Was wollen die Grünen?

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JJazzGold
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mi 21. Mär 2018, 09:51

H2O hat geschrieben:(21 Mar 2018, 09:11)

Merkwürdig: Als ich Kind war, gab es gar keine richtigen Kunststoffe, sondern nur Bakelitmaterial für elektrische Schalter und Telefongehäuse, wenn die nicht noch aus Porzellan waren. Das war auch nicht besonders praktisch.

Aber ganz offensichtlich brauchen wir eine zwingende Verordnung darüber, wo Plastikmaterialien eingesetzt werden dürfen und wo auf jeden Fall nicht. Völlig klar, daß dadurch tief greifende Veränderungen unserer Warenverteilsysteme erforderlich werden. Das getraut sich vermutlich niemand so klar zu sagen! Denn Kosten wird das obendrein verursachen.


Davon ausgehend, dass Sie die Debatte um Super E10 verfolgt haben, darf man sich auch fragen, wem man durch Verbot und Ersatz buchstäblich das Brot wegfrisst.

Ich halte nichts von einem Verbot. Statt dessen müssen Milliarden in Bildung, Ausbildung und Forschung fließen.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon pikant » Mi 21. Mär 2018, 09:58

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 09:51)

Davon ausgehend, dass Sie die Debatte um Super E10 verfolgt haben, darf man sich auch fragen, wem man durch Verbot und Ersatz buchstäblich das Brot wegfrisst.

Ich halte nichts von einem Verbot. Statt dessen müssen Milliarden in Bildung, Ausbildung und Forschung fließen.


Wenn die Politik nicht handelt, wie bei der Umweltbelastung in einigen Grosstaedten, dann ist ein Verbot das letzte und natuerliche Mittel die Politik zu zwingen ihre eigenen Vorgaben einzuhalten.
da beist keine Maus einen Faden ab und das oberste Gericht in Deutschland hat dies ja auch betont und festgestellt.

Verbote und Milliarden in Bildung, Ausbildung und Forschung sind doch keine Gegensaetze, sondern koennen sich sogar bedingen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Mi 21. Mär 2018, 10:00

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 09:46)

Sorry, H2O, aber dieser gewollt flüchtige Blick durch den Haushalt ist mir zu wenig. Werfen Sie einen Blick in und auf Ihren Kühlschrank/Gefrierschrank, einen Blick in und ggfls. auch auf den Schrank mit den Utensilien, die im Bad normalerweise zu finden sind, in/auf den Behälter mit Medikamenten. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Mülltonnen und in Ihr Auto. Fragen Sie ihre Frau nach Plastik an Waschmaschine, Staubsauger, Bügeleisen und Vorratsdosen.

Dabei dürfen Sie dann auch verbautes Plastik im Haus, vom Toilettendeckel bis zu Rohren und ggfls. Fensterrahmen übersehen.
Und dann stellen Sie sich noch einmal “Plastik verbieten“ vor, stellen sich vor, welche Rohstoffe Ersatz liefern könnten und wieviel Sie davon benötigen würden.


Vernunft ist nirgendwo verboten. Unser Ziel kann ja nicht sein, so viel Plastik wie möglich zu verbauen, sondern nur da, wo nicht sinnvoll zu ersetzen. Wenn Sie mit dem Blick durch Ihre Wohnung und Ihre Schränke gehen, dann wird Ihnen schon auffallen, wo Dinge falsch gelaufen sind. Ansonsten helfe ich gern beim Gucken... :)

Viel wäre doch schon gewonnen, wenn im Warenverteilsystem die massenhafte Verwendung von Plastik eingedämmt werden würde. Man muß sich eben hinsetzen und Gegenstand für Gegenstand sorgfältig ansehen, ob da Plastikmaterial zwingend verwandt werden muß. Bei langlebigen Gütern sind diese Anwendungen von Plastikmaterial vermutlich gar kein Problem.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Mi 21. Mär 2018, 10:03

pikant hat geschrieben:(21 Mar 2018, 09:58)

Wenn die Politik nicht handelt, wie bei der Umweltbelastung in einigen Grosstaedten, dann ist ein Verbot das letzte und natuerliche Mittel die Politik zu zwingen ihre eigenen Vorgaben einzuhalten.
da beist keine Maus einen Faden ab und das oberste Gericht in Deutschland hat dies ja auch betont und festgestellt.

Verbote und Milliarden in Bildung, Ausbildung und Forschung sind doch keine Gegensaetze, sondern koennen sich sogar bedingen.


Ja, der Mensch ist erfinderisch in Ausweichmanövern. Jetzt sollte die Bildung es richten. :D Dabei haben die Buschmänner in der Kalahari überhaupt kein Problem mit Plasten und Elasten.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mi 21. Mär 2018, 10:11

pikant hat geschrieben:(21 Mar 2018, 09:58)

Wenn die Politik nicht handelt, wie bei der Umweltbelastung in einigen Grosstaedten, dann ist ein Verbot das letzte und natuerliche Mittel die Politik zu zwingen ihre eigenen Vorgaben einzuhalten.
da beist keine Maus einen Faden ab und das oberste Gericht in Deutschland hat dies ja auch betont und festgestellt.

Verbote und Milliarden in Bildung, Ausbildung und Forschung sind doch keine Gegensaetze, sondern koennen sich sogar bedingen.


Die Politik wird sich selbst per Verbot zwingen zu handeln, weil sie weder Vorgaben machen, noch einhalten kann?
Pikant, von was träumen Sie nachts noch?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mi 21. Mär 2018, 10:26

"H2O"

Vernunft ist nirgendwo verboten. Unser Ziel kann ja nicht sein, so viel Plastik wie möglich zu verbauen, sondern nur da, wo nicht sinnvoll zu ersetzen. Wenn Sie mit dem Blick durch Ihre Wohnung und Ihre Schränke gehen, dann wird Ihnen schon auffallen, wo Dinge falsch gelaufen sind. Ansonsten helfe ich gern beim Gucken... :)


Ich gehe davon aus, dass ich eher Ihnen beim Gucken bis in die letze Ecke behilflich sein kann. Wo immer es mir möglich ist, verzichte ich auf Plastik. Aber ich weigere mich, mit einem antiken, mit glühender Kohle gefüllten Bügeleisen zu bügeln und damit eines Tages in CO2 Konflikt zu geraten. ;)


Viel wäre doch schon gewonnen, wenn im Warenverteilsystem die massenhafte Verwendung von Plastik eingedämmt werden würde. Man muß sich eben hinsetzen und Gegenstand für Gegenstand sorgfältig ansehen, ob da Plastikmaterial zwingend verwandt werden muß. Bei langlebigen Gütern sind diese Anwendungen von Plastikmaterial vermutlich gar kein Problem.


Am meisten wäre uns geholfen, wenn wir Mikroorganismen oder Wirbellose so konfigurieren könnten, dass sie Plastik knabbern. Aber das bedingt, vorher sicherzustellen, dass deren Aussscheidungen nicht das nächste Problem darstellen, oder deren Einsatz nicht die Nahrungskette zu Gunsten einer anderen Art verschiebt. Deshalb plädiere ich dafür langfristig stetig Milliarden in Bildung, Wissenschaft und Technik zu investieren. Was sich als erfolgreich erweist, lässt sich auch erfolgreich vermarkten.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Woppadaq » Mi 21. Mär 2018, 11:40

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 08:05)

Wie wollen die Grünen internationalen Konzernen und Konsumenten irgendetwas verbieten?


Fragen sie jetzt allen Ernstes, wie etwas gehen soll, was schon längst gemacht wird?

Glauben Sie allen Ernstes, dass man diesem weltumspannenden Problem mit grünem “Insel Deutschland“ Denken erfolgreich begegnen kann?


Grüne Bewegungen und grüne Politik sind kein auf Deutschland beschränktes Phänomen. Und grüne Politik ist weit entfernt davon, nicht international zu denken und zu agieren.Warum haben sie ein Problem damit, dass die Grünen da, wo sie besonders erfolgreich sind, auch besonders grüne Politik machen? Warum soll es falsch sein, national mit gutem Beispiel voranzugehen?

Wie wollen die Grünen mit ihrer lächerlichen Verbotssucht in Deutschland russischen Frachtern verbieten, ihren Plastimüll in die Meere zu kippen?


Es fängt damit an, dass man es erst mal überhaupt will. Ernsthaft will. Und auch die zu Verfügung stehenden Mittel nutzt, das dann durchzusetzen. Egal wie lange es dann dauert, bis man denjenigen soweit hat, dass er es tut. So unmöglich wie sie denken, ist es nicht.

Eine Partei ohne den echten Willen dazu, die zudem Mutlosigkeit und Hasenfüssigkeit vor den grossen Firmen als Tugend ansieht, so wie bei der FDP, werd ich nicht meine Stimme geben. Denn ich will, dass sich da ernsthaft was tut.

Die Grünen können wie üblich nur klein-klein denken


Nein, die Grünen können AUCH klein-klein denken. Das kann nicht jede Partei, und die FDP hat da auch ziemliche Defizite. Deswegen fliegt sie auch öfters aus Landesparlamenten als die Grünen.

Selbstverständlich muss man “den kleinen Mann“ mitnehmen. Dazu gehört eben nicht nur das Bewusstsein des deutschen Konsumenten, dass sich plastikfreies Obst und Gemüse waschen oder schälen lässt, sondern dazu gehört ebenfalls der Jemenit oder Eriträer, dem bewusst gemacht werden muss, dass sein Jahrtausende genutzter Sisalbeutel umweltfreundlich verrottet, aber die Plastiktüte nicht, wie auch der Ami, der erst noch lernen muss, das ein “America First“ beim Gebrauch von Plastik aller Art nicht erstrebenswert ist.


Sie scheinen wirklich zu glauben, grüne Politik höre in Deutschland auf.

Insofern hat Sole schon recht, das Thema Plastikmüll und Meervermüllung ist für die Grünen nichts anderes als ein Wahlkampfprofilierungsthema.


Selbst wenn es so wäre, muss ich sagen: ein erfolgreiches ! Überlegen sie sich doch mal, warum sich die FDP nicht darüber profilieren kann.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mi 21. Mär 2018, 12:48

Woppadaq hat geschrieben:(21 Mar 2018, 11:40)

Fragen sie jetzt allen Ernstes, wie etwas gehen soll, was schon längst gemacht wird?



Grüne Bewegungen und grüne Politik sind kein auf Deutschland beschränktes Phänomen. Und grüne Politik ist weit entfernt davon, nicht international zu denken und zu agieren.Warum haben sie ein Problem damit, dass die Grünen da, wo sie besonders erfolgreich sind, auch besonders grüne Politik machen? Warum soll es falsch sein, national mit gutem Beispiel voranzugehen?



Es fängt damit an, dass man es erst mal überhaupt will. Ernsthaft will. Und auch die zu Verfügung stehenden Mittel nutzt, das dann durchzusetzen. Egal wie lange es dann dauert, bis man denjenigen soweit hat, dass er es tut. So unmöglich wie sie denken, ist es nicht.

Eine Partei ohne den echten Willen dazu, die zudem Mutlosigkeit und Hasenfüssigkeit vor den grossen Firmen als Tugend ansieht, so wie bei der FDP, werd ich nicht meine Stimme geben. Denn ich will, dass sich da ernsthaft was tut.



Nein, die Grünen können AUCH klein-klein denken. Das kann nicht jede Partei, und die FDP hat da auch ziemliche Defizite. Deswegen fliegt sie auch öfters aus Landesparlamenten als die Grünen.



Sie scheinen wirklich zu glauben, grüne Politik höre in Deutschland auf.



Selbst wenn es so wäre, muss ich sagen: ein erfolgreiches ! Überlegen sie sich doch mal, warum sich die FDP nicht darüber profilieren kann.


Sie scheinen einen FDP Fimmel zu haben. Das muss mit einer grünen Ideologie zusammenhängen, bei der eigenständiges Denken nicht willkommen ist. Die Profilierung der FDP ist zudem weitaus breitflächiger aufgestellt, als bei den Grünen.

Man ändert gar nichts an der Vermüllung, explizit der Meere mit Plastikmüll, wenn man sich darin suhlt, angeregt zu haben, das die Plastiktüte in Deutschland verboten wird. Soweit ich beobachte, hängt sie zur freien Bedienung noch an den meisten Obst- und Gemüseständen. Das Problem ist viel zu groß, als dass es mit einem generellen Verbot, was sich ohnehin nicht umsetzen lässt, auf der Insel Deutschland gelöst werden könnte.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon jorikke » Mi 21. Mär 2018, 12:56

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 12:48)

Sie scheinen einen FDP Fimmel zu haben. Das muss mit einer grünen Ideologie zusammenhängen, bei der eigenständiges Denken nicht willkommen ist. Die Profilierung der FDP ist zudem weitaus breitflächiger aufgestellt, als bei den Grünen.

Man ändert gar nichts an der Vermüllung, explizit der Meere mit Plastikmüll, wenn man sich darin suhlt, angeregt zu haben, das die Plastiktüte in Deutschland verboten wird. Soweit ich beobachte, hängt sie zur freien Bedienung noch an den meisten Obst- und Gemüseständen. Das Problem ist viel zu groß, als dass es mit einem generellen Verbot, was sich ohnehin nicht umsetzen lässt, auf der Insel Deutschland gelöst werden könnte.


Ein "breitflächiges Profil"
Jorikke schmunzelt.
Hat da jemand ein Synonym für "gesichtslos" gefunden?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mi 21. Mär 2018, 13:05

jorikke hat geschrieben:(21 Mar 2018, 12:56)

Ein "breitflächiges Profil"
Jorikke schmunzelt.
Hat da jemand ein Synonym für "gesichtslos" gefunden?


Nein, da hat jemand das überarbeitete Parteiprogramm gelesen und die Stellungnahmen zu den einzelnen Punkten verfolgt, bevor er diese Aussage getroffen hat.
Wundert mich, dass Du mir zutraust, mich einer gesichtslosen Partei zu widmen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon jorikke » Mi 21. Mär 2018, 14:05

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 13:05)

Nein, da hat jemand das überarbeitete Parteiprogramm gelesen und die Stellungnahmen zu den einzelnen Punkten verfolgt, bevor er diese Aussage getroffen hat.
Wundert mich, dass Du mir zutraust, mich einer gesichtslosen Partei zu widmen.


I wo, ich fand nur Spaß an den missverständlichen Begrifflichkeiten.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon sunny.crockett » Mo 26. Mär 2018, 20:46

Claudia Roth hat mal wieder Vorschläge, wie man Erdogan einbremsen kann. Dazu möchte sie das Flüchtlingsabkommen aufkündigen, damit einerseits wieder reichlich Flüchtlinge aufs Meer gehen, und andererseits Erdogan mit der Kündigung mal richtig der Marsch geblasen wird. Meint zumindest die Claudia.

Dass sie nicht mehr ganz alle Tassen im Schrank hat, beweist auch ihre zweite Forderung. Sie möchte Erdogan unter Druck setzen, indem sie die EU-Beitrittsgespräche einfach weiterführen will !!! :?

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... digen.html
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Mo 26. Mär 2018, 21:19

JJazzGold hat geschrieben:(21 Mar 2018, 12:48)


Man ändert gar nichts an der Vermüllung, explizit der Meere mit Plastikmüll, wenn man sich darin suhlt, angeregt zu haben, das die Plastiktüte in Deutschland verboten wird. Soweit ich beobachte, hängt sie zur freien Bedienung noch an den meisten Obst- und Gemüseständen. Das Problem ist viel zu groß, als dass es mit einem generellen Verbot, was sich ohnehin nicht umsetzen lässt, auf der Insel Deutschland gelöst werden könnte.


Nur nebenbei.... die Kunstofftüte ist`s nicht...(PE und PP)

Mikropartikel aus
Kunststoffen werden weiterhin direkt in mikroskopischer Größe beispielsweise in
Kosmetikprodukten oder Strahl- und Waschmitteln eingesetzt, als Granulate für die
Herstellung und Weiterverarbeitung von Kunststoffen produziert, in Form von Chemiefasern
aus Textilien ausgewaschen
und durch Reifenabrieb auf Straßen freigesetzt
Mikroplastik - Land Niedersachsen

Kosmetik, Waschmittel und Chemiefasern.... aber ....bei Umwelt gilt Glauben statt Wissenschaft.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Mo 26. Mär 2018, 21:23

Teeernte hat geschrieben:(26 Mar 2018, 22:19)

Nur nebenbei.... die Kunstofftüte ist`s nicht...(PE und PP)

Mikroplastik - Land Niedersachsen

Kosmetik, Waschmittel und Chemiefasern.... aber ....bei Umwelt gilt Glauben statt Wissenschaft.


Meine Rede, was meinen Sie, weshalb ich H2O durchs Haus gehen ließ, mit besonderem Augenmerk auf Bad und Küche.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Mo 26. Mär 2018, 21:35

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2018, 22:23)

Meine Rede, was meinen Sie, weshalb ich H2O durchs Haus gehen ließ, mit besonderem Augenmerk auf Bad und Küche.


:D :D

eigentlich sollte er wissen...das Klamotten durch waschen dünn werden...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Do 18. Okt 2018, 20:36

Man kann die Grünen unsympathisch finden, dirigistisch, freiheitsberaubend oder was auch immer. Alles nachvollziehbar.

Aber, they have a point, wie man so sagt. Dieser point ist nicht kleiner geworden, im Gegenteil. Und mögen andere Parteien diesen point scheinbar auch in ihr eigenes Programm integriert haben, wählen zunehmend mehr Leute doch lieber das Original.

Ein ähnlicher Effekt wirkt auch für die AfD. Nur, wovor muss man mittel / langfristig mehr Angst haben, vor muslimischen Migranten oder vor Umweltkatastrophen? Die Antwort muss sich jeder selbst geben, auf die Dauer ist sie eindeutig. Mit Migration kann man klarkommen, notfalls macht man die Grenzen zu.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Raul71 » Do 18. Okt 2018, 22:36

Brainiac hat geschrieben:(18 Oct 2018, 21:36)

Man kann die Grünen unsympathisch finden, dirigistisch, freiheitsberaubend oder was auch immer. Alles nachvollziehbar.

Aber, they have a point, wie man so sagt. Dieser point ist nicht kleiner geworden, im Gegenteil. Und mögen andere Parteien diesen point scheinbar auch in ihr eigenes Programm integriert haben, wählen zunehmend mehr Leute doch lieber das Original.

Ein ähnlicher Effekt wirkt auch für die AfD. Nur, wovor muss man mittel / langfristig mehr Angst haben, vor muslimischen Migranten oder vor Umweltkatastrophen? Die Antwort muss sich jeder selbst geben, auf die Dauer ist sie eindeutig. Mit Migration kann man klarkommen, notfalls macht man die Grenzen zu.
Umweltkatastrophen sind weder durch die Wähler und auch durch die Grünen nicht verhinderbar. Aber gut gemacht von den Grünen. Setzen sich da einfach in das Nest, was der heiße Sommer gebaut hat und nutzen den allgemeinen Frust und das Sattsein aufgrund der Quereleien gnadenlos aus. ;) Garniert mit 2 jungen Gesichtern, eines davon weiblich und besonders fröhlich.
Also Hype in Hessen ausnutzen. Dafür reicht´s noch dicke.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Humelix33 » Fr 19. Okt 2018, 05:58

Brainiac hat geschrieben:(18 Oct 2018, 21:36)

Man kann die Grünen unsympathisch finden, dirigistisch, freiheitsberaubend oder was auch immer. Alles nachvollziehbar.

Aber, they have a point, wie man so sagt. Dieser point ist nicht kleiner geworden, im Gegenteil. Und mögen andere Parteien diesen point scheinbar auch in ihr eigenes Programm integriert haben, wählen zunehmend mehr Leute doch lieber das Original.

Ein ähnlicher Effekt wirkt auch für die AfD. Nur, wovor muss man mittel / langfristig mehr Angst haben, vor muslimischen Migranten oder vor Umweltkatastrophen? Die Antwort muss sich jeder selbst geben, auf die Dauer ist sie eindeutig. Mit Migration kann man klarkommen, notfalls macht man die Grenzen zu.


Deutschland kann aber nicht alleine das Klima retten, vor allem bringt es nichts Politik entsprechend machen zu wollen, wenn sich das nicht auch so in den Köpfen der meisten Menschen und vor allem Konzernchef's festsetzt, das nicht nur etwas, sondern viel verändert werden muss, wenn noch viele Generationen etwas von dem Planeten haben wollen. Wenn das Klimaabkommen durch Trump aufgekündigt wird, weil er es nicht verstehen will, oder scheinbar vielleicht auch von amerikanischen Konzernen dazu aufgerufen wurde, dann können wir ein ökologisches Paradies in Deutschland schaffen, es wird nur nichts bringen. Im übrigen, es dürfte auch kaum noch jemand in die Ferne fliegen, weil Flugzeuge mit die die größten Verpester sind, mal schauen wieviel innerer Kampf es bei Vielen benötigt, und ob dieser gewonnen werden kann, wenn man der Umwelt zuliebe gar nicht mehr fliegen sollte.

Und bei allen anderen Themen sind die Grünen sowieso weltfremd. Stichwort Agrar, da hat sich der angebliche neue Superstar Habeck in seinem Bundesland zum Ende richtig schön blamiert, und vor allem viele Feinde gemacht. Von der Bildungspolitik, und allen anderen Ressorts ganz zu schweigen, da kommen wir aber in persönliche Empfinden.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Brainiac » Fr 19. Okt 2018, 06:08

Raul71 hat geschrieben:(18 Oct 2018, 23:36)

Umweltkatastrophen sind weder durch die Wähler und auch durch die Grünen nicht verhinderbar...

Humelix33 hat geschrieben:(19 Oct 2018, 06:58)
Deutschland kann aber nicht alleine das Klima retten... .

Diese "Gegenargumentation" entlarvt sich selbst.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Nightrain » Fr 19. Okt 2018, 06:19

Brainiac hat geschrieben:(19 Oct 2018, 07:08)
Diese "Gegenargumentation" entlarvt sich selbst.


Nicht. Deutschland muss aber zeigen, dass ein Umstieg auf erneuerbare Energien ohne Belastung der Bürger funktioniert. Die EEG liegt jetzt bei 6 Cent und plündert besonders Einkommensschwache aus. Diese sinkt jetzt zwar leicht, dafür gehen die Zahlungen für den Netzausbau durch die Decke.
Sonst wird keiner mitmachen. Man hat das schon in der völlig missratenen Flüchtlingspolitik gesehen. Auf Terroranschläge, Wahldebakel und nicht zu schaffende Integration haben andere Länder keine Lust.

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