Die Zukunft der SPD

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Realist2014
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Aug 2017, 12:53

Wähler hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:51)

Die SPD beackert durchaus Zukunftsthemen, wie Bildung, Digitalisierung, Europa und Niedriglohn.)



"Niedriglohn" gibt es seit Jahrzehnten... ( 1993: 17%)

das wird auch so bleiben
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Bielefeld09
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 19. Aug 2017, 20:11

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Aug 2017, 01:25)

Wieso Hetze? Stimmt es nicht, dass die Sozen die Rentenansprüche der Akademiker radikal kürzten, die der anderen Arbeitnehmer übrigens auch? Ist es politisch nicht korrekt oder gar "Hetze", das zu sagen? Es stimmt doch nachweislich!

Schröder und Clement haben es geschafft, aus der SPD die mit Abstand arbeitnehmerfeindlichste Partei in Deutschland zu machen. Wer in dieser Partei war und blieb, akzeptiert diese Tatsache und ist nicht glaubwürdig, wenn er Arbeitnehmern irgendetwas verspricht.

Warum nicht etwas gelassener?
Wie kann eine Partei Rentenansprüche für Akademiker kürzen,
während erworbene Rentenpunkte bildungsneutral sind?
Vielleicht macht es Sinn, sich den Realitäten zu stellen.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Sa 19. Aug 2017, 23:16

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Aug 2017, 21:11)

Warum nicht etwas gelassener?
Wie kann eine Partei Rentenansprüche für Akademiker kürzen,
während erworbene Rentenpunkte bildungsneutral sind?
Vielleicht macht es Sinn, sich den Realitäten zu stellen.



GerHartz der Ungetönte sorgte dafür, dass ein Studium bei der Rente nicht mehr angerechnet wird.
Angesichts der anderen Dinge, die er und die Sozen den Angestellten und Arbeitern angetan haben, kann man das allerdings getrost vergessen, Stichworte sind da insbesondere Arbeitsmarkt- und Rentenreform.
Der Ungetönte und seine Clique haben dafür gesorgt, dass in Zukunft Altersarmut in Deutschland alles andere als eine Ausnahme ist. Und das taten sie nicht etwa, weil Deutschland bitterarm war oder der "demographische Wandel" nicht absolut problemlos durch die große Steigerung der Produktivität hätte abgefangen werden können. Seine Beweggründe schreibe ich hier nicht, will ja nichts unterstellen, was sowieso jeder weiß...

Gelassener? Ich fühle mich von den Sozen verarscht, die halten wohl den arbeitenden Pöbel für vollkommen verblödet? Ich meine, wenn mir irgendwer vors Schienbein tritt und dann sagt, er sei der Meinung, die Gesellschaft sei zu gewalttätig, dann vermute ich auch sofort, dass er mich für umnachtet hält.

Keine andere Partei hat die Angestellten und Arbeitnehmer ähnlich geschröpft wie die SPD. Beamte kamen weitgehend ungeschoren davon, Unternehmen wurden reichlich beschenkt, insbesondere Versicherungen und Spekulanten. Und jetzt im Wahlkampf stellen die sich hin und behaupten dreist, die Interessen der arbeitenden Bevölkerung zu vertreten.
Zuletzt geändert von KarlRanseier am Sa 19. Aug 2017, 23:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Sa 19. Aug 2017, 23:28

Wähler hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:51)

Die SPD beackert durchaus Zukunftsthemen, wie Bildung, Digitalisierung, Europa und Niedriglohn. Allerdings könnte sie erfolgreicher sein. Ob allerdings die Linke oder gar die sogenannten konservativen Parteien die besagten Themen besser verfechten können, möchte ich bezweifeln. Ob es zu einer Neugründung der SPD wie in Italien oder Frankreich kommen könnte, weiß ich nicht, kann es mir aber nicht so recht vorstellen. Insofern sind die inhaltsleeren Grabgesänge auf die SPD etwas phantasielos. ;)


1. Dort, wo die SPD regiert, sieht es mit der Bildung am schlechtesten aus. Wenn die sich also dafür interessieren, was mich wundern würde, dann haben sie offenbar keine Ahnung. Außerdem regieren sie in Deutschland mit, das Merkelt nur niemand.

2. Für die Digitalisierung braucht kein Mensch die SPD, auch nicht für Europa.

3. Die SPD hat, als sie mit den Grünen regierte, dafür gesorgt, dass die Anzahl der Niedriglöhner und prekär Beschäftigten geradezu explodierte. Gleichzeitig lockte sie "Heuschrecken" mit Steuergeschenken, von denen selbst die FDP niemals zu träumen gewagt hätte, ins Land.

--> Die SPD setzt auf die Vergesslichkeit ihrer Wähler. Vielleicht ist das eine vielversprechende Strategie, schließlich sind ihre Anhänger überwiegend heutige Rentner, die sie halt immer gewählt haben und vollkommen unkritisch sind (Stammwähler). Aber als Partei, die noch deutlich marktextremistischer ist als die FDP, wird sie weiter versinken, und das ist auch gut so. Ihre Wähler sterben langsam aus, ein natürlicher Prozess.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bielefeld09 » So 20. Aug 2017, 03:10

KarlRanseier hat geschrieben:(20 Aug 2017, 00:16)

GerHartz der Ungetönte sorgte dafür, dass ein Studium bei der Rente nicht mehr angerechnet wird.
Angesichts der anderen Dinge, die er und die Sozen den Angestellten und Arbeitern angetan haben, kann man das allerdings getrost vergessen, Stichworte sind da insbesondere Arbeitsmarkt- und Rentenreform.
Der Ungetönte und seine Clique haben dafür gesorgt, dass in Zukunft Altersarmut in Deutschland alles andere als eine Ausnahme ist. Und das taten sie nicht etwa, weil Deutschland bitterarm war oder der "demographische Wandel" nicht absolut problemlos durch die große Steigerung der Produktivität hätte abgefangen werden können. Seine Beweggründe schreibe ich hier nicht, will ja nichts unterstellen, was sowieso jeder weiß...

Gelassener? Ich fühle mich von den Sozen verarscht, die halten wohl den arbeitenden Pöbel für vollkommen verblödet? Ich meine, wenn mir irgendwer vors Schienbein tritt und dann sagt, er sei der Meinung, die Gesellschaft sei zu gewalttätig, dann vermute ich auch sofort, dass er mich für umnachtet hält.

Keine andere Partei hat die Angestellten und Arbeitnehmer ähnlich geschröpft wie die SPD. Beamte kamen weitgehend ungeschoren davon, Unternehmen wurden reichlich beschenkt, insbesondere Versicherungen und Spekulanten. Und jetzt im Wahlkampf stellen die sich hin und behaupten dreist, die Interessen der arbeitenden Bevölkerung zu vertreten.

Nun kannst du weiter gelassen bleiben.
Den Rotz mit der Altersarmut haben alle erkannt.
Den Rotz mit einer verfehlten Wohnungsbaupolitik hast du auch erkannt.
Den Dreck mit der Steuerungerechtigkeit, der ist auch klar.
Nun erkläre doch einmal für alle anderen hier,
welche der anderen Parteien daran was ändern möchte?
Noch nicht einmal die AFD hat darauf antworten.
Wer will, könnte an dieser Stelle was merken.
Aber Gelassenheit ist Trumpf.
Nicht Rumgerotze!!!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » So 20. Aug 2017, 07:10

Wähler hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:51)
Die SPD beackert durchaus Zukunftsthemen, wie Bildung, Digitalisierung, Europa und Niedriglohn. Allerdings könnte sie erfolgreicher sein. Ob allerdings die Linke oder gar die sogenannten konservativen Parteien die besagten Themen besser verfechten können, möchte ich bezweifeln. Ob es zu einer Neugründung der SPD wie in Italien oder Frankreich kommen könnte, weiß ich nicht, kann es mir aber nicht so recht vorstellen. Insofern sind die inhaltsleeren Grabgesänge auf die SPD etwas phantasielos. ;)

KarlRanseier hat geschrieben:(20 Aug 2017, 00:28)
1. Dort, wo die SPD regiert, sieht es mit der Bildung am schlechtesten aus. Wenn die sich also dafür interessieren, was mich wundern würde, dann haben sie offenbar keine Ahnung. Außerdem regieren sie in Deutschland mit, das Merkelt nur niemand.
2. Für die Digitalisierung braucht kein Mensch die SPD, auch nicht für Europa.
3. Die SPD hat, als sie mit den Grünen regierte, dafür gesorgt, dass die Anzahl der Niedriglöhner und prekär Beschäftigten geradezu explodierte. Gleichzeitig lockte sie "Heuschrecken" mit Steuergeschenken, von denen selbst die FDP niemals zu träumen gewagt hätte, ins Land.

http://www.fr.de/politik/meinung/leitar ... d-a-743189
FR 29. Januar 2017 Schulz und die Probleme der SPD
Hinzu kommt: Die Pluralisierung und Individualisierung ist in den vergangenen 20 Jahren noch mal verstärkt vorangeschritten. Die SPD leidet unter dem Zerfasern der Milieus stärker als die Union, die schon lange ein Kanzlerwahlverein ist. „Single-Partys gab’s noch keine. Die SPD hatte noch Ortsvereine. Die Ehe hielt bis zur Beerdigung – und nicht bis zur Selbstverwirklichung“, singt der Comedian Rainald Grebe über die Zeiten, als – im Guten wie im Schlechten – noch andere Verhältnisse herrschten. Heute fehlt es vor allem an Orten, wo unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenkommen. Selbst im Fußballverein finden immer seltener Menschen aus den verschiedenen Schichten zusammen. Im Internet befinden sich viele in ihrer Filterblase, in der sie sich mit jenen austauschen, die genauso sind wie sie selbst.

Solidarische Chancengleichheit zu schaffen in einer Arbeitswelt, die von Digitalisierung und Prekariat bedroht wird, stellt eine große, aber sinnvolle Herausforderung für die SPD dar. Eine stärkere Konfrontation mit den Positionen der Partei Die Linke dürfte nicht schaden. Eine Alternative zum Kanzlerwahlverein CDU und zur Regionalpartei CSU ist auf jeden Fall gegeben. Die Mitglieder und Anhänger der AfD haben sich in die Passivität ihrer Filterblase begeben, ohne ein neues bodenständiges Milieu zu schaffen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Di 22. Aug 2017, 19:52

Schulz fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html

Die SPD bewegt sich mit Riesenschritten auf die Linke zu. Demnächst wird er vermutlich den Nato-Ausstieg fordern. Und dann Putin als Schutzmacht herbitten.
Trollprovokationen prallen an mir ab. Nicht immer, aber immer öfter.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon unity in diversity » Mi 23. Aug 2017, 02:44

Senexx hat geschrieben:(22 Aug 2017, 20:52)

Schulz fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html

Die SPD bewegt sich mit Riesenschritten auf die Linke zu. Demnächst wird er vermutlich den Nato-Ausstieg fordern. Und dann Putin als Schutzmacht herbitten.

Vielleicht will Populist Schulz nur die US-Kernwaffen durch deutsche Megabomben ersetzen.
Der weiß hoffentlich, daß er keine Wahl gewinnen darf, weil die Welt durch Populismus unsicherer wird.
Mit Aufpasser Hubertus Heil, aus der Versenkung, kann Schulz ohnehin nur verlieren.
Heil Schulz paßt nicht mehr in die europäische Landschaft
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 07:51

Hyde hat geschrieben:(16 May 2017, 02:32)

Meiner Meinung nach hat die SPD, ähnlich wie auch andere sozialdemokratische Parteien im Ausland, das Problem, dass sie zu sehr Klientelpartei ist. So nehme ich sie zumindest wahr. SPD - das ist Arbeiterschaft, das ist soziale Gerechtigkeit. Viele andere Schichten erreicht die SPD gar nicht wirklich, mir ist es mit meiner bürgerlichen Biografie allein schon immer fremd, wenn die SPD-Politiker von "liebe Genossinnen und Genossen" reden oder Schulz nach Wahlniederlagen davon spricht, dass man nun "wieder den Helm anziehen und am nächsten Tag zur Arbeit gehen" müsse. Wie große Teile der Bevölkerung spricht allein schon diese sozialromantische Arbeiter-Rhetorik gar nicht an?

Die CDU dagegen spricht alle Bevölkerungsschichten an. Sie kann weder auf Arbeiter reduziert werden noch auf Beamten noch auf Selbständige - sondern repräsentiert alle gleichermaßen. Die CDU kann weder auf Soziales, noch auf Liberales, noch auf Konservatives beschränkt werden - sondern bedient alle diese Themenfelder. Sie kann nicht auf Gutverdiener oder Schlechtverdiener reduziert werden, nicht auf Jung oder Alt, sondern die CDU ist meist in allen Altersklassen, allen Bildungsschichten stärkste Kraft oder zumindest weit verbreitet.

Ich denke also, dass die Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert an einer thematischen Verengung leidet. Als die soziale Frage noch viel brennender war, und als die Frage des notwendigen sozialen Aufstiegs noch viel brennender war, da bestand ein großer Bedarf an der Sozialdemokratie. Aber heutzutage ist die SPD für mich bestenfalls ein Zwischending zwischen Klientelpartei und Volkspartei.
Die einzige Partei, die thematisch und bezüglich der Wählerschichten den Anspruch erfüllt, echte Volkspartei zu sein, ist die CDU.



Es liegt daran das die SPD ihre Stammwähler, nämlich die Arbeiter verraten und verkauft hat.

Und Schulz hat in seinem Leben vermutlich noch nie richtig gearbeitet.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 07:52

Senexx hat geschrieben:(22 Aug 2017, 20:52)

Schulz fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html

Die SPD bewegt sich mit Riesenschritten auf die Linke zu. Demnächst wird er vermutlich den Nato-Ausstieg fordern. Und dann Putin als Schutzmacht herbitten.



Deutschland braucht weder eine "Schutzmacht" noch Atombomben.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mi 23. Aug 2017, 08:00

Flaschengeist hat geschrieben:(23 Aug 2017, 08:52)

Deutschland braucht weder eine "Schutzmacht" noch Atombomben.

Vor 16 Jahren hätte ich dir noch zugestimmt, aber wie schnell sich die Zeiten ändern wurde m.M. in den 16 Jahren mehr als deutlich.
Ob wir Atombomben brauchen ist diskutabel, aber Schutz brauchen wir und den können wir eben nicht alleine bewerkstelligen, also braucht es starke Partner wie die NATO.
Natürlich muessen solche Schutzbündnisse auch was taugen, wenn man nicht so enden will wie Polen im 2 Weltkrieg, oder gerade die Urkraine.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 08:15

relativ hat geschrieben:(23 Aug 2017, 09:00)

Vor 16 Jahren hätte ich dir noch zugestimmt, aber wie schnell sich die Zeiten ändern wurde m.M. in den 16 Jahren mehr als deutlich.
Ob wir Atombomben brauchen ist diskutabel, aber Schutz brauchen wir und den können wir eben nicht alleine bewerkstelligen, also braucht es starke Partner wie die NATO.
Natürlich muessen solche Schutzbündnisse auch was taugen, wenn man nicht so enden will wie Polen im 2 Weltkrieg, oder gerade die Urkraine.



Wovor brauchen Sie Schutz? Wir sind schon ein besetztes Land.

Und die Atomwaffen sorgen nur dafür das wir zum Ziel werden.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Yossarian » Mi 23. Aug 2017, 08:22

Flaschengeist hat geschrieben:(23 Aug 2017, 08:52)

Deutschland braucht weder eine "Schutzmacht" noch Atombomben.


Leider doch, die deutschen Streitkräfte reichen nichtmal mehr aus um uns vor einem Überfall Luxemburgs zu schützen^^

24 Anti Tank Raketen. Insgesamt. Für den Eurofighter.
Munition für 24h für alle Streitkräfte insgesamt.

Danach kann man nur noch Fähnchen wedeln.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Welfenprinz » Mi 23. Aug 2017, 08:37

Wähler hat geschrieben:(20 Aug 2017, 08:10)

http://www.fr.de/politik/meinung/leitar ... d-a-743189
FR 29. Januar 2017 Schulz und die Probleme der SPD

.


Sehr guter Leitartikel.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Mi 23. Aug 2017, 12:59

Senexx hat geschrieben:(22 Aug 2017, 20:52)

Schulz fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html

Die SPD bewegt sich mit Riesenschritten auf die Linke zu. Demnächst wird er vermutlich den Nato-Ausstieg fordern. Und dann Putin als Schutzmacht herbitten.
Das ist kein Thema, da wir so oder so erstes Ziel in einem WK3 wären.
Schulz hätte nur eine Chance gehabt (was sage ich, er hätte klar gewonnen), wenn er gegen die fatale Flüchtlings/Zuwanderungspolitik hätte wettern können. Die Leute wären ihn um den Hals gefallen.
Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Er kann gar nichts vorbringen. Überall saß die SPD mit ihm Boot. Als er den Versuch startete, die Flüchtlingspolitik zum Thema zu machen, ist er natürlich voll gescheitert. Schließlich kann sich der
wertvolle Goldstücke - Mensch nicht selbst in die Pfanne hauen. Jetzt muss er es mit völlig abstrusen Themen probieren, in der Hoffnung, dass irgendetwas noch zündet.
Quintessenz: die SPD kommt wirklich nur noch auf die Beine, wenn sie in die Opposition geht und wieder sozial verträgliche (Oppositions)Realpolitik betreibt. Dazu gehört ein langer Atem und der Verzicht auf Posten.
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Fr 25. Aug 2017, 14:53

So könnte es noch klappen! Man müsste sofort handeln!
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 79737.html
Oh Gott :eek:
Wahlrecht für Migranten – will die SPD die Auflösung des Staatsvolkes?, fragt @Reinhard_Mue in der F.A.Z.

Ist das nicht Nazisprech? :?:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mo 28. Aug 2017, 10:22

CaptainJack hat geschrieben:(25 Aug 2017, 15:53)

So könnte es noch klappen! Man müsste sofort handeln!
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 79737.html
Oh Gott :eek:

Ist das nicht Nazisprech? :?:

Welche Aussagen davon sollen denn "Nazisprech" sein? Oder willst du etwa die objektiven Aussagen in diesem Artikel, mit dem handelsüblichen "Nazisprech" gleichsetzen, um diesen damit zu realitivieren?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon relativ » Mo 28. Aug 2017, 10:24

Flaschengeist hat geschrieben:(23 Aug 2017, 09:15)

Wovor brauchen Sie Schutz? Wir sind schon ein besetztes Land.

Und die Atomwaffen sorgen nur dafür das wir zum Ziel werden.


Oh Gott, da lebt einer freiwillig in einem unfreien Land. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mo 28. Aug 2017, 10:27

CaptainJack hat geschrieben:(25 Aug 2017, 15:53)

So könnte es noch klappen! Man müsste sofort handeln!
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 79737.html
Oh Gott :eek:

Ist das nicht Nazisprech? :?:


was soll denn da "Nazisprech" sein?

vor allem hat dieser Vorschlag nichts mit Religion zu tun und 'oh Gott" ist da vollkommen deplaziert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Mo 28. Aug 2017, 10:32

relativ hat geschrieben:(28 Aug 2017, 11:22)

Welche Aussagen davon sollen denn "Nazisprech" sein? Oder willst du etwa die objektiven Aussagen in diesem Artikel, mit dem handelsüblichen "Nazisprech" gleichsetzen, um diesen damit zu realitivieren?

Es ist dein Problem, wenn du meinen Beitrag verfälscht. Der gesamte Beitrag lautet so
von CaptainJack » Fr 25. Aug 2017, 15:53
So könnte es noch klappen! Man müsste sofort handeln!
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 79737.html
Oh Gott
Wahlrecht für Migranten – will die SPD die Auflösung des Staatsvolkes?, fragt @Reinhard_Mue in der F.A.Z.

Ist das nicht Nazisprech?

Wenn ich diese Frage stelle, ist das mein Problem! Alles klar? (zur Verdeutlichung unterstrichen)
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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