Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

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Flaschengeist
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Flaschengeist » So 6. Aug 2017, 02:47

Aristide hat geschrieben:(05 Aug 2017, 18:35)

In jeder gesellschaft gibt es 5-10 prozent destruktiver elemente, die darauf aus sind die ordnung der mehrheitsgesellschaft zu zerstören. Die grünen und sonstige gutmenschen sind ein ausdruck dessen.



Solche Menschen gibt es leider nicht nur bei den GRÜNEN.

„Die Deutsche Nation, ist nichts worauf ich mich positiv beziehe, das würde ich politisch sogar eher bekämpfen“

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"Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar."

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„Nur in Deutschland wird mir vorgeworfen, ich wäre deutschfreundlich“ :)

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Hieronymus
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hieronymus » So 6. Aug 2017, 18:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2017, 00:15)

Dann sind die Staaten mMn. aber nicht in der EU "aufgegangen": mit etwas eins sein und in dieser Einheit verschwinden


Ach, der Duden.

Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, um ein Wort zu streiten. Ich meine jedenfalls keine Auflösung, sondern wenn, dann eher - nach Duden - "sich jemandem, einer Sache ganz widmen und darin seine Erfüllung finden".
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Aug 2017, 19:37

Dann sind wir von zwei unterschiedlichen Definitionen ausgegangen.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Woppadaq » So 6. Aug 2017, 21:19

Flaschengeist hat geschrieben:"Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar."


Stimmt aber irgendwie. Egal ob man das nun gut oder böse meint.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Flaschengeist » So 6. Aug 2017, 21:40

Woppadaq hat geschrieben:(06 Aug 2017, 22:19)

Stimmt aber irgendwie. Egal ob man das nun gut oder böse meint.


Was soll daran stimmen?

Haben z.B. die Türken eine eigene Kultur?


"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Woppadaq » So 6. Aug 2017, 21:53

Flaschengeist hat geschrieben:(06 Aug 2017, 22:40)

Was soll daran stimmen?

Haben z.B. die Türken eine eigene Kultur?


Wüd ich schon sagen.

Soll übrigends nicht heissen, dass bayrische oder sächsische Kultur nicht irgendwie auch deutsche Kultur ist, also kulturlos sind wir Deutschen nicht.

Aber eine speziell deutsche Kultur? Da wäre doch schon wieder die Frage: Ösis drin oder net?

"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."


Und was ist mit den Preussen, die sich selbst vergessen haben?
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hyde » So 6. Aug 2017, 23:57

Hieronymus hat geschrieben:(04 Aug 2017, 19:48)

“Westeuropa“ wird als eine Erscheinung vorallem des Kalten Krieges verstanden. Seit dem Mittelalter gab es aber eine Gemeinschaft der Staaten, die über die Zugehörigkeit zum katholischen bzw. später evangelischen Kulturkreis definiert wurde – dem sog. christlich-abendländischen Kulturkreis. Dazu gehörten auch die von mir genannten Länder.


Es gab in Europa schon immer eine gewisse Teilung, einerseits sind da die Nachfolgestaaten der Franken (Benelux, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien) und andererseits die Slawen, die schon immer all jene Länder bewohnen, die man als Osteuropa bezeichnet. Das Konzept West - und Osteuropa bzw. ein gewisser Riss durch Europa ist keine alleinige Folge des Kalten Krieges, sondern bestand schon vorher, diese schon vorher traditionell bestehenden Unterschiede haben es vermutlich auch überhaupt erst möglich gemacht hat, dass die einen den Kommunismus übernahmen und die anderen nicht.

All die slawischen Völker hatten schon immer eine größere Verbindung zu ihrem "Bruder" Russland, als Westeuropa eine Verbindung zu Russland hatte. Das ist nicht erst seit 1945 so.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hieronymus » Mo 7. Aug 2017, 18:33

Hyde hat geschrieben:(07 Aug 2017, 00:57)

Es gab in Europa schon immer eine gewisse Teilung, einerseits sind da die Nachfolgestaaten der Franken (Benelux, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien) und andererseits die Slawen, die schon immer all jene Länder bewohnen, die man als Osteuropa bezeichnet.


Sh. Hervorhebung: bei Wikipedia beispielsweise steht dieser wichtige und richtige Passus:

    "Im historischen Sinn werden mit Osteuropa die Ukraine, der europäische Teil Russlands, Weißrussland und Moldawien bezeichnet. Gelegentlich werden auch die kaukasischen Länder Georgien, Armenien und bedingt Aserbaidschan als Teil Osteuropas gesehen. (...) Die osteuropäischen Länder sind historisch und kulturell weitgehend von der orthodoxen Kirche geprägt (...)"
https://de.wikipedia.org/wiki/Osteuropa

Historisch gesehen gab es, wie ich geschrieben habe, eine kulturelle "Teilung" in Europa, die durch Zugehörigkeit zur katholischen, später auch evangelischen Kirche einerseits, zur orthodoxen Kirche andererseits bestimmt wurde. Westeuropa und Osteuropa sind moderne, noch nicht sehr alte Unterscheidungen!

Das Konzept West - und Osteuropa bzw. ein gewisser Riss durch Europa ist keine alleinige Folge des Kalten Krieges, sondern bestand schon vorher, diese schon vorher traditionell bestehenden Unterschiede haben es vermutlich auch überhaupt erst möglich gemacht hat, dass die einen den Kommunismus übernahmen und die anderen nicht.


Der Kommunismus wurde schon in Russland nicht "übernommen", sondern gewaltsam durch Lenin und seine Anhänger durchgesetzt. Dass er sich nach 1945 auch in osteuropäischen Ländern des katholisch-evangelischen Kulturkreises (zeitlich befristet!) durchsetzte, war ebenfalls die Folge von Gewalt (der Sowjetunion)! Besonders Russland war im frühen 20. Jahrhundert anfällig wegen seiner rückständigen Gesellschaftsordnung, die zudem autokratische Herrschaft gewohnt war. Im späten 20. Jh. brach der Kommunismus vorallem in den osteuropäischen Ländern rasch zusammen, die sich auch unter sowjetischer Herrschaft eine Zugehörigkeit zur katholischen Christenheit hatten bewahren können.

All die slawischen Völker hatten schon immer eine größere Verbindung zu ihrem "Bruder" Russland, als Westeuropa eine Verbindung zu Russland hatte. Das ist nicht erst seit 1945 so.


Im Grunde war der Kontakt zwischen Russland und den anderen europäischen Ländern immer (!) von Vorbehalten der meisten europäischen Ländern gegenüber einem rückständigen, autokratischen Russland geprägt. Gerade zwischen dem katholischen Polen und dem orthodoxen Russland bestanden erhebliche, nicht selten gewaltsam ausgetragene Interessengegensätze. Seit der Beteiligung Russlands an den polnischen Teilungen und zudem noch der stalinistischen Sowjetherrschaft ist das Misstrauen Polens gegenüber Russland bis heute nicht mehr verstummt.
MfG

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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hyde » Mo 7. Aug 2017, 19:21

Hieronymus hat geschrieben:(07 Aug 2017, 19:33)
Besonders Russland war im frühen 20. Jahrhundert anfällig wegen seiner rückständigen Gesellschaftsordnung, die zudem autokratische Herrschaft gewohnt war.


Eine rückständige Gesellschaftsordnung war auch in den anderen osteuropäischen Ländern, die den Kommunismus übernahmen, vorhanden. Während sich Westeuropa (die Gebiete des ehemaligen Frankenreichs) aufklärte und später industrialisierte, sprangen diese Vorgänge nicht auf Osteuropa über, welches stattdessen ähnlich wie Russland in seinem feudalen Gesellschaftssystem verhaftet blieb und somit bereits zum Zeitpunkt der westeuropäischen Industrialisierung wirtschaftlich und auch gesellschaftlich klar zurückfiel hinter Westeuropa. Ausnahmen deutsch kontrollierte Gebiete wie Böhmen. All diese osteuropäischen Gebiete galten schon seit Jahrhunderten als die Peripherie Europas - im Gegensatz zum industrialisierten Westen.

Man kann eigentlich nicht abstreiten, dass Osteuropa immer schon eine besondere Verbindung zu Russland hatte. Das ergibt sich schon aus sprachlichen und ethnischen Gemeinsamkeiten.

Findest du es puren Zufall, dass ausgerechnet Griechenland - das ziemlich einzige Land auf dem Gebiet Osteuropas, welches nicht durch slawische Kultur geprägt ist - als einziges Land in der Region nicht den Kommunismus übernommen hat bzw nicht dem Kommunismus anheim gefallen ist?
Nein, das ist kein Zufall - denn Griechenland war immer schon ein westlich geprägtes Land, welches anders als der Rest Osteuropas keine besonderen Beziehungen zu Russland hatte und somit der sowjetische Einfluss nicht ausreichte, um dieses Land und seine Bevölkerung umzukippen und in den sowjetischen Block zu ziehen.
Das scheiterte auch schon daran, dass der restliche Westen Griechenland als ein Teil des Westens begriff, als Verbündeten, den man gegenüber sowjetischen Einflussversuchen schützen musste. Polen, der Balkan und Co wurden dagegen nie als natürlicher Teil und natürliches Einflussgebiet des Westens begriffen, im Gegensatz zu Griechenland.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hieronymus » Mo 7. Aug 2017, 20:50

Hyde hat geschrieben:(07 Aug 2017, 20:21)

Eine rückständige Gesellschaftsordnung war auch in den anderen osteuropäischen Ländern, die den Kommunismus übernahmen, vorhanden.


Machst du Witze? Das waren Gesellschaften, die von Nazideutschland destabilisiert und von der Sowjetunion unterworfen worden sind!

Während sich Westeuropa (die Gebiete des ehemaligen Frankenreichs) aufklärte und später industrialisierte, sprangen diese Vorgänge nicht auf Osteuropa über, welches stattdessen ähnlich wie Russland in seinem feudalen Gesellschaftssystem verhaftet blieb und somit bereits zum Zeitpunkt der westeuropäischen Industrialisierung wirtschaftlich und auch gesellschaftlich klar zurückfiel hinter Westeuropa. Ausnahmen deutsch kontrollierte Gebiete wie Böhmen. All diese osteuropäischen Gebiete galten schon seit Jahrhunderten als die Peripherie Europas - im Gegensatz zum industrialisierten Westen.


Die Aufklärung wirkte in allen Ländern des katholisch-evangelischen Kulturkreises und drang selbst bis Russland vor. Sie war in allen Ländern eine Erscheinung nur der gebildeten Schichten.

Die Industrialisierung als Phänomen des 19. Jahrhunderts kam ohne Frage z. B. in einem Land wie Russland um wenige Jahrzehnte später in Gang, holte dann aber deutlich auf.

Man kann eigentlich nicht abstreiten, dass Osteuropa immer schon eine besondere Verbindung zu Russland hatte. Das ergibt sich schon aus sprachlichen und ethnischen Gemeinsamkeiten.


Doch, das kann ich. Insbesondere dann, wenn Osteuropa im modernen Sinne gebraucht wird, ist das "immer schon" vollkommen falsch und gilt noch nicht einmal heute.

Findest du es puren Zufall, dass ausgerechnet Griechenland - das ziemlich einzige Land auf dem Gebiet Osteuropas, welches nicht durch slawische Kultur geprägt ist - als einziges Land in der Region nicht den Kommunismus übernommen hat bzw nicht dem Kommunismus anheim gefallen ist?
Nein, das ist kein Zufall - denn Griechenland war immer schon ein westlich geprägtes Land, welches anders als der Rest Osteuropas keine besonderen Beziehungen zu Russland hatte und somit der sowjetische Einfluss nicht ausreichte, um dieses Land und seine Bevölkerung umzukippen und in den sowjetischen Block zu ziehen.
Das scheiterte auch schon daran, dass der restliche Westen Griechenland als ein Teil des Westens begriff, als Verbündeten, den man gegenüber sowjetischen Einflussversuchen schützen musste. Polen, der Balkan und Co wurden dagegen nie als natürlicher Teil und natürliches Einflussgebiet des Westens begriffen, im Gegensatz zu Griechenland.


Griechenland war Jahrhunderte und bis ins 19. Jh. Teil des Osmanischen Reiches. Durch die militärische wie wirtschaftlich-finanzielle Unterstützung europäischer Mächte und durch die Installierung deutscher Herrscherfamilien wurde Griechenland, obwohl ein orthodoxes Land, dem orthodoxen Kulturkreis als Staat im 19. Jh. entzogen, dann durch das Eingreifen Churchills nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg endgültig Teil des demokratischen Westens.
MfG

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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hyde » Mo 7. Aug 2017, 21:37

Hieronymus hat geschrieben:(07 Aug 2017, 21:50)
Durch die militärische wie wirtschaftlich-finanzielle Unterstützung europäischer Mächte und durch die Installierung deutscher Herrscherfamilien wurde Griechenland, obwohl ein orthodoxes Land, dem orthodoxen Kulturkreis als Staat im 19. Jh. entzogen, dann durch das Eingreifen Churchills nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg endgültig Teil des demokratischen Westens.


Eher ist es so, dass der demokratische Westen sich auf das Erbe Griechenlands, nämlich aus der Antike, stützt. Der heutige Westen, mit seinen Werten, mit seinen politischen Rahmenbedingungen, mit seinem aufklärerischen Gedankengut kann nicht unabhängig von Griechenland betrachtet werden, sondern ist im Gegenteil tief durchdrungen von griechischer Kultur. Sie ist die Wiege des Westens. Und deswegen hatte Griechenland über die Jahrhunderte schon immer Affinität und Verbindung zum Westen, anders als der Balkan und Osteuropa, der mehr von Russland geprägt war.

Macht wohl nicht viel Sinn, noch weiter Meinungen auszutauschen. Ich bleibe bei der auch historisch belegbaren Ansicht, dass Westeuropa und das slawische Osteuropa spätestens mit Aufklärung und Industrialisierung auseinanderdrifteten, sodass bereits weit vor 1945 ein wirtschaftlicher und kultureller Riss zwischen West - und Osteuropa bestand. Ein ethnischer und sprachlicher sowieso.

Dass der Kommunismus diese Teilung West - und Osteuropas dann noch weiter verstärkte und die Kluft noch größer machte, daran besteht natürlich kein Zweifel.

Aber zu sagen, bis 1945 sei Europa deckungsgleich gewesen (wirtschaftlich, soziokulturell) und alleine die Zeit des Kalten Krieges hätte dann für kontinentale Unterschiede gesorgt, diese These ist nun wirklich nicht haltbar.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Hieronymus » Mi 9. Aug 2017, 19:56

Hyde hat geschrieben:(07 Aug 2017, 22:37)

Eher ist es so, dass der demokratische Westen sich auf das Erbe Griechenlands, nämlich aus der Antike, stützt. Der heutige Westen, mit seinen Werten, mit seinen politischen Rahmenbedingungen, mit seinem aufklärerischen Gedankengut kann nicht unabhängig von Griechenland betrachtet werden, sondern ist im Gegenteil tief durchdrungen von griechischer Kultur. Sie ist die Wiege des Westens. Und deswegen hatte Griechenland über die Jahrhunderte schon immer Affinität und Verbindung zum Westen, anders als der Balkan und Osteuropa, der mehr von Russland geprägt war.

Macht wohl nicht viel Sinn, noch weiter Meinungen auszutauschen. Ich bleibe bei der auch historisch belegbaren Ansicht, dass Westeuropa und das slawische Osteuropa spätestens mit Aufklärung und Industrialisierung auseinanderdrifteten, sodass bereits weit vor 1945 ein wirtschaftlicher und kultureller Riss zwischen West - und Osteuropa bestand. Ein ethnischer und sprachlicher sowieso.

Dass der Kommunismus diese Teilung West - und Osteuropas dann noch weiter verstärkte und die Kluft noch größer machte, daran besteht natürlich kein Zweifel.


Du negierst einfach mittelalterliche und frühneuzeitliche Entwicklungen, bezüglich Griechenlands die vielen Jahrhunderte unter türkisch-osmanischer Herrschaft. Auf dieser Basis ist in der Tat ein weiterer Meinungsaustausch sinnlos. Aber man kann sich die Geschichte nicht zusammenreimen, wie es gerade passt!

Aber zu sagen, bis 1945 sei Europa deckungsgleich gewesen (wirtschaftlich, soziokulturell) und alleine die Zeit des Kalten Krieges hätte dann für kontinentale Unterschiede gesorgt, diese These ist nun wirklich nicht haltbar.


Hat das jemand so geschrieben? Ich jedenfalls nicht. Da musst du wohl mal präziser nachlesen!
MfG

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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Flaschengeist » Di 29. Aug 2017, 17:59

Claudia Roth auf Abwegen
Harte Kritik an Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat der CSU-Landtagsabgeordnete Florian Herrmann geäußert. Sie ist Ende November bei einer Anti-AfD-Demonstration mitmarschiert, bei der "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße" und "Deutschland verrecke" skandiert wurde. Obwohl sie das auch gehört haben muss, hat sie sich bisher nicht davon distanziert – im Gegensatz zu anderen Beteiligten.

https://www.bayernkurier.de/inland/8411 ... f-abwegen/

Die Überschrift täuscht. Claudia war da sicher nicht auf "Abwegen" sondern auf dem üblichen GRÜNEN Weg.

Was die Frage nicht beantwortet warum gerade die GRÜNEN Deutschland und damit alle Deutschen so hassen.

Was kann dagegen getan werden. Ist ein spezielles Schulfach notwendig? Oder reicht das normale Umerziehungsprogramm.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Schnitter » Di 29. Aug 2017, 19:20

Flaschengeist hat geschrieben:(29 Aug 2017, 18:59)
Was die Frage nicht beantwortet warum gerade die GRÜNEN Deutschland und damit alle Deutschen so hassen.


Ich bin zwar kein Grünen Wähler, aber warum sollten die Grünen Deutschland hassen ? Ist doch Bullshit.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Flaschengeist » Di 29. Aug 2017, 19:21

Schnitter hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:20)

Ich bin zwar kein Grünen Wähler, aber warum sollten die Grünen Deutschland hassen ? Ist doch Bullshit.



Warum sollte sonst eine GRÜNE an einer Demo teilnehmen wo "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße" und "Deutschland verrecke" gerufen wird? :?:
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Schnitter » Di 29. Aug 2017, 19:29

Flaschengeist hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:21)

Warum sollte sonst eine GRÜNE an einer Demo teilnehmen wo "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße" und "Deutschland verrecke" gerufen wird? :?:


Warum sollte eine Grüne "die Grünen" sein.

Die Linkspartei und die AfD verachten Deutschland viel mehr.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Flaschengeist » Di 29. Aug 2017, 19:33

Schnitter hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:29)

Warum sollte eine Grüne "die Grünen" sein.

Die Linkspartei und die AfD verachten Deutschland viel mehr.



DIe AfD brüllt nicht "Deutschland verrecke!"
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Ebiker » Di 29. Aug 2017, 19:38

Schnitter hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:20)

Ich bin zwar kein Grünen Wähler, aber warum sollten die Grünen Deutschland hassen ? Ist doch Bullshit.


Einfach mal nach Grüne und deutschlandfeindliche Äußerungen googeln, ist leider kein Bullshit. Aber den Grünen muß der Arsch so auf Grundeis gehen, Özdemir wirft der AfD mangelnde Vaterlandsliebe vorund Stuttgarts OB erklärt es zur patriotischen Pflicht ein Elektroauto zu kaufen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Schnitter » Di 29. Aug 2017, 19:51

Flaschengeist hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:33)

DIe AfD brüllt nicht "Deutschland verrecke!"


Das tun die meisten Grünen auch nicht.

Die AfD hingegen lässt sich von ausländischen Kräften bezahlen um Europa und somit die deutsche Zukunft zu Fall zu bringen.

Das ist deutlich deutschfeindlicher als ein paar Krakeler. Vor allem wollen das die Deutschen nicht.
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Re: Warum hassen (viele) GRÜNE Deutschland

Beitragvon Schnitter » Di 29. Aug 2017, 19:55

Ebiker hat geschrieben:(29 Aug 2017, 20:38)

Einfach mal nach Grüne und deutschlandfeindliche Äußerungen googeln, ist leider kein Bullshit.


Auch wenn 10 Grüne deutschlandfeindliche Sprüche machen hassen "die Grünen" nicht Deutschland.

Die AfD besteht auch nicht nur aus Neonazis obwohl sie etliche in ihren Reihen haben.

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