Die Zukunft der SPD

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pikant
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon pikant » Mo 11. Sep 2017, 12:34

Charles hat geschrieben:(09 Sep 2017, 22:51)

Den Job hat sich Gabriel schon reserviert.

Gabriel war übrigens sehr klug. Schulz wird mit Pauken und Trompeten gegen Merkel untergehen. In 4 Jahren ist Merkel dann endlich weg und die CDU hat keinen adäquaten Nachfolger aufgebaut. Dann kommt Siggi mit 60 KG weniger und hohen Beliebtheitswerten aus dem Aussenministerium und bekommt seine Kanzlerkandidatur mit deutlich besseren Chancen als 2017. :D


dazu muesste die SPD aber wieder in eine grosse Koalition gehen.
Alpha Centauri
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 11. Sep 2017, 22:29

Ganz klar die Zukunft der SPD ist entweder weiter dem Kellner unter Merkel zu geben oder die Opposition,
Senexx
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Di 12. Sep 2017, 08:13

Hätten diese Ratschläge was genützt?

http://www.focus.de/politik/experten/bu ... 77427.html

Vielleicht. Aber zu sowas, wie immer man dazu stehen mag, hat die SPD nicht mehr die Kraft. Ihre Funktionärsschicht ist zu dumm.
Trollprovokationen prallen an mir ab. Nicht immer, aber immer öfter.

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Wähler
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Di 12. Sep 2017, 08:40

Senexx hat geschrieben:(12 Sep 2017, 09:13)
Hätten diese Ratschläge was genützt?
http://www.focus.de/politik/experten/bu ... 77427.html
Vielleicht. Aber zu sowas, wie immer man dazu stehen mag, hat die SPD nicht mehr die Kraft. Ihre Funktionärsschicht ist zu dumm.

http://www.focus.de/politik/experten/bu ... 77427.html
Focus 12. September 2017 Die drei strategischen Fehler der SPD-Wahlkampagne
Aber der gute Status Quo ist fragil und das spüren die Menschen. Sie haben subtile Zukunftsängste. Sie ahnen, dass wir in einer Zeitenwende leben, die sie möglicherweise schnell überfordern könnte: Kann ich mit dem Wandel der digitalen Arbeit mithalten? Reicht meine Qualifizierung dafür aus? Was passiert, wenn neue Flüchtlingswellen bevorstehen? Schaffen wir das dann wirklich immer noch? Und wie sicher ist unser Wohlstand und Frieden angesichts von politischen Verwerfungen in den USA, der Türkei und angesichts des stetig präsenten Terrorismus?

Martin Schulz hat noch einmal das SPD-Wahlprogramm auf 4 Punkte verschlankt: Gleicher Lohn für Männer und Frauen, keine Rente mit 70, Verbesserungen im Bildungswesen und mehr Kooperation in der EU. Über Digitalisierung haben sich die anderen Parteien auch nicht konkreter geäußert. Flüchtlings- und Einwanderungspolitik wird nach wie von allen Parteien ausgeklammert. Innere Sicherheit war bisher auch nicht der Renner.
Die Leistung von Martin Schulz mag nur mittelmäßig sein, aber Gerhard Schröder ist an die Macht gekommen, weil der Überdruss an Helmut Kohl groß genug war. Dieses Mal werden wieder die kleinen Parteien profitieren wie 2009. Die politische Dynamik in Deutschland ist offenbar geringer als in Frankreich oder Italien.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
Uffzach
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Uffzach » Mi 13. Sep 2017, 07:12

Ein mögliches Zukunfsszenario bzgl. der SPD und damit bzgl. des Parteiensystems in D ist der komplette Niedergang der SPD mit dem simultanen Übergang des Dualismus 'SPD vs CDU' in einen Dualismus 'CDU vs AfD', d.h. nach der 'Sozialdemokratisierung' der CDU und der Aufgabe vormals traditionell linker sozialdemokratischer Positionen durch die SPD ist die SPD de facto überflüssig geworden, weil die Linke diese vormals traditionell linken sozialdemokratischen Positionen vertritt und was übrigbleibt von der CDU übernommen wurde. Mit der 'Sozialdemokratisierung' der CDU ist jedoch deren frühere Rolle als konservative Partei vakant geworden und wird also zunehmend von der AfD übernommen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Uffzach » Do 14. Sep 2017, 21:41

Uffzach hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:12)

Ein mögliches Zukunfsszenario bzgl. der SPD und damit bzgl. des Parteiensystems in D ist der komplette Niedergang der SPD mit dem simultanen Übergang des Dualismus 'SPD vs CDU' in einen Dualismus 'CDU vs AfD', d.h. nach der 'Sozialdemokratisierung' der CDU und der Aufgabe vormals traditionell linker sozialdemokratischer Positionen durch die SPD ist die SPD de facto überflüssig geworden, weil die Linke diese vormals traditionell linken sozialdemokratischen Positionen vertritt und was übrigbleibt von der CDU übernommen wurde. Mit der 'Sozialdemokratisierung' der CDU ist jedoch deren frühere Rolle als konservative Partei vakant geworden und wird also zunehmend von der AfD übernommen.


Ha ...

Schulz-SPD rutscht ab auf 20 Prozent. Die AfD bleibt auf Platz drei.


... die neueste Entwicklung scheint für das von mir beschriebene Zukunfsszenario zu sprechen. :D
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