Die Zukunft der SPD

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Fliege
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Do 8. Nov 2018, 10:39

Nahles als Totengräber der SPD würde sogar wieder ein in sich stimmiges Bild ergeben.
Und ich stelle mir amüsiert vor: Buschkowsky, Sarrazin und Ude verlieren ihre Parteizugehörigkeit durch Parteiauflösung.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Do 8. Nov 2018, 11:46

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Nov 2018, 03:01)

Sehe ich anders, denn die Grünen haben große Erfolge, nicht nur bei Wahlen.

Prominenteste Beispiele sind der Atomausstieg sowie der massive Ausbau der erneuerbaren Energien. Da können die Ideologen aller Parteien, die nur rumsülzen und absolut gar nichts auf die Reihe bekommen, etwas lernen.

Was haben denn CDU oder Sozen in den vergangenen Jahrzehnten für die Mehrheit erreicht, sagen wir in den Bereichen Bildung, soziale Sicherheiten, Infrastruktur, Rente? Haben sie denn auf wenigstens einem einzigen Gebiet die Situation der Mehrheit verbessert? :?:

Ich würde mal behaupten, dass sie sich auf allen Gebieten verschlechtert hat, insbesondere natürlich in den Bereichen soziale Sicherheiten und Rente, aber auch bei der Bildung (Inklusion, um Sonderpädagogen einzusparen :rolleyes: ). Bei der Infrastruktur fällt es noch nicht so stark auf.
Sie glauben also tatsächlich, dass diese unglaubliche und nur symbolhafte Nationalökologie auch nur einen Hauch zur Verhinderung des Klimawandels beiträgt? Leider macht sie Menschen nur wesentlich ärmer.
Dass die Grünen und ihre Doktrin die Renaissance der Kohlekraftwerke erst verursacht hat, ist vielen anscheinend gar nicht deutlich. Sehr interessant, dass gerade die Grünen damit für größere Umweltvermutzung, nicht Klimawandel, verantwortlich sind.
Unglaublich auch wie die Grünen diesen heißen Sommer, beileibe nicht der heißeste, für ihre Zwecke thematisierten. Dagegen müssen sich die Parteien, insbesondere die SPD, wehren
und die wohlfeile heiße Luft der Grünen zum Abkühlen bringen und sie entzaubern. Passiert das nicht, werden sich vor allem die SPD-Wähler bei den Grünen wiederfinden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass ein paar jüngere, nette Gesichter und ein paar theoretische, symbolhafte Weismachungen, die SPD völlig runterziehen und auf der anderen Seite, eine Partei, die an der Kompetenz und Erfahrung der SPD nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann, gerade in Höhen kommt, die unverdient und völlig unverständlich ist. Der Hauptgegner, der SPD sind eindeutig die Grünen.
Anscheinend war dieser Sommer zu heiß?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Do 8. Nov 2018, 12:33

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 11:46)

Sie glauben also tatsächlich, dass diese unglaubliche und nur symbolhafte Nationalökologie auch nur einen Hauch zur Verhinderung des Klimawandels beiträgt? Leider macht sie Menschen nur wesentlich ärmer.
Dass die Grünen und ihre Doktrin die Renaissance der Kohlekraftwerke erst verursacht hat, ist vielen anscheinend gar nicht deutlich. Sehr interessant, dass gerade die Grünen damit für größere Umweltvermutzung, nicht Klimawandel, verantwortlich sind.
Unglaublich auch wie die Grünen diesen heißen Sommer, beileibe nicht der heißeste, für ihre Zwecke thematisierten. Dagegen müssen sich die Parteien, insbesondere die SPD, wehren
und die wohlfeile heiße Luft der Grünen zum Abkühlen bringen und sie entzaubern. Passiert das nicht, werden sich vor allem die SPD-Wähler bei den Grünen wiederfinden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass ein paar jüngere, nette Gesichter und ein paar theoretische, symbolhafte Weismachungen, die SPD völlig runterziehen und auf der anderen Seite, eine Partei, die an der Kompetenz und Erfahrung der SPD nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann, gerade in Höhen kommt, die unverdient und völlig unverständlich ist. Der Hauptgegner, der SPD sind eindeutig die Grünen.
Anscheinend war dieser Sommer zu heiß?


Unglaublich, es war der ZWEITheißeste Sommer seit Wetteraufzeichnung und Spitzenreiter ist mit 0,5 Vorsprung welcher? Richtig, der 2003 - also ebenfalls in diesem Jahrhundert das noch nicht so viele Jahre gesehen hat.
Der Hauptgegner der SPD ist momentan die SPD selbst. Nicht die Grünen, nicht die Linken, nicht die Schwarzen oder das Gesindel AfD. Aber wer wie du hier alles durch die Grüne-Basher Brille sehen MUSS - der kann dies eh nicht verstehen.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Do 8. Nov 2018, 13:06

Alexyessin hat geschrieben:
Unglaublich, es war der ZWEITheißeste Sommer seit Wetteraufzeichnung und Spitzenreiter ist mit 0,5 Vorsprung welcher? Richtig, der 2003 - also ebenfalls in diesem Jahrhundert das noch nicht so viele Jahre gesehen hat.
Dann war es also nicht der heißeste, oder? Es gab überlieferte Zeiten aus dem Mittelalter, da konnte man durch Flüsse in Deutschland spazieren, und da gab es noch kein Auto. ;) Aber lassen wir das, es führt zu nichts.
Der Hauptgegner der SPD ist momentan die SPD selbst. Nicht die Grünen, nicht die Linken, nicht die Schwarzen oder das Gesindel AfD. Aber wer wie du hier alles durch die Grüne-Basher Brille sehen MUSS - der kann dies eh nicht verstehen.
Natürlich stellt sich die SPD selbst im Wege. Ihr Kurs und ihr Spitzenpersonal spricht da dafür. Aber ihr Hauptfeinde sind ohne Zweifel die Grünen. Nur haben sie das noch gar nicht bemerkt. ;)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Do 8. Nov 2018, 13:20

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 13:06)

Dann war es also nicht der heißeste, oder? Es gab überlieferte Zeiten aus dem Mittelalter, da konnte man durch Flüsse in Deutschland spazieren, und da gab es noch kein Auto. ;) Aber lassen wir das, es führt zu nichts.


Welchen Teil von "seit Beginn der Wetteraufzeichnung" ist dir so schwer verständlich. Ich weiß ja, das AfD Jünger wie du gerne dazu neigen die menschliche Einwirkung auf das Klima runterzuspielen, aber darf doch hoffen, das du zumindest des Lesens fähig bist.

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 13:06)
Natürlich stellt sich die SPD selbst im Wege. Ihr Kurs und ihr Spitzenpersonal spricht da dafür. Aber ihr Hauptfeinde sind ohne Zweifel die Grünen. Nur haben sie das noch gar nicht bemerkt. ;)


Die Grünen sind der natürliche Verbündete der SPD und nicht deren Hauptfeind. Du scheinst allgemein mit allem was links der Teufel CDU zu sein scheint ein Wahrnehmungsproblem zu haben, was?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Do 8. Nov 2018, 15:28

"Alexyessin"]

Welchen Teil von "seit Beginn der Wetteraufzeichnung" ist dir so schwer verständlich. Ich weiß ja, das AfD Jünger wie du gerne dazu neigen die menschliche Einwirkung auf das Klima runterzuspielen, aber darf doch hoffen, das du zumindest des Lesens fähig bist.
Sie sind anscheinend versessen in diese Scheißpartei, sonst würden sie nicht bei jedem Vorgang, der zufällig auch von dieser Partei geteilt wird, auf AfD Verbindungen schließen. Meinen sie tausende von Wisenschaftlern, die nicht die Alexyessin-These vertreten, sind AfD Jünger? :D


Die Grünen sind der natürliche Verbündete der SPD und nicht deren Hauptfeind. Du scheinst allgemein mit allem was links der Teufel CDU zu sein scheint ein Wahrnehmungsproblem zu haben, was?
Inzwischen sind die Grünen eher natürliche Verbündete der Merkel-CDU und der klare Hauptfeind der SPD. Schauen sie doch mal die Wählerbewegung an. Die SPD sollte bald reagieren und die Grünen und ihr wohlfeiles BlaBla entzaubern.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Do 8. Nov 2018, 15:48

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:28)

Sie sind anscheinend versessen in diese Scheißpartei, sonst würden sie nicht bei jedem Vorgang, der zufällig auch von dieser Partei geteilt wird, auf AfD Verbindungen schließen. Meinen sie tausende von Wisenschaftlern, die nicht die Alexyessin-These vertreten, sind AfD Jünger? :D


Welche tausend Wissenschaftler sollen das sein?

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:28)
Inzwischen sind die Grünen eher natürliche Verbündete der Merkel-CDU und der klare Hauptfeind der SPD. Schauen sie doch mal die Wählerbewegung an. Die SPD sollte bald reagieren und die Grünen und ihr wohlfeiles BlaBla entzaubern.


Du hast ein Problem mit den Grünen, das ist nicht zu überlesen. Hast zwar keine Ahnung, bist aber immer gut im diskreditieren.
Die SPD hat thematisch viel mehr überschneidungspunkte zu den Grünen als diese zur CDU. Solltest dich halt vorher schlau machen, bevor du Bockmist verzapfst.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Do 8. Nov 2018, 15:56

Alexyessin hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:48)

Welche tausend Wissenschaftler sollen das sein?



Du hast ein Problem mit den Grünen, das ist nicht zu überlesen. Hast zwar keine Ahnung, bist aber immer gut im diskreditieren.
Die SPD hat thematisch viel mehr überschneidungspunkte zu den Grünen als diese zur CDU. Solltest dich halt vorher schlau machen, bevor du Bockmist verzapfst.
Fast jede Partei hat mit jeder, so unterschiedlich sie auch sind, Überschneidungspunkte. Wichtig ist, dass die Grünen völlig unverdient der eigentlich wesentlich kompetenteren SPD die Stimmen wegklauen. Und zwar nicht durch Leistung, sondern nur durch undurchführbares und in Wirklichkeit nutzloses bla bla.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Vongole » Do 8. Nov 2018, 16:03

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:56)

Fast jede Partei hat mit jeder, so unterschiedlich sie auch sind, Überschneidungspunkte. Wichtig ist, dass die Grünen völlig unverdient der eigentlich wesentlich kompetenteren SPD die Stimmen wegklauen. Und zwar nicht durch Leistung, sondern nur durch undurchführbares und in Wirklichkeit nutzloses bla bla.


Wäre das so, müsste gerade Ihnen doch diese Partei sehr sympathisch sein.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon MäckIntaier » Do 8. Nov 2018, 16:11

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:56)

Wichtig ist, dass die Grünen völlig unverdient der eigentlich wesentlich kompetenteren SPD die Stimmen wegklauen.


Diejenigen, die zu den Grünen wechseln, die gehen zum Original dessen, was ihrer Wahlentscheidung zugrunde liegt. Weil die Grünen hier kompetenter sind.
If voting made any difference they wouldn't let us do it. (Mark Twain)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Do 8. Nov 2018, 16:18

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 15:56)

Fast jede Partei hat mit jeder, so unterschiedlich sie auch sind, Überschneidungspunkte. Wichtig ist, dass die Grünen völlig unverdient der eigentlich wesentlich kompetenteren SPD die Stimmen wegklauen. Und zwar nicht durch Leistung, sondern nur durch undurchführbares und in Wirklichkeit nutzloses bla bla.



Welche tausend Wissenschaftler sollen das sein?

Interessant wie du hier wieder ausweichst....

Komisch, die Grünen in Baden-Württemberg müssen schon wirklich schlechte Leistungen gezeigt haben nach dem sie nochmal den Regierungsauftrag bekommen haben.
Wahrscheinlich lassen sich Schwaben und Badenser einfach leicht blenden.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Do 8. Nov 2018, 19:17

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 11:46)

Sie glauben also tatsächlich, dass diese unglaubliche und nur symbolhafte Nationalökologie auch nur einen Hauch zur Verhinderung des Klimawandels beiträgt? Leider macht sie Menschen nur wesentlich ärmer.
Dass die Grünen und ihre Doktrin die Renaissance der Kohlekraftwerke erst verursacht hat, ist vielen anscheinend gar nicht deutlich. Sehr interessant, dass gerade die Grünen damit für größere Umweltvermutzung, nicht Klimawandel, verantwortlich sind.
Unglaublich auch wie die Grünen diesen heißen Sommer, beileibe nicht der heißeste, für ihre Zwecke thematisierten. Dagegen müssen sich die Parteien, insbesondere die SPD, wehren
und die wohlfeile heiße Luft der Grünen zum Abkühlen bringen und sie entzaubern. Passiert das nicht, werden sich vor allem die SPD-Wähler bei den Grünen wiederfinden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass ein paar jüngere, nette Gesichter und ein paar theoretische, symbolhafte Weismachungen, die SPD völlig runterziehen und auf der anderen Seite, eine Partei, die an der Kompetenz und Erfahrung der SPD nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann, gerade in Höhen kommt, die unverdient und völlig unverständlich ist. Der Hauptgegner, der SPD sind eindeutig die Grünen.
Anscheinend war dieser Sommer zu heiß?



1. Wenn man etwas ändern will, dann fängt man bei sich selbst an. Mit dem Finger auf Andere zu zeigen und sie aufzufordern, verantwortungsvoller zu handeln, ist dagegen weniger erfolgversprechend.

2. Mit den armen Großaktionären der Energieriesen, die nun ärmer werden, weil das Oligopol ein wenig beschnitten wird, habe ich wenig Mitleid. Die werden schon nicht verhungern und werden auch nicht wie unrelevanter Pöbel arbeiten müssen, so schlimm wird's nicht werden.

3. Die Kohlekraftwerke sind schon jetzt weitgehend überflüssig. Deutschland generiert mehr Strom als je zuvor, und das trotz der Tatsache, dass alte Bröckelreaktoren abgeschaltet wurden. Sie stehen nur noch, weil die Sozen und die CDU, auch wenn's auf den ersten Blick anders scheint, den Energieriesen nach wie vor äußerst freundlich gesinnt sind, offiziell sagt man, sie wollten "Arbeitsplätze sichern". Klar, wenn 6 Monate keine Sonne scheint und kein Wind weht, dann müssen wir Strom importieren. Na und? Frankreich muss auch immer wieder deutschen Strom importieren, wenn's zu warm oder zu kalt für die Kernkraftwerke ist.

4. Es geht nicht um einen heißen Sommer. Aber Du wirst doch nicht ernsthaft bezweifeln, dass das Klima heute anders ist als vor 30 Jahren. Stürzt ein Bus von einer Klippe und findet man alle Insassen tot, kannst Du natürlich auch behaupten, dass kein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem Tod der Insassen besteht, vielleicht sind sie ja alle rein zufällig und gleichzeitig kurz davor an einem Herzinfarkt verstorben.
Auf dieses Niveau sind die Energieriesen gesunken. Man weiß, das Radioaktivität das Krebsrisiko erhöht. Man weiß, dass alle Kernkraftwerke auch im "Normalbetrieb" Radioaktivität in die Umwelt abgeben, in noch größerem Maße übrigens bei Brennelementewechseln. Und man weiß außerdem, dass besonders im Umkreis von 5 km um alle deutschen Kernkraftwerke die Leukämierate von Kindern deutlich erhöht ist. Offiziell hieß es lange Zeit, dies sei kein Beweis für einen kausalen Zusammenhang, es könne auch sein, dass solche Kinder besonders oft rauchen...
Natürlich kann man sich blöd stellen und den Kopf in den Sand stecken. Besonders klug ist das zumindest langfristig nicht.
Wir fordern VOLKSFAHRRÄDER!
Raul71
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Do 8. Nov 2018, 19:39

Alexyessin hat geschrieben:(08 Nov 2018, 16:18)

Welche tausend Wissenschaftler sollen das sein?

Interessant wie du hier wieder ausweichst....

Komisch, die Grünen in Baden-Württemberg müssen schon wirklich schlechte Leistungen gezeigt haben nach dem sie nochmal den Regierungsauftrag bekommen haben.
Wahrscheinlich lassen sich Schwaben und Badenser einfach leicht blenden.
Da spielte Herr Kretschmann eine riesengroße Rolle. Der eine Kandidat unglaublich bekannt und beliebt, der andere völlig unbekannt und kaum akzeptiert. Und trotzdem fast Gleichstand.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Do 8. Nov 2018, 23:27

In Punkto soziale Sicherheit und Sozialpolitik will die SPD neue inhaltliche Wege beschreiten, eins scheint klar Hartz4 soll weg , im.Debatten Camp soll über Bürgergeld und bedinungsloses Grundeinkommen diskutiert werden.so Klingbeil
KarlRanseier
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Fr 9. Nov 2018, 00:29

Alpha Centauri hat geschrieben:(08 Nov 2018, 23:27)

In Punkto soziale Sicherheit und Sozialpolitik will die SPD neue inhaltliche Wege beschreiten, eins scheint klar Hartz4 soll weg , im.Debatten Camp soll über Bürgergeld und bedinungsloses Grundeinkommen diskutiert werden.so Klingbeil



Was denn, ausgerechnet die Sozen, die Hartz 4 erfanden, das Rentenniveau drastisch senkten und gleichzeitig den Spitzensteuersatz deutlicher senkten, als es sich CDU und Dekadente jemals hätten träumen lassen, die Finanzmärkte noch mehr deregulierten, die "Heuschrecken" ins Land holten und das Prekariat schufen, entdecken nun eine soziale Ader? Die halten wohl die Wähler nach wie vor für total bescheuert? Eher würde ich Bernd Höcke glauben, dass er sich in Zukunft für mehr Rechte für Muslime und Juden in Deutschland einsetzen will. :rolleyes:

Offenbar fürchten die Sozen, bei der nächsten Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. :rolleyes: :rolleyes:

Mit Forderungen, die ihrer bisherigen Politik in keiner Weise in Einklang zu bringen sind, werden sie ihren Absturz nur beschleunigen.
Wir fordern VOLKSFAHRRÄDER!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 9. Nov 2018, 08:39

Raul71 hat geschrieben:(08 Nov 2018, 19:39)

Da spielte Herr Kretschmann eine riesengroße Rolle. Der eine Kandidat unglaublich bekannt und beliebt, der andere völlig unbekannt und kaum akzeptiert. Und trotzdem fast Gleichstand.


Fakt ist, das die Grünen wiedergewählt wurden.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon SirToby » Fr 9. Nov 2018, 09:36

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Nov 2018, 19:17)



Dummerweise sind unter den Großaktionären viele Gemeinden, die mit den Gewinnen aus der Stromversorgung auch solche kleinen Schmankerl wie den ÖPNV querfinanziert haben.

Lasen wir die Leut in Zukunft halt zu Fuss gehen.




Eine Wunschvorstellung, die nicht von der Realität gedeckt ist. Wind und Sonne scheinen halt nicht, wenn's gerade opportun ist. Die Energieversorgung ist komplett ineffizient geworden.



Ist das Klima so viel anders als vor 30 Jahren? Das ist ein so bisschen so gefühlt, was ich aus ihrer Antwort rauslese...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Raul71 » Fr 9. Nov 2018, 13:05

Alexyessin hat geschrieben:(09 Nov 2018, 08:39)

Fakt ist, das die Grünen wiedergewählt wurden.
Das war Herr Kretschmann und nicht die Grünen. Für mich ist Herr Kretschmann mehr CDU als Frau Merkel.


https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
Was ist nur mit dieser Partei los? Will sie sich bald auflösen? Absoluter Profiteur der hohen Spritpreise ist schon der Staat. Jetzt soll über reine Symbolpolitik, verbunden mit noch höheren Steuereinnahmen, der nicht so betuchte Bürger, Pendler usw. endgültig kaputt gemacht werden. ich hoffe nur, dass das ein einsamer Vorstoß einer abgehobenen SPD-Ministerin ist und nicht schon ein Vorhaben innerhalb der Regierung.
Man kann nur noch erschüttert feststellen, wie sich eine Partei, die wirklich wie keine andere prädestiniert wäre, den Sorgen und Nöten der "normalen" Bürger gerecht zu werden, immer mehr ins Abseits bewegt. Wirklich erschütternd.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 9. Nov 2018, 13:15

Raul71 hat geschrieben:(09 Nov 2018, 13:05)

Das war Herr Kretschmann und nicht die Grünen. Für mich ist Herr Kretschmann mehr CDU als Frau Merkel.


Du redest dir deinen Schmarrn schon schön ein. Wüsste nicht, das es in Baden-Württemberg neuerdings eine Direktwahl des Ministerpräsidenten gäb.

Raul71 hat geschrieben:(09 Nov 2018, 13:05)
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
Was ist nur mit dieser Partei los? Will sie sich bald auflösen? Absoluter Profiteur der hohen Spritpreise ist schon der Staat. Jetzt soll über reine Symbolpolitik, verbunden mit noch höheren Steuereinnahmen, der nicht so betuchte Bürger, Pendler usw. endgültig kaputt gemacht werden. ich hoffe nur, dass das ein einsamer Vorstoß einer abgehobenen SPD-Ministerin ist und nicht schon ein Vorhaben innerhalb der Regierung.
Man kann nur noch erschüttert feststellen, wie sich eine Partei, die wirklich wie keine andere prädestiniert wäre, den Sorgen und Nöten der "normalen" Bürger gerecht zu werden, immer mehr ins Abseits bewegt. Wirklich erschütternd.


Wer Bild anschaut kann nur erschüttert sein.
Und da Öl eine begrenzte Ressource ist, wird es eh teurer.
Wobei ich dir soweit Recht geb, das dieses Thema wirklich ein Minenfeld ist.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 9. Nov 2018, 13:16

Raul71 hat geschrieben:(09 Nov 2018, 13:05)
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
Was ist nur mit dieser Partei los? Will sie sich bald auflösen? Absoluter Profiteur der hohen Spritpreise ist schon der Staat. Jetzt soll über reine Symbolpolitik, verbunden mit noch höheren Steuereinnahmen, der nicht so betuchte Bürger, Pendler usw. endgültig kaputt gemacht werden. ich hoffe nur, dass das ein einsamer Vorstoß einer abgehobenen SPD-Ministerin ist und nicht schon ein Vorhaben innerhalb der Regierung.
Man kann nur noch erschüttert feststellen, wie sich eine Partei, die wirklich wie keine andere prädestiniert wäre, den Sorgen und Nöten der "normalen" Bürger gerecht zu werden, immer mehr ins Abseits bewegt. Wirklich erschütternd.

Womöglich ist die SPD schon nach der EU-Wahl nach Absturz auf unter zehn Prozent auflösungsreif.
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