlingspolitik, kann ich ebenso wenig falsch finden. Da haben die Beiden eher einen Konsens mit vielen konservativen Kräften statt mit den Rechtspopulisten.

Und deshalb kritisiert Kipping die Wagenknecht-Linie als "AfD light" ? Oder ist das auch nur falsch zitiert worden ?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:18

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:11)

Die NATO ist ein Relikt aus alten Zeiten und hat mangels Feinden ihre Existenzberechtigung verloren.

Bin gespannt, wen diese Trolle als nächstes als "Hitler" deklarieren. Das sind Witzfiguren.

Über einen Mangel an Schurken lässt sich nun eigentlich nicht gerade klagen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 16:20

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:12)

Falsch ist hingegen, mit seinen Aussagen im braunen, fremdenfeindlichen Sumpf fischen zu wollen, und genau das hat Lafontaine getan. Er wollte Arme in Deutschland gegen Flüchtlinge, oder "Fremde" ausspielen. Dasselbe Spiel, das auch die AfD betreibt.


Nein, das will er selbstverständlich nicht. Was hast du nur für eine oberflächtliche Sicht auf die Dinge. Es geht generell, wie ich gerade schrieb, um eine andere, bessere Sozialpolitik, um einen spürbaren Anschub im sozialen Wohnungsbau und dergleichen mehr, damit alle, die zu den weniger Wohlhabenden des Landes gehören (einschließlich Flüchtlinge), besser leben und wohnen können. Dieses Ausspielen der Ärmeren gegen die noch Ärmeren das übernehmen hier im Land ganz andere Kräfte als die Linken. Auch hier im Forum gabs schon Dialoge, wo das Ausspielen aus ganz anderen Ecken kam, zum Beispiel aus konservativen. Also Vorsicht mit solchen Urteilen. Lafontaines berühmt-berüchtigte Fremdarbeiter-Rede ist 13 (!) Jahre alt. Da war von den heutigen Flüchtlingen weit und breit noch nichts zu sehen. Dafür hat er sich auch zig mal entschuldigt und zig mal präzisiert, wie er das damals meinte. Ich rede über die jetzige aktuelle Situation.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:20

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:16)

Das mit dem Konzentrationslager war übrigens eine Lüge. Die Serben hatten niemals ein "Auschwitz". Fischer gehört nach Den Haag.

Die aus Serbien gesteuerten Serben-Milizen brauchten kein "Auschwitz". Ist dir Srebrenica ein Begriff?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:21

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:16)

Das mit dem Konzentrationslager war übrigens eine Lüge. Die Serben hatten niemals ein "Auschwitz". Fischer gehört nach Den Haag.

Srebrenica ist auch vom historischen Radar verschwunden ?

Milosevic war in Den Haag.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:22

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:18)

Über einen Mangel an Schurken lässt sich nun eigentlich nicht gerade klagen.
;)



Mag sein, aber die "Schurken" außerhalb der NATO knicken immer sehr schnell ein. Und die "Schurken" innerhalb des Bündnisses, die z.B. Aufrüstung und Moderisierung der Massenvernichtungswaffen fordern, kann man nicht angreifen...
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:23

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:20)

Nein, das will er selbstverständlich nicht. Was hast du nur für eine oberflächtliche Sicht auf die Dinge. Es geht generell, wie ich gerade schrieb, um eine andere, bessere Sozialpolitik, um einen spürbaren Anschub im sozialen Wohnungsbau und dergleichen mehr, damit alle, die zu den weniger Wohlhabenden des Landes gehören (einschließlich Flüchtlinge), besser leben und wohnen können. Dieses Ausspielen der Ärmeren gegen die noch Ärmeren das übernehmen hier im Land ganz andere Kräfte als die Linken. Auch hier im Forum gabs schon Dialoge, wo das Ausspielen aus ganz anderen Ecken kam, zum Beispiel aus konservativen. Also Vorsicht mit solchen Urteilen. Lafontaines berühmt-berüchtigte Fremdarbeiter-Rede ist 13 (!) Jahre alt. Da war von den heutigen Flüchtlingen weit und breit noch nichts zu sehen. Dafür hat er sich auch zig mal entschuldigt und zig mal präzisiert, wie er das damals meinte. Ich rede über die jetzige aktuelle Situation.

Natürlich wollte er das. Lafontaine ist viel zu intelligent und gewitzt, um das als Ausrutscher deklarieren zu können. Der wollte in Gründen fischen, in denen Wagenknecht keine Chance gehabt hätte. Das Feigenblatt "Sozialpolitik" hat sich doch schon als Solches erwiesen, als die Linke noch als SED die Chance gehabt hätte, eine soziale Alternative zur kapitalistischen Bundesrepublik aufzubauen, aber nichts anderes als einen stasiverseuchten Polizeistaat zustande brachte.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:24

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:20)

Nein, das will er selbstverständlich nicht. Was hast du nur für eine oberflächtliche Sicht auf die Dinge. Es geht generell, wie ich gerade schrieb, um eine andere, bessere Sozialpolitik, um einen spürbaren Anschub im sozialen Wohnungsbau und dergleichen mehr, damit alle, die zu den weniger Wohlhabenden des Landes gehören (einschließlich Flüchtlinge), besser leben und wohnen können. Dieses Ausspielen der Ärmeren gegen die noch Ärmeren das übernehmen hier im Land ganz andere Kräfte als die Linken. Auch hier im Forum gabs schon Dialoge, wo das Ausspielen aus ganz anderen Ecken kam, zum Beispiel aus konservativen. Also Vorsicht mit solchen Urteilen. Lafontaines berühmt-berüchtigte Fremdarbeiter-Rede ist 13 (!) Jahre alt. Da war von den heutigen Flüchtlingen weit und breit noch nichts zu sehen. Dafür hat er sich auch zig mal entschuldigt und zig mal präzisiert, wie er das damals meinte. Ich rede über die jetzige aktuelle Situation.

Es dürfte selbst Nicht-Linken klar sein, dass Sahra Wagenknecht als TV-Ikone unverzichtbar ist

Dennoch haben sich 160 Bewegungslinke in Berlin versammelt, um gegen Wagenknecht zu putschen - salopp formuliert, natürlich. Es dürfte schwer fallen, daraus eine These der allumfassenden Harmonie zu basteln.
Zuletzt geändert von DarkLightbringer am Fr 27. Apr 2018, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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