Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:27

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:22)

Mag sein, aber die "Schurken" außerhalb der NATO knicken immer sehr schnell ein. Und die "Schurken" innerhalb des Bündnisses, die z.B. Aufrüstung und Moderisierung der Massenvernichtungswaffen fordern, kann man nicht angreifen...

Das NATO-Territorium gilt als das sicherste der Welt, die Frage stellt sich ja fast gar nicht.
Aber Beispiel Syrien - 7 Jahre Krieg, eine halbe Million Tote. Wo ist da ein "Einknicken" ?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Fr 27. Apr 2018, 16:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:21)

Srebrenica ist auch vom historischen Radar verschwunden ?

Milosevic war in Den Haag.



So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen und ggf. sogar im Knast landen!
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Fr 27. Apr 2018, 16:33

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:28)

So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen und ggf. sogar im Knast landen!


Aber es gab serbische Morde, und Russland blockierte jeden Versuch, das zu stoppen. Die gleiche Situation wie heute in Syrien, das gleiche Gejammer und die Verteidigung des gleichen V'erbrechens durch die immergleichen Fans.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:35

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:28)

So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen.

Den kleinen Schönheitsfehler Srebrenica übersehen wir dabei wieder, hm ?

Der Begriff "Auschwitz" ist im übrigen nicht wörtlich zu nehmen, Fischer meinte es ja anders. Es ging um die Frage, ob man für Menschen nichts tun könne, wenn Formalismen dagegen sprechen.

Aber kommen wir doch allmählich in die Gegenwart. Eine Querfront wird für Menschen, die unter Tyrannei und Krieg leiden, natürlich nichts tun können. Die hier gestellte Frage ist ja aber, ob Linke und Rechte in sozialen Fragen zusammenarbeiten können.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 16:41

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:17)

Und deshalb kritisiert Kipping die Wagenknecht-Linie als "AfD light" ? Oder ist das auch nur falsch zitiert worden ?


Es gibt verschiedene Auffassungen über die Flüchtlingspolitik in der Partei. Das ist bekannt. Ich sehe aber in beiden Positionen Ansätze, die ich teilen kann. Die Geschichte mit "AfD light" hat Kipping so formuliert:

Zitat:

Kipping warnte davor, sich Positionen der rechtspopulistischen AfD anzunähern. Dies sei "ganz bewusst auch eine Warnung an uns selber", sagte sie. "Wenn wir jetzt auch noch auf AfD light gemacht hätten, müssten wir vielleicht über ganz andere Wahlergebnisse reden."

http://www.fr.de/politik/fluechtlingspo ... t-a-369356

Außerdem muss man immer ein wenig schauen, wer da wann was schreibt. Und dass es heftige Debatten in der Partei gibt - wie auch in allen anderen Parteien (ich weiß allerdings nicht, ob es in der FDP auch so ist :D ) - ist bekannt. Finde ich gut so.

Zitat:

Seit der Bundestagswahl streitet sie wieder einmal heftig über ihre politische Ausrichtung. Insbesondere zwischen den Parteivorsitzenden und Fraktionschefin Sahra Wagenknecht spitzt sich der Konflikt zu. Inhaltlich geht es unter anderem um die von Wagenknecht ins Spiel gebrachte Gründung einer linken Sammlungsbewegung und um die Flüchtlingspolitik.

In ihrem Leitantrag betont die Parteispitze, an der asylpolitischen Ausrichtung der LINKEN nichts ändern zu wollen. »Wer die Rechten bekämpfen will, darf ihren Forderungen und ihren Redeweisen nicht nachgegeben. Ganz im Gegenteil, wir müssen dagegenhalten«, heißt es darin. Auch von der Großen Koalition grenzt sich die LINKE-Führung in ihrem Antrag deutlich ab. »Mit den alten Verfechtern der Agenda 2010« werde unter anderem »keine Umwandlung von Leiharbeit in gute Arbeit, keine armutsfeste Rente und keine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze« kommen, so der Leitantrag.


https://www.neues-deutschland.de/artike ... batte.html

Da wird sich zeigen, unter anderem beim nächsten Parteitag vom 8. bis 10. Juni in Leipzig, was dabei rauskommt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 16:50

Für mich ist die viel spannendere Frage: Wann fallen CDU/CSU und die FDP um? Wann reichen sie der AfD die Bruderhand? Auch kurz vorm Dritten Reich ist das konservative Lager reihenweise "umgefallen" (Beispiel Zentrumspartei). Was zum Schluss aus diesem Umfaller wurde, ist hinlänglich bekannt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 16:56

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:41)

Es gibt verschiedene Auffassungen über die Flüchtlingspolitik in der Partei. Das ist bekannt. Ich sehe aber in beiden Positionen Ansätze, die ich teilen kann. Die Geschichte mit "AfD light" hat Kipping so formuliert:

Zitat:

Kipping warnte davor, sich Positionen der rechtspopulistischen AfD anzunähern. Dies sei "ganz bewusst auch eine Warnung an uns selber", sagte sie. "Wenn wir jetzt auch noch auf AfD light gemacht hätten, müssten wir vielleicht über ganz andere Wahlergebnisse reden."

http://www.fr.de/politik/fluechtlingspo ... t-a-369356

Außerdem muss man immer ein wenig schauen, wer da wann was schreibt. Und dass es heftige Debatten in der Partei gibt - wie auch in allen anderen Parteien (ich weiß allerdings nicht, ob es in der FDP auch so ist :D ) - ist bekannt. Finde ich gut so.

Zitat:

Seit der Bundestagswahl streitet sie wieder einmal heftig über ihre politische Ausrichtung. Insbesondere zwischen den Parteivorsitzenden und Fraktionschefin Sahra Wagenknecht spitzt sich der Konflikt zu. Inhaltlich geht es unter anderem um die von Wagenknecht ins Spiel gebrachte Gründung einer linken Sammlungsbewegung und um die Flüchtlingspolitik.

In ihrem Leitantrag betont die Parteispitze, an der asylpolitischen Ausrichtung der LINKEN nichts ändern zu wollen. »Wer die Rechten bekämpfen will, darf ihren Forderungen und ihren Redeweisen nicht nachgegeben. Ganz im Gegenteil, wir müssen dagegenhalten«, heißt es darin. Auch von der Großen Koalition grenzt sich die LINKE-Führung in ihrem Antrag deutlich ab. »Mit den alten Verfechtern der Agenda 2010« werde unter anderem »keine Umwandlung von Leiharbeit in gute Arbeit, keine armutsfeste Rente und keine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze« kommen, so der Leitantrag.


https://www.neues-deutschland.de/artike ... batte.html

Da wird sich zeigen, unter anderem beim nächsten Parteitag vom 8. bis 10. Juni in Leipzig, was dabei rauskommt.

Also alles sehr harmonisch in der Wellness-Oase.

"Neues Deutschland":
Und der Hass, der schon vergessen schien, kehrt mit Macht zurück. Am Sonnabend gab sich der angestaute Unmut vieler Funktionäre über Fraktionschefin Sahra Wagenknecht neue Kontur. Rund 150 Linkspolitiker aus Bund und Ländern trafen sich in Berlin zum »Ratschlag über eine bewegungsorientierte LINKE« - in Abgrenzung zu der von Wagenknecht und ihrem Ehemann Oskar Lafontaine, Fraktionschef im Saarland, propagierten Idee einer linken Sammlungsbewegung.
https://www.neues-deutschland.de/artike ... erden.html

Wagenknechts Sozialpolitik nähert sich doch stark an die Sozialpolitik der Deutschalternativen an. Das passt dem (bewegungs)linken Flügel nicht ganz so, klar. Aber noch macht eben die TV-Ikone die Quote.

In der Ostpolitik ist man schon in der Querfront. Und, um es mit Günther Orth zu sagen: Wo Rechts und Links sich vermischen, bleibt am Ende nur Rechts übrig.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 17:01

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:50)

Für mich ist die viel spannendere Frage: Wann fallen CDU/CSU und die FDP um? Wann reichen sie der AfD die Bruderhand? Auch kurz vorm Dritten Reich ist das konservative Lager reihenweise "umgefallen" (Beispiel Zentrumspartei). Was zum Schluss aus diesem Umfaller wurde, ist hinlänglich bekannt.

Söders Kreuzzug in Bayern könnte man in der Tat so deuten. Die Bundesregierung ist allerdings auf einem anderen Kurs und nimmt das nicht ernst.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Selina » Fr 27. Apr 2018, 17:13

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:56)

Und, um es mit Günther Orth zu sagen: Wo Rechts und Links sich vermischen, bleibt am Ende nur Rechts übrig.


Hier vermischt sich nix. Teile der Großeltern-Generation der AfD-Jünger haben dafür gesorgt, dass abertausende antifaschistische Sozialdemokraten, Kommunisten und Christen in den Konzentrationslagern der Nazis gefoltert und ermordet wurden. Die Enkel von Letzteren setzen sich ganz bestimmt nicht mit denen in ein Boot. Das wäre so weltfremd wie die Sicht eines wankelmütigen FDPlers, der sich für seinen Dreitagebart mehr interessiert als für die Zukunft des Landes.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 27. Apr 2018, 18:27

Selina hat geschrieben:(27 Apr 2018, 18:13)

Hier vermischt sich nix. Teile der Großeltern-Generation der AfD-Jünger haben dafür gesorgt, dass abertausende antifaschistische Sozialdemokraten, Kommunisten und Christen in den Konzentrationslagern der Nazis gefoltert und ermordet wurden. Die Enkel von Letzteren setzen sich ganz bestimmt nicht mit denen in ein Boot. Das wäre so weltfremd wie die Sicht eines wankelmütigen FDPlers, der sich für seinen Dreitagebart mehr interessiert als für die Zukunft des Landes.

In der Ostpolitik hat man sich doch längst vermischt. Das scheint dir irgendwie entgangen zu sein.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Apr 2018, 19:03

zollagent hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:36)

Nein, nicht wirklich. Die Zusammenarbeit zwischen ganz Linken und ganz Rechten schließt nämlich genau diesen Problemkreis mit ein.

Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 27. Apr 2018, 22:41

Alexyessin hat geschrieben:(27 Apr 2018, 20:03)

Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Zum Leseverständnis fehlt die Interpunktion am Satzende.
Oder sollte das so sein.
Dann Sorry.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Weltregierung » Fr 27. Apr 2018, 23:41

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Apr 2018, 18:01)

Söders Kreuzzug in Bayern könnte man in der Tat so deuten. Die Bundesregierung ist allerdings auf einem anderen Kurs und nimmt das nicht ernst.


Horst "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" Seehofer gehört auch zur Bundesregierung. Heimatminister, wie man hört.
kein gott, kein staat, kein vaterland,
keine gesetze und auch kein flaschenpfand
https://www.youtube.com/watch?v=J6SJoGeqBFo
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Tomaner » Sa 28. Apr 2018, 01:52

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:28)

So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen und ggf. sogar im Knast landen!

Es war vor Gericht. Verurteilt wurden die serbischen Kriegsverbecher. Wo klagt Serbien selbst Deutschland an? Deine billige russische Propaganda geht in die Leere, die selbst verbrecherisch Krim anektiert haben.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Tomaner » Sa 28. Apr 2018, 02:12

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:28)

So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen und ggf. sogar im Knast landen!

Amerika wurde auch nicht von Deutschland angegriffen, ist deshalb der Eingriff der USA, gegen NazisDeutschland ein Kriegsverbrechen gewesen? Für dich waren also die Masaker und Massenvergewaltigungen der Serben auf höchste zu verdeitigende Ebene?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon KarlRanseier » Sa 28. Apr 2018, 08:09

Tomaner hat geschrieben:(28 Apr 2018, 02:52)

Es war vor Gericht. Verurteilt wurden die serbischen Kriegsverbecher. Wo klagt Serbien selbst Deutschland an? Deine billige russische Propaganda geht in die Leere, die selbst verbrecherisch Krim anektiert haben.



Ich habe einzig und allein Tatsachen aufgezählt. Warum das "russische Propaganda" sein soll, erschließt sich mir nicht. Passen die Tatsachen vielleicht nicht in Dein eindimensionales Weltbild?
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 28. Apr 2018, 09:36

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:28)

So kann man jeden Krieg rechtfertigen. :( Fakt ist:

1. Serbien hat Deutschland nicht angegriffen.
2. Es gab kein UNO-Mandat für den Angriff.

--> Der Krieg war völkerrechtswidrig. Die Kriegsverbrecher gehören nach Den Haag.

Wie jeder Angriffskrieg wurde er mit Lügen begründet. Besonders widerlich ist es, dass ausgerechnet die Deutschen den Serben unterstellten, Konzentrationslager zu betreiben, und diese gar mit Auschwitz verglichen. Jeder Normalbürger würde sich für soetwas vor Gericht verantworten müssen und ggf. sogar im Knast landen!

Dem muss widersprochen werden - es gab ganz offensichtlich ein Konzentrationslager in Omarska.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Tomaner » Mo 30. Apr 2018, 02:32

KarlRanseier hat geschrieben:(28 Apr 2018, 09:09)

Ich habe einzig und allein Tatsachen aufgezählt. Warum das "russische Propaganda" sein soll, erschließt sich mir nicht. Passen die Tatsachen vielleicht nicht in Dein eindimensionales Weltbild?

Sind also serbische Kriegsverbrecher wegen mein eindimensionalen Weltbild verurteilt worden? Was deine " Tatsachen" entsprechen. was sollen die überhaupt sein? Aber bitteschön, wenn du dies mehrdimensional siehst, wie würde es heute ausschauen, hätte man nicht eingegriffen? Oder man würde morgen da raus gehen, für vieviele Tote übernimmst du die Verantwortung? Aber erkläre doch uns schlicht einfach, wieviele Umgebrachte du okay findest, um es aus mehrerern Dimensionen zu betrachten? Abschlachten von gesamten Kosovoalbanern?
Zuletzt geändert von Tomaner am Mo 30. Apr 2018, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Mo 30. Apr 2018, 08:10

KarlRanseier hat geschrieben:(28 Apr 2018, 09:09)

Ich habe einzig und allein Tatsachen aufgezählt. Warum das "russische Propaganda" sein soll, erschließt sich mir nicht. Passen die Tatsachen vielleicht nicht in Dein eindimensionales Weltbild?

Hättest du ALLE Tatsachen aufgezählt, dann hätte sich ein anderes Bild ergeben. Das Nachplappern russischer Propaganda ergibt immer nur ein sehr Selektives. Genau damit arbeitet nämlich Putins Propagandaapparat und es gibt bei uns leider immer noch zu viele, die nicht in der Lage sind, dieses Spiel zu durchschauen, warum auch immer, können oder wollen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 30. Apr 2018, 08:28

Weltregierung hat geschrieben:(28 Apr 2018, 00:41)

Horst "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" Seehofer gehört auch zur Bundesregierung. Heimatminister, wie man hört.

...zuständig auch für Inneres und Bauwesen. Die Bundesregierung wird ihn wohl durchschleppen müssen und gleichzeitig soll er als Lockvogel dienen, um exotische Wähler zurück zu holen.

Der Linken laufen die ostdeutschen Wähler davon. Deren Geheimwaffe ist Wagenknecht, die ist aber ähnlich wie Seehofer äußerst umstritten.
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