DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

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Der General
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Mi 14. Feb 2018, 10:40

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:10)

ein klares Nein zu dieser These - es kommen fast keine Fluechtlinge mehr und die AfD steht bei 15%!
die grosse Koaliiton spielt der AfD in die Karten und die Linkspartei hat ihren Ruf als Protestpartei verloren und ihn an die Afd abgegeben.
wir werden mittelfristig mit der AfD leben muessen - leider


Diese These umfasste nicht den selbstverschuldeten Absturz der SPD. Zwar hatte ich immer darauf hingewiesen das die Inkompetenz irgendwann bemerkt und bestraft wird (Ähnlich wie Kraft in NRW), aber in solch einem Ausmaß war es nicht Vorherzusehen. Es ist klar das Unzufriedene sich von diesem Scherbenhaufen verabschieden. Wie schon geschrieben profitieren Grüne, AfD aber auch Die Linke, letzteres könnte noch mehr rausholen wenn man die Initiative ergreift.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 06:47

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:10)

ein klares Nein zu dieser These - es kommen fast keine Fluechtlinge mehr und die AfD steht bei 15%!

Das ist eine vage Vermutung, die bewusst sämtliche Erkenntnisse der Soziologie und Psychologie ignorieren muss, um ohne Lachkrampf ausgesprochen werden zu können. ;) Tatsächlich gab es ein ähnliches Postulat zu den Piraten; nur dass man damals über andere Themen sprach. Das Thema "Flüchtlinge kommen!" ist so lange nicht vom Tisch, wie du Schlagwort-Kombinationen, wie etwa "Islamisierung Deutschlands + AfD" an den Stammtischen finden kannst. Na los! Schaue dir an, wie HIER, AUF DIESER PLATTFORM, über Flüchtlinge diskutiert wird. Dabei ging es den AfD-Apologeten nie um tatsächliche Fakten, wie etwa die Tatsache, dass aktuell weniger Flüchtlinge kommen. Ihnen ging und geht es um das reine Bauchgefühl, das sich stets einfindet, wenn Wissenslücken geschlossen werden müssen. Und dieses Bauchgefühl ist so hart von den Fakten entkoppelt, dass es noch nicht einmal, als tatsächlich noch "viele Flüchtlinge kamen", darum ging, dass viele Flüchtlinge kommen: Die allermeisten AfD-Apologeten können noch nicht einmal zwischen "Asyl" und "Zuwanderung" unterscheiden.

Nicht ganz unbedeutend ist auch "#MerkelMussWeg". Hier sehen politisch völlig Unbedarfte "ihren eigenen politischen Erfolg". Und je deutlicher sich hier ein Sieg abzeichnet, desto eher ist man auch jenen, die damit begannen, zugeneigt. Was jedoch geschieht, wenn das Ziel erreicht ist, ... nun, vielleicht sollte man das auch berücksichtigen?! Dann entsteht ein Vakuum, das sich so anfühlt, als hätte man ein "Serien-Wochenende" mit seiner Lieblingsserie gemacht und sei nun am Ende der Serie angelangt: Ein Loch. Leere. Es gibt nichts "danach". ... Und das wird MASSIV auf die Zahlen drücken.

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:10)
die grosse Koaliiton spielt der AfD in die Karten

Das ist richtig. Doch es geschieht in voller Absicht: Man befürchtet, dass die zunehmende Spaltung der Gesellschaft zu einem "Linksruck" führen könnte. Also fängt man die "politischen Vollidioten" mit populistischen Sprüchen ein; gibt ihnen einen äußeren Feind zur Ablenkung und gelobt Besserung nach innen.

Und, zumindest war das der "Plan A", schon bald wollte man die AfD als "rechts-konservativen Flügel" aufnehmen. Der "Plan B" ist jedoch genauso gut: Wir wiederholen einfach die Geschichte. Nur dieses Mal wird man der NSDAP ... Verzeihung, der AfD nicht den Vortritt an die Tröge der Macht lassen. Man passt einfach die eigenen, sowieso flexiblen Ziele jenen in der Feedbackschleife von *gida und AfD erzeugten Zielen an. Man wird also selbst zur NSDAP ... also zur AfD.

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:10)
wir werden mittelfristig mit der AfD leben muessen - leider

Nur bedingt. Die AfD als Partei wird schon bald in die Geschichte eingehen und wie die NPD ein Randgruppen-Dasein fristen. Ihre Erblast wird allerdings in CSU, FDP, CDU, SPD und GRÜNEN weiterleben; und sich sogar auf die LINKEN auswirken. Damit hat sie allerdings auch ihren Gründungszweck (sogar den von "Luckes Partei") vollständig erfüllt. Auch hier hat die Propaganda also gute Dienste geleistet und die politische Verdummung zeitigt wieder die richtigen Früchte: "Unverdrossen weiter so! Denn den Kapitalismus in seinem Lauf hält weder Ochs' noch Esel auf! ... Zumindest haben wir so Zeit gewonnen..."

pikant hat geschrieben:(14 Feb 2018, 09:10)
und die Linkspartei hat ihren Ruf als Protestpartei verloren ...

Bleiben wir mal realistisch: Die LINKE hat(te) im Osten - und NUR DORT - einen Status als "Protestpartei". Im Westen wirkte die Propaganda durchgängig hervorragend: "Wer links wählt, kriegt Pest, Cholera und Pocken. Gleichzeitig." Das dortige Wahlvieh ist allen Ernstes so verdummt, dass es ehrlich glaubt, all die sozialen Wohltaten - von 5-Tage-Woche bis paritätische Krankenversicherung - wären auf wundersame Weise vom Himmel gefallen und würden nun ewig fortbestehen.

Tatsächlich ist die politische Verdummung so weit ausgeprägt, wie es Propaganda nur leisten kann. "Plan übererfüllt!", muss man neidlos ... na gut: durchaus neidisch ;) ... anerkennen. Denn würde das Wahlvieh noch eine einzige aktive Hirnzelle besitzen, mit der es selbständig denken würde, dann würde es erstaunt feststellen: "Die LINKEN mögen jetzt keine 'perfekte Partei' sein; doch es ist die einzige Partei, die sich auf die Seite all jener stellt, die weniger als eine Million Euro ihr eigen nennen. Auch Selbständige. Auch Kleinunternehmer. Sie vertritt also, je nach Zählweise, rund 75 - 90 Prozent der Bevölkerung. ... Sie sind faktisch DIE EINZIGE VOLKSPARTEI." Und auch, wenn sie alles andere als perfekt ist und selbst den Status der Volkspartei nicht ewig halten wird und kann - wir wissen alle, dass Macht korrumpiert -, sie ist es JETZT. Und sie ist der demokratische Hebel, zurückzufordern, was man gerade an sozialen Errungenschaften demontiert; nicht beginnend bei der Miete in Großstädten; und nicht endend bei einem Gesundheitssystem, das proportional zur Privatisierung kontinuierlich teurer wurde respektive wird und damit sogar das Leben selbst zu einem käuflichen Gut macht.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 09:58

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 06:47)

Das dortige Wahlvieh ist allen Ernstes so verdummt,... Denn würde das Wahlvieh noch eine einzige aktive Hirnzelle besitzen, mit der es selbständig denken würde, dann würde es erstaunt feststellen:.. .

wer so ueber den Waehler denkt, mit dem kann man ernsthaft nicht diskutieren.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 10:55

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 09:58)

wer so ueber den Waehler denkt, mit dem kann man ernsthaft nicht diskutieren.

So ist es. Denn dann müsste man anfangen nachzudenken. Nachdenken darüber, warum es überhaupt so kommen konnte, dass eine ultra-neoliberale(!) Partei, die sich auch noch als genau solche öffentlich gründet (O-Ton Lucke: "Wir gründen die AfD, weil die FDP zu sozialistisch geworden ist."), solch einen Zuspruch erreichen kann. Und ich rede hier noch von der Zeit der "originalen AfD"; nicht von jener Zeit danach, als nur noch populistisch-simplifizierende und monokausale Sprüche das Bild der Partei prägten; als also wirklich nur noch niederste Instinkte angesprochen wurden...

Dann müsste man auch anfangen, darüber nachzudenken, wie ein Wahlvieh, das mittlerweile fast 70 Jahre kontinuierliche "Demokratie-Erfahrung" besitzt, auf das schmale Brett gelangen kann, eine Merkel oder ein Schulz seien allein für irgendwas haftbar oder verantwortlich; ihr Abgang würde also vollautomatisch alle Dinge zum Besseren wenden können; respektive allein ihre Präsenz würde - noch dazu im Angesicht der Tatsache, dass sich beide stets ausgesprochen flexibel zeigten - eine Wendung zum Besseren verhindern.

Dann müsste man auch anfangen, darüber nachzudenken, wie es kommen kann, dass fast 70 Prozent des Wahlviehs zwei (drei) Parteien wählen, die wesentliche Teile der Schuld am Zustand des Systems - von Staatsverschuldung bis Investitionsstau, von größtem Niedriglohnsektor Europas bis Altersarmutsrente, von Mietpreis"wucher" bis Abbau der Gesundheitsleistungen - tragen. "Hoffnung" kann es nach rund 70 Jahren regelmäßiger - und seit rund 30 Jahren systematisch und ununterbrochen(!) zunehmender - Enttäuschung ja wohl kaum noch sein. Jedenfalls nicht, wenn man noch einen klaren Verstand für sich reklamiert.

Und man müsste anfangen, darüber nachzudenken, wie das eigentlich vor ziemlich genau 86 Jahren - also VOR NOCH NICHT EINMAL 100 JAHREN - war, als die NSDAP aus dem Schattendasein einer reinen lokalen Klientel-Partei aufstieg, gestützt von Zentrum (heute: CDU), Bayerischer Volkspartei (heute: CSU), den Deutsch-Nationalen (heute: zuehmend AfD) und mittendrin all jenen, die heute in der FDP eine Heimat gefunden haben, einen Höhenflug begann, der darin kumulierte, dass - zuerst und vor allem - die SPD den einzigen echten Gegner aus dem Weg räumen half und dann, von Zentrum/CDU und Bayerischer Volkspartei/CSU nahezu einstimmig unterstützt, die Demokratie abgeschafft werden konnte. Lies dir mal die Biogramme "Warum ich Nazi wurde" durch, pikant. Da wirst du sowas finden, wie "... weil ich will, dass wieder Recht und Ordnung herrschen", "Weil es ein Ende haben muss, dass weiße Frauen regelmäßig von Negern belästigt und vergewaltigt werden." und "Weil die Macht der schwarzen und roten Bonzen gebrochen und ein neues Deutschland, ein nationales Deutschland errichtet werden muss." Und es wird dir, wenn du es auch ohne Grundlagenwissen mit den heutigen Postulaten des Rechts-Konservativismus vergleichst, schmerzhaft in der Magengegend ziehen, ... weil dir plötzlich bewusst wird, dass runde 70 Jahre "Demokratie-Erziehung" nicht ausreichen, um demokratisches Fundamental-Wissen in den Hirnen des Wahlviehs zu verankern...

Hier ist der Link dazu: https://digitalcollections.hoover.org/a ... =title-asc

... natürlich gebe ich dir Recht, was die Wortwahl betrifft. Man kann sich auch an Einstein hängen. Der postulierte einst: "Die Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu machen und trotzdem unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten." In diesem Sinn ist das Wahlvieh nicht "verdummt", sondern "wahnsinnig". Beides keine besonders guten Voraussetzungen für eine robuste Demokratie, nicht wahr?! Und deshalb läuft es auch auf dasselbe hinaus. Es ist egal, ob es Dummheit oder Wahnsinn ist. Nur eines ist es nicht: Ein Kennzeichen von irgendwas, das man, selbst wenn man größten Euphemismus an den Tag legen wollte, "intelligente Handlung" nennen könnte. Insofern bevorzuge ich den Euphemismus der "Verdummung"; denn er beinhaltet zugleich die Hoffnung, dass das Wahlvieh noch nicht ganz verloren ist. Das magst du natürlich anders sehen...
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 11:13

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:55)

So ist es. Denn dann müsste man anfangen nachzudenken. Nachdenken darüber, warum es überhaupt so kommen konnte, dass eine ultra-neoliberale(!) Partei, die sich auch noch als genau solche öffentlich gründet (O-Ton Lucke: "Wir gründen die AfD, weil die FDP zu sozialistisch geworden ist."), solch einen Zuspruch erreichen kann. Und ich rede hier noch von der Zeit der "originalen AfD"; nicht von jener Zeit danach, als nur noch populistisch-simplifizierende und monokausale Sprüche das Bild der Partei prägten; als also wirklich nur noch niederste Instinkte angesprochen wurden...

Dann müsste man auch anfangen, darüber nachzudenken, wie ein Wahlvieh, das mittlerweile fast 70 Jahre kontinuierliche "Demokratie-Erfahrung" besitzt, auf das schmale Brett gelangen kann, eine Merkel oder ein Schulz seien allein für irgendwas haftbar oder verantwortlich; ihr Abgang würde also vollautomatisch alle Dinge zum Besseren wenden können; respektive allein ihre Präsenz würde - noch dazu im Angesicht der Tatsache, dass sich beide stets ausgesprochen flexibel zeigten - eine Wendung zum Besseren verhindern.

Dann müsste man auch anfangen, darüber nachzudenken, wie es kommen kann, dass fast 70 Prozent des Wahlviehs zwei (drei) Parteien wählen, die wesentliche Teile der Schuld am Zustand des Systems - von Staatsverschuldung bis Investitionsstau, von größtem Niedriglohnsektor Europas bis Altersarmutsrente, von Mietpreis"wucher" bis Abbau der Gesundheitsleistungen - tragen. "Hoffnung" kann es nach rund 70 Jahren regelmäßiger - und seit rund 30 Jahren systematisch und ununterbrochen(!) zunehmender - Enttäuschung ja wohl kaum noch sein. Jedenfalls nicht, wenn man noch einen klaren Verstand für sich reklamiert.

Und man müsste anfangen, darüber nachzudenken, wie das eigentlich vor ziemlich genau 86 Jahren - also VOR NOCH NICHT EINMAL 100 JAHREN - war, als die NSDAP aus dem Schattendasein einer reinen lokalen Klientel-Partei aufstieg, gestützt von Zentrum (heute: CDU), Bayerischer Volkspartei (heute: CSU), den Deutsch-Nationalen (heute: zuehmend AfD) und mittendrin all jenen, die heute in der FDP eine Heimat gefunden haben, einen Höhenflug begann, der darin kumulierte, dass - zuerst und vor allem - die SPD den einzigen echten Gegner aus dem Weg räumen half und dann, von Zentrum/CDU und Bayerischer Volkspartei/CSU nahezu einstimmig unterstützt, die Demokratie abgeschafft werden konnte. Lies dir mal die Biogramme "Warum ich Nazi wurde" durch, pikant. Da wirst du sowas finden, wie "... weil ich will, dass wieder Recht und Ordnung herrschen", "Weil es ein Ende haben muss, dass weiße Frauen regelmäßig von Negern belästigt und vergewaltigt werden." und "Weil die Macht der schwarzen und roten Bonzen gebrochen und ein neues Deutschland, ein nationales Deutschland errichtet werden muss." Und es wird dir, wenn du es auch ohne Grundlagenwissen mit den heutigen Postulaten des Rechts-Konservativismus vergleichst, schmerzhaft in der Magengegend ziehen, ... weil dir plötzlich bewusst wird, dass runde 70 Jahre "Demokratie-Erziehung" nicht ausreichen, um demokratisches Fundamental-Wissen in den Hirnen des Wahlviehs zu verankern...

Hier ist der Link dazu: https://digitalcollections.hoover.org/a ... =title-asc

... natürlich gebe ich dir Recht, was die Wortwahl betrifft. Man kann sich auch an Einstein hängen. Der postulierte einst: "Die Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu machen und trotzdem unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten." In diesem Sinn ist das Wahlvieh nicht "verdummt", sondern "wahnsinnig". Beides keine besonders guten Voraussetzungen für eine robuste Demokratie, nicht wahr?! Und deshalb läuft es auch auf dasselbe hinaus. Es ist egal, ob es Dummheit oder Wahnsinn ist. Nur eines ist es nicht: Ein Kennzeichen von irgendwas, das man, selbst wenn man größten Euphemismus an den Tag legen wollte, "intelligente Handlung" nennen könnte. Insofern bevorzuge ich den Euphemismus der "Verdummung"; denn er beinhaltet zugleich die Hoffnung, dass das Wahlvieh noch nicht ganz verloren ist. Das magst du natürlich anders sehen...


kann Ihre Analyse auch nicht im Ansatz teilen
Deutschland hat eine sehr stabile Demokratie, die Wirtschaftsdaten stimmen, die Arbeitslosigkeit auf Tiefsstand, die Loehne steigen real seit ein paar Jahren an und da ist es kein Wunder, dass der Deutsche in der grossen Mehrheit Parteien waehlt, die sich nicht am Rand des Spektrum befinden.
man will Stabilitaet und ich hoffe, dass bald CDU und SPD in die Poette kommen und bald die geschaeftsfuehrende Bundesregierung ein Ende hat.
Alternativen gibt es zudem genug zur grossen Koalition und die Gruenen steigen ja zur zeit stark an und sind mit der FDP eine Alternative aus der Mitte heraus.
Wer es links haben will, der kann Linkspartei waehlen und wer rechtsaussen gutheisst mit Hetze gegen Fluechtlinge und Islam kann AfD waehlen....
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 11:55

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
kann Ihre Analyse auch nicht im Ansatz teilen

Das glaube ich dir unbesehen. Sprach ich nicht gerade von "Verdummung"? Nun lieferst du die exemplarischen Belege dafür:

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
Deutschland hat eine sehr stabile Demokratie,

.. in der es nicht gelingt, innerhalb von 6 Monaten(!) eine Regierung aufzustellen und die Hälfte der Wähler ernsthaft glaubt, dass man, wenn sich die Parteien nicht einigen können, neu wählen müsse...

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
die Wirtschaftsdaten stimmen, die Arbeitslosigkeit auf Tiefsstand, die Loehne steigen real seit ein paar Jahren an

Oh ja, "die Wirtschaftsdaten stimmen". Absolut gesehen wird Deutschland immer reicher. Zu blöd nur, dass mittlerweile 25 Prozent der Beschäftigten in prekären Beschäftigungsverhältnissen stecken, die ihnen nicht einmal eine Lebensplanung über 2 Jahre hinaus gestatten. Zu blöd nur, dass die Kinderarmut - also jene Armut "ganz besonders Unschuldiger am System" - stetig zunimmt. Zu blöd nur, dass immer weniger "Schichten" von diesem Wachstum profitieren; und dass selbst die Mittelschicht als Fundament des Systems massiv und zunehmend erodiert. Zu blöd nur, dass all das nicht "meine Analyse" ist, sondern von der seinerzeit noch ordentlichen Bundesregierung, also von CDU, CSU und SPD behauptet wird; dass du also noch nicht einmal die Analyse der Parteien teilen kannst, die du quietschvergnügt selbst wählst. ... You really made my day, pikant!

Und was die "steigenden Löhne" betrifft: In der Tat geschieht das. Heute liegt das Kaufkraft-Äquivalent schon beim Jahr 1998. Du kannst dir heute also so viel leisten, als hättest du in den letzten ziemlich genau 20 Jahren Urlaub gemacht. Vom Wachstum des Reichtums - und der beträgt in der Zwischenzeit Hunderte Milliarden Euro - hast du nichts, nicht das Geringste, abbekommen.

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
... und da ist es kein Wunder, dass der Deutsche in der grossen Mehrheit Parteien waehlt, die sich nicht am Rand des Spektrum befinden.

Du scheinst noch nicht einmal zu wissen, dass auch die Nazis nicht "am Rand des Spektrums" waren; sondern mitten in der Gesellschaft. Dort, wo du dich vermeintlich befindest. Dort, wo die Demokratie abgeschafft wurde.

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
... man will Stabilitaet ...

... und deshalb wählt man Parteien, die Instabilität und Krisen verursachen. ... Bemerkenswert. Oder hast du einfach nur schon vergessen, dass die letzte Krise, die 2007 begann, nicht nur noch nicht beendet ist und neue Krisen sich bereits abzeichnen; sondern auch, dass die rasant grassierende Staatsverschuldung unzähliger Länder des Westens von eben diesen Parteien getragen wird; und dass ihr "Allheilmittel" dagegen ausgerechnet der ... Na sowas aber auch! ... Sozial- und Demokratieabbau ist?

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:13)
Alternativen gibt es zudem genug zur grossen Koalition und die Gruenen steigen ja zur zeit stark an und sind mit der FDP eine Alternative aus der Mitte heraus.
Wer es links haben will, der kann Linkspartei waehlen und wer rechtsaussen gutheisst mit Hetze gegen Fluechtlinge und Islam kann AfD waehlen....

Gibt es die wirklich? Welche "Alternative" bieten denn GRÜNE oder FDP? Ist es nicht "genau dasselbe, nur in einer leicht variierten Geschmacksrichtung"? Ich möchte wirklich erleben, dass du in einer Gaststätte, in der es "5 Variationen von Bratkartoffeln, wahlweise mit mehr oder weniger Zwiebeln und mehr oder weniger Speck" einen Satz, wie diesen hier, formulierst: "Auswahl gibt es wahrlich genug! Wenn dir Bratkartoffeln mit wenig Speck und viel Zwiebeln nicht schmecken, dann iss doch einfach etwas anderes! Zum Beispiel Bratkartoffeln mit wenig Speck und wenig Zwiebeln. Oder Bratkartoffeln mit viel Speck und wenig Zwiebeln, oder so..." ohne dabei selbst am eigenen Verstand zu zweifeln, pikant...
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 12:02

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 11:55)



Gibt es die wirklich? Welche "Alternative" bieten denn GRÜNE oder FDP? Ist es nicht "genau dasselbe, nur in einer leicht variierten Geschmacksrichtung"? Ich möchte wirklich erleben, dass du in einer Gaststätte, in der es "5 Variationen von Bratkartoffeln, wahlweise mit mehr oder weniger Zwiebeln und mehr oder weniger Speck" einen Satz, wie diesen hier, formulierst: "Auswahl gibt es wahrlich genug! Wenn dir Bratkartoffeln mit wenig Speck und viel Zwiebeln nicht schmecken, dann iss doch einfach etwas anderes! Zum Beispiel Bratkartoffeln mit wenig Speck und wenig Zwiebeln. Oder Bratkartoffeln mit viel Speck und wenig Zwiebeln, oder so..." ohne dabei selbst am eigenen Verstand zu zweifeln, pikant...


mir kaeme es nie in den Sinn Parteien mit Bratkartoffeln zu vergleichen.

Natuerlich gibt es diese Alternativen und davon macht der Waehler ja regen Gebrauch und zu Ihrer Info die Wahlbeteiligung steigt ja wieder seit einiger Zeit bei Bundes-und Landtagswahlen an.
Wer halt andere Alternativen will, der kann ja auch MLPD, NPD, Linkspartei oder AfD waehlen, wo die Parteien sich ja diametral zur grossen Koalition und Gruene, FDP und Co. unterscheiden.
die grosse Mehrheit sieht aber in diesen extremen Parteien keine ausreichende Alternative und waehlt etabliert - das nennt sich gelebte Demokratie!
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 12:12

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:02)
mir kaeme es nie in den Sinn Parteien mit Bratkartoffeln zu vergleichen.

Ach, pikant, du bist wahrlich ein hervorragendes Belegexemplar meiner Postulate. Habe ich dein Abstraktionsvermögen überstrapaziert?

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:02)
Natuerlich gibt es diese Alternativen und davon macht der Waehler ja regen Gebrauch und zu Ihrer Info die Wahlbeteiligung steigt ja wieder seit einiger Zeit bei Bundes-und Landtagswahlen an.
Wer halt andere Alternativen will, der kann ja auch MLPD, NPD, Linkspartei oder AfD waehlen, wo die Parteien sich ja diametral zur grossen Koalition und Gruene, FDP und Co. unterscheiden.
die grosse Mehrheit sieht aber in diesen extremen Parteien keine ausreichende Alternative und waehlt etabliert - das nennt sich gelebte Demokratie!

Schauen wir mal, ob du "Das nennt sich gelebte Demokratie!" auch dann noch postulierst, wenn sich CDU und SPD von der Allmachts-Bühne verabschieden; oder ob du einfach nur wieder einen Satz stammelst, dessen Sinn du nicht verstehst. :thumbup:
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 12:20

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:12)


Schauen wir mal, ob du "Das nennt sich gelebte Demokratie!" auch dann noch postulierst, wenn sich CDU und SPD von der Allmachts-Bühne verabschieden; oder ob du einfach nur wieder einen Satz stammelst, dessen Sinn du nicht verstehst. :thumbup:


ja da schaunen wir mal - Mir ist keine Bundesregierung seit dem zweiten Weltkrieg bekannt, wo nicht SPD oder CDU dabei waren - eine Glaskugel was in 50 Jahren ist, besitze ich leider nicht, aber ich kann mal in die Laender schauen und da gibt es sogar eine Regierung im Osten wo CDU, SPD keine Mehrheit zusammen haben und mit den Gruenen regieren und auch Linke regieren mit SPD, Gruene oder Gruene mit CDU in BAWUE.

gelebte Demokratie halt und die Linkspartei verweigert sich ja auch nicht mehr und damit gibt es eine Alternative mehr - gut so :thumbup:
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Do 15. Feb 2018, 13:04

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:20)

ja da schaunen wir mal - Mir ist keine Bundesregierung seit dem zweiten Weltkrieg bekannt, wo nicht SPD oder CDU dabei waren - eine Glaskugel was in 50 Jahren ist, besitze ich leider nicht, aber ich kann mal in die Laender schauen und da gibt es sogar eine Regierung im Osten wo CDU, SPD keine Mehrheit zusammen haben und mit den Gruenen regieren und auch Linke regieren mit SPD, Gruene oder Gruene mit CDU in BAWUE.

gelebte Demokratie halt und die Linkspartei verweigert sich ja auch nicht mehr und damit gibt es eine Alternative mehr - gut so :thumbup:


Man braucht keine Glaskugel um die Entwicklungen für die Zukunft zu erkennen.

Schon vor vielen Jahren, noch im "Alten" Forum hatte ich auf die Politischen Tendenzen aufmerksam gemacht. Durch den Demografischen Wandel fallen die Stammwähler weg. Diese Generationen 60+ sterben schneller als es Neumitglieder gibt. Es kommt dann noch hinzu, dass die Etablierten immer mehr die Realität verkennen und Politische Fehler machen. Zum Beispiel so Typen wie Martin Schulz die Gift sind für sogenannten Parteien der Mitte. Auch das Ganze Koalitions Theater ist der Grund warum viele nicht mehr wählen gehen bzw. das Vertrauen in Politik verloren haben. Andere wählen dann aus Protest und wenn das noch viele andere tun, fühlt man sich gut aufgehoben und bleibt Protestwähler !? Auch die Schnelllebigkeit in Zeiten des Internets usw., trägt Ihren Teil dazu bei. Die Breite an Informationen fördert automatisch Vielschichtige Meinungen die nicht immer der "Mitte" entsprechen.

In ferner Zukunft wird es nur noch ein politisches Links und Rechts Spektrum geben und "Volksparteien" werden zusammen froh sein, wenn es gerade noch so für eine Koalition reicht. Auf das Erstarken der "Rechten" in ganz Europa haben die Etablierten bislang nicht genügend entgegen zu setzen, man kann es auch schon fast politisches Versagen nennen. Statt Ursachen Praktisch zu analysieren und zu verbessern, appelliert man nur an die Vernunft ohne etwas konkretes zu tun.

Bei der letzten Wahl, hat man die Groko. klar abgewählt und beide "Volksparteien" mit einem Historisch schlechten Ergebnis bestraft. Und was kommt jetzt ? Das gleiche Spiel beginnt von vorne und das auch noch mit einem Juniorpartner der völlig konfus und gespalten ist. Politisches Armutszeugnis nenne ich das :|
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 13:17

Der General hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:04)

Man braucht keine Glaskugel um die Entwicklungen für die Zukunft zu erkennen.

Schon vor vielen Jahren, noch im "Alten" Forum hatte ich auf die Politischen Tendenzen aufmerksam gemacht. Durch den Demografischen Wandel fallen die Stammwähler weg. Diese Generationen 60+ sterben schneller als es Neumitglieder gibt. Es kommt dann noch hinzu, dass die Etablierten immer mehr die Realität verkennen und Politische Fehler machen. Zum Beispiel so Typen wie Martin Schulz die Gift sind für sogenannten Parteien der Mitte. Auch das Ganze Koalitions Theater ist der Grund warum viele nicht mehr wählen gehen bzw. das Vertrauen in Politik verloren haben. Andere wählen dann aus Protest und wenn das noch viele andere tun, fühlt man sich gut aufgehoben und bleibt Protestwähler !? Auch die Schnelllebigkeit in Zeiten des Internets usw., trägt Ihren Teil dazu bei. Die Breite an Informationen fördert automatisch Vielschichtige Meinungen die nicht immer der "Mitte" entsprechen.

In ferner Zukunft wird es nur noch ein politisches Links und Rechts Spektrum geben und "Volksparteien" werden zusammen froh sein, wenn es gerade noch so für eine Koalition reicht. Auf das Erstarken der "Rechten" in ganz Europa haben die Etablierten bislang nicht genügend entgegen zu setzen, man kann es auch schon fast politisches Versagen nennen. Statt Ursachen Praktisch zu analysieren und zu verbessern, appelliert man nur an die Vernunft ohne etwas konkretes zu tun.

Bei der letzten Wahl, hat man die Groko. klar abgewählt und beide "Volksparteien" mit einem Historisch schlechten Ergebnis bestraft. Und was kommt jetzt ? Das gleiche Spiel beginnt von vorne und das auch noch mit einem Juniorpartner der völlig konfus und gespalten ist. Politisches Armutszeugnis nenne ich das :|


da man hier im Strang Linkspartei sind, darf ich darauf hinweisen,dass in Deutschland der Protest nicht mehr nach links geht, sondern nach rechtsaussen.
die Linkspartei sollte sich mal fragen, warum Sie vor allem im Osten nicht mehr attraktiv ist bei den Schichten, die sie ansprechen will, vor allem bei Hartz4 Empfaengern und Geringverdienenden hat die Partei massiv an Vertrauen verloren - darauf hat ja auch Oskar Lafontaine hingewiesen und passiert ist bei der Linkspartei nichts bis auf die Zankereien in der Fuehrungsspitze.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Do 15. Feb 2018, 13:51

pikant hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:17)

da man hier im Strang Linkspartei sind, darf ich darauf hinweisen,dass in Deutschland der Protest nicht mehr nach links geht, sondern nach rechtsaussen.
die Linkspartei sollte sich mal fragen, warum Sie vor allem im Osten nicht mehr attraktiv ist bei den Schichten, die sie ansprechen will, vor allem bei Hartz4 Empfaengern und Geringverdienenden hat die Partei massiv an Vertrauen verloren - darauf hat ja auch Oskar Lafontaine hingewiesen und passiert ist bei der Linkspartei nichts bis auf die Zankereien in der Fuehrungsspitze.


Bei der Wahl hat man zugelegt und es gibt viele Neue Mitglieder. Auch die aktuellen Umfragen sind erfreulich, laut INSA ein Zuwachs von 2,3% auf 11,5%.

Kann und muß Natürlich noch besser werden.... Bin Optimistisch, die "Zankereien" werden Medial nur künstlich aufgebauscht, wenn es drauf ankommt ist man sehr geschlossen, dass hat die Partei gelernt. ;)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 15. Feb 2018, 14:05

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 10:55)

So ist es. Denn dann müsste man anfangen nachzudenken.


nicht, wenn dann folgender Nonsens raus kommt:


von größtem Niedriglohnsektor Europas


der beträgt bei den Vollzeitjobs lediglich 11%......

bis Altersarmutsrente,


die Alternative höhere Beiträge kannst du ja mal versuchen zu "verkaufen" an die AN...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Do 15. Feb 2018, 14:47

Der General hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:51)

Bei der Wahl hat man zugelegt und es gibt viele Neue Mitglieder. Auch die aktuellen Umfragen sind erfreulich, laut INSA ein Zuwachs von 2,3% auf 11,5%.

Kann und muß Natürlich noch besser werden.... Bin Optimistisch, die "Zankereien" werden Medial nur künstlich aufgebauscht, wenn es drauf ankommt ist man sehr geschlossen, dass hat die Partei gelernt. ;)


hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass der Protest, die Unzufriedenheit nach rechts in Deutschland geht und die Linkspartei von der Unzufriedenheit der Buerger zur grossen Koalition nicht profitieren kann.
schon zu Schroeders Zeiten hatte die damalige PDS 9% und keine grosse Koalition am Horizont und keine Fluechtlinge und heute hat der Nachfolger Linkspartei auch 9%.
Zudem wird die Linke in Deutschland immer schwaecher und ein Linksbuendnis mit 20% SPD und darunter utopisch - die Linke in Deutschland ist in einer schweren Krise.
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jorikke
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon jorikke » Do 15. Feb 2018, 16:52

Just Me hat geschrieben:(15 Feb 2018, 12:12)

Ach, pikant, du bist wahrlich ein hervorragendes Belegexemplar meiner Postulate. Habe ich dein Abstraktionsvermögen überstrapaziert?


Schauen wir mal, ob du "Das nennt sich gelebte Demokratie!" auch dann noch postulierst, wenn sich CDU und SPD von der Allmachts-Bühne verabschieden; oder ob du einfach nur wieder einen Satz stammelst, dessen Sinn du nicht verstehst. :thumbup:


Pikant nennt deine Beiträge "Analysen." Du selbst bezeichnest sie als Postulate.
Du liegst richtig und Pikant vollkommen daneben.
Postulieren, (Postulate=Forderungen) kann man selbst gequirlte Scheiße. Diese aber als Analyse zu bezeichnen, dazu gehört schon eine gewisse Beschränktheit.
Nehmen wir es ihm nicht übel, so ist er halt, der Gute.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Troh.Klaus » Do 15. Feb 2018, 16:57

Der General hat geschrieben:(15 Feb 2018, 13:04)
Bei der letzten Wahl, hat man die Groko. klar abgewählt und beide "Volksparteien" mit einem Historisch schlechten Ergebnis bestraft. Und was kommt jetzt ? Das gleiche Spiel beginnt von vorne und das auch noch mit einem Juniorpartner der völlig konfus und gespalten ist. Politisches Armutszeugnis nenne ich das :|

Die Groko ist also abgewählt.
Und was nun? Deine lieben Linken haben keine regierungsfähige Mehrheit.
Möchtest Du eine Minderheitsregierung mit Sandra Wagenknecht oder Katja Kipping als Kanzlerin?
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 19:33

jorikke hat geschrieben:(15 Feb 2018, 16:52)
Pikant nennt deine Beiträge "Analysen." Du selbst bezeichnest sie als Postulate.
Du liegst richtig und Pikant vollkommen daneben.
Postulieren, (Postulate=Forderungen) kann man selbst gequirlte Scheiße. Diese aber als Analyse zu bezeichnen, dazu gehört schon eine gewisse Beschränktheit.
Nehmen wir es ihm nicht übel, so ist er halt, der Gute.

Anzunehmen, dass meine Einlassungen Forderungen darstellen, bedarf schon einer gewissen Beschränktheit. Selbst ein Füftklässler aus unserem Bildungssystem könnte dir in epischer Breite auseinanderlegen, wie wenig Forderung in meinen Postulaten steckt. In diesem Sinne kommst du der Realität deutlich näher, wenn du sie als das, was sie tatsächlich darstellen, nämlich als "einem Gedankengang zugrunde liegende Annahmen" liest ... fast hätte ich "verstehst" geschrieben; aber so weit will ich gar nicht vorpreschen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Polibu » Do 15. Feb 2018, 19:37

Troh.Klaus hat geschrieben:(15 Feb 2018, 16:57)

Die Groko ist also abgewählt.
Und was nun? Deine lieben Linken haben keine regierungsfähige Mehrheit.
Möchtest Du eine Minderheitsregierung mit Sandra Wagenknecht oder Katja Kipping als Kanzlerin?


Die Frau heisst Sarah Wagenknecht.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Troh.Klaus » Do 15. Feb 2018, 19:51

Ups ja.
Just Me
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Just Me » Do 15. Feb 2018, 19:57

Troh.Klaus hat geschrieben:(15 Feb 2018, 16:57)
Die Groko ist also abgewählt.
Und was nun? Deine lieben Linken haben keine regierungsfähige Mehrheit.
Möchtest Du eine Minderheitsregierung mit Sandra Wagenknecht oder Katja Kipping als Kanzlerin?

Hast du so wenig Vertrauen in eine echte parlamentarische Demokratie, dass du einer Parteien-Diktatur den Vorzug gibst? Oder ist dir nur das Grundgesetz nicht geläufig, wenn du hier nach einer "Alternative" fragen musst?

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