DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Do 21. Sep 2017, 23:18

Boracay hat geschrieben:(21 Sep 2017, 19:40)

Das die Ubterschicht zu Risikoverhalten neigt ist sehr sehr einfach belegbar. Rauchen, Saufen, Drogen, schlechte Ernährung sind Ubterschichtenprobleme. Als Ruhrpottler (Igitt) siehst du das doch jeden Tag.


Das sind nur Vorurteile von Rechtsknallern, die früher ständig gehänselt wurden und in Schulen Kopfüber in Papierkörben gesteckt wurden.

Das erste was ich Morgens als Ruhrpottler sehe wenn ich aus meinem Haus schaue ist viel grüne Wiese und in exakt 210 Meter einen Brunnen, denn das ist mein Garten der zu meinem Haus gehört ;)
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jorikke
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon jorikke » Fr 22. Sep 2017, 07:51

Der General hat geschrieben:(22 Sep 2017, 00:18)

Das sind nur Vorurteile von Rechtsknallern, die früher ständig gehänselt wurden und in Schulen Kopfüber in Papierkörben gesteckt wurden.

Das erste was ich Morgens als Ruhrpottler sehe wenn ich aus meinem Haus schaue ist viel grüne Wiese und in exakt 210 Meter einen Brunnen, denn das ist mein Garten der zu meinem Haus gehört ;)


Bisschen weit weg, der Brunnen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Fr 22. Sep 2017, 09:08

Hyde hat geschrieben:(21 Sep 2017, 15:25)

Der General ist doch derjenige, der anderen ihre Meinung nicht lassen möchte, indem er Verbote für bestimmte Meinungen fordert.
Die Meinung des Generals will dagegen niemand verbieten. Das hat aber nichts damit zu tun, gegen die Meinung des Generals zu argumentieren.


ich finde es extrem gefaehrlich fuer eine Demokratie Satire verbieten zu wollen mit der Begruendung man solle gegenueber den Religionen Anstand und Respekt zeigen und man duerfe diese nicht laecherlich machen.
Damit stellt man die Religionen ausserhalb einer Diskussion, auch wenn diese zuweilen dann hart und laecherlich gefuehrt wird und sowas ist demokratiefeindlich und nicht zu respektieren.
Dann kommt als naechstes, dass man Kunst verbietet, wo ein Religionsfueher in einer Zeichnung laecherlich gemacht wurde..... oder Buecher wo man die Religionen auseinandernimmt und Sie als Sekten oder weiss was ich darstellt.

Eine Demokratie muss auch abartige Meinungen vertragen koennen und das Letzte ist es fuer mich religioese oder politische Satire verbieten zu wollen - das geht ueberhaupt nicht und ist einem Linken unwuerdig.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 09:12

ryu1850 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 23:55)

Ist doch ganz leicht.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 15

Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

Danach wird es privatisiert und in eine Genossenschaft zwischen den Mitarbeitern gegeben, ganz einfach.



nein, SO funktioniert das NICHT für Eigentum an Unternehmen

aber schön zu sehen, welche Gefahren von links außen drohen...
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 09:15

Der General hat geschrieben:(22 Sep 2017, 00:09)

Kein Problem, bitte schön....ich habe mich extra um eine für Dich verständliche Quelle bemüht.

Grundschulwiki:

https://wiki.studiumdigitale.uni-frankf ... inderarmut



tja

da steht das, was ICH geschrieben hatte:

"die relative Armut, die hier thematisiert wird: Hier geht man zwar auch von einer Unterversorgung mit materiellen und immateriellen Dingen aus, jedoch ist diese immer im Verhältnis zum derzeit herrschenden Wohlstand der jeweiligen Gesellschaft zu sehen. Arm ist somit, wer über weniger als 60% des mittleren Nettoeinkommens verfügt. Zum Beispiel für eine allein erziehende Mutter mit 2 Kindern sind das 1440 Euro.


Hauptursachen:

Als eine Hauptursache von Kinderarmut ist an erster Stelle das Problem der Arbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile zu nennen, dicht gefolgt von der Alleinerziehung des Kindes von nur einem Elternteil. "


die sogenannte "Kinderarmut" gibt es nicht als solche

es ist die FOLGE der ökonomisch unfähigen Eltern

und ist einfach nur eine RELATIVE Konsumbeschränkung


diese "armen Kinder" müssen weder hungern noch frieren, noch ohne Kleider rum laufen

dagegen bekommen sie natürlich mit, das ökonomisches Versagen zu Einschränkungen führt

das ist ja auch RICHTIG im Sinne der sinnvollen Sozialisierung

Daher sind ALLE Maßnahmen für diese Kinder SACHBEZOGEN zu leisten

und keinesfalls mit mehr Geld an die Versager-Eltern
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Fr 22. Sep 2017, 10:55

Realist2014 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 10:12)

nein, SO funktioniert das NICHT für Eigentum an Unternehmen

aber schön zu sehen, welche Gefahren von links außen drohen...


Ein warum das (aus ihrer Sicht) nicht funktionieren sollte wäre mal von Interesse.

Produktionsmittel

alle bei der Produktion von Gütern erforderlichen Gegenstände wie Gebäude, Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffe.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Fr 22. Sep 2017, 11:59

jorikke hat geschrieben:(22 Sep 2017, 08:51)

Bisschen weit weg, der Brunnen.
Ganz schön beschwerlich im Winter Kaffeewasser zu holen.


Ich lasse bringen :D

Nein, in dem Brunnen ist kein Wasser mehr dort passen aber mindestens 3 Neoliberale rein.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Fr 22. Sep 2017, 12:02

Realist2014 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 10:15)

tja

da steht das, was ICH geschrieben hatte:

"die relative Armut, die hier thematisiert wird: Hier geht man zwar auch von einer Unterversorgung mit materiellen und immateriellen Dingen aus, jedoch ist diese immer im Verhältnis zum derzeit herrschenden Wohlstand der jeweiligen Gesellschaft zu sehen. Arm ist somit, wer über weniger als 60% des mittleren Nettoeinkommens verfügt. Zum Beispiel für eine allein erziehende Mutter mit 2 Kindern sind das 1440 Euro.


Hauptursachen:

Als eine Hauptursache von Kinderarmut ist an erster Stelle das Problem der Arbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile zu nennen, dicht gefolgt von der Alleinerziehung des Kindes von nur einem Elternteil. "


die sogenannte "Kinderarmut" gibt es nicht als solche

es ist die FOLGE der ökonomisch unfähigen Eltern

und ist einfach nur eine RELATIVE Konsumbeschränkung


diese "armen Kinder" müssen weder hungern noch frieren, noch ohne Kleider rum laufen

dagegen bekommen sie natürlich mit, das ökonomisches Versagen zu Einschränkungen führt

das ist ja auch RICHTIG im Sinne der sinnvollen Sozialisierung

Daher sind ALLE Maßnahmen für diese Kinder SACHBEZOGEN zu leisten

und keinesfalls mit mehr Geld an die Versager-Eltern


Die absolute Armut: Hierbei ist das Niveau des Lebensstandards so gesunken, dass die Existenz der Betroffenen physisch bedroht ist. Das trifft zum Beispiel auf Obdachlose zu. Die Zahl der Straßenkinder in Deutschland wird übrigens auf rund 40.000 geschätzt.

Jedes sechste Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Mehr als 2,5 Millionen Jungen und Mädchen fehlt es an Geld für Nahrung, Kleidung, Spielsachen und Dingen für den normalen Alltag. Viele von ihnen kommen ohne Frühstück in die Schule oder können an Schulausflügen aus Geldmangel nicht teilnehmen. Das führt schnell dazu, dass diese Kinder den Anschluss verlieren und ausgeschlossen sind aus den Lebensbereichen wie Bildung, Kultur und Sport. Wenn Kinder kein Taschengeld bekommen und nur gebrauchte Kleidung tragen können fühlen sie sich minderwertig und sozial ausgegrenzt. Arme Kinder leben im Monat von insgesamt 208 Euro: Diese Summe ist pro Kind als Regelsatz in Hartz-IV-Familien in Deutschland vorgesehen. Dabei sind 86 Cent für Spielsachen und max. 76 Cent für Schulsachen kalkuliert. Das bedeutet rein rechnerisch, dass einem Kind im Jahr 10.32 Euro für Spielsachen zugebilligt werden.


Und jetzt erzähle mir nicht noch mal es gäbe keine Kinderarmut :mad2: :D
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 22. Sep 2017, 12:12

ryu1850 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:55)

Ein warum das (aus ihrer Sicht) nicht funktionieren sollte wäre mal von Interesse.


Die Gewährung von Grundrechten (im konkreten Fall die Eigentumsgarantie nach Artikel 14) wiegt schwerer als die Einschränkung von Grundrechten (konkret also Artikel 15). Insofern ist der Maßstab, der an eine Enteignung gelegt wird sehr hoch.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Skull » Fr 22. Sep 2017, 12:45

ryu1850 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:55)

Ein warum das (aus ihrer Sicht) nicht funktionieren sollte wäre mal von Interesse.

Ich habe da mal ein paar alte Beiträge gefunden...

Vielleicht helfen die ja in der Betrachtung:
Realist2014 hat geschrieben:(11 Jul 2017, 22:32)

Eine Abkehr vom Eigentum an dem PM wird es in D zu 100% nicht geben


Skull hat geschrieben:(09 Jun 2015, 12:45)

Unser Rechtssystem unterscheidet im Gegensatz zum Marxismus nicht das Eigentum
in Produktionsmittel oder anderes Eigentum.

Eigentum ist schlicht Eigentum. Aus gutem Grund.

WANN ist ein Auto ein Produktionsmittel ? Und wann nicht ?
Wann ein Haus, wann ein Tisch, wann eine Schere, wann Kapital ?

Und wie hier deutlich wurde
=> beschränkt unser GG die Sozialisierung, Vergesellschaftung oder Enteignung des Eigentums.

Was einige gerne vergessen, freiheitlich demokratische Ordnungen
räumen in erster Linie dem MENSCHEN (Individuum) Rechte ein.
An zweiter Stelle kommt der Staat, der in seinem Handeln beschränkt ist.
Natürlich gibt es dort Konflikte, wo der Staat in enger Auslegung
dieser Individualrechte, Einschränkungen des Individuums vornehmen kann.
Aber eben begrenzt. Dafür gibt es ja Verfassungsgerichte, die DARÜBER wachen.

Anderen schwebt dagegen das Kollektivrecht zugunsten des Staates gegenüber dem Individuum vor.
Klassisch in Theorie und Praxis. Sozialismus genannt.
Dort steht an erster Stelle, das "Wohl des Ganzen", das Vorrecht des Staates vor dem Individuum.

Und DAS gibt unser Grundgesetz zum Glück nicht her.


Skull hat geschrieben:(09 Jun 2015, 14:07)

Das ist korrekt. Im Grundgesetzt wird EXPLIZIT keine Aussage zur Wirtschaftsordnung gemacht.

ABER...

Gleichwohl ergibt sich aus der vollzogenen Gesamtschau der grundrechtlich
verbürgten Freiheiten für die wirtschaftliche Betätigung,
dass in der Bundesrepublik Deutschland eine bestimmte Wirtschaftsordnung sicher nicht entstehen kann:
eine Wirtschaftsordnung, die eine Koordination der Volkswirtschaft prinzipiell im Wege der Zentralverwaltung
und in einem System imperativer und zentralisierter Staatsplanung bewerkstelligen wollte.
Das Grundgesetz ist also nicht in dem Sinne neutral, dass die vorgefundene und gewachsene Wirtschaftsordnung
prinzipiell in eine Zentralverwaltungs- oder Zentralplanwirtschaft umstrukturiert werden könnte.
Die individuellen Freiheitsrechte kennen zwar vielfältig abgestufte Regelungs- und Eingriffsvorbehalte zugunsten des einfachen Gesetzgebers.
Für alle Grundrechte gilt aber zum einen die allgemeine Eingriffsschranke des Art. 19 Abs. 2 GG,
nach der die Grundrechte in keinem Fall in ihrem Wesensgehalt angetastet werden dürfen,
und zum anderen das rechtstaatliche Übermaßverbot. Darüber hinaus gewährt Art. 14 Abs. 1 GG nicht nur eine Rechtsstellungsgarantie
zugunsten des individuellen Eigentümers, sondern garantiert auch das Privateigentum und das Erbrecht als Institute der Rechts- und Wirtschaftsordnung.


http://www.bpb.de/apuz/30557/wirtschaft ... setz?p=all

Die Eigentumsgarantie und die anderen Grundrechte des privatautonomen Handelns und der privatautonomen Teilhabe
an der Gestaltung der Wirtschaft schließen deshalb eine absolute Herrschaft des politischen Systems über die Wirtschaft aus



Vielleicht ein bisschen strukturierter dargestellt, wie von mir. Von der Tendenz...eindeutig.

mfg
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Fr 22. Sep 2017, 13:20

Skull hat geschrieben:(22 Sep 2017, 13:45)

eine Wirtschaftsordnung, die eine Koordination der Volkswirtschaft prinzipiell im Wege der Zentralverwaltung
und in einem System imperativer und zentralisierter Staatsplanung bewerkstelligen wollte.


Was bedeutet das denn Konkret wenn man es umsetzen wollte.
Eine prinzipielle Zentralverwaltung würde bedeuten, dass grundsätzlich kein Privateigentum an Produktionsmitteln geben kann/darf.
Dementsprechend wäre eine Wirtschaftsordnung die das "Unternehmertum" verbietet nicht im Sinne des GG.

Art. 14

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

Art. 19

(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.



Das heißt letztlich, nicht dass Eigentum nicht beschränkt werden kann, sondern das das "Konzept des Privateigentums" nicht als solches abgeschafft werden kann.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Fr 22. Sep 2017, 13:39

Der General hat geschrieben:(22 Sep 2017, 13:02)

Die absolute Armut: Hierbei ist das Niveau des Lebensstandards so gesunken, dass die Existenz der Betroffenen physisch bedroht ist. Das trifft zum Beispiel auf Obdachlose zu. Die Zahl der Straßenkinder in Deutschland wird übrigens auf rund 40.000 geschätzt.

Jedes sechste Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Mehr als 2,5 Millionen Jungen und Mädchen fehlt es an Geld für Nahrung, Kleidung, Spielsachen und Dingen für den normalen Alltag. Viele von ihnen kommen ohne Frühstück in die Schule oder können an Schulausflügen aus Geldmangel nicht teilnehmen. Das führt schnell dazu, dass diese Kinder den Anschluss verlieren und ausgeschlossen sind aus den Lebensbereichen wie Bildung, Kultur und Sport[b]. Wenn Kinder kein Taschengeld bekommen und nur gebrauchte Kleidung tragen können fühlen sie sich minderwertig und sozial ausgegrenzt. Arme Kinder leben im Monat von insgesamt 208 Euro: Diese Summe ist pro Kind als Regelsatz in Hartz-IV-Familien in Deutschland vorgesehen. Dabei sind 86 Cent für Spielsachen und max. 76 Cent für Schulsachen kalkuliert. Das bedeutet rein rechnerisch, dass einem Kind im Jahr 10.32 Euro für Spielsachen zugebilligt werden.
[/b]

Und jetzt erzähle mir nicht noch mal es gäbe keine Kinderarmut :mad2: :D


es wird immer in der Schule Unterschiede in der Kleidung bei den Kindern geben - die einen Eltern haben eben das Geld ihren Kindern teure Kleidungsstuecke zu kaufen, andern Eltern habe das Geld dazu nicht.
Sind Sie dafuer, dass man darum wieder einheitliche Kleidung in der Schule vorschrebt um diese Unterschiede zu kassieren?
Oder was schlagen Sie konkret vor um dieser sozialen Ausgrenzung entgegen zu wirken?

Strassenkinder entziehen sich uebrigens der Gesellschaft und das ist ein ganz anderes Problem und sehr, sehr schwer zu loesen,wenn Kinder nicht in die Schule gehen wollen, aus Heimen ausbrechen und illegal auf der Strasse leben - das ist nun wahrlich nicht die Schuld des Staates, sondern hat private Ursachen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 13:52

ryu1850 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 14:20)





Das heißt letztlich, nicht dass Eigentum nicht beschränkt werden kann, sondern das das "Konzept des Privateigentums" nicht als solches abgeschafft werden kann.


das Eigentum kann auch nicht in irgendeiner "Werthöhe" beschränkt werden.

Es kann das verbot an bestimmten Sachen untersagt werden

Unternehmen gehören da aber NICHT dazu...
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 13:56

Der General hat geschrieben:(22 Sep 2017, 13:02)

Die absolute Armut: Hierbei ist das Niveau des Lebensstandards so gesunken, dass die Existenz der Betroffenen physisch bedroht ist. Das trifft zum Beispiel auf Obdachlose zu. Die Zahl der Straßenkinder in Deutschland wird übrigens auf rund 40.000 geschätzt.

[ :D



Odachlosigkeit ist ein eigenes Thema


und hat nun NICHTS mit den von dir Schallplattenartig angeführten 2,5 Mio Kindern zu tun, deren "relative Armutsgefährdung" ausschließlich am ökonomischen UNVERMÖGEN ihrer ELTERN liegt

Kinder von Sozialleistungsbeziehern werden IMMER "relativ armutsgefährdet" sein

weil diese (Sozialleistung) niemals höher als 60% der Medianeinkommen sein werden

finde dich damit ab

wir haben eine LEISTUNGSGESELLSCHAFT und keine "linke Umverteilungsgesellschaft"
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Fr 22. Sep 2017, 13:58

Realist2014 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 14:52)

das Eigentum kann auch nicht in irgendeiner "Werthöhe" beschränkt werden.

Es kann das verbot an bestimmten Sachen untersagt werden

Unternehmen gehören da aber NICHT dazu...


Niemand behauptet, dass Unternehmen verboten werden können.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 13:59

Der General hat geschrieben:(22 Sep 2017, 13:02)



[b]Jedes sechste Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Mehr als 2,5 Millionen Jungen und Mädchen fehlt es an Geld für Nahrung, Kleidung, Spielsachen und Dingen für den normalen Alltag. Viele von ihnen kommen ohne Frühstück in die Schule oder können an Schulausflügen aus Geldmangel nicht teilnehmen. :D



General, DU hast KEINE Ahnung

die Schulausflüge werden vom Jobcenter übernommen

wenn die Kinder kein Frühstück bekommen, dann liegt das NUR an den asozialen Eltern

und wenn angeblich "kein Geld für die Kinder" da ist, dann liegt das ebenso zu 100% an den ASOZIALEN Eltern
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 14:00

ryu1850 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 14:58)

Niemand behauptet, dass Unternehmen verboten werden können.



sie könne auch den Eigentümern NICHT "weggenommen" werden

wovon die linken Enteignungsphantasten "träumen"
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Fr 22. Sep 2017, 14:06

Realist2014 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 14:59)

General, DU hast KEINE Ahnung

die Schulausflüge werden vom Jobcenter übernommen

wenn die Kinder kein Frühstück bekommen, dann liegt das NUR an den asozialen Eltern

und wenn angeblich "kein Geld für die Kinder" da ist, dann liegt das ebenso zu 100% an den ASOZIALEN Eltern


das ist uebrigens ein sehr grosses Problem, dass diese Muetter und oder Vaeter das Kindergeld fuer alles andere manchmal verwenden als fuer das Kind.
das ist durch nichts zu rechtfertigen, wenn man sein eigenes Kind verwahrlosen laesst und es nicht richtig ernaehrt.
da sollten die Jugendaemter nach meiner Meinung mit harter Hand agieren , wenn Sie davon Kenntnis bekommen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Sep 2017, 14:07

pikant hat geschrieben:(22 Sep 2017, 15:06)

das ist uebrigens ein sehr grosses Problem, dass diese Muetter und oder Vaeter das Kindergeld fuer alles andere manchmal verwenden als fuer das Kind.
das ist durch nichts zu rechtfertigen, wenn man sein eigenes Kind verwahrlosen laesst und es nicht richtig ernaehrt.
da sollten die Jugendaemter nach meiner Meinung mit harter Hand agieren , wenn Sie davon Kenntnis bekommen.



da sind wir zu 100% einer Meinung
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Fr 22. Sep 2017, 14:16

Realist2014 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 14:59)

General, DU hast KEINE Ahnung

die Schulausflüge werden vom Jobcenter übernommen

wenn die Kinder kein Frühstück bekommen, dann liegt das NUR an den asozialen Eltern

und wenn angeblich "kein Geld für die Kinder" da ist, dann liegt das ebenso zu 100% an den ASOZIALEN Eltern


Das Du den Inhalt einer Quelle zitierst, ist Dir nicht aufgefallen oder?

Du diskutierst also mit Wikipedia :D

Jedes 5 Kind unter 18 Jahren ist hier in Deutschland von Armut betroffen, ich finde das Skandlös :(
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