Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

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Alpha Centauri
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 1. Feb 2018, 13:45

Progressiver hat geschrieben:(27 Jan 2018, 23:32)

Meines Wissens will die AfD, dass die Arbeitslosen für sich selbst aufkommen müssen. Gleiches gilt, wenn man krank wird oder eben chronisch krank ist. Derart den Sozialstaat zu schleifen zu wollen, traut sich ansonsten niemand. Wenn es also Wählerwanderungen von der Linken zur AfD gibt, dann sind das vor allem diejenigen Protestwähler, die nicht fähig sind, Parteiprogramme zu lesen. Die lesen auch keine Zeitung. Denen geht es höchstens nur noch um die Lautstärke bei politischen Differenzen.

Im Übrigen gewinnt die AfD aus allen Parteien Zulauf. Wieso sollte es da die Linke nicht auch treffen? Auch das Wort "sozial" wird man wohl in allem Parteiprogrammen finden. Entscheidend ist aber, ob das Thema "sozial" nur ein Feigenblatt darstellt oder aber ernst gemeint ist. Da halte ich selbst die viel gescholtene SPD für sozialer.

Die einzige Gemeinsamkeit der AfD mit den anderen Parteien besteht darin, dass sie eben Parteien sind. Die Linke wurde aber schon in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet. Bei der AfD werden wir das vermutlich nicht erleben, weil die Verfassungsschützer auf dem rechten Auge blind sind.

Und auch folgendes darf man nicht vergessen: Die Bundesrepublik ist nicht nur eine Demokratie, sondern wird laut Grundgesetz als Sozialstaat definiert. Eigentum verpflichtet. Wenn aber das Wörtchen "sozial" ausreichen würde, um dem zu genügen, wäre die AfD eine verfassunsgpatriotische Partei. Ist sie aber nicht. Während auf der linken Seite eingefordert wird, dass die Würde des Individuums tatsächlich unantastbar sei, wird das von AfD-Seite derart bestritten, dass sie vermutlich am liebsten das Grundgesetz Artikel 1 ändern würden in "Die Würde des Deutschen ist unantastbar". Dieser hätte dann aber oft nichts davon, da die AfD laut ihrem Parteiprogramm für Steuersenkungen steht, die in der Praxis dann aber doch nur den Reichen wirklich nützen.

Und zu den Punkten "Globalisierung" und "EU" möchte ich etwas schreiben: Die Linke ist globalisierungskritisch und würde sie gerne sozialpolitisch abfedern. Die AfD dagegen lehnt so etwas komplett ab und würde am liebsten eine Mauer um Deutschland bauen. Während die Linke sich in EU-Fragen doch ebenfalls kritisch ist und den Sozialstaat in ganz Europa nicht geschleift sehen möchte, will die AfD zurück zum Nationalstaat. Die Linke will also eine andere, sozialere EU. Die AfD will keine EU.

Mich wundert es also stark, was diese beiden Parteien einen sollte, auf dass sie zusammenarbeiten würden.


Sehr gut und zutreffend formuliert, :thumbup:
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 1. Feb 2018, 13:50

Hyde hat geschrieben:(27 Jan 2018, 18:12)

Für die Politiker mag das zustimmen. Was die Wähler angeht, so dürften sich Linke und AfD da teilweise recht ähnlich sein. Beides sind Parteien für die (häufig ostdeutschen) Wutbürger, die auf „das System“ schimpfen, antiwestlich geprägt sind, globalisierungsfeindlich sind und gewisse Faszinationen für Autokraten wie Putin hegen.

Da gibt es zwischen Linken und AfD viele Übereinstimmungen.



Was diesen Punkt angeht also das Verhältnis zu autoritären Denken und Handeln sind sich in der Tat meiner Ansicht nach, Linkspartei und AFD ähnlicher als zum Beispiel AFD und FDP, gleichwohl die beiden Parteien in der Sozialpolitik wiederum Welten trennen.
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Hyde
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Hyde » Do 1. Feb 2018, 13:55

Progressiver hat geschrieben:(27 Jan 2018, 23:32)
Im Übrigen gewinnt die AfD aus allen Parteien Zulauf


Ich würde meinen, dass die Grünen recht immun gegen die AfD sind.

Grünen-Wähler und AfD-Wähler sind so ziemlich der größte Gegensatz, den man sich vorstellen kann.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Europa2050 » Do 1. Feb 2018, 14:05

Hyde hat geschrieben:(01 Feb 2018, 13:55)

Ich würde meinen, dass die Grünen recht immun gegen die AfD sind.

Grünen-Wähler und AfD-Wähler sind so ziemlich der größte Gegensatz, den man sich vorstellen kann.


Ja, da gehe ich mit. Da existiert der Widerspruch nicht nur im Hauptthemenfeld der AfD (ihr wisst schon ...) sondern auch in allen anderen Themenfeldern (soweit die AfD dazu eine Meinung hat).

Bei den anderen Parteien sind in diesen Nebenthemenfeldern teilweise Übereinstimmungen möglich.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 1. Feb 2018, 18:32

Hyde hat geschrieben:(01 Feb 2018, 13:55)

Ich würde meinen, dass die Grünen recht immun gegen die AfD sind.

Grünen-Wähler und AfD-Wähler sind so ziemlich der größte Gegensatz, den man sich vorstellen kann.



Naja kaum bekommt die AFD Stimmen von Grünen oder FDP Wählern , Grüne und FDP scheinen.immun gegen AFD zu sein, dagegen lassen die Union die Linkspartei und die SPD deutlich federn gegenüber der AFD.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Tomaner » Do 1. Feb 2018, 19:39

Kael hat geschrieben:(27 Jan 2018, 00:47)

Letztlich ist es nur eine Theorie - Allerdings gibt es in einigen Bereichen große Überschneidungen im sozialen Bereich zwischen der AfD und der Linken. Gleichzeitig, könnten beide Parteien, dadurch das sie die "Grenzen" sind, einen mittleren guten Kompromiss ausarbeiten. Momentan sieht es ja so aus das ALLE Parteien, außer die Linke, sich eine zusammenarbeit mit der AfD in einzelnen Positionen vorstellen könnte.

Wie kann es sein, dass ausgerechnet die 'Grenzparteien' - Ideologisch komplett voneinander entfernt, sich vorstellen können zusammen zu arbeiten? Und noch ein weiterer Fall: Was könnte passieren, würden diese beiden Parteien es schaffen einen Weg zu finden auch auf anderen Ebenen effektiv zusammen zu arbeiten.

Letztlich, kämen beide Parteien zusammen auf einen stolzen Satz von 21,8% - was schon eine beachtliche Leistung ist und ob der aktuellen Abgeordneten-"Anwesenheitsleistung" sie tatsächlich dazu bemächtigen würde aktiv Beschlüsse durchzusetzen.

Der Grund des Threads dahingehend ist eher die Möglichkeit einmal aufzuzeigen (auch wenn dies sehr unwahrscheinlich ist) und gegebenenfalls auszudiskutieren was dies, vor allem auch für die nächste Wahl, an Auswirkungen haben könnte.


Trittbrettfahrer zu Sozialen Fragen, wollen mit Linken zusammen arbeiten. Vollkommen lächerlich. Eine AfD macht sich zum Hurensohn des Kapitals mit neoliberaler Einstellung, ist von Arbeitnehmern so weit entfernt wie andere Galaxien. AfD ist eine totale Arbeiterhasspartei und konnte bisher, einschließlich seiner Fans, nichtmal eine einziges Interesse von Arbeitern überhaupt nennen. Ihr angeblicher Arbeitnehmerflügel, wird von einem Arbeitgeber geführt, was alleine aufzeigt was für Verarschung und Verbrechen gegenüber den Arbeitern vorbereitet werden. Mit solchen falschen braunen Ratten sollen Linke zusammenarbeiten? Von was träumst du Nachts.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 25. Apr 2018, 21:04

Höcke wurde von Gewerkschaftern unter lauten "Auf Wiedersehen!"-Rufen abgeschoben.

Gute Arbeit.

Die Solidarität der AfD werde nicht gebraucht, erklärte der Betriebsrat. Opelaner und Vertrauensleute drängten Höcke und etwa ein halbes Dutzend andere AfD-Anhänger immer weiter von der Kundgebung ab.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 04720.html
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Excellero » Mi 25. Apr 2018, 21:15

Auf seiten der AfD gibt es sicherlich die Bereitschaft wenn ein Konsens besteht auch mit den anderen Parteien zu kooperieren. Leider wird diese Einstellung bei den Altparteien nicht geteilt, da die ihr Kindergartenspielchen "Mit denen Spielen wir nicht, unser Förmchen" treiben. Daß sie eigentlich im Parlament sitzen um genau das Gegenteil zu tun, nämlich konstruktiv zu arbeiten vergessen sie dabei nur allzugern...
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Tomaner » Do 26. Apr 2018, 09:02

Excellero hat geschrieben:(25 Apr 2018, 22:15)

Auf seiten der AfD gibt es sicherlich die Bereitschaft wenn ein Konsens besteht auch mit den anderen Parteien zu kooperieren. Leider wird diese Einstellung bei den Altparteien nicht geteilt, da die ihr Kindergartenspielchen "Mit denen Spielen wir nicht, unser Förmchen" treiben. Daß sie eigentlich im Parlament sitzen um genau das Gegenteil zu tun, nämlich konstruktiv zu arbeiten vergessen sie dabei nur allzugern...

Nochmal, mit Nazis, Menschenjägern, Hetzern, die die Menschenrechte mit Füßen treten darf es niemals Zusammenarbeit geben. AfD ist keine soziale Partei, nur weil sie als Trittbrettfahrer in Erscheinung tritt. Den Anschein zu erwecken, etwas für Arbeitnehmer zu tun (höhere Löhne) entlarvt sich bei genauen hinschauen als leere Hülse. Für höhere Löhne sind Gewerkschaften und Tarifrunden zuständig und die bekämpft eine AfD, um sich gleichzeitig auf die Seite einer Nazigewerkschaft zu schlagen "Zentrum Automobil".
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Dieter Winter » Do 26. Apr 2018, 09:15

Tomaner hat geschrieben:(01 Feb 2018, 19:39)

Trittbrettfahrer zu Sozialen Fragen, wollen mit Linken zusammen arbeiten.


Oder sie spielen die soziale Karte aus Kalkül?

Strategisch wäre aus aus AfD Sicht nicht das Dümmste, den Interessenvertreter des "Kleinen Mannes" zu spielen. National und sozial - sozusagen. :s
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Do 26. Apr 2018, 09:17

Excellero hat geschrieben:(25 Apr 2018, 22:15)

Auf seiten der AfD gibt es sicherlich die Bereitschaft wenn ein Konsens besteht auch mit den anderen Parteien zu kooperieren. Leider wird diese Einstellung bei den Altparteien nicht geteilt, da die ihr Kindergartenspielchen "Mit denen Spielen wir nicht, unser Förmchen" treiben. Daß sie eigentlich im Parlament sitzen um genau das Gegenteil zu tun, nämlich konstruktiv zu arbeiten vergessen sie dabei nur allzugern...

Daß sich Hetzer wie die AfD durchaus anbiedern würden, um ihre extremistischen Ansichten mit durchzubringen, ist ein altes Spiel. Nein "mit denen spielen wir nicht", wie schon Schneewittchen erfahren mußte, daß man geschenkte giftige Äpfel nicht nimmt. In KEINER Rede eines AfD-Abgeordneten, der ich bisher lauschen konnte (ich schaue regelmäßig die Bundestagssitzungen, die auf Phoenix übertragen werden) konnte ich irgendeinen Ansatz von konstruktiver Arbeit erkennen. Allenfalls Vorschläge, die
mit irgendeiner Bedingung oder einem Vorbehalt für das menschenfeindliche Weltbild der AfD verknüpft waren. Das beste Beispiel ist die kleine Anfrage bezüglich Behinderter durch "Inzucht", die ja auch schon gleich mit der Erwartung verknüpft war, daß das Ergebnis sei, daß das bei Zuwanderern aufgrund ihrer kulturellen Sitten besonders stark ausgeprägt sein müsse. Danke, dieses Pack kann bleiben, wo der Pfeffer wächst, ach nein, da wohnen ja auch Leute die die hassen. Bleibt also nur noch Neuschwabenland oder die Mondbasis. Wobei letztere demnächst auch nicht mehr lange zu halten ist, wenn die geplante Mondstation als Ausgangspunkt für interplanetare Flüge eingerichtet wird.
Zuletzt geändert von zollagent am Do 26. Apr 2018, 09:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Do 26. Apr 2018, 09:17

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:15)

Oder sie spielen die soziale Karte aus Kalkül?

Strategisch wäre aus aus AfD Sicht nicht das Dümmste, den Interessenvertreter des "Kleinen Mannes" zu spielen. National und sozial - sozusagen. :s

Das hat doch ihr großer Ahn, der begnedete Redner aus Österreich doch auch getan. Es waren seine Anfänge.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Dieter Winter » Do 26. Apr 2018, 09:19

zollagent hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:17)

Das hat doch ihr großer Ahn, der begnedete Redner aus Österreich doch auch getan. Es waren seine Anfänge.


Genau das meinte ich. :mad:
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Do 26. Apr 2018, 09:21

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:19)

Genau das meinte ich. :mad:

Und warum bist du jetzt verärgert? Freu dich doch, daß du auch von mir Zustimmung erhältst. :)
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon DarkLightbringer » Do 26. Apr 2018, 09:24

Excellero hat geschrieben:(25 Apr 2018, 22:15)

Auf seiten der AfD gibt es sicherlich die Bereitschaft wenn ein Konsens besteht auch mit den anderen Parteien zu kooperieren. Leider wird diese Einstellung bei den Altparteien nicht geteilt, da die ihr Kindergartenspielchen "Mit denen Spielen wir nicht, unser Förmchen" treiben. Daß sie eigentlich im Parlament sitzen um genau das Gegenteil zu tun, nämlich konstruktiv zu arbeiten vergessen sie dabei nur allzugern...

Die Bannerparteien wollen keine Kollaboration mit der AfD, weil ihre Wähler das nicht gut heißen würden. Spielen kann man schon, aber Demokratie ist nicht verhandelbar. Ganz einfach.

Wer im Parlament nur deswegen sitzt, um antiparlamentarische Propaganda zu betreiben, gehört eigentlich gar nicht dort hin.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Dieter Winter » Do 26. Apr 2018, 09:29

zollagent hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:21)

Und warum bist du jetzt verärgert? Freu dich doch, daß du auch von mir Zustimmung erhältst. :)


Ich ärgere mich ja nicht über Dich ;)

Mich ärgert die offene Flanke: Hartz IV, Rente, Pflegenotstand usw.

Solche Dinger

https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... ichen.html

könnten der AfD weiteren Aufwind verschaffen, wenn sie diese Steilvorlagen nutzt.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Excellero » Do 26. Apr 2018, 09:39

Keine einzige Zeile birgt hier die Wahrheit. Die sieht nämlich so aus und das haben ettliche Vertreter der Blockparteien ja ausgiebig zum besten gegeben, daß man die AfD einfach nur deswegen meidet und ausgrenzt weil sie die AfD ist. Mit welchem vorgeschobenen Grund man das auch immer rechtfertigen will, es geht letztlich nur darum sich Konkurenz vom Hals zu halten. Das war bei den Grünen so, das war bei den Linken so... und glücklicherweise funktioniert das heute genauso wenig wie damals :)
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon Dieter Winter » Do 26. Apr 2018, 09:41

Excellero hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:39)

Die sieht nämlich so aus und das haben ettliche Vertreter der Blockparteien ja ausgiebig zum besten gegeben, daß man die AfD einfach nur deswegen meidet und ausgrenzt weil sie die AfD ist.


Die AfD wir ausgegrenzt, weil in ihr Rechtsextremisten sehr großen Einfluss haben.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Do 26. Apr 2018, 09:48

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:29)

Ich ärgere mich ja nicht über Dich ;)

Mich ärgert die offene Flanke: Hartz IV, Rente, Pflegenotstand usw.

Solche Dinger

https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... ichen.html

könnten der AfD weiteren Aufwind verschaffen, wenn sie diese Steilvorlagen nutzt.

In dem Bericht ist offensichtlich der Spahn-Flügel aktiv. Das wird nicht laufen. Spätestens das BVG würde so ein Vorhaben stoppen.
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Re: Zusammenarbeit der Linken und der AfD in sozialen Fragen

Beitragvon zollagent » Do 26. Apr 2018, 09:51

Excellero hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:39)

Keine einzige Zeile birgt hier die Wahrheit. Die sieht nämlich so aus und das haben ettliche Vertreter der Blockparteien ja ausgiebig zum besten gegeben, daß man die AfD einfach nur deswegen meidet und ausgrenzt weil sie die AfD ist. Mit welchem vorgeschobenen Grund man das auch immer rechtfertigen will, es geht letztlich nur darum sich Konkurenz vom Hals zu halten. Das war bei den Grünen so, das war bei den Linken so... und glücklicherweise funktioniert das heute genauso wenig wie damals :)

O je, da nimmt jemand ein Zitat in seine Signatur, von einem, der ihn in den Hintern treten würde ob der hier vertretenen Ansichten. :mad2: Aber sei's drum, das Opfergejammer der Extremisten ist irrelevant. Man spielt nicht mit den Schmuddelkindern, weil sie Deutschland wieder verschmuddeln würden. Einmal reicht. Dark-Lightbringer hat es so formuliert, daß dem wenig hinzuzufügen wäre. Außer vielleicht, daß die Selbstsicht als "Konkurrenz" doch ein wenig anmaßend wäre bei einem Wählerpotential von maximal 15 %.
Zuletzt geändert von zollagent am Do 26. Apr 2018, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.
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