Die Zukunft der SPD

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Di 13. Feb 2018, 18:07

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:23)

Die SPD gut tut an einer personellen Erneuerung. Die Riege Gabriel, Maas, Nahles, Stegner sollte abtreten.


Aber Nahles war doch gerade die grosse Hoffnungsträgerin. :|
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 18:09

yogi61 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:07)

Aber Nahles war doch gerade die grosse Hoffnungsträgerin. :|


Schulz auch, und?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Di 13. Feb 2018, 18:16

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:09)

Schulz auch, und?


Naja, ich meint ja nach dem Desaster mit Martin. :)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 18:26

yogi61 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:16)

Naja, ich meint ja nach dem Desaster mit Martin. :)


Die Halbwertszeiten für SPD-Vorsitzende scheinen drastisch zu fallen :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Di 13. Feb 2018, 18:32

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:26)

Die Halbwertszeiten für SPD-Vorsitzende scheinen drastisch zu fallen :D


Die waren mit Ausnahme von Willy Brandt ja noch nie sehr hoch. Meistens so um die zwei Jahre. Na immerhin hat Gabriel es ja fast auf acht Jahre gebracht
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 18:36

yogi61 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 18:32)

Die waren mit Ausnahme von Willy Brandt ja noch nie sehr hoch. Meistens so um die zwei Jahre. Na immerhin hat Gabriel es ja fast auf acht Jahre gebracht


Im Ernst, dass die SPD mit Gestalten wie Nahles und Stegner nicht punkten kann sollte doch jedem klar sein? Maas ist auch nicht gerade ein Sympathieträger, aber wenigstens hält sich seine mediale Präsenz in Grenzen. Ich bin wahrlich kein Freund der Grünen, aber Habeck und Baerbock sind jetzt nicht gerade auf den ersten Blick unausstehlich. Es muss doch bessere Spitzenleute geben als Nahles und Stegner, sowohl im Auftreten als auch was die inhaltliche Positionierung angeht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Uffzach » Di 13. Feb 2018, 19:42

SPD 16,5%, AfD 15% ; INSA vom 12.02. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Feb 2018, 20:19

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 17:41)

Muss man sich eben wie die Hydra neue Köpfe wachsen lassen, es heißt ja auch der Fisch stinkt vom Kopf her - wobei Gabriel da noch am sympathischsten ist. Was ist eigentlich aus Oppermann geworden, gegen den habe ich (noch) nichts.


Vizebundestagspräsident.
Nein, Gabriel ist an dieser Misere wohl am schuldigsten. Er hat es - und das sehr wohl mit Respekt - geschafft zweit längster Vorsitzender der Partei nach dem Weltkrieg zu sein. Aber in dieser Zeit hat er die SPD nicht gut geführt. Gabriel ist halt auch ein Rest der FROGs und DIE wären jetzt langsam alle draußen. Erst dann kann sich die SPD mit sich selbst befassen - was dringend nötig ist.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Mi 14. Feb 2018, 09:23

Alexyessin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 20:19)

Vizebundestagspräsident.
Nein, Gabriel ist an dieser Misere wohl am schuldigsten. Er hat es - und das sehr wohl mit Respekt - geschafft zweit längster Vorsitzender der Partei nach dem Weltkrieg zu sein. Aber in dieser Zeit hat er die SPD nicht gut geführt. Gabriel ist halt auch ein Rest der FROGs und DIE wären jetzt langsam alle draußen. Erst dann kann sich die SPD mit sich selbst befassen - was dringend nötig ist.


Unter Gabriel hat die SPD auf eine Kanzlerschaft verzichtet und ist in eine GroKo gegangen, obwohl es anderswo Mehrheiten gab. Gedankt hat ihr das niemand. Im Gegenteil.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Skull » Mi 14. Feb 2018, 09:26

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:23)

Unter Gabriel hat die SPD auf eine Kanzlerschaft verzichtet und ist in eine GroKo gegangen,

obwohl es anderswo Mehrheiten gab. Gedankt hat ihr das niemand. Im Gegenteil.

Welche Mehrheiten gab es denn da ? :?:

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mi 14. Feb 2018, 09:27

Skull hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:26)

Welche Mehrheiten gab es denn da ? :?:

mfg


rot-rot-gruen hatte im letzten BTW eine rechnerische Mehrheit.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mi 14. Feb 2018, 09:27

Skull hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:26)

Welche Mehrheiten gab es denn da ? :?:

mfg


Rot-Tot-Grün hätte 2013 werden können.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mi 14. Feb 2018, 09:28

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:23)

Unter Gabriel hat die SPD auf eine Kanzlerschaft verzichtet und ist in eine GroKo gegangen, obwohl es anderswo Mehrheiten gab. Gedankt hat ihr das niemand. Im Gegenteil.


Das macht die Sache nicht besser.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Skull » Mi 14. Feb 2018, 09:33

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:27)

rot-rot-gruen hatte im letzten BTW eine rechnerische Mehrheit.

und ?

Schwarz-grün-braun (blau) hätten heute auch eine rechnerische Mehrheit. :D

Solche Zahlenspiele sagen doch nix aus.

Alle gegen einen ... zusammenzuzählen mag rechnerisch ja möglich sein,
ist aber noch lange keine Mehrheit.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mi 14. Feb 2018, 09:34

Skull hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:33)

und ?



das war die Antwort auf Ihre Frage, nicht mehr und nicht weniger!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Skull » Mi 14. Feb 2018, 09:36

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:34)

das war die Antwort auf Ihre Frage, nicht mehr und nicht weniger!

Von mir doch auch.

Es gab keine Mehrheit auf Bundesebene für dieses Projekt.
Nicht bei den Grünen, nicht bei der SPD und auch nicht in der Bevölkerung. :)

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Mi 14. Feb 2018, 09:38

Alexyessin hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:28)

Das macht die Sache nicht besser.



Nein. Das macht alles noch schlimmer. Was soll man mit einer Partei anfangen, die im Zweifelsfall gar nicht den Kanzler stellen WILL, weil das Personal noch offene Rechnungen mit Altvorderen hat? Oder einfach nur die Hosen gestrichen voll?
Die SPD ist - dank der Frogs - zu einer Angstpartei mutiert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Mi 14. Feb 2018, 09:42

Skull hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:26)

Welche Mehrheiten gab es denn da ? :?:

mfg


Es gab bei der Bundestagswahl 2013 eine Mehrheit von 9 Stimmen für Rot-Rot-Grün. Steinmeier und Gabriel wollten das aber auf gar keinen Fall nutzen. Diese Unlust, den Kanzler zu stellen, hat der SPD letztendlich das Genick gebrochen. Was soll man mit einer Partei, die den Kanzler stellen kann - und dann lieber als Junior in eine GroKo geht?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mi 14. Feb 2018, 09:43

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:38)

Nein. Das macht alles noch schlimmer. Was soll man mit einer Partei anfangen, die im Zweifelsfall gar nicht den Kanzler stellen WILL, weil das Personal noch offene Rechnungen mit Altvorderen hat? Oder einfach nur die Hosen gestrichen voll?
Die SPD ist - dank der Frogs - zu einer Angstpartei mutiert.


man haette jedenfalls in Sondierungen gehen koennen und eine grosse Koalition nach scheitern.
was eine grosse Koalition fuer die SPD bedeutet an Waehlerstimmen, haben wir ja im September gesehen und die SPD waere froh das schlechteste Ergebnis unter Schroeder auch nur ansatzweise erreichen zu duerfen.
die SPD macht Fehler ueber Fehler in ihrer Strategie und so landet man dann schnell unter 20%, aber lese ja jetzt, dass man ueber 30% wieder will.
Viel Glueck SPD!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Mi 14. Feb 2018, 09:45

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:43)

man haette jedenfalls in Sondierungen gehen koennen und eine grosse Koalition nach scheitern.
was eine grosse Koalition fuer die SPD bedeutet an Waehlerstimmen, haben wir ja im September gesehen und die SPD waere froh das schlechteste Ergebnis unter Schroeder auch nur ansatzweise erreichen zu duerfen.
die SPD macht Fehler ueber Fehler in ihrer Strategie und so landet man dann schnell unter 20%, aber lese ja jetzt, dass man ueber 30% wieder will.
Viel Glueck SPD!


Man hätte sogar Schulz im letzten Frühjahr zum Kanzler wählen können. Aus der Position heraus wäre alles für die CDU/CSU deutlich schwieriger gewesen. Auch die AfD wäre schwer ins Schleudern gekommen, weil ja die Forderung "Merkel muss weg" erledigt gewesen wäre.
Und es war ja bemerkenswert: als Schulz auftauchte, ging's ja mit der AfD zeitweilig bergab, weil viele AfDler dann doch lieber Merkel vor Schulz vorzogen.

Und die SPD wollte ja unter Gabriel und Steinmeier nicht einmal sondieren. Selbst das wurde rigoros abgelehnt.
Zuletzt geändert von sünnerklaas am Mi 14. Feb 2018, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.

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