Die Zukunft der SPD

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3x schwarzer Kater
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 17. Mai 2017, 08:44

jack000 hat geschrieben:(16 May 2017, 21:57)

Ebenso hat sich die SPD für S21 ausgesprochen anstatt mit den Grünen zusammen eine S21-Opposition zu bilden um das Projekt noch zu verhindern.
.


Darüber hat ja letztendlich das Volk entschieden. Und das wollte halt S21.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mi 17. Mai 2017, 09:07

Malthis hat geschrieben:(16 May 2017, 16:32)

Das ist alles richtig, aber wo liegt die Alternative?

Man tritt ja eigentlich an, um seine Inhalte auch umsetzen zu können. Das hat die SPD nun wirklich getan. Die GroKo trug klar die Handschrift der SPD. Von Mindestlohn bis BAFÖG-Reform wurden Punkte aus dem damaligen Wahlprogramm umgesetzt. All das führte aber leider nicht zu einem Anstieg in der Wählergunst. Erst der Wechsel von Gabriel zu Schulz ließ die Zustimmungswerte auf Bundesebene steigen....völlig verrückt, dass eine Personalie dafür reicht, die gesamte Arbeit in der Legislaturperiode aber anscheinend nicht honoriert wird.


Merkel ist halt der Superstar und die uebernimmt auch schon mal die Pressearbeit fuer die SPD Inhalte
jetzt geht es leider fuer die SPD wieder runter - Forsa 26%

die Alternative waere RRG, Ampel oder halt Opposition, wo man sich neu aufstellen kann und inhaltlich klare Kante zeigt.

4 Monate vor der Wahl sieht es nach schwarz-gelb oder Jamaika aus und dann kann die SPD den Oppositionsfuehrer stellen und angreifen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon firlefanz11 » Mi 17. Mai 2017, 13:51

Sybilla hat geschrieben:(17 May 2017, 01:33)
... am Wahlsonntag um 18 Uhr wird es dann das Ergebnis der Prognose zeigen wohin die politische Richtung geht.

Kann ich Dir jetzt schon sagen. In Richtung schwarz-gelb. :p Und das ist GUT so, meine Damen u. Herren...! :thumbup:
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mi 17. Mai 2017, 13:56

Sybilla hat geschrieben:(17 May 2017, 01:33)


Die einzige mögliche Alternative ist ein Linksbündnis von SPD/Linke und Grüne unter Führung eines SPD Kanzlers durch dass die Ewigkanzlerin Merkel durch den Wähler abgewählt werden kann.



fuer die SPD kaeme auch eine Ampel in Betracht, dann darf man sich aber nicht so anstellen wie Albig! und man muss Weil mit seinem Steuererhoehungsprgramm stoppen.

Ansonsten liegen Jamaika, schwarz-gelb hoch im Kurs.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon firlefanz11 » Mi 17. Mai 2017, 16:16

pikant hat geschrieben:(17 May 2017, 14:56)
Ansonsten liegen Jamaika, ... hoch im Kurs.

Dann kommt bestimmt auch die Legalisierung des Canabisverkaufs/-konsums. ;) :D ...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Yossarian » Do 18. Mai 2017, 05:27

lol, die SPD:

SPD stellt de Maizière Ultimatum:
Die SPD verlangt von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) bis zum Monatsende Aufklärung über die Versäumnisse des Flüchtlingsbundesamtes im Fall des terrorverdächtigen Soldaten Franco A.
http://www.faz.net/aktuell/fall-franco- ... 21522.html
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Sybilla » So 21. Mai 2017, 23:15

Auf welcher Ausgangsbasis befindet sich die SPD am Beginn des heißen Bundestagswahlkampf?

Die Medienmächtigen verkünden das Credo der Kanzlerin“Deutschland (uns) geht es gut“

Auf viele Bevölkerungsgruppen trifft das natürlich zu.

Personen die Ihr Auskommen in der Politik verdienen geht es gut
Personen die die Ihr Auskommen bei den GEZ und „Qualitäts“ Medien verdienen geht es gut
Personen die Ihr Auskommen in der Wissenschaft verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Vermietung von Wohnraum verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Kapitaleinkünfte und Aktien verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen als Beamte im gehobenen Dienst verdienen geht es gut.
Personen die in der Wirtschaft im mittleren oder gehobenen Management verdienen geht es gut.
Personen die erfolgreich einen Handwerksbetrieb leiten geht es gut.
Personen die als Arzt/Ärztin oder im Justizbereich tätig sind geht es gut.
Personen die in Profi- Fußballbereich Ihr Auskommen verdienen geht es gut.
……

Ja rund 40 % der Bevölkerung in Deutschland geht es gut.

Wer gehört Bevölkerungsgruppen an die nicht zu (uns) geht es gut gehören.

Alle Personen die sich bei rund 10.000 Tafeln im Bundesgebiet Essen abholen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 4,4 Millionen Personen in rund 8 % aller Haushalte die Grundsicherungsleistungen benötigen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut (Deutsches Kinderhilfswerk) ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Armutsbericht 2017 Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Armutsbericht 2017
Vielen Personen die für Ihren Wohnraum exorbitant hohe Mieten erbringen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 12 Millionen Beschäftige im Niedriglohnsektor ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Personen die im die Ihr Auskommen als Beamte in einfachen Dienst verdienen kann es nicht gut gehen. Personen die Ihr Auskommen im Pflege und Gesundheitsbereich verdienen kann es nicht gut gehen.
Personen in Altersarmut geht es offensichtlich nicht so gut.

Viele behaupten in Deutschland gibt es schon einen hohen Grad von Gerechtigkeit.
Darüber lässt sich nicht streiten, wer die bestehenden Verhältnisse zwischen den einzelnen Personengruppen als subjektiv gerecht betrachtet vertritt eben die Meinung weiter so alles läuft super.

Aufgabe der SPD ist zum einen die Feststellung des es in Deutschland sehr viele Personen ich schätze ca. 60 % der Bevölkerung in Deutschland nicht so gut geht wie es eine gerechte Verteilung des wirtschaftlichen Erfolgs und eine soziale Politik ermöglichen könnte.

Die SPD sollte nicht auf jene hören die sie in die Agenda 2010 Politik gequatscht haben.
Denn aufgrund der Agenda 2010 hat die SPD nicht nur die Kanzlerschaft 2005 verloren sondern auch rund 20 % ihrer Wähler und viele Parteimitglieder.

Die SPD sollte eine Agenda 2020 als Wahlprogramm vorstellen in der die Bevölkerungsgruppen denen es nicht so geht eine Perspektive erkennen können dass die SPD die Gerechtigkeitslüge der Agenda 2010 Politik schließen möchte.

Des Weiteren sollte die Agenda 2020 Ideen enthalten wie man die Bevölkerungsgruppe die in kürze durch die Digitalisierung aus der Bevölkerungsgruppe der es gut geht in die Bevölkerungsgruppe der es nicht so gut geht abzurutschen droht, Perspektive eröffnen wie sie auch weiterhin ihre Lebensplanung weiter leben können, Ideen die Ihnen die Angst vor dem Abstieg nehmen.


Wer nun sagt ohne die neue Mitte wird die SPD keine Möglichkeit einer Koalition zur Kanzlermehrheit erhalten hat vielleicht recht aber ohne die klassischen Wähler der SPD reicht es vielleicht nur zu ca. 20 – 25 % und das sieht bei dieser Wahl nach Opposition aus.
1998 gab es einen Wahlwerbespot in dem Gerhard Schröder die Stammwähler der SPD (Rentner, Arbeiter, Menschen im Sozialtransfer) erreichte und er gewann die Wahl.
Allerdings hat er diesen Erfolg den er 2002 noch einmal wiederholen konnte durch die Agenda 2010 Politik verstolpert. Die Agenda 2010 hat 40 % der Bevölkerung in Deutschland geholfen die Lohn und Lohnstückkosten sind gesunken die Gewinne in exorbitant hohe Höhen gestiegen die Aktien und Kapitaleinkünfte erreichen traumhafte Profite zumindest bis 2008 aber es läuft dank des billigen EZB Geld weiterhin auf hohen Niveau. Die Verlierer der Agenda 2010 sind die vergessenen und übersehenen die schon lange aus der medialen Wahrnehmung verschwunden sind. Das Problem der SPD ist das es diese Personen in der Realität gibt und sie wählen keine SPD Politik einer großen Koalition. Leider wenden sich viele in eine total gefährliche politische Richtung und wählen enttäuscht und wütend AFD sowie in NRW und in den östlichen Bundesländern.

Weitere Themen sind innere Sicherheit, Umwelt- Flächenverbrauch, Erhaltung der Lebensqualität, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, und Ausbau der Kinderbetreuung soweit diese von den Eltern gewünscht wird……

Mal ganz ehrlich die Bevölkerungsgruppe der es gut geht sind in ihrer Mehrheit klassische Wähler der Union und FDP die SPD wird in dieser Bevölkerungsgruppe nur mäßige Erfolge erzielen wie die letzten Landtagswahlen zeigen. Große Koalition bedeuten zwar
Machtteilhabe engen aber die Gestaltung der Politik enorm ein. Wie die letzten vier Jahre offenbaren.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon harry52 » Mo 22. Mai 2017, 00:13

Sybilla hat geschrieben:Ja rund 40 % der Bevölkerung in Deutschland geht es gut.

Das ist untertrieben.
Die aktuellen Umfragen ergeben, dass sogar mehr als 70% zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Situation sind. Geld ist auch nicht alles und bei der Lebenszufriedenheit insgesamt ergaben Befragungen von 2016 den Wert 7,11 bei einer Skala von 0 bis 10.

Das sind schon richtig hohe Zahlen
und der Osten ist insgesamt etwas unzufriedener als der Westen. Da hat der Sozialismus leider auch ein schweres Erbe hinterlassen. Dort neigt man deswegen bekanntlich ja auch etwas stärker zu radikalen Parteien wie die AfD und Linke, so dass nicht einmal bei den Ossis die SPD viele Unzufriedene einsammeln kann.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 22. Mai 2017, 05:48

SPD verschiebt Bekanntgabe ihres Wahlprogramms.

Sie hätten noch "Beratungsbedarf" heißt es. Im Klartext: Ratlos, Flügelkämpfe. Denn sie wissen nicht, was tun.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Sybilla » Mo 22. Mai 2017, 08:57

harry52 hat geschrieben:(22 May 2017, 01:13)

Das ist untertrieben.
Die aktuellen Umfragen ergeben, dass sogar mehr als 70% zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Situation sind. Geld ist auch nicht alles und bei der Lebenszufriedenheit insgesamt ergaben Befragungen von 2016 den Wert 7,11 bei einer Skala von 0 bis 10.

Das sind schon richtig hohe Zahlen
und der Osten ist insgesamt etwas unzufriedener als der Westen. Da hat der Sozialismus leider auch ein schweres Erbe hinterlassen. Dort neigt man deswegen bekanntlich ja auch etwas stärker zu radikalen Parteien wie die AfD und Linke, so dass nicht einmal bei den Ossis die SPD viele Unzufriedene einsammeln kann.


Die Frage ob es einer Person „gut geht“ oder ob sie sich gut fühlt ist schon eine andere.

Es ist durchaus möglich das bei einer Befragung im Tafelladen viele Abholer die Frage ob es Ihnen gut geht mit ja beantworten ich bin mit dieser Einrichtung zufrieden ich bekomme mein täglich Brot von den Spendern auf den Tisch gestellt. Allerdings ist diese Befragung für eine objektive Beurteilung ob es Personen gut geht, die im Tafelladen für sich gespendete Lebensmittel abholen müssen, nicht geeignet. Arme Menschen sind in der Regel mit weniger Konsumgüter eher zufrieden als Personen denen es „gut geht“ weil sie ein hohes Einkommen erzielen und sich somit alles leisten können was sie möchten.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der es keine Tafelläden benötigt. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die armen Menschen und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der alle Kinder echte und gleiche Bildungschancen erhalten. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Kinder in armen Familien und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es einen Mindestlohn zu definieren in der Personen die Teilnahme am soziokulturellen Leben der Gesellschaft ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die Personen in prekärer Beschäftigung und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es ein Rentenniveau zu definieren das den Rentner/innen die bis zum Renteneintritt gewohnte Lebensführung ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Personen in Altersarmut und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Das subjektive Empfinden des einzelnen was gerecht ist nicht Maßstab einer sozialen Politik die sich an objektiven Kriterien des allgemeinen Gerechtigkeitsempfindens orientieren sollte.
Zuletzt geändert von Sybilla am Mo 22. Mai 2017, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Yossarian » Mo 22. Mai 2017, 09:39

Nun sie evakuieren gerade die Parteizentrale in Berlin.
Eine treffende Metapher auf die Zukunft der SPD.

Wahrscheinlich haben sie ein Bild von Schmidt in Wehrmachtsuniform gefunden.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mo 22. Mai 2017, 09:58

Yossarian hat geschrieben:(22 May 2017, 10:39)

Nun sie evakuieren gerade die Parteizentrale in Berlin.
Eine treffende Metapher auf die Zukunft der SPD.

Wahrscheinlich haben sie ein Bild von Schmidt in Wehrmachtsuniform gefunden.


Quatsch,
Polizisten mit Spltterschutzwesten vor Ort
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Yossarian » Mo 22. Mai 2017, 10:05

pikant hat geschrieben:(22 May 2017, 10:58)

Quatsch,
Polizisten mit Spltterschutzwesten vor Ort


Vielleicht ist der Rahmen scharfkantig.

Kann natürlich auch sein dass sie irgendwo in der Zentrale jemanden mit Hirn oder zumindest Rückgrat gefunden haben und Panik in der Folge ausbrach.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 22. Mai 2017, 13:16

Wurden Leitermänner gesichtet?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mo 22. Mai 2017, 13:21

Senexx hat geschrieben:(22 May 2017, 06:48)

SPD verschiebt Bekanntgabe ihres Wahlprogramms.

Sie hätten noch "Beratungsbedarf" heißt es. Im Klartext: Ratlos, Flügelkämpfe. Denn sie wissen nicht, was tun.

Kennst du schon das inhaltliche Programm der CDU/FDP ect.?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mo 22. Mai 2017, 13:23

Yossarian hat geschrieben:(22 May 2017, 11:05)

Vielleicht ist der Rahmen scharfkantig.

Kann natürlich auch sein dass sie irgendwo in der Zentrale jemanden mit Hirn oder zumindest Rückgrat gefunden haben und Panik in der Folge ausbrach.

Haben wir ein SPD Verteidigungsminister, oder warum versuchst du dies der SPD subtil in die Schuhe zu schieben?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Malthis » Mo 22. Mai 2017, 13:48

relativ hat geschrieben:(22 May 2017, 14:21)

Kennst du schon das inhaltliche Programm der CDU/FDP ect.?


Nunja, das kennt ja seit der Wahl in NRW wieder jeder: [Raute an]Mein Name ist Frau Dr. Merkel. Sie kennen mich.[Raute aus] Und die Umfragen geben ihr Recht. Anscheinend reicht das völlig aus, um derzeit zumindest die Umfragen anführen zu können. Dann noch ein paar Bilder mit Macron und anderen Staatenlenkern und alles ist in Butter. Seehofer erklärt, nachdem er sich fast 2 Jahren lang gegenüber der Kanzlerin respektlos und dreist verhalten hat, alles für erledigt und macht jetzt zusammen mit der Kanzlerin in Bayern Wahlkampf. Auch hier steigen wieder die Zustimmungswerte. Das ist doch eine Schmierenkomödie 1. Ranges. Wenn ich mir vorstelle, so etwas hätte die SPD durchgezogen, wäre die Glaubwürdigkeit weg...nicht so bei der CSU....die können sich erlauben was sie wollen.

Was mich schon wieder bei uns Genossen ärgert: Man kündigt ein Wahlprogramm an, verschickt schon den Vorstandsentwurf, muss dann zurückrudern, weil man u.a. von der Flut von Änderungsanträgen überrascht wird. Entschuldigung, aber wer die SPD kennt, weiß doch sehr genau, wie diskussionsfreudig und unabhängig die Parteigliederungen sind. Das hätte man von Anfang an für den eigenen Zeitplan berücksichtigen müssen. Was ich auch für kritisch halte: Frau Barley, die Generalsekräterin, ist hoch intelligent und engagiert, hat aber leider keinerlei Kampgagnenerfahrung. Ebenso die weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter, die ganz oben stehen, soweit ich weiß. Das macht die Sache nicht leichter.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mo 22. Mai 2017, 13:55

Malthis hat geschrieben:(22 May 2017, 14:48)

Nunja, das kennt ja seit der Wahl in NRW wieder jeder: [Raute an]Mein Name ist Frau Dr. Merkel. Sie kennen mich.[Raute aus] Und die Umfragen geben ihr Recht. Anscheinend reicht das völlig aus, um derzeit zumindest die Umfragen anführen zu können. Dann noch ein paar Bilder mit Macron und anderen Staatenlenkern und alles ist in Butter. Seehofer erklärt, nachdem er sich fast 2 Jahren lang gegenüber der Kanzlerin respektlos und dreist verhalten hat, alles für erledigt und macht jetzt zusammen mit der Kanzlerin in Bayern Wahlkampf. Auch hier steigen wieder die Zustimmungswerte. Das ist doch eine Schmierenkomödie 1. Ranges. Wenn ich mir vorstelle, so etwas hätte die SPD durchgezogen, wäre die Glaubwürdigkeit weg...nicht so bei der CSU....die können sich erlauben was sie wollen.

Was mich schon wieder bei uns Genossen ärgert: Man kündigt ein Wahlprogramm an, verschickt schon den Vorstandsentwurf, muss dann zurückrudern, weil man u.a. von der Flut von Änderungsanträgen überrascht wird. Entschuldigung, aber wer die SPD kennt, weiß doch sehr genau, wie diskussionsfreudig und unabhängig die Parteigliederungen sind. Das hätte man von Anfang an für den eigenen Zeitplan berücksichtigen müssen. Was ich auch für kritisch halte: Frau Barley, die Generalsekräterin, ist hoch intelligent und engagiert, hat aber leider keinerlei Kampgagnenerfahrung. Ebenso die weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter, die ganz oben stehen, soweit ich weiß. Das macht die Sache nicht leichter.


8 Minuten lang hat sie das Konzept der SPD vorgestellt und ja Steuer-und Rentenkonzept fehle und da koenne Sie nichts konkretes sagen.
Was neues habe ich da aus dem Stueckwerk Programm nicht vernommen.
alles mit sehr heisser Nadel gestrickt und warum man so ein Programm nicht in gaenze vorstellt, darauf hat Sie keine Antwort gegeben.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mo 22. Mai 2017, 13:59

Malthis hat geschrieben:(22 May 2017, 14:48)

Nunja, das kennt ja seit der Wahl in NRW wieder jeder: [Raute an]Mein Name ist Frau Dr. Merkel. Sie kennen mich.[Raute aus] Und die Umfragen geben ihr Recht. Anscheinend reicht das völlig aus, um derzeit zumindest die Umfragen anführen zu können. Dann noch ein paar Bilder mit Macron und anderen Staatenlenkern und alles ist in Butter. Seehofer erklärt, nachdem er sich fast 2 Jahren lang gegenüber der Kanzlerin respektlos und dreist verhalten hat, alles für erledigt und macht jetzt zusammen mit der Kanzlerin in Bayern Wahlkampf. Auch hier steigen wieder die Zustimmungswerte. Das ist doch eine Schmierenkomödie 1. Ranges. Wenn ich mir vorstelle, so etwas hätte die SPD durchgezogen, wäre die Glaubwürdigkeit weg...nicht so bei der CSU....die können sich erlauben was sie wollen.

Was mich schon wieder bei uns Genossen ärgert: Man kündigt ein Wahlprogramm an, verschickt schon den Vorstandsentwurf, muss dann zurückrudern, weil man u.a. von der Flut von Änderungsanträgen überrascht wird. Entschuldigung, aber wer die SPD kennt, weiß doch sehr genau, wie diskussionsfreudig und unabhängig die Parteigliederungen sind. Das hätte man von Anfang an für den eigenen Zeitplan berücksichtigen müssen. Was ich auch für kritisch halte: Frau Barley, die Generalsekräterin, ist hoch intelligent und engagiert, hat aber leider keinerlei Kampgagnenerfahrung. Ebenso die weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter, die ganz oben stehen, soweit ich weiß. Das macht die Sache nicht leichter.

Ich finde z.B. den Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), stellvertretender Bundesvorsitzender ganz annehmbar, auch Inhaltlich und wie er Öffentlich rüber kommt. Leider steht er mehr im Hintergrund , schade eigentlich.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mo 22. Mai 2017, 14:00

sehr gute Nachricht fuer die SPD - laut Frau Barley enthaelt das Programm der SPD jetzt schon mehr Inhalte als bei der CDU
dann kann ja nichts mehr schiefgehen, es sei denn es sind auch die richtigen Inhalte :)

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