Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

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schokoschendrezki
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Re: "Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei"

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Jan 2018, 15:27

Selina hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:15)

Mal abgesehen davon, dass das Attribut "völkisch" im Zusammenhang mit der SED der reinste Blödsinn ist und viele der zum Teil auch sehr kritischen Parteimitglieder von damals (ja, auch solche gabs) stark diffamiert, hat die heutige Linke nun wahrlich nichts mehr mit der stalinistischen SED zu tun. Absolut nichts. Bei meiner Familiengeschichte, die ich hier schon mehrfach andeutete, könnte ich niemals Sympathien für die Linke entwickeln, wenn da noch eine SED-Nähe wäre.

Also die "Entstalinisierung" auch der SED fand ja bereits zu tiefsten DDR-Zeiten (mehr oder weniger konsequent) statt. Das ist also sowieso nicht das Problem. Den kritischen Parteimitgliedern (natürlich gabs die auch) steht allerdings eine Biografie wie die des Schriftstellers Franz Fühmann (den ich auch persönlich kannte) gegenüber: Vom Nazi-Mitläufer zum DDR-"Kulturschaffenden" zum kritischen Dissidenten-Schriftsteller. Das ist der Maßstab: Stellt es nicht auch eine Entwertung dar, wenn man eine innerparteiliche Distanzierung von SED-Genossen gegenüber völkischen Einstellungen auf gleiche Stufe zu konsequentem Dissidententum stellt?

Ich halte den Zusammenhang von SED und "völkisch" nicht für völligen Blödsinn, Auch wenn man berücksichtigt, dass nicht wenige SED-Genossen mit ausdrücklich völkischen Ideologien gar nix am Hut hatten.

In seinem Buch Rechtsextremisten in der DDR bis 1989 vertritt Waibel unter anderem die These, dass die autoritäre Struktur der DDR, die gegenüber Jugendlichen besonders wirksam gewesen sei, eine wesentliche Voraussetzung war, damit Jugendliche fremdenfeindliche und profaschistische Einstellungen übernehmen konnten. Bürokratismus und Zentralismus seien der ideale Nährboden für rechtsextremistische Einstellungen gewesen. Die DDR-Führung habe einen Obrigkeitsstaat geschaffen, daher sei es für Rechtsextreme ein Leichtes gewesen, gesellschaftliche Anknüpfungspunkte zu finden.

Der Historiker Waibel hat nach Auswertung von Stasi-Unterlagen mehrere Monografien zu den Themen Rassismus in DDR und SED gescrhieben.

Überlegungen dieser Art werden ja nicht zuletzt aktuell mit dieser seltsamen Parolenfortsetzung "Wir sind das/ein Volk" befördert. Aber es geht ja eigentlich auch gar nicht so sehr um die SED. Vielleicht ist das auch etwas falsch von mir herübergebracht worden.

Es geht (der Name steht schließlich im Thema) um LaFontaine. Rechne es mir nicht als nachtragend an. Der Mann war Mitte der 00er ein absolut erfahrener und mit allen Wassern gewaschenr Profi-Politiker. Dem rutscht nicht einfach irgendwas heraus. Schon gar nicht bei einer Rede (und nicht in einer Diskussion). Die Verwendung der Begriffe "Fremdarbeiter" und "Familienväter" in seiner berüchtigten Chemnitzer Rede war hundert Prozent gezielt und sie war hunderteinprozent völkisch. Was denn sonst. Und er hat bis heute (meines Wissens zumindest) nix davon zurückgenommen.

Die weit links stehende Zeitschrift "konkret" bildete seinerzeit einen geifernden LaFontaine mit Hitlerbärtchen auf der Titelseite ab. Die linke "tageszeitung" schrieb noch im September letzten Jahres:

Des weiteren spricht Lafontaine voll taktischem Kalkül mit vollster Absicht Ressentiments an, die letztlich rein populistische Stimmungsmache sind und im Kern Rassismus und Xenophobie bedienen.


"Im Kern Rassismus" von einer eher linken Zeitung. Ich bin ja manchmal mir selbst gegenüber skeptisch, ob man mit seiner Kritik tatsächlich so weit gehen kann. Ja. Muss man offensichtlich. Auch nach hundertmal erklären wie er das in Chemnitz "gemeint" habe, ist es offensichtlich auch bei bewusst sich als links verstehenden Journalisten als "im Kern Rassismus bedienend" angekommen. Noch immer. Und das wird sich auch nicht mehr ändern. Und selbst wenn er es nicht völkisch gemeint hat (was ich nicht glaube) muss man als sich irgendwie links sehender Mensch erkennen, dass der Mann "verbrannt" ist. Ein für alle mal. Niemand will ihm irgendwas tun. Man soll nur die Diskreditierung linker Bewegungen durch diese Person unterbinden.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 19. Jan 2018, 15:41

Der General hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:20)


Ja aber nur formal-rechtlich gesehen.


Was für ein Blödsinn.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon pikant » Fr 19. Jan 2018, 15:44

Der General hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:20)





Ja aber nur formal-rechtlich gesehen. Bei einer Auflösung und anschließender Neugründung, hätte man nicht an den bevorstehenden Wahlen antreten können.
e


man haette vor allem auf Millionen Euros verzichten muessen - dann doch lieber Rechtsnachfolger der menschenverachtenden SED!
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Selina » Fr 19. Jan 2018, 15:47

Schokoschendrezki, ich könnte auch jede Menge Persönlichkeiten erwähnen, darunter auch sehr prominente, die in der SED waren und dort allerhand auf die Mütze kriegten ständig wegen ihrer kritischen Haltung zu vielen Fragen (zum Beispiel Planwirtschaft, Personenkult, "demokratischer Zentralismus" etcpp). Die Geschichte der SED war ein sehr widersprüchlicher und schwieriger Prozess. Da ging es niemals so schwarz-weiß ab, wie es heute die Medien unisono berichten. Dass es bestimmte Bedingungen in der DDR gab, die Rassismus förderten, kann bejaht werden. Das gab es aber hüben und drüben. Und was Lafontaine anbelangt, ja, das ist eine widersprüchliche Persönlichkeit. Für einen Rassisten halte ich ihn jedoch nicht. Ja, man sollte genau hinhören, was er so sagt, sich aber auch nicht zu sehr in diese ganzen Spaltungs-Debatten hineinziehen lassen, die natürlich im Moment mit Absicht forciert werden.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 19. Jan 2018, 16:21

Ein Paar sucht das Volk

"Team Sahra" sucht sich via eigener Website Gefolgsleute, aber auch das (informelle) Team Katja ist nicht völlig untätig.

Beide Politikerinnen sind sich spinnefeind. Manche sagen, Kipping fühle sich von Wagenknecht regelrecht verfolgt. In der Bundestagsfraktion führt die Parteivorsitzende ihre eigene informelle Gruppe, der sich einige aus dem Wagenknecht-Lager angeschlossen haben.
Durchsetzen kann sich Kipping in der Fraktion allerdings bislang nicht.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 02345.html

Beide Teams haben noch etwas Zeit bis zur nächsten wichtigen Wahl. Aber ob der Machtkampf bis dahin entschieden ist, bleibt vorerst unklar.

Team Sahra vs. Team Katja - bleiben Sie dran!
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Selina » Fr 19. Jan 2018, 16:23

Die faz ist auch ganz bestimmt das richtige Blatt, die Lage in der Linken haarscharf zu analysieren :D
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 19. Jan 2018, 16:26

Selina hat geschrieben:(19 Jan 2018, 16:23)

Die faz ist auch ganz bestimmt das richtige Blatt, die Lage in der Linken haarscharf zu analysieren :D


genau ... sie hat den nötigen Abstand.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon twilight » Fr 19. Jan 2018, 16:49

Selina hat geschrieben:(19 Jan 2018, 16:23)

Die faz ist auch ganz bestimmt das richtige Blatt, die Lage in der Linken haarscharf zu analysieren :D

"Neues Deutschland" wäre empfehlungswert :D
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 19. Jan 2018, 17:02

Selina hat geschrieben:(19 Jan 2018, 16:23)

Die faz ist auch ganz bestimmt das richtige Blatt, die Lage in der Linken haarscharf zu analysieren :D

Warum denn nicht, auch die geistige "Konkurrenz" hat mal Ideen oder Informationen. Der Wettbewerb lebt ja nicht von Langeweile.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 19. Jan 2018, 19:45

Der SPIEGEL meint, die Linke sei machtloser denn je.

Die Abgehängten
Die SPD zerfleischt sich, der Linken droht die Spaltung, und die Grünen driften nach rechts. Die politische Linke in Deutschland und Europa ist machtloser denn je.
https://magazin.spiegel.de/SP/2018/04/1 ... index.html

Doch immerhin, Team Sahra und Team Katja arbeiten konkurrierend an der selben Sache - der Kernspaltung. ;)
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Der General » Fr 19. Jan 2018, 23:29

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Jan 2018, 15:41)

Was für ein Blödsinn.


Die Bundeszentrale für politische Bildung ist für Dich Blödsinn ?

Ich kann ja nichts dafür wenn Dir das nicht gefällt.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Der General » Fr 19. Jan 2018, 23:32

pikant hat geschrieben:(19 Jan 2018, 15:44)

man haette vor allem auf Millionen Euros verzichten muessen - dann doch lieber Rechtsnachfolger der menschenverachtenden SED!
Bei Geld hoert jede Moral auf - das ist sogar bei der Linken so.


Die PDS hat ganz klar Abstand genommen von der Ideologie der SED, dürfte doch hinlänglich bekannt sein ;)

Das da ein paar Euronen mit im Spiel waren, möchte ich nicht bestreiten, mit mangelnder Moral hat das aber eher weniger zu tun.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 20. Jan 2018, 00:17

Der General hat geschrieben:(19 Jan 2018, 23:29)

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist für Dich Blödsinn ?




nö... deine Aussage...
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Der General » Sa 20. Jan 2018, 12:41

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(20 Jan 2018, 00:17)

nö... deine Aussage...


Na, die habe ich doch aus der Bundeszentrale für politische Bildung übernommen, liest Du eigentlich die Beiträge?
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 20. Jan 2018, 12:49

Der General hat geschrieben:(20 Jan 2018, 12:41)

Na, die habe ich doch aus der Bundeszentrale für politische Bildung übernommen, liest Du eigentlich die Beiträge?


Klar, dass du meine Anmerkung nicht verstanden hast.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon H2O » Sa 20. Jan 2018, 20:03

Vielleicht ist dieses ganze linke Gesause eher ein Persönlichkeitsproblem als ein Parteiproblem: Wo Lafo auch heimisch ist, da fehlt es sehr bald am richtigen linken Verständnis. :(

Warum macht er sich denn nicht auf und gründet die Lafo-Partei mit dem einzig wahren linken Weltverständnis? Einziger Entscheider Lafo persönlich. Zustimmung und Beifall erwünscht, Widerspruch erlaubt, aber Entscheider Lafo. Muß Lafo mit seiner Sahra noch einmal abklären. :)

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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon SirToby » Sa 20. Jan 2018, 21:16

H2O hat geschrieben:(20 Jan 2018, 20:03)

Vielleicht ist dieses ganze linke Gesause eher ein Persönlichkeitsproblem als ein Parteiproblem: Wo Lafo auch heimisch ist, da fehlt es sehr bald am richtigen linken Verständnis. :(

Warum macht er sich denn nicht auf und gründet die Lafo-Partei mit dem einzig wahren linken Weltverständnis? Einziger Entscheider Lafo persönlich. Zustimmung und Beifall erwünscht, Widerspruch erlaubt, aber Entscheider Lafo. Muß Lafo mit seiner Sahra noch einmal abklären. :)

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Liste Lafo? Ich wär dafür. Zumindest weiss man, wo man da wogegen sein kann.
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon H2O » Sa 20. Jan 2018, 21:22

SirToby hat geschrieben:(20 Jan 2018, 21:16)

Liste Lafo? Ich wär dafür. Zumindest weiss man, wo man da wogegen sein kann.

Vor allem hätte der Mann doch seinen inneren Frieden! Muß doch furchtbar sein, immer wieder in der falschen Partei fest zu hängen. Reines Mitgefühl!
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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon SirToby » Sa 20. Jan 2018, 21:26

H2O hat geschrieben:(20 Jan 2018, 21:22)

Vor allem hätte der Mann doch seinen inneren Frieden! Muß doch furchtbar sein, immer wieder in der falschen Partei fest zu hängen. Reines Mitgefühl!


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Re: Lafontaine plädiert für neue linke Volkspartei

Beitragvon Kunz » Sa 20. Jan 2018, 21:28

Die derzeitige Linke, ist nicht links, sondern link. Mit anderen Worten, die Chefs sind mit den Diäten zufrieden.
Deshalb muss es wohl eine Bewegung innerhalb der Linken geben, die das verändert.

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