Die Zukunft der SPD

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 19. Mai 2018, 12:12

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 13:08)

Das ist nicht ganz korrekt.

Die SPD hat sich von ihrer Klientel abgewandt. Das ist richtig.

Sie hat stattdessen ihrer neuen Führungsschicht zu Liebe auf Identitätspolitik gesetzt, für die LG(B*)T-Community und auf Immigration und gegen die sozialen Interessen ihrer Stammklientel. Das ist Minderheitenpolitik, und deshalb landet sich nun im Minderheitsabseits.

* Unsere "B" sind die Immigranten.


Das machst Du ein wenig zu einfach. Die SPD ist schon abgeschmiert, als bestimmte Themen die Debatten nicht bestimmt haben. Man kann natürlich alles instrumentalisieren, wenn man denn will.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 12:19

yogi61 hat geschrieben:(19 May 2018, 13:12)

Das machst Du ein wenig zu einfach. Die SPD ist schon abgeschmiert, als bestimmte Themen die Debatten nicht bestimmt haben. Man kann natürlich alles instrumentalisieren, wenn man denn will.


Der Abstieg der SPD hat begonnen mit dem Godesberger Programm und dessen Aussagen über den "Widerspruch unserer Zeit", dem Atomkram. Das war der Beginn der Abkehr vom Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit.

Dieser schleichende Abstieg war begonnen mit der Veränderung des Funktionärskorps der SPD und dessen Okkupation durch Vertreter der neuen Mittelschichten, insbesondere des wachsenden Staatsapparates.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 19. Mai 2018, 12:21

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 13:19)

Der Abstieg der SPD hat begonnen mit dem Godesberger Programm und dessen Aussagen über den "Widerspruch unserer Zeit", dem Atomkram. Das war der Beginn der Abkehr vom Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit.

Dieser schleichende Abstieg war begonnen mit der Veränderung des Funktionärskorps der SPD und dessen Okkupation durch Vertreter der neuen Mittelschichten, insbesondere des wachsenden Staatsapparates.


Du wolltest in Deinem Beitrag aber etwas anderes suggerieren.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 12:25

yogi61 hat geschrieben:(19 May 2018, 13:21)

Du wolltest in Deinem Beitrag aber etwas anderes suggerieren.


Nein. Wollte ich nicht.

Die jetzige Identitätspolitik ist nur die folgerichtige Zuspitzung und vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung die damals begonnen hat und dessen Gründe ich genannt habe.

Die SPD ist der Pate des Aufstieg der AfD.

Sowie die Demokraten in den USA Trump möglich gemacht haben.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 19. Mai 2018, 12:27

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 13:25)

Nein. Wollte ich nicht.

Die jetzige Identitätspolitik ist nur die folgerichtige Zuspitzung und vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung die damals begonnen hat und dessen Gründe ich genannt habe.

Die SPD ist der Pate des Aufstieg der AfD.

Sowie die Demokraten in den USA Trump möglich gemacht haben.


Schneidige These. Der Union könnte man das genau so bescheinigen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Sa 19. Mai 2018, 12:55

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 12:52)
Die soziale Frage gewinnt in der gesamten EU an Bedeutung, aber die sozialdemokratischen Parteien verschwinden zunehmend von der Bildfläche. Überall kommen statt dessen Links- und Rechtspopulisten an die Macht mit Versprechungen, die sie nicht halten werden können. Mag die SPD von einem nationalen Revival weiter träumen, anstatt sich mit den anderen sozialdemokratischen Parteien stärker zu koordinieren, um auf neue Ideen zu kommen. Mir wird bei diesem im eigenen nationalen Saft schmoren eher mulmig zu Mute.

yogi61 hat geschrieben:(19 May 2018, 13:04)
Die soziale Frage war schon immer von Bedeutung,nur leider hat sich die SPD da abgewandt und sich in die neoliberale Konsenssuppe begeben, um attraktive Posten für die Führung zu erschachern. Das gilt übrigens auch für andere Sozialdemokraten in Europa. Wer seine Klientel verrät, der wird von ihr bestraft. Und das mit dem koordinieren ist so eine Sache. Trotz allen krampfhafen Europa-Gefasels, werden die Wahlen im eigenen Land entschieden. Die Wähler erzählen zwar in Umfragen oft, dass ihnen Europa wichtig sei, bei der entscheidenen Abstimmung spielt das aber eher eine untergeordnete Rolle. Die letzte sogenannte grosse Kooperation der deutschen Sozialdemokratie hat den damaligen Parteichef nach London zu Herrn Blair geführt und die Partei in das Chaos geführt, in der sie sich heute befindet.

Die Sozialpolitik sollte auf europäischer Ebene stärker von den sozialdemokratischen Parteien koordiniert werden. Von dem deutschen Wohlstandkuchen wollen verständlicher Weise viele in der EU etwas abhaben. Da dürfte die staatliche Ausgabenfreude einer Partei Die Linke wohl nicht auf eine Mehrheit in Deutschland stoßen. Es kommt auf das richtige Maß an. Der Dritte Weg ist allerdings schon seit einiger Zeit Geschichte. Die Herausforderung heute lautet: Wie definiere ich Deutschland als sozialstaatliches Einwanderungsland in der Mitte Europas. Das ist eine riesige Herausforderung für SPD und oder Union.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 13:04

yogi61 hat geschrieben:(19 May 2018, 13:27)

Schneidige These. Der Union könnte man das genau so bescheinigen.

Dass die Union ihr "soziales" Erbe verloren hat, ist ebenso unbestritten. Das hat angefangen mit Blüm: "Die Rente ist sicher".

Mit der Berufung der FDJ-Agentin Merkel erst zur Parteivorsitizenden, dann zur Kanzlerin, und mit der Bestellung des Finanzbeamten Schäuble zum Finanzminister, hat sie die Entwicklung forciert und wohlwollend begleitet.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Sa 19. Mai 2018, 15:32

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 14:04)

Dass die Union ihr "soziales" Erbe verloren hat, ist ebenso unbestritten. Das hat angefangen mit Blüm: "Die Rente ist sicher".

Mit der Berufung der FDJ-Agentin Merkel erst zur Parteivorsitizenden, dann zur Kanzlerin, und mit der Bestellung des Finanzbeamten Schäuble zum Finanzminister, hat sie die Entwicklung forciert und wohlwollend begleitet.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Sa 19. Mai 2018, 15:45

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 14:04)

Dass die Union ihr "soziales" Erbe verloren hat, ist ebenso unbestritten. Das hat angefangen mit Blüm: "Die Rente ist sicher".

Mit der Berufung der FDJ-Agentin Merkel erst zur Parteivorsitizenden, dann zur Kanzlerin, und mit der Bestellung des Finanzbeamten Schäuble zum Finanzminister, hat sie die Entwicklung forciert und wohlwollend begleitet.


Deine Beiträge lese ich immer wieder gerne.
Sie nötigen mir Hochachtung ab.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mi 23. Mai 2018, 16:52

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 09055.html
Spiegel 23. Mai 2018 #fairLand - SPD-Altlinker unterstützt linke Sammlungsbewegung
"Eine andere, linke Politik in diesem Land ist alleine mit meiner Partei nicht mehr möglich", sagte Dreßler. Der Status quo reiche ihm nicht, deshalb schließe er sich Wagenknecht und Lafontaine an.
Das Projekt von Wagenknecht und Lafontaine ist in der Linken heftig umstritten. Neben klassischen Positionen der Partei sprechen die Initiatoren von #fairLand auch Wähler rechter Parteien an. Ein Ziel lautet "mehr Personal und bessere Ausstattung von Polizei und Justiz". Flüchtlingen soll explizit in den "Heimatländern" geholfen werden. Zudem pochen die Verfasser auf die "Wahrung kultureller Eigenständigkeit" und "Respekt vor Traditionen und Identität" in Europa.

"Insgesamt gehe der Aufruf nicht über das Berliner Programm hinaus, das in den Achtzigerjahren unter der Regie von Lafontaine und Erhard Eppler entstand. "Deshalb muss eigentlich jeder Sozialdemokrat das Papier unterstützen können", sagte Dreßler: "Im Koalitionsvertrag mit der Union stehen viel schlimmere Dinge.""
Syrizia und Cinque Stelle lassen grüßen. ;)
siehe auch: #fairLand als Motto für linke Sammlungsbewegung
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 08340.html
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jack000 » Sa 2. Jun 2018, 11:59

Es bröckelt in den Bastionen - SPD droht Verlust ihres Fundaments

Andrea Nahles braucht bald eine zündende Idee. Keine 100 Tage ist die neue große Koalition im Amt, und es sind gar nicht so sehr die schlechten SPD-Umfragewerte auf Bundesebene, die bei den Genossen für Alarmstimmung sorgen. Sondern der Einbruch in den Hochburgen. Die SPD droht ihre Wurzeln und Stammwähler zu verlieren - es passt das gern zitierte Bild von der Dame ohne Unterleib.

Als erste Dame der SPD hat Nahles ohnehin mit Imageproblemen in der Bevölkerung zu kämpfen, das zeigt jede Umfrage - auch intern hat sie in ihrer weiteren Funktion als Vorsitzende der Bundestagsfraktion Probleme, den Laden zusammenzuhalten. Es wird zwar die Erneuerung beschworen, aber ein klarer Kurs ist bisher nicht erkennbar. Und die Erneuerung personeller Art findet bundesweit kaum statt.

Beispiel Berlin, wo sich an diesem Samstag Michael Müller zur Wiederwahl als Landeschef stellt. Er könnte einen Denkzettel bekommen, was die Krise zu verschärfen droht. Der Regierende Bürgermeister fiel zuletzt vor allem mit Attacken auf Olaf Scholz auf, der als Bundesfinanzminister zu wenig die sprudelnden Einnahmen nutze, um mehr in Bildung und Infrastruktur zu investieren. Und er lancierte die Idee eines solidarischen Grundeinkommens, die mehr verwirrte und der Partei als Nebeneffekt die xte "Hartz IV abschaffen oder nicht"-Debatte bescherte. Die dann aber ergebnislos verpuffte.

In Berlin regiert das bundesweit erste rot-rot-grüne Bündnis unter Führung der SPD - eigentlich sollte es mal eine Blaupause für den Bund sein. Die Stimmung in dem eher linken Landesverband ist auf dem Tiefpunkt. In Umfragen machen Linke und CDU der SPD die Führungsposition streitig, in einer davon lag die bei der Wahl 2016 auf 21,6 Prozent geschrumpfte einstige Volkspartei gar nur noch auf Platz drei - mit 18 Prozent. Auch andere Umfragen sehen sie stabil unter 20 Prozent. Nie war die Lage dramatischer als heute.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 20510.html

Diese Gedanken kamen mir auch, als ich die letzte Wahlumfrage für NRW gelesen hatte. Nur noch 22% für die SPD:
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/nrw.htm

Für die Zukunft sieht es ebenso düster aus. Die Wahlen in Hessen und Bayern werden das nächste Debakel für die SPD werden und ich sehe auch überhaupt keine Aufstellung (Seien es Programme oder Personen) das da in absehbarer Zeit sich was bessern wird.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 2. Jun 2018, 12:20

Die Sozialdemokraten verlieren möglicherweise ihre bisher sicherste Länder-Hochburg: Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundeslandes Bremen hat die CDU in der Wählergunst die SPD überflügelt. Das hat eine repräsentative Umfrage des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung ergeben. Wie das Blatt in seiner Dienstagsausgabe berichtet, wollen von 1003 Befragten nur noch 22 Prozent die SPD wählen, während die CDU auf 24 Prozent kommt. Bei der Bürgerschaftswahl vor drei Jahren hatten die Sozialdemokraten noch 32,8 Prozent erzielt und die Christdemokraten nur 22,4 Prozent.

Die Grünen fallen laut Umfrage von 15,1 auf 14 Prozent, die Linkspartei legte von 9,5 auf 17 Prozent zu. Für die AfD wollen 10 Prozent votieren, für die FDP 9 Prozent. Seit 2007 regiert eine rot-grüne Koalition mit derzeit nur einer Ein-Stimmen-Mehrheit das Bundesland.

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... or-der-SPD
Die Erneuerung der SPD geht stetig voran :thumbup: :p
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 2. Jun 2018, 12:47

yogi61 hat geschrieben:(02 Jun 2018, 13:20)

Die Sozialdemokraten verlieren möglicherweise ihre bisher sicherste Länder-Hochburg: Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundeslandes Bremen hat die CDU in der Wählergunst die SPD überflügelt. Das hat eine repräsentative Umfrage des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung ergeben. Wie das Blatt in seiner Dienstagsausgabe berichtet, wollen von 1003 Befragten nur noch 22 Prozent die SPD wählen, während die CDU auf 24 Prozent kommt. Bei der Bürgerschaftswahl vor drei Jahren hatten die Sozialdemokraten noch 32,8 Prozent erzielt und die Christdemokraten nur 22,4 Prozent.

Die Grünen fallen laut Umfrage von 15,1 auf 14 Prozent, die Linkspartei legte von 9,5 auf 17 Prozent zu. Für die AfD wollen 10 Prozent votieren, für die FDP 9 Prozent. Seit 2007 regiert eine rot-grüne Koalition mit derzeit nur einer Ein-Stimmen-Mehrheit das Bundesland.

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... or-der-SPD
Die Erneuerung der SPD geht stetig voran :thumbup: :p



also wandern dort viele SPD Wähler zur Linkspartei- und zur AfD....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 2. Jun 2018, 15:11

Realist2014 hat geschrieben:(02 Jun 2018, 13:47)

also wandern dort viele SPD Wähler zur Linkspartei- und zur AfD....



Viele der hier seit vielen Jahrzehnten in der Sozialdemokratie verwurzelten Menschen, haben den Schritt der Bundes-SPD erneut in eine grosse Koalition einzutreten nicht verstanden.
Das die CDU nicht davon profitiert, zeigt nur, wie unzufrieden man mit den Regierungsparteien in Berlin ist.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 2. Jun 2018, 17:54

yogi61 hat geschrieben:(02 Jun 2018, 16:11)

Viele der hier seit vielen Jahrzehnten in der Sozialdemokratie verwurzelten Menschen, haben den Schritt der Bundes-SPD erneut in eine grosse Koalition einzutreten nicht verstanden.
Das die CDU nicht davon profitiert, zeigt nur, wie unzufrieden man mit den Regierungsparteien in Berlin ist.





das ist eine Wanderung der ökonomischen Unterschicht

die sind logischerweise mit KEINER Regierung "zufrieden", wenn es nicht mehr Kuchen ( = mehr Umverteilung) dorthin gibt...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » So 3. Jun 2018, 09:28

Realist2014 hat geschrieben:(02 Jun 2018, 18:54)



das ist eine Wanderung der ökonomischen Unterschicht

die sind logischerweise mit KEINER Regierung "zufrieden", wenn es nicht mehr Kuchen ( = mehr Umverteilung) dorthin gibt...


Nö, erzähl Du mir nicht wie die Verhältnisse in Bremen sind. Die Verluste der SPD ziehen sich durch alle Stadtteile und sind dramatisch im Ostertor und in Schwachhausen, nix Unterschicht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Teeernte » So 3. Jun 2018, 09:51

Zukunft der SPD
"Der Partei fehlt eine ganze Altersgruppe"
Eine ganze Gruppe junger Menschen habe sich vor etwa zehn Jahren mehr für ihre Karriere als für Politik interessiert - und die fehlten nun in der SPD, sagte der Publizist Michael Naumann im Dlf. Dabei gebe es neben dem Kernthema der sozialen Gerechtigkeit auch viele moderne Probleme zu lösen, etwa die Folgen der Digitalisierung.
http://www.deutschlandfunk.de/zukunft-d ... 94.de.html

Keine Massenpartei.... eine Splittergruppe.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » So 3. Jun 2018, 10:00

Teeernte hat geschrieben:(03 Jun 2018, 10:51)

http://www.deutschlandfunk.de/zukunft-d ... 94.de.html

Keine Massenpartei.... eine Splittergruppe.


Ich verstehe den Link nicht. :?:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » So 3. Jun 2018, 18:37

yogi61 hat geschrieben:(03 Jun 2018, 10:28)

Nö, erzähl Du mir nicht wie die Verhältnisse in Bremen sind. Die Verluste der SPD ziehen sich durch alle Stadtteile und sind dramatisch im Ostertor und in Schwachhausen, nix Unterschicht.


ich erzähle dir wie die Verhältnisse in D sind- also AUCH in Bremen

die Linke wird praktisch NUR von der Unterschicht gewählt

die AfD AUCH von "Rassisten"
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » So 3. Jun 2018, 19:19

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jun 2018, 19:37)

ich erzähle dir wie die Verhältnisse in D sind- also AUCH in Bremen

die Linke wird praktisch NUR von der Unterschicht gewählt

die AfD AUCH von "Rassisten"


Und ich habe Dir für Bremen erklärt, dass das so nicht stimmt.
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