DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

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ryu1850
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Di 19. Sep 2017, 18:26

Realist2014 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:04)

nein

gilt nicht für die PKV Versicherten


Es geht mir um die GKV nicht die PKV.

Und diese ist wie eine Flat-Tax zur Finanzierung des Gesundheitssystems die nur Arbeitnehmer für ihr Einkommen zwischen 400€ und 4350€ im Monat zahlen müssen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Sep 2017, 18:28

ryu1850 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:26)

Es geht mir um die GKV nicht die PKV.

Und diese ist wie eine Flat-Tax zur Finanzierung des Gesundheitssystems die nur Arbeitnehmer für ihr Einkommen zwischen 400€ und 4350€ im Monat zahlen müssen.


wieder nicht korrekt bzw. vollständig

Es gibt auch freiwillig versicherte Selbständige

weiterhin ist die Bemessungsgrundlage von GKV/Pflegeversicherung und Einkommenssteuer nicht deckungsgleich ( Bruttoeinkommen/ versus zu versteuerndem Einkommen)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Boracay » Di 19. Sep 2017, 18:37

ryu1850 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 17:47)

Die Linken sind eine 10% Partei, deswegen müssen sie ihre Forderungen auch überzogen darstellen.


Will man das der AFD nicht auch zugestehen?
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Salz » Di 19. Sep 2017, 18:38

Realist2014 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 17:59)

der größte Anteil der Vermögen der "Reichen" besteht nicht aus "Kohle/Bargeld", sondern aus Unternehmen, Unternehmensanteilen & Immobilien



Die genauen Zahlen kenne ich nicht, aber ich glaube es sind 5% aller Menschen die 95% allen Reichtums besitzen. Es ist mir herzlich egal, ob es sich dabei um eine 75 Zimmer Villa, ein Manhatten Appartement mit goldener Badewanne oder eine 12 Millionen Dollar Yacht handelt, wenn zur selben Zeit ein paar Milliarden Menschen nix zu essen haben.
Ich denke eine 1 Million Euro Finka auf Mallorca oder ein 22 Zimmer Jagdschlösschen in Sachsen dürften jedem genügen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Salz » Di 19. Sep 2017, 18:39

Realist2014 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 17:59)

der größte Anteil der Vermögen der "Reichen" besteht nicht aus "Kohle/Bargeld", sondern aus Unternehmen, Unternehmensanteilen & Immobilien



Die genauen Zahlen kenne ich nicht, aber ich glaube es sind 5% aller Menschen die 95% allen Reichtums besitzen. Es ist mir herzlich egal, ob es sich dabei um eine 75 Zimmer Villa, ein Manhatten Appartement mit goldener Badewanne oder eine 12 Millionen Dollar Yacht handelt, wenn zur selben Zeit ein paar Milliarden Menschen nix zu essen haben.
Ich denke eine 1 Million Euro Finka auf Mallorca oder ein 22 Zimmer Jagdschlösschen in Sachsen dürften jedem genügen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Sep 2017, 18:40

Salz hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:38)

Die genauen Zahlen kenne ich nicht, aber ich glaube es sind 5% aller Menschen die 95% allen Reichtums besitzen. Es ist mir herzlich egal, ob es sich dabei um eine 75 Zimmer Villa, ein Manhatten Appartement mit goldener Badewanne oder eine 12 Millionen Dollar Yacht handelt, wenn zur selben Zeit ein paar Milliarden Menschen nix zu essen haben.
Ich denke eine 1 Million Euro Finka auf Mallorca oder ein 22 Zimmer Jagdschlösschen in Sachsen dürften jedem genügen.


das Vermögen der Milliardäre in D besteht aus dem Wert ihrer Unternehmen

WO ist da ein "Problem"?

was hat das mit den Hungerproblemen außerhalb von D zu tun?
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Salz » Di 19. Sep 2017, 18:49

Ja natürlich. Die leben alle in Reihenhäusern in Vorstädten.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Sep 2017, 18:53

Salz hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:49)

Ja natürlich. Die leben alle in Reihenhäusern in Vorstädten.


wer?

die Milliardäre?
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Salz » Di 19. Sep 2017, 18:58

Natürlich die Milliardäre.
Neulich hat ein Russe die teuerste Yacht aller Zeiten bei der Meyerwerft in Papenburg in Auftrag gegeben. Nur weil er die teuerste Yacht der Welt besitzen möchte.
So stelle ich mir das mit dem Geld ausgeben vor.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon jorikke » Di 19. Sep 2017, 21:19

Salz hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:58)

Natürlich die Milliardäre.
Neulich hat ein Russe die teuerste Yacht aller Zeiten bei der Meyerwerft in Papenburg in Auftrag gegeben. Nur weil er die teuerste Yacht der Welt besitzen möchte.
So stelle ich mir das mit dem Geld ausgeben vor.


Der Mann wusste, reich sein ist unmoralisch. Also hat er etwas sehr vernünftiges gemacht und die Yacht in Auftrag gegeben. Er wird etwas ärmer und viele Menschen haben Arbeit.
Ich leide darunter. Ich möchte auch gern der Gute sein und anderen Menschen zu Arbeit und Wohlstand verhelfen.
Bin halt zu arm um Gutes zu tun.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Sep 2017, 21:23

Salz hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:58)

Natürlich die Milliardäre.
Neulich hat ein Russe die teuerste Yacht aller Zeiten bei der Meyerwerft in Papenburg in Auftrag gegeben. Nur weil er die teuerste Yacht der Welt besitzen möchte.
So stelle ich mir das mit dem Geld ausgeben vor.



ach so

du möchtest die reichen Russen enteignen...

wende dich an Putin...
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 19. Sep 2017, 21:32

ryu1850 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 17:47)

Die Linken sind eine 10% Partei, deswegen müssen sie ihre Forderungen auch überzogen darstellen. Sie können nicht 1zu1 das umsetzten was sie im Programm fordern wie die CDU.
Es gibt ein ganz einfaches Konzept um das Steuersystem der Linken zu verstehen: Jemand der mehr verdient sollte relativ gesehen nicht weniger Abgaben zu zahlen haben als jemand der weniger verdient.

Wenn jemand eine Gehaltserhöhung von 52.000€ auf 52.100€ bekommt gehen davon ca 57% in das Solidarsystem.
Wenn aber jemand eine Gehaltserhöhung von 100.000€ auf 200.000€ bekommt gehen davon nur 47% in das Solidarsystem.


Macht ja nix. Denn relativ gesehen (wie du es forderst) zahlt derjenige der 100.000 € oder 200.000 € verdient ja einen größeren Anteil seines Einkommens in das Solidarsystem als jemand der 52.000 € verdient. Damit ist deiner Forderung also genüge getan.

btw. bei jemanden der eine Gehaltserhöhung von 52.000€ auf 52.100€ bekommt fallen für die 100 € etwa 46% an Steuern und Abgaben an.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Di 19. Sep 2017, 23:05

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Sep 2017, 22:32)

Macht ja nix. Denn relativ gesehen (wie du es forderst) zahlt derjenige der 100.000 € oder 200.000 € verdient ja einen größeren Anteil seines Einkommens in das Solidarsystem als jemand der 52.000 € verdient. Damit ist deiner Forderung also genüge getan.


Sie verwechseln relativ und absolut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abgabenlast
Deutlich progressiv sind die direkten Steuern: von Dezil zu Dezil ansteigend. Dagegen wirken die indirekten Steuern stark degressiv. Somit verläuft die gesamte Steuerbelastung im unteren Abschnitt degressiv und erst im oberen progressiv; ebenso die Gesamtbelastung, jedoch mit Ausnahme des obersten Dezils, in dem das Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze bei der Sozialversicherung zu sinkender Belastung führt.



btw. bei jemanden der eine Gehaltserhöhung von 52.000€ auf 52.100€ bekommt fallen für die 100 € etwa 46% an Steuern und Abgaben an.


52.000€: Grenzsteuersatz 41.07%, Soli: 41.07*0.055=2.25% , GKV: 7.3% :Pflege 2.8%. Rente und Al Versicherung lasse ich mal aus, weil das individuelle Gegenleistungen sind.
Also macht alles zusammen 41.07+2.25+7.3+2.8=53.42%

Das ist weit mehr als der Spitzensteuersatz.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 19. Sep 2017, 23:11

ryu1850 hat geschrieben:(20 Sep 2017, 00:05)

Sie verwechseln relativ und absolut.


Nö, absolut ist der Betrag in €. Relativ ist das Verhältnis zum Einkommen.

52.000€: Grenzsteuersatz 41.07%, Soli: 41.07*0.055=2.25% , GKV: 7.3% :Pflege 2.8%. Rente und Al Versicherung lasse ich mal aus, weil das individuelle Gegenleistungen sind.
Also macht alles zusammen 41.07+2.25+7.3+2.8=53.42%

Das ist weit mehr als der Spitzensteuersatz.


Bemüh mal einen Brutto-Netto-Rechner
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon ryu1850 » Di 19. Sep 2017, 23:34

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(20 Sep 2017, 00:11)

Bemüh mal einen Brutto-Netto-Rechner


http://www.brutto-netto-rechner.info/

Gerne einmal eingeben.

52.000€ ---> 30.154€
52.100€ ---> 30.198€

Macht einen Zugewinn von 44€

Dem Gegenüber
100.000€ --> 53.701
100.100€ --> 53.752

Macht einen Zugewinn von 51€
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Hyde » Di 19. Sep 2017, 23:43

pikant hat geschrieben:(19 Sep 2017, 13:30)
ich habe noch keinen Linken in Deutschland gehoert, der politische und relgioese Satire verbieten lassen will - das hat nichts mit links aber viel mit Einschraenkung der Meinungsfreiheit zu tun, und sowas kenne ich nur von faschistischen oder dikatorischen Regimen.


Diktatorische Regimes können ja auch von links kommen.

Ich würde aber auch nicht sagen, dass der User General ein reiner Linker ist, denn er lässt auch immer mal wieder rechte Tendenzen erkennen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Der General » Mi 20. Sep 2017, 00:17

Salz hat geschrieben:(19 Sep 2017, 14:09)

Ich denke die Linke hat durchaus die eine oder andere gute Idee. Aber sollte sie stark genug werden, würde sie Deutschland in Europa isolieren und somit ruinieren.

Gerechtigkeit? Wo ist denn die Reichensteuer bitte gerecht? Jeder einzelne Euro wurde doch schon besteuert. Und nun soll so ein Reicher nochmal zahlen? Und das nur aufgrund der Tatsache, dass er so viele Euros hat? Dass nenne ich nicht gerecht, das nenne ich Raub.
Die Reichen sollte, zum Beispiel durch eine Deckelung von Vermögen, gezwungen werden ihre Kohle aus zugeben. Das wäre sicher sinnvoller, aber allein auf nationaler Ebene umgesetzt auch wieder Unsinn.

Ich halte die Linke weder für gerecht noch für Integer. Man nehme die linke Wahlwerbung. Das ist zum Teil Hetze gegen Andersdenkende. Persönlich und Privat vielleicht noch ok, aber vom Podium einer Partei herunter ganz bestimmt Hetze.
Wenn ich mir vorstelle, dass eine linke Bundeskanzlerin darüber entscheiden dürfte was ein Bürger denken oder sagen darf und was nicht, dann wird mir ganz flau.
Für mich muss die Linke erst einmal bodenständiger, überlegter und sortierter werden. Dann wäre sie für mich eine Alternative zur SPD. Bis dahin bleibe ich beim Original.


Willkommen im Forum !

Es geht um Ungleichverteilung.

Die Einführung der Vermögenssteuer ist deshalb gerecht, weil das reichste Zehntel 66 Prozent des Geld- und Sachvermögens hält und dabei seit Jahren vergrößert.

Im Jahr 2010 erreichte die Zahl der Millionäre einen neuen Rekord: 829.000. Die Millionäre verfügen über ein Gesamtvermögen in Höhe von rund 2.200 Milliarden Euro (ohne eigengenutzte Immobilien). Im Durchschnitt konnten Millionäre in Deutschland seit 2003 ihr Vermögen um 8 Prozent pro Jahr steigern, Milliardäre sogar um 10 Prozent. Finanz- und Eurokrise haben an diesem Trend der immer reicher werdenden Superreichen nichts geändert – im Gegenteil, sie haben ihn sogar beschleunigt. Dabei hat die Ungleichverteilung von Vermögen – nicht nur in Deutschland, aber auch in Deutschland – entscheidend zu den Finanz- und Eurokrisen beigetragen.


Die großen Vermögenssummen in den Händen von wenigen wurden den Finanzmärkten zugeführt, um dort möglichst hohe Renditen zu erzielen. Spekulation und uferloses Profitstreben waren das Ergebnis.

Zur wachsenden Ungleichverteilung des Vermögens hat auch die steuerliche Privilegierung der Reichen beigetragen, nicht zuletzt durch die Aussetzung der Vermögensteuer seit 1997. Kaum ein Land erzielt bei den vermögensbezogenen Steuern (Grund-, Vermögen-, Erbschaft- und Schenkungs- sowie Vermögensverkehrssteuern) so geringe Einnahmen wie Deutschland. Der Anteil dieser Steuern am Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2010 nur 0,8 Prozent. Das ist nicht einmal die Hälfte des damaligen Durchschnitts der OECD-Länder (1,8 Prozent) und nur rund ein Drittel des Durchschnitts der EU-27-Länder (2,5 Prozent).

Die Krisenkosten belasten die öffentlichen Haushalte immens. Deshalb sind gezielte Steuererhöhungen für Reiche und Vermögende zwingend geboten. Die Vermögensteuer ist dafür ideal geeignet, weil sie gleichzeitig die soziale Gerechtigkeit stärkt. Denn vor allem die Vermögenden waren und sind die Nutznießer der gigantischen Bankenrettungspakete. Deshalb sollten sie auch dafür zahlen.

Für CDU/CSU und FDP ist eine Besteuerung des Vermögens der Reichen und Superreichen tabu. SPD und Grüne wollen deren Vermögen lediglich mit Samthandschuhen antasten. Die Fraktion DIE LINKE dagegen fordert die Wiedereinführung der Vermögensteuer, und zwar in der Form der Millionärsteuer. Sie soll gezielt Vermögensmillionäre treffen. Dies wird durch einen Freibetrag von einer Million Euro erreicht. Steuerpflichtig ist dabei ausschließlich das Privatvermögen. Wer weniger als eine Million Euro Vermögen hat, zahlt keine Steuer. Damit ist zugleich gewährleistet, dass beispielsweise das selbstgenutzte Eigenheim von der Steuer befreit bleibt. Der Teil des Privatvermögens von Millionären, der oberhalb von einer Million Euro liegt, soll mit fünf Prozent besteuert werden.


https://www.linksfraktion.de/themen/a-z ... gensteuer/

Es geht also nicht nur darum, den Superreichen etwas zu klauen, sondern siehe Beitrag, um viel mehr.

Welche Wahlwerbung meinst Du, die für Dich Hetze darstellt?

Im übrigen, die SPD ist schon lange nicht mehr das Original was Soziale Gerechtigkeit angeht, wäre es so würde der Herr Schulz kommenden Sonntag um die 30% an Stimmen erhalten. Er kann froh sein wenn er 20 bekommt. Aber ok, wenn Du die SPD gut findest und die Linke schlecht, habe ich da kein Problem mit, allemal besser die SPD zu wählen, als die FDP oder die Mehrheitsbeschaffungspartei Grün.
Hinweis: Sämtliche Beiträge des Nutzers Cobra9 werden von mir ignoriert, gleiches gilt für Trolle. Ich bitte um Verständnis.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon unity in diversity » Mi 20. Sep 2017, 00:51

Immer noch zu diffus.
Man muß zwischen Einkommensmillionären und Vermögensmillionären unterscheiden.

Die Ersteren zahlen bereits Steuern.
Wenn die Letzteren Teile ihres Vermögens verflüssigen müssen, um die Vermögenssteuer zu bezahlen, könnte es die Letzte gewesen sein, weil sie danach Pleite sind.
Daran hängen eventuell Arbeitsplätze.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 20. Sep 2017, 07:39

ryu1850 hat geschrieben:(20 Sep 2017, 00:34)

http://www.brutto-netto-rechner.info/

Gerne einmal eingeben.

52.000€ ---> 30.154€
52.100€ ---> 30.198€

Macht einen Zugewinn von 44€

Dem Gegenüber
100.000€ --> 53.701
100.100€ --> 53.752

Macht einen Zugewinn von 51€


Nochmal zum Thema relativ und absolut. Jemand der 52.000 € verdient (Single, keine Kinder) zahlt etwa 16.900 € an Steuern und Abgaben... absolut. Relativ gesehen sind das 32,5% des Einkommens.

Jemand der 100.000 € verdient zahlt etwa 35.500 € an Steuern und Abgaben. Relativ sind das 35,5% des Einkommens.

Jemand der 200.000 € verdient zahlt zahlt etwa 79.300 € an Steuern und Abgaben. Das sind relativ etwa 39,6%.

Die Steuerlast bei steigendem Einkommen steigt also nicht nur absolut, sondern auch relativ.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon pikant » Mi 20. Sep 2017, 07:44

jorikke hat geschrieben:(19 Sep 2017, 15:46)

Ich habe das Gefühl du kannst hier einige Zusammenhänge nicht trennen.
Es hat nichts mit Toleranz zu tun wenn man die Böhmermannschen Ergüsse oder ausfällige Bemerkungen über Religion kritisiert. Das ist sogar unbedingt nötig, wo kämen wir hin, wollte man jeden Mist so stehen lassen?
Das ist keineswegs intolerant.
Es ist tolerant es hinzunehmen und keine Verbote zu fordern.
So etwas muss man aushalten, tolerant sein halt.
Weder der General noch ich haben gefordert so etwas zu unterdrücken.
Wo klemmt´s bei dir?


Der UIser General will politische und religioese Satire generell verbieten
einfaxg die Posting noch mal durchlesen und sich auessern - Danke.

ich bin strikt gegen ein Verbot von Satire, auch wenn Sie mir oft nicht gefaellt.
Zuletzt geändert von pikant am Mi 20. Sep 2017, 07:51, insgesamt 1-mal geändert.

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