Was wollen die Grünen?

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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 30. Nov 2017, 08:51

jorikke hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:02)

Um die ganzen negativen Auswüchse, die uns der enorm schnelle technische Fortschritt gebracht hat, den wir exzessiv nutzten ohne die Folgen zu beherrschen, um diese Fehlentwicklungen zu beheben, wollen sie den technischen Wandel noch weiter beschleunigen?
Zumindest auf den ersten Blick scheint das ein rechtes Paradoxon zu sein.
( Nicht wichtig und auch nur halbernst gemeint, kam mir aber beim Lesen ihres Satzes sogleich in den Sinn.)


Daran ist schon einiges wahr. Gemeint war aber der Ausbau erneuerbare Energien, wo man auch viel falsch machen kann (Anbau von "Energiepflanzen, Bio-Diesel)... und die bisher langen Gesichter, was die Speicherung von elektrischer Energie für Zeiten der Flaute und dichter Wolkendecke betrifft. Aber da scheint sich etwas zu tun. Gemeint war auch ein zukunftssicheres Verkehrskonzept für Ballungsgebiete, anstelle von 7-sitzigen SUVs mit 150 kW-Dieseln.

Da empört sich die Volksseele... und ich verstehe gar nicht, warum die sich nicht entsetzt zeigt über die selbst angerichtete Naturvernichtung.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Tomaner » Do 30. Nov 2017, 11:57

Positiv Denkender hat geschrieben:(29 Nov 2017, 17:33)

Deine Einordnung bleibt dir überlassen . Fakt ist ohne Grüne ist das Land bestens klar gekommen . Da muss man nicht auf den alten Kaiser Wilhelm
anstoßen ,der war noch vor meiner Zeit . Grüne als Verbots und Verhinderungspartei haben unserem Land wenig weitergeholfen .
Oder wolltest du jemanden erzählen dass die Mehrheit der Bürger diese Grünen brauchen .Dann würden diese Schulmeistertypen mehr als 7 %
der Wähler auf sich vereinen . Übrigens mein gesamtes Leben ,bis heute war köstlich .Die ersten 50 Jahre nicht so einfach wie heute aber
trotzdem köstlich .Der Schrei nach dem Staat übertönt heute jede Eigeninitiative . Heute wird jedem zu viel Zucker in den Hintern geblasen .
Die Grünen möchten den Menschen zudem vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben was sie essen und trinken sollen ,wie sie sich von A nach B zu bewegen
haben . Das können die Menschen gut alleine entscheiden .


Können die Menschen wirklich alle selbst entscheiden wie man sich sinnvoll von A nach B bewegt? Dürfen nur die Interessen von denjeneigen vertreten werden, die sich bewegen wollen und die Interessen von Leuten die saubere Luft atmen wollen nicht, noch nicht mal die von jenen die Astma haben? Auch ist Deutschland kein Land, das eine Scheibe darstellt und am Rand nichts mehr kommt. Mit anderen Worten, Deutschland ist ein Land das sehr wohl von Exporten abhängig ist und Entwicklungen nicht verschlafen darf. Wenn eine chinesische Staatsregierung entscheidet, ab morgen dürfen in Städte keine Benzinautos mehr fahren, verkauft man dorthin auch keine mehr. Auch kann Deutschland nicht mit Billigstlohnländer sich messen, sondern muß Produkte entwickeln und anbieten die andere nicht können. Was du willst, ein immer weiter so, führt in einer Sackgasse, wo am Ende die Entwicklung weltweit verschlafen wurde. Selbst Manager die mit Grünen absolut nichts am Hut haben, halten Benzinmotoren und alles was dazu gehört, für ein Auslaufmodel und forschen mit Millionen in andere Richtung.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 30. Nov 2017, 12:29

H2O hat geschrieben:(29 Nov 2017, 15:34)

Der technische Wandel ist in vollem Gange, und Sie wollen Ihn nicht erkennen? Dabei gab und gibt es auch gute (eigentlich ja schlechte!) Gründe der Umweltpolitik, hier fordernd und fördernd ein zu greifen. Deshalb beziehen wir jetzt 30% unseres Stroms aus erneuerbaren Energien. Mich überrascht es auch nicht, wenn Investoren mit ihrer Geschäftstätigkeit gutes Geld verdienen. Muß ja einen Grund geben, mit eigenem Geld Risiken ein zu gehen. Da gibt es große und kleine Fische, vom Solardach bis zum Solarpark, von Beteiligungsmodellen bis zu Großinvestitionen. Und alle wollen nur eins damit: Ordentlich Geld verdienen. Wie verwerflich!

Gar nicht aus zu denken, daß der nächste technische Wandel nur zu Lasten des zahlenden Bürgers geht... Das gewohnte Verkehrswesen steht vor seinem Ende. Einmal natürlich wegen der Umweltvergiftung in Ballungsgebieten.... haben diese Raffkes doch tatsächlich Grenzwerte der Belastung festgelegt, nur um uns arbeitende Mitbürger demnächst nach Strich und Faden aus zu nehmen, wo ein Großteil von uns wohl eine fühlbar ansteigende Zahl von Verkehrsopfern dieser Art in Kauf genommen hätte. Gestorben wird schließlich überall! Nun halten die Kommunen die Hand auf für weniger schädliche öffentliche Verkehrsmittel, Entsorgungsfahrzeuge, Dienstwagen (?). Und uns zahlendes Volk lassen sie allein mit unseren 170 kW-SUV mit Platz für 7 Personen, in denen wir Einlinge jeden Tag den Gott werden läßt unsere Arbeitsstellen ansteuern. Wir haben ja gar nicht geahnt, daß dieser Lebenstraum in hellen Wahnsinn umschlagen könnte. Der freie Markt mit seinen vielen Betriebs- und Volkswirten hat's möglich gemacht.

Jetzt wird ein starker Mann (es darf aber auch eine starke Frau sein) gebraucht, die untersagt, daß jemand an unseren Fehlentwicklungen und Abhilfemaßnahmen auch noch gut verdient; das ist echt schmutziges Geld für Parasiten. In unserem Lande gibt es ja so viel Ungerechtigkeit, denken wir doch nur an Studenten, Rentner, Krankenschwestern... aber das führt jetzt wirklich zu weit. Eine wilde Flucht deutscher Mitbürger über unsere Landesgrenzen hat längst eingesetzt, weil überall auf der Welt der technische Wandel mit mehr Vernunft und vor allem kostenlos gestaltet wird.

Natürlich lässt sich der Investor gern großzügig belohnen, zumal wenn der Staat 20 Jahre lang den Zugewinn garantiert. Die Renditen unterliegen in dem Fall keinem Wettbewerb und das unternehmerische Risiko wird auf die Allgemeinheit abgewälzt. Es ist nicht verwerflich, Geld verdienen zu wollen, sicher, der Steuerzahler will das auch. Letzterer bekommt allerdings keine langfristigen Garantien, das Konto üppig versorgt zu wissen. Im Gegenteil, die Hochpreispolitik im europäischen Vergleich sorgt hier dann im verzerrten Wettbewerb für kalte Enteignung.

Die Pariser Klimaschutzziele sind unzweifelhaft wichtig, nur ist ein übereifriger Verzicht auf Versorgungssicherheit und das Killen von Jobs weder verantwortbar noch überhaupt effizient. Ein Import von Atom- und Kohlestrom aus den Nachbarländern ändert am Weltklima nix.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 30. Nov 2017, 13:39

DarkLightbringer hat geschrieben:(30 Nov 2017, 12:29)

Natürlich lässt sich der Investor gern großzügig belohnen, zumal wenn der Staat 20 Jahre lang den Zugewinn garantiert. Die Renditen unterliegen in dem Fall keinem Wettbewerb und das unternehmerische Risiko wird auf die Allgemeinheit abgewälzt. Es ist nicht verwerflich, Geld verdienen zu wollen, sicher, der Steuerzahler will das auch. Letzterer bekommt allerdings keine langfristigen Garantien, das Konto üppig versorgt zu wissen. Im Gegenteil, die Hochpreispolitik im europäischen Vergleich sorgt hier dann im verzerrten Wettbewerb für kalte Enteignung.

Die Pariser Klimaschutzziele sind unzweifelhaft wichtig, nur ist ein übereifriger Verzicht auf Versorgungssicherheit und das Killen von Jobs weder verantwortbar noch überhaupt effizient. [color=#0080FF]Ein Import von Atom- und Kohlestrom aus den Nachbarländern ändert am Weltklima nix.[/color]


Selbst diese Anmerkung ist nur scheinbar richtig. Der Mangel führt zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Außerdem wurde nun schon sehr oft darüber gemeckert, daß deutscher Strom aus Windkraft und Sonnenkraft in Mengen zu Schleuderpreisen exportiert wird in Länder die doch Atomstrom und Kohlestrom haben. Ich gehe davon aus, daß dieser Strom dort dann nicht erzeugt wird. Inzwischen entstehen große Versuchsanlagen zur Stromspeicherung, weil das Verschleudern von Strom kein gutes Geschäft ist. Dann unterbleiben irgendwann 2 Dinge: Das Verschleudern und der Import aus umweltschädlichen Quellen... ein doppelter Erfolg, oder?

Kurzum: Es ist gut, beim Übergang zu erneuerbaren Energien neue Fahrt auf zu nehmen.

Ohne diese Gewinngarantien dürfte kein Investor überhaupt Lust verspüren in einem Bereich zu investieren, der sehr weitgehend durch den Staat kontrolliert und gesteuert wird. Im Gegensatz zu Ihnen sind die maßgeblichen Politiker stolz darauf, daß sich der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien so gut entwickelt hat: Derzeit 30%. Inzwischen entstehen die Stromschienen, mit denen der Strom aus Windkrafträdern von Nordsee und Ostsee und dem norddeutschen Flachland in die südlichen Bundesländer geleitet wird. Dann können dort weitere AKW abgeschaltet werden. Zusätzlich wird der überschüssige Strom besser auf unser Land verteilt und damit besser genutzt. Das Ganze ist ein Jahrhundertprojekt... und anstatt über zweifellos vorhandene Lasten zu jammern sollten wir uns besser freuen, daß wir Kindern und Enkeln eine lebenswerte Umwelt hinterlassen und zugleich eine Erwerbsmöglichkeit in einer neuen Technologie schaffen.
Zuletzt geändert von H2O am Do 30. Nov 2017, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Nov 2017, 13:51

Brainiac hat geschrieben:(28 Nov 2017, 22:47)
...Aus meiner Sicht sollten die Grünen einen "Markenkern" definieren, wie ihn auch andere Parteien haben, wie die FDP mit dem Liberalismus, der Eigenverantwortung und anderen Dingen, oder die SPD mit der Sozialen Gerechtigkeit. Dieser Markenkern sollte nach meinem Dafürhalten der Kampf gegen die Externalisierung von Kosten und Negativfolgen eigenen Handelns sein, sprich, diese Kosten und Negativfolgen nicht der Umwelt und/oder den Nachfahren aufzubürden. That's it....


Ja, und genau Das ist eben kein "Markenkern", sondern es sind hohle Phrasen aus dem Lückenangebot zum Machterhalt.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 30. Nov 2017, 13:53

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:51)

Ja, und genau Das ist eben kein "Markenkern", sondern es sind hohle Phrasen aus dem Lückenangebot zum Machterhalt.


Diese verflixten Grünen aber auch! :D
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Hyde » Do 30. Nov 2017, 14:55

jorikke hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:02)

Um die ganzen negativen Auswüchse, die uns der enorm schnelle technische Fortschritt gebracht hat, den wir exzessiv nutzten ohne die Folgen zu beherrschen, um diese Fehlentwicklungen zu beheben, wollen sie den technischen Wandel noch weiter beschleunigen?
Zumindest auf den ersten Blick scheint das ein rechtes Paradoxon zu sein.


Was genau ist denn daran paradox? Ohne weiteren technischen Fortschritt würden wir bis in alle Ewigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern abhängig sein. Der technische Fortschritt ist die einzige Chance, um das Klima retten zu können.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Hyde » Do 30. Nov 2017, 15:03

Ich denke, das Aufkommen der Partei Die Linke bzw PDS war das beste, was den Grünen passieren konnte. Linke Spinner, Fundis und Sozialutopisten finden nun bei den Linken eine neue politische Heimat und werden von den Grünen ausgelagert. Die Grünen entwickeln sich dadurch immer weiter in Richtung einer staatstragenden, verantwortungsbewussten linksbürgerlichen Partei, die progressive Realpolitik betreibt und unanfällig für Populismus aller Art ist.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Nov 2017, 15:16

H2O hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:53)

Diese verflixten Grünen aber auch! :D


...welch' artige Replik ... :thumbup:
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Nov 2017, 15:22

Hyde hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:03)

Ich denke, das Aufkommen der Partei Die Linke bzw PDS war das beste, was den Grünen passieren konnte. Linke Spinner, Fundis und Sozialutopisten finden nun bei den Linken eine neue politische Heimat und werden von den Grünen ausgelagert. Die Grünen entwickeln sich dadurch immer weiter in Richtung einer staatstragenden, verantwortungsbewussten linksbürgerlichen Partei, die progressive Realpolitik betreibt und unanfällig für Populismus aller Art ist.


Die Entwicklung der Grünen von irrationalen, linken Ökos zu gutsituierten Spiessbürgern hat mit der Entwicklung der persönlichen Eigentumsverhältnisse zu tun.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alexyessin » Do 30. Nov 2017, 15:37

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:22)

Die Entwicklung der Grünen von irrationalen, linken Ökos zu gutsituierten Spiessbürgern hat mit der Entwicklung der persönlichen Eigentumsverhältnisse zu tun.


Da habt ihr beide recht. Einerseits hat es natürlich eine Verschiebung der linken Kräfte von den Grünen hin zur WASG/PDS/Linkspartei gegeben und die Grünen, wie deren Wähler sind erwachsen geworden.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 30. Nov 2017, 15:59

Woppadaq hat geschrieben:(29 Nov 2017, 18:05)

Sie vereinigen 9-10% der Wähler auf sich. Und es werden wohl noch mehr werden, je mehr Leute diese Grünen zum Teufel wünschen.



Völlig richtig. Es ist ihre Entscheidung, wenn sie lieber mit dem Auto 3 Stunden im Stau stehen, in der Innenstadt horrende Parkgebühren zahlen und die Hälfte ihres Lohnes für Steuern und Benzin ausgeben und wegen Bewegungslosigkeit mit 55 einen Herzkasper kriegen wollen - oder sich das alles sparen, indem sie mit dem Fahrrad auf dem Fahrradweg zur Arbeit fahren. Grüne Politik ist, alles dafür zu tun, dass sich letzteres eher lohnt.

Das bekommen die Menschen auch bestens ohne Grüne hin .Ich fahre seit meinem 6. Lebensjahr mit dem Fahrrad ohne den Zuspruch der Grünen .
Im Übrigens hast du Recht .Es ist jedem selbst überlassen wie er sich fortbewegt . Das Menschen immer älter werden ist sicher nicht
auf grünen Mist gewachsen . Oder wolltest du ernsthaft behaupten Grüne hätten das Fahrrad erfunden ? Wer Fahrrad fährt macht das aus eigenem
Antrieb .Dafür braucht man diese 7 % Partei nicht ,die meint den Menschen vorschreiben zu müssen, was sie zu tun und zu lassen haben .
Wofür Menschen ihr Geld ausgeben haben Grüne auch nicht zu bestimmen . Die Menschen können schon sehr gut selbst entscheiden wann es für sie
sinnvoll ist das Fahrrad zu nutzen bzw. wann sie ÖPNV oder das Auto nutzen oder zu Fuß gehen .
Übrigens zahle ich mehr für den ÖPNV als Parkgebühren . Eine Fahrt mit Buss und Bahn kostet hier hin und zurück 10 ,-€ 10ner Karte )
Parkgebühren liegen meistens zwischen 2und maximal 5 € . Wenn du die Hälfte deines Einkommens für Autokosten ausgibst will ich das nicht bestreiten .
Nicht alle Autofahrer gehören zu den Geringverdienern .
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Sextus Ironicus » Do 30. Nov 2017, 16:04

Alexyessin hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:37)

die Grünen, wie deren Wähler sind erwachsen geworden.


Wohlständig wäre der bessere Ausdruck. Wie der ZEITmensch das letzte Woche sagte: Die FDP ist der innere Schweinehund der Grünen. Der Unterschied liegt im Gefühlsbereich und der pastoralen und paternalistischen Grundhaltung, die als Erbe West und Ost eben den Schweinehund umrahmen.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 30. Nov 2017, 16:06

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:59)

Das bekommen die Menschen auch bestens ohne Grüne hin .Ich fahre seit meinem 6. Lebensjahr mit dem Fahrrad ohne den Zuspruch der Grünen .
Im Übrigens hast du Recht .Es ist jedem selbst überlassen wie er sich fortbewegt . Das Menschen immer älter werden ist sicher nicht
auf grünen Mist gewachsen . Oder wolltest du ernsthaft behaupten Grüne hätten das Fahrrad erfunden ? Wer Fahrrad fährt macht das aus eigenem
Antrieb .Dafür braucht man diese 7 % Partei nicht ,die meint den Menschen vorschreiben zu müssen, was sie zu tun und zu lassen haben .
Wofür Menschen ihr Geld ausgeben haben Grüne auch nicht zu bestimmen . Die Menschen können schon sehr gut selbst entscheiden wann es für sie
sinnvoll ist das Fahrrad zu nutzen bzw. wann sie ÖPNV oder das Auto nutzen oder zu Fuß gehen .
Übrigens zahle ich mehr für den ÖPNV als Parkgebühren . Eine Fahrt mit Buss und Bahn kostet hier hin und zurück 10 ,-€ 10ner Karte )
Parkgebühren liegen meistens zwischen 2und maximal 5 € . Wenn du die Hälfte deines Einkommens für Autokosten ausgibst will ich das nicht bestreiten .
Nicht alle Autofahrer gehören zu den Geringverdienern .


Sie müssen aufpassen, daß Ihnen als fanatischem Radfahrer keine Ehrenmitgliedschaft bei den DIE GRÜNEN angetragen wird! Zumal Sie kein Geringverdiener sind. :)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Woppadaq » Do 30. Nov 2017, 16:14

Sextus Ironicus hat geschrieben:(30 Nov 2017, 16:04)

Wohlständig wäre der bessere Ausdruck.


Ja, schon klar, gegen die Grünen sind die FDP reinstes Lumpenproletariat.

Wie der ZEITmensch das letzte Woche sagte: Die FDP ist der innere Schweinehund der Grünen.


Uund die Grünen sind das Gewissen der FDP. Das nenn ich Arbeitsteilung.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Woppadaq » Do 30. Nov 2017, 16:17

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:59)

Übrigens zahle ich mehr für den ÖPNV als Parkgebühren . Eine Fahrt mit Buss und Bahn kostet hier hin und zurück 10 ,-€ 10ner Karte )
Parkgebühren liegen meistens zwischen 2und maximal 5 € .


Und Benzin?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 30. Nov 2017, 16:29

Woppadaq hat geschrieben:(30 Nov 2017, 16:17)

Und Benzin?

Benzin zahle ich auch richtig .Ich habe mich nun mal für ein Auto entschieden wie 45 Millionen anderer Bürger im Lande .
Da muss ich nicht jeden € aufrechnen der mir das Auto kostet .Ist mir bekannt .Entweder ich kann es mir leisten oder nicht .
Es gab Zeiten da konnte ich mir kein Auto leisten . Nun geht es und deshalb geht es anderen nichts an wofür man sein Geld ausgibt .
Für essen und trinken reicht der Rest noch .
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 30. Nov 2017, 16:31

Woppadaq hat geschrieben:(30 Nov 2017, 16:14)

Ja, schon klar, gegen die Grünen sind die FDP reinstes Lumpenproletariat.



Uund die Grünen sind das Gewissen der FDP. Das nenn ich Arbeitsteilung.

Die Grünen haben nun mal Jamaika platzen lassen . Dafür können andere Parteien nichts.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Woppadaq » Do 30. Nov 2017, 16:48

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Nov 2017, 16:31)

Die Grünen haben nun mal Jamaika platzen lassen . Dafür können andere Parteien nichts.


Wo guckst du denn Nachrichten? In Nordkorea?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 30. Nov 2017, 16:49

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Nov 2017, 16:31)

Die Grünen haben nun mal Jamaika platzen lassen . Dafür können andere Parteien nichts.


Au, verflixt! Schon wieder DIE GRÜNEN. Wer weiß, was die uns da wieder erspart haben! :)

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