Zukunft der CSU

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Fliege
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 00:25

Sobald die CDU wieder klar sehen kann, geht es auch mit der CSU wieder bergauf.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 08:16

Fliege hat geschrieben:(04 Nov 2018, 00:25)

Sobald die CDU wieder klar sehen kann, geht es auch mit der CSU wieder bergauf.


Was bringt Sie auf diesen Gedanken?
Momentan ist die CSU ein verkrusteter Verein, mit mehr Altlasten, als sie die SPD aufweist und der Tendenz weiter zu verkrusten.
Wie sollte sich ein PV Personalwechsel in der CDU positiv auf die CSU auswirken?
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 14:12

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 08:16)
Was bringt Sie auf diesen Gedanken?
Momentan ist die CSU ein verkrusteter Verein, mit mehr Altlasten, als sie die SPD aufweist und der Tendenz weiter zu verkrusten.
Wie sollte sich ein PV Personalwechsel in der CDU positiv auf die CSU auswirken?

Die CSU hat immerhin ungefähr drei Leitthemen:
1. Migration und Migrationsfolgen in Bund und Land;
2. Einfluss Bayerns auf die Bundespolitik;
3. Stärkung der bayerischen Wirtschaft.

Ein neuer CDU-Parteivorsitzender würde die CSU aus dem Lähmungsgriff Merkels entlassen.
Verkrusteter als immer schon kommt mir die CSU nicht vor, zumal sie aus der Zusammenarbeit mit den Freien Wählern hinzu lernen wird.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 14:55

Fliege hat geschrieben:(04 Nov 2018, 14:12)

Die CSU hat immerhin ungefähr drei Leitthemen:
1. Migration und Migrationsfolgen in Bund und Land;
2. Einfluss Bayerns auf die Bundespolitik;
3. Stärkung der bayerischen Wirtschaft.

Ein neuer CDU-Parteivorsitzender würde die CSU aus dem Lähmungsgriff Merkels entlassen.
Verkrusteter als immer schon kommt mir die CSU nicht vor, zumal sie aus der Zusammenarbeit mit den Freien Wählern hinzu lernen wird.


Das bezweifle ich, die FWler sind Kommunaldenker, keine überregionalen Offensivdenker.
Da die CSU verkrustet bleiben wird, können wir uns in Bayern darauf einrichten, bald nur noch die Rücklichter des Zugs zu betrachten.
Es wird sich nichts ändern.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 15:02

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 14:55)
Das bezweifle ich, die FWler sind Kommunaldenker, keine überregionalen Offensivdenker.
Da die CSU verkrustet bleiben wird, können wir uns in Bayern darauf einrichten, bald nur noch die Rücklichter des Zugs zu betrachten.
Es wird sich nichts ändern.

Wir werden es sehen und können bei Zeiten erneut darüber reden.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 15:30

Fliege hat geschrieben:(04 Nov 2018, 15:02)

Wir werden es sehen und können bei Zeiten erneut darüber reden.


Wir werden es erleben, sobald wir den Koalitionsvertrag sehen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 16:21

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 15:30)
Wir werden es erleben, sobald wir den Koalitionsvertrag sehen.

Ja, der Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wähler wird einen Ausblick auf die nächsten fünf Jahre eröffnen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 5. Nov 2018, 00:28

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 14:55)

Das bezweifle ich, die FWler sind Kommunaldenker, keine überregionalen Offensivdenker.
Da die CSU verkrustet bleiben wird, können wir uns in Bayern darauf einrichten, bald nur noch die Rücklichter des Zugs zu betrachten.
Es wird sich nichts ändern.

Das ist doch aber nun 'n bissel sehr pessmistisch betrachtet.

Bayern ist aus historischen Gründen und aktuell Top-Thema,

Warum heißt der Freistaat Bayern "Freistaat". Weil er in einer sozialistischen Revolution vor ziemlich genau hundert Jahren so proklamiert wurde. Bayern ist historisch einmalig in Deutschland und Europa. Anarchistische jüdische Schriftsteller und Intellektuelle wie Erich Mühsam oder Ernst Toller haben das jahrhundertealte Königshaus der Wittelsbacher hinweggefegt und erst einen radikalsozialistischen "Freistaat" und dann in einer zweiten kurzen Phase fast so etwas wie eine zweite Sowjetunion mitten in Mitteleuropa gegründet. Wo gibts das in Deutschland nochmal? Dann wurde einer dieser Anarchisten ermordet, München wurde zur Hauptstadt der "Bewegung", Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage, Danach waren es vertriebene Sudetendeutsche, Böhmen, Donauschwaben, Schlesier, die Bayerrn (und ganz Deutschland) zum Aufstieg verhalfen. Deutschsprechende "Flüchtlinge", die beharrlich Firmen gründeten. Und deren Kinder bei bayerischen Bauern in Schweineställen untergebracht wurden. Eine wunderbar kosmopoilitische Region. Schon im 19. Jahrhundert eher von italienischen Architekten und französischen Staatspolitikern geprägt und nicht von "volkstümlichen ethnischen Einheimischen". Das liebe ich an Bayern.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Mo 5. Nov 2018, 16:45

schokoschendrezki hat geschrieben:(05 Nov 2018, 00:28)

Das ist doch aber nun 'n bissel sehr pessmistisch betrachtet.

Bayern ist aus historischen Gründen und aktuell Top-Thema,

Warum heißt der Freistaat Bayern "Freistaat". Weil er in einer sozialistischen Revolution vor ziemlich genau hundert Jahren so proklamiert wurde. Bayern ist historisch einmalig in Deutschland und Europa. Anarchistische jüdische Schriftsteller und Intellektuelle wie Erich Mühsam oder Ernst Toller haben das jahrhundertealte Königshaus der Wittelsbacher hinweggefegt und erst einen radikalsozialistischen "Freistaat" und dann in einer zweiten kurzen Phase fast so etwas wie eine zweite Sowjetunion mitten in Mitteleuropa gegründet. Wo gibts das in Deutschland nochmal? Dann wurde einer dieser Anarchisten ermordet, München wurde zur Hauptstadt der "Bewegung", Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage, Danach waren es vertriebene Sudetendeutsche, Böhmen, Donauschwaben, Schlesier, die Bayerrn (und ganz Deutschland) zum Aufstieg verhalfen. Deutschsprechende "Flüchtlinge", die beharrlich Firmen gründeten. Und deren Kinder bei bayerischen Bauern in Schweineställen untergebracht wurden. Eine wunderbar kosmopoilitische Region. Schon im 19. Jahrhundert eher von italienischen Architekten und französischen Staatspolitikern geprägt und nicht von "volkstümlichen ethnischen Einheimischen". Das liebe ich an Bayern.


Manchmal ist es gut, wenn einem die Vorzüge Bayerns wieder in Erinnerung gerufen werden. ;)
Merci.

Eine interessante Vergangenheit, die aber nicht verschleiern kann, dass wir mit dieser Koalition einschläfernden Jahren entgegensehen.
A bisserl Tradition, a bisserl Familie, a bisserl Polizeiallmacht, a bisser “Oegonohmie“ und “Oegolohgie“.

Ja mei, des werd uns vui Zeit gehm, de Filserbriefe no amoi zu lesn. ;)


Lieber Freind
Indem du mich aufgevodert hast, wil ich mich hinsetzen und Dir unsere Bolidik beschreiben.

Sie get immer sehr spät an, weil mir erst um zehn Uhr anfangen, aber ich steh schon um siebn Uhr auf, das ich gar nicht weiß, was ich anfangen sol und ich geh in der Schtadt herum und schau die Leute zum arbeiten zu, aber um acht Uhr geh ich zum Donisl, wo es am fidöllsten ist und es gibt gute Weiswürschte.

Dan fergeht die Zeit bis ich langsam ins Barlamend gehe und die Auslagen anschaue mit ihre Bildeln. Da tätst schaugn alter Schpezi, was man da alles siecht, das einem gleich das Wasser im Maul zsammlauft, so fiele nackerte Weibsbilder. D' Hauptsach siecht man nicht, liber Freind und Schpezi, aber das Milchzeug siecht man schon ganz frei oder ein Hinderkwartier, das nicht schlecht ist.

Gestern wie ich dortgestanden bin und schauge durch das Fenster auf ein blizsauberes Madel, das die eine Hand vorhald, du weist schon wo, und die anderne Hand for ihrem Milchzeug, komt auf einmal der Lerno und schaugt auch hinein und schbeibt for lauter Entriestung aus. Er hat gesagt, fui!

Liber Schpezi, das Madel war gans sauber, aber leider es ist unmorallisch.

Um zehn Uhr get die Bolidik an und mir gehen in das Barlamend hinein in den Sahl. Auf der einen Seit und in der Mitt sizen mir und machen beinah alles voll, denn mir sind die Mehreren, dan komen die lüberalen freimaurer und dan komen die Sozi. Oben auf siezt der Orterer und giebt Obacht auf ins, das nichts bassiert und bal einer die fotzen recht aufreist, schwengelt er mit seiner Glocken.

Es gibt sogenante Generalredner und Schpezialredner. Die Generalredner sind der Daller und der Pichler, weil sie es am besten wiesen und immer dran komen.

Liber Freind, Du hast mir geschriben, ich soll es im Barlamend forbringen, das Dich der Schandarm aufgeschrieben hat, weils Du an einen öffendlichen Weg Deine Notdurft gemacht hast.

Liber Freind, ich bringe es schon for, aber der Pichler hat gesagt, das gehört ins Minisderium des Innern, aber jetzt hamm wir die Justits in der Arbeit. Ich glaube schon, das mir dem Schandarm eine Suppen einbrocken und das ihm der Minisder einen Deuter gibt, denn sie ziddern schon, wenn mir blos mit die Augn blinseln.

Es ist schad, das die Notdurft nicht zum Kuldusbidschö geheert, denn er ist inser bester Freind und zidderd noch mehrere wie die andern.

Ueberhaupts, liber Schpezi, wen Du wiesen thetest, was fir einen Reschpekt die Großkobfeden for uns haben, mechtest Du schaugn und keine Angst nicht mer haben zwegn Deiner Notdurft. Jetzt missen wir bald gegen den Blazed kembfen.

Liber Freind, du weist nicht, wer der Blazed ist; ich weis es auch noch nicht, aber der Daller sagt, wir missen ihm den Garaus machen. Es mus Einer sein, den wo die geischtlingen Herrn auf dem Strich haben, den beim Bögnerwirt legen sie oft die Karten hin und schimbfen auf ihm und der Pichler hat vorgestern seine Eichelaß verschunden und gar nicht mehr gewißt, daß der Eichelzehner schon geschmiert war von seinem Freind, weil er bloß auf den Blazed denkt hat. Wir missen ihn mit aller Kraft bekembfen, sahgt der Daller, so geht es nicht mer.

Mir ist es gans wurscht, aber ich kembfe schon gegen ihn.

Die Hauptsach ist, das mir eine Eisenbahn nach Mingharting krigen und ich will schon meinen ganzen Einflus ferwenden und nachschieben, das die Großkopfeden nicht wieder darauf fergessen.

Also brauchst keine Angst nicht haben. Deine Notdurft bring ich schon beim Minisderium des Innern for, und lase überhaupts nicht nach fier die Inderessen meines Wallgreis einzutreten, und lebe woll fon

Deinem lieben Freind
Jozef Filser,
Landagsabgeorneder

http://gutenberg.spiegel.de/buch/jozef- ... exel-714/3
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Vongole » Mo 5. Nov 2018, 16:51

:D :D Und ich dachte immer, es läge nur am Engel Aloisius :D
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Mo 5. Nov 2018, 16:53

Vongole hat geschrieben:(05 Nov 2018, 16:51)

:D :D Und ich dachte immer, es läge nur am Engel Aloisius :D


Der verhockt auch die nächsten fünf Jahre im Hofbräuhaus, denn dass dieser Regierung der göttliche Ratschlag fehlt, ist jetzt schon klar erkenntlich. ;)
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Fliege » Mo 5. Nov 2018, 16:56

Ich bin nicht unzufrieden mit dem Koalitionsvertrag. Wegen mir können sie damit starten und schauen, was dabei heraus kommt.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Orbiter1 » Di 6. Nov 2018, 11:52

Söder wurde für sein hervorragendes Landtagswahlergebnis (37,2% statt 47,7% bei der Landtagswahl davor) soeben zum Ministerpräsidenten in Bayern gewählt. Zum CSU-Chef wird er in den kommenden Wochen voraussichtlich ebenfalls gewählt. Das hat er sich mit mit seinem Landtagswahlergebnis und seinen großartigen Wahlkampf mit Kruzifix in den Amtsstuben, Raumfahrtprogramm, usw. auch verdient. Nebenbei hat er seine schärfste Widersacherin als Landtagspräsidentin entsorgt. Die Franken könnens halt :cool:
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 7. Nov 2018, 15:11

Was zu erwarten war pfeifen die Medienspatzen von den Dächern: Seehofer wird wohl zurücktreten, möchte aber als Innenminister bleiben.
Naja, und der Söder wird wohl auch PV.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Orbiter1 » Mi 7. Nov 2018, 15:52

Alexyessin hat geschrieben:(07 Nov 2018, 15:11)

Was zu erwarten war pfeifen die Medienspatzen von den Dächern: Seehofer wird wohl zurücktreten, möchte aber als Innenminister bleiben.
Zu diesem Gerücht gibt es inzwischen eine klare Reaktion von Seehofer: „Das ist eine fette Ente“
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 7. Nov 2018, 16:07

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Nov 2018, 15:52)

Zu diesem Gerücht gibt es inzwischen eine klare Reaktion von Seehofer: „Das ist eine fette Ente“


Wahrscheinlich weil er nicht IM bleiben wird. ;)
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Vongole » Mi 7. Nov 2018, 16:14

Alexyessin hat geschrieben:(07 Nov 2018, 16:07)

Wahrscheinlich weil er nicht IM bleiben wird. ;)


Seehofer war IM? :?
Spaß beiseite, die Tatsache, dass er nicht im Innenausschuss auftauchte, zeigt mal wieder, wieviel Bedeutung er seinem Ministeramt beimisst.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mi 7. Nov 2018, 16:23

Vongole hat geschrieben:(07 Nov 2018, 16:14)

Seehofer war IM? :?
Spaß beiseite, die Tatsache, dass er nicht im Innenausschuss auftauchte, zeigt mal wieder, wieviel Bedeutung er seinem Ministeramt beimisst.


Ich glaub der hat fertig. Vielleicht besser so. Schad um den Mann, irgendwo fand ich ihn bis 2009 immer eine wichtige Stimme in der Union.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Orbiter1 » Mi 7. Nov 2018, 16:24

Vongole hat geschrieben:(07 Nov 2018, 16:14)

dass er nicht im Innenausschuss auftauchte, zeigt mal wieder, wieviel Bedeutung er seinem Ministeramt beimisst.
Auch dazu gibt es eine klare Reaktion aus dem Innenministerium.

"Minister Seehofer hat angeboten, an der Sitzung des Innenausschusses teilzunehmen. Dies wurde von der eigenen Arbeitsgruppe im Innenausschuss nicht für erforderlich gehalten. Er hat sich allerdings durch zwei parlamentarische Staatsekretäre vertreten lassen."
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 9. Nov 2018, 01:03

JJazzGold hat geschrieben:(05 Nov 2018, 16:45)

[color=#0000BF]Manchmal ist es gut, wenn einem die Vorzüge Bayerns wieder in Erinnerung gerufen werden. ;)
Merci.



Das wäre interessant, wenn es so etwas wie "Bayern" (oder Sachsen oder Preußen) - außer als Verwaltungseinheit - überhaupt gäbe.

Kurt Eisner, der in Berlin geborene mit jüdischen Wurzeln, auf den die heutige brustklopfende bayerische Selbst-Bezeichung "Freistaat" überhaupt zurückgeht, wurde von einem sich als echt bayerischem Thule-Gesellschafts-Mitglied ermordet. Weil Eisner nicht-bayerisch, nicht-deutsch, nicht-katholisch, jüdisch, bolschewistisch (war er überhaupt nicht!) sei. Und hinter seiner USPD standen gerade mal 2 noch etwas Prozent der Bevölkerung. Und gleichzeitig war der Trauermarsch für Eisner einer der größten, die Deutschland je erlebt hat. Was bedeutet das? Es gibt kein "Bayern"!

Die historischen Analysen aus aktuellem Jubiläumsanlass sind allesamt hochspannend. Ich bin momentan so fasziniert vom Thema 1918 ...

Wann endlich gibt es eine Partei mit einer "parteinahen Kurt Eisner Stiftung"?

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