Die Zukunft der SPD

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Senexx
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 22. Mai 2017, 14:05

pikant hat geschrieben:(22 May 2017, 15:00)

sehr gute Nachricht fuer die SPD - laut Frau Barley enthaelt das Programm der SPD jetzt schon mehr Inhalte als bei der CDU
dann kann ja nichts mehr schiefgehen, es sei denn es sind auch die richtigen Inhalte :)

Mehr Inhalte? Toll.

"SPD - Jetzt mit noch mehr Inhalt!"
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 22. Mai 2017, 19:55

Senexx hat geschrieben:(22 May 2017, 15:05)

Mehr Inhalte? Toll.

"SPD - Jetzt mit noch mehr Inhalt!"

Abgeblich war der ehemalige Messias bei der Vorstellung des Programms noch nicht einmal dabei.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 22. Mai 2017, 21:28

Schulz: "Bestes Programm seit August Bebel"


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 48825.html

Hallelujah!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon harry52 » Di 23. Mai 2017, 10:55

Sybilla hat geschrieben:Es ist durchaus möglich das bei einer Befragung im Tafelladen viele Abholer die Frage ob es Ihnen gut geht mit ja beantworten

Lass mal die Tafeln weg,
denn Tafeln gibt es nur in den reichen Ländern, wo man viele Nahrungsmittel wegwirft, die eigentlich noch gut sind. In den armen Ländern und Gegenden der Welt, wo man wirklich hungert, gibt es gar keine Tafeln.

Ich bin ein großer Freund der Tafeln,
denn es ist natürlich für alle mit wenig Geld sehr hilfreich, einen Teil des Essens geschenkt zu bekommen. Außerdem wird dann etwas weniger weggeworfen. Die Tafeln eignen sich aber genau nicht, um zu beweisen, dass hier viele Menschen hungern. Es ist umgekehrt ein Maß dafür, wie reich ein Land ist und in welchem Überfluss es lebt.

Die meisten Tafeln pro Kopf gibt es in den skandinavischen Ländern,
Niederlande, Schweiz, Österreich... Das sind ja genau die Länder, wo der Sozialstaat besonders gut ausgebaut ist und die Supermärkte voll sind mit tausenden Produkten aus aller Welt. Genau da bleiben oft Nahrungsmittel wegen der riesigen Angebote im Regal, liegen bis das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mi 24. Mai 2017, 06:38

relativ hat geschrieben:(23 May 2017, 22:34)

Ne du kannst mal Antworten geben.
Dann geh halt bis zur Seite 25 Forstwirtschaft und Artenvielfalt, du kann mir ja bis dahin erzählen was alles nicht staatliches Geld kostet, oder wie sie diesen Wunschzettel gegenfinanzieren.

Btw. den Absatz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen .
:D :D :D :D

Steht das tatsächlich im Schulz-Programm?

Erinnert mich stark an die Stilblüten im Godesberger Programm: "Das ist der Grundwiderspruch unserer Zeit: Dass der Mensch einst die Atomkraft entfesselte und sich nun vor den Folgen füchtet..." (Aus dem Gedächtnis zitiert)

:D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Mai 2017, 06:40

[MOD] Die Beiträge zum FDP-Wahlprogramm in den aktuellsten FDP-Strang verschoben.
this is planet earth
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon H2O » Mi 24. Mai 2017, 06:44

harry52 hat geschrieben:(23 May 2017, 11:55)

Lass mal die Tafeln weg,
denn Tafeln gibt es nur in den reichen Ländern, wo man viele Nahrungsmittel wegwirft, die eigentlich noch gut sind. In den armen Ländern und Gegenden der Welt, wo man wirklich hungert, gibt es gar keine Tafeln.

Ich bin ein großer Freund der Tafeln,
denn es ist natürlich für alle mit wenig Geld sehr hilfreich, einen Teil des Essens geschenkt zu bekommen. Außerdem wird dann etwas weniger weggeworfen. Die Tafeln eignen sich aber genau nicht, um zu beweisen, dass hier viele Menschen hungern. Es ist umgekehrt ein Maß dafür, wie reich ein Land ist und in welchem Überfluss es lebt.

Die meisten Tafeln pro Kopf gibt es in den skandinavischen Ländern,
Niederlande, Schweiz, Österreich... Das sind ja genau die Länder, wo der Sozialstaat besonders gut ausgebaut ist und die Supermärkte voll sind mit tausenden Produkten aus aller Welt. Genau da bleiben oft Nahrungsmittel wegen der riesigen Angebote im Regal, liegen bis das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist.


Ein höchst eigener Gedanke; vielen Dank dafür! :)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » So 28. Mai 2017, 05:01

Heulsusen

Steinbrück schimpft: Soziale Gerechtigkeit reicht nicht als Thema. SPD-Linke giften zurück: Ausgerechnet Steinbrück, der noch nie etwas gewonnen hat. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Malthis » So 28. Mai 2017, 09:37

Naja, manches ist nicht falsch, was er sagt. Ich teile seine Einschätzung was Rot-Rot-Grün betrifft uneingeschränkt. Der Westen ist derzeit nicht willens eine solche Koaltion zu unterstützen, da andere Themen wie z.B. Innere Sicherheit auf der Agenda stehen.

Ich finde den Zeitpunkt jedoch auch denkbar ungünstig. Die Partei hat 3 Landtagswahlen verloren. Da muss nun kein Ex-Abgeordneter einen Nachschlag liefern. Mir kommt es ein wenig wie eine Generalaberechnung vor. Jetzt ist man kein Abgeordneter mehr, jetzt immer feste druff. Eventuell hat er seine Niederlage als Kanzlerkandidat noch nicht verwunden. Ich weiß es nicht. Und es ist auch nicht ganz falsch, wenn man feststellt, dass Herr Steinbrück als Ministerpräsident in NRW abgewählt und als Kanzlerkandidat nicht gewählt wurde und soweit ich weiß seinen Wahlkreis auch nie direkt gewonnen hat. Ich persönlich würde da kleinere Brötchen backen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » So 28. Mai 2017, 11:40

Eine klar erkennbare Arbeitersschaft, wie vielleicht noch bis in die 60-er, gibt es heute nicht mehr. Trotzdem galt die "S"DP bis Schröder doch noch als Anwalt der "Arbeitnehmer". Man kann die heutige Gesellschaft aber durchaus in "Priviligierte" und "Bürger" einteilen. Zu den "Priviligieren" zähle ich Menschen die von ihren Kapitaleinnahmen leben können, Politiker ab Landtag aufwärts, hohe Beamte, Stars aus Kunst und Sport, Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratmitglieder in großen Konzernen (Aufzählung möglicherweise nicht vollständig). Den Rest bezeichne ich einfach mal als "Bürger".

Leider erleben wir Heute, von den etablierten Parteien, fast nur noch eine Politik die, im Kern, den Privilegierten nutzt. Genau so ist es auch bei der "S"PD. Ab und zu wird mal wird lauthals links geblinkt, um die Bürger zu beruhigen, dann wird aber wieder rechts abgebogen. Das wurde einfach schon zu oft gemacht, sodas es inzwischen immer mehr Bürgern aufgefallen ist. Warum sollte man also so eine Mogelpacket wie die "S"PD wählen? Dann doch lieber gleich die Partei deren Kanzlerin die auf jeden Bürgerdruck mit einem populistischen Schwenk reagiert. Das ist immer noch besser als die bürgerfeindliche Strurheit eines Schröders.

Die Sache ist eigentlich einfach! Eine echte SPD müsste einfach wieder eindeutig die Interessen der Bürger vertreten. Das wäre dann aber zwangläufig eine Politik gegen die Privilierten. Von denen bezieht unsere "modere" Politik aber ihre "Leckerlies". Als da wären fette Parteispenden, hoch bezahlte Aufsichtratposten, absurde Rednergehältner, überbezahlte Beraterverträte u.s.w. . Leider ist auch die "S"PD-Führungsriege von diesen indirekten Bestechungen, meiner Meinung nach, komplett korrumpiert. Wie will sie da die Interessen der Bürger vertreten? Für diese Pämperei war sie bereit über die Hälfte ihrer Mitglieder und ca. die Hälfte ihrer Wähler zu geopfern, und ich sehe kein Ende dieses Verhaltens. Denn solange sie den, von reichlich Ministerposten belohnten, Mehrheitsbeschaffer der Union geben kann, wird Ihre Führungsriege nicht von diesem lukratieven Weg ablassen.

Jetzt kommt langsam Panik auf, denn die "S"PD läuft Gefahr, auch diesen Mehrheitbeschaffer-Job zu verlieren. Andere Parteien, allen voran überraschenderweise die alte beliebige FDP, machen sich auf diese elende Aufgabe wieder übernehmen zu können. In dieser Situation steckt nun die "arme" "S"PD. Ihre selbstgestecke Aufgabe, so sehe ich das, scheint nun darin zu bestehen, den Bürgern so viel sozialdemokratie-farbigen Sand in die Augen zu streuen, dass diese den gierigen Kern der Partei nicht mehr erkennen können. Sehr, sehr schwer - besonders nach Schröder.

Besser wäre es natürlich, zumindest für uns Bürger, wieder echte sozialdemokratische Politik zu machen. Dann fiehle allerdings, schon bald, die Geldpämperei des Großkapitals weg. Reicht die Macht der "S"PD-Basis dafür aus?

Hier wurde auch viel über eine RRG-Koalition geschrieben. Im Ernst - ich weiß nicht, wie eine SPD kurzfristig wieder sozieldemokratische Politik, ohne Beteiligung der Linken machen will. Bei aller Kritikwürdigkeit der Linken, die auch ich sehe, sehe ich doch keinen anderen Weg. Die Grünen haben ihre politiche FDP-Anpassungfähigkeit längst bewiesen und wären darin problemlos einpassbar.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Malthis » So 28. Mai 2017, 11:49

Elser hat geschrieben:(28 May 2017, 12:40)

Eine klar erkennbare Arbeitersschaft, wie vielleicht noch bis in die 60-er, gibt es heute nicht mehr. Trotzdem galt die "S"DP bis Schröder doch noch als Anwalt der "Arbeitnehmer". Man kann die heutige Gesellschaft aber durchaus in "Priviligierte" und "Bürger" einteilen. Zu den "Priviligieren" zähle ich Menschen die von ihren Kapitaleinnahmen leben können, Politiker ab Landtag aufwärts, hohe Beamte, Stars aus Kunst und Sport, Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratmitglieder in großen Konzernen (Aufzählung möglicherweise nicht vollständig). Den Rest bezeichne ich einfach mal als "Bürger".

Leider erleben wir Heute, von den etablierten Parteien, fast nur noch eine Politik die, im Kern, den Privilegierten nutzt. Genau so ist es auch bei der "S"PD. Ab und zu wird mal wird lauthals links geblinkt, um die Bürger zu beruhigen, dann wird aber wieder rechts abgebogen. Das wurde einfach schon zu oft gemacht, sodas es inzwischen immer mehr Bürgern aufgefallen ist. Warum sollte man also so eine Mogelpacket wie die "S"PD wählen? Dann doch lieber gleich die Partei deren Kanzlerin die auf jeden Bürgerdruck mit einem populistischen Schwenk reagiert. Das ist immer noch besser als die bürgerfeindliche Strurheit eines Schröders.

Die Sache ist eigentlich einfach! Eine echte SPD müsste einfach wieder eindeutig die Interessen der Bürger vertreten. Das wäre dann aber zwangläufig eine Politik gegen die Privilierten. Von denen bezieht unsere "modere" Politik aber ihre "Leckerlies". Als da wären fette Parteispenden, hoch bezahlte Aufsichtratposten, absurde Rednergehältner, überbezahlte Beraterverträte u.s.w. . Leider ist auch die "S"PD-Führungsriege von diesen indirekten Bestechungen, meiner Meinung nach, komplett korrumpiert. Wie will sie da die Interessen der Bürger vertreten? Für diese Pämperei war sie bereit über die Hälfte ihrer Mitglieder und ca. die Hälfte ihrer Wähler zu geopfern, und ich sehe kein Ende dieses Verhaltens. Denn solange sie den, von reichlich Ministerposten belohnten, Mehrheitsbeschaffer der Union geben kann, wird Ihre Führungsriege nicht von diesem lukratieven Weg ablassen.

Jetzt kommt langsam Panik auf, denn die "S"PD läuft Gefahr, auch diesen Mehrheitbeschaffer-Job zu verlieren. Andere Parteien, allen voran überraschenderweise die alte beliebige FDP, machen sich auf diese elende Aufgabe wieder übernehmen zu können. In dieser Situation steckt nun die "arme" "S"PD. Ihre selbstgestecke Aufgabe, so sehe ich das, scheint nun darin zu bestehen, den Bürgern so viel sozialdemokratie-farbigen Sand in die Augen zu streuen, dass diese den gierigen Kern der Partei nicht mehr erkennen können. Sehr, sehr schwer - besonders nach Schröder.

Besser wäre es natürlich, zumindest für uns Bürger, wieder echte sozialdemokratische Politik zu machen. Dann fiehle allerdings, schon bald, die Geldpämperei des Großkapitals weg. Reicht die Macht der "S"PD-Basis dafür aus?

Hier wurde auch viel über eine RRG-Koalition geschrieben. Im Ernst - ich weiß nicht, wie eine SPD kurzfristig wieder sozieldemokratische Politik, ohne Beteiligung der Linken machen will. Bei aller Kritikwürdigkeit der Linken, die auch ich sehe, sehe ich doch keinen anderen Weg. Die Grünen haben ihre politiche FDP-Anpassungfähigkeit längst bewiesen und wären darin problemlos einpassbar.

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Tut mir Leid, aber das ist mir zu einfach. Die da oben gegen die da unten....die SPD hat in der GroKo viele Punkte umgesetzt, die doch nachweislich den "Schwächeren" in der Gesellschaft helfen bzw. unterstützen sollen, so z.B. der Mindestlohn, das Leiharbeiterschutzgesetz oder die Mietpreisbremse. Sicher, man kann das alles noch besser machen und bei der Mietpreisbremse gibt es viele Probleme. Aber einfach zu behaupten, die SPD hätte in den letzten Jahren nur Politik für die Priveligierten gemacht, ist so einfach nicht richtig.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » So 28. Mai 2017, 12:47

Malthis hat geschrieben:(28 May 2017, 12:49)

Tut mir Leid, aber das ist mir zu einfach. Die da oben gegen die da unten....die SPD hat in der GroKo viele Punkte umgesetzt, die doch nachweislich den "Schwächeren" in der Gesellschaft helfen bzw. unterstützen sollen, so z.B. der Mindestlohn, das Leiharbeiterschutzgesetz oder die Mietpreisbremse. Sicher, man kann das alles noch besser machen und bei der Mietpreisbremse gibt es viele Probleme. Aber einfach zu behaupten, die SPD hätte in den letzten Jahren nur Politik für die Priveligierten gemacht, ist so einfach nicht richtig.


Du meinst die "S"DP hat dadurch dass sie den Grausamheiten die sie selbst erfunden hat, eiligst und wenig effektvoll ein paar Spitzen abgeschlagen hat, ihre Glauwürdigkeit wieder hergestellt? Komisch - scheinen aber nicht viele Bürger so erkannt zu haben. :| Diese Undankbaren sollten sich schämen. :rolleyes:

Zum Leiarbeiterschutzgesetz nur soviel: https://www.youtube.com/watch?v=_lCynEl0D-c

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Malthis » So 28. Mai 2017, 15:07

Elser hat geschrieben:(28 May 2017, 13:47)

Du meinst die "S"DP hat dadurch dass sie den Grausamheiten die sie selbst erfunden hat, eiligst und wenig effektvoll ein paar Spitzen abgeschlagen hat, ihre Glauwürdigkeit wieder hergestellt? Komisch - scheinen aber nicht viele Bürger so erkannt zu haben. :| Diese Undankbaren sollten sich schämen. :rolleyes:

Zum Leiarbeiterschutzgesetz nur soviel: https://www.youtube.com/watch?v=_lCynEl0D-c

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Wo habe ich das behauptet? Mir war nur Deine Sicht der Dinge zu einseitig und unfair. Das wollte ich richtigstellen. Ich bin zudem weit davon entfernt Wählerschelte zu betreiben. Wenn die Wähler die SPD nicht wählen, ist das in erster Linie ein Problem der SPD, nicht ein Problem der Wähler. Glaubwürdigkeit erhält man nicht in ein paar Monaten wieder. Da muss man lange für kämpfen. Die SPD war aber in den letzten vier Jahren durchaus glaubwürdig. Sie hat das umgesetzt, was sie im Wahlprogramm versprochen hat, zumindest das, was in einer Koalition mit der CDU möglich war. Ihr daraus jetzt, wie Du es tust, auch noch einen Strick zu drehen, um dann so elegant zu behaupten, man wäre ja ein eigentlich Fan der Sozialdemokratie, passt nun wirklich nicht zusammen, klingt für mich heuchlerisch.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon frems » So 28. Mai 2017, 15:51

Senexx hat geschrieben:(22 May 2017, 06:48)

SPD verschiebt Bekanntgabe ihres Wahlprogramms.

Sie hätten noch "Beratungsbedarf" heißt es. Im Klartext: Ratlos, Flügelkämpfe. Denn sie wissen nicht, was tun.

Wann haben eigentlich CDU, Grüne, FDP etc. ihr Wahlprogramm bekanntgegeben? Die sind doch sicherlich längst fertig vor lauter Einigkeit, zumal ja gerade die Union nicht für lebhafte Debatten und einen pluralistischen Meinungsaustausch bekannt ist, sondern für bedingungslosen Kadavergehorsam. Da reicht wohl ein "Sie kennen mich".

firlefanz11 hat geschrieben:(17 May 2017, 14:51)

Kann ich Dir jetzt schon sagen. In Richtung schwarz-gelb. :p Und das ist GUT so, meine Damen u. Herren...! :thumbup:

Aussetzung der Wehrpflicht, Atomausstieg, Griechenland-Hilfskredite, joa, kann man mit arbeiten. :)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Mo 29. Mai 2017, 00:27

Malthis hat geschrieben:(28 May 2017, 16:07)

Wo habe ich das behauptet? Mir war nur Deine Sicht der Dinge zu einseitig und unfair. Das wollte ich richtigstellen. Ich bin zudem weit davon entfernt Wählerschelte zu betreiben. Wenn die Wähler die SPD nicht wählen, ist das in erster Linie ein Problem der SPD, nicht ein Problem der Wähler. Glaubwürdigkeit erhält man nicht in ein paar Monaten wieder. Da muss man lange für kämpfen. Die SPD war aber in den letzten vier Jahren durchaus glaubwürdig. Sie hat das umgesetzt, was sie im Wahlprogramm versprochen hat, zumindest das, was in einer Koalition mit der CDU möglich war. Ihr daraus jetzt, wie Du es tust, auch noch einen Strick zu drehen, um dann so elegant zu behaupten, man wäre ja ein eigentlich Fan der Sozialdemokratie, passt nun wirklich nicht zusammen, klingt für mich heuchlerisch.



Was soll das denn jetzt? Nach dem Motto: 'Wer dieser "S"PD jetzt nicht vertraut, kann kein Fan der Sozialdemokratie sein?' Tschuldigung - aber ich lach mich kaputt. Anderherum wird ein Schuh d'raus. Noch heute rühmt sich diese "S"DP sie wäre, durch die Agenda 2010, die Mutter des Wirtschaftsboom. Na - dann ist sie ja wohl auch die Mutter der vielen prekären Arbeitsverhältnisse in der so viele Menschen heute stecken. Mach' Dir doch mal klar, was Du da geschrieben hast. Die "S"DP hat es geschafft, Erleichterungen ihrer eigenen Politik unter einer Unionsführung etwas zu mildern? Na - da sag' ich doch : "Danke Union." Die "S"PD brauchte den rechten politischen Gegner, um ihre sozialen Sauerreien zu verringern. Tolle Nummer. Schade dass da nicht der Mut zu RRG war. Stell Dir mal vor, was man da alles hätte verbessern können. Schade - verpasst. :dead:

Ansonsten hast du recht, die "S"PD wird Jahre brauchen, bis sie wieder eine SPD ist. Wann fängt sie damit an? Diese Eiertänze in der Groko überzeugen mich nicht, und es sieht so aus, als wenn ich da nicht alleine bin.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Malthis » Mo 29. Mai 2017, 07:05

Elser hat geschrieben:(29 May 2017, 01:27)

Was soll das denn jetzt? Nach dem Motto: 'Wer dieser "S"PD jetzt nicht vertraut, kann kein Fan der Sozialdemokratie sein?' Tschuldigung - aber ich lach mich kaputt. Anderherum wird ein Schuh d'raus. Noch heute rühmt sich diese "S"DP sie wäre, durch die Agenda 2010, die Mutter des Wirtschaftsboom. Na - dann ist sie ja wohl auch die Mutter der vielen prekären Arbeitsverhältnisse in der so viele Menschen heute stecken. Mach' Dir doch mal klar, was Du da geschrieben hast. Die "S"DP hat es geschafft, Erleichterungen ihrer eigenen Politik unter einer Unionsführung etwas zu mildern? Na - da sag' ich doch : "Danke Union." Die "S"PD brauchte den rechten politischen Gegner, um ihre sozialen Sauerreien zu verringern. Tolle Nummer. Schade dass da nicht der Mut zu RRG war. Stell Dir mal vor, was man da alles hätte verbessern können. Schade - verpasst. :dead:

Ansonsten hast du recht, die "S"PD wird Jahre brauchen, bis sie wieder eine SPD ist. Wann fängt sie damit an? Diese Eiertänze in der Groko überzeugen mich nicht, und es sieht so aus, als wenn ich da nicht alleine bin.

Elser



Du bist für mich als SPD´ler kein Fan der Sozialdemokratie, weil Du anscheinend nicht in der Lage bist objektiv und sachlich festzuhalten, dass die SPD in den letzten Jahren vieles für die "Schwächeren" in unserer Gesellschaft getan hat. Das hat erst einmal nichts mit Vertrauen zu tun. Ich habe selbst geschrieben, dass die SPD noch viel dafür arbeiten muss, Vertrauen wieder zu erlangen. Mir geht es nur gegen den Strich, wenn Leute behaupten, sie wären Fan der Sozialdemokratie, schaffen es aber nicht einmal zuzugeben, dass die SPD in den letzten 4 Jahren GroKo viel umgesetzt hat, um den Schwächeren in der Gesellschaft zu helfen. Ich denke, es ist nicht zuviel verlangt, dass zumindest zuzugeben. Man kann darüber streiten, ob das ausreichend war, es aber völlig zu negieren, entspricht einfach nicht der Wahrheit und ist billige Polemik.

Die SPD rühmt sich also mit der Agenda2010? Wo warst Du denn in den letzten 10 Jahren? Die SPD, allen voran ein Großteil des Funktionärskörpers, kämpft heute noch mit der Agenda 2010 und tut sich damit schwer. Das attestieren ihr ja selbst politische Gegner, die sich immer wieder die Augen reiben, wie eine Partei auch Erfolge einer Politik so zerreden kann. Die SPD hat 100.000 Mitglieder, viele Funktionäre durch die Agenda 2010 verloren. Die SPD hat mit dieser Politik die Gründung der WASG und ein Erstarken der Linkspartei erst möglich gemacht. Ich denke, die SPD weiß sehr genau, was die Agenda- und Basta-Politik Schröders für Auswirkungen hatte. Ich bin durchaus der Meinung,d ass das nie vergessen werden sollte. Man muss aber auch langsam, 12 Jahre nach Schröder nun endlich damit abschließen und nicht immer nur in Sack und Asche gehen. Die SPD hat übrigens mit Schröder und der Agenda-Politik und einer WASG noch 2005 ein Wahlergebnis von über 34% eingefahren, seitdem geht es bergab mit den Wahlergebnissen.

Eine Mehrheit in unserem Land will RRG nicht. Auch eine Mehrheit in der Sozialdemokratie wollte 2013 RRG nicht. Es gab eine Mitgliederabstimmung zur GroKo. 75% der Mitglieder, die abgestimmt haben, waren für diese Koaltion. Das sind klare Mehrheitsverhältnisse, die schon erkennen lassen, dass ein großer Teil der Sozialdemokratie Schwierigkeiten mit RRG hätte und hat.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Di 30. Mai 2017, 12:22

Malthis hat geschrieben:(29 May 2017, 08:05)

Du bist für mich als SPD´ler kein Fan der Sozialdemokratie, weil Du anscheinend nicht in der Lage bist objektiv und sachlich festzuhalten, dass die SPD in den letzten Jahren vieles für die "Schwächeren" in unserer Gesellschaft getan hat. Das hat erst einmal nichts mit Vertrauen zu tun. Ich habe selbst geschrieben, dass die SPD noch viel dafür arbeiten muss, Vertrauen wieder zu erlangen. Mir geht es nur gegen den Strich, wenn Leute behaupten, sie wären Fan der Sozialdemokratie, schaffen es aber nicht einmal zuzugeben, dass die SPD in den letzten 4 Jahren GroKo viel umgesetzt hat, um den Schwächeren in der Gesellschaft zu helfen. Ich denke, es ist nicht zuviel verlangt, dass zumindest zuzugeben. Man kann darüber streiten, ob das ausreichend war, es aber völlig zu negieren, entspricht einfach nicht der Wahrheit und ist billige Polemik.

Die SPD rühmt sich also mit der Agenda2010? Wo warst Du denn in den letzten 10 Jahren? Die SPD, allen voran ein Großteil des Funktionärskörpers, kämpft heute noch mit der Agenda 2010 und tut sich damit schwer. Das attestieren ihr ja selbst politische Gegner, die sich immer wieder die Augen reiben, wie eine Partei auch Erfolge einer Politik so zerreden kann. Die SPD hat 100.000 Mitglieder, viele Funktionäre durch die Agenda 2010 verloren. Die SPD hat mit dieser Politik die Gründung der WASG und ein Erstarken der Linkspartei erst möglich gemacht. Ich denke, die SPD weiß sehr genau, was die Agenda- und Basta-Politik Schröders für Auswirkungen hatte. Ich bin durchaus der Meinung,d ass das nie vergessen werden sollte. Man muss aber auch langsam, 12 Jahre nach Schröder nun endlich damit abschließen und nicht immer nur in Sack und Asche gehen. Die SPD hat übrigens mit Schröder und der Agenda-Politik und einer WASG noch 2005 ein Wahlergebnis von über 34% eingefahren, seitdem geht es bergab mit den Wahlergebnissen.

Eine Mehrheit in unserem Land will RRG nicht. Auch eine Mehrheit in der Sozialdemokratie wollte 2013 RRG nicht. Es gab eine Mitgliederabstimmung zur GroKo. 75% der Mitglieder, die abgestimmt haben, waren für diese Koaltion. Das sind klare Mehrheitsverhältnisse, die schon erkennen lassen, dass ein großer Teil der Sozialdemokratie Schwierigkeiten mit RRG hätte und hat.



1. Ich bin kein SPD-ler? Bestenfalls ein echter Sozialdemokrat und darum auch kein SPD-ler! Jetzt endlich kapiert?

2. Ich war in den letzten 10 Jahren ein "S"DP-Beobachter der beobachten konnte, dass immer wenn die Union sich als Aufschwungmacherin darstellte, jemand von der "S"DP kam und schnell die Agenda 2010 dafür verantwortlich machte. Ich konnte auch beobachten, wie die "S"PD immer wieder Schröder für diese Agenda gefeiert hatte.

Wenn hier jemand mit der Politik von Schröder abschließen muss, dann sollte das die "S"PD sein!!! Dein Wunsch nach Wähler-Demenz finde ich schäbig. Und an sonsten? Des Kaisers neue Kleider - wer sie nicht sieht ist dumm - oder wie? "S"DP-Nebelbombenwerfer?

2005 hatten die meisten Wähler noch garnicht verstanden, welche Auswirkung die Agenda 2010 haben wird. Das habe ich damals selbst im Gesprächen, z.B. über die "Rentenreform" merken können. Kaum einer hatte begriffen, dass es sich dabei um eine massive Rentenkürzung handelt. Ich denke, das war wohl auch so beabsichtig (siehe jetzigen Wunsch nach Wähler-Demenz). Inzwischen haben die Menschen natürlich verstanden! Sie merken ja die direkten Auswirkungen in Ihren Taschen

Deine Worte als, anscheinend tatsächlichen "S"PD-ler, sind ja sooo verräterisch. Also nicht den Schaden für die Bürger ist bedauerlich, sondern eher die Tatsache, dass die elenden Taten der "S"PD das Erstarken einer linken Oposition hervorgerufen hat, ist schlimm? Ohhhh schad'. So'n Pech aber auch.

Eine Mehrheit will RRG nicht? Nein - die "S"PD will sie nicht. 75 % - sagst Du ja selbst. Also bitte keine solchen verschleideren Sätze. Aber genau das ist es ja. Die "S"PD will lieber Politik für's Großkapital machen. Dabei kommt einfach mehr in die Taschen, nech. Verstehe! :rolleyes:

Hier noch einmal den Hinweis auf zwei erhellende Beiträge von "Die Anstalt": https://www.youtube.com/watch?v=tq-RA6p5mT0
https://www.youtube.com/watch?v=tq-RA6p5mT0

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Zuletzt geändert von Elser am Di 30. Mai 2017, 12:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Di 30. Mai 2017, 12:26

Elser hat geschrieben:(30 May 2017, 13:22)



Eine Mehrheit will RRG nicht? Nein - die "S"PD will sie nicht. 75 % - sagst Du ja selbst. Also bitte keine solchen verschleideren Sätze. Aber genau das ist es ja. Die "S"PD will lieber Politik für's Großkapital machen. Dabei kommt einfach mehr in die Taschen, nech. Verstehe! :rolleyes:

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Dann verlinken Sie doch mal eine Umfrage wo die Mehrheit der Deutschen RRG will - ich kenne da keine!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Di 30. Mai 2017, 12:30

Elser hat geschrieben:(30 May 2017, 13:22)



Deine Worte als, anscheinend tatsächlichen "S"PD-ler, sind ja sooo verräterisch. Also nicht den Schaden für die Bürger ist bedauerlich, sondern eher die Tatsache, dass die elenden Taten der "S"PD das Erstarken einer linken Oposition hervorgerufen hat, ist schlimm? Ohhhh schad'. So'n Pech aber auch.



diese linke Opposition ist aber relativ schwach mit 8% auf Bundesebene und konnte vom Niedergang der SPD nach Schroeder nicht profitieren - in NRW gingen nicht mal 20% der ehelmalgen SPD und Gruenwaehler zu dieser linken Opposition und 80% gingen nach rechts oder blieben zu Hause.
so attraktiv ist die Linkspartei nicht fuer SPD-Waehler - das ist Fakt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Di 30. Mai 2017, 12:32

pikant hat geschrieben:(30 May 2017, 13:30)

diese linke Opposition ist aber relativ schwach mit 8% auf Bundesebene und konnte vom Niedergang der SPD nach Schroeder nicht profitieren - in NRW gingen nicht mal 20% der ehelmalgen SPD und Gruenwaehler zu dieser linken Opposition und 80% gingen nach rechts oder blieben zu Hause.
so attraktiv ist die Linkspartei nicht fuer SPD-Waehler - das ist Fakt.



Stimmt leider - die Linke haben zu wenig daraus gemacht.

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