Die Zukunft der SPD

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Bielefeld09
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 21. Jul 2017, 01:11

Och, wenn die Sozen so weitermachen.
Das ist schon eine Konkurenz zu der Merkel.
Rentenreform.
Bildungsguthaben.
Steuerreform.
Besser als nichts, oder Frau Merkel!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Boracay
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Fr 21. Jul 2017, 06:42

Marmelada hat geschrieben:(20 Jul 2017, 23:45)

Nix gefühlt. Quelle:

Arm trotz Arbeit: Die Früchte der Politik Schröders?
http://www.nordbayern.de/politik/arm-tr ... -1.6331397


Ob das wohl an den extrem stark gestiegenen Studentenzahlen liegt die trotz Studentenjob als "arm" gelten?
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firlefanz11
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon firlefanz11 » Di 25. Jul 2017, 09:03

Marmelada hat geschrieben:(20 Jul 2017, 23:45)
Demnach ist fast jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland arm.

Was aber nicht daran liegt, dass sie zu wenig Lohn bekommen sondern dass ihnen der Staat bzw. das Sozialsystem zu tief in die Tasche greift...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Di 25. Jul 2017, 11:13

Marmelada hat geschrieben:
(20 Jul 2017, 23:45)
Demnach ist fast jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland arm.
... und die werden mMn noch wesentlich ärmer! Es scheint alles schon verplant zu sein! :|
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Mo 7. Aug 2017, 18:24

firlefanz11 hat geschrieben:(25 Jul 2017, 10:03)

Was aber nicht daran liegt, dass sie zu wenig Lohn bekommen sondern dass ihnen der Staat bzw. das Sozialsystem zu tief in die Tasche greift...



Diese Aussage scheint mir sehr konstruiert, denn gerade in einigen Ländern, in denen Armut ein wesentlich geringeres Problem darstellt als z.B. an Merkels Wirtschaftsstandort, ist die Belastung der Arbeitnehmer durch Steuern und Sozialabgaben wesentlich höher als in Deutschland, man schaue da z.B. auf Skandinavien und Island.

Aber ich weiß, der "Exportweltmeister" wurde durch die "Globalisierung" bitterarm und steht mit Burundi und der Demokratischen Republik Kongo in Konkurrenz um die billigsten Arbeitskräfte... :(
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Di 8. Aug 2017, 00:25

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Jul 2017, 02:05)

Das ist hier eben kein Hetze Thread.
Tummel dich woanders,
oder formuliere Inhalte!



Wieso Hetze? Stimmt es nicht, dass die Sozen die Rentenansprüche der Akademiker radikal kürzten, die der anderen Arbeitnehmer übrigens auch? Ist es politisch nicht korrekt oder gar "Hetze", das zu sagen? Es stimmt doch nachweislich!

Schröder und Clement haben es geschafft, aus der SPD die mit Abstand arbeitnehmerfeindlichste Partei in Deutschland zu machen. Wer in dieser Partei war und blieb, akzeptiert diese Tatsache und ist nicht glaubwürdig, wenn er Arbeitnehmern irgendetwas verspricht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Di 8. Aug 2017, 06:48

KarlRanseier hat geschrieben:(07 Aug 2017, 19:24)

Diese Aussage scheint mir sehr konstruiert, denn gerade in einigen Ländern, in denen Armut ein wesentlich geringeres Problem darstellt als z.B. an Merkels Wirtschaftsstandort, ist die Belastung der Arbeitnehmer durch Steuern und Sozialabgaben wesentlich höher als in Deutschland, man schaue da z.B. auf Skandinavien und Island(


In welchen Skandinavischen Land ist die Abgabenquote so hoch wie in Deutschland? Antwort: in keinem.

Deutschland hat nach Belgien die höchsten Abgaben der Welt.

Armutsquote ist in Schweden nur minimal unter der in Deutschland, vergleicht man Deutsche Stastsbürger und schwedische Staatsbürger (also ohne Ausländer) dann ist die Quote in Deutschland geringer.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Di 8. Aug 2017, 06:54

firlefanz11 hat geschrieben:(25 Jul 2017, 10:03)

Was aber nicht daran liegt, dass sie zu wenig Lohn bekommen sondern dass ihnen der Staat bzw. das Sozialsystem zu tief in die Tasche greift...


Nö, es liegt an den extrem stark gestiegenen Studentenzahlen und Zuwanderung. Armut wird ja relativ berechnet und bestehlen tut der Staat ja jeden.

Diese ekelhafte dreckige Gewerkschaftsstudie versucht aber hier die Schuld in der Zeitarbeit (in Dänemark, Irland, Schweiz,...ist jeder Zeitarbeiter, gibt keinen Kündigungsschutz) zu suchen bzw. Hartz 4 verantwortlich zu machen.
Unter den deutschen Vollzeit AN ist die Armut deutlich gesunken und auf einem irrelevant geringem Niveau.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon KarlRanseier » Di 8. Aug 2017, 12:53

Boracay hat geschrieben:(08 Aug 2017, 07:54)

Nö, es liegt an den extrem stark gestiegenen Studentenzahlen und Zuwanderung. Armut wird ja relativ berechnet und bestehlen tut der Staat ja jeden.

Diese ekelhafte dreckige Gewerkschaftsstudie versucht aber hier die Schuld in der Zeitarbeit (in Dänemark, Irland, Schweiz,...ist jeder Zeitarbeiter, gibt keinen Kündigungsschutz) zu suchen bzw. Hartz 4 verantwortlich zu machen.
Unter den deutschen Vollzeit AN ist die Armut deutlich gesunken und auf einem irrelevant geringem Niveau.



Kein Däne, Ire, Schweizer, Schwede, Norweger, Finne,... würde unter deutschen Konditionen (Gehalt, Arbeitsbedingungen) in Deutschland arbeiten. Das liegt nicht nur an den sehr niedrigen Einkommen der Beschäftigten hierzulande, sondern auch an den Arbeitsbedingungen. Klauseln wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten", die Arbeit zum absoluten Nulltarif ermöglichen und bei Mittelständlern fast schon so beliebt sind wie die Frage, ob ein Kunde denn eine Rechnung brauche, sind in entwickelten Ländern nicht gestattet, und man wird sie dort auch kaum finden. Die etlichen Millionen prekären Jobs sind eine direkte Folge der Hartz-Reformen.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Haushalte hoffnungslos überschuldet sind, dass immer mehr Kinder in Armut leben, dass es immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse gibt und dass auch die Altersarmut zunimmt, was auch offiziell Niemand mehr bestreitet oder bezweifelt, braucht man keine Jubelperser, weil die Probleme offensichtlich sind. KEINE der relevanten Parteien hat glaubwürdige Lösungen für die Probleme. Stattdessen suchen sie Sündenböcke. Für die AfD sind das "die Muslime", für die SPD die Arbeitslosen selbst, die zu faul oder zu unflexibel sind oder einfach das Falsche studiert haben und deshalb "aktiviert" werden müssen. :rolleyes:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Di 8. Aug 2017, 21:55

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Aug 2017, 13:53)

Kein Däne, Ire, Schweizer, Schwede, Norweger, Finne,... würde unter deutschen Konditionen (Gehalt, Arbeitsbedingungen) in Deutschland arbeiten.


Lassen wir doch mal deine Norweger als Ölstaat hier raus, das macht ja kaum Sinn deren Ölreichtum als Argument anzuführen.

Es arbeiten einige Dänen in Deutschland und du verdienst in Süddeutschland auch 40% mehr als in Finnland (bei geringeren Lebenshaltungskosten). Auch kommen viele Schweizer bzw. Deutsche die in CH gelebt haben mit Familie wieder nach Deutschland, weil da viel mehr übrig bleibt. In CH gibt es keine Elternzeit, kein Elterngeld, keine Familienversicherung, Kitas kosten 10x so viel wie in Deutschland,...... da machst als Familie einen recht miesen Schnitt.

Die Armutsquote in Deutschland ist sehr gering, trotz Massenmigration (welche die Hälfte der Arbeitslosen und 70% der Langzeitarbeitslosen ausmachen).

Hier kannst du dir das nett anschauen:
https://www.nzz.ch/schweiz/bundesamt-fu ... ld.1293307

Lässt man den Ölstaat Norwegen weg und bedenkt dass es in Schweden und Finnland wesentlich weniger Migranten leben, dann hast du die geringste Armutsquote der Welt in Deutschland. Kein Wunder in einem Staat welcher fast eine Billion Euro ans Sozialleistungen im Jahr verbrennt.

Das liegt nicht nur an den sehr niedrigen Einkommen der Beschäftigten hierzulande


Absurde Behauptung die durch nichts zu belegen ist. Die Einkommen sind nur bei Migranten und in der Ostzone recht gering (da aber immer noch höher als in viele anderen Flächenländern der EU wie Frankreich oder UK), in Süddeutschland sind mit die höchsten Löhne der Welt zu finden. Es arbeiten zum Beispiel viel mehr Österreicher in D als umgekehrt.

sondern auch an den Arbeitsbedingungen. Klauseln wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" die Arbeit zum absoluten Nulltarif ermöglichen und bei Mittelständlern fast schon so beliebt sind wie die Frage, ob ein Kunde denn eine Rechnung brauche


Du weißt offensichtlich nicht was das Wort Mittelstand bedeutet. Da wird keine 0,01% die Frage Stellen ob der Kunde eine Rechnung braucht. Das sind ausnahmslos Kleinbetriebe die sowas machen und die schlecht bezahlen. Da schaust mal ins Wahlprogramm der Linkspartei welche Betriebe sie fördern möchte. Nicht die Großkonzerne bei denen man 5x so viel verdient wie im Kleinunternehmen und auch nicht den Mittelstand. Nein, die Linkspartei möchte die Kleinunternehmen fördern welche ihre Mittarbeiter richtig beschissenen bezahlen.

Die etlichen Millionen prekären Jobs sind eine direkte Folge der Hartz-Reformen.


In DK, CH oder Irland (deiner Meinung nach alles totale Soziale Traumländer) hast du nur und ausschlielich prekäre Jobs, weil keinerlei Kündigungsschutz exisitert. In Dänemark bist du nach 2 Tagen schon deinen Job los (und das passiert 30% der Dänen im Jahr). Danach gibt es für die Unterschicht hohes ALG (aber viel weniger als ich ALG1 in Deutschland bekommen würde) aber mit Sanktionierung auf 0 wenn du nicht jeden Job annimmst.
Ein Traum oder?

Oder CH, wo es ebenfalls normal ist "pack deine Sachen und geh" zu sagen. Da gibt es keine Abfindungen, keine Familienversicherung, keinen Betriebsrat, keine Elternzeit, kein alles Gratis,.... sondern ein amerikanisches Arbeitsrecht. Trotzdem verklären die Linken diese Staaten immer zum Traum der Arbeiter.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Haushalte hoffnungslos überschuldet sind


Lüge

Verschuldung ist nahezu gleich geblieben
https://www.kreditvergleich.net/bilder/ ... chland.jpg
und das obwohl die Anzahl der gescheiterten Beziehungen (Hauptursache für Überschuldung) deutlich zugenommen haben.

dass immer mehr Kinder in Armut leben


Immer weniger Deutsche Kinder leben in Armut. Angestiegen ist diese nur durch die extreme Zuwanderung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 43229.html
(und das sind Ergebnisse einer Gewerkschaftsstudie)

dass es immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse gibt


Das ist eine logische Konsequenz aus völlig absurden Arbeitsgesetzen aus dem Mittelalter. Der Kündigungsschutz muss weg, dann braucht es auch keine Leiharbeit.

und dass auch die Altersarmut zunimmt, was auch offiziell Niemand mehr bestreitet oder bezweifelt


Ja, es war nicht toll dass man in den 70ern aufgehört hat Kinder zu bekommen. Nur was soll eine solche Feststellung?

für die SPD die Arbeitslosen selbst, die zu faul oder zu unflexibel sind oder einfach das Falsche studiert haben und deshalb "aktiviert" werden müssen. :rolleyes:


Die Hälfte der Arbeitslosen hat Migrationshintergrund, bei den Langzeitarbeitslosen sind es fast alle. Es ist schlichtweg ein importiertes Problem welches sich nicht so einfach lösen lässt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mi 9. Aug 2017, 09:35

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Aug 2017, 13:53)
Kein Däne, Ire, Schweizer, Schwede, Norweger, Finne,... würde unter deutschen Konditionen (Gehalt, Arbeitsbedingungen) in Deutschland arbeiten. Das liegt nicht nur an den sehr niedrigen Einkommen der Beschäftigten hierzulande, sondern auch an den Arbeitsbedingungen. Klauseln wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten", die Arbeit zum absoluten Nulltarif ermöglichen und bei Mittelständlern fast schon so beliebt sind wie die Frage, ob ein Kunde denn eine Rechnung brauche, sind in entwickelten Ländern nicht gestattet, und man wird sie dort auch kaum finden. Die etlichen Millionen prekären Jobs sind eine direkte Folge der Hartz-Reformen.

Es gibt dafür eine einfachere Erklärung:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/k ... 33591.html
FAZ 25. Januar 2016 Erwerbstätigenquote - Nur in Schweden arbeiten mehr
Nur in Schweden lag der Wert noch um zwei Punkte höher. Hinter Deutschland folgen Dänemark, das Vereinte Königreich und die Niederlande. Am Ende der Skala rangieren die Euro-Krisenstaaten Griechenland, Spanien und Italien sowie der EU-Neuling Kroatien. Der Durchschnitt in der Union beträgt 69 Prozent.

Aus den Südländern der EU mit ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit kommen daher viel mehr Einwanderer zu uns nach Deutschland.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Mi 9. Aug 2017, 11:50

Wähler hat geschrieben:Aus den Südländern der EU mit ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit kommen daher viel mehr Einwanderer zu uns nach Deutschland.


Apropos Jugendarbeitslosigkeit. Die Beträgt in Ranseirs Traumland Finnland 21%, eine in Deutschland unvorstellbare Größenordnung.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 12. Aug 2017, 22:48

Boracay hat geschrieben:(09 Aug 2017, 12:50)

Apropos Jugendarbeitslosigkeit. Die Beträgt in Ranseirs Traumland Finnland 21%, eine in Deutschland unvorstellbare Größenordnung.






Und trotz allem hat die SPD eine schwierige Zukunft will irgendwann mal wieder den Kanzler stellen, die politischen Möglichkeiten dazu schwinden zu sehen Alternative Opposition.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 12. Aug 2017, 22:55

Wähler hat geschrieben:(09 Aug 2017, 10:35)

Es gibt dafür eine einfachere Erklärung:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/k ... 33591.html
FAZ 25. Januar 2016 Erwerbstätigenquote - Nur in Schweden arbeiten mehr

Aus den Südländern der EU mit ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit kommen daher viel mehr Einwanderer zu uns nach Deutschland.



Ja nur der Arbeit wegen sonst nicht. DE liegt ja meterologisch gesrhen nicht gerade auf der warmen Sonnenseite der Erde oder warum meinst Überwinzern viele Gutbetuchte in Florida, Südspanien oder Südfrankreich odrr gleich in Thailand oder auf Kuba?

Es gibt viele Länder da lässt es sich doch mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche eben besser Leben als im meist nasskalt grauen Jammertal Deutschland.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » So 13. Aug 2017, 08:14

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Aug 2017, 23:55)

Ja nur der Arbeit wegen sonst nicht. DE liegt ja meterologisch gesrhen nicht gerade auf der warmen Sonnenseite der Erde oder warum meinst Überwinzern viele Gutbetuchte in Florida, Südspanien oder Südfrankreich odrr gleich in Thailand oder auf Kuba?.


Es ist eher die Unterschicht die in Thailand überwintert bzw. das ganze Jahr dort verbringt. Auf Kuba überwintert so gut wie niemand, das Leben ist viel zu kompliziert (noch nicht mal Einkaufen kann man), das Essen heftig eklig und gescheite Wohnungen und Infrastruktur gibt es nicht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bobo » Mi 16. Aug 2017, 10:58

Die SPD hat keine Zukunft als Volkspartei. Es ist, wie ein anderer User schrieb. Die SPD wurde unter Gerhard Schröder und seiner Agenda 2010 nicht nur zum schlimmsten Feind der sogenannten Arbeiterschaft, sondern auch zum schlimmsten Feind aller abhängig Beschäftigten.

Alleinerziehende, Rentner und sozial Schwache sammeln Flaschen, stehen in Armenküchen und Ausgabestellen für abgelaufene Lebensmittel an oder durchwühlen sogar den Hausmüll, um irgendwie über die Runden zu kommen, aber Deutschlang geht es so gut wie nie? Woran gemessen? An den Umsätzen der im DAX notierten Konzerne? Am Wohlergehen der Bevölkerung jedenfalls nicht! Auch nicht an dem Wohlergehen der normal bis gut bezahlten. Welchem abhängig Beschäftigen geht's denn Dank der Agenda objektiv besser als vor ihrer Einführung? Wodurch den bitte? Haben sich etwa die Abgaben signifikant gesenkt? Allenfalls hat sich nichts zum Schlechteren verändert, aber das lag dann doch wohl an der persönlichen Leistung und in keiner Weise an der Agenda 2010!

Wessen Deutschland bzw. wem geht's denn wirklich besser den je? Das Deutschland, in dem die Würde des Menschen wirklich unantastbar war, wurde längst Schröders Beute. Wie viel Würde bleibt den oben beschriebenen Menschen? Wer heute noch immer nicht erkennt, was die Agenda 2010 für den Arbeitsmarkt und die Sozialkassen bisher schon angerichtet hat und noch anrichten wird, wenn nicht bald etwas geschieht, der sollte endlich lernen, seinen Futterneid zu überwinden, bevor die Auswirkungen auch ihn erreichen! Denn das ist nur eine Frage der Zeit, egal für wie unentbehrlich der Einzelne sich heute noch hält. Rund 8.000 Mitarbeiter von Air Berlin werden in Kürze erleben, wie schnell man den gut bezahlten Job ohne eigenes Zutun verlieren kann. Für nicht wenige unter ihnen wird es nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist heißen: Willkommen in der selbst geschaffenen Realität! Ab dann zwingt sie die Agenda, erhebliche Gehaltsabschläge für eine Neuanstellung, egal in welche Branche, zu akzeptieren oder sich in die Riege der Aktivierungswürdigen einzureihen! Ihrem neuen Hobby, die Flaschen derer zu sammeln, die es sich heute noch leisten können, das Pfand wegzuwerfen, können sie ja am Nachmittag frönen. Nein Danke. Wenn das Volk nicht vom Futterneid zerfressen oder vollkommen verblödet ist, hat die SPD als Volkspartei solange keine Zukunft, bis sie eingesteht, dass der ehemalige Finanzminister unter Schröder, Oskar Lafontaine, eben kein Schurke war, als er die Agenda 2010 als das bezeichnete, was sie ist. Ein für Sozialdemokraten unerträgliches Schandwerk zur Spaltung der Gesellschaft, welches er nicht mittragen wollte. Aus keinem anderen Grund trat er von dem wohldotierten Ministerposten zurück und wurde von Schröder öffentlich als Schurke diffamiert. Heute haben hoffentlich selbst die Dummbatzen unter den einstigen SPD-Wählern erkannt, wer der Schurke war! Und Martin Schulz ist nicht nur dessen Fan, sondern auch dessen Erbe! Aus keinem anderen Grund hat er den schlimmsten Feind der Sozialdemokratie als Redner zur Parteiversammlung eingeladen und beklatscht! Soziale Gerechtigkeit? Martin Schulz weiß nicht einmal was das ist.

Mag sein, dass er es schafft, den dümmsten unter den Rentnern die Hucke voll zu heucheln, aber Rentenerhöhung heißt für diesen Scharlatan 2.50 Euro im Monat! Der einzig funktionierende Weg zur vernünftigen Rente ist neben dem stabilen Niveau nur der, zu arbeiten und vernünftig in die Rentenkasse einzuzahlen! Und genau das verwehrt die Agenda 2010 bereits einer stetig wachsenden Millionenschar! Weitere Millionen, die es heute noch für nicht möglich halten, werden folgen, wenn diesem Teil der Agenda nicht endlich ein Riegel vorgeschoben wird! Martin Schulz wird mit völliger Gewissheit nicht Kanzler. Wir werden es erleben.
Zuletzt geändert von Bobo am Mi 16. Aug 2017, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Boracay » Mi 16. Aug 2017, 11:31

Bobo hat geschrieben:(16 Aug 2017, 11:58)

Die SPD hat keine Zukunft als Volkspartei. Es ist, wie ein anderer User schrieb. Die SPD wurde unter Gerhard Schröder und seiner Agenda 2010 nicht nur zum schlimmsten Feind der sogenannten Arbeiterschaft, sondern auch zum schlimmsten Feind aller abhängig Beschäftigten.

Alleinerziehende, Rentner und sozial Schwache sammeln Flaschen, stehen in Armenküchen und Ausgabestellen für abgelaufene Lebensmittel an oder durchwühlen sogar den Hausmüll, um irgendwie über die Runden zu kommen, aber Deutschlang geht es so gut wie nie? Woran gemessen?


Die Armut in Deutschland ist seit der Agenda 2010 zwar gestiegen, aber nicht für deutsche Arbeitnehmer. Gestiegen ist sie nur aufgrund von zwei Effekten:

1. Extrem stark gestiegene Stundenzahlen (und das man als Student jetzt kein Top Einkommen haben kann werden selbst die linken Idioten einsehen)
2. Extreme Armutszuwanderung

Ansonsten ist die Zahl der Armen und auch die Kinderarmut gesunken. Den Deutschen geht es so gut wie nie zuvor.

An den Umsätzen der im DAX notierten Konzerne?


Die DAX Konzerne schütten den Mitarbeiten meist üpige Gewinnbeteidigungen aus und zahlen den Beschäftigten auch viel viel viel höhere Gehälter als im Mittelstand. Solche Firmen sollte die SPD fördern.

Rund 8.000 Mitarbeiter von Air Berlin werden schon spüren, wie schnell man den gut bezahlten Job ohne eigenes Zutun verlieren kann.


Was willst du [MOD - Beleidigung] dagegen tun? Insolvenzen verbieten? Für die meisten AirBerlin Mitarbeiter ist die Insolvenz der Jackpot, können sie doch für die viel besser zahlende Lufthansa arbeiten.

Ab dann zwingt sie die Agenda, erhebliche Gehaltsabschläge für eine Neuanstellung, egal in welche Branche, zu akzeptieren


Die meisten werden erheblich viel mehr verdienen, denn eine gut zahlende Firma war AirBerlin nie.

Mag sein, dass er es schafft, den dümmsten unter den Rentnern die Hucke voll zu heucheln, aber Rentenerhöhung heißt für diesen Scharlatan 2.50 Euro im Monat! Der einzig funktionierende Weg zur vernünftigen Rente ist neben dem stabilen Niveau nur der, zu arbeiten und vernünftig in die Rentenkasse einzuzahlen! Und genau das verwehrt die Agenda 2010 bereits einer stetig wachsenden Millionenschar!


Was?? Wir haben Vollbeschäftigung, jeder der nur Muh sagen kann finden heute problemlos was (im Gegensatz zu vor der Agenda) und zahlt damit auch in die Sozialkassen ein. Der Anstieg der Minnijobs ist vor allem auf die viel höhere Beschäftigung der Frauen zurück zu führen.
Zuletzt geändert von Boracay am Mi 16. Aug 2017, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Yossarian » Mi 16. Aug 2017, 12:31

Kann man den Thread nicht langsam mal umbennen in die glorreiche Vergangenheit der SPD?
Zukunft sehe ich hier keine.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bobo » Mi 16. Aug 2017, 12:33

Yossarian hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:31)

Kann man den Thread nicht langsam mal umbennen in die glorreiche Vergangenheit der SPD?
Zukunft sehe ich hier keine.


Einstimmig angenommen! Es sei denn, ich hätte zwei Stimmen. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mi 16. Aug 2017, 12:51

Yossarian hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:31)
Kann man den Thread nicht langsam mal umbennen in die glorreiche Vergangenheit der SPD?
Zukunft sehe ich hier keine.

Die SPD beackert durchaus Zukunftsthemen, wie Bildung, Digitalisierung, Europa und Niedriglohn. Allerdings könnte sie erfolgreicher sein. Ob allerdings die Linke oder gar die sogenannten konservativen Parteien die besagten Themen besser verfechten können, möchte ich bezweifeln. Ob es zu einer Neugründung der SPD wie in Italien oder Frankreich kommen könnte, weiß ich nicht, kann es mir aber nicht so recht vorstellen. Insofern sind die inhaltsleeren Grabgesänge auf die SPD etwas phantasielos. ;)
Zuletzt geändert von Wähler am Mi 16. Aug 2017, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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