Die Zukunft der SPD

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frems
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon frems » Mi 13. Dez 2017, 10:26

CaptainJack hat geschrieben:(12 Dec 2017, 17:27)

Bei der AFD hätte es jetzt 30 Seiten gegeben! :p Spaß beiseite, die Zukunft der SPD wird immer schlechter. Wenn Schulz unter 15% will, soll er weiter die Schnapsidee forcieren, aus Deutschland VSE zu machen ... und das bis 2025! :D

https://www.youtube.com/watch?v=Uc1BlkLqLhg

Und? Wo waren die 30 Seiten in Deiner Phantasiewelt, Träumer? :p Da sind die VSE, ob nun 2025 oder 2035, deutlich realistischer. Das Ziel hat sich ja nicht geändert.
Labskaus!

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Mi 13. Dez 2017, 10:51

frems hat geschrieben:(13 Dec 2017, 10:26)

https://www.youtube.com/watch?v=Uc1BlkLqLhg

Und? Wo waren die 30 Seiten in Deiner Phantasiewelt, Träumer? :p Da sind die VSE, ob nun 2025 oder 2035, deutlich realistischer. Das Ziel hat sich ja nicht geändert.
Bzgl. VSE .. ich glaube nicht, dass sich das überhaupt realisieren lässt. Viele nennen da die USA. Nur ist das nicht vergleichbar.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon frems » Mi 13. Dez 2017, 11:00

CaptainJack hat geschrieben:(13 Dec 2017, 10:51)

Bzgl. VSE .. ich glaube nicht, dass sich das überhaupt realisieren lässt. Viele nennen da die USA. Nur ist das nicht vergleichbar.

Wenn Du Unterschiede erkennst, hast Du bereits einen Vergleich. Und wer fordert eine strukturelle Kopie der USA? Kratz mal nicht nur an der Oberfläche bzw. am Titel.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon CaptainJack » Mi 13. Dez 2017, 11:23

frems hat geschrieben:(13 Dec 2017, 11:00)

Wenn Du Unterschiede erkennst, hast Du bereits einen Vergleich. Und wer fordert eine strukturelle Kopie der USA? Kratz mal nicht nur an der Oberfläche bzw. am Titel.
Nur, um das mal klar zu stellen, ich bin für Europa, nur nicht so fanatisch wie, sicher durch seine frühere Tätigkeit geprägt, Schulz. Ich halte z.B. absolut nichts von einem gemeinsamen EU-Finanzminister.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon frems » Mi 13. Dez 2017, 11:38

CaptainJack hat geschrieben:(13 Dec 2017, 11:23)

Nur, um das mal klar zu stellen, ich bin für Europa, nur nicht so fanatisch wie, sicher durch seine frühere Tätigkeit geprägt, Schulz. Ich halte z.B. absolut nichts von einem gemeinsamen EU-Finanzminister.

Was ist an einer (kon-)föderalen Gemeinschaft fanatisch? Schon Strauß sah es letztendlich als Ziel und unser Grundgesetz gibt ebenfalls diesen Kurs an. Und wenn man gegen einen europäischen Finanzminister ist, dann wird man hoffentlich nie wieder darüber jammern, wenn ein Land mit Zahlen trickst, zu hohe Schulden aufnimmt und vereinbarte Kriterien nicht einhält.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Dampflok94 » Mi 13. Dez 2017, 16:54

CaptainJack hat geschrieben:(13 Dec 2017, 10:51)

Bzgl. VSE .. ich glaube nicht, dass sich das überhaupt realisieren lässt. Viele nennen da die USA. Nur ist das nicht vergleichbar.

VSE ist doch erstmal nur ein Schlagwort und nicht mehr. Was das genau hieße kann hier und jetzt niemand sagen. Daß es was anderes als die USA wäre, ist völlig klar. Ich bin nur in einem überzeugt. Wenn Europa an der Kleinstaaterei festhält, dann wird es in der Welt die Rolle spielen die Andorra in Europa spielt. Gar keine.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Sa 16. Dez 2017, 11:46

Interessant, dass Gabriel mit der SPD die allseits als konservativ bis vermutet rechtsaußen lastige Diskussion über die Leitkultur aufnehmen möchte.
Auch wenn ich bezweifle, dass Gabriel damit durchdringt, er wird sich wohl eher einen Schiefer einziehen, wie alle, die das Thema Leitkultur bisher wagten zur Diskussion zu stellen, wäre es doch interessant zu sehen, inwieweit die SPD eine Leitkultur inhaltlich gestalten würde.


Der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seine Partei, die SPD, aufgerufen, eine offene Debatte über Begriffe wie "Heimat" und "Leitkultur" zu führen. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die neuen Herausforderungen durch den Rechtspopulismus schreibt der frühere Parteivorsitzende: "Ist die Sehnsucht nach einer 'Leitkultur' angesichts einer weitaus vielfältigeren Zusammensetzung unserer Gesellschaft wirklich nur ein konservatives Propagandainstrument, oder verbirgt sich dahinter auch in unserer Wählerschaft der Wunsch nach Orientierung in einer scheinbar immer unverbindlicheren Welt der Postmoderne?"

http://www.sueddeutsche.de/politik/sozi ... -1.3794828
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 16. Dez 2017, 12:26

JJazzGold hat geschrieben:(16 Dec 2017, 11:46)

Interessant, dass Gabriel mit der SPD die allseits als konservativ bis vermutet rechtsaußen lastige Diskussion über die Leitkultur aufnehmen möchte.
Auch wenn ich bezweifle, dass Gabriel damit durchdringt, er wird sich wohl eher einen Schiefer einziehen, wie alle, die das Thema Leitkultur bisher wagten zur Diskussion zu stellen, wäre es doch interessant zu sehen, inwieweit die SPD eine Leitkultur inhaltlich gestalten würde.


Der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seine Partei, die SPD, aufgerufen, eine offene Debatte über Begriffe wie "Heimat" und "Leitkultur" zu führen. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die neuen Herausforderungen durch den Rechtspopulismus schreibt der frühere Parteivorsitzende: "Ist die Sehnsucht nach einer 'Leitkultur' angesichts einer weitaus vielfältigeren Zusammensetzung unserer Gesellschaft wirklich nur ein konservatives Propagandainstrument, oder verbirgt sich dahinter auch in unserer Wählerschaft der Wunsch nach Orientierung in einer scheinbar immer unverbindlicheren Welt der Postmoderne?"

http://www.sueddeutsche.de/politik/sozi ... -1.3794828


Schon seltsam, dass das Herrn Gabriel jetzt auffällt nachdem er ausgebootet wurde und nicht bei den Sondierungen dabei sein soll. Als SPD Chef hat er doch in der Vergangenheit alle Chancen gehabt einen Kurs vorzugeben.
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https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Sa 16. Dez 2017, 13:32

yogi61 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 12:26)

Schon seltsam, dass das Herrn Gabriel jetzt auffällt nachdem er ausgebootet wurde und nicht bei den Sondierungen dabei sein soll. Als SPD Chef hat er doch in der Vergangenheit alle Chancen gehabt einen Kurs vorzugeben.


Vor allem, da der Ton der SPD einer Leitkulturdebatte gegenüber scharf negativ war. Was zum Teil sicherlich auch dem Inhalt der
de Maizière' schen Leitkultur geschuldet war. Die hätte ich auch verweigert. Nur war die SPD Reaktion der Merz'schen Leitkulturdebatte gegenüber ebenso scharf ablehnend.

Was den Sigi wohl reitet, ausgerechnet jetzt erneut eine Leitkulturdebatte und das aus der SPD heraus, lostreten zu wollen?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Chronus1 » So 17. Dez 2017, 17:18

Hallo Leute!

Die SPD ist seit Schröder eine reagierende Partei: Sie reagiert nur noch auf das, was andere tun, anstatt wieder eine Vision zu haben. Schröder hat den Sozialstaat umgebaut - das wird seitdem kritisiert. Es war in der Situation BITTER, aber ETWAS musste getan werden. Die Wiedervereinigung hat einen Umbau des Staates verhindert, der schon 1990 überfällig war. Die SPD hat immer wieder Angst das zu tun, was getan werden muss.

Wie kann die SPD also überhaupt eine Zukunft haben?
Es wird Zeit, dass sich wieder Menschen engagieren - wie einst die 68er. Die haben Berufsverbot bekommen und trotzdem weiter gemacht. So etwas hat die SPD bitter nötig. Wer soll denn die SPD als Gesicht anführen? Eben. Als ich hörte, dass Schulz gewählt wurde, dachte ich das das eine Nachricht aus dem Postillon sei. Die SPD Organisation ist so alt, dass es nicht einmal mehr witzig ist.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Uffzach » Mo 18. Dez 2017, 13:28

Egal was kommt - GroKo, Opposition, Neuwahlen - die SPD hat keine Zukunft, weil sie erneuerungsunfähig ist.
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Polibu » Mo 18. Dez 2017, 21:57

yogi61 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 12:26)

Schon seltsam, dass das Herrn Gabriel jetzt auffällt nachdem er ausgebootet wurde und nicht bei den Sondierungen dabei sein soll. Als SPD Chef hat er doch in der Vergangenheit alle Chancen gehabt einen Kurs vorzugeben.


Wenn die SPD einer GroKo zustimmt, dann wird Gabriel auch einen Ministerposten bekommen. Er ist zwar ein Wendehals, aber auch nicht ganz unfähig. Nicht ganz wohlgemerkt. Nicht, dass ich hier noch in Verdacht gerate ein Fan Gabriels zu sein. Er ist jedenfalls wesentlich fähiger als Schulz, Nahles und Schwesig zusammen. Von den anderen will ich gar nicht reden. Allein dieser Umstand ist auch schon ein Armutszeugnis für die SPD.

Aber ist schon komisch, dass Gabriel Nazithemen aufnehmen will. Da haben seine Parteigenossen wohl ganz schön scheel aus der Wäsche geguckt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 18. Dez 2017, 22:43

Polibu hat geschrieben:(18 Dec 2017, 21:57)

Wenn die SPD einer GroKo zustimmt, dann wird Gabriel auch einen Ministerposten bekommen. Er ist zwar ein Wendehals, aber auch nicht ganz unfähig. Nicht ganz wohlgemerkt. Nicht, dass ich hier noch in Verdacht gerate ein Fan Gabriels zu sein. Er ist jedenfalls wesentlich fähiger als Schulz, Nahles und Schwesig zusammen. Von den anderen will ich gar nicht reden. Allein dieser Umstand ist auch schon ein Armutszeugnis für die SPD.

Aber ist schon komisch, dass Gabriel Nazithemen aufnehmen will. Da haben seine Parteigenossen wohl ganz schön scheel aus der Wäsche geguckt.


Welche Nazithemen will Gabriel aufnehmen?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Polibu » Mo 18. Dez 2017, 23:02

JJazzGold hat geschrieben:(18 Dec 2017, 22:43)

Welche Nazithemen will Gabriel aufnehmen?


Die gleichen Themen, die auch die Nazi-AfD aufgenommen hat. So etwas wie Leitkultur. :)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 18. Dez 2017, 23:04

Polibu hat geschrieben:(18 Dec 2017, 23:02)

Die gleichen Themen, die auch die Nazi-AfD aufgenommen hat. So etwas wie Leitkultur. :)


Aha, Bassam Tibi ist Nazi. Alles klar.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mi 20. Dez 2017, 16:57

JJazzGold hat geschrieben:(16 Dec 2017, 11:46)
Der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seine Partei, die SPD, aufgerufen, eine offene Debatte über Begriffe wie "Heimat" und "Leitkultur" zu führen. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die neuen Herausforderungen durch den Rechtspopulismus schreibt der frühere Parteivorsitzende: "Ist die Sehnsucht nach einer 'Leitkultur' angesichts einer weitaus vielfältigeren Zusammensetzung unserer Gesellschaft wirklich nur ein konservatives Propagandainstrument, oder verbirgt sich dahinter auch in unserer Wählerschaft der Wunsch nach Orientierung in einer scheinbar immer unverbindlicheren Welt der Postmoderne?"
http://www.sueddeutsche.de/politik/sozi ... -1.3794828

Gabriel und Nahles haben einmal 2015 ein kleines Manifest zum modernen Arbeitsleben geschrieben, was erfrischend konkret war im Vergleich zu diesem abgehobenen Ausflug in die Welt schwammiger politischer Begriffe, die vor allem ans Gefühl appelieren.
Wähler hat geschrieben:(06 Jan 2015, 18:17)
"http://www.sueddeutsche.de/politik/gabriel-und-nahles-zur-agenda-die-fragen-von-morgen-1.2290494
http://www.sueddeutsche.de/politik/gabr ... -1.2290494
Zitat Gastbeitrag Gabriel und Nahles SZ 5. Januar 2015
"Zwar bleibt die Industrie in Deutschland auch im nächsten Jahrzehnt ein zentraler Ort der Wertschöpfung und Beschäftigung, doch neben sie treten immer mehr Anbieter von Smart Services, kreative Solo-Unternehmer, Start-ups und lose Netzwerke von nur zeitweilig miteinander verbundenen Produzenten, die wiederum eng mit der klassischen Industrie vernetzt sind. Es entsteht eine "mixed economy", die bunt und vielfältig ist...Die Sozialdemokratie hat die Industrialisierung gestaltet und die von ihr entfesselten Kräfte in gesamtgesellschaftlichen Wohlstand und individuelle Freiheitsrechte überführt. Wir sind sicher, dass uns dies auch mit der Digitalisierung gelingen wird."

Die SPD scheint ganz auf Industrie 4.0 zu setzen. Der Öffentliche Dienst spielt da eine völlig untergeordnete Rolle.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mi 20. Dez 2017, 19:37

Wähler hat geschrieben:(20 Dec 2017, 16:57)

Gabriel und Nahles haben einmal 2015 ein kleines Manifest zum modernen Arbeitsleben geschrieben, was erfrischend konkret war im Vergleich zu diesem abgehobenen Ausflug in die Welt schwammiger politischer Begriffe, die vor allem ans Gefühl appelieren.


Danke für den Link.
Digitalisierung ist ein Thema, bei dem die SPD sich durchsetzen könnte und nicht zum Schlechteren, sollte es tatsächlich zu einer erneuten GroKo kommen.
Das Thema passt perfekt zur einer SPD, die sich von der Arbeiterpartei zur Arbeitnehmerpartei wandelt.

(Auch wenn ich der Meinung bin, dass eine gute Prise FDP Moderne Digitale Welt, dem Ganzen förderlich wäre. ;) )
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Fr 22. Dez 2017, 14:24

Sigmar Gabriel sieht ein Beben in Europa, wenn in Deutschland eine Minderheitsregierung installiert wird.

jetzt muss die SPd das Beben abwehren und rein in die neue Bundesregierung - Europa zuliebe :)
pikant
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Fr 22. Dez 2017, 14:28

CaptainJack hat geschrieben:(13 Dec 2017, 11:23)

Nur, um das mal klar zu stellen, ich bin für Europa, nur nicht so fanatisch wie, sicher durch seine frühere Tätigkeit geprägt, Schulz. Ich halte z.B. absolut nichts von einem gemeinsamen EU-Finanzminister.


ja, denn damit wuerde man den Tricksereien der Staaten Einhalt gebieten und man haette solide Infos aus Bruessel, was die Fianznen der EU-Laender anbetrifft - Dass rechte und linke Ideologen dagegen sind, ist ja nicht verwunderlich zu nennen. Ein starkes Europa braucht auch starke Strukturen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Fr 22. Dez 2017, 17:36

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... schen.html
Welt 20. Dezember Sigmar Gabriel hat recht – jedenfalls ein bisschen
Die SPD müsste Debatten darüber führen, wie die Digitalisierung mehr Wertschöpfung ermöglichen kann, als sie bisher in Deutschland stattfindet. Denn nur wenn etwas erwirtschaftet wird, bleibt überhaupt Raum, um sozialpolitisch verteilen zu können. Und nur wo Wertschöpfung stattfindet, kann auch neue Arbeit entstehen, die an die Stelle alter Arbeit tritt, die durch Produktivitätssteigerungen entfällt.
Kurz: Die SPD muss wieder lernen, auf die Frage, ob sie auch in Zukunft für eine bessere Zukunft einstehen kann, ohne Einschränkungen und mit großer Begeisterung zu antworten: Yes, we can!

Wer hat das geschrieben? ;)
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